{"id":513,"date":"2009-07-15T14:59:24","date_gmt":"2009-07-15T12:59:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=513"},"modified":"2009-09-01T12:55:06","modified_gmt":"2009-09-01T10:55:06","slug":"geschlechtergerechtigkeit-eine-protestantische-erleuchtung-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=513","title":{"rendered":"Geschlechtergerechtigkeit &#8211; eine protestantische Erleuchtung? Teil II"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geschlechtergerechtigkeit &#8211; eine protestantische Erleuchtung? Teil II<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6. Undemokratische Einf\u00fchrung eines Leitprinzips<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben hiermit eine Wende im Staat erreicht, die ihresgleichen sucht. Die geschlechterpolitische Strategie des Gender Mainstreaming hat in der bundesdeutschen Debatte eine erstaunlich schnelle Karriere gemacht. War sie 1999 hierzulande noch so gut wie unbekannt, wird das Programm im Jahr 2000 auf Bundes- und L\u00e4nderebene zum Leitprinzip. <!--more-->Von Bedeutung war die von der UNO ausgerichtete 4. Weltfrauenkonferenz in Peking im Jahr 1995. Die Aktionsplattform galt aber als v\u00f6lkerrechtlich unverbindliche Empfehlung. Bereits zum Jahresende beschloss der Ministerrat der Europ\u00e4ischen Union, dass GM verbindlich sei f\u00fcr s\u00e4mtliche politische Konzepte und Ma\u00dfnahmen. Der \u201eAmsterdamer Vertrag\u201c machte GM f\u00fcr alle EU-Staaten rechtsverbindlich und erm\u00e4chtigte auch dazu, Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung zu bek\u00e4mpfen. Vorangetrieben wurde die Ideologie u. a. von der SPD-Abgeordneten Lissy Gr\u00f6ner, die als vormals Geschiedene mit einer Frau seit dem Jahr 2005 \u201everheiratet\u201c ist (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.06.2006).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die unkritischen Deutschen sich verf\u00fchren lassen, ist nicht ganz neu. Die B\u00fcrger empfinden aber, soweit sie etwas von GM mitbekommen haben, dass den Politikern das demokratische Empfinden abhanden gekommen ist. Nach Artikel 20 des Grundgesetzes ist die Bundesrepublik ein demokratischer Staat, wobei alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Dies ist und bleibt der Souver\u00e4n. Es gibt keine andere Legitimationsquelle neben der Bev\u00f6lkerung. Schon damit ist klargestellt, dass Umst\u00fclpungen des grundgesetzlichen Wesensgehalts unzul\u00e4ssig sind. Es bleibt die verfassungsgebende Gewalt des Volkes bestehen. Das Minimum ist, auch wenn das Grundgesetz die Aus\u00fcbung durch besondere Organe vorsieht, dass das Volk informiert und aufgekl\u00e4rt wird, wenn es zu derartig grundlegenden \u00c4nderungen kommt. Die Politiker machen es sich viel zu einfach, wenn sie meinen, GM sei nur eine Ausgestaltung des Gleichberechtigungsgebots nach Artikel 3 der Verfassung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schlichte Volk fragt \u2013 wenn es mit GM konfrontiert wird \u2013, wo die intelligenten Frauen und M\u00e4nner bleiben, gerade in einer Nation der Dichter und Denker. Die Menschen sp\u00fcren, dass den Gender-Ideen etwas Unnat\u00fcrliches anhaftet. Das gilt auch f\u00fcr die Ideen des EU-Parlaments, das z. B. Werbefilme, in denen eine Hausfrau am Herd gezeigt wird, verschwinden sollen. Es geht um ethisch oder rechtlich verbindliche Verhaltensregeln f\u00fcr Reklamesendungen (Pro-kompakt, 35\/2008). So sollen eben Botschaften, die \u201eGeschlechterstereotype vermitteln, aus Lehrb\u00fcchern, Spielzeug, Videos, Computerspielen und Internet\u201c beseitigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann kommt es doch noch im Rahmen von GM zu Gedanken in Bezug auf den Nachwuchs. Die Schaffung von m\u00f6glichst vielen Kinderkrippen ist ein zentrales Anliegen f\u00fcr die CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen. Das hat sie u. a. ausf\u00fchrlich am 13.02.2007 in der Kieler Hermann-Ehlers-Akademie unterstrichen. Beeindruckend war ihre Leidenschaft, allerdings blieb der ideologische Charakter nicht verborgen geblieben. Dass die Frauen mit Geld, also kostenlosen KiTas umworben werden, um einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachzugehen, ist schon nicht unproblematisch. Wenn sie daf\u00fcr ihre Kleinstkinder wechselnden Betreuungspersonen anvertrauen sollen, dann ist dies im h\u00f6chsten Ma\u00dfe er\u00f6rterungsw\u00fcrdig, zumal es wissenschaftlich so gut wie unbestritten ist, dass Kinder die ersten drei Lebensjahre bei ihren Eltern verbringen sollen. Der demokratische Geist mit der Freude an einer \u00f6ffentlichen Diskussion wird \u2013 wohl im Hinblick auf GM \u2013 vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bewegend sind die Erfahrungen der Psychologin Lieselotte Ahnert, die sich mit dem Problem der staatlich finanzierten Krippen in der DDR befasst hat: Sie \u201ebeobachtete die Kinder zuhause in den Tagen, bevor sie in die Krippe kamen, und erlebte sie quietschvergn\u00fcgt und gesund. Wenige Wochen nach Beginn der Fremdbetreuung aber wurden die gleichen Kinder wieder und wieder krank. Als Ahnert am Ende psychosomatische Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00e4ufigen Erkrankungen verantwortlich machte, geh\u00f6rte nicht wenig Mut dazu, diese Ergebnisse auch \u00f6ffentlich zu verk\u00fcnden. Die Kinder wurden nicht wegen ungen\u00fcgender Hygiene in den Einrichtungen krank, sondern weil sie sich nicht wohl f\u00fchlten, keine sicheren Bindungen zu den fremden Betreuern aufbauen konnten, so das Fazit der Psychologin\u201c (Die Zeit, 39\/2007). Ersch\u00fctternd sind die Langzeitstudien des Heidelberger Pr\u00e4ventionsmediziners Professor Ronald Grossarth-Martizek: F\u00fcr einen Menschen gebe es nichts Besseres, als eine ununerbrochene Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren. Von 1000 Kindern, die diese gesunde Beziehung erleben durften, w\u00fcrden sp\u00e4ter nur 48 rauchen, 34 alkohols\u00fcchtig sein, 13 vor dem 16ten Lebensjahr an Krebs erkranken. Wurde die Beziehung zur Mutter hingegen unterbrochen, so sah es ganz anders aus: Von 1000 Kindern w\u00fcrden dann 330 Raucher, 212 alkohols\u00fcchtig und 117 vor dem 16ten Lebensjahr krebskrank. Hinzu kommt, dass bei den Menschen mit ununterbrochener Mutter-Kind-Beziehung und gesunder Abl\u00f6sung 85,8 % religi\u00f6s, bei denen mit Unterbrechung der Beziehung zur Mutter es gerade 3 % seien (idea-Spektrum 08\/2007).