{"id":3503,"date":"2009-09-15T09:56:51","date_gmt":"2009-09-15T07:56:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=3503"},"modified":"2009-09-16T09:56:15","modified_gmt":"2009-09-16T07:56:15","slug":"das-eva-prinzip-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=3503","title":{"rendered":"Das Eva-Prinzip &#8211; Teil II"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Eva-Prinzip &#8211; Teil II<\/strong><\/p>\n<p><strong>3. Weibliche Eigenschaften<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weiblichen Eigenschaften, auf die ich mit wachsendem Berufserfolg ebenso zunehmend verzichtete, lange \u00fcbrigens, ohne es zu bemerken, sind f\u00fcr unsere Gesellschaft enorm wichtig. Sie beinhalten nicht, die harte und h\u00e4ufig auch oberfl\u00e4chliche Gangart durchzuziehen, sondern vielmehr sind sie auf ganz anderen Ebenen zu Hause. Ihr Grundelixier besteht aus Liebe und Selbstlosigkeit, Tugenden, die zur heutigen, modernen Welt kaum zu passen scheinen. Lassen Sie mich einige nennen: Es sind die erforderlichen\u00a0 Eigenschaften, um auf andere Menschen einzugehen, ihnen zu helfen, sie zu f\u00f6rdern, zu tr\u00f6sten und zu verbinden, ihnen zuzuh\u00f6ren, sensibel und empathisch sein zu k\u00f6nnen und ihre geistige Entwicklung zu f\u00f6rdern, und vieles, vieles mehr.<strong><!--more--><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese zur Wesensart der Frau geh\u00f6renden Grundgaben bekommen wir automatisch von der Natur mit, die eine mehr davon und die andere weniger. Frauen sind enger mit dem Himmel verbunden, sie dienen als Br\u00fccke zwischen Oben und Unten, sie sind es nun einmal, die die Welt im Innersten zusammenhalten k\u00f6nnen, die ein Heim gem\u00fctlich gestalten, die Kinder bekommen und diesen in den ersten Jahren ja sehr nahe sein und ihre Bed\u00fcrfnisse erkennen und erf\u00fcllen sollten,\u00a0\u00a0 im Idealfall nat\u00fcrlich, also sch\u00f6pfungsgem\u00e4\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese genannten Eigenschaften ben\u00f6tigt jede Frau, um ihre Kinder zu verstehen, sie richtig leiten und f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Doch nicht nur f\u00fcr die Kinder und\u00a0 Familien alleine, sondern auch f\u00fcr das menschliche Miteinander generell sind diese \u201eweichen\u201c F\u00e4higkeiten bedeutend und \u00e4u\u00dferst wichtig. Sie sind die Seelensubstanz der Gesellschaft\u00a0. Wenn wir Frauen diese F\u00e4higkeiten nun abgeben, um sie durch m\u00e4nnliche zu ersetzen, dann bedeutet das auf allen Ebenen nachhaltige Ver\u00e4nderung! Diese ist bereits \u00fcberall deutlich sp\u00fcrbar, K\u00e4lte und Herzlosigkeit, ausgepr\u00e4gter Egoismus und fordernde Selbstverwirklichungsziele nehmen dramatisch zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Online-Partneragentur \u201eParship\u201c ver\u00f6ffentlichte vor einiger Zeit eine hochinteressante Studie, f\u00fcr die sie mit einem D\u00fcsseldorfer Marktforschungsinstitut 1000 Singles interviewt hatte. In der Untersuchung ging es um die Frage der Kompromissbereitschaft. Das Ergebnis: Bei nahezu allen Partnerschaftsbelangen zeigten sich die M\u00e4nner wesentlich kompromissbereiter als die Frauen. Nur 36 Prozent der Frauen waren bereit, eine Verbindung mit einem Mann einzugehen, der noch nie eine feste Beziehung hatte, w\u00e4hrend 63 Prozent der M\u00e4nner im umgekehrten Fall keine Probleme damit hatten. Deutlich weniger Frauen als M\u00e4nner wollten \u00fcbrigens den Kinderwunsch des Partners akzeptieren oder dem Partner mehr Raum geben als dem Freundeskreis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der amerikanische Bestseller-Autor John Eldridge beschreibt in seinem Buch \u201eDer ungez\u00e4hmte Mann\u201c die Sicht der M\u00e4nner: \u201eWir M\u00e4nner brauchen eine Erlaubnis, das sein zu