{"id":5601,"date":"2010-12-10T16:03:04","date_gmt":"2010-12-10T14:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5601"},"modified":"2010-12-10T16:29:30","modified_gmt":"2010-12-10T14:29:30","slug":"wirst-du-dabei-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5601","title":{"rendered":"Werden wir dabei sein?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt im Advent: &#8222;Werden wir dabei sein?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Adventszeit ist seit den Zeiten der alten Kirche eine Bu\u00df- und Vorbereitungszeit auf das Christfest, an dem die Christenheit des Wunders gedenkt, das in jener Nacht geschah: Die Menschwerdung des lebendigen Gottes in Jesus Christus, dem Retter der Welt. Das ist eine zur\u00fcckgewandte Schau auf die Ereignisse vor 2000 Jahren und erf\u00fcllt unsere Herzen auch heute noch mit gro\u00dfer Freude. Die Adventszeit hat aber auch eine Zukunftsperspektive, und ist deshalb auch die Vorbereitungszeit auf das zuk\u00fcnftige, sichtbare Kommen unseres K\u00f6nigs und Retters, Jesus Christus, in Macht und Herrlichkeit.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Sichtweise ist vielen Christen leider mehr und mehr abhanden gekommen. Die Christen der ersten Jahrhunderte lebten noch in einer intensiven und sehns\u00fcchtigen Naherwartung der Wiederkunft Jesu. Was ist daraus geworden? Aber ohne die lebendige Hoffnung, da\u00df Jesus wiederkommt, wird Weihnachten \u2013 das Christfest \u2013 zu einer r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten nostalgischen Gedenkveranstaltung, die die Herzen der Menschen nicht wirklich dauerhaft erfreut und w\u00e4rmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten drei Jahrzehnten ist eine zunehmende Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit in Deutschland festzustellen. Das hat seinen Grund in der zunehmenden Gottlosigkeit, die sich immer mehr breit macht und alle Bereiche unseres Lebens durchzieht. Hier m\u00f6chte uns die Adventszeit eine Hilfe und Gelegenheit sein f\u00fcr eine Neubesinnung auf das, was tr\u00e4gt und uns eine Zukunft er\u00f6ffnet, n\u00e4mlich Jesu Zusage, da\u00df ER wiederkommen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Tagen vor Seiner Kreuzigung gibt Jesus Seinen J\u00fcngern noch Hinweise darauf, wie es nach Seinem Tod und Auferstehung denn dann weitergehen wird. In dieser sog. Endzeitrede weist ER zun\u00e4chst auf die Zerst\u00f6rung Jerusalems hin und auf die weltweite Zerstreuung Israels, die beide knapp 40 Jahre sp\u00e4ter auch tats\u00e4chlich eintraten. Dann wendet ER sich dem Ende der Endzeit zu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den V\u00f6lkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen \u00fcber die ganze Erde; denn die Kr\u00e4fte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit gro\u00dfer Kraft und Herrlichkeit.\u00a0Wenn aber dieses anf\u00e4ngt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure H\u00e4upter, weil sich eure Erl\u00f6sung naht.\u00a0 Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle B\u00e4ume an:\u00a0wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wi\u00dft ihr selber, da\u00df jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, da\u00df dies alles geschieht, so wi\u00dft, da\u00df das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.\u00a0Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.