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bundesfamilienministerin hat selbst sieben Kinder geboren, welche sie ganz \u00fcberwiegend einer Betreuungsperson anvertraut hat. Dass sie berufst\u00e4tig war und ist, ist eine pers\u00f6nliche Entscheidung, zu deren innerer Rechtfertigung sie sich wohl auch so sehr f\u00fcr die Fremdbetreuung einsetzt. Deshalb hat die ehemalige Lichtgestalt an Strahlkraft verloren. Die Frage ist gestattet, ob Personen wie die Tagesschausprecherin Eva Hermann als Vorbilder angesehen werden k\u00f6nnen. Immerhin hat die Fernsehfrau die Kurve geschafft: Entgegen allen Zornesausbr\u00fcchen der herrschenden Ideologen hat die\u00a0\u201eBu\u00dfpredigerin f\u00fcr die Umkehr der Frauen\u201c (Der Spiegel, 36\/2006) eine Art Bekehrung erlebt. Ihr ist auch wichtig die erw\u00e4hnte Bindungsf\u00e4higkeit. Diese wird durch die fr\u00fchkindliche Erziehung in der Familie gesteigert. Neuere Hirnforschungen k\u00f6nnen auch die Bindungserkenntnisse belegen, dass emotionale Stabilit\u00e4t und aktive Kommunikation mit dem Kleinstkind grundlegend sind f\u00fcr das Kindeswohl und f\u00fcr die Verschaltungen im Gehirn. Der Wechsel von Bezugspersonen f\u00fchrt zu Schwierigkeiten in Hinsicht auf die emotionale Stabilit\u00e4t, ja das Urvertrauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So machte sich \u201ePolylux\u201c, die ARD-Satiresendung \u00fcber die Ideen des Ministeriums lustig und forderte: \u201ePer\u00fccken f\u00fcr Babys, damit sie erwachsener aussehen\u201c, ferner Englisch f\u00fcr Babys, Zeichensprache zur Vertiefung der Multikultur und \u201eein korrektes Zeichen f\u00fcr das Liebhaben\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>7. Gezielte Sprachverwirrung der Gender-Ideologen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnser Volk, das ja nicht nur ein Volk der Dichter und Denker, sondern vor allem der Erfinder und Ingenieure ist, wird von der Muttersprache des Wissens abgeschnitten, die seit Luther eine wissenschaftlich-technische Revolution nach der anderen, eine hohe Innovationsf\u00e4higkeit hervorbrachte\u201c (Klaus D\u00e4\u00dfler, Deutsche Sprachwelt, 31\/2008). Warum wird nicht frank und frei ein deutscher Begriff gew\u00e4hlt? Man kann mit dem Stilkritiker Wolf Schneider mitf\u00fchlen, der sein neuestes Buch betitelt: \u201eSpeak German. Warum Deutsch manchmal besser ist\u201c. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt hei\u00dft Gender Mainstreaming etwa so: Hauptstrom im Sinne des sozialen Geschlechts. Um das unklare Wort richtig zu deuten, lautet die amtliche Definition: \u201eGender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung von Entscheidungsprozessen, so dass von den Akteur\/Innen, die \u00fcblicherweise in Entscheidungsprozesse eingebunden sind, eine Perspektive der Gleichberechtigung der Geschlechter in allen Vorgehensweisen, auf allen Ebenen und in allen Phasen eingenommen wird\u201c (Council of Europe, \u201eGender Mainstreaming\u201c, Dokument EG-S-MS, Stra\u00dfburg 1998 S. 15). Der besch\u00f6nigende Charakter kommt in dem Wort \u201cgut\u201d zum Vorschein. Am erschreckendsten ist der Absolutismus, der mit Demokratie nichts zu tun hat, n\u00e4mlich ausgedr\u00fcckt durch das dreifache Wort \u201eallen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei GM gilt offenbar das Bonmot: \u201eEin Wort anzubieten bedeutet eine Welt anzubieten\u201c (Paula-Irene Villa, \u201eSexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtsk\u00f6rper\u201c, Obladen 2000 S. 127). In der Tat bietet bereits erhebliche Schwierigkeiten, eine eindeutige \u00dcbersetzung von \u201eGender\u201c ins Deutsche zu finden. Nach dem Oxford-Duden von 1996\/97 wird Gender als grammatisches Geschlecht, als Genus bezeichnet. Das Paar Ideologie und Irritation hat sich als Strategie bew\u00e4hrt. Man denke etwa an den Nationalsozialismus oder den Kommunismus. Bezeichnend ist regelm\u00e4\u00dfig die Begr\u00fcndungsarmut. Hinzu kommen Bestrebungen, den \u201eGegner\u201c, also den Mann, zu diskriminieren sowie dessen Denk- und Handlungsweise ins L\u00e4cherliche zu ziehen. In verschiedenen Zusammenh\u00e4ngen hat sich der Verfasser \u00fcber die Strategien von Neuerern Gedanken gemacht, wobei er regelm\u00e4\u00dfig zu wenigstens \u201evier B\u201c (siehe sein Buch \u201eMehr Mut zum C in der Politik\u201c, S. 15\/16) gelangt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a) <strong>Bildungsarmut<\/strong>: Es mangelt an der \u00dcbersicht und Gesamtschau des selektiv vorgehenden Traditionskritikers,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b) <strong>Beschimpfungen<\/strong>: Die hilflos wirkenden Glaubensgegner lenken mit Verbalinjurien und Verunglimpfungen zulasten des Gegen\u00fcbers von ihren Argumentationsdefiziten ab,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c) <strong>Begr\u00fcndungslosigkeit<\/strong>: Man beschr\u00e4nkt sich im Wesentlichen auf reine