d\u00fcrfen, was wir sind: M\u00e4nner. Wir brauchen die Erlaubnis, nach dem Ma\u00dfstab unseres Herzens zu leben und nicht nur eine Liste von Erwartungen und Verpflichtungen abzuarbeiten &#8211; denn genau das hat so viele von uns m\u00fcde und antriebslos gemacht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alarmzeichen, die uns Frauen zu denken geben m\u00fcssen, bei fast 52 Prozent Ehescheidungen, die meist durch das Unzufriedenwerden der Ehefrauen entstehen. Daraus k\u00f6nnte man auch schlie\u00dfen, dass Frauen weit w\u00e4hlerischer sind, was ja begr\u00fc\u00dfenswert w\u00e4re. Doch viel n\u00e4her liegt ein anderer Schluss: Dass sie erheblich skeptischer geworden sind und genaue, m\u00f6glicherweise auch unrealistische Vorstellungen von einer Beziehung und den dazugeh\u00f6renden M\u00e4nnern haben. Liegt es daran, dass wir die Unterschiedlichkeit der Geschlechter nicht mehr wahrnehmen, geschweige denn akzeptieren wollen? Das K\u00f6lner Marktforschungsinstitut \u201eRheingold\u201c schreibt denn auch den Frauen eine \u201eenorme Erwartungshaltung\u201c zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Kompromisse! Oder so wenige wie m\u00f6glich! Das erinnert mich an den Ausspruch einer fr\u00fcheren, sehr erfolgreichen Fernsehkollegin: Sie bleibe lieber einsam, als Zugest\u00e4ndnisse an einen Mann zu machen. Muss man sich nicht wundern, wenn diese Frauen vielleicht ein Leben lang vergeblich auf den Traumpartner warten, den sie sich in Gedanken zusammengebastelt haben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wahrhaft unheilvolle Konsequenz des Feminismus ist die Frontstellung, in die sich viele Frauen oft unbewusst begeben haben. Der Mann erscheint als Feind, der erst einmal beweisen muss, ob er nicht doch zum Freund werden k\u00f6nnte. \u00dcberall scheint Unterdr\u00fcckung zu lauern, Unterwerfung, Sklaverei. Jeder, der in einer festen Beziehung lebt, wei\u00df, dass ohne Verhandlungsbereitschaft und Kompromissbereitschaft keine langj\u00e4hrige Beziehung m\u00f6glich ist. Wer immer nur aufrechnet, wer darauf lauert, welches Unrecht sich als N\u00e4chstes ereignen k\u00f6nnte, ist von Misstrauen gesteuert. Keine gute Basis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch mir ging es so: Mit wachsender Karriere, mit steigendem Selbstbewusstsein wurde ich kompromissloser. Drei Scheidungen sprechen ihre eigene Sprache. Erst als ich schwanger wurde, begann sich mein Weltbild zu ver\u00e4ndern. Immer klarer wurde mir vor Augen gef\u00fchrt, dass ich nicht der Mittelpunkt war, f\u00fcr den ich mich gehalten hatte. Mein Blickfeld erweiterte sich, Empfindungen, weibliche Empfindungen wie Empathie und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen gewannen zunehmend an Raum. Und allm\u00e4hlich begann sich die Vorstellung meiner vermeintlichen \u00dcberlegenheit und Allmacht den Bed\u00fcrfnissen anderer Menschen anzupassen, ein Prozess, den ich staunend registrierte. Die aufmerksamere Sicht einer werdenden Mutter ist die gut durchdachte Einrichtung der Natur, der Sch\u00f6pfung, um sie auf das k\u00fcnftige Dasein als Mutter vorzubereiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Damen und Herren, den Menschen im Land geht es nicht besonders gut. Wir haben mit der Ordnung der Dinge gebrochen und zerbrechen nun selbst daran. Das Gro\u00dfe und Ganze, der Sinn des Lebens, ger\u00e4t aus dem Blick.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus sagte: \u201eLasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. Denn solcher ist das Reich Gottes.