{"id":4003,"date":"2010-01-08T18:40:40","date_gmt":"2010-01-08T16:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4003"},"modified":"2010-01-08T18:45:31","modified_gmt":"2010-01-08T16:45:31","slug":"predigt-die-berufung-von-philippus-und-nathanael","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=4003","title":{"rendered":"Predigt: Die Berufung von Philippus und Nathanael"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigt \u00fcber Johannes 1,43-51<br \/>\nDie Berufung von Philippus und Nathanael<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>43 Am n\u00e4chsten Tag wollte Jesus nach Galil\u00e4a gehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach! 44 Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und Petrus. 45 Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. 46 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es! 47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. 48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. 49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der K\u00f6nig von Israel! 50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, da\u00df ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Gr\u00f6\u00dferes als das sehen. 51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren \u00fcber dem Menschensohn.<!--more--><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang des neuen Jahres liegt der Kalender noch ziemlich unber\u00fchrt vor uns. Was wird auf diesen wei\u00dfen und unber\u00fchrten Kalenderbl\u00e4ttern noch alles eingetragen werden? Die erste Eintragung sollte die sein, die wir eben im Lied gesungen haben: \u201eJesus soll die Losung sein, da ein neues Jahr erschienen\u2026\u201c (EG 62,1) Und eben darauf zielt der Predigttext ab: \u201eJesus soll die Losung sein\u2026\u201c Ihn gilt es zu finden, zu sehen und zu folgen. Das ist der Dreitakt, der zum Glauben geh\u00f6rt: Finden, sehen, folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erstens: Jesus finden.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kann man Jesus so einfach finden? Offensichtlich ja. Hier ist die Rede von einem Mann namens Philippus, der war zum Glauben gekommen und trifft nun einen alten Bekannten, einen gewissen Nathanael, und sagt zu ihm: Stell dir vor: \u201eWir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus&#8230;\u201c Gefunden &#8211; in diesem W\u00f6rtchen kann ja so viel Freude und Dankbarkeit mitschwingen. Jeder wei\u00df, wie gl\u00fccklich man ist, wenn man einen verlorenen Schl\u00fcssel gesucht und wiedergefunden hat. Fast alle Menschen sind irgendwie auf der Suche, um etwas Bestimmtes zu finden. Irgendwie geh\u00f6ren das Suchen und das Finden zu unserem Wesen. Wir suchen Menschen, mit denen wir gern zusammen sind &#8211; und wir sind gl\u00fccklich wenn wir sie gefunden haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir suchen Arbeit und Besch\u00e4ftigung &#8211; und sind zufrieden, wenn wir meinen, das f\u00fcr uns geeignete gefunden zu haben. Wir suchen Anerkennung, Verst\u00e4ndnis &#8211; und sind befriedigt, wenn wir sie finden. Wir suchen im Urlaub Erholung &#8211; und freuen uns, wenn wir auch da den richtigen Ort gefunden haben. Wie viele suchen die gro\u00dfe Liebe, das ganz gro\u00dfe Gl\u00fcck?! Ich k\u00f6nnte es auch sagen mit einem Buchtitel von Viktor E. Frankl: \u201eDer Mensch auf der Suche nach Sinn\u201c. Auch das Weihnachtsgeschehen l\u00e4\u00dft sich unter diesem Stichwort \u201esuchen\u201c betrachten. Ich meine das jetzt nicht im Blick darauf, ob Sie passende Geschenke gesucht und gefunden haben. Sondern ich meine es im Blick auf die Weihnachtsgeschichte: Den Hirten wurde vom Engel gesagt: \u201eIhr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.\u201c(Lukas 2,12) Und die Hirten suchten im Dunkel der Nacht und \u201efanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.\u201c (Lukas 2,16)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wenig sp\u00e4ter kamen drei M\u00e4nner, weit her gereist, in Jerusalem an und fragten: \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.