{"id":7638,"date":"2012-02-17T15:42:32","date_gmt":"2012-02-17T13:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=7638"},"modified":"2012-02-22T09:37:51","modified_gmt":"2012-02-22T07:37:51","slug":"mein-weg-zu-gott-ein-personlicher-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=7638","title":{"rendered":"Mein Weg zu Gott &#8211; Ein pers\u00f6nlicher Bericht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mein Weg zu Gott \u2013 Ein pers\u00f6nlicher Bericht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Albert Einstein hat im Jahr 1926 in einem Brief an einen Bekannten geschrieben, dass er der festen \u00dcberzeugung w\u00e4re, dass Gott nicht mit dem Universum w\u00fcrfelt. Einer der bekanntesten Physiker glaubte also an Gott und war sich sicher, dass es keinen Zufall geben kann. Seine aufgestellte allgemeine Relativit\u00e4tstheorie ver\u00e4nderte das physikalische Weltbild ma\u00dfgeblich. Sie blieb Jahrzehnte lang unangetastet bestehen und hat jedem experimentellen Test standgehalten.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch Mitte 2011 haben Physiker anscheinend beobachtet, wie Teilchen schneller als das Licht geflogen sind. Die Lichtgeschwindigkeit gilt nach Albert Einstein als die oberste Geschwindigkeitsgrenze im Universum und ist bislang in keinem Experiment der Welt durchbrochen worden. Doch sogenannte Neutrinos, ultraleichte Elementarteilchen, scheinen in dem Experiment \u201eOpera\u201c rund 0,025 Promille schneller zu sein als das Licht. Dies w\u00fcrde gravierende Folgen f\u00fcr das physikalische Weltbild haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie der Name Theorie schon sagt und das Experiment \u201eOpera\u201c zeigt, ist auch die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie nicht fix, da sie eben eine Theorie ist. Und somit werden nun viele Experimente folgen, um zu versuchen die neu entdeckten Erkenntnisse zu best\u00e4tigen oder zu verfeinern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich wie im Fall der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie verh\u00e4lt es sich mit der Evolutionstheorie. Nur mit dem Unterschied, dass die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie im Bereich der operationalen Wissenschaft liegt und die Evolutionstheorie im Bereich der historischen Wissenschaft. Dennoch haben beide Wissenschaften eines gemeinsam. Theorien k\u00f6nnen zwar immer wieder von neuen Erkenntnissen und neuen Experimenten verfeinert oder ver\u00e4ndert werden, bleiben aber solange Theorien, bis sie zu 100% bewiesen sind. Doch egal wie viele Experimente folgen werden, keiner von uns kann in die Vergangenheit schauen oder gehen, um nachzusehen wie alles begann. Somit wird die Evolutionstheorie nie bewiesen werden k\u00f6nnen. Traurig ist nur, dass aus der Evolutionstheorie im Laufe der Zeit die Evolution wurde. Der Zusatz \u201eTheorie\u201c wurde irgendwann einfach weg gek\u00fcrzt. So als ob es nachweislich die Evolution gewesen sei, die uns erschaffen habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf diesem Standpunkt, dass es die Evolution war, die uns erschaffen hat und nicht Gott, befand ich mich bis ins Jahr 2002. Somit konnte ich auch nicht an einen Sch\u00f6pfer-Gott glauben und auch nicht an sein Wort, die Bibel. Dieses Denken wurde bei mir grundlegend ge\u00e4ndert. Der Start hierf\u00fcr war ein philosophisches Gespr\u00e4ch mit einem Freund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1994 war ich an einem Abend mit Ralf unterwegs. Wir redeten \u00fcber alles M\u00f6gliche und kamen irgendwann auf das Warum, Wieso, Weshalb, Woher. Wir philosophierten \u00fcber das Leben und ich legte ihm meine Weltanschauung und Theorien dar und er mir seine \u2013 er war und ist auch heute noch Christ. Ich sagte ihm, dass ich zwar an einen