{"id":8087,"date":"2012-06-19T12:15:58","date_gmt":"2012-06-19T10:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8087"},"modified":"2012-06-19T12:18:20","modified_gmt":"2012-06-19T10:18:20","slug":"die-welt-wird-weiblich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=8087","title":{"rendered":"Die Welt wird weiblich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Welt wird weiblich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quotendebatte hin oder her \u2013 Frauen sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit auf dem Vormarsch. Auch wenn man angesichts der aktuell lauten Diskussionen rund um fehlende Frauen in DAX-Vorst\u00e4nden in Deutschland und Europa meinen k\u00f6nnte, wir lebten in einem Gleichstellungs-Entwicklungsland, blenden diese Debatten doch weite Teile unserer Gesellschaft einfach aus, in denen sich Frauen etabliert haben und nicht mehr wegzudenken sind. Tendenz steigend &#8211; und das ist auch gut so. Fakt bleibt, dass noch niemals bisher in der Geschichte der Menschheit so viele junge Frauen in den Startl\u00f6chern standen wie heute. Sie werden ihren Weg gehen, und allein schon auf Grund des Fachkr\u00e4ftemangels wird man gar nicht mehr an ihnen vorbei kommen. Wir brauchen die Frauen, nicht nur zur Bew\u00e4ltigung der demographischen Krise, sondern mehr denn je in der Wirtschaft.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gesetzliche Gleichstellung einerseits und die massive Frauenf\u00f6rderung der vergangenen Jahrzehnte andererseits haben dazu gef\u00fchrt, dass heute mehr M\u00e4dchen und Frauen deutlich besser ausgebildet sind als Jungen und M\u00e4nner. M\u00e4dchen machen h\u00e4ufigere und bessere Schulabschl\u00fcsse, sie st\u00fcrmen die Universit\u00e4ten und dort auch die Lehrst\u00fchle. So stieg die Zahl der Professorinnen in Deutschland von 1992 bis 1998 um 60 Prozent, im Jahr 2009 hatten sich die Damen an den Universit\u00e4ten bereits \u00fcber 18 Prozent aller Stellen ergattert \u2013 das mag in Prozent wenig klingen, bedeutet aber auch, dass sich die Zahl der Frauen innerhalb von 17 Jahren verdreifacht hat. Das wiederum ist viel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frauenf\u00f6rderung ist Prestigesache<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die Bewegung geht weiter. Auch auf den Richterst\u00fchlen haben sie inzwischen die 50 Prozent-Marke \u00fcberschritten und im medizinischen Bereich ebenso. Sieht man sich die Familienunternehmen in Deutschland an, dann sind dort bereits 25 Prozent der F\u00fchrungspositionen mit Frauen besetzt. Auch hier Tendenz steigend. Weil heute eben nicht nur S\u00f6hne, sondern auch selbstverst\u00e4ndlich die T\u00f6chter vom Vater die Firma \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Bundesverwaltung sind bereits 58 Prozent der Berufseinsteiger Frauen. Und egal ob Bundeswehr oder Polizei, nirgendwo sind die M\u00e4nner mehr unter sich \u2013 da werden auch schon mal die k\u00f6rperlichen Leistungsstandards herabgesetzt, damit der Frauenanteil h\u00f6her werden kann. Kein Unternehmen, das etwas auf sich h\u00e4lt, kann heute auf ein Frauenf\u00f6rderprogramm verzichten &#8211; allein schon aus Imagegr\u00fcnden. Die Telekom machte es einst vor, dort r\u00fchmt man sich heute mit einem 58-prozentigen weiblichen F\u00fchrungsnachwuchs, doch inzwischen machen unz\u00e4hlige Unternehmen mit. Sie ziehen sich gezielt den weiblichen Nachwuchs heran und versuchen, ihn auch \u00fcber die Familienphase hinaus zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Spitzenpositionen in weiblicher Hand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derselbe Trend in der Politik: Wir werden mit Angela Merkel von einer Frau regiert. Im Finanzsektor sitzt mit Christine Lagarde eine Frau an der Spitze des Internationalen W\u00e4hrungsfonds. Unz\u00e4hlige Frauen stehen in zahlreichen L\u00e4ndern an Spitzenpositionen, die fr\u00fcher M\u00e4nnern vorbehalten waren. Sicher, sie stellen nicht 50 Prozent der F\u00fchrungspositionen, doch auch hier ist es eine Frage der Perspektive, ob es viele oder zu wenige sind. Denn Frauen