{"id":5140,"date":"2010-09-14T09:23:09","date_gmt":"2010-09-14T07:23:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5140"},"modified":"2010-09-14T23:00:22","modified_gmt":"2010-09-14T21:00:22","slug":"das-wort-vom-kreuz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=5140","title":{"rendered":"Das Wort vom Kreuz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pr\u00e4dikant Wolfgang Wilke<br \/>\nPredigt: Das Wort vom Kreuz (1.Kor. 1,18-25)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese klaren Worte schreibt der Apostel Paulus an die von ihm ge\u00adgr\u00fcndete Gemeinde in Korinth. Er stellt dort eine gef\u00e4hrliche Ver\u00e4nderung in der Verk\u00fcndigung der biblischen Botschaft fest. Zu\u00adnehmend werden dort die Verk\u00fcndiger der Botschaft vom Kreuz Christi gering geachtet. Stattdessen beginnt man sich dem Einflu\u00df von M\u00e4nnern zu \u00f6ffnen, die ihre pers\u00f6nliche Weisheit anstelle der Kreuzesbotschaft bringen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine \u00e4hnliche Situation haben wir in unserer evangelischen Kirche in Deutschland. Seit Jahren dringt \u00a0liberales theologisches Gedanken\u00adgut in die evangelischen Gemeinden ein und sorgt dort f\u00fcr erhebliche Verunsicherung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren k\u00f6nnen wir feststellen, da\u00df das Kreuz Christi, das Gott als Rettungs- und Siegeszeichen in dieser Welt aufgerichtet hat, Vielen ein Dorn im Auge ist und deshalb in zunehmendem Ma\u00dfe und auf unterschiedliche Weise angegriffen und geleugnet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es begann mit Klagen gegen Kreuze in Schulr\u00e4umen und \u00f6ffentli\u00adchen Amtszimmern. Die gef\u00e4hrlichste Attacke kommt jetzt aber aus\u00adgerechnet aus den Reihen der Theologen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da h\u00f6rt man in Rundfunk-Andachten und Publikationen \u00c4u\u00dferungen wie:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGott braucht kein S\u00fchnopfer\u2026\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn1\">[1]<\/a>, \u201eEin Gott, der Menschenopfer m\u00f6chte, ist grausam. Mein Gott ist so nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder: \u201eDer Tod Jesu war eigentlich sinnlos aber die ersten Christen versuchten mit Bildern und Formeln diesem Tod dann doch einen Sinn zu geben\u2026 So deutete man den Tod Jesu als eine Art Opfe\u00adrung.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn2\">[2]<\/a> Oder: \u201eIch glaube an die Vergebung der S\u00fcnden, aber ich glaube nicht, da\u00df Jesus f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Dozent am Theolog. Seminar der Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt \u00e4u\u00dferte vor Studenten: \u201cKein Pfarrer, der Theologie studiert hat, kann an so einer \u201aarchaischen Opfervorstellung\u2019 festhalten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist wirklich erschreckend, da\u00df immer mehr protestantische Theo\u00adlogen den S\u00fchnetod Jesu ablehnen und behaupten, das sei nicht nur unverst\u00e4ndlich, sondern widerspr\u00e4che zudem der zentralen Bot\u00adschaft von der unbedingten Liebe Gottes.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst die oberste Kirchenleitung, z.B. der Pr\u00e4ses der Evang. Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, oder der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber<em> <\/em>sprechen sich offiziell gegen den S\u00fchnetod Jesu aus. Das sei mit der Liebe Gottes nicht vereinbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Aussagen basieren m. E. auf einem unbiblischen Gottesbild und auf falschen Vorstellungen davon, was die Bibel S\u00fcnde nennt und was Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei berichtet die Bibel von der ersten bis zur letzten Seite von der absoluten, nicht zu \u00fcberbietenden Liebe Gottes zu Seinen Menschen und von Seinem Plan, sie zu retten, koste es, was es wolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das fing schon bei der Sch\u00f6pfung an. Wie wunderbar hat Gott den Planeten Erde als Wohnort f\u00fcr die Menschen ausgestattet. Dann hat ER ihn in den Garten Eden gesetzt und ihm die Verwaltung \u00fcber die Erde \u00fcbertragen. Volle Freiheit und Entfaltungsm\u00f6glichkeit hat Gott dem Menschen gegeben. Die einzige Einschr\u00e4nkung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eVon allen B\u00e4umen im Garten darfst du essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und B\u00f6se erkennen l\u00e4sst. Sobald du davon i\u00dft, musst du sterben.