Gott glauben w\u00fcrde, aber nicht an solch einen, wie er in der Bibel steht. Die Evolutionstheorie w\u00e4re einfach zu eindeutig und nicht zu leugnen. Es w\u00fcrde so viele Beweise f\u00fcr sie geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich\u00a0war\u00a0in diesen Jahren \u00e4u\u00dferst wissbegierig, was unser Dasein betrifft. Ich besch\u00e4ftigte mich mit Au\u00dferirdischen oder der Theorie, dass Atome miteinander kommunizieren k\u00f6nnten und diese das Universum beherrschten, und nat\u00fcrlich war, wie schon erw\u00e4hnt, die Evolutionstheorie ganz vorne mit dabei. Kurz bevor wir das Gespr\u00e4ch und den Abend zum Ende kommen lie\u00dfen sagte er noch zu mir, dass wenn ich doch an Gott glauben w\u00fcrde, solle ich ihn einfach im Gebet darum bitten, dass er mich zu sich f\u00fchren solle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich katholisch erzogen worden und aufgewachsen bin, kannte ich das Beten nat\u00fcrlich. Aber es war bis dato einfach ein Reden zu einem Gott den ich weder verstand noch kannte. Ich hatte schon Jahre nicht mehr gebetet, aber in dieser Nacht, aufgew\u00fchlt durch das Gespr\u00e4ch mit Ralf, bat ich Gott in einem Gebet darum, dass er mich doch bitte zu sich f\u00fchren solle, denn ich wollte die Wahrheit wissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Er sollte mich erh\u00f6ren . . .<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">30. September 1995, ein warmer Samstag im Herbst &#8211; blauer Himmel, wundersch\u00f6ne, in Herbstfarben getauchte Landschaft \u2013 eine Wonne f\u00fcr Geist und K\u00f6rper und nat\u00fcrlich auch, und das wird jeder motorisierte Zweiradfahrer verstehen, noch einmal die beste M\u00f6glichkeit eine kleine Tour zu machen und sich vor dem Winter zum letzten Mal den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen und sich ein wenig frei zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesem Grund schwangen Frank und ich uns auf unsere 56 PS starken, 135 Kilo schweren und 200 km\/h schnellen Motorr\u00e4der und starteten in den warmen, sonnigen Herbstsamstag. Wir fuhren einige Kilometer, machten ein paar Pausen und fuhren im Umkreis von 20 km um unsere Heimatstadt herum. An einer Kreuzung, zwei Ortschaften von unserem Heimatort entfernt, hielten wir kurz an. Frank meinte, ob wir nicht noch kurz zur entgegengesetzten Ortschaft fahren sollten, da dort die Kurven richtig gut waren. Das machten wir dann auch und rasten in die n\u00e4chste Ortschaft. Dort angekommen, drehten wir um und verabschiedeten uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich legte den ersten Gang ein und fuhr vor Frank los, er war direkt hinter mir. Nach dem Ortsschild beschleunigte ich mein Motorrad auf 120 km\/h und durchfuhr eine Linkskurve in starker Schr\u00e4glage. Auf diese folgte eine langgezogene Rechtskurve, somit drehte ich den Gashahn beim Kurvenwechsel auf und fuhr ca. 140 km\/h. Ungl\u00fccklich war nur, dass genau dort eine Bodenwelle kam und mein Motorrad vom leichten \u201eChattering\u201c in ein starkes Lenkerschlackern wechselte. Es war so stark, dass es mir die H\u00e4nde vom Lenker riss und ich unkontrolliert geradeaus auf einen Baum zufuhr, der ca. 150 Meter vor mir stand. Da mein Gef\u00e4hrt immer noch sehr schnell war, meine H\u00e4nde den Lenker nicht mehr greifen konnten und ich den Baum immer n\u00e4her auf mich zu kommen sah, schloss ich die Augen. Es folgte ein Blitzen in den Augen, ein dumpfer Schlag und Druck auf meinen K\u00f6rper . . . ich \u00f6ffnete die Augen, sah nur blauen Himmel und flog durch die Luft . . . ein zweites Blitzen in den Augen und ein zweiter Schlag auf meinen K\u00f6rper . . . Ruhe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein ganzer K\u00f6rper brannte vor Schmerzen und ich \u00f6ffnete die Augen. Das