{"id":853,"date":"2008-10-20T19:53:25","date_gmt":"2008-10-20T17:53:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=853"},"modified":"2009-09-06T12:28:05","modified_gmt":"2009-09-06T10:28:05","slug":"predigttext-1-kor-118-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=853","title":{"rendered":"Predigt: Das Wort vom Kreuz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Wort vom Kreuz<br \/>\nPredigttext: 1 Kor 1,18-25<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<em>\u201eDas Wort vom Kreuz ist \u201aUnsinn\u2019 f\u00fcr die, die verlorengehen. Uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: &#8222;Zunichte machen will ich die Weisheit der Weisen, und das Verst\u00e4ndnis der Verst\u00e4ndigen verwerfen.&#8220; Wo bleibt da ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortf\u00fchrer dieser Weltzeit? Hat doch Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht! Denn weil die Welt, umgeben von Gottes Weisheit, durch ihre Weisheit Gott nicht erkannt hat, hat Gott nun beschlossen, durch den \u201aUnsinn\u2019 der Verk\u00fcndigung die zu retten, die glauben. W\u00e4hrend die Juden (Best\u00e4tigungs-)zeichen fordern, und die Griechen Weisheit (zu h\u00f6ren) suchen, verk\u00fcndigen wir Christus, den Gekreuzigten. F\u00fcr Juden ist er ein \u201aSkandal\u2019 und f\u00fcr die Griechen \u201aUnsinn\u2019 &#8211; : f\u00fcr die &#8222;von Gott&#8220; Berufenen aber, Juden wie Griechen, ist Christus (der Gekreuzigte) Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn Gottes \u201aUnsinn\u2019 ist weiser als die Menschen und Gottes \u201aOhnmacht\u2019 st\u00e4rker als die Menschen.\u201c<!--more--><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese S\u00e4tze des Apostels Paulus haben mich schon als jungen Menschen fasziniert und so mein Leben lang mich begleitet. In ihrer trotzig-gewollten wuchtigen Widerspr\u00fcchlichkeit fordern sie zum Denken heraus: Ihr Christen, die ihr in eurem t\u00e4glichen Glauben mit dem Bilde des gekreuzigten Christus lebt, bemerkt ihr eigentlich noch das Ungeheuerliche, da\u00df ausgerechnet dieser brutal und sch\u00e4ndlich Hingerichtete Gottes Sohn und unser aller Erl\u00f6ser ist? Wie kann das wahr sein? Wie kann es gar unser allerletzter Trost im Leben und im Sterben sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier im Dom ist dieses Ungeheuerliche \u00fcberdeutlich, niemand kann es \u00fcbersehen: Das riesige Kreuz beherrscht den ganzen Raum unserer Kirche. Um vieles gr\u00f6\u00dfer ist Christus als Adam und Eva, wie kleine Kinder stehen sie vor ihm. Aber nicht als hilflos Sterbender blickt er Adam an, als wollte er ihm etwa bedeuten: Weine mit mir, es ist alles aus, mit mir stirbt jetzt Gott f\u00fcr euch. Sondern ein Blick voller Ernst und Lebenskraft ist es, den er Adam zuwirft: Sieh, ich bin mit dir, und mit meinen ausgestreckten Armen umfange ich euch alle. Seht, wie der hohe Holzpfahl, an dem ich h\u00e4nge und an dem ich f\u00fcr euch sterbe, zum Lebensbaum wird, aus dem alle mit neuem Leben hervorsprie\u00dfen, die je als meine J\u00fcnger zu mir und zu Gott geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter diesem Kreuz feiern wir Sonntag f\u00fcr Sonntag das Heilige Mahl: &#8222;Das ist mein Leib, f\u00fcr euch hingegeben&#8220; &#8211; ich ganz in dir, du ganz in mir. &#8222;Das ist mein Blut&#8220; des neuen und ewigen Bundes Gottes mit seiner ganzen Kirche. &#8222;Seht und schmeckt&#8220; die wunderbare Liebe Gottes, in der er euch von aller S\u00fcnde frei und euer Leben heil, frei und voller Zuversicht macht! Aber nicht wahr: Es ist ein anderes, dies immer wieder in unseren Gottesdiensten zu erfahren und mit erstaunter Gewi\u00dfheit im Herzen nach Hause in die kommende Woche mitzunehmen &#8211; und ein sehr anderes, den Menschen um uns herum zu erkl\u00e4ren, was wir da glauben. Vor allem viele Eltern geraten