{"id":5945,"date":"2011-02-09T16:35:24","date_gmt":"2011-02-09T14:35:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5945"},"modified":"2011-02-10T09:24:03","modified_gmt":"2011-02-10T07:24:03","slug":"starke-mitarbeiter-starke-gemeinden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5945","title":{"rendered":"&#8222;Starke Mitarbeiter &#8211; Starke Gemeinden&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eWir haben lauter P\u00e4rchen!\u201c\u00a0\u00a0&#8211;<br \/>\nBeziehungen unter Jugendlichen\u00a0und welche Auswirkungen sie auf Jugendarbeiten haben k\u00f6nnen<\/strong>\u00a0<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Ein Team von Jugendleitern setzt zweimal im Jahr das Thema \u201eBeziehungen\u201c auf den Plan des Jugendkreises. Au\u00dferdem ist es ein Dauerthema in allen m\u00f6glichen weiteren Gespr\u00e4chen. Sie versuchen ihren Jugendlichen nicht nur mit erhobenem Zeigefinger zu sagen, was alles verboten ist. Sie bem\u00fchen sich darum, Alternativen zu zeigen und Vorbilder zu sein. Vorbilder in beidem: M\u00f6glichst im Verzicht auf eine Beziehung als Jugendlicher oder \u2013 wenn schon \u2013 konsequent nach biblischen Ma\u00dfst\u00e4ben gef\u00fchrt.<!--more--><\/p>\n<p>Wieder einmal ist im Jugendkreis eine Einheit zum Thema \u201eFreundschaft, Liebe, Sexualit\u00e4t\u201c vorbei. Nun waren also erneut intensiv und mit kreativen Methoden die Dinge angesprochen worden. Viele Jugendliche haben sich vorgenommen, ernsthaft und konsequent danach zu fragen, was Gott mit ihrem Leben vor hat. Man will sich nicht mehr so schnell verlieben. Nicht mehr so viel auf Jungs\/M\u00e4dchen achten. Man m\u00f6chte \u201ewarten\u201c, zur\u00fcckhaltender sein. Sich nicht mehr so davon anstecken lassen, dass \u201ealle\u201c mitmachen im Beziehungskarussell, die Gedanken und Gespr\u00e4che um kaum noch etwas anderes kreisen\u2026 Kurz: Eine F\u00fclle guter Vors\u00e4tze wird gefasst.<\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter im Jugendkreis. Irgendwie ist es an diesem Abend unruhig. Die offizielle Runde hat noch nicht begonnen und ein ganzer Haufen junger M\u00e4dchen gackert und flattert noch vor der T\u00fcr herum. Die Leiter sind noch nicht im Bilde, wodurch die Aufregung verursacht wird. Sp\u00e4ter dann die Erkl\u00e4rung von einer Mitarbeiterin. Ein M\u00e4dchen aus dem Jugendkreis, vor sieben Tagen noch voller guter Vors\u00e4tze, war an diesem Nachmittag mit ihrem Traumtyp im Kino. Deshalb die Unruhe. Denn nun wartete der ganze \u201eH\u00fchnerhaufen\u201c schon sehns\u00fcchtig schmachtend auf die Berichterstattung. Deren H\u00f6hepunkt stellte die Beantwortung der Frage dar: \u201eHat er dich gek\u00fcsst?\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Eine seltsame Geschichte<\/strong>\u00a0<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es darf geschmunzelt werden \u00fcber die kleine Geschichte. Irgendwie \u2013 man traut sich fast nicht, es zu sagen \u2013 <em>ist<\/em> das alles ja auch unwahrscheinlich sch\u00f6n. Gott hat uns wirklich wunderbar geschaffen, mit all diesem Gef\u00fchlschaos, dieser Neugier, dem Kribbeln und dem sehns\u00fcchtigen Wunsch nach N\u00e4he und Beziehung zum anderen Geschlecht<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn1\">[1]<\/a>. Fast f\u00e4llt es schwer korrigierend einzugreifen. D\u00fcrfen denn nicht auch junge Christen die abenteuerliche Welt der Beziehungen, der verliebten Gef\u00fchle und schlie\u00dflich der Sexualit\u00e4t so entdecken, wie sie wollen?\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re naiv und verantwortungslos, ihnen das Feld aus purem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Abenteuer ohne Begleitung zu \u00fcberlassen. Wer sich viel mit jungen Leuten besch\u00e4ftigt muss erschrecken, mit welcher Naivit\u00e4t viele von ihnen sich auf Beziehungen einlassen. Leider sind sie in einer Gesellschaft gro\u00dfgeworden, die theoretisch zwar riesiges Potential besitzt, gesunde und verantwortungsbewusste Menschen hervorzubringen, die um die wichtigen Dinge im Leben wissen: Glaube, Liebe<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn2\">[2]<\/a> und Hoffnung zum Beispiel. Oder die F\u00e4higkeit, eine vitale Beziehung aufzubauen, die in eine stabile Ehe m\u00fcndet, mit den Jahren w\u00e4chst und die Partnerschaft tr\u00e4gt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn3\">[3]<\/a>. Denn die so entstehenden Familien sind immer noch Tr\u00e4ger unserer Gesellschaft und \u2013 das sollten wir sehr aufmerksam wahrnehmen \u2013 unserer Gemeinden. <em>Noch<\/em><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn4\">[4]<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Gesellschaft dreht sich im Kern um andere Dinge: Macht, Geld und Sex. Ich will das zun\u00e4chst gar nicht verurteilen. Es sind von sich aus keine negativen Dinge. Nur was wir Menschen damit und daraus machen hat oft negative Auswirkungen. Zweifellos haben wir es mit Dingen zu tun, die schnell zu \u201eG\u00f6tzen\u201c werden k\u00f6nnen. Was wir aber bedenken m\u00fcssen, bevor der theologische Zeigefinger anf\u00e4ngt Gesetzlichkeit zu predigen: Ob wir es wollen oder nicht, <em>wir<\/em> machen mit! In die eben kurz geschilderte Welt wachsen nicht nur unsere Kinder und Jugendlichen hinein. Auch alle die, die heute zwischen 20 und 50 sind, sind schon so gro\u00df geworden. Und davor war auch nicht alles <em>anders<\/em>, nur fand es etwas mehr im Verborgenen statt.