erste, was ich sah war, dass eine gelbliche, durchsichtige Fl\u00fcssigkeit vom geschlossenen Helmvisier in mein Gesicht tropfte. Da fiel mir blitzschnell die Geschichte von Frank ein, die er mir ein paar Wochen zuvor erz\u00e4hlt hatte. Sein Bekannter w\u00e4re zu einem Motorrad Unfall hinzu gekommen und als sie dem bewusstlosen Fahrer den Helm abnahmen, brach dessen Kopf entzwei. Somit war f\u00fcr mich in diesen ersten Sekunden eins klar \u2013 gelbe Fl\u00fcssigkeit \u2013 Sch\u00e4del gebrochen \u2013\u00a0gleich sterbe ich. Zum Gl\u00fcck kam in diesem Moment Frank den kleinen Hang von der Stra\u00dfe herunter und ich h\u00f6rte ihn rufen: \u201eDirk, Dirk du bist voll in einen T\u00fcmpel gefallen\u201c!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was . . . T\u00fcmpel?! Alles klar \u2013 Helm runter! Ich bewegte mich zum ersten Mal und sp\u00fcrte meine Verletzungen. Ich sagte zu Frank, dass er mir sofort den Helm runter nehmen solle! Er hatte aber auch die Geschichte im Kopf und wollte nicht &#8211; aber half mir dann, nach starkem Flehen meinerseits. Ich schaute zum ersten Mal um mich und sah den Baum, der gerade noch vor mir war, ca. 40 Meter entfernt in einer anderen Richtung, eine leichte B\u00f6schung zur Stra\u00dfe hoch. Mein Motorrad war 20 Meter in der anderen Richtung, und steckte kopf\u00fcber im T\u00fcmpel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frank sagte, dass ich liegen bleiben solle, er w\u00fcrde Hilfe holen. Ich bemerkte, dass mein linker Unterschenkel gebrochen war und die Knochensplitter aneinander rieben. Mein R\u00fccken brannte wie Feuer und mein Ges\u00e4\u00df f\u00fchlte sich an als wenn es gleich platzen w\u00fcrde. Es dauerte eine Stunde, die mir endlos vorkam, bis der Krankenwagen da war. Die Sanit\u00e4ter trugen mich dann zum Krankenwagen.\u00a0Mein K\u00f6rper f\u00fchlte sich an als w\u00fcrde er aufgeben wollen. Ich bekam etwas zur Beruhigung und gegen die Schmerzen, danach wurde ich ins Krankenhaus gefahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte mir Frank, dass er kurz vor meinem Sturz, leicht versetzt zu meiner Linie, direkt hinter mir war und er somit die Bodenwelle nicht erwischt hatte. Ich w\u00e4re nach der Bodenwelle v\u00f6llig unkontrolliert auf den Baum zugefahren und kurz davor nach rechts abgedriftet und somit am Baum vorbei. Mein Bein hatte es allerdings nicht ganz am Baum vorbei geschafft. Mein linker Motorradstiefel lag noch direkt vorm Baum. Der Rei\u00dfverschluss vom Stiefel war noch geschlossen. Mir hatte es vom Aufprall meinen Unterschenkel regelrecht aus dem Stiefel gerissen. Zum Gl\u00fcck war mein Unterschenkel aber an meinem Bein geblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbrachte die n\u00e4chsten neun Wochen mit einem gesplitterten linken Unterschenkel, einer gestauchten Wirbels\u00e4ule, einer zum Teil zerst\u00f6rten Ges\u00e4\u00dfmuskulatur\u00a0und einem gro\u00dfen Bluterguss auf dem gesamten R\u00fccken im Krankenhaus. Die ersten 2-3 Wochen durfte ich nur auf dem R\u00fccken im Bett, auf einer Gelmatratze liegen und konnte mich vor Schmerzen nicht einmal auf die Seite drehen. Danach habe ich dann aber stetig aufgebaut und wieder zu sitzen, zu stehen und zu gehen gelernt. Allerdings dauerte es zwei Jahre bis ich mein Bein wieder ganz normal wie fr\u00fcher bewegen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1999 kristallisierte sich immer mehr heraus, dass mein Unfall nicht folgenlos geblieben war. Ich arbeitete mittlerweile als Maschinenmonteur in meiner Firma, in der ich gelernt hatte und musste eine, zum gr\u00f6\u00dften Teil, stehende T\u00e4tigkeit aus\u00fcben. Mein linkes Bein schmerzte jedoch mit jedem Monat der verging mehr. Es musste eine L\u00f6sung her! Ich dachte daran noch einmal auf die Schule zu gehen und