{"id":4271,"date":"2010-02-26T13:50:00","date_gmt":"2010-02-26T11:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4271"},"modified":"2010-03-01T20:31:13","modified_gmt":"2010-03-01T18:31:13","slug":"die-evolutionistische-welterklarung-als-zusammenfallendes-kartenhaus-vorgefuhrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4271","title":{"rendered":"Die evolutionistische Welterkl\u00e4rung &#8211; als zusammenfallendes Kartenhaus vorgef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/John-Lennox.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-4274\" title=\"John Lennox\" src=\"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/John-Lennox.jpg\" alt=\"John Lennox\" width=\"104\" height=\"110\" \/><\/a>Die evolutionistische Welterkl\u00e4rung &#8211;<br \/>\nals zusammenfallendes Kartenhaus vorgef\u00fchrt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eine Besprechung des Buches von John Lennox: \u201eHat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen\u201c, SCM R.Brockhaus, Witten 2009<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJohn Lennox ist Professor f\u00fcr Mathematik an der Universit\u00e4t Oxford. Er hat schon mehrmals \u00f6ffentlich mit Richard Dawkins und Christopher Hitchens diskutiert, den weltweit f\u00fchrenden Vertretern des \u201aneuen Atheismus\u2019\u201c (Klappentext). Dieses Buch l\u00e4sst sich als Fortf\u00fchrung der Diskussion auf schriftlichem Wege verstehen. Es ist eine Antwort auf Dawkins und dessen Gesinnungsgenossen. Aber welch eine Antwort! Sie demonstriert eine profunde Kenntnis verschiedenster Wissenschaften. Sie pflegt einen \u00e4u\u00dferst fairen Diskussionstil. Sie zeigt Schritt um Schritt auf, dass eine Argumentation, die das Universum und das Leben auf der Erde mithilfe darwinistischer Denkmuster von seinem Ursprung her erkl\u00e4ren und verstehen will, scheitert. Sie scheitert an den anerkannten Ergebnissen der Wissenschaft auf der H\u00f6he der Zeit.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 1: Die wissenschaftlichen Erfolge im Blick auf die Erforschung vieler Mechanismen des Universums, die selbstverst\u00e4ndlich ohne den Faktor \u201eGott\u201c zu beschreiben sind, verleitet die Vertreter des neuen Atheismus dazu, anzunehmen, so etwas wie \u201eGott\u201c als \u00fcberfl\u00fcssig und nicht-existent zu betrachten. Diese Folgerung bezeichnet Lennox philosophisch gesprochen als \u201eKategorienfehler\u201c. Die Erforschung der Mechanismen eines Automobils, das von einem gewissen Herrn Ford entworfen wurde, darf nicht zu dem Schluss f\u00fchren, Herr Ford als \u00fcberfl\u00fcssig und nicht-existent zu betrachten. Der Konstrukteur des Ganzen darf nicht verwechselt werden mit der Konstruktion selbst. Weil der Sch\u00f6pfer strikt zu unterscheiden ist von der Sch\u00f6pfung, ist mit der Beschreibung von Naturgesetzen weder die Frage nach der Urheberschaft noch die Frage nach der tats\u00e4chlichen Entstehung des Universums und des Lebens gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 2: Mit dem angef\u00fchrten Automobil-Konstrukteur-Gedankenexperiment ist bereits auch der oft gebrauchte Vorwurf entkr\u00e4ftet, der glaubende Denker w\u00fcrde in einer intellektuell unredlichen Weise \u00fcberall dort einen \u201eL\u00fcckenb\u00fc\u00dfer-Gott\u201c einf\u00fchren, wo eine wissenschaftliche Erkl\u00e4rung fehlt. Wer nach Gott als Urheber des Ganzen fragt, denkt sich Gott keineswegs als \u201eL\u00fcckenb\u00fc\u00dfer\u201c, der als Erkl\u00e4rung f\u00fcr noch nicht verstandene Natur-Mechanismen dienen soll. Vielmehr hat gerade der Glaube, dass Gott ganz und gar \u00fcber den Dingen steht, bei den ersten griechischen Naturwissenschaftlern der Antike f\u00fcr die Befreiung von dem Aberglauben an eine von G\u00f6ttern erf\u00fcllte Natur und damit f\u00fcr den Beginn einer befreiten, reellen Forschungst\u00e4tigkeit gef\u00fchrt. Umgekehrt stellt gerade der moderne Denkansatz, der der Materie und der Energie quasi sch\u00f6pferische Kr\u00e4fte zuspricht, in gewissem Sinne einen