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Legen wir also die Tatsache zugrunde, dass eine Gesellschaft sich auf bestimmte \u201eLinien\u201c eingerichtet hat, dann macht das den unendlich gro\u00dfen Wunsch nach \u201eFreund\/Freundin<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn5\">[5]<\/a>\u201c nicht besser, aber erkl\u00e4rbar. Was <em>sonst<\/em> sollte beim Lebensstil einer Gesellschaft herauskommen, die sich langsam aber sicher von Gott verabschiedet, als dass sie sich \u201eErsatzg\u00f6tter\u201c schafft? \u00dcberraschen sollte uns das jedenfalls nicht. Vielleicht war es auch noch nie anders. Nur abfinden will ich mich nicht damit.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen einzelne Menschen pr\u00e4gen, die Gott in Jesus Christus bekennen und vorleben. Sie sollen besser gewappnet sein, der tiefgehenden und alles erfassenden Sexualisierung gegen\u00fcber zu treten, um nicht als gesellschaftliches \u201eTreibgut\u201c der Meinungs- und Willenlosen zu enden.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht unsere Aufgabe, jungen Menschen zu verbieten, was sie von allen Seiten als sch\u00f6n und intensiv serviert bekommen. Denn es ist ja auch sch\u00f6n. F\u00fcr viele. Zumindest mit sch\u00f6nen Gef\u00fchlen verbunden, mit Anerkennung, mit Geborgenheit. Die Neugier wird befriedigt und im Freundeskreis stellt man auch etwas dar. Das ist eine ziemlich explosiv-positive Mischung. Deshalb sind Verbote wie so oft eher kontraproduktiv. Aber wo liegt das Problem und was k\u00f6nnen wir tun?\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.\u00a0 Beziehungen sind Beziehungskiller<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor ich einige praktische Hinweise dazu gebe, wie wir dem Ph\u00e4nomen begegnen k\u00f6nnen, muss eine Frage erlaubt sein: Was ist denn in Bezug auf Mitarbeitergewinnung und Gemeinde so schlimm daran, wenn Jugendliche eine Liebesbeziehung untereinander haben?\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn auch das gibt es: Einen kleinen Teil gl\u00e4ubiger Jugendlicher, die es in wirklich guter und vorbildlicher Weise schaffen, eine Jugendliebe zur reifen Partnerschaft zu entwickeln. Sie enthalten sich geschlechtlich einander vor, aber sie kommunizieren viel und offen, sie leben in gesunder Weise erkennbar, dass Gott der Mittelpunkt ihrer Beziehung ist. Sie dokumentieren zwischendurch immer wieder, dass das Ziel ihrer Beziehung die Ehe ist. Sehr gut!\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der folgenden Liste der Probleme muss deshalb vorweg klargestellt werden: Es muss nicht so kommen. Es kann auch gelingen. In aller Regel waren mir bekannte junge Leute, die an einer so positiv geschilderten und im guten Ansatz gelingenden Liebesbeziehung arbeiteten deutlich <em>\u00fcber<\/em> 16 Jahre. Sie bilden damit in ihrer Altersklasse eine \u00e4u\u00dferst seltene Ausnahme \u2013 in noch j\u00fcngeren Jahren eine gelingende, in eine Ehe f\u00fchrende Beziehung zu leben d\u00fcrfte absoluter Einzelfall sein.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Realit\u00e4t sieht meist anders aus. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um Erfahrungen, die bei mangelhafter Begleitung von Jugendkreisen vorkommen. Sie k\u00f6nnen einzeln, aber auch alle auf einmal auftreten:\u00a0<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>P\u00e4rchen ziehen sich gerne zur\u00fcck, auch sehr junge Teens sind als P\u00e4rchen oft st\u00e4ndig zusammen und verlieren andere Themen als sich selber, den Jugendkreis, neue G\u00e4ste \u2013 kurz, alles was wirklich wichtig ist \u2013 aus dem Blick.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Problem ist besonders eklatant, wenn es sich um Mitarbeiter handelt. Diese k\u00f6nnen in penetranter Selbstzufriedenheit derma\u00dfen mit sich besch\u00e4ftigt sein, dass eine ganze Jugendgruppe den Bach runtergeht.\u00a0<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Auch gute Freundschaften zu anderen Teilnehmern einer Gruppe\u00a0 stehen auf dem Spiel, da wenig Zeit f\u00fcreinander und f\u00fcr Gespr\u00e4ch da ist. Neid und Eifersucht bestimmen den Umgang<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn6\">[6]<\/a>.<\/li>\n<li>Bei den meist unvermeidlichen Trennungsszenarien verlassen unter Umst\u00e4nden beide den Jugendkreis oder es bilden sich Gr\u00fcppchen um die einzelnen Partner. Im schlimmsten Fall f\u00fchrt das zu einer Spaltung der ganzen Gruppe. Trennungen sind riesiger Z\u00fcndstoff, sowohl f\u00fcr Gruppen, als auch f\u00fcr die Betroffenen. \u201eLiebeskummer\u201c ist ein unsinnig verharmlosendes Wort. Beziehungsabbruch und\/oder Ablehnung k\u00f6nnen uns v\u00f6llig fertigmachen!