{"id":5722,"date":"2011-01-07T14:02:11","date_gmt":"2011-01-07T12:02:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5722"},"modified":"2011-01-09T08:45:01","modified_gmt":"2011-01-09T06:45:01","slug":"%e2%80%9edamit-gott-sei-alles-in-allem%e2%80%9c-1-kor-1528","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5722","title":{"rendered":"\u201eDamit Gott sei alles in allem\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eDamit Gott sei alles in allem\u201c (1 Kor 15,28)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Vers\u00f6hnungshandeln Gottes<br \/>\nund die Lehre von der Allvers\u00f6hnung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.)<br \/>\nDie Vorstellung, da\u00df sich Gottes Heilswille am Ende als st\u00e4rker erweisen wird als alle Gottlosigkeit der Menschen und alle Aufs\u00e4ssigkeit Satans, hat schon in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung Christen angesprochen und fasziniert. Origenes (185 bis ca. 254) lehrte, da\u00df die Seelen derjenigen, die nicht ins Paradies kommen, an einem \u00dcbergangsort bestraft und gel\u00e4utert werden, bis sie schlie\u00dflich zu Gott gelangen. Erst wenn alle Geister, einschlie\u00dflich der D\u00e4monen, gerettet und verkl\u00e4rt sind, kann ein neuer \u00c4on kommen. Unter dem Einflu\u00df Augustins (354-430) wurde diese Auffassung allm\u00e4hlich zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und durch die Lehre von einer doppelten Ewigkeit, des ewigen Erl\u00f6stseins und der ewigen H\u00f6llenstrafen, ersetzt. Luther bekannte 1528: \u201eIch halte es nicht mit denen, die da lehren, da\u00df die Teufel endlich auch zur Seligkeit kommen werden\u201c. <!--more-->In Artikel XVII des Augsburger Bekenntnisses von 1530 wird gelehrt, \u201eda\u00df unser Herr Jesus Christus am j\u00fcngsten Tag kommen wird, zu richten und alle Toten auferwecken, den Gl\u00e4ubigen und Auserw\u00e4hlten ewiges Leben und ewige Freude geben, die gottlosen Menschen aber und die Teufel in die H\u00f6lle und ewige Strafe verdammen wird\u201c. Im Protestantismus hat sich diese Auffassung gehalten, bis sich Vertreter des Pietismus mehr oder minder offen zur Lehre von der Allvers\u00f6hnung bekannten (J. A. Bengel, Ph. M. Hahn, F. Chr. Oetinger, Vater und Sohn Blumhardt u.a.). An einflu\u00dfreichen evangelischen Theologen, die dieser Lehre zugewandt waren, sind vor allem Fr. Schleiermacher und K. Barth zu nennen (wobei man bei Barth besser von einer \u201eAllerw\u00e4hlungslehre\u201c sprechen kann). Bekannt sind Schleiermachers Einw\u00e4nde gegen die Lehre eines doppelten Ausgangs der Menschheitsgeschichte. Er meinte, da\u00df die Seligkeit der Erretteten durch die \u201eErkenntnis von dem Zustande der Verdammten\u201c getr\u00fcbt w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.)<br \/>\nDie Lehre von der Allvers\u00f6hnung macht sich insbesondere fest an den biblischen Aussagen \u00fcber den allumfassenden Heilswillen Gottes. In der Tat gibt es eine Reihe solcher Texte, welche die welt- und zeitumspannende Bedeutung des Vers\u00f6hnungsgeschehens hervorheben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zu nennen w\u00e4ren z.B. \u201eGott will, da\u00df allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen\u201c (1 Tim 2,4), \u201eGott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre S\u00fcnden nicht zu\u201c (2 Kor 5,19), \u201eWie nun durch die S\u00fcnde des Einen die Verdammnis \u00fcber alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen f\u00fcr alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben f\u00fchrt\u201c (R\u00f6m 5,18), \u201eDenn es hat Gott wohlgefallen, da\u00df in ihm (Christus) alle F\u00fclle wohnen sollte und er durch ihn alles mit sich vers\u00f6hnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz (Kol 1,19f), \u201eDenn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden\u201c (1 Kor 15,22).