{"id":838,"date":"2009-07-21T14:00:46","date_gmt":"2009-07-21T12:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=838"},"modified":"2009-07-21T19:56:50","modified_gmt":"2009-07-21T17:56:50","slug":"vertauschungen-teil-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=838","title":{"rendered":"&#8222;Vertauschungen&#8220; Teil III"},"content":{"rendered":"<p><strong>3.2. Wahrheit und L\u00fcge in den Auseinandersetzungen in Gesellschaft und Kirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00dcberblickt man die Argumentation f\u00fcr die Gleichwertigkeit der Homosexualit\u00e4t, so l\u00e4\u00dft sich ein Zusammenspiel erkennen zwischen sogenannten \u201eneuen Erkenntnissen\u201c und einer Hermeneutik, die das biblische Liebesgebot zum \u201eKanon im Kanon\u201c erhebt. <!--more-->Die vermeintliche humanwissenschaftliche Einsicht in die Gleichrangigkeit der Homosexualit\u00e4t und der Verbot ihrer Ablehnung\u00a0 wird kirchlicherseits bekr\u00e4ftigt durch das Liebesgebot, das dazu verpflichte, auch die Menschen \u201eanzunehmen\u201c, die offen ihre Homosexualit\u00e4t leben wollen und sich dazu bekennen. Eibach ist Recht zu geben, wenn er schreibt: \u201eDie Behauptung, Homosexualit\u00e4t sei eine von mehreren Auspr\u00e4gungen der einen vielgestaltigen menschlichen Sexualit\u00e4t und als solche mit der Heterosexualit\u00e4t gleichrangig (bzw. gleichwertig), stellt den ethischen und theologischen Kern der gegenw\u00e4rtigen Auseinandersetzungen in den Kirchen dar, denn diese Hypothese wird theologisch so interpretiert, da\u00df die Homosexualit\u00e4t ebenso wie die Heterosexualit\u00e4t eine von Gott gewollte und geschaffene \u201aAnlage\u2019 oder \u201aBegabung\u2019 ist.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun kommt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der These der Gleichwertigkeit der Homosexualit\u00e4t um eine \u00dcberpr\u00fcfung der zugrundeliegenden Argumentation und des damit verkn\u00fcpften theologischen Ansatzes nicht herum. Auff\u00e4llig ist zun\u00e4chst einmal, da\u00df bei der Frage nach dem, worauf sich das biblische Gebot der Liebe und Annahme konkret richten sollte, dann gerade nicht mehr bei biblisch-theologischen Sachverhalten eingesetzt wird, sondern bei ausgew\u00e4hlten humanwissenschaftlichen \u201eErkenntnissen\u201c. Insbesondere die Kinsey-Reports r\u00fccken hierbei nahezu in den Rang von Neuoffenbarungen auf. Sie gelten als normativ und werden entsprechend in der Debatte auch zur Geltung gebracht. Was die psychotherapeutischen Erkenntnisse betrifft, so f\u00e4llt auf, da\u00df gegenl\u00e4ufige Ans\u00e4tze und Erkenntnisse nachgerade systematisch ignoriert und verschwiegen oder aber als Ausdruck s\u00fcndhafter, weil homophober Einstellungen disqualifiziert werden<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn2\">[2]<\/a>. Nach Eibach h\u00e4lt immerhin eine \u00fcberwiegende Zahl der Humanwissenschaftlicher daran fest, da\u00df Homosexualit\u00e4t \u201eSymptom einer nicht gelungenen psychosexuellen Entwicklung\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn3\">[3]<\/a> ist und keine gleichwertige Variante menschlicher Sexualit\u00e4t. Theologen, kirchliche Gruppen und synodale Mehrheiten aber tun so, als ob die Wissenschaft die Gleichrangigkeit der Homosexualit\u00e4t bewiesen h\u00e4tte, und heiligen das zur Norm erhobene Faktum der Homosexualit\u00e4t mit dem biblischen Liebesgebot. Un\u00fcbersehbar ist hier freilich, da\u00df die \u00dcbernahme sexuell-pers\u00f6nlicher Erf\u00fcllung als Norm nicht etwa eine wertungsfreie Sicht der Dinge darstellt, sondern eine neue Norm setzt, n\u00e4mlich die Befriedigung individueller Bed\u00fcrfnisse<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn4\">[4]<\/a>. Mit aller w\u00fcnschenswerten Deutlichkeit urteilt Trutz Rendttorff hierzu: \u201eDie Reduktion von Normen und ethischen Kriterien auf das Geltenlassen nat\u00fcrlicher Dispositionen bedeutet eine Bankrotterkl\u00e4rung der Ethik.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn5\">[5]<\/a> Daher ist mit allem Nachdruck festzuhalten, da\u00df in der gefallenen Sch\u00f6pfung das Gegebene nicht einfach die Norm sein kann<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn6\">[6]<\/a>. Wenn das so w\u00e4re, wo l\u00e4gen dann die Grenzen? K\u00f6nnten auf einer solchen Argumentationslinie nicht auch P\u00e4dophilie, Inzest und Sodomie als legitime pers\u00f6nlichkeitsstiftende Selbstverwirklichungsma\u00dfnahmen verstanden werden?<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem gegen\u00fcber ist aufgrund des oben herausgearbeiteten Befundes in der Heiligen Schrift geltend zu machen: Alle Argumente, die gegen die bleibende Relevanz der biblischen Aussagen zur Homosexualit\u00e4t aufgef\u00fchrt werden, sind hinf\u00e4llig. Weder im Alten noch im Neuen Testament geht es im Zusammenhang mit der Ablehnung des gleichgeschlechtlichen Verkehrs lediglich um Kultprostitution<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn8\">[8]<\/a>. Auch reden die neutestamentlichen Texte vom gleichgeschlechtlichen Verkehr an sich und nicht nur von einem solchen, in dem ein Partner gedem\u00fctigt wird<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn9\">[9]<\/a>. Schlie\u00dflich f\u00fchrt die paulinische Bewertung des gleichgeschlechtlichen Verkehrs in ihrer hamartiologischen und pneumatologischen bzw. tauftheologischen Einordnung weit \u00fcber jene zeitgen\u00f6ssische Beurteilung etwa der Stoa hinaus<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn10\">[10]<\/a>. Die Betonung der Ehe zwischen Mann und Frau als Sitz im Leben der vom Sch\u00f6pfer gesegneten Sexualit\u00e4t aber ist nicht etwa der Ausweis einer verfehlten Ordnungstheologie, sondern \u00fcbereinstimmendes Zeugnis Jesu und seines Apostels auf der Grundlage der Genesis. Paulus schlie\u00dflich w\u00e4re kaum \u00fcberrascht, w\u00fcrde er erfahren, \u201eda\u00df man heute von nicht frei gew\u00e4hlter, sondern irgendwie schicksalhafter homosexueller Neigung spricht. Er w\u00fcrde seine Ausdrucksweise in R\u00f6m 1 nur best\u00e4tigt finden.&#8220;<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn11\">[11]<\/a> S\u00fcnde ist biblisch gesehen immer sowohl Verh\u00e4ngnis als auch Schuld, f\u00fcr die Gott den Menschen zur Verantwortung zieht<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn12\">[12]<\/a>. Gibt es daher eine potentielle Bi- oder gar Homosexualit\u00e4t aller Menschen, so &#8211; theologisch gesehen &#8211; nicht wegen einer konstitutiven und als Sch\u00f6pfergabe zu preisenden Bisexualit\u00e4t, sondern wegen der universalen S\u00fcndhaftigkeit des Menschen. Schon aus diesem Grund kann \u201edie postulierte Anlagebedingtheit\u201c \u201eselbst dann, wenn es sie gibt, kein \u00fcberzeugender Ansatzpunkt f\u00fcr eine theologisch-ethische Urteilsbildung wie auch f\u00fcr die praktische Seelsorge sein.