engagieren sich deutlich weniger in Parteien und Politik als M\u00e4nner. Doch diejenigen, die es tun, schaffen es heute auch bis ganz nach oben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst der allj\u00e4hrlich neu bem\u00e4ngelte Lohnunterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen von angeblich 23 und mehr Prozent relativiert sich inzwischen gewaltig, bei genauerer Betrachtung. Vergleicht man \u00e4hnliche Berufe und \u00e4hnliche Branchen kommt sogar unser Statistisches Bundesamt nur noch auf einen Lohnunterschied von acht Prozent. Und das K\u00f6lner Institut der Wirtschaft hat ausgerechnet, dass sich der sogenannte \u201eGender Pay Gap\u201c auf magere vier Prozent relativiert hat bei Frauen, die kaum Unterbrechungen in der Berufslaufbahn haben, sprich, denen die Mutterschaft nicht den Weg durchkreuzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sind M\u00e4nner schlechtere Menschen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht beim Thema Gleichberechtigung ohnehin nicht nur um eine tats\u00e4chliche Teilhabe und k\u00f6rperliche Pr\u00e4senz, sondern auch um eine breite gesellschaftliche Akzeptanz und F\u00f6rderung von Eigenschaften, die \u2013 berechtigt oder nicht \u2013 als typisch weiblich betrachtet werden. Plakativ gesagt: Frauen gelten als teamf\u00e4higer, kommunikativer und empathischer, also gut\u2013 M\u00e4nner als risikoreiche und aggressive Einzelg\u00e4nger, also schlecht. Man k\u00f6nnte fast meinen, Frauen seien in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung inzwischen die besseren Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Welt wird weiblich\u201c, betitelte konsequenterweise die Werbeagentur Grey D\u00fcsseldorf bereits vor zwei Jahren eine Brosch\u00fcre. Offenbar hatte zumindest diese Branche l\u00e4ngst aufgenommen, was in feministischen Kreisen immer noch kleingeredet wird: Frauen haben in der Gesellschaft inzwischen an vielen Stellen das Sagen. Sie verdienen zunehmend ihr eigenes Geld und haben zus\u00e4tzlich oft die Entscheidungsfreiheit \u00fcber die gesamte Familienkasse. Sie bestimmen nicht nur ihr eigenes Leben weitestgehend selbst \u2013 sie entscheiden auch f\u00fcr andere mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geld in Frauenh\u00e4nden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sich fr\u00fcher auf den Familien- und Kindererziehungsbereich beschr\u00e4nkte, ist inzwischen beim Autokauf, bei der Hausfinanzierung und selbst im Baumarkt selbstverst\u00e4ndlich \u2013 das Geld ist nicht mehr l\u00e4nger in der Hand des (m\u00e4nnlichen) Familienvorstandes, es wird massiv von Frauen ausgegeben, und diese haben ihre eigenen Kriterien. Wer also einer Frau etwas verkaufen will, muss sie anders ansprechen, anders auf sie eingehen als auf einen Mann. Sie will nicht nur auf dem Heirats-, sondern auch im Supermarkt erobert werden \u2013 und die Werbebranche folgt ihr. Egal ob Wirtschaft, Politik, Familie oder Lifestyle, an den weiblichen Bed\u00fcrfnissen kommt niemand mehr vorbei \u2013 etwas, das noch vor 100 Jahren undenkbar gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst in der Demokratie siegt inzwischen die weibliche Sehnsucht nach Harmonie. Die win-win-Situation und nicht die Konfrontation. Krieg ist m\u00e4nnlich besetzt. Wer heute als Kandidat auf Stimmenfang ist, muss seine weibliche Seite hervorheben. Erinnern Sie sich an den Wahlkampf von Barack Obama? Die Welt diskutierte die muskul\u00f6sen Oberarme von Gattin Michelle, w\u00e4hrend sich der Pr\u00e4sidentschaftskandidat selbst mit T\u00f6chtern und Pudeln ablichten lie\u00df. Der Pr\u00e4sident heute ist nicht taff, sondern herzenswarm. Da wirken Regierungschefs wie Putin mit nacktem Oberk\u00f6rper auf Pferder\u00fccken wie Fossilien des kalten Krieges.