Behauptungen und tut so, als ob es sich um Selbstverst\u00e4ndlichkeiten handelt, die zur Allgemeinbildung geh\u00f6ren,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">d) <strong>Beschr\u00e4nkungslust<\/strong>: Vom Gegner nicht erreichte Ziele werden hervorgekehrt, ohne dass die erheblich gr\u00f6\u00dferen Eigendefizite einger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auff\u00e4llig ist, dass in anderen Staaten diese feministischen Errungenschaften nicht \u00fcbernommen wurden, selbst in dem progressiven D\u00e4nemark, in dem z. B. eine Bisch\u00f6fin mit \u201eFrau Bischof\u201c angeredet wird, ein m\u00e4nnlicher Krankenpfleger traditionell mit \u201eKrankenschwester\u201c. Selten ist in Zeitungen zu lesen, dass etwa jemand \u201eunter die R\u00e4uber\/Innen gefallen\u201c ist. Begriffe wie \u201eTerrorist\/Innen\u201c oder \u201eDieb\/Innen\u201c kommen in den Medien bei Unkenntnis \u00fcber die Identit\u00e4t der Kriminellen nicht vor. Die Doppelungen mit \u201einnen\u201c sind nach den Forderungen des Feminismus und der daraus zumindest teilweise abgeleiteten \u201ePolitical Correctness\u201c nur mit positiver Ausrichtung zu verwenden. Das wird auch in der \u201eBibel in korrekter Sprache\u201c deutlich, wo zwar immer wieder von der G\u00f6ttin die Rede ist, nicht aber von einer Teufelin oder Satanin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberhaupt wird das Problem der M\u00e4nner immer akuter. Sie gelten in wissenschaftlichen Kreisen immer mehr als das schw\u00e4chere Geschlecht. Die Gespr\u00e4chsbereitschaft l\u00e4sst nach, M\u00e4nner antworten zu selten oder nur ausweichend. Dabei k\u00f6nnen sie doch so positiv auf die Gesellschaft einwirken. Der Leiter der &#8222;Promise Keepers&#8220;, Pastor J. Metzger, dr\u00fcckt das so aus: &#8222;Der politische Wandel beginnt mit dem einzelnen Menschen. Wenn Sie einen Mann verwandeln, dann verwandeln Sie die Familie. Wenn Sie die Familie verwandeln, dann verwandeln Sie die Stadt. Wenn Sie die Stadt verwandeln, dann verwandeln Sie die Nation.&#8220; M\u00e4nnliche und weibliche Gehirne unterscheiden sich in etwa einem Dutzend anatomischer Merkmale. Das m\u00e4nnliche ist gr\u00f6\u00dfer, und zwar um durchschnittlich etwa 10 %. Allerdings arbeitet es vergleichsweise asymmetrisch: Wenn M\u00e4nner sprechen, dann ist vor allem die linke Gehirnh\u00e4lfte aktiv. Bei Frauen hingegen arbeiten die rechte und die linke Gehirnh\u00e4lfte zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute m\u00fcssen die weniger sprachbegabten M\u00e4nner z. T. Schweres durchmachen: Man denke etwa an die Vorw\u00e4nde in Sorgerechtsprozessen, mit welchen es Frauen immer wieder schaffen, den V\u00e4tern das Recht, mit ihren Kindern zu verkehren, vorzuenthalten. Frauen konnten im tiefsten Mittelalter erstaunliche Positionen erreichen im Wirtschaftsgef\u00fcge von St\u00e4dten; der soziale Status der Frau war mitnichten nur schlicht, aber man kann auch nicht generell von Emanzipation sprechen.&#8220; Die Frau war eigentlich seit eh und je die &#8222;graue Eminenz&#8220;. H\u00f6ren wir eine echt emanzipierte Frau: Es war so, &#8222;dass Frauen zu allen Zeiten, zu allen gesellschaftlichen Stellungen, unabh\u00e4ngig von Religion oder Weltanschauung, mehr oder minder aus dem Verborgenen Einfluss ge\u00fcbt haben. Meine Auslegung des h\u00e4ufig negativ zitierten biblischen Untert\u00e4nigkeitsgebots (Epheser 5) lautet: W\u00e4hrend wir uns unserer W\u00fcrde und unseres Wertes bewusst bleiben, st\u00e4rken wir unsere Umwelt (Partner, Kind, Eltern) und bauen sie auf&#8220; (Dagmar Schmidt). Best\u00e4tigt wird dies durch \u00c4u\u00dferungen der italienischen Schriftstellerin Susanna Tamaro, deren Erfolgroman &#8222;Anima mundi&#8220; ins Deutsche \u00fcbersetzt worden ist: &#8222;Frauen sind M\u00e4nnern \u00fcberlegen, davon bin ich \u00fcberzeugt. Das ist die Trag\u00f6die der Frauen&#8220; (Spiegel Interview 09\/1997). Das hei\u00dft im Klartext, dass die Forderung der Frau, dem Mann untertan zu sein, das Verlangen zum verantwortungsbewussten St\u00e4rken des schwachen Partners bedeutet. Diese Untersuchungen zeigen, dass die M\u00e4nner gar nicht die \u00dcberlegenen sind, auch wenn sie bei einem sportlichen Vergleich in vielen Disziplinen Sieger sein werden, so sind sie im seelischen Bereich regelm\u00e4\u00dfig schw\u00e4cher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei hat die Wissenschaft l\u00e4ngst erkannt: V\u00e4ter sind durch nichts zu ersetzen. Darauf hat der Ethiker Thomas Schirrmacher in seinem Buch \u201eModerne V\u00e4ter \u2013 weder Waschlappen noch Despoten\u201c aufmerksam gemacht. Es hei\u00dft darin u. a.: \u201eDie psychologische oder physische Abwesenheit der V\u00e4ter von Familien ist eine der gr\u00f6\u00dften untersch\u00e4tzten Trag\u00f6dien unserer Zeit\u201c. Ein Drittel der Kinder w\u00fcrden unter den Folgen einer m\u00e4nnerlosen Erziehung leiden. Es komme \u00fcberdurchschnittlich zu Schulversagen, Drogensucht und sozialen Auff\u00e4lligkeiten. M\u00e4dchen mit einer fehlenden oder gest\u00f6rten Vaterbindung w\u00fcrden h\u00e4ufiger Opfer von Missbrauch und \u00f6fter als Teenager schwanger. Es bleibt dabei: Frauen und M\u00e4nner sind bei ihrer Unterschiedlichkeit gleichwertig und k\u00f6nnen einander in wunderbarer Weise erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8. Verantwortungslose Finanzierung gesetzwidriger Praktiken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gender-Ideologie will nicht nur die Lage der Menschen \u00e4ndern, sondern die Menschen selbst. Das allein bedeutet schon einen unermesslichen Aufwand, um die Umwandlung zu finanzieren. Wichtig f\u00fcr die Propagandisten ist der Einfluss auf die Kinder. So sollen sie m\u00f6glichst fr\u00fch sexualisiert werden. Daf\u00fcr sorgt die Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BZgA). In dem Heft \u201eM\u00e4dchensache(n)\u201c findet man Folgendes: \u201eSo wie die meisten Menschen beim Thema Sex neugierig sind, fragen sich viele auch, was lesbische Frauen im Bett (oder sonst wo\u2026) machen. Bei M\u00e4dchen, die mit M\u00e4dchen zusammen sind, ist es nicht anders, als bei anderen Paaren auch: Sie machen alles, worauf sie Lust haben. Das kann K\u00fcssen oder Streicheln sein, mit dem Mund, der Zunge oder den Fingern.