&#8220; (Lukas 22,25-33)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus gibt hier eine Vorausschau auf die Vollendung dieser Weltzeit. ER l\u00e4sst uns einen Blick in die Zukunft tun und offenbart uns die wichtigsten Ereignisse der Zukunft, damit Seine Gemeinde den richtigen Weg einschlagen kann. ER will nicht die Neugierigen locken, sondern die Suchenden informieren. Es dient Seinen J\u00fcngern als Zur\u00fcstung f\u00fcr das Kommende, damit sie ihm gewachsen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Punkte m\u00f6chte ich beleuchten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.) Der K\u00f6nig k\u00fcndigt sich an<br \/>\n2.) Der K\u00f6nig kommt (erscheint)<br \/>\n3.) Der K\u00f6nig steht zu Seinem Wort<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.) Der K\u00f6nig k\u00fcndigt sich an<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kommen eines K\u00f6nigs wird immer und \u00fcberall intensiv vorbereitet und k\u00fcndigt sich geb\u00fchrend an. Je gr\u00f6\u00dfer und machtvoller der K\u00f6nig, desto umfangreicher und gewaltiger die Vorank\u00fcndigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So war das auch bereits bei Jesu erstem Kommen. Es k\u00fcndigte sich durch ein Zeichen am Himmel an. Eine ganz besondere Sternkonstellation war zu beobachten. Diese war f\u00fcr die Weisen aus dem Morgenland ein eindeutiger Hinweis darauf, da\u00df ein K\u00f6nig geboren wurde und der Stern von Bethlehem wies ihnen, wie ein modernes Navigationsger\u00e4t, den Weg dorthin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals hatte Jesus Seine ewige himmlische Herrlichkeit beim Vater f\u00fcr eine Zeitspanne von ca. 30 Jahren verlassen und ist zu unserer Rettung als Mensch auf die Erde gekommen. Dann aber, nachdem ER Sein Rettungswerk, den Tod f\u00fcr unsere S\u00fcnden am Kreuz von Golgatha, vollbracht hatte, hat Gott IHN auferweckt und nach 40 Tagen ist ER zum Vater in den Himmel zur\u00fcckgekehrt. Von dort aus regiert Jesus die Welt, bis heute, und h\u00e4lt durch Sein starkes Wort das ganze Weltall zusammen. Durch Seinen Heiligen Geist sammelt ER sich f\u00fcr Sein kommendes Reich aus allen V\u00f6lkern die neue Menschheit, Seine Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Seiner Himmelfahrt l\u00e4uft diese Weltzeit auf ihr Ende zu. Nicht auf ihre Zerst\u00f6rung hin sondern auf ihre Umgestaltung und Vollendung. Und dazu wird Jesus wiederkommen! Diese Wiederkunft Jesu wird sich allerdings sehr viel dramatischer ank\u00fcndigen als bei Seiner Geburt im Stall von Bethlehem:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen, die Wasserfluten werden in Wallung kommen und die Himmelskr\u00e4fte ins Wanken geraten. Angst und Ratlosigkeit beherrschen die Menschen.&#8220; (V.25)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir scheinen ja bereits mitten drin zu sein. Die Medien \u00fcbersch\u00fctten uns laufend mit Nachrichten \u00fcber schlimme Ereignisse in der Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 Arbeitslosigkeit,<br \/>\n\u2022 Korruption,<br \/>\n\u2022 Mord,<br \/>\n\u2022 Totschlag,<br \/>\n\u2022 Hungersn\u00f6te,<br \/>\n\u2022 Finanzkatastrophe,<br \/>\n\u2022 Klimawandel,<br \/>\n\u2022 Erdbeben<br \/>\n\u2022 Sturmfluten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erleben es also selbst, da\u00df sich die Naturkr\u00e4fte ver\u00e4ndern und wir fragen uns, was hat das zu bedeuten und wo soll das hinf\u00fchren? Wir sollten uns vielleicht vor Augen f\u00fchren, da\u00df es einen geheimnisvollen Zusammenhang gibt zwischen der Sch\u00f6pfung und dem Leben der Menschen. So geraten mit zunehmendem Abfall von Gott und damit zunehmender S\u00fcnde und Auflehnung, auch die Elemente in Unordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Menschen ohne Gottesbeziehung, denen solche Erkenntnis verborgen ist, sind das Ereignisse, von denen man glaubt, sie durch gemeinsame weltweite Anstrengungen in den Griff bekommen oder zumindest beeinflussen zu k\u00f6nnen, oder man betrachtet sie als unberechenbare und sinnlose Schicksalsschl\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig dienen diese Zeichen dazu, um einer gottlosen Menschheit zu zeigen, wer der wirkliche HERR ist. Denn wenn das geschieht, verliert der Mensch ohne Gott seine Fassung. Er verschmachtet vor Angst vor den Dingen, die da kommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Nachfolger Jesu, vertrauen wir darauf, da\u00df Gott die Menschen liebt und um jeden einzelnen Menschen wirbt! So sehen wir diese Zeichen auch als Gottes Warnsignale an die Menschheit, sich endlich f\u00fcr Jesus, den Retter und Erl\u00f6ser, zu entscheiden, dessen Erscheinen unmittelbar vor der T\u00fcr steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir nehmen aber auch andere besorgniserregende Zeichen und Ver\u00e4nderungen wahr, z.B. die dramatische, planm\u00e4\u00dfig gewollte Ver\u00e4nderung der christlichen Gesellschaft und Kultur Europas (Verfassung ohne Gottesbezug!) und die Zerfallserscheinungen des alten Weltsystems.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gottesfeindschaft nimmt immer mehr zu. In den letzten 100 Jahren sind mehr Christen wegen ihres Glaubens verfolgt worden als in allen Jahrhunderten zusammengenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All diese angek\u00fcndigten Zeichen sind aber auch bereits die Vorboten der globalen Umw\u00e4lzungen, die dem endg\u00fcltigen Durchbruch des Reiches Gottes vorausgehen. Als wiedergeborene Christen d\u00fcrfen wir wissen, da\u00df Gott die F\u00e4den in der Hand h\u00e4lt von Anfang bis zum Ende. Und so soll nicht die Furcht vor Katastrophen, sondern die Hoffnung auf die Erl\u00f6sung und die Freude auf die Wiederkunft Jesu, die Haltung von uns Christen sein. Denn Jesus versichert uns:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn aber dieses anf\u00e4ngt zu geschehen, dann erhebt eure H\u00e4upter weil sich eure Erl\u00f6sung naht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also Mut! Freut euch! Jesus kommt! Wir sollen den Kopf nicht in den Sand stecken sondern unsere H\u00e4upter erheben, denn Jesus kommt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.) Der K\u00f6nig kommt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der Vertreibung aus dem Paradies lebt die Menschheit in der Trennung von Gott und damit getrennt vom Leben und ist dem ewigen Tod preisgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig lebt sie in der Hoffnung auf Rettung aus dieser Todverfallenheit und in der Erwartung des verhei\u00dfenen Erl\u00f6sers. Der ist zwar bereits einmal gekommen, damals im Stall von Bethlehem, aber nur die wenigsten Menschen hatten in IHM den verhei\u00dfenen und erwarteten Messias, den Sohn Gottes, erkannt. Das wird dann, bei Seiner Wiederkunft, ganz anders sein! Es wird geschehen so wie es bereits durch den Propheten Daniel offenbart und durch die Engel bei Jesu Himmelfahrt angek\u00fcndigt wurde: In einer Wolke. Es werden himmlische Posaunen ert\u00f6nen. Dann wird Jesus aus der himmlischen Verborgenheit hervortreten in die \u00d6ffentlichkeit der geschaffenen, sichtbaren Welt; ein globales Ereignis, dem sich kein Mensch auf dieser Erde wird entziehen k\u00f6nnen, un\u00fcbersehbar deutlich im Aufstrahlen Seiner g\u00f6ttlichen Macht und Herrlichkeit und begleitet von Seinen Engeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig wird es zur universalen Anerkennung kommen, da\u00df Jesus Christus der HERR ist zur Ehre Gottes des Vaters. Dann h\u00f6rt alles Leugnen, alle T\u00e4uschung, aller Betrug auf. Das bis dahin Unsichtbare wird sichtbar. Dann ist nach 2000 Jahren die Gnadenzeit pl\u00f6tzlich abgelaufen. F\u00fcr die Gl\u00e4ubigen kommt Jesus zum Heil f\u00fcr die anderen zum Gericht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Menschen haben ihre Zeit gehabt, die Finsternis hat ihre Zeit gehabt. Jetzt hat der HERR Seine Zeit. Es ist der Tag des HERRN. ER hat das letzte Wort, wenn die Machthaber dieser Welt l\u00e4ngst abgetreten sind. Und \u2013 ER macht auch Gebrauch von Seiner Macht und Seinem Recht. \u00dcber alle, die sich durch Gottes Langmut, Liebe und Barmherzigkeit nicht haben zur Umkehr bewegen lassen, wird ER das abschlie\u00dfende