in gro\u00dfe Verlegenheit, wenn ihre Kinder sie fragen: Was macht ihr da eigentlich? Zu einem Sterbenden blickt ihr auf wie zu einem Gott, zu einem Hingerichteten, in dem man wohl einen Repr\u00e4sentanten der Millionen und Abermillionen mit brutaler Gewalt unschuldig gesch\u00e4ndeter und hingemordeter Menschen zu erkennen vermag &#8211; nicht aber einen, der aus all dem herausretten kann. Ich kann die Urlaubsszene nicht vergessen, als mein kleiner Neffe vor einem der Wegekreuze des bayerischen Landes sinnend stehenblieb und nach langer Pause als Resultat von sich gab: &#8222;Der&#8216; sch dood&#8220;. Aus Kindermund das Problem unserer modernen Welt: &#8222;Gott ist tot&#8220;, was anderes kann das Kreuz bedeuten? Was haben wir darauf zu antworten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erste ist eine ernste Bitte: Selbst wenn uns vieles &#8211; oder gar alles &#8211; recht fraglich ist, was mit dem Kreuz Christi zusammenh\u00e4ngt, so la\u00dft uns doch die Ehrfurcht nicht verlieren vor diesem Gekreuzigten! Ohne ein volles Ernstnehmen dessen, da\u00df er der Sohn Gottes ist, wird das ganze Christentum zur belanglosen Farce. Sogar noch in der \u00e4u\u00dfersten Todesnot wei\u00df sich Jesus als Gottes Sohn. Sein Schrei nach Gott ist ein Gebet: &#8222;Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen&#8220;. Es gibt ja solche Stunden auch bei uns: Helfen wir einander dazu, da\u00df daraus kein zynisches Zerreden alles Glaubens wird, wovon die Welt um uns herum voll ist. Jesus wu\u00dfte, als er starb, da\u00df alles sich jetzt vollendet, was er zuvor von Gott verk\u00fcndigt hatte: da\u00df der heilige Gott den Willen und die Macht hat, auch absolute religi\u00f6se Desperados aus ihrer Gottesferne, ja aus Gottlosigkeit zu erretten. Jesus ist bereits kurz nach seinem Tode, am Morgen des Ostertags nach der Karfreitagsnacht, durch Gottes Allmacht zum Leben auferweckt worden. Gott hat den Gekreuzigten nicht verlassen, er hat sich selbst nicht von einer Welt zur\u00fcckgezogen, die nichts mehr von ihm wissen will. Zum Leben auferweckt hat Gott seinen Sohn. Und besiegt hat Gott darin f\u00fcr uns den Tod definitiver, ewiger Gottlosigkeit. Diese Osterwahrheit geh\u00f6rt mit dem Geschehen des Kreuzestodes Jesu zusammen. Ohne die Auferweckung des Gekreuzigten kann in der Tat nicht verk\u00fcndigt werden und kann auch niemand glauben, da\u00df Christus uns zum Heil gestorben ist. Beides geh\u00f6rt als unverbr\u00fcchliche Einheit zusammen: die Ohnmacht Jesu am Kreuz, in der er unsere Ohnmacht teilt, und die Allmacht Gottes, in der Gott die Ohnmacht seines gekreuzigten Sohnes aufhebt und uns aus letzter Ohnmacht rettet; die Liebe Gottes in der Selbsthingabe seines Sohnes f\u00fcr uns bis in den Tod und der ewige Sieg dieser Liebe im Leben des Auferstandenen. Ist Christus nicht wirklich auferstanden, sagt Paulus, dann freilich wird aller Glaube an den Gekreuzigten zunichte. Dann verliert alles Vertrauen zu Christus, dem Heiland unseres verlorenen Lebens, jegliche Kraft, und allen Dankeshymnen, die die Kirche ihm in ihren Gottesdiensten singt, geht der Atem aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Aber gerade wenn wir dieses Osterwunder annehmen m\u00f6chten oder doch jedenfalls verstehen wollen, da\u00df es Gott nur geben kann, wenn er allm\u00e4chtig ist auch \u00fcber den Tod, &#8211; gerade dann verlangt die Frage bedr\u00e4ngend nach einer \u00fcberzeugenden Antwort: Warum bedurfte es \u00fcberhaupt des Todes Jesu, damit wir von S\u00fcnde und Tod freikommen? Warum sollte es der allm\u00e4chtige Gott notwendig gehabt haben, seinen unschuldigen Sohn so elend sterben zu lassen, um uns Schuldigen zu vergeben? Wenn schon unter uns Menschen ein H\u00e4ndeklatschen gen\u00fcgt, um Vers\u00f6hnung unter Streitenden zu besiegeln, wieviel mehr br\u00e4uchte Gott uns doch nur zu sagen: ,,0k, ich