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war also die Grenze, die der Mensch nicht \u00fcberschreiten durfte und woran sich sein Gehorsam, Gott seinem Sch\u00f6pfer gegen\u00fcber, erweisen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu wirst des Todes sterben\u201c ist nicht die Androhung einer von Gott willk\u00fcrlich festgesetzten Strafe, sondern es ist die warnende Ank\u00fcn\u00addigung der unausbleiblichen Folge der S\u00fcnde,<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn5\">[5]<\/a> denn, so schreibt Paulus: \u201c\u2026der Tod ist der S\u00fcnde Sold.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was dann kam, wissen wir alle. Das erste Menschenpaar wurde von der Schlange zum Ungehorsam Gott gegen\u00fcber verf\u00fchrt und a\u00df von der verbotenen Frucht.\u00a0 Das war eine Rebellion, ein teuflisch gemei\u00adner Aufruhr gegen die Person des lebendigen und heiligen Gottes, der sie so wunderbar geschaffen und mit allem so liebevoll ausgestattet und versorgt und ihnen eine so gro\u00dfe Freiheit gew\u00e4hrt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Augenblick der Auflehnung ereignete sich die gr\u00f6\u00dfte Katastrophe der Weltgeschichte. Sie ri\u00df den Menschen und die ge\u00adsamte Sch\u00f6pfung in einen Strudel von Tod und Verderben. Das Vertrauensverh\u00e4ltnis zu Gott war zerst\u00f6rt, da der Mensch einer anderen Autorit\u00e4t, der Schlange, und dem dahinter sich verbergen\u00adden Widersachers, dem Teufel, mehr vertraute als Gott. Dadurch hatte ein Herrschaftswechsel stattgefunden und die ganze Sch\u00f6pfung kam in die Gewalt und unter die Herrschaft des Teufels.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig ver\u00e4nderte diese S\u00fcnde das Herz und das Wesen des Menschen unumkehrbar und auch f\u00fcr alle nachfolgenden Generatio\u00adnen so grundlegend, da\u00df Gott nur wenig sp\u00e4ter zu dem Urteil kommt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist b\u00f6se von Jugend an.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch bereits hier, noch vor der Vertreibung aus dem Paradies, und aus der N\u00e4he und der sichtbaren Gemeinschaft mit Gott, zeigt sich die unendliche Liebe Gottes zu Seinen Menschen. In noch verh\u00fcllter Form k\u00fcndigt Gott ihnen einen Retter an, der sie aus der Verskla\u00advung und Todverfallenheit erl\u00f6sen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu der Schlange sagte ER: \u201eIch will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Verse stechen.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch, wie soll eine Rettung der Menschen aus der Macht der S\u00fcnde und der Versklavung unter die Macht des Teufels geschehen? Auf der einen Seite steht das unwiderrufliche Todesurteil Gottes \u00fcber die Menschen und auf der anderen Seite die unbedingte Liebe Gottes zu Seinen Menschen, die ER nicht dem ewigen Tod, d.h. der ewigen Gottesferne, preisgeben will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als L\u00f6sung sieht der Rettungsplan Gottes ein stellvertretendes S\u00fch\u00adneopfer vor. Im Laufe der Heilsgeschichte offenbart Gott Seinen Plan St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck und macht die Menschen langsam damit vertraut. ER macht unmissverst\u00e4ndlich klar, da\u00df es ohne Blutvergie\u00dfen keine Vergebung der S\u00fcnde geben kann. Gott sagt: \u201e&#8230;im Blut ist das Leben, und ich habe angeordnet, da\u00df es auf dem Altar dargebracht wird, um euch von eurer Schuld zu befreien. Weil im Blut das Leben ist, darum werdet ihr durch das Blut mit mir vers\u00f6hnt.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn9\">[9]<\/a> Und im Hebr\u00e4erbrief lesen wir: \u201cOhne Blutvergie\u00dfen geschieht keine Verge\u00adbung.