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Betrachtet man diese Aussagen isoliert, scheinen sie die Lehre von der Allvers\u00f6hnung zu st\u00fctzen. Sieht man sich jedoch den Zusammenhang an, merkt man schnell, da\u00df die Wirklichkeit des Vers\u00f6hnungswerkes zwar der ganzen Menschheit gilt, jedoch nur an denen wirksam wird, die im Glauben mit Christus verbunden sind. Da\u00df Gott allen Menschen helfen will, wird als Ansporn zur F\u00fcrbitte f\u00fcr alle Menschen gesagt (1 Tim 2,1ff). Da\u00df Gott die Welt mit sich vers\u00f6hnte, mu\u00df durch die Botschaft von der Vers\u00f6hnung weitergesagt werden, damit Menschen gl\u00e4ubig werden k\u00f6nnen (2 Kor 5,20). Da\u00df Christus durch seine Gerechtigkeit allen Menschen die Rechtfertigung gebracht hat, mu\u00df im Glauben angenommen werden (R\u00f6m 5,1). Die das All umfassende Vers\u00f6hnung, die Christus durch seinen Tod bewirkt hat, ist nur an den Gl\u00e4ubigen wirksam, und auch an ihnen nur insofern sie im Glauben bleiben (Kol 1,23). Und schlie\u00dflich werden auch nur diejenigen, \u201edie Christus angeh\u00f6ren\u201c, erfahren, da\u00df in Christus alle lebendig werden (1 Kor 15,23).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Blick auf die genannten ausgew\u00e4hlten Stellen zeigt, da\u00df das Vers\u00f6hnungswerk Gottes tats\u00e4chlich der ganzen Menschheit, der ganzen Kreatur, ja dem ganzen All gilt, da\u00df es aber nur denjenigen Menschen zugute kommt, die dem Ruf folgen \u201eLa\u00dft euch vers\u00f6hnen mit Gott\u201c (2 Kor 5,20). Man kann also sagen, da\u00df Gott einerseits das ganze All mit sich vers\u00f6hnt hat, da\u00df aber andererseits nur derjenige Anteil an diesem Geschehen hat, der im Glauben mit Christus Gemeinschaft hat. Eine \u201eLehre von der Allvers\u00f6hnung\u201c, die unabh\u00e4ngig vom Glauben jedem Menschen \u2013 fr\u00fcher oder sp\u00e4ter \u2013 Anteil an Gottes Vers\u00f6hnungswerk zuspricht, kann sich auf die erw\u00e4hnten Bibelstellen nicht st\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.)<br \/>\nVertreter der Allvers\u00f6hnungslehre sprechen von L\u00e4uterungsm\u00f6glichkeiten nach dem Tod und berufen sich dabei auf den Abstieg Christi in das Gef\u00e4ngnis der Geister (1 Petr 3,19). Dazu ist folgendes zu sagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 F\u00fcr L\u00e4uterungsprozesse, ja \u00fcberhaupt f\u00fcr Ver\u00e4nderungen braucht es den Faktor Zeit. Mit dem Tod verl\u00e4\u00dft der Mensch jedoch die raum-zeitliche Welt und tritt in eine neue vieldimensionale Wirklichkeit ein, in der unsere Kategorien Raum und Zeit nicht mehr gelten. Wo aber keine \u201eZeit\u201c vorhanden ist, dort kann es auch keine Ver\u00e4nderung bzw. L\u00e4uterung geben, denn jede Ver\u00e4nderung setzt Zeit voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Abstieg Christi in das Gef\u00e4ngnis der Geister nach 1 Petr 3 diente nicht der Verk\u00fcndigung des Evangeliums. F\u00fcr diese Verk\u00fcndigung verwendet Petrus ein spezielles Verb, das er hier nicht einsetzt. 