nach einigen \u00dcberlegungen und Gespr\u00e4chen begann ich im Sp\u00e4tsommer 1999 eine zweij\u00e4hrige Weiterbildung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sommer 2001 schloss ich diese erfolgreich ab und durfte mich ab diesem Zeitpunkt staatlich gepr\u00fcfter Maschinentechniker bezeichnen. Mein Plan war es, dass ich zur alten Firma zur\u00fcck gehen w\u00fcrde und dort eine Stelle zum Anwendungstechniker einnehmen k\u00f6nnte, bei der ich f\u00fcr die Maschine, welche ich zuvor als Maschinenmonteur zusammengebaut und beim Kunden repariert hatte, zust\u00e4ndig gewesen w\u00e4re. Diese Stelle wurde aber anderweitig vergeben, sodass ich nach \u00fcber 10 Jahren die Firma verlie\u00df, obwohl ich dies eigentlich nie vor gehabt hatte.<\/p>\n<p><strong>Steigende Komplexit\u00e4t durch Evolution?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Januar 2002 nahm ich, nach vielen \u00dcberlegungen und der Erkenntnis, dass mir auf der Technikerschule das Konstruieren am meisten Spa\u00df gemacht hatte, eine Stelle zum Konstrukteur in einem Ingenieurb\u00fcro an. Meine Aufgabe bestand darin, technische Probleme und Aufgaben konstruktiv zu l\u00f6sen oder technische Ideen durch ein CAD Programm in einem k\u00fcnstlich erzeugten Raum dreidimensional sichtbar zu machen. Man k\u00f6nnte fast sagen, dass es ein elektronischer Weltraum ist, in dem man alles erschaffen bzw. konstruieren kann, was technisch m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2003 bekam ich \u00fcber meinen Arbeitgeber, welcher uns an Firmen verlieh, die Konstrukteure f\u00fcr bestimmte Zeitr\u00e4ume und Aufgaben brauchten, ein Projekt bei einem weltbekannten Automobilhersteller. Ich sollte in drei Monaten eine Vorrichtung konstruieren und komplett selbst auslegen. Das bedeutete jedes einzelne Bauteil in seinen Dimensionen wie L\u00e4nge, Breite, H\u00f6he, Form und Material entwerfen, berechnen und auf die anderen Bauteile, welche f\u00fcr die Vorrichtung n\u00f6tig waren, anzupassen. Diese Aufgabe und die Tatsache, dass durch meine Technikerweiterbildung und den neuen Job als Konstrukteur, mein komplexes Denkverm\u00f6gen gesteigert worden war, lie\u00dfen mich auf einmal eines glasklar erkennen. Es konnte, beim besten Willen einfach nicht sein, dass alles was ich kannte, zuf\u00e4llig durch einen sogenannten Urknall und die Evolution entstanden war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bemerkte durch dieses Projekt wie schwierig es war, \u00fcberhaupt etwas zu erschaffen. Wie fein alles aufeinander abgestimmt sein musste. Die Form, die Gr\u00f6\u00dfe, die Toleranzen und die bei mehreren Bauteilen daraus entstehende Toleranzkette, das Material, einfach alles was damit verbunden war, um zu einem funktionierenden, effektiven Ergebnis zu kommen. Der Zeitaufwand spielte nat\u00fcrlich auch eine gro\u00dfe Rolle und logischerweise nahm die ben\u00f6tigte Zeit mit steigender Komplexit\u00e4t und Anzahl der Bauteile zu. So kam es, dass ich die \u201eperfekt konstruierte\u201c Welt, mit all ihren komplexen, sehr gut aufeinander abgestimmten Lebewesen und Pflanzen darin, pl\u00f6tzlich mit ganz anderen Augen sah.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mir: \u201eUnd das alles soll zuf\u00e4llig durch die Evolutionstheorie entstanden sein?\u201c Die Evolution mit ihrem ganz speziellen Rezept &#8211; ein Urknall, viele Zuf\u00e4lle, sehr viel Zeit \u2013 soll alles, was wir um uns herum kennen und sehen, aus dem Nichts hervorgebracht haben? Ich rechnete stundenlang f\u00fcr ein Bauteil, damit es zu den restlichen Bauteilen passt und die Anforderungen, die an es gestellt worden waren, aush\u00e4lt und ich bem\u00fchte mich, starre und leblose Bauteile zu konstruieren, aber da drau\u00dfen um mich herum lebte ich in einem perfekt aufeinander abgestimmten und funktionierenden System, das so einzigartig in allem war, dass es einem kalt den R\u00fccken hinunter fahren musste, wenn man seine Genialit\u00e4t sah! Das mit der Evolutionstheorie konnte einfach nicht passen und wird auch meiner Meinung nach nie passen. Das konnte, wenn ich dar\u00fcber nachdachte und auch heute noch dar\u00fcber nachdenke, einfach nicht sein.