\u201c Wer Kinder mit festen Werten erzieht, zu denen die eigene Kultur und Tradition geh\u00f6rt und der feste Glaube an Gott, der l\u00e4sst die Kinder zu IHM kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd wehret ihnen nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die begeisterten Bef\u00fcrworter von Abtreibung und anderer merkw\u00fcrdiger moderner Verh\u00fctungsmethoden sollten sich diesen Bibelsatz immer wieder durchlesen, denn er geh\u00f6rt zu unserem menschlichen Verhaltenskodex wie auch die zehn Gebote und das Vaterunser. \u201eUnd wehret ihnen nicht.\u201c Wir wehren ihnen zurzeit mit allen modernen Gender-Mitteln, und inzwischen gehen sie uns aus, die Kinder. Unsere Lebenskr\u00e4fte versiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Das Fehlen der Heimat<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Gesellschaft befindet sich bereits in einer Krise, der wir entschiedener denn je entgegentreten m\u00fcssen. Und bei einem meiner Vortr\u00e4ge meinte ein junger Mann neulich nachdenklich: \u201eIch glaube, uns ist die menschliche Heimat verloren gegangen.\u201c Das ist ein Satz, in dem mehr steckt, als man es zun\u00e4chst erkennen kann. Wir sind tats\u00e4chlich entwurzelt worden, und unsere Probleme werden st\u00e4ndig gr\u00f6\u00dfer, weil wir jene Beziehungsl\u00fccke nicht mehr schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Wenig sp\u00e4ter schrieb mir im selben Sinn ein katholischer Geistlicher folgende Gedanken:<\/p>\n<p>\u201eAus meiner Sicht existieren f\u00fcnf N\u00f6te des modernen Menschen, die unser Zusammenleben und den Gemeinschaftssinn nachhaltig unm\u00f6glich machen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kann \u00fcberall hinfahren &#8211; und habe doch kein Zuhause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verf\u00fcge \u00fcber zahlreiche Kontaktm\u00f6glichkeiten &#8211; und doch liebt mich niemand wirklich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zugang zu fast allem Wissen steht mir offen &#8211; und doch wei\u00df ich das Wichtigste nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So viele Berufs- und Lebensstile bieten sich mir an &#8211; und doch finde ich nicht meinen Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So viele Dinge kann ich genie\u00dfen &#8211; und doch bleibt mein Herz leer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Menschen heute offenbaren eine umfassende Heimat- und Wurzellosigkeit. Heimatlos ist der Mensch in Bezug auf feste Orte, heimatlos ist er in Bezug auf feste und treue Beziehungen, heimatlos ist er in Bezug auf bleibende Werte und pers\u00f6nliche Orientierung, ein Vagabund in seinen Gen\u00fcssen und Ausschweifungen. So zeigt sich die derzeitige europ\u00e4isierte und globalisierte Welt, in der alles gilt und m\u00f6glich ist, der aber zutiefst die Heimat fehlt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Woran liegt das? Wie konnte es dazu kommen? F\u00fcr jeden Menschen gilt ganz zu Beginn seines Lebens: Die erste Heimat ist seine Mutter. Sie bietet N\u00e4he, Liebe und W\u00e4rme. Sie f\u00fchrt die erste Kommunikation, begr\u00fcndet ein fr\u00fchestes Miteinander mit dem Neugeborenen. Die Mutter ist sein Spiegel, die Best\u00e4tigung, seine Lebensberechtigung. Sie ist der verl\u00e4ssliche Beweis der Wirklichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft frage ich mich, wo das Verst\u00e4ndnis, die Liebe, die F\u00fcrsorge f\u00fcr unsere Kleinsten geblieben ist. M\u00fcsste nicht jede Mutter aufgrund ihrer biologischen Bestimmung sp\u00fcren und erkennen, dass die S\u00e4uglinge und kleinen Kinder am Anfang all unsere Aufmerksamkeit dringend brauchen? Woher kommt es, dass diese Empfindungen h\u00e4ufig einfach versch\u00fcttet werden k\u00f6nnen und manchmal so schwer, manchmal gar nicht mehr zu aktivieren sind? Wie weit haben wir uns entfernt vom Leben, von der Liebe und dem nat\u00fcrlichen Miteinander?