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn10\">[10]<\/a> D.h. S\u00fcnde hat unausweichlich den Tod zur Folge<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn11\">[11]<\/a>. Zur Vers\u00f6hnung ist also das Opfer eines anderen Lebens erforderlich, das durfte damals z.B. ein fehlerloses Tier sein. Das war ein gn\u00e4di\u00adger Aufschub der Urteilsvollstreckung an dem S\u00fcnder. Das reichte im Alten Bund aber nur f\u00fcr eine irdisch-zeitliche Bedeckung der Schuld, so da\u00df einer sein B\u00fcrgerrecht in der irdischen Gemeinde Gottes behielt und weiterleben durfte. Um die in die Ewigkeit rei\u00adchenden Folgen der S\u00fcnde, den ewigen Tod, aufzuheben, reichte das (Tier-) Opfer aber nicht aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zentrale Heilsereignis im AT ist der Auszug der Kinder Israels aus \u00c4gypten und damit verbunden die Einsetzung des Passahmahles. In der Nacht vor dem Auszug sollten die Israeliten das Passah-Lamm schlachten und dessen Blut an die T\u00fcrpfosten ihrer H\u00e4user streichen. Gott k\u00fcndigte an, da\u00df ER einen Todesengel aussenden werde, um alle Erstgeburt in \u00c4gypten zu t\u00f6ten und ER versprach, an allen H\u00e4usern gn\u00e4dig verschonend vorbeizugehen, an denen ER das Blut des Passahlammes erblicken w\u00fcrde. So geschah es. Und in dieser Nacht rettete Gott die Erstgeburt der Kinder Israels vom Tod und f\u00fchrte Sein Volk aus der \u00e4gyptischen Sklaverei in die Freiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither wissen die Israeliten um die befreiende und lebensrettende Bedeutung des Passahlammes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Ereignis und der nachfolgende Opferritus im\u00a0 AT waren aber alles nur die deutlichen Hinweise (Vorschattungen) auf das noch kommende, echte Passahlamm, Jesus Christus, den Sohn Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als dann die Zeit erf\u00fcllt war, sandte Gott in Seiner gro\u00dfen Liebe Seinen Sohn in die Welt, um die Menschen aus ihrer Todverfallen\u00adheit zu retten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber, wie sollte das geschehen? Auf der einen Seite stehen Gottes Gerechtigkeit und sein ewig g\u00fcltiges Wort, da\u00df S\u00fcnde nur durch den Tod des S\u00fcnders ges\u00fchnt werden kann. Auf der anderen Seite stehen Gottes unabdingbare Liebe und Erbarmen zu den Menschen, die ER nicht dem Gericht zum ewigen Tod, der ewigen Gottesferne, preisgeben will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">L\u00e4\u00dft Gott Gerechtigkeit walten, dann mu\u00df ER die Menschen auf ewig versto\u00dfen. L\u00e4\u00dft ER Liebe und Barmherzigkeit wallten, dann wird ER sich selbst untreu, bricht Sein Wort mit der verh\u00e4ngten Todesstrafe f\u00fcr S\u00fcnder und verletzt dadurch Seine absolute Gerech\u00adtigkeit und Heiligkeit.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott w\u00e4hlt den Weg des stellvertretenden S\u00fchneopfers, wodurch sowohl Seiner Gerechtigkeit als auch Seiner Liebe und Barmherzig\u00adkeit Gen\u00fcge getan wird. Das Problem ist nur, wo ist solch ein Stell\u00advertreter zu finden, der f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen eintreten k\u00f6nnte? Tiere kommen nicht in Frage, f\u00fcr die S\u00fcnde der Menschen kann nur ein Mensch stellvertretend sterben. Aber Paulus schreibt klipp und klar, da\u00df kein einziger Mensch auf dieser Erde ohne S\u00fcnde ist, so da\u00df jeder nur f\u00fcr seine eigene S\u00fcnde sterben kann (und mu\u00df). Eine ausweglose Situation also!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier findet die Liebe Gottes einen Weg, der all unser menschliches Denken \u00fcbersteigt. In Jesus Christus erniedrigt sich der lebendige Gott selbst und wird Mensch. Da ER ohne jede eigene S\u00fcnde ist, \u00fcbernimmt ER, der Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde, selbst die S\u00fcndenlast der gesamten Menschheit von Adam bis zum Ende und stirbt am Kreuz von Golgatha, an unserer Stelle, unseren Tod als Folge unserer S\u00fcnde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt nur eine Stelle, an der wir Gott so tief in Sein Herz schauen k\u00f6nnen: am Kreuz von Golgatha. Hier zeigt ER uns s\u00fcndigen Men\u00adschen, Seine ganze Liebe. Es ist eine Liebe, die nicht alles ver\u00adharmlost und in billiger Gnade alles vergibt. Nein, es ist die unbe\u00adgreifliche Liebe, die sich als S\u00fchne f\u00fcr S\u00fcnder in Jesus Christus selbst opfert, damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wird auch die Aussage Jesu verst\u00e4ndlich: \u201eIch bin der (einzige) Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn13\">[13]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur Jesus ganz alleine kann uns retten! Denn ER hat Sein eigenes s\u00fcndloses Leben f\u00fcr uns geopfert. Durch Seinen stellvertretenden S\u00fchnetod am Kreuz von Golgatha hat ER<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>S\u00fcnde, Tod und Teufel besiegt,<\/li>\n<li>uns aus der Herrschaft und Sklaverei der Finsternis befreit<\/li>\n<li>uns den Weg ins Vaterhaus ge\u00f6ffnet und<\/li>\n<li>uns ewiges Leben in Seiner Gemeinschaft verhei\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kann es ein gr\u00f6\u00dferes Geschenk geben? Dieses Rettungsangebot in Jesus Christus gilt f\u00fcr jeden von uns, wenn wir das wollen und uns vor IHM beugen, IHM unsere Schuld bekennen und Seinen stellvertretenden S\u00fchnetod f\u00fcr uns ganz pers\u00f6nlich in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Augenblick, in dem wir das tun, sind wir frei von aller S\u00fcnde, frei vom Gericht Gottes, werden durch Gottes Geist neu geboren und zu Gottes Kindern.