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Umstrittene Frauenquote<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann also durchaus von einem Siegeszug der Frauenbewegung sprechen \u2013 auch wenn die Diskussion noch nicht beendet ist dar\u00fcber, ob die Entwicklung bereits ausreicht, noch weiter gef\u00fchrt werden muss oder gar schon \u00fcber das Ziel hinausgeschossen ist. Es kommt auf die Perspektive an. In der Frauenquoten-Debatte wird dabei immer der Frauenanteil in den DAX-Vorst\u00e4nden als Gradmesser genommen, demnach gibt es noch viel zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch es verengt unseren eigenen Blick, wenn wir die Erfolge von Frauen auf einen recht kleinen Ausschnitt der Wirtschaft reduzieren, anstatt den Blick auf das gro\u00dfe Ganze zu lenken. Denn eine zahlenm\u00e4\u00dfige Unterrepr\u00e4sentanz von Frauen in manchen Bereichen ist nicht zwangsweise eine Diskriminierung, sondern nahezu eine logische Folge aus der Tatsache, dass Frauen zwar unaufhaltsam marschieren, sich aber gesellschaftlich betrachtet erst \u201evor Kurzem\u201c auf den Weg in die bislang m\u00e4nnlich dominierten Bereiche gemacht haben. Eine jahrhundertelange Vorherrschaft der M\u00e4nner, die lange Zeit auch gesetzlich zementiert war, l\u00e4sst sich nicht innerhalb von wenigen Jahrzehnten komplett auf den Kopf stellen. Und in manche Bereiche wollen Frauen gar nicht hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Demographieproblem bleibt ungel\u00f6st<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der massive Erfolg von Frauen hat andererseits auch eine Kehrseite, denn keine positive Entwicklung ohne Schattenseiten. Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen der modernen Gesellschaft ist bislang ungekl\u00e4rt geblieben: die demographische Krise. Mit steigendem Engagement von Frauen f\u00fcr die Karriere stagniert die Zeit f\u00fcr Familie und Kinder. So bleibt es trotz einzelner Gegenbeispiele Fakt, dass eine Frau statistisch immer weniger bis gar keine Kinder hat, je h\u00f6her sie auf der Karriereleiter steigt. Einerseits ist der Weg frei gemacht worden f\u00fcr Frauen in m\u00e4nnliche Dom\u00e4nen \u2013 doch noch fehlt ein spezifisch weiblicher Weg, der Karriere und Familie m\u00f6glich macht. Frau kann mit dem Mann mithalten, wenn sie seinen Lebenslauf einschl\u00e4gt und sich nicht von Familie und Kindern abhalten l\u00e4sst \u2013 doch was ist, wenn sie Kinder bekommt (und das wollen wir ja)?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach wie vor gibt es trotz Kita-Ausbau und Familienf\u00f6rderung keine \u00fcberzeugende, politische L\u00f6sung f\u00fcr die Tatsache, dass derjenige, der sich um die Erziehung von Kindern k\u00fcmmert, beruflich zur\u00fccktreten muss und die Gesellschaft sie oder ihn mit diesem Risiko alleine l\u00e4sst. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob der Vater oder die Mutter dies zuk\u00fcnftig tun wird. Derjenige, der seine berufliche Laufbahn, und sei es nur zweitweise, zur\u00fcckstellt zugunsten von Kindern, steigert sein Armutsrisiko vor allem im Alter und die Gefahr, nach der Kinderphase nicht mehr an die Karriere ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was Frauen wollen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konsequenterweise fokussiert sich die Politik derzeit auf die Option der Betreuung der Kinder au\u00dfer Haus, um den Weg in die Berufst\u00e4tigkeit gerade von Frau zu ebnen. Dies entspricht allerdings nicht zwangsweise den Lebensvorstellungen der M\u00fctter oder gar den Bed\u00fcrfnissen ihrer Kinder. Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach wollen nahezu zwei Drittel aller Frauen ihre Arbeitszeit zugunsten der Kinder reduzieren \u2013 trotz aller finanziellen Risiken, die damit verbunden sind. Es gibt also noch viel zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Schatten des weiblichen Siegeszuges f\u00e4llt auf die m\u00e4nnliche Welt. Die massive Frauen- und auch M\u00e4dchenf\u00f6rderung ist nicht spurlos an ihnen vorbeigezogen. In den Schulen fallen die Jungs zur\u00fcck. Sie bleiben h\u00e4ufiger sitzen, verlassen h\u00e4ufiger ohne Schulabschluss oder mit schlechteren Zensuren unsere Bildungseinrichtungen. Die Vodafone Stiftung hat in einer Studie sogar festgestellt, dass Jungen in der Schule durchschnittlich schlechtere Noten erhalten, als M\u00e4dchen. Wird ohne Wissen um das Geschlecht des