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn13\">[13]<\/a> Das Evangelium ist nicht nur, aber auch auf dem Gebiet des Sexuellen \u201edas Gericht der blo\u00dfen Gegebenheit\u201c, \u201einsofern es alles blo\u00df Gegebene dem Gesetz unterstellt\u201c, w\u00e4hrend das menschliche \u201eSich-Entschuldigen mit \u00c4u\u00dferem und Anderem integrierendes Moment der S\u00fcndenwirklichkeit ist\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn14\">[14]<\/a>. Es gibt also vom Neuen Testament her tats\u00e4chlich \u201everkehrte Liebe\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn15\">[15]<\/a>. Daher mu\u00df gegen\u00fcber dem \u201eheute h\u00e4ufig zu h\u00f6renden Argument, homosexuelle Praktiken seien legitim und evangeliumsgem\u00e4\u00df da, wo sie ein Ausdruck von Liebe seien\u201c, zur\u00fcckgefragt werden, \u201eob sich nicht im Gegensatz zu einem romantisierenden Verst\u00e4ndnis Liebe in der Bibel in einem konkreten, n\u00e4her bestimmten Tun manifestiert: \u201aWenn ihr mich liebt, so haltet ihr meine Gebote\u2019 (Joh 14,15)\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn16\">[16]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber den \u201eerweiterten Sexualit\u00e4tsbegriff\u201c betrifft, so mu\u00df darauf hingewiesen werden, da\u00df im Neuen Testament in der Tat nicht nur der homosexuelle Verkehr, sondern jeder Geschlechtsverkehr au\u00dferhalb der Ehe als f\u00fcr ein geheiligtes Leben mit Christus unvereinbar gilt. Insofern ist homosexueller Verkehr tats\u00e4chlich nur eine Gestalt der biblisch verworfenen Porneia, in der die ungeteilte Hingabe eines Mannes und einer Frau aneinander verletzt wird. Die zum Beispiel von der kirchlichen Lobby-Gruppe \u201eHomosexualit\u00e4t und Kirche\u201c propagierte Ablehnung einer Aufteilung in brave und promiske Homosexualit\u00e4t spricht in diesem Zusammenhang B\u00e4nde. Und die Behauptung einer Bisexualit\u00e4t aller Menschen in Verkn\u00fcpfung mit der um der psychischen Integrit\u00e4t des Menschen willen erhobenen Forderung, diese auch zu leben, ist nichts anderes als eine Aufforderung zur umfassenden Promiskuit\u00e4t<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn17\">[17]<\/a>. Die theologische Rechtfertigung und kirchliche Akzeptanz der Bisexualit\u00e4t f\u00fchrt so letztlich zu einer Sanktionierung des permanenten Ehebruchs<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn18\">[18]<\/a>. Die v\u00f6llige Abkoppelung der Sexualit\u00e4t von der Fortpflanzung hat so letztlich ihre Losl\u00f6sung von den biologischen und sozialen Funktionen der Sexualit\u00e4t zur Folge<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn19\">[19]<\/a>. Die ganzheitliche F\u00fclle des partnerschaftlichen Lebens in gegenseitiger Erg\u00e4nzung und Offenheit f\u00fcr die Weitergabe des Lebens wird gleichsam durch einen promisken Lebensstil ersetzt. Die homosexuelle Lebensweise erweist sich damit anders als der Verzicht auf Ehe und Sexualit\u00e4t gerade nicht als echte Alternative, sondern sie wird so in der Tat zum Imitat<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn20\">[20]<\/a> der von Gott gewollten zweigeschlechtlichen Ehe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Best\u00e4tigt wird das dadurch, da\u00df ausgerechnet in einer Zeit, in der viele Heterosexuelle auf eine f\u00f6rmliche Eheschlie\u00dfung verzichten, von Homosexuellen eine Zulassung zur standesamtlichen Beurkundung und kirchlichen Segnung<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn21\">[21]<\/a>, ja, sogar ein Adoptionsrecht f\u00fcr homosexuelle Paare verlangt wird. In der gesellschaftlichen und kirchlichen Debatte geht es ja l\u00e4ngst nicht mehr um den Umgang mit dem einzelnen homosexuellen Menschen, sondern es geht um die grunds\u00e4tzliche Anerkennung einer Lebensweise als gleichwertig mit der heterosexuellen Ehe und Familie. Es geht nicht mehr nur um die homosexuelle Lebensweise, sondern um die Anerkennung einer \u201eschwulen Identit\u00e4t\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn22\">[22]<\/a>. Hat sich die Diskussionslage dahingehend verlagert, so geht es auch nicht mehr um einen berechtigten Schutz vor Anfeindung, sondern um B\u00fcrgerrechte einer anerkannten Minderheit<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn23\">[23]<\/a>. Nun mu\u00df, was den kirchlichen und gesellschaftlichen Umgang mit homosexuellen Menschen in der Tat beachtet werden, da\u00df Kirche und Gesellschaft in der Vergangenheit Schuld auf sich geladen haben<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn24\">[24]<\/a>. Doch mit Ulrich Eibach ist festzuhalten, da\u00df die Gleichberechtigung der homosexuellen Lebensweise mit der Ehe nicht der einzige Weg sein kann, auf dem man der \u00c4chtung und Diskriminierung homosexueller Menschen entgegentritt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn25\">[25]<\/a>. Auch ist zu fragen, ob in einer Zeit, in der Politiker, die sich \u00f6ffentlich zu ihrer schwulen Identit\u00e4t bekennen, ungebrochenen Beifall finden<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn26\">[26]<\/a>, in der homosexuelle Erotik ungehemmt auf Stra\u00dfendemonstrationen vorgestellt und angepriesen wird<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn27\">[27]<\/a>, in der Homosexuelle als nachweislich konsumstarke Gruppe der Gesellschaft gezielt von der Werbung angesprochen werden<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn28\">[28]<\/a>, wirklich noch von gesellschaftlicher Diskriminierung gesprochen werden kann. Ja, vielmehr ist zu beobachten, da\u00df die staatliche F\u00f6rderung homosexueller Lebensgemeinschaften zu Lasten der verfassungsrechtlich mit guten Gr\u00fcnden gesch\u00fctzten Ehe und Familie geht und zudem zu neuen Diskriminierungen f\u00fchrt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn29\">[29]<\/a>. Mit welchem Recht werden jenseits der vom Grundgesetz gesch\u00fctzten zweigeschlechtlichen Ehe und Familie sich sexuell definierende Lebensgemeinschaften gegen\u00fcber anderen \u2013 sich nicht sexuell definierenden &#8211; Lebensgemeinschaften bevorzugt?<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn30\">[30]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen\u00fcber diesen Entwicklungen ist festzuhalten, da\u00df das Eheethos dem formalen Ethos der Gesellschaft vorgegeben und \u00fcbergeordnet ist<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn31\">[31]<\/a>. Hinzuf\u00fcgen mu\u00df man, da\u00df diese Vorordnung auch gegen\u00fcber Theologie und Kirche gilt. Dies entspricht nicht nur den Worten Jesu: \u201eaber von Beginn der Sch\u00f6pfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau\u201c (Mk 10,6), womit er selber die fundamentalanthropologischen und durch Gott selber gesetzten Sachverhalte aus der Genesis der menschlichen Rechtsordnung und der kirchlichen Wahrheitsfindung \u00fcber- und vorordnet. Damit steht zugleich die Zukunftsf\u00e4higkeit einer Gesellschaft und ihre Verantwortung f\u00fcr die Weitergabe des Lebens an die kommenden Generationen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn32\">[32]<\/a>, mithin der Schutz der Familien und Kinder auf dem Spiel. Das betrifft \u00fcbrigens auch die Forderung nach dem Adoptionsrecht f\u00fcr homosexuelle Paare ebenso wie die Hoffnungen und Forderungen mancher Homosexueller, mithilfe der Medizintechnik auch ohne den zweigeschlechtlichen Verkehr Nachwuchs zu erlangen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn33\">[33]<\/a>. Hier wie dort wird gleichsam ein einklagbares Recht auf Kinder erhoben, das es nicht nur \u2013 auch f\u00fcr heterosexuelle Paare \u2013 nicht geben darf und kann, sondern das zugleich gerade auf die betroffenen Kinder keine R\u00fccksicht nimmt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn34\">[34]<\/a>. Das ist der Gipfel des Anspruchs auf \u201eSelbstverwirklichung\u201c und hat mit der sich selbst hingebenden Liebe des Evangeliums ganz offensichtlich nichts zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vertauschung von Wahrheit und L\u00fcge in diesen Fragen ist freilich nicht nur ein gesellschaftliches Ph\u00e4nomen, sondern pr\u00e4gt die Debatte auch in den Kirchen. Das f\u00e4ngt an bei Fragen der Schriftauslegung und theologischen wie ethischen