<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Junge M\u00e4dchen k\u00f6nnen unermesslich eifers\u00fcchtig untereinander sein und sich dabei in einen brennenden Hass (und Selbsthass) hineinsteigern. Jungs k\u00f6nnen unglaublich zerst\u00f6rerisch agieren und in tiefste Verzweiflung geraten, wenn sie in der sch\u00f6nen, heilen Beziehungswelt au\u00dfen vor bleiben.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je weiter eine Beziehung k\u00f6rperlich geht, desto tiefer wird die seelische Abh\u00e4ngigkeit. Die Schmerzen einer Trennung\u00a0 k\u00f6nnen unertr\u00e4glich sein und f\u00fchren in manchen F\u00e4llen bis zum Selbstmord.\u00a0<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>F\u00fcr die Mitglieder einer Gruppe ist es nicht immer leicht zu ertragen, wenn P\u00e4rchen besonders demonstrativ ihre innige Verbundenheit zur Schau stellen. Das Bed\u00fcrfnis nach k\u00f6rperlicher N\u00e4he ist bei fast allen da und wird dadurch noch viel mehr hervorgerufen.<\/li>\n<li>P\u00e4rchen im Jugendkreis unterstreichen den gesellschaftlichen Druck nach Beziehung dieser Art. Statt gegen den Strom zu schwimmen, was bekanntlich ein Zeichen von Lebendigkeit ist, f\u00fchlt man sich gezwungen mitzumachen. Mindestens in Gedanken.<\/li>\n<li>Wenn es viele P\u00e4rchen gibt, dann stehen Leute ohne Partner als \u201eAu\u00dfenseiter\u201c da. Keine gute Basis f\u00fcr eine Gemeinde, in der ein Kerngedanke der von <em>Gemeinschaft<\/em> <em>aller<\/em> ist.<\/li>\n<li>Das P\u00e4rchen hat schlicht weniger Zeit f\u00fcr Aktivit\u00e4ten der Gemeinde, f\u00fcr Unternehmungen mit anderen. Man kann sich nicht endlos aufteilen.<\/li>\n<li>Bei vielen Jugendlichen ist die Hemmschwelle, auch in der \u00d6ffentlichkeit\u00a0 auf k\u00f6rperliche Entdeckungsreise zu gehen gleich null. Ein solches P\u00e4rchen ist in einer Gruppe wirklich auff\u00e4llig und verunsichert andere. Jugendliche, besonders neue Leute wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Unwohlsein in der Gemeinde ist die Folge.<\/li>\n<li>Gerne geben sich P\u00e4rchen demokratisch. Die beiden unter sich. Sie entscheiden alles zusammen. Ein Partner, der Mitarbeiter ist, wird nicht mehr so frei seine Mitarbeit weiterf\u00fchren k\u00f6nnen, wie bisher, die Jugendlichen der Gruppe verlieren damit eine wichtige Bezugsperson, deren Mitarbeit r\u00fcckt in den Hintergrund.<\/li>\n<li>Manche Personen geben sich in einer Beziehung nahezu v\u00f6llig auf. Es gibt sie nur noch im Doppelpack. Das macht es schwer ein Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren, Vertrauen aufzubauen, geistliche Begleitung oder Seelsorge zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Neue Leute unserer Jugendgruppen k\u00f6nnten zutiefst irritiert sein. Denn: Da wurde im letzten Jugendgottesdienst dar\u00fcber gesprochen, dass junge Leute sich anderen Themen als \u201ePartnerschaft mit 13\u201c zuwenden k\u00f6nnen. In \u00fcberzeugender Weise wurde in Gespr\u00e4chen mit Mitarbeitern ein gutes Bild von engagierter Jugend gemalt. \u201eJemand\u201c kam dem Geheimnis auf die Spur, dass man mit 13 keinen Sexualpartner braucht, dar\u00fcber hinaus auch auf die Spur des Glaubens. Nun kommt eine solche Person in einen Jugendkreis, in dem es selbstverst\u00e4ndlich ist, dass zahlreiche P\u00e4rchen sich mehr oder weniger intensiv miteinander besch\u00e4ftigen, statt sich f\u00fcr <em>seine<\/em> Lebens- und Glaubensfragen zu interessieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Punkt geht mir besonders nahe. P\u00e4rchen haben einen Hang zu grenzenloser Ignoranz. Es scheint weniger Liebe, als vielmehr Selbstliebe im Spiel zu sein.\u00a0<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Ohne bewusstes Gegensteuern setzt es sich als Normalit\u00e4t durch, dass \u201eman eben eine\/n Freund\/in\u201c hat. Wenn das erstmal normal ist, ist eine andere Form kaum noch denkbar. Man arrangiert sich oder anders gesagt, man passt sich dem an, was sonst in der Welt auch \u00fcblich ist. Das ist auf Dauer der \u201eTod im Topf\u201c f\u00fcr einen vorher lebendigen Jugendkreis.<\/li>\n<li>Wer war schon mit wem zusammen? Kein sch\u00f6ner Gedanke, wenn \u201eer\u201c bei seiner Hochzeit acht bis zw\u00f6lf Leute in den Kirchenb\u00e4nken hinter sich sitzen hat, die auch schon an der Frau herumgespielt haben, der er jetzt gleich das Ja-Wort geben will. Keine gute Grundlage, wenn \u201esie\u201c wei\u00df, dass er den K\u00f6rper ihrer besten Freundin auch schon erkundet hat<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn7\">[7]<\/a> und den seinen entdecken lie\u00df. Man hat sich leider schon verschenkt \u2013 und einmal ging es nur. Zugegeben: Dieses Argument wird viele heutzutage \u00fcberhaupt nicht erreichen. Aber das k\u00f6nnte bei den vorher genannten ebenso sein. Die emotionale Abgestumpftheit w\u00e4chst.