Sch\u00fclers bewertet, fallen die Zensuren jedoch zugunsten der Jungen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00fcssen Jungs weiblicher werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt: Jungs ecken h\u00e4ufiger mit ihrem Verhalten an. Sie sind st\u00fcrmischer, aggressiver und passen damit offenbar ebenfalls nicht mehr in die Norm. Auch hier zeigt sich, dass typisch m\u00e4nnliches Verhalten nicht mehr geduldet wird und sich das weibliche, empathische Verhalten als Ideal durchgesetzt hat. Hinzukommt eine weibliche Dominanz gerade in der fr\u00fchen Erziehung und ein Fehlen m\u00e4nnlicher Rollenbilder. Nicht wenige Eltern von Jungs beklagen sich inzwischen, dass ihre S\u00f6hne erst dann gruppenkonform sind, wenn sie ihr Verhalten dem der M\u00e4dchen anpassen. Mediziner berichten besorgt, dass sich die Diagnosen von ADHS und die Einnahme von Ritalin vor allem auf die Jungs konzentrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen haben m\u00e4nnliche Problemfelder nicht einmal ann\u00e4hernd die Aufmerksamkeit, die sie h\u00e4tten, w\u00e4ren Frauen davon betroffen. Ein paar Beispiele: M\u00e4nner f\u00fchren die Statistiken an bei den Arbeitsunf\u00e4llen, sie besetzen die Liste der lebensgef\u00e4hrlichen Berufe mit den ersten zehn Pl\u00e4tzen, sie sind Spitze bei dem Anteil an den Obdachlosen und in den Kriminalit\u00e4tsstatistiken. Der Siegeszug der Frauen hat sich also gezielt in positiv besetze Bereiche vollzogen, w\u00e4hrend risikoreiche, anstrengende und lebensbedrohliche Lebensumst\u00e4nde von Frauen gemieden und nat\u00fcrlich auch nicht angestrebt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00e4nner sind nicht gleichgestellt!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im gesetzlichen Bereich hat sich die Gleichstellung der Geschlechter nur dort durchgesetzt, wo Vorteile f\u00fcr Frauen zu ergattern waren, ohne die Nachteile ebenfalls in Kauf zu nehmen. So bekommen im Falle einer Scheidung nach wie vor in \u00fcber 90 Prozent der F\u00e4lle die Frauen das Sorgerecht zugesprochen, obwohl wir doch andererseits mehr Engagement der V\u00e4ter fordern und sie dieses auch zunehmend bringen. Selbst die Diskussionen um Frauenquoten handeln nicht von den Berufen unter Tage, auf dem Bau oder bei der Stadtreinigung, sondern nur von den prestigetr\u00e4chtigen und gutbezahlten Jobs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt sind selbst im sprachlichen Bereich nur dort Frauen betont, wo es gut klingt: Wir reden also von Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern, von \u00c4rzten und \u00c4rztinnen, von Piloten und Pilotinnen, um politisch korrekt Frauen und M\u00e4nner gleicherma\u00dfen zu ber\u00fccksichtigen. Letztendlich wird es aber erst dann volle Gleichberechtigung mit allen positiven und negativen Konsequenzen gerade auch f\u00fcr Frauen geben, wenn wir mit der gleichen Selbstverst\u00e4ndlichkeit von M\u00f6rderinnen und M\u00f6rdern sprechen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Birgit Kelle (<a href=\"http:\/\/frau2000plus.net\/\">Frau 2000plus<\/a>)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ciw.de\/kommunikation\/faktor-c\/\">CIW<\/a> (Christen in der Wirtschaft), Faktor C, 2\/2012, S. 6-9.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt wird weiblich Quotendebatte hin oder her \u2013 Frauen sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit auf dem Vormarsch. Auch wenn man angesichts der aktuell lauten Diskussionen rund um fehlende Frauen in DAX-Vorst\u00e4nden in Deutschland und Europa meinen k\u00f6nnte, wir lebten in einem Gleichstellungs-Entwicklungsland, blenden diese Debatten doch weite Teile unserer Gesellschaft einfach aus, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":284,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8087"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/284"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8087"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8093,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8087\/revisions\/8093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}