R\u00fcckfall in den Aberglauben an Naturg\u00f6tter und Polytheismus dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 3: Der methodologische Reduktionismus, der komplizierte Ph\u00e4nomene von einfachen Komponenten her zu erkl\u00e4ren versucht, hat sich wissenschaftlich vielfach bew\u00e4hrt. Er darf aber nicht zu der Annahme verleiten, das funktionierende System von Makrokosmos und Mikrokosmos lasse sich auf ein paar mathematische Formeln reduzieren und sei damit wirklich verstanden und erkl\u00e4rt. Der Mathematiker Kurt G\u00f6del zeigte 1931 mit seinem ersten Unvollst\u00e4ndigkeitssatz, dass einige wahre Aussagen des in sich logischen Systems der Arithmetik nicht im Rahmen dieses Systems zu beweisen sind. Ausgerechnet an einer diesen wahren Aussagen h\u00e4ngt die Konsistenz des ganzen Systems; das besagt der zweite Unvollst\u00e4ndigkeitssatz. So gewiss der reduktionistische Denkansatz zu sinnvollen Erkl\u00e4rungsmodellen f\u00fchrt, so wenig darf er au\u00dfer acht lassen, dass eine Erkl\u00e4rungsebene, die einfache Komponenten beschreibt (z.B. die Druckfarbe auf der Buchseite), erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig ist durch eine h\u00f6here Erkl\u00e4rungsebene, die die Zuordnung der Komponenten verstehen lehrt (z.B. den Sinn des gedruckten Textes). Eben diese Erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftigkeit wird von Dawkins \u00fcbersehen oder verdr\u00e4ngt, wenn er das Universum als \u201eein Ansammlung von st\u00e4ndig sich bewegenden Atomen\u201c und die Menschen als \u201eMaschinen zur Weitergabe der DNS\u201c beschreibt. Dieser ontologische Reduktionismus macht ein wirkliches Verstehen des menschlichen F\u00fchlens, W\u00fcnschens und Wollens unm\u00f6glich und reduziert den Denkprozess selbst auf \u201eein absurdes Rattern feuernder Synapsen\u201c. Das aber kann nicht sein, dass der Denker sein eigenes Denken nicht mehr ernst nimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 4: Die sogenannte Feinabstimmung des Universums, die daf\u00fcr sorgt, dass Leben auf der Erde \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, illustriert Lennox beispielsweise durch die Entdeckung, dass die Energieniveaus von Helium- und Beryllium-Atomkernen auf ein Prozent genau austariert sein m\u00fcssen, damit sich Kohlenstoff bilden kann, oder dass Abweichungen im Verh\u00e4ltnis von Kernkraft zur elektromagnetischen Kraft von 1 zu\u00a010<sup>16\u00a0<\/sup>die Bildung von Sternen unm\u00f6glich machen w\u00fcrde. Der Mathematiker Roger Penrose beziffert die Zielgenauigkeit, mit der das Universum als funktionst\u00fcchtiges System konzipiert ist, mit der ungew\u00f6hnlichen Zahl \u201eeins zu zehn hoch zehn hoch hundertdreiundzwanzig\u201c. Diese Zahl beinhaltet mehr Nullen, als Protonen und Neutronen im Universum vorhanden sind. Die Vorstellung einer zuf\u00e4lligen Entstehung des Universums wird damit zur Farce. Um diese Vorstellung trotzdem aufrecht zu erhalten, greifen die Vertreter des neuen Atheismus zur Theorie vom Werden und Vergehen unz\u00e4hliger anderer Universen. Innerhalb dieses rein fiktiven Szenarios soll das unwahrscheinliche Werden unseres Universums als wahrscheinlich erscheinen. Diese Utopie bezeichnet der Philosoph Richard Swinburne als \u201eGipfel der Irrationalit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 5: Bis heute hat die wissenschaftliche Biologie zwar h\u00e4ufig mikroevolution\u00e4re Prozesse beobachtet; so z.B. Bakterien, die eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln; oder die Ver\u00e4nderung der Schnabell\u00e4nge von Finken auf den Galapagosinseln in trockenen und in regenreichen Jahren. Makroevolution\u00e4re Prozesse hingegen, die zur Entstehung neuer Tierarten f\u00fchren, konnten weder beobachtet noch im Labor erzeugt werden. Sie lie\u00dfen sich auch bei der Erforschung der Fossilabfolge nicht nachweisen. Der Pal\u00e4ontologe Niles Eldregde beschreibt, wie er vergeblich versucht hat, langsam gerichtete Ver\u00e4nderungen im Sinne der Darwin\u2019schen Theorie zu dokumentieren: \u201eBeispiele, von denen wir alle seit Darwin dachten, es gibt sie, weil nat\u00fcrliche Selektion genau solche Erkennungszeichen hinterlassen w\u00fcrde\u2026 Stattdessen fand ich heraus, dass Arten, die einmal in der Fossilabfolge erscheinen, sich tendenziell \u00fcberhaupt nicht viel ver\u00e4ndern. Arten bleiben wie selbstverst\u00e4ndlich hartn\u00e4ckig und unerbittlich resistent gegen Ver\u00e4nderung \u2013 oft \u00fcber Millionen von Jahren hinweg.