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Es war passiert: Zwei sehr junge Mitarbeiter einer Gemeinde hatten sich ineinander verliebt. Ihre Beziehung sollte vern\u00fcnftig und verantwortungsbewusst gef\u00fchrt werden. Sie gaben sich gro\u00dfe M\u00fche, hatten wirklich gute Gespr\u00e4che miteinander und lie\u00dfen sich beraten.<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Schlie\u00dflich endete die Beziehung, weil einer von beiden sich die eine in ganz ferner Zukunft liegende\u00a0 Ehe dann doch noch nicht vorstellen konnte. Was folgte, war ein monatelanger Kampf mit unz\u00e4hligen Missverst\u00e4ndnissen und Tr\u00e4nen, Vorw\u00fcrfen und Glaubenskrisen. Das Ende der Beziehung schuf Parteien in der Jugendgruppe und Ablehnung der ganzen Gemeindearbeit bei einem Elternteil. \u00dcber einen langen Zeitraum hinweg gab es f\u00fcr die beiden kaum noch ein anderes Thema, als die Bew\u00e4ltigung ihrer beendeten Beziehung. Vielen ihrer Freunde erging es ebenso.<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u00a03.\u00a0 <\/em><\/strong><strong>Was wir tun k\u00f6nnen!<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei diesem Thema ist eines besonders wichtig: Nicht beim Klagen und Anklagen stehenbleiben, sondern etwas tun. Wir sind nicht Opfer dieser Entwicklungen, sondern Mitt\u00e4ter, wenn wir unsere Jugendlichen nicht aktiv begleiten. Weil die guten M\u00f6glichkeiten dieser aktiven Begleitung so zahlreich sind<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn8\">[8]<\/a>, folgt nun eine ganze Reihe von Schritten, die wir gehen k\u00f6nnen um starke Mitarbeiter zu formen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 1:\u00a0 Kommunikation und Seelsorge<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir stehen in st\u00e4ndiger Kommunikation mit den Gruppenleitern und Mitarbeitern. Es muss deutlich werden, wer Seelsorge braucht<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn9\">[9]<\/a>, das Team muss \u201eum seine Leute Bescheid wissen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Probleme, die durch verfr\u00fchte Beziehungen entstehen,\u00a0 machen wir zum Thema, ersch\u00f6pfen uns also nicht in Verboten mit erhobenen Zeigefingern.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 2:\u00a0\u00a0Geistliche Elternschaft<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geistliche Elternschaft ist unerl\u00e4sslich. Der eine Teil davon ist, bereits <em>junge<\/em> Leute zu ermutigen, sich Vorbilder, Mentoren, Helfer f\u00fcr ihr Glaubensleben zu suchen. Wenn sie erst gute Erfahrungen damit gemacht haben, werden sie diese Form geistlicher Begleitung f\u00fcr ihr ganzes Leben wahrnehmen \u2013 und sie werden ihrerseits Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, dass sie selber einst als geistliche Eltern gefragt sind.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der andere Teil liegt bei den Erwachsenen, besonders den alten, erfahrenen Christen, Mitarbeitern und Leitern. Sie bieten j\u00fcngeren Leuten bewusst das Gespr\u00e4ch an. Dabei geht es nicht sofort um die Frage, wie man sein Sexualleben gestalten soll \u2013 Vertrauen muss wachsen, sich entwickeln. Schritt f\u00fcr Schritt ist es aber m\u00f6glich, die Dinge anzusprechen. Es gibt ein riesiges Beratungsdefizit bei jungen Christen. Mit unserem Interesse an den jungen Leuten f\u00e4ngt es an, mit gesundem, ehrlichem, manchmal distanziertem, manchmal ganz nahe kommendem Interesse. Der Rest baut sich von alleine auf. Noch einmal: Diese Form geistlicher Elternschaft ist unerl\u00e4sslich, wenn wir die Beziehungsproblematik offen und konsequent behandeln wollen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 3:\u00a0\u00a0Emotionale Sensibilit\u00e4t f\u00f6rdern<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine seltsame Erfahrung mache ich immer wieder in der Schule. Um nur ein Beispiel f\u00fcr emotionale Sensibilit\u00e4t zu nennen: Kommt das Thema auf \u201eungewollte Schwangerschaft\u201c, so bl\u00f6kt eine ganze Klasse im Herdenchor: \u201eNa und? Dann l\u00e4sst man\u2019s eben wegmachen.\u201c Sobald aber eine Beschreibung davon gegeben wird, was \u201ewegmachen\u201c eigentlich bedeutet, \u00e4ndert sich die Haltung.\u00a0 Ein paar Bilder von Babys im Mutterleib, ein paar deutliche Erkl\u00e4rungen zum Absaugen, zu den psychischen Folgen f\u00fcr die Mutter \u2013 das gen\u00fcgt. Zumindest nachdenklich werden die Sch\u00fcler, emotional sensibler.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese emotionale Sensibilit\u00e4t wecken und f\u00f6rdern wir in unseren Gemeinden generell im Hinblick auf die Frage der Beziehungen \u2013 gerade dieses so wichtige Feld \u00fcberlassen wir nicht kampflos den Medien und der \u201eStra\u00dfe\u201c, sondern die Gemeinde wird zu einem \u00dcbungsfeld f\u00fcr emotionale Sensibilit\u00e4t.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie geschieht das?<\/em>Wir laden junge Paare ein, die sich entschieden haben, zu \u201ewarten\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn10\">[10]<\/a>. Sie berichten davon, wie sie dadurch von Gott beschenkt wurden.