\u201c (Matth\u00e4us 2,2) Schlie\u00dflich kommen sie nach Bethlehem und \u201efanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und beteten es an und taten ihre Sch\u00e4tze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.\u201c (Matth\u00e4us 2,11)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Mensch Jesus findet, dann geht dem immer ein Handeln Gottes voraus: Der Engel, also ein Bote Gottes, schickte die Hirten &#8211; und sie fanden. Eine kosmische Erscheinung, ein leuchtend heller Stern, stand am Himmel und beunruhigte die babylonischen Sterndeuter \u2013 und sie fanden. Und hier in unserem heutigen Predigttext ist es Jesus selbst, der einen Menschen blitzartig anr\u00fchrt, so da\u00df er von einem Augenblick auf den andern zum Glauben kommt und in Jesus den Christus findet. Christus ist ja kein Zuname wie Meier, M\u00fcller, Schulze oder Motschmann, sondern die griechische \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Wortes f\u00fcr Messias: der Gesalbte, der Bevollm\u00e4chtigte Gottes. F\u00fcr Philippus, der hier zuerst genannt wird, war dieser Jesus zun\u00e4chst ganz schlicht der Jesus von Nazareth, Sohn eines Zimmermanns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte einmal zugespitzt sagen, dadurch da\u00df Jesus den Philippus gefunden hatte, konnte Philippus Jesus als seinen Heiland finden, als den Messias, auf den die Frommen in Israel Jahrhunderte lang gewartet hatten. Philippus trifft Nathanel und sagt ihm, was sich ereignet und wen er gefunden hat. Aber der reagiertziemlich k\u00fchl auf diese Neuigkeit: \u201eWas kann aus Nazareth Gutes kommen?\u201c Das klingt ablehnend, so von oben herab. Dabei h\u00f6ren wir, da\u00df Jesus ihn durchaus positiv sieht, wenn er sagt: \u201eSiehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe nicht herausbekommen, warum Nathanael, so abf\u00e4llig \u00fcber Nazareth redet und das hei\u00dft doch letztlich &#8211; \u00fcber die Leute von Nazareth. Lag es daran, da\u00df die Nazarener in Israel so etwas waren, wie die Ostfriesen bei uns, \u00fcber die manche ihre Witze machen? Vermutlich lag es daran, da\u00df Nazareth vor Christi Geburt nirgendwo in den biblischen Schriften erw\u00e4hnt wird &#8211; im Gegensatz zu so vielen anderen Orten Israels? Wie dem auch sei: Nathanael ist nicht so schnell zu \u00fcberzeugen. Philippus aber tut das einzig Richtige: Er sagt nur ganz schlicht und einfach: \u201eKomm und sieh es!\u201c Und damit komme ich zum Zweiten, was zum Glauben geh\u00f6rt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zweitens: Jesus sehen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, wie oft hier in diesem Predigttext die Rede vom \u201eSehen\u201c ist? Ich nenne mal schnell die Stellen: \u201eKommt und sieh es!\u201c \u2013 sagt Philippus dem ungl\u00e4ubigen Nathanael. (46) Jesus sah Nathanael kommen\u2026 (47) Jesus zu Nathanael: Ich sah dich unter dem Feigenbaum. (48) Du wirst noch Gr\u00f6\u00dferes sehen. (50) Ihr werdet den Himmel offen sehen&#8230; (51) In den neun Versen des Predigttextes ist f\u00fcnfmal die Rede vom Sehen. Gerade dieses \u201eKomm und sieh!\u201c ist eine ganz gro\u00dfartige Stelle in der Bibel. Diese Worte sagen uns n\u00e4mlich etwas ganz Wichtiges und Befreiendes. Wir m\u00fcssen uns nicht ereifern, wenn wir anderen Jesus nahe bringen wollen. Wir m\u00fcssen nicht stundenlange Gespr\u00e4che und endlose Diskussionen f\u00fchren, um anderen zu beweisen, da\u00df dieser Jesus von Nazareth der im Alten Testament schon verhei\u00dfene Messias ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir brauchen nur das Eine: Wir brauchen nur diese drei W\u00f6rter zu sagen: \u201eKomm und sieh!