Urteilsbildung. Das geht weiter damit, da\u00df erfolgreiche seelsorgliche Ans\u00e4tze zur Befreiung von der Homosexualit\u00e4t innerkirchlich ignoriert, marginalisiert oder diffamiert werden. Es tobt nach Darstellung mancher Beobachter nachgerade ein Weltanschauungskampf<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn35\">[35]<\/a>. Exemplarisch sei hier auf die Auseinandersetzungen des Bonner Ethikers Honecker mit Diskussionspapieren der Evangelischen Kirche des Rheinlandes und des Journalisten Konrad Adam mit einer Entscheidung der Synode der evangelisch-lutherischen Kirche in Nordelbien etwas ausf\u00fchrlicher hingewiesen, weil in beiden F\u00e4llen gut deutlich wird, was in Kirche und Gesellschaft auf dem Spiel steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Honecker setzt sich mit zwei Diskussionspapieren des St\u00e4ndigen theologischen Ausschusses der rheinischen Landeskirche\u00a0 aus dem Jahr 1996 auseinander<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn36\">[36]<\/a>. Da diese Papiere inzwischen zu weitreichenden synodalen Entscheidungen gef\u00fchrt haben<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn37\">[37]<\/a>, lohnt sich die Betrachtung der Ausf\u00fchrungen Honeckers auch heute noch. Honecker bem\u00e4ngelt nach einer kurzen Einf\u00fchrung in die Argumentation und den Stil dieser Papiere zun\u00e4chst einmal die einseitige Zusammensetzung des Ausschusses, der zudem \u201eandere Positionen von vornherein als fundamentalistisch, katholisch, konfessionalistisch, b\u00fcrgerlich ausgrenzen wollte, um seine eigene \u2013 emanzipatorische \u2013 Wertung f\u00fcr die allein m\u00f6gliche \u201aevangelische\u2019 zu erkl\u00e4ren\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn38\">[38]<\/a>. Das in den Diskussionspapieren unter Berufung auf den biblischen Leitbegriff \u201ezedaka\u201c und unter Ablehnung \u201eeiner gesetzlichen Engf\u00fchrung vermeintlich biblischer Aussagen\u201c angepriesene Programm \u201eSexualit\u00e4t gemeinschaftsgerecht gestalten\u201c kommentiert Honecker so: \u201eEs ist das Motto der sexuellen Befreiung, der Emanzipation von Vorurteilen, der sexuellen Revolution, das auf diesem Wege mit der Verz\u00f6gerung von einer Generation in den \u201aevangelisch-kirchlichen Raum\u2019 transportiert wird\u201c; \u201eZeitgeiststimmungen der 60er und 70er Jahre\u201c w\u00fcrden so \u201eungebrochen\u201c \u201ein der Kirche fortgeschrieben\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn39\">[39]<\/a>. Dem gegen\u00fcber sei der Umgang mit der heiligen Schrift durch zahlreiche Auslassungen gekennzeichnet<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn40\">[40]<\/a> sowie durch die Anwendung \u201eeiner kontruktivistisch-emanzipatorischen Bibelauslegung\u201c: \u201eDie \u201afremde\u2019 Bibel wird &#8230; aktuellen Bed\u00fcrfnissen angepa\u00dft. Der Text kommt so den Bed\u00fcrfnissen einer \u201aErlebnisgesellschaft\u2019 (Gerhard Schulze) entgegen. Er befriedigt eine Sucht nach religi\u00f6sem Leben, den Wunsch nach dem Einklang von Sexualit\u00e4t und Spiritualit\u00e4t. Eine subjektivistische Selbstbedienungsmentalit\u00e4t kann sich in ihm ohne weiteres wiederfinden. Das normative Vakuum, das dadurch erzeugt wird, kann freilich diese Art von Theologie nicht kompensieren und auff\u00fcllen\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn41\">[41]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konrad Adam \u00e4u\u00dfert sich zu dem Beschlu\u00df der 1997 in Rendsburg abgehaltenen nordelbischen Synode, auf Dauer angelegten ehe\u00e4hnlichen Partnerschaften den kirchlichen Segen nicht zu verweigern, und stellt fest: Der Synodalbeschlu\u00df \u201espricht von Ehe und Familie, gedenkt der Kinder allerdings mit keinem Wort.\u201c Der Journalist ist es, der die Kirche daran erinnert, \u201edie Zusammenh\u00e4nge, von denen in der Genesis berichtet wird\u201c, k\u00f6nnten nicht einfach vergessen oder gar geleugnet werden. Adam diagnostiziert in dem synodalen Vorgehen den Sieg der \u201eDebattenkultur\u201c, \u201edie den Fortschritt zu Lasten derer betreibt, die nicht mitreden d\u00fcrfen und sich deswegen auch nicht wehren k\u00f6nnen: der Unm\u00fcndigen von heute und der Ungeborenen von morgen\u201c. Indem die nordelbische Kirche alle m\u00f6glichen Beziehungen sanktioniert, erf\u00fcllt sie nach Adam \u201edas oberste Gebot der Marktgesellschaft\u201c: \u201eSei flexibel und mobil! Danach zu handeln ist mit Kindern schwer, schwerer als ohne sie.\u201c Und er f\u00fcgt dem die theologisch wichtigen Gedanken hinzu: Tats\u00e4chlich diene die Synode \u201edemselben Gott, der bei ihr nur den Namen der Individualisierung angenommen hat. Dieser Gott mag keine langfristigen Bindungen und kann schon deshalb mit Kindern, die solche Bindungen erforderlich machen, nicht viel anfangen.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn42\">[42]<\/a><\/p>\n<p><strong>4. \u201eSie haben die Herrlichkeit des unverg\u00e4nglichen Gottes vertauscht mit einem Bild.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Mit den Hinweisen Adams haben wir auch explizit die Ebene erreicht, von der Paulus in R\u00f6m 1,18ff seinen Ausgangspunkt nimmt, die Vertauschung des wahren Gottes mit menschlichen Gottesbildern. Diese Vertauschung ist in der Debatte um die Homosexualit\u00e4t auf verschiedenen Ebenen anzutreffen. Das betrifft zun\u00e4chst einmal die grundlegende Frage der Schriftauslegung. Honeckers Untersuchung zeigt, da\u00df eine Rechtfertigung der homosexuellen Lebensweise nur mithilfe zahlreicher Auslassungen und Verf\u00e4lschungen biblischer Aussagen m\u00f6glich ist. Die Rolle des Liebesgebotes als Kanon im Kanon, als Kriterium also, mit dem als gegens\u00e4tzlich empfundene biblische Aussagen kritisiert oder einfach ausgeblendet werden, spielt im Papier des Rheinlandes der \u201ezedaka\u201c-Begriff. Honeckers Ausf\u00fchrungen zeigen aber, da\u00df auch hier &#8211; \u00e4hnlich wie andernorts das Liebesgebot &#8211; ein biblischer Aspekt herausgegriffen wird und als Chiffre f\u00fcr sachfremde, von au\u00dfen herangetragene Auslegungsprinzipien gebraucht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuweilen werden die Spannungen, die sich zwischen den Gesellschaftsbildern und den biblischen Weisungen ergeben und auch innerkirchlich aufeinanderprallen gar in den Kanon selber hinein verlegt, wenn es z.B. hei\u00dft: \u201eda\u00df es in den biblischen Aussagen eine Spannung gibt, die nach unserer Erkenntnis nicht aufgehoben werden kann und deshalb ausgehalten und in allen kirchlichen Entscheidungen zur Geltung gebracht werden mu\u00df\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn43\">[43]<\/a>. \u201eIm Klartext hei\u00dft das jedoch, da\u00df die Eindeutigkeit des Wortes Gottes der Heiligen Schrift mit der Vieldeutigkeit einer pluralistischen Gesellschaft in der Kirche gleichgeschaltet werden soll.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn44\">[44]<\/a> Die innerkirchliche Argumentation mit der vermeintlichen Widerspr\u00fcchlichkeit der Schrift in sexualethischen Fragen ist ein Paradebeispiel daf\u00fcr, da\u00df man \u201eim Gewande der wissenschaftlichen These eine religi\u00f6se <em>Confessio <\/em>gegen die Texte ausspricht\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn45\">[45]<\/a>, womit man, \u201eunweigerlich im Polytheismus und in einem Naturalismus\u201c landet, \u201ebei dem Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf nicht mehr unterschieden werden.