{"id":7673,"date":"2012-02-24T19:16:19","date_gmt":"2012-02-24T17:16:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=7673"},"modified":"2012-02-24T19:18:28","modified_gmt":"2012-02-24T17:18:28","slug":"joachim-gauck-und-die-frauen-wenn-das-private-politisch-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=7673","title":{"rendered":"Joachim Gauck und die Frauen: Wenn das Private politisch wird"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Staatsoberhaupt soll nicht nur Abbild des Volkes, sondern auch Vorbild sein<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PRESSEMELDUNG des Christoferuswerks vom 23.2.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derzeit wird unser Christoferuswerk oft nach seiner Meinung \u00fcber den wahrscheinlich k\u00fcnftigen Bundespr\u00e4sidenten Joachim Gauck gefragt, dessen Wahl am 18. M\u00e4rz 2012 ansteht. Seine inhaltlichen Standpunkte finden wir gr\u00f6\u00dftenteils vern\u00fcnftig und b\u00fcrgerlich-gediegen; eine gewisse geistige Unabh\u00e4ngigkeit und Distanz gegen\u00fcber dem Zeitgeist zeigt der Ex-Pastor jedenfalls auch &#8211; hoffentlich bleibt es auch im hohen Amte dabei. Obwohl Joachim Gauck nach der \u201eWende\u201c zeitweise bei den Gr\u00fcnen war, ist er beileibe kein Linker, sondern ein Liberal-Konservativer und \u00fcberzeugter Anti-Kommunist &#8211; wenngleich die oft verwendete Bezeichnung &#8222;DDR&#8220;-B\u00fcrgerrechtler \u00fcberzogen erscheint: Er war nie im Knast, war auch nicht politisch verfolgt. Der damals als Pastor t\u00e4tige Gauck geh\u00f6rte nicht zur antikommunistischen Opposition; sein Name findet sich nicht in &#8222;DDR&#8220;-kritischen Schriften. Er hat sich im Oktober 1989 dem &#8222;Neuen Forum&#8220; angeschlossen und Montagsdemos mitorganisiert &#8211; allerdings war damals schon die Endphase des kommunistischen Systems im Gange. Er war also weder ein mutiger B\u00fcrgerrechtler noch ein Mitl\u00e4ufer des &#8222;DDR&#8220;-Sozialismus. Soweit ist sein Lebenslauf aber durchaus ok., nicht jeder mu\u00df ein aktiver Systemkritiker oder gar politischer Gefangener gewesen sein. Doch nun folgt das gro\u00dfe ABER.<!--more-->Der evangelische Pfarrer Gauck hat sich 1991 \u2013 zwei Jahre nach der \u201eWende\u201c &#8211; von seiner Frau Gerhild und den gemeinsamen vier Kindern getrennt \u2013 und dies 32 Jahre nach der Heirat 1959. Nun kommt es auch bei besten Absichten mitunter vor, da\u00df Ehen scheitern, so traurig dies ist. Bei sehr schwierigen Ehen erlaubte bereits der Apostel Paulus die sogenannte \u201eTrennung von Tisch und Bett\u201c &#8211; ebenso die katholische Kirche. Getrennt-lebende und geschiedene Katholiken d\u00fcrfen deshalb zum &#8222;Tisch des HERRN&#8220; gehen, sofern sie enthaltsam leben, nicht jedoch die geschieden Wiederverheirateten. Paulus verk\u00fcndet in 1 Kor 7,10-16 glasklar: &#8222;Den Verheirateten aber gebiete ich &#8211; nicht ich, sondern der HERR &#8211; da\u00df sich die Frau nicht von ihrem Mann scheiden soll; hat sie sich aber doch geschieden, soll sie ledig bleiben oder sich mit dem Mann vers\u00f6hnen &#8211; und da\u00df der Mann seine Frau nicht entlassen soll.