\u201c Zum Beispiel: Wenn es darum geht, ob man am Sonntag in die Kirche gehen soll? Da gibt es ja auch merkw\u00fcrdige Vorurteile: Was kann denn schon von daher Gutes kommen? Was haben wir davon? Die Pastoren glauben ja selber nicht, was sie sagen. Und \u00fcberhaupt Kirche \u2013 wer geht denn da noch hin? So &#8211; und dann sind Sie dran! Dann m\u00fcssen Sie nicht mit klugen Argumenten Jesus oder die Kirche verteidigen oder Stellung nehmen: Warum in der Gemeinde A der unm\u00f6gliche Pastor X noch immer im Amt ist? Und ob die Kirchensteuer nicht besser abgeschafft werden sollte? Und ob der Satz von der Jungfrauengeburt nicht eine Legende sei usw. usf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, Sie sagen nur: Komm und sieh! Komm doch mal mit in unsere Gemeinde! Komm doch mal mit in den Gottesdienst! Aber zugegeben, das kann man nur \u00fcberzeugend sagen, wenn man selber \u00fcberzeugt ist von der Sache &#8211; oder genauer gesagt: von Christus, der in seiner Gemeinde lebendig ist. Philippus war davon felsenfest \u00fcberzeugt, da\u00df er nicht irgendeinem Mann, sondern Christus begegnet war. Das sp\u00fcrt man aus den wenigen Worten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Aufforderung des Philippus liegt eine so herrlich unverkrampft herzliche Einladung. Wer so sehr wie Philippus davon \u00fcberzeugt ist, da\u00df aus Nazareth nicht nur Gutes kommt, sondern das Allerbeste, das uns Menschen gegeben werden kann, der kann das gar nicht f\u00fcr sich behalten, der wird es auch seiner Familie, seinen Bekannten und Freunden sagen: \u201eKommt und seht!\u201c Wie viele von Ihnen und von Euch sind auf diese Weise zu Christus gekommen? Irgend jemand hatte Sie angetippt: \u201eKomm und sieh Dir das an!\u201c Und dann sind Sie gegangen und sie begegneten nun nicht Christus leibhaftig, wie es damals Nathanael erlebte, aber sie begegneten Christen, die glaubw\u00fcrdig waren, von denen sie den Eindruck hatten: Die sind echt &#8211; und sie h\u00f6rten auf einmal das Wort Gottes anders, eindr\u00fccklicher und pers\u00f6nlicher als vorher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau das passiert immer wieder: Menschen werden von Christus, von seinen Worten so anger\u00fchrt, da\u00df sie bereit sind, ihm zu folgen. Und damit kommen wir &#8211; drittens &#8211; zum Entscheidenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Drittens: Jesus folgen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur Philippus, sondern auch dieser etwas spr\u00f6de Nathanael begreift, wer dieser Jesus wirklich ist. Er findet Jesus, weil er zuvor von ihm gefunden worden ist. Er sieht Jesus, weil er zuvor von Jesus gesehen worden ist: Er erkennt Jesus, weil er zuvor von ihm erkannt worden ist. \u201eNathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.\u201c Der Feigenbaum, unter dem der Nathanael gesessen hatte, ist ein Bild f\u00fcr das Gottesvolk, an dem Gott wie ein G\u00e4rtner arbeitet. Das geht aus einer ganzen Reihe von anderen Bibelstellen hervor. \u201eIch sah dich unter dem Feigenbaum\u201c &#8211; hei\u00dft in einem hintergr\u00fcndigen Sinn: Ich sah dich als einen, der unter einer Verhei\u00dfung lebt. Du geh\u00f6rtest schon zum Volk Gottes, ehe dir ein Mensch von mir erz\u00e4hlte und sagte: \u201eKomm und sieh!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das Entscheidende wird sein, ob er, ob Du, ob Sie bereit sind, ihm zu folgen. Sehen Sie: Jesus wird von Millionen, ja von Milliarden Menschen in der ganzen Welt verehrt, auch von Nichtchristen, zum Beispiel von Juden, von Moslems, von Hindus und Buddhisten, sogar von<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">atheistischen Humanisten. Einer der bekanntesten deutschen Philosophen des vorigen Jahrhunderts war der in Bremens Nachbarstadt Oldenburg geborene Karl Jaspers, der vor vierzig Jahren in Basel starb. Jaspers schrieb in seiner Philosophiegeschichte von den \u201evier ma\u00dfgebenden Menschen\u201c der Menschheit. F\u00fcr ihn waren das Sokrates, Buddha, Konfuzius und Jesus. Jesus war f\u00fcr Jaspers \u2013 wie auch die drei anderen Pers\u00f6nlichkeiten unersetzlich, allgemeing\u00fcltig, einzigartig, mit einem Wort: Verehrungsw\u00fcrdig. Aber Jesus will keine Verehrer haben, sondern Nachfolger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden nicht bei dem stehen bleiben, was uns in der ersten Begegnung mit Christus, mit dem Wort Gottes, aufgegangen ist. Wir werden vielmehr &#8211; wie es Jesus hier zu Nathanael sagt \u2013 noch viel mehr erkennen. \u201eDu wirst noch Gr\u00f6\u00dferes als das sehen.