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn46\">[46]<\/a> Macht sich die Kirche so selbst zum \u201eAnwalt postmoderner Beliebigkeit\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn47\">[47]<\/a>, so werden die W\u00fcnsche des Menschen zu Kriterien f\u00fcr die Schriftauslegung und das ethische Urteil, so treten an die Stelle des Handelns des dreieinigen Gottes in Gericht und Rettung die Bilder und Ideale der Gesellschaft von einem gelingenden und daher dem Gott der eigenen W\u00fcnsche und Begierden wohlgef\u00e4lligen Leben. Damit aber werden die Kirchen weder ihrer seelsorglichen Verantwortung gegen\u00fcber den betroffenen Menschen noch ihrer gesamtgesellschaftlichen Mitverantwortung gerecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.1. Das Gottesbild und die gesellschaftliche Verantwortung der Kirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feststellbar ist in den j\u00fcngsten kirchlichen Voten zur Homosexualit\u00e4t immer weniger eine kritische Begleitung der gesellschaftlichen Entwicklung als vielmehr eine kritiklose Sanktionierung derselben. Auch hier geht es um den Konflikt zwischen Gott und den G\u00f6ttern des Menschen, denn eine Gesellschaft, die das vom Sch\u00f6pfer allen menschlichen Institutionen gegen\u00fcber vorgeordnete Ethos der ehelichen Gemeinschaft ignoriert, macht sich zur \u201eSch\u00f6pferin von Instanzen, die das, was nur von au\u00dferhalb der Gesellschaft kommen kann, darstellen und enthalten sollen\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn48\">[48]<\/a>. Die Forderung, Homosexuellen mit Hilfe fortpflanzungsmedizinischer Methoden bis hin zum Klonen zu Nachwuchs zu verhelfen, ist eine zwar extreme, aber logische Konsequenz. Eine Kirche wiederum, die in eifriger Bereitschaft, die sexuelle Revolution f\u00fcr sich selber nachzuholen, solche neugeschaffenen Institute \u201esegnet\u201c, arbeitet letztlich selber mit an der gesellschaftlichen Demontage von Ehe und Familie. Auch kirchlich bedeutet das keinen \u201eFortschritt\u201c, sondern die kritiklose R\u00fcckkehr zu einem \u201eantinomistische(n) \u2013 Traditionen der sp\u00e4tantiken christlichen Gnosis wiederbelebende(n) \u2013 Verhaltenstrend\u201c: \u201eDie sukzessive Polygamie, auch des akademischen und pastoralen Personals, die Voten f\u00fcr eine vom Joch der Ehe befreite \u201aganzheitliche\u2019 Sexualit\u00e4t, die nahezu totale Abstinenz von vorehelicher Askese unter Theologen und Nichttheologen, die Praktizierung und fordernde Propagierung gleichgeschlechtlichen Verhaltens stellen &#8230; einen scharfen Bruch mit bisherigen Selbstverst\u00e4ndlichkeiten des neutestamentlichen und auch des reformatorischen Ethos dar\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn49\">[49]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Frage mu\u00df erlaubt sein, wer hier eigentlich wen pr\u00e4gt, bzw. wer sich von wem pr\u00e4gen l\u00e4\u00dft. Immerhin schreibt Paulus in R\u00f6m 12,2 \u2013 in un\u00fcbersehbarer \u00dcbereinstimmung mit seinen Ausf\u00fchrungen in R\u00f6m 1,18ff: \u201eUnd stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern \u00e4ndert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr pr\u00fcfen k\u00f6nnt, was Gottes Wille ist, n\u00e4mlich das Gute und Wohlgef\u00e4llige und Vollkommene.\u201c Eine solche Umkehr der Kirche hat zwar keineswegs die Verhei\u00dfung, da\u00df die Gesellschaft ihr dabei ohne weiteres folgen wird. Zumindest k\u00f6nnte aber jeder h\u00f6ren, der Ohren hat zu h\u00f6ren, was die Kirche von Gottes Wort her Heilsames auch f\u00fcr die Welt auszurichten hat. Wie dieser heilsame Dienst an einer falschen G\u00f6ttern nachlaufenden Welt aussehen k\u00f6nnte, zeigen beispielhaft Honeckers Ausf\u00fchrungen. Nach ihm w\u00e4re es in unserer Lage, in der die \u201eSynergie von wissenschaftlich-technischer Einsicht und Innovation mit Gesellschaftsver\u00e4nderung und Wertewandel\u201c evident ist, notwendig, \u201ehinter den Anspruch auf Emanzipation und Selbstverwirklichung, von Rationalit\u00e4t und \u201aAufkl\u00e4rung\u2019 zur\u00fcckzufragen. Alle irdische Erfahrung ist n\u00e4mlich zeitlich, zeitgebunden. Die \u201aewige\u2019 Seligkeit, die \u201aewige\u2019 Lusterf\u00fcllung gibt es auf Erden nicht. Das war und ist dem christlichen Glauben bewu\u00dft. Deshalb haben Christen und Kirchen eine Anwaltschaft f\u00fcr personale Integration, f\u00fcr die Einbindung des Sexuellen in das Humane, wie f\u00fcr kulturelle Vertr\u00e4glichkeit wahrgenommen. Dieser Gesichtspunkt wird nicht mehr zur Geltung gebracht, wenn die Kritik herk\u00f6mmlicher kirchlicher \u00c4u\u00dferungen lediglich eine Emanzipation von den guten Gr\u00fcnden der Tradition f\u00f6rdert, mit dem Ergebnis es k\u00f6nne \u201aauch f\u00fcr evangelische Ethik die Lebensform Ehe nicht die einzige sein, in der Sexualit\u00e4t gelebt werden darf\u2019.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn50\">[50]<\/a><\/p>\n<p><strong>4.2. Das Gottesbild und seelsorgliche Verantwortung der Kirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Die Vertauschung Gottes mit menschlichen Bildern von Gott setzt sich zwangsl\u00e4ufig fort auf allen Ebenen kirchlichen Handelns, angefangen vom Gottesdienst \u00fcber die Seelsorge, den Inhalt von Verk\u00fcndigung und Unterricht bis hin zu Fragen kirchenleitenden Handelns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kommt man zu dem Ergebnis, da\u00df Homosexualit\u00e4t als Gabe des g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfers anzusehen ist, so ist es nur folgerichtig, homosexuelle Paare, die dies begehren, auch kirchlicherseits zu segnen. Auch der Ausschlu\u00df praktizierender und bekennender Homosexueller von kirchlichen Berufen, insbesondere\u00a0 auch vom Pfarramt, ist dann schlechterdings unm\u00f6glich, erst recht, wenn man ein nur noch funktionales Amtsverst\u00e4ndnis vertritt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn51\">[51]<\/a>. Insofern sind die Forderungen von \u201eHomosexualit\u00e4t und Kirche\u201c und derer, die eine vermeintlich liebevolle \u00d6ffnung der Kirche f\u00fcr praktizierende Homosexuelle verlangen, nur konsequent. Um so wichtiger ist es aber, wahrzunehmen, da\u00df dies nicht mehr mit der Heiligen Schrift oder der Liebe des Evangeliums legitimiert werden kann. Eine gottesdienstliche Segnung eines homosexuellen Paares ist mithin auch kein segnendes Handeln des dreieinigen Gottes. Vielmehr handeln hier Menschen in eigener Vollmacht und im Namen ihrer Bilder von Gott. \u201eSo wenig die Kirche Sakramente, die Christus nicht gestiftet hat, erfinden kann, so wenig kann sie segnen, was Gott nicht gesegnet hat.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn52\">[52]<\/a> Ein solches Handeln ist offene Rebellion gegen das Erste Gebot<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn53\">[53]<\/a> und mu\u00df zwangsl\u00e4ufig kirchenspaltend wirken<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn54\">[54]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unmittelbar mit dem gottesdienstlichen Handeln zusammen h\u00e4ngt auch in diesem Punkt das seelsorgliche Handeln der Kirche. Denn es ist offensichtlich, da\u00df \u201eeine kirchliche Anerkennung homosexueller als gleichberechtigter Lebensform den Willen zur Ver\u00e4nderung schw\u00e4cht\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn55\">[55]<\/a>. \u201eWenn die Kirchen sagen: \u201aSchwul ist gut\u2019, so nehmen sie viel von dem Ansporn weg, der n\u00f6tig ist, um sich auf den langen und schmerzhaften Weg der Ver\u00e4nderung zu machen. Es ist bedeutend leichter, Kirchen zu ver\u00e4ndern als das eigene Leben. In vielen F\u00e4llen raubt die Kirche dem homosexuellen Menschen die Motivation, sich zu \u00e4ndern. Es mag sein, da\u00df der Christ, der mit seiner Homosexualit\u00e4t k\u00e4mpft, sich von Leuten umgeben findet, die ihm sagen, er solle seine Homosexualit\u00e4t als Gabe feiern.