bin dir wieder gut, alles zwischen uns ist wieder in Ordnung&#8220;! Jedoch: Wer so denkt, nimmt weder ernst, was S\u00fcnde eigentlich ist, noch ermi\u00dft er, wer der heilige Gott ist, den unsere S\u00fcnde zutiefst beleidigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Dazu m\u00fcssen wir in den Kern des Alten Testaments zur\u00fcckleuchten. Am Anfang der Geschichte Gottes mit Israel hat Gott Mose offenbart, wer er ist. Sein Name lautet: &#8222;Ich bin, der ich bin&#8220;. Das klingt hochmodern. Genauso denkt ja auch der moderne Mensch von sich selbst. Um mich dreht sich mein ganzes Leben; niemand anders als mir selbst will ich geh\u00f6ren. Ich lebe f\u00fcr mich selbst, und jeder andere neben mir soll das auch k\u00f6nnen. Dann ist die Welt in Ordnung. Aber Gott meint seinen Ich-Namen ganz anders als wir, ja sogar v\u00f6llig gegens\u00e4tzlich: Sein Ich ist zwar in der Tat so absolut, wie es der Mensch der Modeme von sich behauptet. Aber Er-Selbst ist Gott f\u00fcr die, die er liebt. In seinem eigenen Wesen ist Gott Liebe, nicht Selbstliebe, sondern Liebe zu uns. Was Gott denkt, will, f\u00fchlt und tut, das gilt alles uns. Darum lautet der Inhalt seines Ich-Namens so: &#8222;Barmherzig, gn\u00e4dig, geduldig und voll von Liebe und Treue&#8220;. In dieser Liebe schenkt er Israel sich selbst ganz und gar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0So pers\u00f6nlich er aber in seiner Liebe alles Eigene immer wieder und immer neu darangibt, um f\u00fcr seine Erw\u00e4hlten da zu sein, so pers\u00f6nlich m\u00fcssen und sollen diese freilich auch ihn lieben &#8222;von ganzem Herzen (hei\u00dft es), aus ganzer Seele und mit allen Kr\u00e4ften&#8220;. Liebe will Liebe als Antwort erwecken, das geh\u00f6rt zu ihrem Wesen &#8211; wir wissen es alle. Echte Liebe kann aber Gegenliebe nicht erzwingen wollen! Wie t\u00f6dlich eine Liebe auf den wirken kann, der durch sie gezwungen werden soll, das erfahren wir Menschen ja untereinander oft genug. Ist es nun aber der lebendige Gott, der uns liebt, der Sch\u00f6pfer, bei dem und von dem allein es wahres Leben gibt, so ist seine Gabe f\u00fcr die, die ihn wiederlieben, Leben in F\u00fclle. Wer sich jedoch der Liebe Gottes verweigert, der entzieht sich selbst dieser Lebensf\u00fclle. Er handelt sich mit seinem Nein zu Gott immer zugleich auch den Verlust von Leben ein. Das ist in der biblischen Sprache mit S\u00fcnde gemeint: der Eigenwille eines Menschen, sich sein Leben so zu schaffen, wie er selbst es will, ohne Gott \u00fcber sich, woraus jedoch eine tiefe Sch\u00e4digung des Lebens entsteht: man lebt, ohne wirklich zu leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war die Geschichte Adams und Evas, die sich in der Geschichte jedes Menschen wiederholt, der selbst sein will wie Gott, mein eigenes Ich als mein Gott. Adams Nein zu Gott f\u00fchrte zum Ausschlu\u00df vom Leben im Paradies, hinaus in ein Dasein in der W\u00fcste, ganz allein nur dem \u00fcberlassen, was er selbst aus sich machen kann. Dort hat nun alles Leben mit Tod zu tun. Und sogleich t\u00f6tet so auch der Bruder seinen Bruder, weil er in ihm seinen Konkurrenten sieht. Wer sich von Gott trennt, trennt sich damit von der Quelle der Liebe. So wie Gott Adam und Eva sich selbst \u00fcberl\u00e4\u00dft, weil er ihr Nein gegen ihn ernstnimmt, so \u00fcberlie\u00df er auch Israel, das seiner Erw\u00e4hlungsliebe immer und immer wieder nicht gehorchen wollte, sondern selbstgemachte G\u00f6tter feierte, der Heillosigkeit alles Lebens ohne Gott. Und wer k\u00f6nnte nicht verstehen, da\u00df Gott, der sich so selbstlos-ganz seinen Erw\u00e4hlten in Liebe hingibt, mit Zorn reagiert, wenn er die, die er liebt und die er zum Leben bringen will, dem Tod als der Folge ihres Ungehorsams \u00fcberlassen mu\u00df. Es ist der Zorn verletzter Liebe, ein Zorn voller Trauer. Doch wunderbarerweise ist Gottes