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und warum ist es \u00fcberhaupt so schwer, \u00fcber das M\u00fctterliche zu sprechen? Es geh\u00f6rt, wie die Weiblichkeit, ohne Zweifel zum Dasein der Frau. Nicht jeder Frau &#8211; das ist wichtig zu sagen, denn nicht jede Frau muss Mutter werden, um gl\u00fccklich zu sein. Trotzdem tr\u00e4gt sie M\u00fctterliches in sich, was ihrem \u00fcbrigen Umfeld doch in jedem Fall zugute kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber alle diese zusammenh\u00e4ngenden Eigenschaften werden in der heutigen Gesellschaft h\u00e4ufig wie l\u00e4stige Anh\u00e4ngsel behandelt, die nicht passen zum derzeitigen Karriere- und Erfolgsansehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich den Brief eines Priesters aus S\u00fcddeutschland erhielt und seine ber\u00fchrenden Zeilen las, musste ich ihm zustimmen. Eine leise, alte Melodie erklang beim Lesen, l\u00e4ngst vergessen geglaubt. Die beeindruckende Klarheit der Wahrheit liegt in ihr. Der Priester schrieb: \u201eMeine Eltern sind schon gestorben. Ich versuchte herauszufinden, was mir an meiner Mutter am liebsten und wichtigsten war. Ich kam schnell darauf: Es war der einfache Umstand, dass sie immer da war. Wenn ich heimkam vom Kindergarten oder von der Schule, sie war einfach da. Noch f\u00fcr mich als Erwachsenem, der sich schon lange vom Elternhaus gel\u00f6st hatte, war es unglaublich gut und wichtig, wenn ich zuhause anrief, die Gewissheit zu haben: Meine Mutter meldet sich mit der mir so vertrauten Stimme. Es ist unermesslich gut, in dieser Welt eine Person zu haben, die immer da ist. Das gibt Ruhe, Sicherheit und Vertrauen. Der Tod meiner geliebten Mutter war mir ein tiefer Schmerz.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer da sein, stets erreichbar, egal, welches Problem ein Kind hat. Sehen Sie sich einmal in Ihrem eigenen Umfeld um. Kennen Sie Familien, in denen die Mutter zu Hause geblieben ist, um sich um die Kinder zu k\u00fcmmern? Diese Spezies wird immer seltener, und die Entscheidung f\u00fcr eine Familie mit Kindern wird den jungen Frauen gewaltig erschwert, denn unsere Systeme sind anders ausgerichtet und machen dies kaum noch m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher dachte ich selbst v\u00f6llig anders. Es war mir unbegreiflich, dass Frauen sich bewusst und vors\u00e4tzlich dazu entscheiden konnten, f\u00fcr \u201eihre Lieben daheim\u201c zu sorgen, w\u00e4hrend vielleicht ein spannender Beruf auf sie gewartet h\u00e4tte. Wie schade um sie, \u00fcberlegte ich oft, was h\u00e4tte aus ihnen alles werden k\u00f6nnen. Worte, die ich\u00a0heute bereue, denn diese Einstellung hat mir eine gr\u00f6\u00dfere Familie, wie ich sie mir immer gew\u00fcnscht habe, versagt. Erst mit Mitte drei\u00dfig, als meine biologische Uhr zu ticken begann, wurde ich wach. Und schaffte mit allerletzter Kraft noch ein Kind. Einen wunderbaren Jungen, der heute elf Jahre alt ist, und durch den ich jeden Tag soviel lernen darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Damen und Herren, ich bekenne mich schuldig! Denn auch ich war lange auf dem falschen Weg der Verf\u00fchrung. Verf\u00fchrung nach Macht, Eitelkeit und Selbstverwirklichung, nach Egoismus und Hedonismus. Die Schwangerschaft schlie\u00dflich meines einzigen Kindes (ich wollte mindestens drei) und dessen Geburt ver\u00e4nderten mich mit einem Schlag: Priorit\u00e4ten verschoben sich, meine Ziele wurden neu gesteckt. Ich machte mich auf einen neuen Weg, der mich u.a. hierher f\u00fchrte, und den ich weitergehen werde bis zum Ende, egal, wer was dazu sagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Brief an Timotheus, Kapitel 2, Vers 14-15 kann man meine Geschichte lesen, die Millionen Geschichten gleicht anderer Frauen auf der ganzen Welt gleicht: \u201eUnd es war die Frau, nicht Adam, die durch den Satan get\u00e4uscht wurde und sich verf\u00fchren lie\u00df. Doch auch die Frau wird gerettet werden, wenn sie Kinder zur Welt bringt und ihre Aufgabe als Mutter annimmt, und vor allem, wenn sie best\u00e4ndig im Glauben und in der Liebe lebt, anst\u00e4ndig und verl\u00e4sslich vor Gott.