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir machen vor allem gelungene Beziehungen, solche die sich durch Streit und Probleme hindurch erhalten haben und solche, die schwere Zeiten (auch Glaubensprobleme) durchgestanden haben zum Thema. Das Stichwort ist dann nicht \u201eder Versuchung nachgeben\u201c, sondern \u201e\u00fcberwinden\u201c.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir pflegen einen offenen Umgang mit dem Thema. Beziehung, Liebe, Sexualit\u00e4t \u2013 all das sind Themen f\u00fcr den Gottesdienst. Leider habe ich in f\u00fcnfzehn Jahren keinen einzigen Gottesdienst als Gast erlebt, in dem es wirklich einmal konkret darum ging, wie man Sexualit\u00e4t nach Gottes Ma\u00dfst\u00e4ben gesund leben kann. Es muss nicht <em>st\u00e4ndig<\/em> darum gehen \u2013 aber einmal im Jahr darf es in verschiedenen Variationen schon dran sein<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn11\">[11]<\/a>. Mit Tabus erreichen wir nichts, au\u00dfer dass man sich anderswo orientiert.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 4:\u00a0\u00a0Gruppenspezifische Arbeit<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge der Entwicklung auf dem Gebiet \u201eTransgender\u201c wird es vermehrt zu dem staatlich gef\u00f6rderten Wunsch kommen, \u201egeschlechtsspezifische Angebote\u201c zu unterbreiten. Das bedeutet dann etwas verk\u00fcrzt, dass Jungs auch kochen, M\u00e4dchen auch an Autos schrauben sollen. Dagegen ist zun\u00e4chst nichts einzuwenden. Es sei der Verdacht erlaubt, dass man auf lange Sicht geneigt ist, die spezifischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern (die es eigentlich sowieso nicht gibt) vor allem per \u201espezifischer\u201c Erziehung <em>abzuschaffen<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verstehe \u201egeschlechterspezifisch\u201c durchaus anders. Wir gestalten Jugendarbeit mit dem Erfahrungswert, das Gott ganz bewusst Frauen und M\u00e4nner unterschiedlich geschaffen hat<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn12\">[12]<\/a> , was f\u00fcr die Praxis bedeutet, dass es jungen Menschen hilft, wenn Jungs von M\u00e4nnern begleitet werden und M\u00e4dchen von Frauen. Daf\u00fcr stellen wir keine Gesetzlichkeiten auf \u2013 aber wir schaffen die Voraussetzungen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie kann das geschehen?<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Kindergruppe wird zu einem wunderbaren Ort zur Erkundung von Sensibilit\u00e4t, Abenteuer und Mann-sein, wenn die Jungs dort von einem Team aus \u00e4lteren Jungs und M\u00e4nnern angeleitet werden. Selbstverst\u00e4ndlich kann auch eine Frau so eine Gruppe leiten, selbstverst\u00e4ndlich geht es auch, dass wir Geschlechter mischen. Gehen tut das alles. Die Frage ist: Was <em>hilft<\/em> jungen Menschen, eine Identit\u00e4t in ihrem Geschlecht und f\u00fcr ihr diesbez\u00fcgliches Verhalten zu finden? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ihnen <em>hilft<\/em>, wenn sie Vorbilder, Anleiter, Helfer haben, die aus ihrem Geschlecht stammen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dasselbe gilt f\u00fcr junge M\u00e4dchen. Was einige geistlich gegr\u00fcndete Mitarbeiterinnen in der M\u00e4dchenarbeit an Wegweisung mitgeben k\u00f6nnen, gerade in \u201eihrer Sprache\u201c, von Frau zu M\u00e4dchen, das kann ein junger Mann weder leisten noch nachvollziehen.\u00a0 Am Ende ticken wir eben doch anders \u2013 Gott sei Dank!\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir arbeiten in unseren Gemeindegruppen wo immer es m\u00f6glich ist geschlechtsgetrennt. Begegnungen zwischen den Geschlechtern<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn13\">[13]<\/a> finden sowieso st\u00e4ndig statt: Im Gottesdienst und bei allen anderen Festen, Feiern oder sonstigen Anl\u00e4ssen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 5: \u00a0Gedanken umlenken, neues Bewusstsein schaffen<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die zuvor geschilderten Schritte, wie auch dadurch, dass wir unsere Leute offen ansprechen, sie begleiten, f\u00fcr sie da sind, auch korrigieren \u2013 wecken wir \u00fcber mehrere Jahre hinweg ein neues Bewusstsein.\u00a0\u00a0 Die Gedanken werde umgelenkt auf das, was wirklich wichtig ist: Ein gute und gesunde Beziehung zu Gott, den Eltern, Lehrern, Mitsch\u00fclern, Freunden \u2013 schlie\u00dflich zu allen Menschen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Gedanken umzulenken geschieht auch durch weitere Schritte:<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir lenken den Fokus auf Themen, die bewusst andere Verhaltensweisen f\u00f6rdern. Wenn eine Jugendgruppe sich beispielsweise mehr um ein Projekt zu k\u00fcmmern hat, r\u00fccken die ewig gleichen Gespr\u00e4che \u00fcber \u201ewer-ist-in-wen-verliebt\u201c in den Hintergrund. Es ist das gute alte Prinzip, wie man seine Kinder am schnellsten vom Fernseher wegbekommt: Man bietet ihnen etwas