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die EHE &#8211; ein genialer PLAN des EWIGEN<br \/>\n<\/strong>Laut g\u00f6ttlicher Sch\u00f6pfungsordnung ist die Ehe eine lebenslange, von Gott im Paradies gestiftete und gesegnete Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, verbunden mit dem Auftrag: \u201eWachset und mehret euch!\u201c Aus katholischer Sicht ist die Ehe zudem ein wirksames Sinnbild (Realsymbol) der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen, vor allem ein Abbild der Liebe Christi zur Kirche, zum gl\u00e4ubigen Gottesvolk \u2013 und deshalb ein Sakrament, ein \u201eheiliges Zeichen\u201c, das zugleich wirkm\u00e4chtig ist, weil es g\u00f6ttliche Gnaden vermittelt. Das Neue Testament nennt die Ehe unaufl\u00f6slich (Mt 5,31 ff). Wenngleich eine Trennung von \u201eTisch und Bett\u201c unter Umst\u00e4nden erlaubt ist, so ist jedenfalls eine Wiederverheiratung von Geschiedenen biblisch untersagt; denken wir an das Wort Christi: \u201eWer seine Frau entl\u00e4\u00dft und eine andere heiratet, der bricht die Ehe!\u201c (Mk 10,11). Der christliche Weg nach einer gescheiterten Ehe ist also die Enthaltsamkeit.<br \/>\nVon einem Pastor sollte man erst recht erwarten d\u00fcrfen, da\u00df er diese L\u00f6sung praktiziert und alleine lebt, um so die Unaufl\u00f6slichkeit der Ehe hochzuhalten und zu bezeugen. Das gilt auch f\u00fcr evangelische Pfarrer, denn das 6. Gebot \u201eDu sollst nicht ehebrechen!\u201c d\u00fcrfte ihnen wohlbekannt sein. Doch weit gefehlt: Joachim Gauck hat sich die 20 Jahre j\u00fcngere Daniela Schadt als LAPin &#8211; Lebens-Abschnitts-Partnerin &#8211; an Land gezogen. Frau Schadt arbeitet als leitende Redakteurin in N\u00fcrnberg, sie ist unverheiratet und kinderlos.<br \/>\nVon seiner ersten Frau (die vor Gott immer seine Ehefrau bleiben wird) ist er nach 20 Jahren noch nicht geschieden. Das kann verschiedene Gr\u00fcnde haben: von Steuer-Vorteilen, einer Scheidungskosten-Ersparnis (Verm\u00f6gensaufteilung) bis hin zur \u00dcberlegung, da\u00df er seiner Ex eine Witwenrente im Falle eines Falles erm\u00f6glichen will. Wenn der evang. Theologe die zivile Scheidung deshalb so lange hinausz\u00f6gert, weil ihm seine Ehe aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden oder Piet\u00e4tsgef\u00fchlen doch noch etwas wert ist, dann w\u00e4re das durchaus erfreulich. Allerdings sendet er ein reichlich verfehltes Signal aus, wenn er sich seit vielen Jahren eine Geliebte h\u00e4lt und diese als die &#8222;Frau an seiner Seite&#8220; pr\u00e4sentiert. Wie m\u00f6gen seine Ehefrau und seine Kinder (nicht zu vergessen seine Enkel und Urenkel) dies empfinden? Hat es sie nicht schmerzlich ber\u00fchrt, zumindest anfangs?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gauck-Sohn Christian: &#8222;Meine Mutter war die Verlassene.&#8220;<br \/>\n<\/strong>Sein Sohn Christian wird in einem Portr\u00e4t des &#8222;Hamburger Abendblattes&#8220; vom 28.2.2011 mit den Worten zitiert: &#8222;Meine Mutter war die Verlassene. Er ging weg. Er hatte sein neues Leben. Mein Vater hat meine Mutter nicht immer fair behandelt. Er war manchmal ein Verdr\u00e4nger vor dem Herrn.