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf eine solche abgrundtiefe Liebe kann man doch nur mit gro\u00dfer Dankbarkeit und Gegenliebe antworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe das selbst so erlebt. Als ich 14 Jahre alt war, hat Jesus mich durch Seine gro\u00dfe Liebe tief ins Herz getroffen. Da\u00df ER auch f\u00fcr mich dort am Kreuz von Golgatha hing, die absolute Gottesferne erleben mu\u00dfte und den bitteren Tod an meiner Stelle auf sich nahm, das hat mich v\u00f6llig \u00fcberwunden. Diesem HERRN, der mir solche Liebe erweist, wollte ich geh\u00f6ren und will es voller Dankbarkeit f\u00fcr alle Zeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kann gar nicht verstehen, wie Menschen die Liebe Gottes zu\u00adr\u00fcckweisen und an dem S\u00fchnetod Jesu Ansto\u00df nehmen k\u00f6nnen! Liegt es an einem falschen Gottesbild, an der Verharmlosung der S\u00fcnde oder an einer falschen Vorstellung von Liebe? Oder liegt es daran, da\u00df das Wort vom Kreuz aufdeckt, wie rettungslos verloren die Menschen ohne Jesus vor Gott sind, ja da\u00df es ihn zum verlore\u00adnen S\u00fcnder macht, der errettet werden mu\u00df? Das Kreuz von Golgatha entlarvt ja alle menschlichen Selbsterl\u00f6sungsversuche als Holzwege. Es macht in ungeschminkter N\u00fcchternheit klar, da\u00df ein Leben an Jesus vorbei, menschlich gesehen, zwar durchaus erfolg\u00adreich sein kann, am Anspruch Gottes gemessen, aber scheitern mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch leider sind die Menschen oft zu stolz, sich einzugestehen, da\u00df sie so schlecht und verdorben sind, da\u00df ein solches grausames Blutopfer unbedingt notwendig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das ist genau die Stelle, die sowohl damals wie heute f\u00fcr viele zum \u00c4rgernis, ja zum Skandal wird, wie Paulus schreibt. Die Juden damals hatten sich in ihrer Theologie eingerichtet und hatten genaue Vorstellungen davon, wie Gott die Menschen retten und wie der wahre Messias aussehen sollte. F\u00fcr sie war es eine unvorstellbare Gottesl\u00e4sterung, da\u00df ausgerechnet dieser Jesus, der am Kreuz von Golgatha wie ein Verbrecher hingerichtet wurde, der Messias, der von Gott verhei\u00dfene und gesandte Retter sein sollte. Hei\u00dft es doch in der Bibel: \u201eVerflucht ist, wer am Holze h\u00e4ngt.\u201c<a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftn14\">[14]<\/a> Und ein Verfluch\u00adter kann doch nach frommer j\u00fcdischer Ansicht niemals der Retter der Welt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Griechen machten sich \u00fcber Gott und die G\u00f6tter viele edle Ge\u00addanken und philosophierten, wie ihre Seele aus der Gebundenheit des Leibes in die h\u00f6heren Sph\u00e4ren der rein geistigen Welt erl\u00f6st werden k\u00f6nnte. F\u00fcr sie war es blanker Unfug, zu glauben, da\u00df Jesus, dieser Gekreuzigte, auch f\u00fcr sie der Retter sein sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Unbekannter hat damals seine Gedanken in Form eines r\u00f6mi\u00adschen Spottkreuzes irgendwo in Stein geritzt. Es zeigt einen Mann mit Eselskopf an einem Kreuz, der \u00a0von einem anderen Mann ange\u00adbetet wird. Die Inschrift sagt: \u201eAlexamenos betet seinen Gott an.\u201c Das sagt alles dar\u00fcber aus, was viele zur damaligen Zeit \u00fcber die Botschaft vom Kreuz dachten \u2013 unm\u00f6glich, Unsinn, ein Skandal.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die modernen Menschen von heute reagieren nicht viel anders. Auch sie haben ihre ganz spezielle Vorstellung davon, wie Gott han\u00addeln soll und was dem Menschen von heute nach ihrer Meinung noch vermittelbar und zumutbar sei. Sie wollen schlauer sein als Gott, wollen IHM vorschreiben, wie ER uns zu erl\u00f6sen hat!