{"id":4320,"date":"2010-03-10T17:04:50","date_gmt":"2010-03-10T15:04:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4320"},"modified":"2010-03-10T17:04:50","modified_gmt":"2010-03-10T15:04:50","slug":"eine-kultur-des-todes-geht-um-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4320","title":{"rendered":"Eine &#8222;Kultur des Todes&#8220; geht um in Europa"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine \u201eKultur des Todes\u201c geht um in Europa &#8211;<br \/>\nAbtreibung und Euthanasie mit christlicher Ethik \u00fcberwinden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bad Gandersheim\/Bad Teinach (idea) \u2013 Vor einer \u201eKultur des Todes\u201c, die sich in Europa ausbreite, haben evangelische und katholische Theologen und Wissenschaftler gewarnt. Sie m\u00fcsse durch christliche Ethik \u00fcberwunden werden, erkl\u00e4rten sie auf zwei Tagungen mit insgesamt 160 Teilnehmern, die der Gemeindehilfsbund und das Gemeindenetzwerk (beide Walsrode) Ende Februar und Anfang M\u00e4rz in Bad Gandersheim (Harz) und Bad Teinach (Schwarzwald) veranstalteten. Getarnt als medizinische Dienstleistung oder Sozialhilfe werde das T\u00f6ten ungeborener Kinder oder alter Menschen gesellschaftsf\u00e4hig gemacht, erkl\u00e4rte der Osnabr\u00fccker Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker. <!--more-->Der evangelische Theologe Jens Motschmann (Bremen) erl\u00e4uterte anhand kirchlicher Verlautbarungen, wie der Lebensschutz in der evangelischen Kirche zugunsten der Selbstbestimmung der Frau aufgeweicht werde. Problematisch sei nicht die kirchliche Beratung von Frauen in Schwangerschaftskonflikten als solche, sondern die Ausstellung von Bescheinigungen, die eine straffreie T\u00f6tung des ungeborenen Kindes erm\u00f6glichen. Der Theologieprofessor Rainer Mayer (Stuttgart) erinnerte an die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Diese verleihe ihm in jedem Stadium der Existenz eine voraussetzungslose W\u00fcrde und stelle Lebensanfang und Lebensende ganz in die Verf\u00fcgung Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verweltlichung f\u00f6rdert Todeskultur<br \/>\n<\/strong>Wie der evangelische Medizinethiker und Theologe Otto W. Hahn (Eppingen-Adelshofen\/Nordbaden) ausf\u00fchrte, bef\u00f6rdere die zunehmende Verweltlichung Europas eine \u201eKultur des Todes\u201c. Damit nehme auch die Bef\u00fcrwortung von Euthanasie wieder zu. Nach Hahns Ansicht muss sie mit einer \u201eKultur der Barmherzigkeit\u201c \u00fcberwunden werden. So sei aktive Sterbehilfe f\u00fcr Christen ausgeschlossen. Ihnen k\u00f6nne es nur darum gehen, durch Zuwendung und liebevolles Geleit die Not des Sterbenden zu lindern und ihn auf die Ewigkeit vorzubereiten. Joachim Cochlovius (Walsrode), erster Vorsitzendes des Gemeindehilfsbundes, erinnerte an die bewahrende Funktion des Gebotes \u201eDu sollst nicht t\u00f6ten\u201c und an die Verpflichtung des Staates, dieses Gebot uneingeschr\u00e4nkt durchzusetzen. Der theologisch konservativen Organisation Gemeindehilfsbund geh\u00f6ren rund 550, dem Gemeindenetzwerk rund 70 bibel- und bekenntnisorientierte Vertreter an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>idea-Pressedienst, 08.03.2010<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Vortr\u00e4ge der beiden Tagungen sind aufgezeichnet worden und k\u00f6nnen als Audio-CD beim <a href=\"http:\/\/www.christlicheraudiodienst.de\/projekte\/dpshop\/shop.cgi\">Christlichen Audio-Dienst Lemgo<\/a> bestellt werden. Au\u00dferdem werden die Vortr\u00e4ge in Form einer idea-Dokumentation herausgebracht, die in der Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes, Lerchenweg 3, 29664 Walsrode, info@gemeindehilfsbund.de, Tel.: 05161-911330, vorbestellt werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\">www.gemeindehilfsbund.de<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eKultur des Todes\u201c geht um in Europa &#8211; Abtreibung und Euthanasie mit christlicher Ethik \u00fcberwinden Bad Gandersheim\/Bad Teinach (idea) \u2013 Vor einer \u201eKultur des Todes\u201c, die sich in Europa ausbreite, haben evangelische und katholische Theologen und Wissenschaftler gewarnt. 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