\u201c Der Mathematiker Stanley Ulam, der 1966 am Wistar Institut in Philadelphia zusammen mit anderen Wissenschaftlern die Wahrscheinlichkeit einer allm\u00e4hlichen Evolution durch Mikromutationen zu bestimmten versuchte, kam zum Ergebnis, dass das Erdalter gar nicht genug Zeit f\u00fcr einen solch langsamen, komplizierten Prozess zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 6: Jede lebende Zelle ist unvorstellbar komplex. Selbst eine Bakterienzelle, die weniger wiegt als ein Billionstel Gramm und die als die einfachste aller Zellen betrachtet wird, ist \u201eeine wahre Miniaturfabrik mit tausenden brillant entworfenen Teilen einer komplizierten molekularen Maschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht und damit weit komplizierter ist als jede von Menschen gefertigte Maschine\u201c. Keine der in der Biosph\u00e4re existierenden Zellen kann als \u201eprimitiv\u201c oder als \u201eVorl\u00e4ufer\u201c einer anderen Struktur bezeichnet werden. Das Experiment Stanley Millers im Jahr 1952 (chemisches Gemisch und elektrische Entladungen) f\u00fchrte zwar zur spontanen Bildung von Aminos\u00e4uren. Doch schon f\u00fcr die Bildung eines kurzen Proteins werden hundert Aminos\u00e4uren in einer bestimmten Bindungsweise ben\u00f6tigt. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr die zuf\u00e4llige Bildung eines solchen Proteins liegt bei etwa 1 zu\u00a010<sup>60<\/sup>. Lennox bemerkt, dass die geringen Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr die Selbst-Entstehung dieser Bausteine des Lebens den Wahrscheinlichkeits-Werten f\u00fcr die Feinabstimmung des Universums auffallend \u00e4hneln. Der Wissenschaftler Sir Francis Crick konstatiert: \u201eDie Entstehung von Leben erscheint gegenw\u00e4rtig fast wie ein Wunder\u2026 angesichts der zahlreichen Bedingungen, die erf\u00fcllt gewesen sein m\u00fcssen, damit es in Gang kam.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel 7: Die menschliche DNS l\u00e4sst sich einer Computerfestplatte vergleichen, die eine Datenbank und das Programm zum Erzeugen eines genau festgelegten Produkts enth\u00e4lt. Sie umfasst 3,5 Milliarden \u201eBuchstaben\u201c (durch vier chemische Stoffe definiertes Informations-Zeichen) und w\u00fcrde auf Papier gedruckt eine ganze Bibliothek f\u00fcllen. Die spezifische Information, die pr\u00e4zise abgespeichert und abgelesen wird, macht das Genom \u201ezu einem unm\u00f6glichen Objekt\u201c, stellt der Molekularbiologe Paul Davies fest, \u201eunerreichbar durch bekannte Gesetze und Zufall\u201c. Trotzdem h\u00e4lt der Forscher an der Theorie fest, dass die Darwin\u2019schen Evolutionsmotoren Variation und Selektion diesen Informationsreichtum und diese Funktionalit\u00e4t hervorgebracht h\u00e4tten. Lennox weist darauf hin, dass dieses Festhalten nicht mit dem Forschungsergebnis und der Logik der Darlegungen von Davies \u00fcbereinstimmt. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass lebende Zellen und damit das Leben \u00fcberhaupt nur entstehen kann durch das Einbringen von Information. Wer dieses denknotwendige Ergebnis als Verlegenheitsl\u00f6sung kritisiert, weil eine Intelligenz zu postulieren ist, die sich m\u00f6glicherweise als g\u00f6ttliche Intelligenz entpuppen k\u00f6nnte, sollte sich umgekehrt einmal \u00fcberlegen, meint Lennox, wie intellektuell bequem es ist, trotz aller Forschungsergebnisse und gegen alle Logik zu behaupten, \u201edie Evolution\u201c h\u00e4tte dies geschaffen, \u201ewenn man nicht die leiseste Ahnung hat, wie, oder wo man sich eine spekulative Geschichte ohne erwiesene Grundlage zusammengeschustert hat\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lennox kommt zu dem Fazit, \u201edass die Wissenschaft keineswegs Gott begraben hat. Denn die wissenschaftlichen Ergebnisse weisen auf seine Existenz hin, und das Unternehmen Wissenschaft als solches verdankt seine Kraft der Existenz Gottes.