\u201c Die Publizistin und Mutter von drei Kindern Gabriele Kuby denkt dar\u00fcber sehr kritisch: \u201eDies ist die Familienpolitik eines Staates, der von der demografischen Krise in seiner Existenz bedroht ist. Weil Gender Mainstreaming die globale und nationale Agenda mit oberster Priorit\u00e4t ist, kann das Problem des Familienzusammenbruchs, der massenhaften T\u00f6tung ungeborener Kinder und der sinkenden Geburtenrate nicht gel\u00f6st werden. Die von Staat und Medien betriebene moralische Zerr\u00fcttung des Volkes ist die Wurzel des \u00dcbels\u201c (Pro Conscientia, Infobrief Nr. 17 vom 09.11.2007 S. 9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \u201eRatgeber f\u00fcr Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom ersten bis zum dritten Lebensjahr\u201c fordert Eltern auf, das Kind beim Saubermachen zu kitzeln und an verschiedenen Stellen zu k\u00fcssen. Die Stadt Berlin, die f\u00fcr sich mit \u201earm aber sexy\u201c wirbt, offeriert eine Anleitung zur Homosexualisierung der Sch\u00fcler, u. a. in den F\u00e4chern Deutsch und Ethik; die \u201eHandreichung f\u00fcr weiterf\u00fchrende Schulen\u201c mit einem Umfang von 198 Seiten hat der Senat zum Thema \u201elesbische und schwule Lebensweisen\u201c herausgegeben. Der Staat finanziert eine Vielzahl von Lehrst\u00fchlen an deutschen Universit\u00e4ten f\u00fcr \u201eGender Studies\u201c. Die familienfeindliche Lehre wird vom Staat in einer Weise unterst\u00fctzt, welche im Laufe der Geschichte wohl einmalig ist. Das gipfelt im \u201eGenderKompetenzZentrum\u201c an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t. Das Bundesfamilienministerium ist Sponsor. Die kritische Publizistin Kuby spricht von der \u201eKaderschmiede\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das bereits erw\u00e4hnte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wurde eine Antidiskriminierungsstelle geschaffen mit einem Etat von j\u00e4hrlich wenigstens 5 Millionen \u20ac. Es soll die vermeintlich diskriminierten Personen bei ihren Kontrollen \u00fcber die Meinungsfreiheit unterst\u00fctzen. Letztlich werden damit \u2013 wie im Dritten Reich \u2013 Bestrebungen, andere Menschen zu denunzieren, unterst\u00fctzt. H\u00e4lt man sich vor Augen, mit welchen Sch\u00e4den die Wirtschaft im Zusammenhang mit dem Antidiskriminierungsgesetz rechnet, so geht es um zig Milliarden j\u00e4hrlich. \u201eDer Spiegel\u201c (01\/2007) z\u00e4hlt noch weitere kostspielige Gender-Projekte auf: In jedem Berliner Bezirksamt h\u00e4ngt am Schwarzen Brett inzwischen ein Fortschrittsbericht der \u201eGender-Gesch\u00e4ftsstelle\u201c. Das Verkehrsministerium zahlte 324.000 \u20ac f\u00fcr das Papier \u201eGender Mainstreaming im St\u00e4dte-Bau\u201c. 180.000 \u20ac hat das Bundesumweltministerium f\u00fcr die Studie \u201eGender Greenstreaming\u201c zur Verf\u00fcgung gestellt; es sei geschlechterpolitisch sinnvoll, wenn es auch \u201eMotors\u00e4genkurse f\u00fcr Frauen\u201c g\u00e4be.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun sollen Milliarden f\u00fcr den Krippenausbau ausgegeben werden, und zwar nicht nur f\u00fcr eine Notma\u00dfnahme, z. B. zugunsten alleinerziehender M\u00fctter. Es handelt sich hier auch um einen Ausfluss des GM: Geld wird f\u00fcr etwas ausgegeben, das nicht nachgewiesen konstruktiv ist. Offiziell geht man von 4 Milliarden \u20ac aus, realistische Hochrechnungen kommen auf mehr als das Dreifache. Nicht vergessen werden darf, dass das Familienministerium seit Oktober 2003 die Einrichtung des Gender-Kompetenz-Zentrums an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin mit j\u00e4hrlich 340.000 \u20ac finanziert. Dabei werden konstruktive Ergebnisse, falls es diese \u00fcberhaupt gibt, verschwiegen. Die Geheimnistuerei ist verd\u00e4chtig, der Unredlichkeitsgedanke ist kaum zu verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen des finanziellen Aufwands allein schon ist es opportun, in Bezug auf GM \u201ezur\u00fcckzurudern\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>9. Antichristlicher Charakter von Gender Mainstreaming<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anlehnung an den Marxismus indiziert bereits das Antichristliche \u2013 auch wenn es mit der Ideologie so manche naive Verantwortliche gut meinen. Die Entlehnung au\u00dferchristlicher Elemente, insbesondere in der EU, bewirkt, dass eine Ideologie, die nicht mit der christlich-abendl\u00e4ndischen Kultur konform geht, eingef\u00fchrt worden ist. Dabei hat sich das Christentum in Europa und Deutschland bew\u00e4hrt; der positive Einfluss kann nicht dadurch wegdiskutiert werden, dass es zu Ausf\u00e4llen gekommen ist, welche auf bibelwidriges Handeln zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Man denke etwa an die Kreuzz\u00fcge, Inquisitionen oder Hexenverbrennungen. Die Vorz\u00fcge christlich orientierter Lebens- und Handlungsweisen \u00fcberwiegen bei Weitem.