{"id":4877,"date":"2010-08-09T09:44:19","date_gmt":"2010-08-09T07:44:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4877"},"modified":"2014-06-13T12:49:47","modified_gmt":"2014-06-13T10:49:47","slug":"umgang-mit-fremden-in-der-bibel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4877","title":{"rendered":"Umgang mit Fremden in der Bibel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Umgang mit Fremden in der Bibel &#8211; Gott und die Fremden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im alten Israel gab es differenzierte Vorstellungen dar\u00fcber, wie man mit Fremden umgehen sollte. Schon innerhalb des Alten Testaments wurden diesbez\u00fcgliche Vorschriften sp\u00e4ter an die ver\u00e4nderte gesellschaftliche Situation angepasst. Im Neuen Testament ver\u00e4ndert sich dann die Perspektive grundlegend; der Rahmen ist nicht mehr ein ethnisch-religi\u00f6s geschlossenes Gemeinwesen, sondern die neue Gemeinde, in der ethnische Gesichtspunkte zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Probleme, die sich in weiten Teilen Europas im Blick auf die Migration und das Zusammenleben zwischen \u201eEinheimischen\u201c und \u201eFremden\u201c ergeben, geh\u00f6ren zu den dr\u00e4ngendsten Fragen, die sich unserer Gesellschaft heute stellen. Das zeigt sich schon allein an der Vielzahl von Massnahmen, mit denen der Staat die Probleme zu l\u00f6sen versucht. Auch christliche Politiker und die Kirchen nehmen sich der Thematik an, in der Regel auf Seiten derer, die eine \u201eoffene\u201c, d.h. Migrations-freundliche Haltung einfordern.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kaum biblisch begr\u00fcndet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei bleibt aber die biblisch-theologische Begr\u00fcndung auffallend d\u00fcnn. Man beruft sich auf abstrakte Prinzipien wie \u201eJesus ruft uns auf zur Solidarit\u00e4t\u201c oder man w\u00e4hlt ein paar wenige Bibelstellen aus und versucht, sie ungeachtet ihrer urspr\u00fcnglichen sozio-kulturellen Einbettung einfach eins-zu-eins auf unsere heutige Situation zu \u00fcbertragen. Besonders beliebt sind Stellen wie \u201eEinen Fremdling sollst du nicht bedr\u00fccken\u201c (2. Mose 22,20) oder \u201eEinerlei Gesetz und einerlei Recht soll gelten f\u00fcr euch und f\u00fcr den Fremden, der bei euch wohnt\u201c (4. Mose 15,16).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei er\u00f6ffnen sich dem, der geduldig und aufmerksam danach fragt, wie das Volk Gottes in der Bibel mit Fremden umgegangen ist, eine Vielzahl an erstaunlichen, oft ungewohnten, aber in manchem auch heute hilfreichen Erkenntnissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das biblische Bild vom Umgang mit Fremden ist wesentlich komplexer als oft angenommen. Das zeigt auch ein n\u00e4herer Blick auf die zwei genannten Stellen aus dem Alten Testament: Mit dem \u201eFremdling\u201c aus 2. Mose 22 ist nicht irgendein Fremder gemeint, sondern nur der \u201eBeisasse\u201c, d.h. derjenige, der bereit ist, sich weitgehend an die israelitische Gemeinschaft zu assimilieren. Beim \u201egleichen Recht\u201c, das in 4. Mose 15 f\u00fcr den Fremden gefordert wird, geht es wiederum um das Recht nur f\u00fcr den sich assimilierenden Fremden (den \u201eBeisassen\u201c), und die Gleichberechtigung ist gemeint als Gleichverpflichtung, bezogen auf ganz konkrete, eingegrenzte Lebensbereiche, so dass von einer allgemeinen Gleichberechtigung nicht gesprochen werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eckdaten im Umgang mit Fremden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche Eckdaten zum Umgang mit Fremden, die f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Migrationsthematik von Bedeutung sind, lassen sich der Bibel entnehmen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Jedem Menschen kommt, unabh\u00e4ngig von Rassen- oder Volkszugeh\u00f6rigkeit, eine unendliche W\u00fcrde aufgrund seiner Gottesebenbildlichkeit zu; jedem Rassend\u00fcnkel ist damit der Boden entzogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Die Vielfalt der V\u00f6lkerwelt und die damit verbundene volle Herausbildung der Unterschiede der Ethnien ist etwas Positives; ihre Aufl\u00f6sung in einem Einheitsbrei, in einem multikulturellen gesichtslosen Mix, ist kein biblisches Ziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Es ist zu unterscheiden zwischen zwei Hauptgruppen von Fremden. Die eine verharrt emotional, kulturell oder religi\u00f6s in gr\u00f6sserer Distanz zur Gesellschaft, die sie aufnehmen soll; die andere ist bereit, sich auf allen Ebenen st\u00e4rker zu assimilieren. Die Kategorie \u201eAusl\u00e4nder\u201c als generalisierender Begriff ist nicht biblisch. Diese Feststellung steht in Spannung zum postmodernen Grundsatz des generellen Verbots der Ungleichbehandlung von Menschen ungleicher Herkunft und Zugeh\u00f6rigkeit (Prinzip der \u201eNicht-Diskriminierung\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Je nach Lebensbereich und je nach Assimilationsgrad des Fremden gehen Berechtigung und Verpflichtung unterschiedlich weit. Fremde, die sich nicht dauerhaft in die Volksgemeinschaft einf\u00fcgen wollen, werden von spezifischen F\u00f6rderungsmassnahmen wie dem Schuldenerlass im Sabbatjahr und dem Zinsverbot ausgenommen (5. Mose 15,3; 23,20-21). Immer gilt, dass das Mass, in dem sich der Fremde einzuf\u00fcgen bereit ist, mit dem Mass an Aufnahme- bzw. Integrationsbereitschaft seitens der Einheimischen korrespondieren muss. Das widerspricht Versuchen, die Erteilung von Rechten an nicht oder kaum angepasste Fremde als Mittel der Integration zu gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Einwanderung von Fremden und ihre Betreuung geschieht nicht auf der Ebene einer zentralisierten Staatsb\u00fcrokratie, sondern im direkten Bezug zu konkreten Privatpersonen oder \u00fcberschaubaren lokalen Gemeinschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Von denjenigen Fremden, die sich dauerhaft in Israel niederlassen, wird nicht nur die \u00dcbernahme der \u201ezivilen\u201c Ordnungen Israels verlangt, sondern auch ein Mindestmass an Anpassung im religi\u00f6sen Bereich. Dazu geh\u00f6rt das Halten des Arbeitsverbotes am Sabbat und am Jom Kippur (2. Mose 20,10; 3. Mose 16,29). Es wird im Alten Testament zwar verschiedentlich davon berichtet, dass an Angeh\u00f6rige nicht-israelitischer Religionen Sonderrechte zur Aus\u00fcbung ihres Kults erteilt werden; in der Sicht der biblischen Autoren ist ein solches Vorgehen aber falsch. Damit stimmt \u00fcberein, dass sich weder im Alten noch im Neuen Testament von den Verfassern legitimierte Vorbilder f\u00fcr den modernen \u201einterreligi\u00f6sem Dialog\u201c finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Eine Pflicht zur Anpassung oder gar Preisgabe eigener kultureller Werte zugunsten der hinzu kommenden Fremden ist biblisch nicht zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer geh\u00f6rt vollberechtigt dazu?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu ein Beispiel. Das Gesetz \u00fcber den Eintritt in die Gemeinde (5. Mose 23,2-9):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es legt fest, dass nicht-israelitische Eunuchen, Ammoniter und Moabiter bis ins zehnte Geschlecht, d.h. grunds\u00e4tzlich <em>nicht<\/em> in die Gemeinde des Herrn aufgenommen werden k\u00f6nnen, Edomiter und \u00c4gypter erst nach der dritten Generation. Im Blick dieser Regelung ist nicht die Frage, wer sich im Land Israel aufhalten darf, sondern es geht um den Zugang zur Religionsgemeinschaft Israels und damit auch zu den politisch bestimmenden Gremien, also darum, wer \u201cB\u00fcrger\u201d Israels im vollen Sinne werden kann. Es wird demnach deutlich zwischen Aufenthalts- und Mitbestimmungsrecht unterschieden. Hier wird das Modell einer Gesellschaft entworfen, in der auch auf l\u00e4ngere Sicht verschiedene Klassen von unterschiedlich integrierten Landesbewohnern nebeneinander leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die entscheidenden Gesichtspunkte, die \u00fcber die Zulassung zur Gemeinde entscheiden, sind physische Integrit\u00e4t, historische Ber\u00fchrungen mit Israel in der Vergangenheit und geneaologische bzw. ethnische N\u00e4he zu Israel. Weil unmittelbar theologische Kriterien fehlen und ethnischen bzw. historische Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, r\u00fcckt die in 5. Mose 23 sich manifestierende Konzeption in die N\u00e4he dessen, was sp\u00e4ter als \u201cnationalistisch\u201d bezeichnet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anpassungen bei Nehemia<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gesetz ist darum besonders interessant, weil wir innerhalb des Alten Testaments etwas \u00fcber seine Anwendung in einer sp\u00e4teren Epoche erfahren: In Nehemia 13,1\u20133, einem Text, der sich etwa auf die Mitte des 5. Jahrhunderts vor der Zeitenwende bezieht, wird berichtet, dass nach der \u00f6ffentlichen Verlesung von 5. Mose 23 \u201ealles fremde Volk\u201c aus Israel ausgeschieden wurde. Das alte Gemeindegesetz wird damit \u00fcber seinen urspr\u00fcnglichen Wortsinn hinaus ausgeweitet auf Menschen fremder Herkunft, die im urspr\u00fcnglichen Text nicht direkt angesprochen sind. Aufgrund der Gesamttendenz des Wirkens Nehemias ist aber zugleich damit zu rechnen, dass alle diejenigen, die sich zum Gott Israels bekehren, von dieser Massnahme nicht betroffen sind (Neh 10,29). Damit ist die Aufnahme des alten Gesetzes in den Tagen Nehemias sowohl mit einer Versch\u00e4rfung als auch mit einer Erleichterung verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So stehen wir vor einem interessanten Befund: Einerseits wird ein aus ganz anderen historischen Zusammenh\u00e4ngen stammendes Gesetz wegen seiner W\u00fcrde auch in viel sp\u00e4terer Zeit trotz der v\u00f6llig ver\u00e4nderten Situation aufgenommen und angewendet. Andererseits erfolgt diese Anwendung wegen der weitreichenden Ver\u00e4nderung der \u00e4usseren Umst\u00e4nde in bemerkenswert grosser Freiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kombination von Traditions<em>bindung<\/em> und historisch sensitiver Flexibilit\u00e4t in der Traditions<em>anwendung<\/em>, wie sie hier\u00a0 zutage tritt, darf wohl als vorbildhaft f\u00fcr den Umgang mit den Fremdenbestimmungen des Alten Testaments auch in den ver\u00e4nderten Umst\u00e4nden unserer Zeit und unseres Umfelds gelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Heute ist vieles anders<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unterschiede der historischen Situation verbieten eine simple eins-zu-eins-\u00dcbertragung von biblischen Vorbildern auf die heutige politische Situation. Das betrifft zum einen die Sonderrolle Israels, die nicht einfach auf einen modernen Staat wie die Schweiz \u00fcbertragbar ist. Das betrifft aber auch die Tatsache, dass wir es in der heutigen Situation mit neuen Faktoren zu tun haben, f\u00fcr die es keine direkten Analogien in der biblischen Welt gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier w\u00e4re etwa an das gewerbsm\u00e4ssige Schlepperwesen zu denken, aber auch an die weltweite Vernetzung. Sie f\u00fchrt dazu, dass potenziell viele Menschen eine Migration v.a. aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden anzustreben, um so an einem Lebensstil teilhaben zu k\u00f6nnen, von dem sie unter den Bedingungen fr\u00fcherer Zeiten nichts gewusst oder den sie aufgrund praktischer Hindernisse nicht als Ziel angestrebt h\u00e4tten. Die modernen Kommunikations- und Fortbewegungsm\u00f6glichkeiten machen es heute im Gegensatz zu fr\u00fcher m\u00f6glich, dass man auch am neuen Wohnort in intensiver Beziehung zu seinem Herkunftsort stehen kann. Das hindert tendenziell den Willen zur Assimilation. Schliesslich ist zu bedenken, dass ein bedeutender Teil der heutigen Migrantinnen und Migranten dem Islam angeh\u00f6ren. Weil dieser aber von seiner Wurzel her eine Gegenthese zum Christentum und Judentum darstellt, spitzt sich die Frage nach der religi\u00f6sen oder allgemein kulturellen