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn56\">[56]<\/a> Schlimm ist in diesem Zusammenhang die g\u00e4ngige Praxis in kirchlichen Beratungsstellen oder in der kirchlichen Jugendarbeit, Jugendliche und Ratsuchende in ihrer homosexuellen Orientierung zu best\u00e4tigen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn57\">[57]<\/a>. Ebenso schlimm ist das als Vollendung der Selbstverwirklichung gepriesene \u201eComing-Out\u201c. Denn dieses ist nichts anderes als ein \u00f6ffentliches Bekenntnis, das wie jedes Bekenntnis zugleich auch eine Verwerfung des entgegengesetzten Weges einschlie\u00dft. Wo ein solch aggressiver Verzicht auf Intimit\u00e4t vorherrscht<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn58\">[58]<\/a>, wird ein heilsamer seelsorglicher Umgang extrem erschwert. Angesichts der Tragik des Lebenswegs vieler homosexueller Menschen mu\u00df kirchliche Seelsorge versuchen, ihnen zu einem Weg jenseits vom Zwang zur \u00f6ffentlichen Selbstentbl\u00f6\u00dfung einerseits und vom R\u00fcckzug ins Verborgene andererseits zu verhelfen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn59\">[59]<\/a>. Daf\u00fcr ist Vertraulichkeit bzw. Verschwiegenheit in der Seelsorge unumg\u00e4nglich<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn60\">[60]<\/a>. Solche Vertraulichkeit ist allerdings das Gegenteil von stolzen Coming-Outs. Keine L\u00f6sung ist in diesem Zusammenhang auch die Er\u00f6ffnung des Auswegs einer vermeintlich dauerhaften \u2013 also ehe\u00e4hnlichen &#8211; homosexuellen Partnerschaft<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn61\">[61]<\/a>. Ebenso ist eine pauschale Diffamierung homosexueller Menschen in der \u00d6ffentlichkeit der Gemeinde v\u00f6llig fehl am Platz. Die wichtige ethische Unterscheidung von Person und Werk, auch von homosexueller Neigung und Praxis hilft stattdessen zu einer seelsorglichen Begegnung jenseits von \u00c4chtung der Person und Indifferenz gegen\u00fcber ihren Handlungen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn62\">[62]<\/a>. Hier w\u00fcrden Kirche und Theologie geistliche Vollmacht gewinnen, f\u00e4nden sie den Mut, auch in anderen F\u00e4llen wieder vom Verzicht in verschiedenen Lebensbereichen und vom Leiden um des Evangeliums willen zu sprechen. Vom Neuen Testament her jedenfalls wei\u00df christliche Ethik \u201eauch auf anderen Verhaltensfeldern um die M\u00f6glichkeit des Verzichtes auf sexuelle Bet\u00e4tigung (etwa bei Ehelosigkeit; im Z\u00f6libat etc.)\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn63\">[63]<\/a>. Dabei ist in der Seelsorge wiederum zu unterscheiden zwischen notwendigen und zum heilsamen Umgang mit der eigenen Sexualit\u00e4t hilfreichen Therapien und der Beichte, derer auch der therapeutisch \u201eGeheilte\u201c bed\u00fcrftig bleibt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn64\">[64]<\/a>. Der fast v\u00f6llige Verlust der Beichte in den Kirchen wirkt sich zwangsl\u00e4ufig dahingehend aus, da\u00df Kirche und Theologie im Umgang mit schweren St\u00f6rungen des Verh\u00e4ltnisses zwischen Gott und Mensch keine geistliche Vollmacht mehr haben. Das wiederum h\u00e4ngt mit der v\u00f6lligen Ausblendung des Horizonts des letzten Gerichts zusammen. Die Verantwortung vor Gott und der Ma\u00dfstab des externen g\u00f6ttlichen Wortes, das den S\u00fcnder richtet und freispricht, wird ersetzt durch eine letztlich rein immanente Selbstvermittlung mit dem eigenen Gottesbild, das wiederum der Best\u00e4tigung der eigenen Selbstverwirklichung dient \u2013 der Mensch als S\u00fcnder bleibt bei sich selber, unf\u00e4hig, sich selbst zu \u00f6ffnen und hinzugeben an seinen Sch\u00f6pfer und das andersartige Gesch\u00f6pf. So wird geflissentlich verleugnet, da\u00df es auch in der Seelsorge letztlich um die Auseinandersetzung zwischen Gott und den Gottesbildern geht, ja gehen mu\u00df, denn zur Freiheit des Glaubens kommt der Mensch nur, wenn die L\u00fcgen seiner Gef\u00fchle der Wahrheit des Glaubens weichen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn65\">[65]<\/a>. Da\u00df solche Heilungs- und Heiligungsprozesse als Wunder des Heiligen Geistes m\u00f6glich sind, bezeugen viele Berichte Betroffener<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn66\">[66]<\/a>. Da\u00df eben solche Heilungen geleugnet oder wegerkl\u00e4rt werden, ist nichts anderes als das Leugnen der Kraft des Heiligen Geistes durch das Wort und die heiligen Sakramente, angefangen bei der Taufe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aus diesem Grund sind auch Weichenstellungen im kirchlichen Unterricht und in der Verk\u00fcndigung so oder so von h\u00f6chster Wichtigkeit. Nicht umsonst versuchen die Protagonisten der Gleichberechtigung der Homosexuellen gerade auch hier anzusetzen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn67\">[67]<\/a>. Darum ist es unumg\u00e4nglich, da\u00df die Kirche das biblische Menschenbild unverf\u00e4lscht als Grundlage f\u00fcr ein von Gott gesegnetes Leben verk\u00fcndet und \u2013 wo es n\u00f6tig ist \u2013 zur Umkehr ruft. Unvereinbar mit dem biblischen Menschenbild w\u00e4re eine Zulassung praktizierender Homosexueller zu kirchlichen Berufen, insbesondere zum Pfarramt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn68\">[68]<\/a>. \u201eEs mu\u00df in der kirchlichen Lehre und im Unterricht klar zum Ausdruck kommen, da\u00df Homosexualit\u00e4t und erst recht Bisexualit\u00e4t &#8230; keineswegs mit der Heterosexualit\u00e4t gleichrangige Formen der Sexualit\u00e4t darstellen, und da\u00df es deshalb nicht gleichg\u00fcltig ist, welche Gestalt die Sexualit\u00e4t annimmt. Die Heterosexualit\u00e4t hat also eindeutiges Leitbild aller Sexualerziehung zu sein und Menschen, die in ihrer sexuellen Orientierung noch schwankend sind, sollten eindeutig zur Orientierung in Richtung Heterosexualit\u00e4t (z.B. durch Seelsorge und Psychotherapie) ermuntert werden. Es sollten also alle M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft werden, insbesondere durch Vorbeugung und Therapie, Menschen vor homosexuellen Pr\u00e4gungen und Lebensweisen zu bewahren.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn69\">[69]<\/a> Dem ist nur hinzuzuf\u00fcgen, da\u00df es bei alledem nicht in erster Linie um eine Erziehung gegen etwas, sondern positiv um die Erziehung zu Ehe und Familie geht, wobei auch das Charisma der Ehelosigkeit als echte Alternative kirchlich wieder deutlicher thematisiert werden sollte. Honecker erinnert mit Luthers Auslegung zum 6. Gebot daran, was f\u00fcr diesen Lebensbereich die h\u00f6chste Christenpflicht und die gr\u00f6\u00dfte Freude des Glaubens ist, n\u00e4mlich \u201eeines anderen Keuschheit\u201c zu bewahren helfen \u201emit Rat und Tat\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftn70\">[70]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Armin Wenz, Sana doctrina (Verlag Peter Lang)<\/em><\/p>\n<hr size=\"1\" \/><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref1\">[1]<\/a> Ulrich Eibach, Homosexualit\u00e4t und die christliche Bestimmung f\u00fcr die Lebensformen der Geschlechter, in: Homosexualit\u00e4t und Seelsorge (wie Anm. 96), S. 197-226, hier S. 202; vgl. ebd. Anm. 12: \u201eeinige Kreissynoden der Rheinischen Kirche behaupten das auch f\u00fcr die Bisexualit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. dazu die Beitr\u00e4ge in dem wichtigen Sammelband: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge. Dokumentation eines \u00f6kumenischen Symposiums. Veranstaltet vom Deutschen Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft (OJC); Reichelsheim, Neukirchen-Vluyn 1995; ferner Hermann Brandt, Konflikt und Gemeinschaft in der \u00d6kumene. Ein Erfahrungsbericht aus Harare, in: Lutherische Kirche in der Welt (JMLB) 47, Erlangen 2000, S. 159-182, hier S. 173.