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All das hat nicht dazu gef\u00fchrt, da\u00df die Menschen Gott erkannten und sich Seiner rettenden Herrschaft unterstellten. Deshalb hat Gott die Weisheit der Welt und alle klugen Gedankengeb\u00e4ude der Menschen als unsinnig entlarvt und verworfen. ER w\u00e4hlte stattdessen am Kreuz von Golgatha den Weg der absoluten Schwachheit, der Selbst\u00aderniedrigung und der stellvertretenden Selbstaufopferung. Was f\u00fcr viele wie eine Niederlage, ein Scheitern Jesu mit Seinem Auftrag aussieht, hat Gott in den gr\u00f6\u00dften Sieg verwandelt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es eine andere M\u00f6glichkeit gegeben h\u00e4tte, die Menschen zu retten, h\u00e4tte sich Gott nicht Seinen Sohn vom Herzen gerissen und f\u00fcr uns in den Tod gegeben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die, die das nicht glauben und deshalb verloren gehen, ist und bleibt die Botschaft vom Kreuz eine Torheit, ein Skandal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr alle aber, die sich Jesus anvertrauen und Seinen stellvertreten\u00adden S\u00fchnetod, als f\u00fcr sie pers\u00f6nlich geschehen, in Anspruch neh\u00admen, ist es die rettende, alles ver\u00e4ndernde, Leben schaffende Gotteskraft. So kommt Gott mit Seinen Menschen zum Ziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ist das Kreuz Christi ein Zeichen, das die Menschheit zur Entscheidung ruft: zur Rettung oder zum ewigen Verderben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hat die rettende Liebe Gottes, die sich im stellvertretenden S\u00fchnetod Jesu Christi am Kreuz von Golgatha erweist, auch Dein Herz schon erreicht und \u00fcberwunden??<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch ist Gnadenzeit, noch stehen die Tore zum himmlischen Vaterhaus weit offen. Entscheide dich f\u00fcr Jesus, der dich bis zur Selbstaufopferung liebt und auch dich ganz pers\u00f6nlich in Seiner Ewigkeit dabei haben will.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem HERRN.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<hr style=\"text-align: justify;\" size=\"1\" \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref1\">[1]<\/a> Nikolaus Schneider, Pr\u00e4ses der Evang. Kirche im Rheinland<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref2\">[2]<\/a> Burkhard M\u00fcller, ehem. Superintendent in Bonn in der Morgenandacht im WDR am 14.2.2009.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref3\">[3]<\/a> Ev. Akademie Loccum 1.-.3.10.2008<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref4\">[4]<\/a> 1.Mose 2,16 GN<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref5\">[5]<\/a> Theodor Haarbeck, Biblische Glaubenslehre, 11.Auflage, 1956, S. 66<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref6\">[6]<\/a> R\u00f6mer 6,23<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref7\">[7]<\/a> 1. Mose 8,21<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref8\">[8]<\/a> 1.Mose 3,15<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref9\">[9]<\/a> 3.Mose 17,11 Hfa<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref10\">[10]<\/a> Hebr\u00e4er 9,22<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref11\">[11]<\/a> vgl. R\u00f6mer 6,23<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref12\">[12]<\/a> Joh 3,16b<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref13\">[13]<\/a> Joh 14,6<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_ftnref14\">[14]<\/a> Galater 3,13; 5. Mose 21,23<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wolfgang Wilke geh\u00f6rt zum Bruderrat des Gemeindehilfsbundes<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4dikant Wolfgang Wilke Predigt: Das Wort vom Kreuz (1.Kor. 1,18-25) \u201eDas Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.\u201c Diese klaren Worte schreibt der Apostel Paulus an die von ihm ge\u00adgr\u00fcndete Gemeinde in Korinth. Er stellt dort eine gef\u00e4hrliche Ver\u00e4nderung in der Verk\u00fcndigung der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":264,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5140"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/264"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5140"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5140\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5147,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5140\/revisions\/5147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}