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Leugnung der christlichen Errungenschaften \u2013 etwa in der EU \u2013 wirkt als historische L\u00fcge, zumal es in Europa kaum einen etwas gr\u00f6\u00dferen Ort gibt, ohne dass mindestens eine Kirche herausragt. Kaum ein Komponist, Maler oder Dichter von Weltrang ist in seiner Kunst ohne die christliche Grundlage zu erfassen. Stellvertretend wird der norddeutsche Schriftsteller und Nobelpreistr\u00e4ger Thomas Mann zitiert: Es werde \u201eauf der kulturellen Christlichkeit abendl\u00e4ndischen Menschentums mit aller Freiheit und Festigkeit bestanden werden m\u00fcssen\u201c. Nach Auffassung des Literaten seien wieder herzustellen \u201edie Gebote des Christentums, aus ihnen muss das Grundgesetz f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Zusammenleben der V\u00f6lker abgeleitet werden, vor dem alle sich werden beugen m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man denke etwa auch an bekennende Nichtchristen wie Sonja Zekri und ihren Artikel \u00fcber die Gottlosigkeit aus der Kulturabteilung der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c. Sie beschreibt in bewegenden Formulierungen die Verunsicherung der Atheisten im Blick auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse: Studien w\u00fcrden belegen, dass fromme Menschen ges\u00fcnder und gl\u00fccklicher lebten und besser wirtschafteten, womit Gottlosigkeit nicht nur zum Gesundheitsrisiko, sondern auch zum Armutsfaktor werde. Es ergeben sich die interessante Frage: F\u00fchrt GM zum christlichen Glauben, zum durch Jesus erwirkten Heil?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gender Mainstreaming findet in der Heiligen Schrift keine Grundlage. Gott schuf den Menschen als \u201eeinen Mann und eine Frau\u201c (Genesis 1, 27). So hei\u00dft es, dass die Frau \u201edes Mannes Ehre\u201c sei (1. Korinther 11, 7). Ein Anlass f\u00fcr GM k\u00f6nnte der \u00c4rger \u00fcber Verse sein wie das Gebot, dass die Frau in der Gemeinde schweigen soll, um daheim ihren Mann zu fragen (1. Korinther 14, 35) oder \u201edie Frauen seien untertan ihren M\u00e4nnern\u201c (Epheser 5, 22). Die Emp\u00f6rung von Frauen, auch M\u00e4nnern, kann man verstehen. Die historisch-kritische Forschung hat viel versucht, um diese Passagen zu eliminieren. Sp\u00f6ttisch k\u00f6nnte man den Bibelkritikern unterstellen, dass die Worte \u201ein der Gemeinde\u201c hinzugef\u00fcgt seien, also eigentlich Frauen immer schweigen sollten. Nach den Gesetzen der Logik l\u00e4sst sich aber folgende Auffassung vertreten: Der Apostel hatte diese Verse, die Frauen zu diskriminieren scheinen, in weiser Vorausschau gew\u00e4hlt, letztlich um GM zu verhindern! Dabei mag tr\u00f6stlich sein, dass nach Paulus die Menschen einander untertan sein sollen, also auch der Mann der Frau (Epheser 5, 21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bad Krozinger Synode hat sich auch auf die Bibel gegr\u00fcndet, und zwar in den konstruktiven Abschnitten, dass Frauen und M\u00e4nner einander erg\u00e4nzen und sich wechselseitig bereichern sollen, wobei auf R\u00f6mer 12, 2 ff und 1. Korinther 12, 12 ff hingewiesen worden ist. Die GM-Ans\u00e4tze werden allerdings nicht mit Versen aus dem Wort Gottes begr\u00fcndet. Die feministische Theologie findet darin keine wirkliche St\u00fctze. Es ist erschreckend, wie wenig an theologischer Wissenschaft die Synode 20 Jahre zuvor zu bieten hatte. Entsprechendes gilt auch f\u00fcr die erw\u00e4hnte nordelbische Handreichung, obgleich die Bisch\u00f6fe Jepsen, Wartenberg-Potter und Dr. Knuth das Gender-Projekt unterzeichnet hatten. Verst\u00e4ndlich sind gewiss die Hinweise auf Markus 10, 30 und Lukas 11, 28, um die Aufhebung patriarchaler Herrschaftsstrukturen zu untermauern. Diese sind in der Tat nicht biblischen Ursprungs. Am kritischsten stehen die Verantwortlichen zu der \u201eWeigerung vieler christlicher Kirchen, Frauen zu ordinieren\u201c. Insoweit besteht offenbar ein missionarisches Bed\u00fcrfnis, etwa Katholiken oder Orthodoxe zu \u201ebekehren\u201c. Ob man dazu wirklich des Umwegs \u00fcber GM bedarf, ist h\u00f6chst fraglich, zumal es trotz der Synode von Bad Krozingen oder den EU-Bestimmungen Anzeichen f\u00fcr eine \u00c4nderung in den Weltkirchen gibt. Eine Begr\u00fcndung f\u00fcr GM fehlt auch in der nordelbischen Schrift \u201eDas alles ist m\u00f6glich!\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute wird in vielen Bereichen nach Vorbildern gesucht. Tatkraft ist etwas, das dem heutigen Mann dringend zu empfehlen ist. Vom Apostel Paulus kann man wirklich nicht sagen, dass er etwa im negativen Sinne \u201eweich\u201c gewesen sei. Mut und Tatkraft haben ihn ausgezeichnet. Eine zentrale Vorschrift bei ihm ist: \u201eWachet, steht im Glauben, seid m\u00e4nnlich und seid stark!\u201c (1. Korinther 16, 13). Das hat nichts mit autorit\u00e4rem Gehabe zu tun, zumal es im folgenden Vers hei\u00dft: \u201eAlle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen\u201c. Patriarchalische Exzesse schlie\u00dfen den Gedanken der Liebe bereits aus logischen Gr\u00fcnden aus. Mit einer liebevollen Gesinnung kann ein Mann auch ohne weiteres \u201eFamilienoberhaupt\u201c sein, auch wenn es mancher Frau nicht gef\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der vollkommene Mann ist weder Macho noch Weichei (Paulus spricht von \u201eWeichlingen\u201c im 1. Korinther 6, 9), aber er ist ein Streiter f\u00fcr das Gute. \u201eDie Kampfbereitschaft eines Mannes zeigt sich nicht im Kampf um die eigene Ehre, sondern darin, dass er f\u00fcr die Wahrheit eintritt mit allem, was ihm zur Verf\u00fcgung steht\u201c (so der Chemiker Dr. Daniel Meinzer). Das bedeutet, dass man auch zur Wahrheit steht, selbst am Arbeitsplatz, auch wenn es unbequem und mit Nachteilen verbunden ist. Man muss sich nur vor Augen halten, was eine Vielzahl von gro\u00dfen Denkern best\u00e4tigt: \u201eDer Mensch ist unheilbar religi\u00f6s\u201c. Die Gender-Anh\u00e4nger m\u00fcssen sich ehrlich sagen, dass ihre Perspektive letztlich auch religi\u00f6sen Charakter hat. Sie scheuen aber den \u00f6ffentlichen Disput.