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref3\">[3]<\/a> Eibach (wie Anm. 66), S. 200. Vgl. auch Joseph Nicolosi, Eine andere Sicht von m\u00e4nnlicher Homosexualit\u00e4t, in: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96), S. 151-159, hier S. 151-153. Nicolosi referiert hier auch die Hintergr\u00fcnde, die 1973 zur Streichung der Homosexualit\u00e4t \u201evon der Liste der krankhaften St\u00f6rungen der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft\u00a0 (APA)\u201c gef\u00fchrt haben (ebd. S. 152).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref4\">[4]<\/a><strong><em> <\/em><\/strong>Vgl. Eibach, (wie Anm. 66), S. 197-199.<strong><em> <\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref5\">[5]<\/a> Zitiert nach Wolfhart Schlichting, Dem Wort aus dem Weg gehen, in: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96), S. 227-237, hier S. 237. Vgl. Meilaender (wie Anm. 27), S. 73: \u201eIf the \u201anatural\u2019 denotes simply the desires some people consistently have, the whole bewildering variety of such desires that exists in our world, we will lose our grip on norms entirely.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. Hempelmann, (wie Anm. 6), S. 188: \u201eWo das Faktische zur Norm wird, ist die W\u00fcrde des Menschen preisgegeben als eines Wesens, das sich zu sich selbst, auch zu seinen W\u00fcnschen und Trieben verhalten kann. &#8230; In einer gefallenen Sch\u00f6pfung, die unter der Macht der S\u00fcnde steht, ist das \u201anat\u00fcrlich Gegebene\u2019 nicht einfach ineinszusetzen mit dem von Gott Geschaffenen und Gewollten.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. ebd., S. 187; ferner Roland Werner, Homosexualit\u00e4t und die Vollmacht der christlichen Gemeinde, in: Theologische Beitr\u00e4ge 25, 1994, 223-240, hier S. 228: \u201eMache Vertreter der emanzipatorischen Gruppen (auch in der Kirche) zielen noch weiter: Sie fordern die Freigabe der P\u00e4dophilie und Ganzsexualisierung des Lebens.\u201c; vgl. dazu auch die Meldung \u201eLeitung der Reformierten Kirche tritt aus Protest zur\u00fcck\u201c in: FAZ 16.1.1999, S. 2, wonach der Pr\u00e4ses der Reformierten Kirche der Niederlande einen Pfarrer und Hochschuldozenten in Schutz genommen habe, der \u201ezu Toleranz gegen\u00fcber P\u00e4dophilen aufgerufen und behauptet hatte, da\u00df eine p\u00e4dophile Beziehung \u201aKindern nachweislich kaum oder gar nicht schadet\u2019. Pr\u00e4ses Vissinga sagte dazu, der Pfarrer spreche \u201aauf sehr respektvolle Weise \u00fcber Liebe, die dem N\u00e4chsten keinen Schaden zuf\u00fcgt\u2019.\u201c; ferner Meilaender (wie Anm. 27), S. 73: \u201eThen we very quickly find ourselves without the conceptual resources needed to speak ethically about incest, bestiality, and adultery.\u201c\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Haacker (wie Anm. 32), S. 176.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl. ebd., S. 178.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref10\">[10]<\/a> Vgl. Eibach (wie Anm. 66), S. 203.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref11\">[11]<\/a> Haacker (wie Anm. 32), S. 177. Vgl. oben Anm. 16.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref12\">[12]<\/a> Vgl. Eibach (wie Anm. 66), S. 203f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref13\">[13]<\/a> Ebd., S. 195; vgl. ebd., S. 204.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref14\">[14]<\/a> Hoffmann (wie Anm. 41), S. 181, 183.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref15\">[15]<\/a> Vgl. Pannenberg (wie Anm. 29).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref16\">[16]<\/a> Hempelmann (wie Anm. 6), S. 187. Vgl. Reinhard Slenczka, V\u00f6llige Desorientierung? Zur Orientierungshilfe des Rates der EKD \u00fcber \u201eHomosexualit\u00e4t und Kirche\u201c, in: Ders., Neues und Altes. Band 3. Dogmatische Gutachten und aktuelle Stellungnahmen, Neuendettelsau, 2000, S. 219-221, hier 220: \u201eNach der Schrift ist jedoch die Liebe nicht die Aufhebung, sondern die Erf\u00fcllung des Gesetzes (R\u00f6m 13,10).\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref17\">[17]<\/a> So r\u00e4umt der Sexologe M. Dannecker ein; \u201eda\u00df das Reden von Dauerpartnerschaften eine Sache der Anfangsphase des Ringens um Emanzipation sei, zur Natur des homosexuellen Menschen geh\u00f6re die Promiskuit\u00e4t. Von daher ist es verst\u00e4ndlich, da\u00df Vertreter der HUK (= Homosexualit\u00e4t und Kirche, Lobby-Gruppe im Raum der Ev. Kirchen; A.W.) auch die Aufteilung \u201azwischen braven, gesellschaftlich angepa\u00dften, unauff\u00e4lligen, monogamen Homsexuellen einerseits und &#8230; unangepa\u00dften und promisken Homosexuellen andererseits\u2019 als diskriminierend empfinden und die volle Akzeptanz eines promisken und eines bisexuellen Lebensstils auch in der Kirche fordern.\u201c (Eibach &lt;wie Anm. 66&gt;, S. 200).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref18\">[18]<\/a> Vgl. Eibach (wie Anm. 66), S. 210f, Anm. 54: \u201eEs ist erstaunlich, da\u00df entsprechend den Forderungen emanzipatorischer Gruppen in vielen Voten von Theologen und Synoden (&#8230;) bereits \u2013 wie selbstverst\u00e4ndlich \u2013 davon ausgegangen wird, da\u00df auch eine bisexuelle Veranlagung aus christlicher Verantwortung gelebt werden kann. Da\u00df damit der permanente Ehebruch sanktioniert wird, wird teils damit abgetan, da\u00df Ehe und eheliche Treue ohnehin durch die Realit\u00e4t \u00fcberholt und Ausdruck einer Doppelmoral seien (&#8230;). Dabei verkennt man v\u00f6llig die Trag\u00f6dien, die sich in vielen Beziehungen bisexueller Art abspielen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref19\">[19]<\/a> Vgl. ebd., S. 198f; 205f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref20\">[20]<\/a> Vgl. Hoffmann (wie Anm. 41), passim.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref21\">[21]<\/a> Vgl. G\u00fcnter R. Schmidt, Ma\u00dfnehmen an der Ehe. Zehn Thesen zu Homosexualit\u00e4t und Kirche (in: Christlicher Glaube und Homosexualit\u00e4t &lt;wie Anm. 2&gt;), S. 38-55, hier S. 40.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref22\">[22]<\/a> Vgl. Joseph Nicolosi, Identit\u00e4t und Sexualit\u00e4t. Ursachenforschung und Therapieerfahrung bei homosexuellen M\u00e4nnern, in: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96), S. 31-42, hier S. 31: \u201e\u2019Homosexuell\u2019 beschreibt eine sexuelle Orientierung &#8230; . \u201aSchwul\u2019 dagegen ist eine sozio-politische Identit\u00e4t. Ein Mensch <em>w\u00e4hlt <\/em>eine schwule Identit\u00e4t als <em>eine<\/em> M\u00f6glichkeit, mit seiner Homosexualit\u00e4t umzugehen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref23\">[23]<\/a> Vgl. Noel Mosen (wie Anm. 93), S. 164f; ferner ebd. S. 176: \u201eDer homosexuelle Historiker Dennis Altman hat es so ausgedr\u00fcckt: \u201aDer gr\u00f6\u00dfte Einzelsieg der Schwulen-Bewegung &#8230; ist die Verlagerung der Debatte weg vom Verhalten und hin zur Identit\u00e4t. Dies hat die gegnerische Seite in eine Position gedr\u00e4ngt, in der sie als Angreifer der Rechte homosexueller B\u00fcrger dasteht und nicht mehr Bek\u00e4mpfer eines bestimmten und ihrer Meinung nach anti-sozialen Verhaltens.