\u201c Nicht blinder Glaube, sondern rationales Denken f\u00fchrt den Autor dazu, statt geistloser Materie einen Sch\u00f6pfer als Urheber des Universums zu betrachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Argumentationslinie von Professor Lennox ist an manchen Stellen nicht ganz leicht nachvollziehbar. Und zwar deshalb, weil sie mit dem Fachwissen der Mathematik, der Molekularbiologie oder auch der Philosophiegeschichte arbeitet. Doch gerade diese Art und Weise, fachkompetent zu argumentieren, \u00fcberzeugt. Es ist genau das, was den eher leicht verst\u00e4ndlichen und popul\u00e4ren bis polemischen Argumenten von Richard Dawkins in seinem Werk \u201eDer Gotteswahn\u201c abgeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Sichtweise von Lennox so stimmt und so haltbar ist, m\u00fcsste das tiefgreifende Auswirkungen auf die Theologie und auch den gesellschaftlichen Diskurs haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a) Theologie und Naturwissenschaften d\u00fcrften nicht unterschieden werden durch die verbreitete These, zwei verschiedene Betrachtungsweisen f\u00fchrten eben zwangsl\u00e4ufig zu zwei verschiedenen Deutungsmodellen oder Weltbildern. Diese Unterscheidung k\u00f6nnte sich im Lichte der Sichtweise von Lennox als eine intellektuelle Bequemlichkeit entpuppen, die die herausfordernde Frage umgeht, wie sich denn die aktuellen Ergebnisse der Naturwissenschaft und der Glaube an den Sch\u00f6pfer miteinander vereinbaren lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b) Die in der Theologie beliebte Auffassung \u201eGott schuf eben durch Evolution\u201c wird durch die Darlegungen von Lennox fragw\u00fcrdig. Wenn sich herausstellt, dass \u201eEvolution\u201c als Erkl\u00e4rungsmodell f\u00fcr die Entstehung des Universums und des Lebens kein wissenschaftlich nachweisbares Ergebnis ist, sondern eher eine von einem materialistischen bzw. naturalistischen Dogma inspirierte Theorie, kann und braucht es von der Theologie nicht akzeptiert und \u00fcbernommen werden. Vielmehr m\u00fcssten die Auffassungen von Naturwissenschaftlern und Theologen in der Weise kritisch ins Gespr\u00e4ch gebracht werden, dass unbewiesene \u201eGlaubensauffassungen\u201c von Naturwissenschaftlern als solche aufgedeckt werden und dass wissenschaftliche Ergebnisse danach befragt werden, ob sie nicht sehr gut vereinbar sind mit der apostolischen Aussage R\u00f6 1,20: \u201eGottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Sch\u00f6pfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c) In Schule, Studium und gesellschaftlicher \u00d6ffentlichkeit m\u00fcsste das Tabu fallen, das da lautet: Kritik an der Evolutionstheorie als Erkl\u00e4rungsmodell f\u00fcr die Entstehung des Universums und des Lebens sei unwissenschaftlich und fundamentalistisch. Vielmehr m\u00fcssten ganz offen die Reichweite und die Grenzen der Aussagen der Naturwissenschaft aufgezeigt werden, und damit auch ihre Anschlussf\u00e4higkeit f\u00fcr die Auskunft der Bibel, dass ein Sch\u00f6pfer von unendlicher Intelligenz das Wunderwerk unserer Lebenswelt geschaffen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder, der sich mit dem Fragenkomplex \u201eEvolutionstheorie und Glaube\u201c befasst, sollte sich die Informationen und Folgerungen des theologisch beschlagenen Mathematikers Lennox nicht entgehen lassen.<\/p>\n<p><em>Pfr. Dr. Tobias Ei\u00dfler, Gunzenhausen, 18. Februar 2010<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die evolutionistische Welterkl\u00e4rung &#8211; als zusammenfallendes Kartenhaus vorgef\u00fchrt Eine Besprechung des Buches von John Lennox: \u201eHat die Wissenschaft Gott begraben? 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