1 Petr 3,19 geht es um eine gewaltige Proklamation, n\u00e4mlich um die Selbstproklamation Christi als Herr \u00fcber Himmel und Erde und damit \u00fcber die ganze unsichtbare Welt. Die \u201eGeister im Gef\u00e4ngnis\u201c sind keine Geister von Menschen, sondern die Geister der gefallenen Engelwesen, die sich zur Zeit Noahs mit Frauen verbanden und riesenhafte Mischwesen zeugten (1 Mose 6,1-4). Sie sollten erfahren, wer jetzt der Herr ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4.)<br \/>\nVon Vertretern der Allvers\u00f6hnungslehre wird oft auf die Liebe Gottes verwiesen. Die Vorstellung einer gro\u00dfen Menge unerl\u00f6ster Menschen in Verdammnis und Abgeschiedenheit von Gott sei mit Gottes Liebe nicht in Einklang zu bringen. Demgegen\u00fcber mu\u00df man an zwei Aspekte der Liebe Gottes erinnern, die oft vergessen werden, die freiwillige Ohnmacht der Liebe und den Leidenswillen bzw. die Leidensf\u00e4higkeit der Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir wissen aus dem biblischen Zeugnis, da\u00df Gott die Menschen hei\u00df und innig liebt (Joh 3,16). Dies gilt in gleicher Weise f\u00fcr Jesus Christus, die Liebe Gottes in Person. Eines der hervorstechendsten Merkmale der Liebe Jesu Christi war sein Verzicht auf die Inanspruchnahme der g\u00f6ttlichen Allmacht. So hei\u00dft es im Christuspsalm Phil 2,6f, da\u00df er sich seiner Gottgleichheit \u201eent\u00e4u\u00dferte\u201c und aus Liebe zu der verlorenen Menschheit ein Mensch wurde, der ganz und gar unter den Bedingungen des Menschseins lebte. Das ganze irdische Leben Jesu war gekennzeichnet durch einen fast vollst\u00e4ndigen Verzicht auf die g\u00f6ttliche Allmacht. Nur bei seinen Wundern nahm er sie in Anspruch, aber auch dort nur deswegen, um aus Liebe zu den Menschen ihnen zeichenhaft die angebrochene Herrschaft Gottes zu zeigen. Jesus h\u00e4tte kraft der g\u00f6ttlichen Allmacht tausendf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten gehabt, Menschen zur Anbetung Gottes zu f\u00fchren. Aber da sein Wesen reine Liebe ist, verzichtete er auf alle Machttaten, welche die Menschen zur Anbetung Gottes gezwungen h\u00e4tten. Liebe will lieben, und deswegen kann sie den anderen nicht gegen seinen Willen zu etwas zwingen. Dieser Wesenszug der g\u00f6ttlichen Liebe mu\u00df bei allen Fragen der Heilsvermittlung bedacht werden. Nichts h\u00e4tte Gott lieber als da\u00df sein Heil alle Menschen erkennen und annehmen. Aber da sein Hauptwesenszug Liebe ist, beschr\u00e4nkt er sich darauf, Taten der Liebe zu tun und diese bezeugen zu lassen. Deswegen l\u00e4\u00dft er auch seine gro\u00dfe Vers\u00f6hnungstat am Kreuz von Golgatha nur bezeugen und verzichtet auf ihre machtvolle Durchsetzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ebenso gibt uns das biblische Zeugnis eine klare Vorstellung vom Leidenswillen der Liebe Gottes. Diese Liebe ertr\u00e4gt alles und sie duldet alles (1 Kor 13,7). Die ganze Menschheitsgeschichte ist Zeugnis der leidensf\u00e4higen Liebe Gottes, denn ohne die Bereitschaft Gottes, an der Gottlosigkeit der Menschen zu leiden, h\u00e4tten sie keine Chance zu \u00fcberleben. \u201eMir hast du Arbeit gemacht mit deinen S\u00fcnden und hast mir M\u00fche gemacht mit deinen Missetaten\u201c (Jes 43, 24). Der Weg Jesu war durchweg ein Leidensweg. \u201eMu\u00dfte nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?\u201c (Luk 24,26) So tief die Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen ist, so tief ist auch sein Leiden an jedem, der sich von seiner Liebe nicht erreichen lassen will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Aspekte der Liebe Gottes, ihre freiwillige Ohnmacht und ihre Leidensf\u00e4higkeit, sprechen gegen die Lehre von der Allvers\u00f6hnung. In Gottes Bem\u00fchung um die Menschen verzichtet Gott auf jede Zwangsma\u00dfnahme, weil er liebt. Und dort, wo seine Liebe von Menschen verschm\u00e4ht wird, leidet er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.)