Kompatibilit\u00e4t in einer Weise zu, dass sie nicht mit der Berufung auf allgemeine Prinzipien zu l\u00f6sen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine neue Sicht im Neuen Testament<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Neue Testament \u201e\u00fcberwindet\u201c nicht die alttestamentlichen Aussagen zum Umgang mit Fremden, sondern beleuchtet die Frage aus einer anderen Perspektive: Hier geht es nicht um die Ebene einer ethnisch-religi\u00f6sen Gemeinschaft, die in sich geschlossen und staatlich geordnet ist, sondern um die Ebene der (neuen) Gemeinde. In der christlichen Gemeinde gilt, dass es in der Stellung vor Gott keinen Unterschied mehr gibt zwischen \u201eJuden und Griechen\u201c (Gal 3,28). Zudem unterliegt die innerhalb der Gemeinde zu \u00fcbende Bruderliebe keinen ethnischen Beschr\u00e4nkungen; sie wird aber stets der allgemeineren N\u00e4chstenliebe vorgeordnet. Da Gemeinde und Staat nicht miteinander identisch sind, k\u00f6nnen die f\u00fcr die Gemeinde g\u00fcltigen Grunds\u00e4tze nicht einfach auf den Staat \u00fcbertragen werden. Sch\u00f6pfungsm\u00e4ssig vorgegebene Unterschiede wie die der ethnischen Herkunft sind mit Blick auf die Stellung vor Gott irrelevant, aber nicht in der Organisation staatlichen Lebens. Der Staat ist nach biblischem Verst\u00e4ndnis kein \u201eHilfswerk f\u00fcr alle\u201c, sondern Garant eines geordneten Zusammenlebens nach innen und Verteidiger gegen Feinde von aussen. Eine biblisch verantwortete Migrationspolitik hat diesen Vorgaben Rechnung zu tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Bibel liefert keine Rezepte:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gefahr ist gross, dass wir als Christen (wie manche andere) in der Frage nach dem Umgang mit Fremden bloss vorgefasste Meinungen vertreten, und diese (im Unterschied zu anderen) mit Bibelzitaten untermauern, die aber aus dem Zusammenhang gel\u00f6st sind und die nur nachtr\u00e4glich begr\u00fcnden, was wir vorher schon f\u00fcr richtig hielten. Wenn wir versuchen, die aktuellen Migrationsfragen zu beantworten, kann uns nur ein geduldiges H\u00f6ren auf die differenzierten und pr\u00e4zisen Aussagen des Alten und des Neuen Testaments zum Umgang mit Fremden vor oberfl\u00e4chlichen Schnellsch\u00fcssen bewahren; dazu geh\u00f6rt auch das Beachten aller verf\u00fcgbaren soziologischen und historischen Erkenntnisse. Einfache L\u00f6sungen und eins-zu-eins kopierbare Modelle werden uns in der Bibel nicht geboten. Hier stossen wir auf vielschichtige Einsichten, die je nach \u00e4usseren Umst\u00e4nden und im Blick auf konkrete Personengruppen unterschiedliche Akzente setzen. Zwei der wichtigsten Unterscheidungen werden in der \u00f6ffentlichen Diskussion oft \u00fcbergangen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Ein Fremder ist nicht einfach ein Fremder; seine kulturelle, insbesondere religi\u00f6se Distanz sowie das Mass seiner Anpassungsbereitschaft spielen eine wichtige Rolle bei der Frage nach der Regelung des Umgangs mit ihm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Soziales Engagement f\u00fcr Fremde ist biblisch gesehen keine abstrakt-staatliche, sondern eine konkret-pers\u00f6nliche Aufgabe. Und sie geschieht stets nach dem Prinzip einer bestimmten Rangordnung: zuerst die Glieder der Gemeinde, die in Not sind, dann auch die anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Markus Zehnder<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Magazin INSIST zum Thema &#8222;Kulturen&#8220; vom Januar 2010, <\/em><a href=\"http:\/\/www.insist.ch\/\"><em>www.insist.ch<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umgang mit Fremden in der Bibel &#8211; Gott und die Fremden Im alten Israel gab es differenzierte Vorstellungen dar\u00fcber, wie man mit Fremden umgehen sollte. Schon innerhalb des Alten Testaments wurden diesbez\u00fcgliche Vorschriften sp\u00e4ter an die ver\u00e4nderte gesellschaftliche Situation angepasst. 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