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es kann eine gro\u00dfe Gnade sein, meine Damen und Herren, wenn eine Frau schwanger wird. Wenn sie dadurch ver\u00e4ndert wird, weicher gemacht, nachgiebiger, sensibler, uneigenn\u00fctziger, ja, selbstloser wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Was k\u00f6nnen wir tun?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht f\u00fcnf vor zw\u00f6lf &#8211; die Weltenuhr holt gerade zum letzten Schlag aus! Gerade noch Zeit genug, um uns zu fragen: Wer sind wir? Wohin wollen wir? Was ist der Sinn unseres Seins? Wir bewegen uns, meine Damen und Herren, mit Riesenschritten mitten hinein in eine hochgef\u00e4hrliche Dekadenz. Wir werden zu einer Gesellschaft, die sich selbst verhindert! Die sich nicht mehr fortsetzt! Kein \u201eNachhaltigkeitsprinzip\u201c, wie wir es immerhin auf alle aussterbenden Tierarten anwenden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Waldsterben ist f\u00fcr uns wichtiger geworden als wir selbst:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben Kerzen aufgestellt f\u00fcr sterbende B\u00e4ume, haben uns an Br\u00fccken gekettet, weil Affenarten und Schneeeulen weniger werden. Doch unser eigenes Sterben, uns selbst, ignorieren wir!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Untergang des Abendlandes &#8211; eine Vision? Nein! Wir befinden uns inmitten genau derselben Entwicklung wie einst das alte Rom, das antike Griechenland, das alte \u00c4gypten. Alles einst hoch entwickelte Kulturen, die ebenso wie wir gen\u00fcgend Intelligenz und Weitblick besa\u00dfen, rechtzeitig erkennen zu k\u00f6nnen, wie gef\u00e4hrlich das Leben nach dem Lustprinzip und das Streben nach Materialismus alleine ist. Es gibt sie schon lange nicht mehr, und alle sahen sich selbst beim Untergehen zu. Es kommt auch auf uns zu, &#8212; wir sind bereits mittendrin\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer glaubt, dass von der Regierung, den Parteien, oder von der EU L\u00f6sungen kommen, der irrt sich, meine Damen und Herren!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Ministerin, die zust\u00e4ndig ist f\u00fcr Familie, Jugend, Frauen und Senioren, kann und will nicht allen gerecht werden! Wer f\u00fcr Gender ist, muss gegen Kinder sein. Wer Frauenerwerbst\u00e4tigkeit als oberstes Ziel setzt, muss die Familien vernachl\u00e4ssigen! Wir brauchen ein richtiges Familienministerium! Welches sich auch nur um Familienbelange k\u00fcmmert!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir brauchen eine humane, eine menschliche Gesellschaft! Mann und Frau sollen auch Mann und Frau bleiben d\u00fcrfen! Und nicht durch gender zu neuen, unheimlichen, gef\u00fchlskalten Wesen mutieren! Wir brauchen W\u00e4rme und Liebe. Und Kinder! Doppelt so viele Kinder, wie wir eigentlich bekommen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir leben in einer Gesellschaft, die nicht alleine finanziell verarmt, sondern vor allem menschlich! Wer soll sp\u00e4ter die vielen Alten betreuen und pflegen, wenn kaum noch Nachwuchs da ist? Wir werden \u00fcber v\u00f6llig neue Sterbehilfekonzepte nachdenken m\u00fcssen. Das Prinzip Humanit\u00e4t, meine Damen und Herren, wird gen\u00e4hrt durch Kinder, was sonst? Schauen Sie sich unsere Zukunftsprognosen an: Wirtschaftlich waren wir bis vor kurzem auf Wachstum eingestellt, hatten positive Aussichten. Jetzt haben wir die Umkehrung dessen, vor allem aber gesellschaftlich, menschlich: Wir sind eine Gesellschaft der Schrumpfung geworden, wir sind Schrumpfgermanen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sch\u00f6pfungsprinzip Nummer eins: Wachstum! Eine Pflanze m\u00f6chte wachsen. Ein Baum m\u00f6chte wachsen, ein Kind m\u00f6chte wachsen. Und wir? Wir h\u00f6ren uns von den Politikern jetzt auf einmal an, dass wir die Chancen der Schrumpfung wahrnehmen m\u00fcssen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wollen wir weiterleben? Oder nicht? In zwei, drei Generationen haben wir f\u00fcr solche Fragen keinen Handlungsspielraum mehr!