<\/p>\n<p><strong>Gibt es eine Alternative zur Evolutionstheorie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas gibt es denn f\u00fcr eine Alternative?\u201c fragte ich mich. Da ich schon, wie am Anfang erw\u00e4hnt, immer an Gott glaubte, aber noch nie an die Entstehungsgeschichte, an die Sch\u00f6pfung geglaubt hatte und es nun mal nur einen Gott gibt, der von sich behauptet, dass er Alles erschaffen hat, fing ich an mir das Ganze durch den Kopf gehen zu lassen. Irgendwie fand ich immer mehr Parallelen zwischen der Natur und meinem Beruf. Damit konnte ich mir die Sch\u00f6pfung sehr gut erkl\u00e4ren. Gott, eine Art Erfinder, Entwickler, Konstrukteur. Er hatte eine Idee, er plante sie, entwickelte, konstruierte und schuf sie&#8230; H\u00f6rt sich vielleicht absurd an, aber f\u00fcr mich ergab das pl\u00f6tzlich Sinn. Ab diesem Zeitpunkt fing ich an, mir B\u00fccher zu besorgen in denen die Evolutionstheorie mit der Sch\u00f6pfung verglichen wurde und vertiefte mich in die ganze Thematik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Ostern besuchte ich meine Tante, die gerade Besuch von meiner Cousine und Ihrem Mann hatte, welche im Ausland lebten. Sie, die auch Christin ist, hatte in den vielen Jahren zuvor immer wieder versucht mit mir \u00fcber Gott und Jesus Christus zu sprechen. Da ich aber ein Evolutionist war, f\u00fchrte dies meistens zu nichts. Sie hatte mir 1994 auch eine Kassette gegeben, bei der ein Prediger \u00fcber das Thema \u201eJesus meine gr\u00f6\u00dfte Entdeckung\u201c sprach. Diese hatte ich damals nach f\u00fcnf Minuten ausgemacht und in eine Schublade geworfen, da mich das Thema nicht interessierte. An diesem Ostersonntag erz\u00e4hlte ich ihr von meinen Gedanken und meinen Fragen, die ich noch hatte. Zu meiner \u00dcberraschung hatte Ihr Mann ein Buch mit dem Titel \u201eFragen an den Anfang\u201c bei sich, das mir diese Fragen beantworten sollte. Sie \u00fcberlie\u00dfen mir das Buch mit einer Widmung aus der Bibel darin:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cVerlass Dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass Dich nicht auf Deinen Verstand, sondern gedenke an Ihn in allen Deinen Wegen, so wird er Dich recht f\u00fchren\u201c. (Spr\u00fcche 3, 5-6)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich ging nach Hause und begann in diesem Buch zu lesen. Die Themen, die darin behandelt wurden, entsprachen fast alle meinen noch offenen Fragen. Diese neuen Erkenntnisse und die gewonnenen Best\u00e4tigungen, welche ich bei darauf folgenden Projekten bei meinem Arbeitgeber gewann, lie\u00dfen meine Denkweise immer mehr in Richtung Sch\u00f6pfung, Bibel und Gott tendieren und das Jahr neigte sich schnell zu Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 24. Dezember 2003 schaute ich mir nachmittags einen Film \u00fcber das Leiden Jesu im Fernsehen an, welcher mich ziemlich nachdenklich stimmte. Irgendwie fiel mir pl\u00f6tzlich die Kassette ein, welche mir meine Cousine 1994 schenkte. Ich suchte sie und fand sie tats\u00e4chlich in der Schublade, in welche ich sie 9 Jahre zuvor geschmissen hatte! Ich legte sie ein, plazierte mich auf meinem Sofa und h\u00f6rte mir die Predigt \u201e Jesus meine gr\u00f6\u00dfte Entdeckung\u201c von Wilhelm Pahls an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Worte drangen direkt in mein Herz und ich lag mit G\u00e4nsehaut \u00fcberzogen auf meinem Sofa. Als seine Worte nach