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man darf auch nicht \u00fcbersehen, dass aus christlicher Perspektive die Verf\u00fchrung eine erhebliche Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Die Demagogie hat besonders bei den gro\u00dfen vernichtenden Ideologien des 20sten Jahrhunderts ma\u00dfgeblichen Einfluss gehabt. Paulus ist bewusst, dass sich Gottes Gegenspieler durchaus als \u201eEngel des Lichts\u201c verstellt (2. Korinther 11, 14). Nach dem Gesagten trifft dies zumindest teilweise f\u00fcr GM zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun ist es durchaus nachvollziehbar, dass derartige Ausf\u00fchrungen Gender-Ideologen st\u00f6ren. Allein schon die biblischen \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die verantwortungsschwere Stellung des Mannes wirken als Sakrileg. Das gilt auch f\u00fcr die pers\u00f6nliche Beziehung des Menschen mit Jesus Christus, weil diese in gewisser Hinsicht auch die Subordination des Menschen beinhaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>10. Unvereinbarkeit von Gender Mainstreaming<br \/>\nmit kirchlichem Bildungsauftrag<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gender-Ideologie ist bei aller Nettigkeit der Kirchen nicht w\u00fcrdig. Die katholische h\u00e4lt sich zur\u00fcck und f\u00e4hrt damit gut; die evangelische hat sich dem neuen Diktat teilweise unterworfen. Die Nordelbische Kirche hat zeitlich nach der erw\u00e4hnten Handreichung selbst verf\u00fcgt, dass die Menschen bef\u00e4higt werden sollen, in ihrem Glauben kritikf\u00e4hig gegen\u00fcber menschlichen Ideologien zu werden (NEK Synode online, Februar 2008). Diese Organisation erweckt den Eindruck, als ob sie einfache Regelungen wie die des Grundgesetzes \u00fcber die Gleichberechtigung geistig nicht erfasst hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grundlage ist eine Synodalentscheidung von 2004. Es wird die Gender-Ideologie im vollen Umfang \u00fcbernommen, ohne Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass sich die Entscheidungstr\u00e4ger wissenschaftlich und kritisch damit auseinandergesetzt haben. Die Synode beschlie\u00dft das Konzept zur Umsetzung des Gender-Mainstreaming-Verfahrens und bittet die Kirchengemeinden, Kirchenkreise sowie die Dienste, Werke und Einrichtungen, dieses \u201ebis zum Jahre 2010 zu implementieren\u201c. Die EU-F\u00f6rderprogramme, insbesondere der EU-Strukturfonds \u2013 sind an die Erf\u00fcllung des Gender-Mainstreaming-Prinzips gebunden. Insbesondere die Diakonischen Werke, die F\u00f6rdermittel beantragen, m\u00fcssen bereits jetzt das Prinzip anwenden. \u201eStellungnahmen, Positionsbestimmungen und Forderungen zu wichtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Themen werden k\u00fcnftig nur mit der Gender-Perspektive vollst\u00e4ndig, angemessen und zureichend erscheinen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun ist die NEK seitdem wirklich aktiv gewesen. Sie hat die Umsetzung bereits in die Wege geleitet. Dem Juristen fallen besonders zwei Handlungsbereiche auf. Zun\u00e4chst irritiert der \u201eKirchliche Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag (KAT) vom 01.12.2006\u201c. Auff\u00e4llig ist, dass es hier nicht nur um das bisherige feministische \u201eI\u201c geht, sondern um die rein weibliche Formulierung. Der Begriff \u201eArbeitnehmerin\u201c ist in dem Gesetz Standard. Die M\u00e4nner kommen allenfalls nebenbei vor, und zwar im zweiten Absatz von \u00a7 1: \u201eDie im Tarifvertrag verwendete Bezeichnung Arbeitnehmerin umfasst weibliche und m\u00e4nnliche Arbeitnehmer\u201c. Der Leser denkt hier unvermittelt an Satire.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entsprechendes gilt auch f\u00fcr die \u201eBibel in gerechter Sprache\u201c, die zu einem gro\u00dfen Teil von der ehemaligen L\u00fcbecker Bisch\u00f6fin Frau Wartenberg-Potter verantwortet wird. In der Pr\u00e4ambel der \u201eVerfassung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche\u201c hei\u00dft es u. a.: Sie ist verpflichtet, \u201eVerf\u00e4lschungen abzuwehren\u201c. Die \u201eBibel in gerechter Sprache\u201c weist ehrlich auf die \u201eMitwirkenden\u201c hin. Die Bisch\u00f6fin ist auf S. 2400 aufgef\u00fchrt im \u201eBeirat zur F\u00f6rderung, Unterst\u00fctzung und Begleitung des Projektes\u201c. Anstatt die \u00dcberwachungspflicht zu erf\u00fcllen, hat sie selbst die kirchliche Verfassung mit F\u00fc\u00dfen getreten. Das ergibt sich aus dem Gutachten des Theologieprofessors und Altbischofs Ulrich Wilckens. Die Fassung sei von einer \u201etiefen H\u00e4resie\u201c, also von Irrlehre durchzogen. Er wirft seiner sp\u00e4teren Nachfolgerin auf dem Bischofsstuhl Vers\u00e4umnisse ihres geistlichen W\u00e4chteramtes vor. Der Begriff \u201eVater\u201c f\u00fcr Gott wird vermieden. Damit wird das Wesen des biblischen Gottes mutwillig ver\u00e4ndert. Jesus erscheint nicht als Sohn Gottes und Erl\u00f6ser, sondern als \u201evorbildlicher Mensch\u201c, der den Menschen die weiblichen Z\u00fcge seiner Gotteserfahrung nahe bringt. Die gutachterliche Stellungnahme unterstreicht, dass es sich hier im juristischen Sinne um eine \u201eUrkundenf\u00e4lschung\u201c nach \u00a7 267 StGB handelt. Danach muss mit einer Freiheitsstrafe bis zu f\u00fcnf Jahren derjenige (f\u00fcr die Betreffenden auch: \u201ediejenige\u201c) rechnen, der (die) zur T\u00e4uschung im Rechtsverkehr eine echte Urkunde