\u2019\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref24\">[24]<\/a> Vgl. die behutsamen Ausf\u00fchrungen von Hempelmann (wie Anm. 6), S. 181.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref25\">[25]<\/a> Wie Anm. 66, S. 192f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref26\">[26]<\/a> Vgl. Konrad Schuller, Ein Juchzen und Jauchzen. Die Berliner SPD ist gekommen, sich zu freuen, in: FAZ 11.6.2001, S. 2; da\u00df es in sogenannten \u201echristlichen\u201c Parteien nicht anders aussieht, zeigt der Artikel \u201eBe-Coming in\u201c, in: FAZ 12.6.2001, S. 51.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref27\">[27]<\/a> Vgl. z.B. Mechthild K\u00fcpper, \u201e&#8230; und das ist gut so\u201c. \u201eWowi\u201c, Gysi und das Verh\u00e4ltnis zwischen Homosexuellen und Politik auf dem Christopher Street Day in Berlin, in: FAZ 25.6.2001, S. 11: Die Homosexuellen \u201ewerden inzwischen derartig \u00fcbersch\u00e4umend willkommen gehei\u00dfen, da\u00df sich die vermeintlichen Ank\u00f6mmlinge wundern, f\u00fcr ihre sexuelle Orientierung gelobt zu werden, als sei sie ein zivilisatorischer Fortschritt.\u201c F\u00fcr Konrad Adam stellt sich die Frage, \u201ewarum Leute, die ihre sexuellen Obsessionen ungehindert in die \u00d6ffentlichkeit tragen k\u00f6nnen, immer noch als diskriminiert gelten.\u201c (Kinderlandsverr\u00e4ter. Wie die Gleichstellungspolitik Ungerechtigkeiten schafft, in: FAZ 29.6.2000, S. 55.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref28\">[28]<\/a> Vgl. Noel Mosen (wie Anm. 93), S. 177: \u201eEine Marketing-Umfrage des Wall Street Journal in den USA ergab, da\u00df Homosexuelle in Wirklichkeit zu den wohlhabendsten gesellschaftlichen Gruppen in Amerika geh\u00f6ren.\u201c F\u00fcr die ganz \u00e4hnlich gelagerten Verh\u00e4ltnisse in Deutschland vgl. Friederike B\u00f6ge, Kochen mit Max und Holger. Homosexuelle im Werbefernsehen, in: FAZ 10.5.2001, S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref29\">[29]<\/a> Bernd R\u00fcthers, Ehe und Familie im Wandel des Zeitgeistes. Die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers hat verfassungsrechtliche Grenzen, in: FAZ 18.5.2000. S. 15: \u201eDie Familie vermittelt Schutz, Geborgenheit und Vertrauen. In der Familie werden Zuneigung, Solidarit\u00e4t, R\u00fccksicht, Verl\u00e4sslichkeit und Disziplin erfahren und vermittelt. Die angestrebte rechtliche Gleichstellung von nichtehelichen und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften verkennt diese Grundfunktionen und Unterschiede. Sie w\u00fcrde das Gemeinwohl schwer sch\u00e4digen.\u201c; Konrad Adam, Kinderlandsverr\u00e4ter. Wie die Gleichstellungspolitik Ungerechtigkeiten schafft, in: FAZ 29.6.2000, S. 55.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref30\">[30]<\/a> Vgl. Reinhard M\u00fcller, Bedenken gegen Lebenspartnerschaft. \u201eBitburger Gespr\u00e4che\u201c zur Rechtspolitik, in: FAZ 15.1.2001, S. 4. Robert Spaemann, Was nicht des Staates ist. Die Homosexuellenehe w\u00e4re ungerecht, in: FAZ 14.3.2000, S. 49.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref31\">[31]<\/a> Vgl. Hoffmann (wie Anm. 41), S. 188.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref32\">[32]<\/a> Vgl. Thomas S\u00f6ren Hoffmann, Haus ohne Verh\u00fcter. Nicht gleichmachen, was ungleich ist: Die \u201aEhe der Homosexuellen\u2019 im Lichte des Naturrechts, in: FAZ 28.2.2000, S. 54.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref33\">[33]<\/a> Vgl. Rainer Fl\u00f6hl: Klonieren bald gesellschaftsf\u00e4hig? In: FAZ 18.2.1998, S. N 2: &#8222;Gro\u00dfe Erwartungen setzen die Homosexuellen und Lesben in das Klonen, erm\u00f6glicht es doch die eigene Reproduktion ohne fremde Gene. Manche Feministinnen sehen im Klonen sogar den endg\u00fcltigen Sieg \u00fcber den Mann, der f\u00fcr nichts mehr ben\u00f6tigt wird.&#8220;; ferner die Meldung: Baby von zwei M\u00fcttern. Fortpflanzungstechnik f\u00fcr lesbische Paare, in: FAZ 22.1.2002, S. 42.<\/p>\n<p>Mosen (wie Anm. 93), S. 193: \u201eSo wurde einer In-vitro-Befruchtungsklinik in Auckland mitgeteilt, da\u00df sie die k\u00fcnstliche Besamung von unverheirateten oder lesbischen Frauen nicht mehr verweigern kann.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref34\">[34]<\/a> Vgl. Eibach (wie Anm. 66), S. 201, Anm. 29: \u201eDie Infragestellung der Heterosexualit\u00e4t als normatives Leitbild der Erziehung ist auch Grundlage der Forderung nach einem Adoptionsrecht f\u00fcr homosexuelle Partner, denn es steht au\u00dfer Zweifel, da\u00df dadurch eine Pr\u00e4gung zur Homosexualit\u00e4t stattfindet, die auf dieser Basis gerechtfertigt erscheint.\u201c; Joachim Kardinal Meisner, Die Sinnlichkeit des Glaubens. Warum die katholische Kirche dagegen ist, dass homosexuelle Menschen heiraten, in: FAZ 19.1.2000, S. 13: \u201eDass auch die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare gefordert wird, macht nur noch einmal deutlich, dass nicht das Wohl des Kindes, sondern das Bed\u00fcrfnis des homosexuellen Paares nach Kindern im Vordergrund steht.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref35\">[35]<\/a> So z.B. Heinzpeter Hempelmann, Die Autorit\u00e4t der Heiligen Schrift und die Quellen theologischer Grundentscheidungen, in: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96), S. 238-261, hier S. 242.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref36\">[36]<\/a> Martin Honecker, Ehe und \u201aandere Lebensformen\u2019. Theologische Bricolage in zwei Diskussionspapieren der Evangelischen Kirche im Rheinland, in: Zeitwende 68, 1997, S. 1-11.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref37\">[37]<\/a> \u201eIm Januar 2000 bef\u00fcrwortete die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland gegen den Willen ihres Pr\u00e4ses, des EKD-Ratsvorsitzenden Kock, Segnungen Homosexueller.\u201c (Uta Rasche, Segnungen f\u00fcr homosexuelle Paare. Die hessen-nassauische Kirche ber\u00e4t \/ Mehrheit der Gemeinden dagegen, in: FAZ 7.12.2001, S. 4).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref38\">[38]<\/a> Honecker (wie Anm. 130), S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref39\">[39]<\/a> Ebd., S. 6. Hoffmann (wie Anm. 41), S. 177 spricht von der \u201eNachholung oder gar Sanktionierung der s\u00e4kularen \u201asexuellen Revolution\u2019 auf den Ebenen der Theologie, des Kirchenrechts und der pfarramtlichen Praxis\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref40\">[40]<\/a> Honecker (wie Anm. 130), S. 7f; Honecker nennt ebd. die Auslassung des 6. Gebots, der Deutung der Ehe als Bund und als Gleichnis des Treubundes Gottes mit Israel, der biblischen Warnung vor Treulosigkeit, der Worte Jesu von Ehescheidung und Ehe, das \u201egrundlegend menschliche Ph\u00e4nomen der Scham (1. Mose 2,25)\u201c, ferner verk\u00fcrzende Verf\u00e4lschungen der paulinischen Aussagen etc. Wichtig ist auch sein Hinweis auf das Geschichtsbild der Dokumente: \u201eDas Positive ist sehr weitgehend ausgeblendet: Die missionarische Bedeutung des \u201achristlichen\u2019 Hauses, christlich gelebter Ehe und Familie in den Anf\u00e4ngen des Christentums fehlt ebenso wie die reformatorische Neubesinnung auf die Aufgaben von Familie und Ehe als Ursprung evangelischer Gemeinde. &#8230;\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref41\">[41]<\/a> Ebd., S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref42\">[42]<\/a> Konrad Adam, Evangelische Erleuchtung. Die Nordelbische Kirche modernisiert sich, in: FAZ 26.2.1997, S. 35.