Beendigung seiner Predigt verstummten lag ich noch ca. f\u00fcnf Minuten wie versteinert auf meinem Sofa. Dann richtete ich mich auf, nahm meine Ellenbogen auf meine Knie und legte meinen Kopf in meine H\u00e4nde und hielt eine Weile inne . . . ich wusste was ich zu tun hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich stand auf, ging in mein Schlafzimmer, schloss die T\u00fcr, kniete mich auf mein Bett und \u00fcbergab im Gebet mein Leben unter die Obhut von Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich fertig war, stand ich auf und verpackte wie jedes Jahr meine Weihnachtsgeschenke f\u00fcr meine Familie und als ich mich dann anschlie\u00dfend aufmachte, um zu meinen Eltern nach Hause zu fahren, durchstr\u00f6mte mich ein unheimlich beruhigendes und zufriedenes Gef\u00fchl. Ein Gef\u00fchl und ein Wissen, dass das was ich heute gemacht hatte richtig und ein gro\u00dfer Schritt in meinem Leben war. Mittlerweile wei\u00df ich, dass es mein gr\u00f6\u00dfter Schritt und das Beste und Bedeutendste in meinem Leben \u00fcberhaupt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott macht keine Fehler!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 30. September 2005 fuhr ich, wie jedes Jahr nach meinem Unfall, welcher mittlerweile 10 Jahre zur\u00fcck lag, an die Stelle, wo ich fast mein Leben verlor. Ich lief wie immer zum Baum, an dem mein Stiefel gelegen hatte und sa\u00df eine Weile an der Stelle, an der mir das T\u00fcmpelwasser ins Gesicht tropfte. Anschlie\u00dfend setzte ich mich an den Stra\u00dfenrand, genau an die Stelle, an welcher die Bodenwelle war. Diese gibt es \u00fcbrigens immer noch. Sie wurde zwar schon zweimal neu \u00fcberteert, aber sie ist wirklich hartn\u00e4ckig und kommt immer wieder zum Vorschein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus irgendeinem Grund hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal das Bed\u00fcrfnis auf die andere Stra\u00dfenseite zu gehen, um mir das Ganze mal von dr\u00fcben aus anzuschauen. Als ich dr\u00fcben war und mir die Bodenwelle ansah, drehte ich mich irgendwann um und bemerke ein altes, kleines Steinh\u00e4uschen in der Wiese am Fu\u00dfe eines kleinen Berges und lief darauf zu. Auf ihr war eine \u00dcberschrift eingemei\u00dfelt die \u201eStation I\u201c lautete. In der Mitte waren Skulpturen zu sehen und darunter war zu lesen \u201cJesus wird zum Tode verurteilt\u201c. Ich schaute nach rechts und entdeckte den Berg hinauf lauter kleine solcher H\u00e4uschen und lief jedes an. In ihnen war der Leidensweg Jesu Christi dargestellt. Als ich am letzten angekommen war setzte ich mich v\u00f6llig verwirrt auf eine Bank vor einer kleinen, alten Bleicherh\u00fctte an der Spitze des Berges und sah von dort aus direkt auf die Stra\u00dfe, meinen Baum und die Stelle, an der ich 1995 nach meinem Aufschlag am T\u00fcmpel gelegen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pl\u00f6tzlich \u00fcberfiel es mich und ich sah auf einmal ganz klar und deutlich vor Augen, was da gerade passierte. Gott zeigte mir, wie er mich zu sich gef\u00fchrt hatte. Genau an dieser Stelle, an der mein Unfall passierte, wodurch ich gezwungen war nochmal zur Schule zu gehen und ich nach \u00fcber\u00a0zehn Jahren eine sichere Zukunft aufgab und die Firma wechselte. Wodurch ich zum Konstrukteur wurde und die Sch\u00f6pfung entdeckte und ich somit nicht mehr an die Evolutionstheorie glauben konnte \u2013 wie ich zu Ostern das Buch von meiner Cousine bekam, welches mir so viele Fragen beantwortete und ich am darauffolgenden Weihnachten die Kassette anh\u00f6rte, die ich schon\u00a0neun Jahre in meiner Schublade hatte und dadurch zu Jesus Christus gefunden hatte, genau an dieser Stelle des ersten gro\u00dfen, einschl\u00e4gigen Teils seiner F\u00fchrung, dem Unfall, war der Leidensweg