Urteil sprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wiedergeborenen Christen aber, die bis dahin verspottet, bedr\u00e4ngt und verfolgt wurden und als die Narren vor der Welt gelten mu\u00dften, werden als die einzig Klugen beglaubigt und zu Ehren gebracht. Gleichzeitig wird Jesus alle diejenigen, die im Vertrauen auf IHN gestorben sind, auferwecken zum ewigen Leben. ER wird ihnen und den dann lebenden Gl\u00e4ubigen einen unverg\u00e4nglichen Auferstehungs- und Herrlichkeitsleib geben. Ja, ER wird uns die Herrlichkeit verleihen, die ER uns bei der Sch\u00f6pfung zugedacht hatte und die wir durch die S\u00fcnde verloren haben. Dann werden wir Jesus, unseren HERRN, von Angesicht zu Angesicht sehen d\u00fcrfen in all Seiner Sch\u00f6nheit und g\u00f6ttlichen Herrlichkeit. Wir werden dem gegen\u00fcberstehen, der Sein Leben f\u00fcr uns S\u00fcnder geopfert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann wird ER aus all dem chaotischen Durcheinander Sein endzeitliches Friedensreich, das Reich Gottes, auf dieser Erde errichten und eine neue, eine g\u00f6ttliche Weltordnung, einf\u00fchren, in der Gottes Wille zum Tragen kommen wird. (wie im Himmel so auf der Erde; vgl. Bitte im Vater unser). Dieses Reich, durch Christi Wiederkommen begr\u00fcndet, wird dann die jetzige Weltzeit (diesen \u00c4on) abl\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gibt es irgendetwas, das uns getroster, gelassener, ja freudiger machen k\u00f6nnte als der Blick auf die Wiederkunft Jesu? Das Sch\u00f6nste ist, Jesus zu begegnen und IHN sehen d\u00fcrfen von Angesicht zu Angesicht in Seiner ganzen g\u00f6ttlichen Herrlichkeit, Majest\u00e4t und Sch\u00f6nheit und ewig bei IHM bleiben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben wir eine lebendige Naherwartung der Wiederkunft Jesu? Erwarten wir denn noch in unserem Lebensalltag, und nicht nur im Gottesdienst, da\u00df Jesus sichtbar wiederkommen und Sein Reich aufrichten wird? Als kommender K\u00f6nig, Erl\u00f6ser und Richter? Glauben wir das? Freuen wir uns darauf?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wir geh\u00f6rt haben, k\u00fcndigen kosmische Ver\u00e4nderungen nicht den Weltuntergang an sondern den wiederkommenden Jesus, den K\u00f6nig der K\u00f6nige! ER ist nahe! Noch ist Gelegenheit, umzukehren, die Lebensschuld bei Jesus abzuladen, Seine Vergebung zu erhalten und sich IHM ganz und gar anzuvertrauen, denn ER kommt f\u00fcr die Seinen als K\u00f6nig und Retter. Und f\u00fcr die Welt (f\u00fcr alle anderen) als Richter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">La\u00dft uns nicht nur unsere Wohnung zum Christfest vorbereiten, sondern auch unser Herz, damit wir Jesus, den K\u00f6nig aller K\u00f6nige, erwarten und empfangen k\u00f6nnen. Wenn ER kommt und sich das alles erf\u00fcllt, dann werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden, die noch nicht fassen, was sie sehn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals h\u00f6rte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das h\u00e4lt Gott f\u00fcr die bereit, die IHN lieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.) Der K\u00f6nig steht zu Seinem Wort<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist die Erwartung der Wiederkunft Jesu und die Sehnsucht nach Gottes neuer Sch\u00f6pfung eine solide Basis, auf die wir bauen k\u00f6nnen, oder nur eine fromme Illusion?