{"id":8344,"date":"2012-09-13T11:42:22","date_gmt":"2012-09-13T09:42:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8344"},"modified":"2012-09-13T11:43:15","modified_gmt":"2012-09-13T09:43:15","slug":"die-brust-zeichen-von-geborgenheit-und-lust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8344","title":{"rendered":"Die Brust &#8211; Zeichen von Geborgenheit und Lust"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Kind zur Welt kommt, hat es drei Grundbed\u00fcrfnisse: W\u00e4rme, N\u00e4he und Nahrung. Interessanterweise hat Gott in seiner Weisheit all das an der Mutter \u201eanwachsen\u201c lassen. Denn die Brust gibt sowohl W\u00e4rme als auch Nahrung und N\u00e4he &#8211; eine Fortf\u00fchrung der Geborgenheit und Versorgung im Mutterscho\u00df. Gott l\u00e4\u00dft das Kind zur Welt kommen und f\u00fchrt es in seine neue Umgebung ein, indem manches Vertraute bleibt. Das Neugeborene, sei es weiblich oder m\u00e4nnlich, mu\u00df an die Brust, um Nahrung, N\u00e4he und W\u00e4rme zu empfangen. Dabei entwickelt sich \u00fcber das Stillen eine innige Verbindung von Mutter und Kind.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum bringen M\u00e4nner nicht die m\u00e4nnlichen S\u00e4uglinge zur Welt &#8211; und Frauen die weiblichen? Gott hat uns voneinander abh\u00e4ngig gemacht. Nachdem Gott Adam aus Erde geformt hatte, wurde Eva aus ihm herausgenommen. Dieser Teil Adams, dem Gott ein eigenes Leben einhauchte, gibt nun diesen Atem Gottes lebendig weiter im Kind. Der Weg geht nicht mehr \u00fcber den Erdboden, sondern Gott schafft aus Lebendigem Lebendiges. Eva, als Mutter allen Lebens. Auch der Mann mu\u00df nun durch den Mutterscho\u00df, um zur Welt zu kommen und an die Mutterbrust, um zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Sch\u00f6pfung hat Gott den Mann aus dem Erdboden genommen. Sein Denken ist an die Erde geheftet, erdgebunden. Er soll den Acker bestellen. Er soll Herr sein, d.h. sich um die Dinge k\u00fcmmern, die beherrscht werden m\u00fcssen: Den Acker, wann er bebaut werden soll; die Ger\u00e4te, die gesch\u00e4rft werden m\u00fcssen; neue Methoden erfinden und beherrschen, um Erleichterung zu schaffen; L\u00f6sungen finden\u2026 Gott wu\u00dfte, da\u00df der Mann dabei die Frau vergessen k\u00f6nnte, w\u00e4hrend er fasziniert neue Erfindungen macht und L\u00f6sungen erarbeitet. Und so erinnert Gott den Mann \u00fcber die Brust der Frau unbewu\u00dft an den Ort, an dem er einst Geborgenheit erfahren hatte, ohne Leistung erbringen zu m\u00fcssen, an dem er v\u00f6llig gestillt war. Wie wundervoll hat Gott das eingerichtet! Denn wie h\u00e4tte der erdgebundene Mann, dessen Gedanken um L\u00f6sungen kreisen, dessen Zielgerade Verbesserung, Abenteuer, Entdeckung hei\u00dft, sich sonst mit dem Wesen Frau besch\u00e4ftigen sollen oder wollen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Brust ist wie ein Schl\u00fcssel, der die Sehnsucht des Mannes nach der Urgeborgenheit der H\u00f6hle weckt, in der er sich nicht mit den Disteln der Welt auseinandersetzen mu\u00dfte. Letztlich ist es das Verlangen, wieder in diese heile Welt einzutauchen. M\u00e4nner sagen ganz offen, da\u00df sie Frieden finden k\u00f6nnen im Scho\u00df ihrer Frau, die Welt hinter sich lassen, alles vergessen\u2026 In einem Gespr\u00e4ch fragte ich einen Ehemann, was ihn besonders an seiner Frau beim Kennenlernen angezogen hatte. Seine Frau war nicht beim Gespr\u00e4ch dabei. Ich sp\u00fcrte, da\u00df es ihm ein wenig peinlich war, als er antwortete: \u201eEhrlich, die Gr\u00f6\u00dfe der Brust erinnerte mich an die Brust meiner Mutter.