<br \/>\nIst die Aussage in 1 Kor 15,28, da\u00df schlie\u00dflich, nachdem der Tod vernichtet sein wird, Gott alles in allem sein wird, als Beleg f\u00fcr die Allvers\u00f6hnungslehre zu werten? Der Zusammenhang spricht von der Unterwerfung aller gottfeindlichen M\u00e4chte und Gewalten. Wenn Christus wiederkommt, wird er alle Menschen, die zu ihm geh\u00f6ren, in neuer verkl\u00e4rter Leiblichkeit in den Himmel holen und dann den Gerichts- und Heilswillen Gottes vollenden (1 Kor 15,23f). Nachdem der falsche Christus und der falsche Prophet, die Toten und schlie\u00dflich Satan gerichtet sind, gibt es keine Widersacher Gottes mehr. Dann wird Gott \u201ealles in allem\u201c sein. Da\u00df alle Gerichteten Anteil an der Vers\u00f6hnungstat Gottes erhalten, wird nicht ausgesagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6.)<br \/>\nDie Gerichtshandlungen, die der wiederkommende Christus nach Gottes Plan ausf\u00fchren wird, werden von den Vertretern der Allvers\u00f6hnungslehre als L\u00e4uterungsgerichte auf dem Weg zur schlie\u00dflichen Allvers\u00f6hnung angesehen. Abgesehen von der in 3.1 dargestellten Tatsache, da\u00df es f\u00fcr L\u00e4uterungsprozesse den irdischen Faktor Zeit geben mu\u00df, den es in Gottes Wirklichkeit nicht gibt, mu\u00df auch darauf hingewiesen werden, da\u00df die in Offb 19 und 20 geschilderten Gerichtsakte Christi einen endg\u00fcltigen Charakter haben. Die Gerichtshandlungen am falschen Christus und falschen Propheten sind endg\u00fcltig, denn sie werden in den feurigen Pfuhl geworfen (Offb 19,20). Bei Satan ist es so, da\u00df er zun\u00e4chst f\u00fcr tausend Jahre gefesselt und in den Abgrund geworfen wird, danach aber ebenfalls in den feurigen Pfuhl mu\u00df (Offb 20,10). Der Ausdruck \u201evon \u00c4onen zu \u00c4onen\u201c unterstreicht die Endg\u00fcltigkeit. L\u00e4uterungsprozesse k\u00f6nnen hier nicht angenommen werden. \u00c4hnlich ist es beim Gericht \u00fcber die Toten nach den Werken. Hier ist entscheidend, ob jemand im Buch des Lebens steht oder nicht. Und auch hier erlaubt der Textbefund nicht, an der Endg\u00fcltigkeit des Gerichts zu zweifeln (Offb 20,15).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7.)<br \/>\nDie hier untersuchten Belegstellen f\u00fcr die Lehre von der Allvers\u00f6hnung geben keine tragf\u00e4hige Basis f\u00fcr eine solche Annahme. An dem biblisch vielfach bezeugten doppelten Ausgang der Menschheitsgeschichte mu\u00df festgehalten werden. Unsere menschlichen Gedanken und Gef\u00fchle sollten angesichts dieses Zeugnisses schweigen und auf Paul Gerhardt h\u00f6ren: \u201eBist du doch nicht Regente, der alles f\u00fchren soll, Gott sitzt im Regimente und f\u00fchret alles wohl\u201c.<\/p>\n<p><em>Pastor Dr. Joachim Cochlovius, Januar 2011<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDamit Gott sei alles in allem\u201c (1 Kor 15,28) Das Vers\u00f6hnungshandeln Gottes und die Lehre von der Allvers\u00f6hnung 1.) Die Vorstellung, da\u00df sich Gottes Heilswille am Ende als st\u00e4rker erweisen wird als alle Gottlosigkeit der Menschen und alle Aufs\u00e4ssigkeit Satans, hat schon in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung Christen angesprochen und fasziniert. 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