&#8220; Zugleich berichtet Christian Gauck, da\u00df sich seine Eltern sp\u00e4ter vers\u00f6hnt und verst\u00e4ndigt h\u00e4tten. Gerhild Gauck lebt zur\u00fcckgezogen in Rostock und engagiert sich ehrenamtlich in der evang. Kirchengemeinde, zB. im Verein &#8222;Marientreff&#8220;. Eines d\u00fcrfte wohl klar sein: Das M\u00e4tressen(un)wesen, das fr\u00fcher an K\u00f6nigsh\u00f6fen leider nicht selten war, steht einem Pfarrer und Theologen denkbar schlecht an, weil es menschlichen Idealen und christlichen Geboten widerspricht.<br \/>\nDies kann nicht leichtfertig damit entschuldigt werden, da\u00df viele evangelische Konfessionen mittlerweile eine fast komplette Kapitulation vor dem Zeitgeist zur Schau stellen. Jeder Pfarrer und jeder Gl\u00e4ubige ist gegen\u00fcber GOTT selbst verantwortlich &#8211; und kann sich von den zeitlos g\u00fcltigen g\u00f6ttlichen Geboten nicht durch eine lasche Kirchenleitung dispensieren (befreien) lassen. Typisch jetzt diese haarstr\u00e4ubende Reaktion auf protestantischer Seite:<br \/>\n&#8222;Das ist Gaucks Privatangelegenheit. Da haben wir uns nicht einzumischen&#8220;, meint die evangelische Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Will man die Zehn Gebote etwa in der \u00d6ffentlichkeit und gegen\u00fcber den \u201eM\u00e4chtigen\u201c nicht klar verk\u00fcnden? &#8211; Das w\u00e4re Verrat an Christus und seiner Botschaft. Au\u00dferdem ist unsolides Verhalten bei einem ehem. kirchlichen Amtstr\u00e4ger noch verheerender in seiner Wirkung als bei Hinz und Kunz, denn dann kann es im Volk gleich hei\u00dfen: &#8222;Also was Pastoren sich heute erlauben, das darf ich auch!&#8220;<br \/>\nDazu kommt, da\u00df es sich beim Amt des Bundespr\u00e4sidenten nicht um irgendeine \u201epolitische T\u00e4tigkeit\u201c handelt, sondern um das h\u00f6chste Amt im Staate, wenngleich ein weitgehend repr\u00e4sentatives. Eben deshalb ist seine moralische Vorbildfunktion umso wichtiger, denn der Bundespr\u00e4sident wirkt weniger durch Macht und st\u00e4rker durch Glaubw\u00fcrdigkeit. Die im Internet rundum kursierende Frage &#8222;Mu\u00df Gauck jetzt heiraten?&#8220; ist schlicht gegenstandslos, denn hierf\u00fcr m\u00fc\u00dfte er sich erstmal zivil scheiden lassen, was wohl nicht zwischen T\u00fcr und Angel m\u00f6glich sein wird.<br \/>\nSelbst wenn Gauck seine &#8222;pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnisse&#8220; nunmehr &#8222;ordnet&#8220;, hat das einen unguten Nachgeschmack, weil klar ist, da\u00df er dies offenbar nur des Amtes und des Druckes wegen tut. Hochnotpeinlich also &#8211; aber erst recht peinlich, wenn er alles beim alten bel\u00e4\u00dft \u2013 oder soll er mit \u201eFreundin\u201c statt mit Ehefrau unser Land repr\u00e4sentieren?! Also peinlich wird es so oder so; es sei denn, Joachim Gauck praktiziert die klare christliche L\u00f6sung und kehrt zu seiner Ehefrau zur\u00fcck (sofern sie dies akzeptiert) &#8211; oder er praktiziert mit seiner LAPin lediglich eine platonische Freundschaft statt Liebschaft, was doch wohl f\u00fcr einen Urgro\u00dfvater mit 72 Jahren kein Ding der Unm\u00f6glichkeit sein d\u00fcrfte?!