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die aktuelle weltweite Finanzkatastrophe hat so manchen Lebenstraum von einer gesicherten Zukunft wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Sie hat uns dramatisch vor Augen gef\u00fchrt, da\u00df Geld kein sicheres Lebensfundament sein kann und da\u00df auf all die Ratschl\u00e4ge und Prognosen der Experten kein Verla\u00df ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist bei der Geldanlage nicht alles versprochen worden. Doch dann kam der Zusammenbruch. K\u00f6nnte es mit den Versprechungen \u00fcber die Wiederkunft Jesu \u00e4hnlich sein? Nein!! Diese Botschaft ist zuverl\u00e4ssig und wahr und wir k\u00f6nnen uns fest darauf verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum? Zum einen hat Jesus selbst gesagt: \u201eIn meines Vaters Hause sind viele Wohnungen und ich gehe jetzt, um einen Platz f\u00fcr euch bereitzumachen. Wenn es nicht so w\u00e4re, h\u00e4tte ich euch nicht mit der Ank\u00fcndigung beunruhigt, da\u00df ich weggehe. Ich gehe also, um einen Platz f\u00fcr euch bereitzumachen. Dann werde ich zur\u00fcckkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum anderen haben die beiden Engel bei Jesu Himmelfahrt die J\u00fcnger mit den Worten getr\u00f6stet:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIhr M\u00e4nner von Galil\u00e4a, warum steht ihr hier und schaut nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither hat sich aber nichts von alledem ereignet. Doch! In den Versen vor unserem Predigtabschnitt k\u00fcndigt Jesus die Zerst\u00f6rung Jerusalems und die weltweite Zerstreuung der Juden an. Nur knapp 40 Jahre sp\u00e4ter, im Jahre 70 n.Chr., erf\u00fcllte sich diese Verhei\u00dfung in furchtbarer Weise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Zusage Jesu erf\u00fcllt sich vor unseren Augen: \u201eWahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht (Israel) wird nicht vergehen, bis da\u00df es alles geschehe.\u201c Und was sehen wir? \u2013 Das entscheidende Zeichen der Zeit, der erstorbene Feigenbaum, ein Bild f\u00fcr Israel, schl\u00e4gt bereits wieder aus. Nach fast 2000 j\u00e4hriger Zerstreuung wurde 1948 der Staat Israel gegr\u00fcndet. Das Volk Gottes<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 lebt wieder im verhei\u00dfenen Land<br \/>\n\u2022 und in einem eigenen Staat<br \/>\n\u2022 und gelangt zu neuem Leben, was sich auch daran zeigt, da\u00df immer mehr Juden in Jesus ihren verhei\u00dfenen Messias erkennen und IHM nachfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist ein Wunder vor unseren Augen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sicher wie diese Ereignisse eingetreten sind, wird sich auch die endg\u00fcltige Wiederkunft Jesu ereignen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch, als wollte Jesus unser zweifelndes Herz beruhigen, setzt ER Sein Siegel unter die Verhei\u00dfungen und sagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eHimmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.\u201c D.h. sie haben ewigen Bestand, darauf k\u00f6nnen wir uns verlassen, egal was kommen wird!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet aber auch: All die Menschen, die keine Vergebung ihrer S\u00fcnden durch Jesus wollten, werden die Wiederkunft Jesu als Katastrophe erleben. Alle echten Gl\u00e4ubigen aber, ob verstorben oder lebend, werden mit Jesus vereinigt, wenn ER wiederkommt. \u2013 Dann sind wir am Ziel. So d\u00fcrfen wir diese Adventsbotschaft vom kommenden Erl\u00f6ser mit gro\u00dfer Freude in unser Herz aufnehmen und Jesus, unserem HERRN, ganz und gar vertrauen und IHN sehns\u00fcchtig erwarten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleibt die wichtigste Frage: Werden wir pers\u00f6nlich mit dabei sein? Wirst Du mit dabei sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p><em>Pr\u00e4dikant Wolfgang Wilke, K\u00f6ln, 07.12.2008<\/em><\/p>\n<p><span lang=\"EN\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt im Advent: &#8222;Werden wir dabei sein?&#8220; Die Adventszeit ist seit den Zeiten der alten Kirche eine Bu\u00df- und Vorbereitungszeit auf das Christfest, an dem die Christenheit des Wunders gedenkt, das in jener Nacht geschah: Die Menschwerdung des lebendigen Gottes in Jesus Christus, dem Retter der Welt. 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