Jesu Christi in einem kleinen Kreuzweg dargestellt und ich sa\u00df nun\u00a0zehn Jahre nach diesem Unfall auf der Spitze des Berges, am Ziel angekommen, gl\u00e4ubig mit Jesus Christus an meiner Seite und meinem offensichtlichen \u201eWeg zum HERRN\u201c direkt vor Augen! Mir fuhr es eiskalt den R\u00fccken hinunter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu m\u00f6chte ich einen Vers aus dem Buch \u201eJesus unser Schicksal\u201c von Wilhelm Busch zitieren, welches ich 2003 von meiner Cousine und Ihrem Mann zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte und im Oktober 2005 gelesen habe:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fchr oh Vater mich zum Sohne, damit Dein Sohn mich wieder f\u00fchrt zu Dir, Dein Geist in meinem Herzen wohne und mir Sinne und Verstand regier\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau das hatte unser Vater wortw\u00f6rtlich mit mir gemacht. Genau das, worum ich Ihn 1994 im Gebet, nach dem Gespr\u00e4ch mit Ralf, gebeten hatte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun sa\u00df ich also da oben auf dieser Bank und hatte den ganzen Weg meiner Gebetserh\u00f6rung ungetr\u00fcbt vor Augen. Eine unglaubliche Geschichte war da mit mir passiert und ich bekam nach einem langen Weg mit vielen schmerzvollen, harten und einschl\u00e4gigen Erlebnissen die Aufl\u00f6sung direkt von Gott geliefert. Unglaublich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle m\u00f6chte ich ein Gedicht niederschreiben, welches ich 2011 auswendig gelernt habe. Es passt wirklich so gut zu \u201emeinem Weg\u201c zum HERRN. M\u00f6glicherweise noch viel besser zum Autor des Gedichts, dessen Name leider nie bekannt wurde. Er dichtete diese Zeilen 1943 in Stalingrad und nur Gott selbst wei\u00df, was er dort Alles durchleben musste:<\/p>\n<p>\u201eErscheinen meines Gottes Wege<br \/>\nmir seltsam, r\u00e4tselhaft und schwer,<br \/>\nund gehen W\u00fcnsche, die ich hege,<br \/>\nstill unter in der Sorgen Meer:<br \/>\nWill tr\u00fcb und schwer der Tag verrinnen,<br \/>\nder mir nur Schmerz und Qual gebracht,<br \/>\nso darf ich mich auf eins besinnen:<br \/>\ndass Gott nie einen Fehler macht !<\/p>\n<p>Wenn \u00fcber ungel\u00f6ste Fragen<br \/>\nmein Herz verzweiflungsvoll erbebt,<br \/>\nan Gottes Liebe will verzagen,<br \/>\nweil sich der Unverstand erhebt,<br \/>\ndann darf ich all mein m\u00fcdes Sehnen<br \/>\nin Gottes Rechte legen sacht<br \/>\nund leise sprechen unter Tr\u00e4nen:<br \/>\ndass Gott nie einen Fehler macht!<\/p>\n<p>Drum still mein Herz und lass vergehen,<br \/>\nwas irdisch und verg\u00e4nglich hei\u00dft,<br \/>\nim Lichte droben wirst Du sehen,<br \/>\ndass gut die Wege, die er weist.<br \/>\nUnd m\u00fcsstest Du Dein Liebstes missen,<br \/>\nja ging\u00b4s durch kalte, finstre Nacht,<br \/>\nhalt fest an diesem sel\u00b4genWissen:<br \/>\ndass Gott nie einen Fehler macht !\u201c<\/p>\n<p><em><\/em>\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Weg zu Gott \u2013 Ein pers\u00f6nlicher Bericht Albert Einstein hat im Jahr 1926 in einem Brief an einen Bekannten geschrieben, dass er der festen \u00dcberzeugung w\u00e4re, dass Gott nicht mit dem Universum w\u00fcrfelt. Einer der bekanntesten Physiker glaubte also an Gott und war sich sicher, dass es keinen Zufall geben kann. Seine aufgestellte allgemeine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":329,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,6,25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7638"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/329"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7638"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7663,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7638\/revisions\/7663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}