Liebe gr\u00f6\u00dfer, langlebiger als sein Zorn. Sie wirkt auch dort noch weiter, wo sein Zorn sein Ende gefunden hat. In der Geschichte mit Israel wird das allerdings immer schwieriger. Immer neu vergibt Gott den Seinen, wenn sie zu ihm nach Rettung schreien, aber immer wieder fallen sie dann in den t\u00f6dlichen Eigenwillen Adams zur\u00fcck. Schlie\u00dflich verhei\u00dft Gott eine v\u00f6llige Erneuerung seines Bundes mit diesem bundbr\u00fcchigen Volk. Und als Erf\u00fcllung dieser Verhei\u00dfung verk\u00fcndigt Jesus den Anbruch des ewigen Reiches Gottes: Darin sollen S\u00fcnder sollen die ersten sein, die Gottes Vergebung erfahren und zum Leben kommen. Die Gerechten sollen diese Entscheidung der Liebe Gottes annehmen. Aber am Ende mu\u00df Jesus erleben, was allezeit zuvor Gott mit seinem Volk erlebt hat: Die Mehrheit Israels lehnt seine Heilsbotschaft vom Reich Gottes ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da tat Gottes Liebe ein Allerletztes seiner Selbsthingabe: Jesus nimmt in eigener Person den Tod auf sich, den die S\u00fcnder der ganzen Welt sich zuziehen, indem sie sich Gott verweigern. Der Sohn Gottes gibt sein eigenes Leben hin, um das unsere zu retten und zu heilen. Das ist das Geheimnis des Kreuzes: Gottes Liebe ist es, die sich im Leiden und Sterben seines Sohnes f\u00fcr uns alle hingibt. Gottes Liebe erleidet selbst Gottes Zorn, um uns von allem Elend zu erl\u00f6sen, dem uns Gottes Zorn \u00fcberlassen mu\u00df. Luther spricht von einem &#8222;seligen Tausch&#8220;: Im Kreuz Christi tauscht Gott mit uns, er nimmt auf sich, womit wir unser Leben zutiefst verdorben haben, und gibt uns das Leben in F\u00fclle, das sein ist. Die Geschichte der Passion Jesu ist eine Geschichte der Passion der Liebe Gottes zu uns. Und Gott sei Dank: Gottes Liebe ist so stark, so allm\u00e4chtig, da\u00df ihr Wille, uns zu retten, ihre Ganzhingabe f\u00fcr uns, den letzten Sieg errungen hat. Der f\u00fcr uns Gekreuzigte hat den Tod \u00fcberwunden. Er lebt, und in seinem Leben lebt Gottes Liebe zu uns. Wir alle d\u00fcrfen uns der Liebe Christi ganz anvertrauen und sie unser Leben retten lassen, von allem, was wir immer wieder tun, um es zu verderben; wir d\u00fcrfen es heil werden lassen von allen Verwundungen, die wir uns selbst und die andere uns immer wieder zuf\u00fcgen. Alle Schuld wird am Kreuz Christi vergeben. Wir brauchen nicht hilflos mit unserer Schuld umzugehen, indem wir sie entweder einfach ableugnen, oder indem wir ganz einfach andere beschuldigen, um selbst als rein dazustehen. Dem ganzen unseligen Netz von Schuld und Gegenschuld, das wir nicht entwirren k\u00f6nnen, &#8211; im Glauben an Christus, den Gekreuzigten, k\u00f6nnen wir daraus wie aus einem Gef\u00e4ngnis entkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daraus wird deutlich, wie wichtig das Wort vom Kreuz auch f\u00fcr den Dienst von uns Christen f\u00fcr unsere Welt ist. Denn genau besehen, ist das Unverm\u00f6gen, mit Schuld so umzugehen, da\u00df \u201aC\u2019 &#8211; sie nicht alles Leben in Mitleidenschaft zieht, das schwerste Problem unserer modernen Welt. Wo sie meint, mit allem fertig werden zu k\u00f6nnen, was nur irgend das Zusammenleben der Menschen st\u00f6rt, da geh\u00f6rt Schuld zu dem, was keiner von uns von sich aus beseitigen kann. Gott aber hat die Welt &#8222;so sehr geliebt, da\u00df er seinen einziggeliebten Sohn f\u00fcr sie hingegeben hat&#8220; &#8211; gerade mitsamt ihrer Schuld. So ist das Kreuz Jesu Christi wirklich das Herz christlichen Glaubens und christlicher Verk\u00fcndigung in unserer Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>12. Oktober 2008<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort vom Kreuz Predigttext: 1 Kor 1,18-25 \u00a0\u201eDas Wort vom Kreuz ist \u201aUnsinn\u2019 f\u00fcr die, die verlorengehen. 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