{"id":8179,"date":"2012-07-13T12:40:33","date_gmt":"2012-07-13T10:40:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8179"},"modified":"2012-07-13T12:41:53","modified_gmt":"2012-07-13T10:41:53","slug":"andacht-ohne-glauben-ists-unmoglich-gott-zu-gefallen-hebr-116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8179","title":{"rendered":"Andacht: &#8222;Ohne Glauben ist&#8217;s unm\u00f6glich, Gott zu gefallen.&#8220; (Hebr. 11,6)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Andacht: &#8222;Ohne Glauben ist&#8217;s unm\u00f6glich, Gott zu gefallen.&#8220; (Hebr. 11,6)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaube ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Wenn ein Mensch Jesus als seinen Erl\u00f6ser erkannt und angenommen hat, so bekommt er Vergebung seiner S\u00fcnden und der Heilige Geist nimmt Raum in seinem Leben ein, wie es Gottes Wort sagt. Der junge Christ ist vom Heiligen Geist bewohnt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser inwendiger Mensch ist wie ein Haus mit verschiedenen Zimmern. Bei der Bekehrung und Wiedergeburt zieht der Heilige Geist vielleicht vorerst in einem Raum ein, z.B. in der Stube. Je mehr ich dem Heiligen Geist Raum gebe, Gottes Wort lese und Gottes Wort umsetze und tue, desto mehr beginnt der Heilige Geist auch andere R\u00e4ume zu f\u00fcllen, die K\u00fcche, das Arbeitszimmer, das B\u00fcro mit dem Kassenschrank und mit dem Tresor, auch das Schlafzimmer und den Keller.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr und mehr wird ein Mensch licht und immer neue Lebensbereiche werden mehr und mehr vom Heiligen Geist durchdrungen und der Christ w\u00e4chst im Glauben. Der Glaube bleibt im Leben mit Gott etwas ganz Zentrales, weil wir noch nicht im Schauen leben, sondern eben im Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte nur drei Punkte nennen, was wir als Christen glauben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Der Christ glaubt, wie der Hebr\u00e4erbrief sagt, dass das Universum durch Gottes Wort geschaffen worden ist. Wenn wir das kindlich glauben k\u00f6nnen, so bekommen wir eine viel tiefere Liebe zur Sch\u00f6pfung, im Wissen, dass diese sch\u00f6ne Landschaft mit Bergen und Seen und aller Vegetation mit den sch\u00f6nen Bl\u00fcten und reichen Fr\u00fcchten, unser himmlischer Vater aus Liebe zu uns geschaffen hat. Es ist ja auch ein Unterschied, ob ich in einem Restaurant einen Teller hingestellt bekomme oder ob ihn meine Frau mit viel Liebe garniert hat, um mich zu erfreuen. Ich habe es schon oft geh\u00f6rt, dass Menschen, die neu zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben, gesagt haben, dass sie erst jetzt die Sch\u00f6nheiten der Sch\u00f6pfung richtig erkannt haben und geniessen k\u00f6nnen und ihre Seele immer wieder reich erquickt. So kommt durch den Glauben an unseren Sch\u00f6pfer viel Freude ins Herz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Wir m\u00fcssen auch die Vergebung unserer S\u00fcnden im Glauben annehmen. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus jedem die S\u00fcnde vergibt, der reuig ihn darum bittet, selbst wenn die S\u00fcnde gleich blutrot ist, sagt die Bibel, so muss er dies im Glauben auch annehmen. Gott hat die Zweifler nicht gern \u2013 ohne Glauben ist&#8217;s unm\u00f6glich Gott zu gefallen. Wer daran zweifelt, dass seine S\u00fcnden vergeben, ausgel\u00f6scht sind, der findet nicht zum Frieden. Wir sollen das im Glauben annehmen. Wir ehren Gott durch diesen festen Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So gibt es viele Christen, die keine richtige Heilsgewissheit haben, weil sie nicht recht glauben, dass ihre S\u00fcnden wirklich vergeben sind und dass sie mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt sind. In R\u00f6mer 8 heisst es, dass der Geist Gottes unserem Geist zeigt, Zeugnis gibt, dass wir Gotteskinder sind. Das gibt uns eine Gewissheit und gibt uns Frieden. Wir m\u00fcssen nicht zweifeln, dass wir Gotteskinder sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Auch bei den Verheissungen, die uns Jesus gegeben hat, braucht es Glauben, um die Bedingungen zu erf\u00fcllen. Im Missionsbefehl sagt Jesus: \u201eGehet hin\u2026 und er verheisst uns \u201e\u2026 und ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.