verf\u00e4lscht. Als solche l\u00e4sst sich der Urtext der Heiligen Schrift ansehen. Man muss bei dem Produkt wohl von \u201eselbstgerechter Bibel\u201c reden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u201eSpiegel\u201c spottet \u00fcber die \u201eFrauenpower-Bibel\u201c und stellt sie als \u201enicht seri\u00f6s\u201c hin. Die \u00dcbersetzer \u00fcbersehen aber, dass sie sich letztlich auf eine Stufe mit den Nazis gestellt haben. Im Dritten Reich wurde auch \u201ezeitgerecht\u201c an theologischen Lehrst\u00fchlen verk\u00fcndet, dass Jesaja 53 erst um 800 nach Christi Geburt von den Juden erfunden worden sei, um den arischen V\u00f6lkern einen Schuldkomplex zu suggerieren, damit sie besser ausgebeutet werden konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gemeindeglied wird hellh\u00f6rig, wenn dann die Rede von den \u201eInformationen \u00fcber wissenschaftliche Erkenntnisse der Geschlechterforschung\u201c ist. Zumindest l\u00e4sst sich nicht so ohne weiteres in den kirchlichen Beschl\u00fcssen die Wissenschaftlichkeit erkennen, man muss den Verantwortlichen viel glauben! Vor allem gibt es keine Hinweise daf\u00fcr, dass insoweit Forschung getrieben wird mit der Ma\u00dfgabe, dass sie ergebnisoffen ist. Es handelt sich hier um ein allgemeines gesellschaftliches Problem, wobei zutiefst zu bedauern ist, dass sich die profilierte Evangelische Kirche, die bald ein halbes Jahrtausend lang die geistige Entwicklung in Deutschland bestimmt hat, nunmehr an den Zeitgeist verkauft hat. Gesetz und Rechtsprechung kennen den Begriff \u201eKartell\u201c. Gedacht ist an Verhinderung, Einschr\u00e4nkung und Verf\u00e4lschung des Wettbewerbs in der Wirtschaft. Es sind in theologischer und gesellschaftlicher Hinsicht Monopole gebildet worden, wobei es am geistigen Wettbewerb fehlt, so dass man von einer \u201ekumulativen Marktabschottungswirkung\u201c sprechen kann. Wenn \u00fcberhaupt, dann m\u00fcsste doch bei Beschl\u00fcssen, die eindeutig gegen den Wortlaut der Bibel versto\u00dfen, wenigstens Einstimmigkeit gefordert sein. Das synodale Verhalten in Bezug auf Feminismus und GM berechtigt zu der in der Christenheit immer wieder auftauchenden Frage, wieweit gesetzestreue Gemeindeglieder den Beschl\u00fcssen Folge leisten sollen. Auch wenn es sich rein formal um Empfehlungen handelt \u2013 etwa vergleichbar mit den \u201eRichtlinien der EU\u201c \u2013, wird von Bisch\u00f6fen, Pr\u00f6psten, Pastoren und Kirchenvorstandsmitgliedern letztlich doch erwartet, sich jenen zu unterwerfen. Wenn etwas gegen den \u201ereformatorischen Ordre Public\u201c verst\u00f6\u00dft, so muss, wie im Grundgesetz vorgesehen, den Gemeinden ein Widerstandsrecht zuerkannt werden. Die Bibel kennt ja das Postulat, Gott mehr als den Menschen zu gehorchen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel ist sehr streng mit den Pastoren, die ja \u2013 \u00fcbersetzt \u2013 Hirten sein sollen. Jesus spricht von sich indirekt als dem guten Hirten, der sein Leben f\u00fcr die Schafe l\u00e4sst. \u201eDer Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verl\u00e4sst die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe\u201c (Johannes 10, 12). Es erhebt sich die Frage, wieweit es korrekt ist, diejenigen, die den \u201eWolf im Schafspelz\u201c, das nett erscheinende GM, haben kommen sehen und die Herde verlassen, als Mietlinge anzusehen sind. Die Kirche, der die Gesellschaft das N\u00e4chstenliebegebot zu verdanken hat, m\u00fcsste gerade danach lechzen, die M\u00e4nnerverh\u00f6hnungen zu unterbinden. Die Bezeichnung als \u201eVolltrottel\u201c k\u00f6nnte man vielleicht noch scherzhaft hinnehmen, wenn aber die FDP-Politikerin Cornelia Pieper den Mann als \u201ehalbes Wesen\u201c bezeichnet, als einen Unfertigen, der \u201evon der Evolution und dem weiblichen Geschlecht \u00fcberholt\u201c worden sei, dann wird es h\u00f6chst kritisch. Radikalfeministinnen wie Andrea Dworkins sprechen unverbl\u00fcmt \u00fcber die Erforderlichkeit der M\u00e4nnervernichtung \u2013 das erinnert an die Eingangsworte von Sartre. Die Frage ist berechtigt: Wo sp\u00fcrt man in Staat und Kirche noch Luthers Geisteskraft: \u201eDer Kaiser muss kein Christ sein, es gen\u00fcgt, dass er Vernunft besitzt\u201c? Protestanten sind ersch\u00fcttert, wenn sie vom katholischen weltbekannten Journalisten Peter Scholl-Latour h\u00f6ren m\u00fcssen, dass der Protestantismus sich nicht nur im Siechtum befinde, sondern bereits gestorben sei. Es ist schon auffallend, dass die Schwesternkirche um ein Vielfaches \u00f6fter in den Medien vorkommt als die Evangelischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Ergebnis l\u00e4sst sich festhalten, dass GM \u2013 bei allen gut gemeinten Beweggr\u00fcnden \u2013 der Gesellschaft und der Kirche nicht w\u00fcrdig ist. Es fehlt am notwendigen Minimum der Erkenntniskr\u00e4fte. Man kann letztlich einer scharfen Kritikerin, n\u00e4mlich der Tochter des RAF-Mitglieds Ulrike Meinhoff, Bettina R\u00f6hl nur zustimmen. Als Publizistin, die um die Beseitigung der auf GM zur\u00fcckzuf\u00fchrenden Asymmetrie bem\u00fcht ist, schreibt sie (Cicero Online Spezial vom 20.08.2008): \u201eWas hier als Gleichberechtigung daher kommt, ist jedoch tats\u00e4chlich Frauenbevorzugung und M\u00e4nnerbenachteiligung mit zweifelhaftem Nutzen f\u00fcr Frauen und zweifellosem Schaden f\u00fcr M\u00e4nner. \u2026 Von spezifischen M\u00e4nnerrechten oder dem Ausgleich von klassischen M\u00e4nnerbenachteiligungen, die es auch gibt, ist in den bisher ver\u00f6ffentlichten Texten zu GM an keiner Stelle die Rede. Bist du Frau, bleibst du Frau, bekommst aber alles, was die Gesellschaft zu bieten hat. \u2026 Gender Mainstreaming ist eine Art