Besseres und f\u00fchrt es mit ihnen durch<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn14\">[14]<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf \u00e4hnlicher Schiene l\u00e4uft das Angebot <em>besonderer Herausforderungen<\/em>. Gruppenprojekte nur unter Jungs oder M\u00e4dchen schaffen nicht nur Identit\u00e4tshilfen, sondern lenken auch ab<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn15\">[15]<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 6:\u00a0\u00a0Gute biblische Beziehungen als Orientierung bieten<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bieten aus der Bibel immer wieder gute Beziehungen als Vorbild an. Nicht nur Abraham und Sarah eignen sich (ein orientalischer Patriarch, der seine G\u00e4ste verw\u00f6hnt \u2013 hervorragend!), auch die vielen anderen Berichte \u201estarker\u201c Frauen und M\u00e4nner sind eine Fundgrube f\u00fcr ein gesundes Verst\u00e4ndnis des eigenen Geschlechts. Gerade f\u00fcr Jugendliche l\u00e4sst sich der Fokus auch einmal darauf lenken, wie sich die Personen in ihrer Geschlechterrolle verhalten. Die Bibel ist auch darin ein Vorbild offener Kommunikation, wie sie Verfehlungen aufdeckt und Heilungs- und Alternativwege schildert (z. Bsp. K\u00f6nig Davids Ehebruch).\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 7:\u00a0\u00a0J\u00fcngerschaftsgruppen<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In manchen US-amerikanischen Gemeinden ist es \u00fcblich, dass Jugendliche ein Bekenntnis abgeben. Ich bin unschl\u00fcssig, ob das Sinn macht \u2013 aber wo eine Gruppe von echten Freunden sich darin ermutigt, ein gegebenes Versprechen einzuhalten, da kann das schon eine Hilfe sein, ein paar hormongetr\u00e4nkte Jahre durchzustehen. Hier mag eine Freundschaft im Stil einer J\u00fcngerschaftsgruppe helfen. Eine solche Gruppe ist eine gleichgeschlechtliche Freundesgruppe, die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz der Teilnehmer f\u00f6rdert und fordert. Sie l\u00e4uft niemals ohne eine Form geistlicher Elternschaft. Diese Form eines (t\u00e4glichen) kleinen Hauskreises ist enorm hilfreich, wenn junge Leute vor Beziehungsproblemen bewahrt bleiben sollen. Sie ben\u00f6tigt aber kontinuierliche und f\u00e4hige Mitarbeiter \u2013 f\u00fcr jede Gruppe mindestens zwei.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schritt 8:\u00a0\u00a0Regeln und Tabus erarbeiten (lassen)<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Gruppe braucht Regeln. In kaum einem Bereich helfen klare Regeln so gut, wie bei der Vermeidung von P\u00e4rchenbildung. Ausgerechnet zu diesem Bereich gibt es sie in kaum einer Jugendgruppe. Ist es zu schwer, mit Jugendlichen dar\u00fcber zu reden?\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie w\u00e4re es, wenn die Jugendlichen in einer gut gemachten kleinen Programmserie dazu motiviert werden, f\u00fcr sie g\u00fcltige Regeln selber zu erarbeiten?\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das l\u00e4uft so: Wir nehmen das Thema auf den Plan. Zwei oder drei Einheiten und Austauschrunden leiten die Findungsaktion der geltenden Grunds\u00e4tze ein. Dann werden Tabus formuliert, m\u00f6glicherweise durch Kleingruppen. Das kann so aussehen, dass diese dann gut sichtbar auf einem schmucken Plakat ausgeh\u00e4ngt werden:\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir m\u00f6chten in unserem Jugendkreis keine Knutscherei! <\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir f\u00f6rdern und respektieren die Entscheidung \u201esolo\u201c zu bleiben! <\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir wollen keine als \u201eMassage\u201c getarnten Fummeleien beim jeweils \u00a0anderen Geschlecht! <\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir w\u00fcnschen uns\u2026<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcnf oder sechs Punkte<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn16\">[16]<\/a>, die so als nett gestalteter, kreativer Aushang festgehalten werden, werden von allen Teilnehmern \u2013 gerade auch Neuen \u2013 schnell entdeckt werden. Sie sorgen f\u00fcr eine klare Linie, auf die man sich berufen kann.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sch\u00f6ner Nebeneffekt, wenn wir diese Regeln dann in der Gruppe als Leitschnur haben, ist Folgendes: Was sich <em>in<\/em> der Jugendgruppe festigt, kann viel einfacher auf das gesamte Leben \u00fcbertragen werden. Deshalb ist die im Jugendalter als Bereich \u201eNr. 1\u201c auftretende Frage der Beziehungen gerade an dieser Stelle so wichtig. Wir <em>m\u00fcssen<\/em> uns damit auseinandersetzen<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn17\">[17]<\/a>. Sonst wird sich das Thema verselbstst\u00e4ndigen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu diesem Schritt 8 geh\u00f6rt unbedingt die Vorsicht vor Missbrauch in unseren Gruppen und generell in der Gemeinde. Je famili\u00e4rer und offener f\u00fcr \u201ejedermann\u201c die Gemeinde ist, desto verwundbarer wird sie. Wenn eine offene, famili\u00e4re Lebensart zu ihren genuinen Kennzeichen geh\u00f6rt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn18\">[18]<\/a> und wir diese nach Kr\u00e4ften leben und f\u00f6rdern, so k\u00f6nnen wir die Gefahren trotzdem nicht wegidealisieren. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese \u201eFamilie\u201c von labilen Charakteren leicht als rechtsfreie Zone ausgenutzt werden kann. Gerade in diesem Fall sind feste, aush\u00e4ngende Regeln f\u00fcr eine Gruppe \u00e4u\u00dferst wichtig \u2013 auch als erste Ma\u00dfnahme zum Selbstschutz. Im \u00dcbrigen gibt es hervorragendes, kostenloses Material vieler Dachverb\u00e4nde<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn19\">[19]<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.\u00a0 Ein Fazit<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Anliegen unserer Gemeinde ist es, das Evangelium unter die Menschen zu bringen, die uns umgeben. Missionarische Gemeinde zu sein ist das gr\u00f6\u00dfte Lebensabenteuer, das es gibt. Das gilt besonders f\u00fcr Jugendliche, junge Mitarbeiter, frisch und knackig im Glauben stehende junge Christen. Leider merken sie das oft nicht, erleben es nicht, haben es noch nie so gesehen. Selbst wenn sie aufbrechen dieses echte Abenteuer zu entdecken, dauert es eine Weile, bis sie das intensiv merken. Wenn wir mit unserer Jugendarbeit einen Durchbruch erzielen, bei dem viele erkennen, dass es schlicht und ergreifend besser ist, sein Leben von gelebtem, ansteckendem Glauben durchzogen zu leben, anstatt von der st\u00e4ndigen Sorge wie man wirkt, jemand \u201eabzukriegen\u201c und m\u00f6glichst sexuell viel\u00a0 zu erleben, dann ist ein Meilenstein der Glaubensentwicklung gelegt<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn20\">[20]<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer als junger Mensch erlebt, wie Gott tr\u00f6stet und st\u00e4rkt und auch durch bewegende Phasen der Sehnsucht hindurch begleitet und tr\u00e4gt, weil er sich selber mehr um die Bed\u00fcrfnisse anderer Menschen k\u00fcmmert, als sich permanent um seine wechselhafte Gef\u00fchlswelt zu drehen, der wird gesegnet<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn21\">[21]<\/a>. Sich \u00fcber Jesus zu definieren und dar\u00fcber, was er tat, das schafft Freiheit<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn22\">[22]<\/a>. Vielleicht gilt diese biblische Wahrheit nirgendwo so zutreffend, wie im Bereich der Beziehungen. Das durfte ich bei vielen jungen Menschen erleben und irgendwann mit ihnen feiern.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<hr style=\"text-align: justify;\" size=\"1\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref1\">[1]<\/a> Ich schreibe das hier jetzt einfach mal so, ohne R\u00fccksicht auf die \u201emoderne\u201c Geschlechterforschung. Ich weigere mich auch, den angesichts von Verliebtheit verwirrten Ausdruck menschlicher Existenz nur Jugendlichen zuzugestehen. Als ich mit 26 Jahren meine Frau kennenlernte, habe ich genauso gesponnen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref2\">[2]<\/a> Hiermit ist nun allerdings die Liebe nach 1. Korinther 13 gemeint.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref3\">[3]<\/a> Mit all dem, was da an Schmerz und Schwierigkeiten, K\u00e4mpfen und auch Freuden dazugeh\u00f6rt\u2026\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref4\">[4]<\/a> Siehe Kapitel \u201eIrgendwie sind bei uns alle angeschlagen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref5\">[5]<\/a> Damit sind hier Freundschaften gemeint, wie sie unter Jugendlichen heutzutage ab 12\/13 Jahren \u00fcblich sind; der geschlechtliche Kontakt ist\u00a0 darin fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mehr oder weniger selbstverst\u00e4ndlich.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref6\">[6]<\/a> Welche \u00a0nicht grade als Fr\u00fcchte des Geistes gelten (vgl. Gal. 5).\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref7\">[7]<\/a> Das Beispiel ist dem Buch entnommen \u201eUngek\u00fcsst und doch kein Frosch\u201c (Joshua Harris, Gerth Medien).\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref8\">[8]<\/a> F\u00fcr alle Lebensbereiche, die besonders gef\u00e4hrdet sind, hat Gott auch besonders gute Ideen. Er will ja, dass wir ihre positiven Seiten genie\u00dfen k\u00f6nnen und nicht an den Schattenseiten kaputtgehen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref9\">[9]<\/a> F\u00fcr gew\u00f6hnlich braucht sie <em>jeder<\/em> Jugendliche.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref10\">[10]<\/a> Ja, es gibt sie!\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref11\">[11]<\/a> Oder aus situationsorientiertem, gegebenem Anlass.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref12\">[12]<\/a> Nicht unterschiedlich <em>bewertet<\/em> \u2013 nur unterschiedlich geschaffen, begabt, anatomisch geformt.