<br \/>\nWenn Joachim Gauck zu einer christlichen L\u00f6sung seiner gescheiterten Ehe nicht bereit ist, so m\u00fc\u00dfte er zumindest b\u00fcrgerlichen Ma\u00dfst\u00e4ben gerecht werden. Das bedeutet Scheidung und sodann Heirat seiner jetzigen Geliebten. Der mitunter vorgebrachte Hinweis, all dies sei Gaucks &#8222;Privatsache&#8220;, ist schlicht unsinnig bei einem k\u00fcnftigen Staatsoberhaupt von 80 Millionen Einwohnern, der unser Land durchaus nicht mit M\u00e4tresse statt Ehefrau vertreten kann &#8211; jedenfalls nicht w\u00fcrdig!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nicht nur Abbild, sondern Vorbild<br \/>\n<\/strong>Ein Bundespr\u00e4sident sollte eben nicht nur ein &#8222;Abbild&#8220; der Bev\u00f6lkerung darstellen, sondern ein &#8222;Vorbild&#8220; f\u00fcr alle, zumindest in staatsb\u00fcrgerlicher Hinsicht. Die Masche \u201eVerheiratet plus Geliebte\u201c ist also nicht angesagt &#8211; wir sind hier in Deutschland und nicht in Islamland oder bei den Mormonen mit ihrer Vielweiberei. Es ist zudem durchaus nicht &#8222;schnuppe&#8220;, wie ein frisch gek\u00fcrter Bundespr\u00e4sident mit Frauen umgeht. In den USA jedenfalls w\u00e4re dergleichen undenkbar. Selbst die marxistische Zeitschrift &#8222;Konkret&#8220; (Nr. 2\/2012) findet es berichtenswert, da\u00df ein potentieller republikanischer Pr\u00e4sidentschafts-Kandidat komplett in Ungnade fiel, weil sich herausstellte, da\u00df er eine Geliebte hat. Das ultralinke Monatsmagazin schreibt hierzu auf S.34 w\u00f6rtlich: &#8222;Anfang Dezember mu\u00dfte der einstige Talkshow-Gastgeber Hermann Cain aus dem Rennen aussteigen, nachdem seine dreizehn Jahre w\u00e4hrende au\u00dfereheliche Beziehung bekanntgeworden war.&#8220; &#8211; Dann hei\u00dft es, er habe sich \u00fcberdies ungeschickt ge\u00e4u\u00dfert, aber: &#8222;Erst sein Ehebruch (und nicht etwa erwiesene Dummheit) machte Cain f\u00fcr die republikanische Basis, die viel auf ihr christliches Werteverst\u00e4ndnis h\u00e4lt, untragbar.&#8220;<br \/>\nEs l\u00e4\u00dft zudem aufhorchen, wenn selbst die feministische Zeitschrift EMMA eine Empfehlung an Gauck abgibt, seine Geliebte zu heiraten. In EMMA-online vom 22.2.2012 finden sich unter der \u00dcberschrift &#8222;Sollen Gauck und Schadt heiraten?&#8220; folgende Hinweise: &#8222;EMMA meint: Die beiden m\u00fcssen nat\u00fcrlich nicht heiraten, schlie\u00dflich geht es seit elf Jahren ja auch ohne Trauschein \u2013 aber sie k\u00f6nnten. Denn erstens entrechtet die Eheschlie\u00dfung (&#8230;) die Frau nicht mehr (&#8230;).Und zweitens w\u00fcrde es den Status der Frau an seiner Seite im Ausland erleichtern.&#8220; Angesichts dessen darf man sich doppelt wundern, da\u00df sich die eigentlich klassisch-liberale FAZ am 21.2.2012 in einem ausf\u00fchrlichen Beitrag von Georg K. Hefty v\u00f6llig anders positionierte, so da\u00df sich die Frage stellt, ob Kritik an Joachim Gauck schon im Vorfeld fast wie eine Majest\u00e4tsbeleidigung aufgefa\u00dft und daher emp\u00f6rt zur\u00fcckgewiesen wird.