\u201c Viele Christen lassen sich diesen Vers einrahmen und h\u00e4ngen ihn ins Schlafzimmer. Dort geh\u00f6rt er eigentlich nicht hin! Sie denken nicht daran, dass diese Zusage f\u00fcr die Zeugen Jesu gilt, die im Glauben hinausgehen. Beim Gehen sp\u00fcren wir oft nicht, dass wir vom Heiligen Geist erf\u00fcllt sind, aber oft erleben wir es, dass Gott vorbereitete Situationen schenkt und er uns im Dienst dann bevollm\u00e4chtigt und best\u00e4tigt. Das durfte ich schon oft erleben. Auch die Priester bei Josua mussten im Glauben mit ihren F\u00fcssen ins Wasser treten und erst dann teilte sich der Jordan. Ich m\u00f6chte das folgende Beispiel erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die IVCG (Internationale Vereinigung Christlicher Gesch\u00e4ftsleute) hat einmal eine Aktion durchgef\u00fchrt, indem gl\u00e4ubige F\u00fchrungsleute Top-Manager, die einen grossen Einfluss auf die Gesellschaft aus\u00fcben, telefonisch angefragt haben, ob sie zu einem kurzen Interview bereit w\u00e4ren, zur Frage:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas bewegen sie Positives mit ihrem Leben in ihrer Gesellschaft?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein IVCGler hat dann erz\u00e4hlt, dass er sich \u00fcberwunden habe, einem Mann in h\u00f6chster Stellung mit grossem Einfluss anzurufen. Erstaunlicherweise war dieser Manager sofort bereit und hat einen Termin abgemacht. Als sich dieser christliche Gesch\u00e4ftsmann dann zu diesem Interview aufgemacht hat, war er keineswegs der Meinung, er w\u00e4re vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und h\u00e4tte es in der Hand. Er zitterte vielmehr als er den Knopf im Lift f\u00fcr den 24. Stock dr\u00fcckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sekret\u00e4rin wies ihn in den Warteraum. Da holte ihn dieser Top-Manager in sein B\u00fcro und fragte: \u201eHerr Dr. Sowieso, jetzt muss ich ihnen etwas erz\u00e4hlen: Eben hat mich ein junger Taxichauffeur vom Bahnhof zu meinem B\u00fcro gef\u00fchrt. Der erz\u00e4hlte mir auf dem Weg, dass er noch vor kurzer Zeit in der Drogenszene war und Jesus ihn frei gemacht habe und er ein normales sinnreiches Leben f\u00fchren k\u00f6nne. Herr Sowieso: Gibt es so etwas?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sagte uns der christliche Gesch\u00e4ftsmann: Jesus war schon im B\u00fcro, bevor ich im B\u00fcro war. Wir m\u00fcssen im Glauben gehen und Jesus schenkt uns durch seinen Geist vorbereitete Situationen und offene T\u00fcren und dann erf\u00fcllt er uns mit seinem Geist um weise zu sprechen, nicht vorher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder denken wir an das Wort: \u201eTrachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen&#8220; (Mt 6,33). Wenn wir zum Dienen bereit werden, so m\u00fcssen wir den Glauben haben, dass es so ist, wie Jesus sagt: \u201eSo wird euch solches alles zufallen,\u201c so wird dich Gott versorgen. Wenn wir vom Umgang mit Geld nach biblischer Sicht sprechen, so erkennen wir, dass es bei jedem, ob er ein kleines, mittleres oder grosses Einkommen oder Verm\u00f6gen hat, um die Frage geht: Reicht der Rest noch, wenn ich das gebe? Es braucht Glaube! Gott wird aber auch nach unserem Glauben handeln und antworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Kim, Leiter von Campus f\u00fcr Christus S\u00fcdkorea hat uns an der Explo 74 dazu folgendes gesagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Glaube ist wie ein Muskel. Je mehr wir den Glaubensmuskel bet\u00e4tigen, desto st\u00e4rker wird er. Wir beginnen oft mit kleinen Glaubensschritten und erleben es, dass Gott nach seiner Verheissung antwortet. Dann bekommen wir Mut, gr\u00f6ssere Schritte im Glauben zu wagen und Gott segnet im Gr\u00f6sseren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er erz\u00e4hlte, wie er Gott bat, dass er zehn Freunde zum Glauben f\u00fchren d\u00fcrfe. Gott hat ihm diese Bitte bald erf\u00fcllt. Dann sagte er zu Jesus, dass er hundert Gemeindepr\u00e4sidenten einladen und ihnen das Evangelium von Jesus Christus weitergeben m\u00f6chte. Gott liess es ihm gelingen. Dann hatte er den Mut, tausend einzuladen und es kamen Tausend. An der Explo 74 bat er Gott, dass von den 60 000 koreanischen, politischen Gemeinden je zwei Personen die Explo 74 besuchen w\u00fcrden, um dann innerhalb von f\u00fcnf Jahren ihre Gemeinde mit dem Evangelium von Jesus Christus bekannt zu machen. Es kamen nicht 120 000 sondern Gott schenkte ihnen rund 300 000 Koreaner, welche diesen Schulungskurs besuchten und darauf hin viele S\u00fcdkoreaner von Mann zu Mann zum Glauben gefunden haben. Dann bemerkte er: Dabei hat sich nicht Gott ver\u00e4ndert, sondern mein Glaube! Euch geschehe nach eurem Glauben, sagte Jesus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir ehren Gott mit Glauben. Ohne Glaube ists unm\u00f6glich, Gott zu gefallen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Robert Rahm, Hallau, Schweiz<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andacht: &#8222;Ohne Glauben ist&#8217;s unm\u00f6glich, Gott zu gefallen.&#8220; (Hebr. 11,6) Glaube ist eine Frucht des Heiligen Geistes. 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