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref43\">[43]<\/a> Mit Spannungen Leben. Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema \u201eHomosexualit\u00e4t und Kirche\u201c (= EKD-Texte Nr. 57), zitiert nach Slenczka (wie Anm. 111), S. 221.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref44\">[44]<\/a> Slenczka, ebd. Vgl. Heinzpeter Hempelmann (wie Anm. 129), S. 240f: \u201eWo aber alles, auch Entgegengesetztes, gleich g\u00fcltig ist, wo Widerspr\u00fcche unausgetragen im Namen eines alles integrieren wollenden Pluralismus nebeneinanderstehen, da wird \u00fcber der Gleich-G\u00fcltigkeit der verschiedenen Wahrheiten die Wahrheit selbst gleichg\u00fcltig; &#8230; Da f\u00fchrt die \u201asubtile \u00dcberlebensstrategie der Volkskirche\u2019 dazu, da\u00df um die Klarheit und Identit\u00e4t der biblischen Inhalte dann nicht mehr gek\u00e4mpft wird; da gibt man aus Angst, auszugrenzen oder Mitglieder zu verlieren, nicht nur die eigene Grundlage: das reformatorische Schriftprinzip, preis; da verliert man dann freilich im Endeffekt die Mitglieder, die man doch um jeden Preis behalten wollte, weil sich denen immer mehr der Eindruck aufdr\u00e4ngt: Mit der Bibel kann man unwidersprochen alles beweisen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref45\">[45]<\/a> J\u00f6rg Baur, Sola Scriptura \u2013 historisches Erbe und bleibende Bedeutung, in: Hans-Heinrich Schmid, Joachim Mehlhausen, Sola Scriptura. Das reformatorische Schriftprinzip in der s\u00e4kularen Welt, G\u00fctersloh 1991, S. 19-43, hier S. 40.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref46\">[46]<\/a> Reinhard Slenczka, Die Aufl\u00f6sung der Schriftgrundlage und was daraus folgt, in: Ders., Altes und Neues. Band 3, S. 249-261, hier S. 252.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref47\">[47]<\/a> Hempelmann (wie Anm. 129), S. 240.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref48\">[48]<\/a> Hoffmann (wie Anm. 41), S. 188.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref49\">[49]<\/a> J\u00f6rg Baur, Das reformatorische Christentum in der Krise. \u00dcberlegungen zur christlichen Identit\u00e4t an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, T\u00fcbingen 1997, S. 52.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref50\">[50]<\/a> Honecker (wie Anm. 130), S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref51\">[51]<\/a> Vgl. B\u00e4umler (wie Anm. 91), S. 149.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref52\">[52]<\/a> Gerhard Hennig, Stellungnahme zu sogenannten \u201eneuen Lebensformen\u201c, in: Theologische Beitr\u00e4ge 25, 1994, S. 241f, hier\u00a0 S. 242.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref53\">[53]<\/a> Vgl. Hempelmann (wie Anm. 6), S. 190: \u201eMit dem Argument, man d\u00fcrfe niemandem den Segen Gottes vorenthalten, wird der Segen des lebendigen und heiligen Gottes in blasphemischer Weise auf etwas gelegt, was Gott ein Greuel ist.\u201c; Schlichting (wie Anm. 99), S. 237.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref54\">[54]<\/a> Vgl. Volk (wie Anm. 2), S. 35f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref55\">[55]<\/a> Hempelmann (wie Anm. 6), S. 191.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref56\">[56]<\/a> Frank Worthen, Schritte aus der Homosexualit\u00e4t, in: Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96) S. 71-84, hier S. 74.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref57\">[57]<\/a> Vgl. Johan van der Sluis, \u201eIch bin nicht mehr so\u201c \u2013 Ein Lebensbericht, in:\u00a0 Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96), S. 15-24, hier S. 15; Eibach (wie Anm. 95), S. 222.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref58\">[58]<\/a> Vgl. Schmidt (wie Anm. 115), S. 52.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref59\">[59]<\/a> Vgl. Nicolosi (wie Anm. 116), S. 42.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref60\">[60]<\/a> Vgl. Volk (wie Anm. 2), S. 35.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref61\">[61]<\/a> So Roloff (wie Anm. 28), S. 54, der meint, das \u201ew\u00e4re ja gewi\u00df nicht der einzige ethische Kompromi\u00df, den die christliche Gemeinde praktizieren gelernt hat.\u201c \u00c4hnlich auch die EKD-Orientierungshilfe \u201eMit Spannungen leben\u201c; vgl. dazu kritisch Slenczka (wie Anm. 111), S. 220.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref62\">[62]<\/a> Vgl. Hempelmann (wie Anm. 6), S. 190; Eibach (wie Anm. 66), S. 209f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref63\">[63]<\/a> Hempelmann (wie Anm. 6), S. 190.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref64\">[64]<\/a> Vgl. Hoffmann (wie Anm. 41), S. 194: \u201eAuch blo\u00dfe \u201aerfolgreiche\u2019 therapeutische \u201aVerfahren\u2019 scheitern vor der Schuld, die das Gewissen bezeugt und in der Pr\u00e4senz des Heiligen Geistes offenbar wird. Nur in dieser ereignet sich auch die Vergebung.\u201c \u2013 Freilich, so ist zu erg\u00e4nzen, in der sakramental \u2013 durch Taufe und Beichte &#8211; vermittelten Geistpr\u00e4senz. Zur Bedeutung der Beichte vgl. auch Werner (wie Anm. 102), S. 239.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref65\">[65]<\/a> Vgl. Johan van der Sluis (wie Anm. 151), S. 20: \u201eR\u00f6m 1 sagt, da\u00df Homosexualit\u00e4t ein Ausgeliefertsein an ein falsches Denken ist. Die Wahrheit wird verdr\u00e4ngt durch die L\u00fcge, und die L\u00fcge ist, da\u00df homosexuelle Gef\u00fchle gl\u00fccklich machen. Was hei\u00dft Leben aus dem Glauben? Es bedeutet, da\u00df wir die L\u00fcgen unserer Gef\u00fchle, unserer sinnlichen Wahrnehmung erg\u00e4nzen, ja ersetzen k\u00f6nnen durch die Wahrheit des Glaubens.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref66\">[66]<\/a> Vgl. Johan van der Sluis (ebd., S. 18), der als selbst Betroffener von seiner therapeutischen Arbeit berichtet: \u201eF\u00fcr uns ist Homosexualit\u00e4t kein \u201aSo-Sein\u2019, sondern ein in eine bestimmte Richtung \u201aGerichtet-Sein\u2019. Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glich, um ein befreites z\u00f6libat\u00e4res oder heterosexuelles Leben leben zu k\u00f6nnen.\u201c Vgl. ferner den ganzen Sammelband Homosexualit\u00e4t und christliche Seelsorge (wie Anm. 96).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref67\">[67]<\/a> Zu den Wirkungen der Sexualerziehung vgl. Mosen (wie Anm. 93), S. 171-173.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref68\">[68]<\/a> Vgl. Eibach (wie Anm. 66), S. 208; Schmidt (wie Anm. 115), S. 40f.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref69\">[69]<\/a> Eibach (wie Anm. 66, S. 208).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ftnref70\">[70]<\/a> Honecker (wie Anm. 130), S. 1f; vgl. auch Meilaender (wie Anm. 27), S. 66f.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3.2. Wahrheit und L\u00fcge in den Auseinandersetzungen in Gesellschaft und Kirche \u00a0\u00dcberblickt man die Argumentation f\u00fcr die Gleichwertigkeit der Homosexualit\u00e4t, so l\u00e4\u00dft sich ein Zusammenspiel erkennen zwischen sogenannten \u201eneuen Erkenntnissen\u201c und einer Hermeneutik, die das biblische Liebesgebot zum \u201eKanon im Kanon\u201c erhebt.<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/838"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=838"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":855,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/838\/revisions\/855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}