<br \/>\nFalls sich der Rostocker Ex-Pfarrer aber auf Luther berufen will, der die Ehe nur als &#8222;ein weltlich Ding&#8220; bezeichnete, dann sollte Gauck seine Liebschaft wenigstens &#8222;weltlich&#8220; regeln, wie es ihm sogar das bekannteste Feministinnenblatt nahelegt &#8211; na bitte! Wenn er jedoch weder die \u201echristliche\u201c noch die \u201eb\u00fcrgerliche\u201c L\u00f6sung auf die Reihe kriegt, dann geh\u00f6rt das Quasi-Ehrenamt einer \u201eFirst Lady\u201c f\u00fcr diese Amtsperiode meiner Meinung nach schlicht abgeschafft, denn gar keine First Lady ist besser als ein verheerendes Signal, das sich gegen die Ehe richtet und ausgerechnet beim Staatsoberhaupt \u201ewilde\u201c Verh\u00e4ltnisse pr\u00e4sentiert. Wie mag ein solch w\u00fcrdeloser Zustand zudem im Ausland ankommen?!<br \/>\nDer Bundestag, der \u00fcber den Staatshaushalt befindet, hat f\u00fcr die &#8222;Frau des Bundespr\u00e4sidenten&#8220; ein B\u00fcro mit Sekret\u00e4rin und Referenten vorgesehen. Die &#8222;First Lady&#8220; verf\u00fcgt \u00fcber ein Budget, Chauffeur und Leibw\u00e4chter inbegriffen. Warum soll der Steuerzahler f\u00fcr diese Summen zugunsten einer Geliebten aufkommen?! Um zuk\u00fcnftiges Durcheinander zu verhindern, w\u00e4re grunds\u00e4tzlich zu \u00fcberlegen, das Quasi-Amt einer \u201eFirst Lady\u201c ganz abzuschaffen, so da\u00df die \u201eFrau an seiner Seite\u201c keine repr\u00e4sentativen Aufgaben wahrnimmt bzw bei offiziellen Anl\u00e4ssen fehlt. Der Ehepartner des Bundeskanzlers spielt schlie\u00dflich auch keine amtliche Rolle. Damit w\u00e4re dem Problem \u201eunordentlicher Verh\u00e4ltnisse\u201c der Stachel gezogen.<br \/>\nImmerhin wird der Ausdruck \u201ewilde Ehe\u201c f\u00fcr Gaucks Lebensverh\u00e4ltnisse selbst von der liberalen FAZ und dem \u00e4hnlich gesinnten FOCUS derzeit sogar in \u00dcberschriften verwendet &#8211; beide Publikationen sind beileibe kein verl\u00e4ngerter Arm des Vatikan. Dabei hei\u00dft es im Grundgesetz, da\u00df \u201eEhe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen\u201c (Art. 6, Abs. 1). &#8211; Daran hat sich ein Bundespr\u00e4sident zu halten, auch damit nicht der verheerende Eindruck entsteht, unsere Verfassung sei nur ein Fetzen Papier oder bestenfalls eine Zitatenlese f\u00fcr wolkige Sonntagsreden.<br \/>\nDas Grundgesetz verk\u00fcndet ohnehin keine grenzenlose Freiheit im Sinne von Willk\u00fcr oder Beliebigkeit. Es hei\u00dft n\u00e4mlich eindeutig: &#8222;Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit, soweit er nicht&#8230;gegen&#8230;das Sittengesetz verst\u00f6\u00dft.&#8220; (Art. 2, Abs.1). Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p><em>Felizitas K\u00fcble,Vorsitzende des Christoferuswerks in M\u00fcnster<\/em><\/p>\n<p><em>Erstver\u00f6ffentlichung dieser Meldung in unserer Web-Zeitschrift CHRISTLICHES FORUM:<\/em><br \/>\n<em>http:\/\/charismatismus.wordpress.com\/2012\/02\/22\/joachim-gauck-wenn-das-private-politisch-wird\/<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Staatsoberhaupt soll nicht nur Abbild des Volkes, sondern auch Vorbild sein PRESSEMELDUNG des Christoferuswerks vom 23.2.2012 Derzeit wird unser Christoferuswerk oft nach seiner Meinung \u00fcber den wahrscheinlich k\u00fcnftigen Bundespr\u00e4sidenten Joachim Gauck gefragt, dessen Wahl am 18. M\u00e4rz 2012 ansteht. 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