\u201c Er lachte ein wenig dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da\u00df die Werbung dieses Unterbewu\u00dfte ausnutzt, um Menschen zum Kauf zu verleiten, ist verst\u00e4ndlich. Auf vielen Zeitschriften lacht uns Brust entgegen. Leider haben wir uns auch als Christen daran gew\u00f6hnt \u2013 und machen vieles nach, ohne nachzudenken. Ich frage mich: F\u00fchlen wir uns als Frauen best\u00e4tigt, wenn wir einen gro\u00dfen Ausschnitt oder enge Kleidung tragen? Und wieso finden wir M\u00e4nner verdorben, deren Blick ein wenig l\u00e4nger daran h\u00e4ngenbleibt? Sind die M\u00e4nner verdorben, die hinschauen \u2013 oder sind es die Frauen, die es letztlich darauf anlegen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Beratung sagen mir immer wieder M\u00e4nner, j\u00fcngere und \u00e4ltere: \u201eWie gerne bin ich fr\u00fcher in meine Gemeinde gegangen. Aber wenn jetzt der Chor singt oder eine junge Frau ein Zeugnis gibt, kann ich nicht wirklich zuh\u00f6ren. Da sieht man so viel Fleisch. Eigentlich komme ich in den Gottesdienst, um etwas von Gott zu h\u00f6ren. Aber dann habe ich mit Gedanken zu k\u00e4mpfen, die ich nicht haben will.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir Frauen m\u00fcssen wissen, was wir mit unserer (fehlenden) Kleidung anrichten. Wenn der Apostel Paulus von der Kleidung der Frau spricht und dabei das Wort \u201emit Scham und Zucht\u201c verwendet, meint er damit nicht, da\u00df wir wie graue M\u00e4use herumlaufen sollen. Mit seiner Aussage macht er uns Mut, uns darum zu bem\u00fchen, Menschen nicht zu Gedanken zu (ver)f\u00fchren, die sie in eine falsche Richtung bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Merke:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind mitverantwortlich f\u00fcr das Denken der anderen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer andere in ihren Gedanken verf\u00fchrt, wird mitschuldig an ihnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWer eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon die Ehe gebrochen\u201c, sagt Jesus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich eine Frau so anzieht, dass in einem Mann Begehren erwacht, bricht auch sie die Ehe (die eigene und die des anderen). Wer sich auszieht, statt anzieht, wirkt mit, dass Reize in unserer Gesellschaft zum Mittelpunkt des Denkens werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gebet:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr, \u00f6ffne uns die Augen \u00fcber uns selbst und den anderen. La\u00df uns mit den Gaben, die du uns geschenkt hast, achtsam umgehen, damit wir andere nicht zu verf\u00fchrerischen Gedanken verleiten \u2013 und damit wir selbst nicht mit ihren Gedanken behaftet werden. Gib uns Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr unser Gegen\u00fcber, das uns selbst und den anderen bewahren will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zum Nachdenken:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie viel bin ich mir wert? Wodurch definiere ich meinen Wert? Was will ich mit meiner Kleidung erreichen? Frage ich Gott bei meiner Wahl \u2013 und will ich seine Antwort wirklich wissen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>family life mission Nr. 122<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>3. Quartal 2012<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Kind zur Welt kommt, hat es drei Grundbed\u00fcrfnisse: W\u00e4rme, N\u00e4he und Nahrung. Interessanterweise hat Gott in seiner Weisheit all das an der Mutter \u201eanwachsen\u201c lassen. Denn die Brust gibt sowohl W\u00e4rme als auch Nahrung und N\u00e4he &#8211; eine Fortf\u00fchrung der Geborgenheit und Versorgung im Mutterscho\u00df. 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