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref13\">[13]<\/a> Es ist ja nicht so, dass diese Begegnungen sonst nicht stattfinden. Im Grunde sind (zumindest) Jugendliche die meiste Zeit des Tages in der Schule vom jeweils anderen Geschlecht umgeben. Allein deshalb schon lohnt sich in der Gemeinde ein Experiment mit geschlechtsgetrennten Gruppen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref14\">[14]<\/a> Wenn ich mit meinen S\u00f6hnen auf den Fu\u00dfballplatz gehe, kann (noch) kein Fernsehprogramm mithalten. Wo im gemeinsamen Spielen \u201edie Post abgeht\u201c, haben Oberfl\u00e4chlichkeiten weniger die Chance, sich permanent aufzuspielen und selber in den Mittelpunkt zu dr\u00e4ngen. Viele Jugendliche \u2013 auch in der Jugendgruppe \u2013 haben einfach zu viel Zeit, sich mit Unwichtigem zu besch\u00e4ftigen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref15\">[15]<\/a> Es ist ja auch wirklich schlimm mit dem Testosteron \u2013 manchmal hilft nur, einen ganzen Haufen \u00fcbersch\u00fcssiger Energie in ein powervolles Projekt zu investieren\u2026\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref16\">[16]<\/a> Viele dieser Regelkataloge haben den Nachteil, dass sie zirka 28 Punkte umfassen. Niemand liest so etwas und vor allem: Keiner h\u00e4lt sich dran. Das geht ja auch gar nicht. Wenig, aber pr\u00e4gnant ist besser.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref17\">[17]<\/a> Wir m\u00fcssen es, wenn wir merken, dass es dran ist oder wenn die entsprechenden Ph\u00e4nomenen es zeigen. Wir tun es nat\u00fcrlich nicht, um schlafende Hunde zu wecken. Vorsicht!\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref18\">[18]<\/a> Und sie waren t\u00e4glich einm\u00fctig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den H\u00e4usern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen. (Apg. 2, 46)\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref19\">[19]<\/a> z. Bsp. EC-Verband Kassel und \u201eGemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.\u00f6.R (\u201eAuf dem Weg zur sicheren Gemeinde\u201c, Materialien zum Kindes- und Jugendschutz)\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref20\">[20]<\/a> Nicht ohne die Klarheit, dass es auch R\u00fcckschritte geben kann.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref21\">[21]<\/a> Eine Grundstruktur von Gottes Handeln wird in der Segensverhei\u00dfung an Abraham deutlich. Abraham bekommt hier den \u201eDreischritt des Lebens\u201c (T. Maier, Unterweissach) aufgezeigt: Empfangen, gebrauchen, weitergeben. Gott sagt: \u201eUnd ich will dich zum gro\u00dfen Volk machen und will dich segnen und dir einen gro\u00dfen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.\u201c (Gen. 12, 2)\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref22\">[22]<\/a> \u201eWenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.\u201c (Joh. 8, 36)\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Prediger Oliver Ahlfeld, Parchim, 30.01.2011<\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir empfehlen Ihnen das Buch von Oliver Ahlfeld, <em>&#8222;Starke Mitarbeiter &#8211; Starke Gemeinden &#8211; Mitarbeiter gewinnen und f\u00f6rdern &#8211; Als Gemeinde leben und wachsen<\/em>&#8222;, Born-Verlag\u00a02009, 192 Seiten, ISBN-10: 3870924853;\u00a0 ISBN-13: 9783870924850, 12,90 \u20ac.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/Starke-Mitarbeiter-Starke-Gemeinden-Buchcover.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Starke Mitarbeiter-Starke Gemeinden-Buchcover\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/Starke-Mitarbeiter-Starke-Gemeinden-Buchcover-150x150.jpg\" alt=\"Starke Mitarbeiter-Starke Gemeinden-Buchcover\" width=\"150\" height=\"191\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eJesus Christus, Sch\u00f6pfer des Universums und Retter jedes Einzelnen! Wie kann dieses absolute Urwort \u201eJesus\u201c r\u00fcberkommen in eine teils s\u00e4kularisierte, teils ideologisierte, teils schlicht gelangweilte Welt? Das zu praktizieren ist die Leidenschaft, das zentrale Engagement in Oliver Ahlfelds Leben. Wie es geschehen kann, hat er von der Kindergruppe bis zur kritischen, gymnasialen Oberstufe praktisch und sehr ansprechend erprobt. Nun will er seine Erfahrungen weitergeben, Motivierte motivieren, Tr\u00e4ge herausfordern. Ein Lebens-Buch, theologisch fundiert \u2013 inspirierend!\u201c <\/em><em>(Pfr. Dr. Siegfried Kettling, Schw\u00e4bisch-Gm\u00fcnd)\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<div><em>\u00a0<\/em><\/div>\n<p><em>\u00a0<\/p>\n<p><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir haben lauter P\u00e4rchen!\u201c\u00a0\u00a0&#8211; Beziehungen unter Jugendlichen\u00a0und welche Auswirkungen sie auf Jugendarbeiten haben k\u00f6nnen\u00a0 Ein Team von Jugendleitern setzt zweimal im Jahr das Thema \u201eBeziehungen\u201c auf den Plan des Jugendkreises. Au\u00dferdem ist es ein Dauerthema in allen m\u00f6glichen weiteren Gespr\u00e4chen. Sie versuchen ihren Jugendlichen nicht nur mit erhobenem Zeigefinger zu sagen, was alles verboten ist. 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