\u201c Ich finde das so herrlich ermutigend, da\u00df wir uns nicht daran sto\u00dfen sollen, wenn wir die eine oder andere Aussage der Bibel nicht auf Anhieb verstehen. Wie viele Dinge der Bibel sind auch mir erst so nach und nach deutlich geworden. Darum h\u00fcte ich mich davor, auch nur ein einziges Wort Jesu oder sonst einen Satz der Bibel, mit dem ich meine Schwierigkeiten habe, f\u00fcr unecht, nachtr\u00e4glich eingef\u00fcgt oder als lediglich zeitbedingt zu begreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Gemeindebrief einer Bremer Kirchengemeinde las ich ganz erstaunliche Worte eines Pastors: \u201eEs f\u00e4llt mir &#8230; schwer anzunehmen, es g\u00e4be eine allgemeinverbindliche Wahrheit.\u201c Gut, mag ja sein, da\u00df sich ein Mensch an dem Satz Jesu st\u00f6\u00dft: \u201eIch bin die Wahrheit\u2026niemand kommt zum Vater denn durch mich.\u201c(Johannes 14,6) Und weiter hei\u00dft es: \u201eVon der Vorstellung, Christus sei der Heiland aller Menschen, w\u00fcrde ich mich gern verabschieden. Ich freue mich dar\u00fcber, wenn andere ihren eigenen Heiland, ihre eigene Erl\u00f6sung gefunden haben.\u201c Da m\u00f6chte man diesem Pastor sagen: Hab Geduld, bitte darum, da\u00df Christus dir seine Wahrheit, die du jetzt offenbar noch nicht begreifen kannst, aufschlie\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich sind viele Aussagen der Bibel in einem zeitbedingten Gewande ausgesprochen \u2013 zum Beispiel wenn Jesus hier dem Nathanael sagt: \u201eIhr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf &#8211; und herabfahren \u00fcber dem Menschensohn.\u201c Zum ersten Mal finden wir hier die geheimnisvolle Bezeichnung \u201eMenschensohn\u201c, die man nur versteht, wenn man die Schilderung aus dem Buch Daniel, Kapitel 7, kennt. Da hei\u00dft es: \u201eIch sah in diesem Gesicht (in dieser Vision) in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn\u2026.\u201c (Daniel 7,13)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da wird einem deutlich, da\u00df es sich hier um eine Pers\u00f6nlichkeit handelt, die von Gott her kommt und mit ihm in einer unzerst\u00f6rbaren Verbindung und Einheit lebt und bleibt und da\u00df der \u201eoffene Himmel\u201c nur ein anderes Wort f\u00fcr die direkte Zuwendung Gottes sein will. Wo Jesus ist, da ist der Himmel offen. Da ist die Liebe Gottes, da ist Vergebung und Erbarmen, da ist Freude und Friede.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber davon h\u00e4ngt Ihr Glaube nicht ab, ob Sie das Hintergr\u00fcndige solcher Bilder wie das vom Feigenbaum, vom offenen Himmel, vom Menschensohn deuten k\u00f6nnen, sondern der Glaube h\u00e4ngt davon ab, ob Sie das dankbar sagen und glauben k\u00f6nnen: \u201eJesus, du bist Gottes Sohn, du bist mein Heiland, du sollst der Herr meines Lebens sein.\u201c Nathanael, als frommer Jude, sagt es so: \u201eRabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der K\u00f6nig von Israel!\u201c Jesus finden, Jesus sehen, Jesus folgen &#8211; das soll auch in diesem vor uns liegenden Jahr 2010 Ihre Losung sein. Dann wird es auf jeden Fall f\u00fcr Sie und f\u00fcr Euch alle ein gutes Jahr werden, was auch kommen mag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt \u00fcber Johannes 1,43-51 Die Berufung von Philippus und Nathanael 43 Am n\u00e4chsten Tag wollte Jesus nach Galil\u00e4a gehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach! 44 Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und Petrus. 45 Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":234,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4003"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/234"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4003"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4003\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4005,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4003\/revisions\/4005"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}