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das, was wir lange Zeit in Deutschland nicht beantwortet haben, das muss jetzt beantwortet werden: Wir brauchen Perspektiven und Visionen, die Zukunft haben, nicht Schrumpfung! Wir werden zur Altenrepublik! Wir d\u00fcrfen den Notstand nicht verwalten, Wir brauchen Humankapital! Wir brauchen Kinder! Wir m\u00fcssen den Hebel umlegen, m\u00fcssen eine Gesellschaft des Lebens und nicht des Sterbens werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was kann uns helfen? Nur noch eins: Eigeninitiative! Das, was wir am allerdringendsten brauchen, ist eine politische Kraft, die sich ausschlie\u00dflich der Frage widmet: Wie st\u00e4rken wir die Familie? Schlie\u00dfen Sie sich der Initiative <a href=\"http:\/\/www.familyfair.de\">www.familyfair.de<\/a> an!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Melden Sie sich zu Wort! Warum tun Sie es nicht? Die Schweigespirale funktioniert nur deswegen, weil diejenigen, die schweigen, glauben, in der Minderheit zu sein. Dies ist aber nachweislich falsch! Sie sind in der Mehrheit. Familien sind in der Mehrheit. Noch ist die Macht einzelner Medienmacher und Politiker gro\u00df. Aber wenn Sie nicht mehr schweigen, wird sich das schnell \u00e4ndern! Schreiben Sie an Ihre Bundestagsabgeordneten. Schreiben Sie an die Familienministerin. Schreiben Sie an die Kanzlerin. Jeden Tag. Bombardieren Sie sie, zeigen Sie Ihren Unmut. Glauben Sie mir, wenn die in Protestpost ersticken, werden sie umdenken. Denn es geht um deren \u00dcberleben, Sie sind die W\u00e4hler! Sie haben die Macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geht raus aus Eurer Minderheit! Meldet Euch! Versteht Euch als Multiplikatoren! Uns wird vorgeschrieben, wir h\u00e4tten in einer singul\u00e4ren Welt zu leben! Wir wollen das nicht! Unsere Kinder wollen das nicht! Wir wollen keine Gesellschaft der versiegenden Lebenss\u00e4fte sein. Wir wollen leben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie hei\u00dft es in der Apostelgeschichte? Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Zugegeben, manchmal ein schwieriger Weg, vor allem in diesem politisch-medialen Wirr-Warr heutzutage. Doch ist dieser Weg die einzige Chance, Achtsamkeit, N\u00e4chstenliebe, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und Verantwortung zum Gebot unseres Handelns zu machen. Das ist es, was uns am Ende auch selbst gl\u00fccklich macht. Und es ist das einzig Wichtige, was wir unseren Kindern mitgeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eva Herman, Evangelischer Orientierungstag, Siegen-Hammerh\u00fctte,\u00a013.09.09<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Evangelischen Orientierungstage in Herborn (12.9.09) und Siegen (13.9.09) wurden veranstaltet vom Evangelischen Gemeinschaftsverband Siegerland-Wittgenstein,\u00a0vom Evangelischen Gemeinschaftsverband Herborn und vom Gemeindehilfsbund.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Eva-Prinzip &#8211; Teil II 3. Weibliche Eigenschaften Die weiblichen Eigenschaften, auf die ich mit wachsendem Berufserfolg ebenso zunehmend verzichtete, lange \u00fcbrigens, ohne es zu bemerken, sind f\u00fcr unsere Gesellschaft enorm wichtig. Sie beinhalten nicht, die harte und h\u00e4ufig auch oberfl\u00e4chliche Gangart durchzuziehen, sondern vielmehr sind sie auf ganz anderen Ebenen zu Hause. 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