totalit\u00e4rer Kommunismus in Sachen Sex und Geschlechterbeziehung. Die real existierende Welt wird unterschwellig das (zu eliminierende) Patriarchat genannt, und die Frau und auch die Gesellschaft sollen zu ihrem Gl\u00fcck in Gestalt eines Matriarchats auf leisen Sohlen gezwungen werden: Frauen in den Beruf und an die Macht, sprich in die F\u00fchrungspositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur, M\u00e4nner an den Herd und in die traditionell zu 100 % besetzten Schwerstarbeiten, wie Untertagebau, Kampftauchen, Firefighter (die ausdr\u00fccklich von der Frauenministerin nicht genannt werden). Kinder in die Krippen, M\u00e4dchen in die GM-F\u00f6rderprogramme, Jungs in die Gender-Mainstream-Umerziehungsschule, wo sie die historischen Verbrechen der M\u00e4nner an den Frauen b\u00fcffeln. Und Familie? Abgeschafft\u2026\u201c Die emp\u00f6rte Kritikerin spricht sogar von einem \u201epseudowissenschaftlichen Rassismus\u201c und fragt, ob die Mehrheit der Frauen wirklich Interesse daran habe, dass ihre S\u00f6hne systematisch von GM benachteiligt werden als Bu\u00dfe f\u00fcr historische Ungerechtigkeiten. Sie deutet gar etwas von \u201eRachelegitimationen\u201c an und bringt GM auf den Punkt: \u201e\u00d6strogen bedeutet Friedlichkeit, Fruchtbarkeit, Frohsinn \u2013 Testosteron dagegen bedeutet Teufel, Terror und Tyrannei\u201c. Sie erachtet die Ver\u00f6ffentlichungen des Frauenministeriums als Produkte simplen Geistes, mit denen bereits die 68er sich selbst und ihre Kinder ausgiebigst gequ\u00e4lt h\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re eine sch\u00f6ne Aufgabe der M\u00e4nner in Anlehnung an Bettina R\u00f6hl, nunmehr mit Geist, Scharfsinn, Witz und auch emotionaler Intelligenz Staat und Kirche auf deren Verantwortungslosigkeit in Bezug auf GM hinzuweisen. Dabei soll durchaus in bipolarer Weise auf den gutmenschlichen Charakter der Ideen aufmerksam gemacht werden. So sch\u00f6n das neue Gemeinschaftsdenken auch ist \u2013 einen \u201eZwangskonsens\u201c hatten wir bereits in den Gro\u00dfideologien des vergangenen Jahrhundertes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht dem Verfasser \u00fcberhaupt nicht darum, andere Personen blo\u00dfzustellen, die eindeutige Kritik l\u00e4sst sich leider nicht vermeiden. Der aufmerksame Leser konnte feststellen, dass es um eine \u201eKritik an der Kritik\u201c geht. Auch wenn Political Correctness und neumodische Toleranz so etwas nicht zulassen, bleibt der Autor bei seiner \u2013 vom Bundesgerichtshof untermauerten \u2013 Ansicht: Der durch neue Ideen Desavouierte traditionell Agierende darf mit noch deutlicheren Worten kontern. Es geht \u00fcberhaupt nicht um Angriffe gegen einzelne Personen \u2013 etwa \u201eGenderisten\u201c oder Homosexuelle, die als von Gott geliebte Menschen anzusehen sind \u2013 sondern um eine ad\u00e4quate Verteidigung des Bestehenden gegen unbegr\u00fcndete Erneuerungsideen und damit verbundene Diffamierungen des Traditionellen. Die GM-Aktivisten sollten nicht vergessen, dass ein Verbrecher wie Reichs-Propagandaminister Joseph Goebbels die Umfunktionierung von traditionell Bew\u00e4hrtem \u00fcber eine Bewusstseinsrevolution realisieren wollten. Zumindest die Gebildeten unter den jetzigen Revolution\u00e4ren sollten die Sorgen ihrer geistigen Kontrahenten respektieren. Sie m\u00fcssen auch verstehen, dass, wenn sie mit Aggressivit\u00e4t und autorit\u00e4rem Gehabe vorgehen, die Mittel begrenzt sind, ihnen nur mit \u201eEngelszungen\u201c zu begegnen. Das Handeln der arrogant und indoktrin\u00e4r wirkenden Entscheidungstr\u00e4ger muss bei aller Achtung vor ihrer Person bek\u00e4mpft werden. Dass sich manch unfreundliches Wort nicht vermeiden l\u00e4sst, liegt auf der Hand. Pers\u00f6nlich ist das nie gemeint \u2013 in Anlehnung an Jesus, der Menschen, die ein Gedankengeb\u00e4ude errichten, welches auf Unredlichkeit fu\u00dft, als \u201eSchlangenbrut\u201c oder \u201eOtterngez\u00fccht\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daher kann man mit den 68ern den Gender-Verantwortlichen sagen: \u201eDie Hierarchie ist wie ein Regal, je h\u00f6her, desto nutzloser\u201c. In der Tat ist GM sinnlos, auch wenn diese Ideologie von h\u00f6chster Stelle verordnet wird. Der B\u00fcrger soll durch diese Zeilen zum Widerstand angeregt werden, etwa im Sinne der tapferen Barbara Rosenkranz aus \u00d6sterreich, die in ihrer Kritik am \u201egeschlechtslosen Menschen\u201c unverbl\u00fcmt davon spricht, dass durch die Gehirnw\u00e4sche offenbar keiner mehr wissen soll, ob er M\u00e4nnlein oder Weiblein sei. Sie spottet \u00fcber die \u201egegenderten Ampeln\u201c in Dresden, auf welchen neben den M\u00e4nnchen auch noch Frauchen hinzugef\u00fcgt worden sind. Als Warnung soll uns das auf der Leipziger Messe 2009 vorgestellte Buch \u201eDie n\u00e4chsten 100 Jahre\u201c von George Friedmann dienen, der in unh\u00f6flich anmutender Weise den Deutschen prophezeit, sie w\u00fcrden ab dem Jahr 2050 wegen \u00dcberalterung und allzu sozialen Verhaltens in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Gott m\u00f6ge uns davor bewahren!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Christian Hausen, Rechtsanwalt<br \/>\n24536 Neum\u00fcnster<br \/>\nM\u00e4rz 2009<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschlechtergerechtigkeit &#8211; eine protestantische Erleuchtung? Teil II 6. Undemokratische Einf\u00fchrung eines Leitprinzips Wir haben hiermit eine Wende im Staat erreicht, die ihresgleichen sucht. Die geschlechterpolitische Strategie des Gender Mainstreaming hat in der bundesdeutschen Debatte eine erstaunlich schnelle Karriere gemacht. 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