{"id":2460,"date":"2008-03-18T11:50:22","date_gmt":"2008-03-18T09:50:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2460"},"modified":"2009-09-06T13:12:06","modified_gmt":"2009-09-06T11:12:06","slug":"ist-die-ganze-fulle-der-heilsmittel-nur-in-der-katholischen-kirche-zu-finden-teil-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2460","title":{"rendered":"Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil III"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil III<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Tat ist es so, da\u00df Christus durch die \u00fcbergro\u00dfe Betonung Marias regelrecht verdr\u00e4ngt wird. Der heilige Hieronymus hat geschrieben: \u201eUnkenntnis der Schriften sei Unkenntnis Christi.\u201c Dies ist leider allzu wahr innerhalb der katholischen Kirche. Weil man in der Bibel selbst kaum etwas \u00fcber Maria lesen kann (im Gegensatz zu Christus, \u00fcber den wir vier Evangelien haben), ist man auf Privatoffenbarungen angewiesen.<!--more-->Diese sind, milde gesagt, sehr zweifelhaft. Wenn Maria angeblich in Erscheinungen von einer Weihe an ihr Unbeflecktes Herz spricht, sucht man vergeblich im Wort Gottes nach etwas \u00c4hnlichem. Die Botschaft ist fremdartig, wenn sie mit der Bibel verglichen wird. Angeblich hat Maria in Fatima gesagt: \u201eAm Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.\u201c Nein! Am Ende wird Jesus Christus triumphieren! Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherf\u00fchrt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart! (2.Korinther 2,14) In der Offenbarung wird der Triumph des Herrn gepriesen. Maria wird nicht erw\u00e4hnt: Und ich h\u00f6rte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkl\u00e4ger unserer Br\u00fcder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. (Offenbarung 12,10) In der Botschaft von Pontevedra an Schwester Lucia (die \u00e4lteste der drei Seher von Fatima) vom 10. Dezember 1925 soll Maria gesagt haben: Bem\u00fche wenigstens du dich, mich zu tr\u00f6sten und mache bekannt, da\u00df ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden beizustehen, die f\u00fcr das Heil dieser Seelen notwendig sind, die f\u00fcnf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch S\u00fchne zu leisten. Anweisungen in dieser Art findet man im Neuen Testament nicht. Maria gegen\u00fcber soll man S\u00fchne leisten?! So etwas ist der Bibel ganz und gar fremd! Gott wurde beleidigt, ihm gegen\u00fcber mu\u00df S\u00fchne geleistet werden! Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden, Gericht auszu\u00fcben gegen alle und alle Gottlosen zu \u00fcberf\u00fchren von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos ver\u00fcbt haben, und von all den harten Worten, die gottlose S\u00fcnder gegen ihn geredet haben. (Judas 1,14\u201315) Durch ihn (Christus) alles mit sich (Gott) zu vers\u00f6hnen \u2013 indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes \u2013 durch ihn (Christus), sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. (Kolosser 1,20) In einem Interview sagte Schwester Lucia: Maria hat mir gesagt, da\u00df sie der Welt die letzten Heilmittel gebe: Den Rosenkranz und die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens. Und da dies die letzten Heilmittel sind, hei\u00dft es, da\u00df es keine anderen mehr geben wird. Gott bietet uns \u2026 das letzte Mittel des Heiles an: seine heiligste Mutter. Denn wenn wir dieses letzte Mittel abweisen, werden wir die Verzeihung des Himmels nicht mehr erlangen. Das letzte Heilmittel soll Maria sein? Wer die Heilige Schrift kennt, k\u00f6nnte niemals so einer Aussage Glauben schenken! Das Heilmittel ist UND BLEIBT die Botschaft \u00fcber das Erl\u00f6sungswerk des Herrn Jesus! Denn ich sch\u00e4me mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. (R\u00f6mer 1,16) Ich tue euch aber, Br\u00fcder, das Evangelium kund, das ich euch verk\u00fcndigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verk\u00fcndigt habe. (1. Korinther 15,1\u20132) Von all den Stellen in der Bibel, die von der S\u00fchnung, die durch Christus bewirkt wurde, sprechen, wird Maria nicht einmal im Ansatz angedeutet \u2013 nicht einmal die eventuelle M\u00f6glichkeit! Auch nicht, da\u00df sie sie irgendwie vermittelt. Ihn (Christus) hat Gott hingestellt als einen S\u00fchneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen S\u00fcnden. (R\u00f6mer 3,25) Nicht allein aber das, sondern wir r\u00fchmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Vers\u00f6hnung empfangen haben. (R\u00f6mer 5,11) Und er (Christus) ist die S\u00fchnung f\u00fcr unsere S\u00fcnden, nicht allein aber f\u00fcr die unseren, sondern auch f\u00fcr die ganze Welt. (1. Johannes 2,2) Hierin ist die Liebe: nicht da\u00df wir Gott geliebt haben, sondern da\u00df er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine S\u00fchnung f\u00fcr unsere S\u00fcnden. (1. Johannes 4,10) Alle die Dinge, die man Maria zuschreibt, sind eigentlich in Christus (oder dem Heiligen Geist) erf\u00fcllt und in IHM zu suchen. Die meisten Katholiken wissen das nicht, weil sie die Bibel nicht kennen. Alles, was sie von Maria h\u00f6ren, alles, was auf sie angewandt wird, wird eigentlich von der Bibel her auf Christus (oder seine Kirche) angewandt. Der Herr hat gesagt: \u201eWer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.\u201c (Johannes 14,9)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Maria als Vorbild dient, wird man zum Vater nicht finden. Maria dient f\u00fcr viele Gl\u00e4ubige als Vorbild, aber (ich wiederhole) sie wissen so gut wie nichts \u00fcber sie. Nichts mit Sicherheit. Von daher ist die Behauptung verst\u00e4ndlich, da\u00df die Wahrheit \u00fcber Maria nicht in der Theologie zu finden ist, sondern da\u00df es ein Geheimnis in der Kirche ist. Immer wieder lese ich, da\u00df die Lehre \u00fcber Maria nicht eine Sache der \u201eTheologie\u201c ist, sondern der Liturgie. Maria ist angeblich das Geheimnis der Kirche als Gemeinschaft mit Christus. Die Kirche predigt Christus, aber Gemeinschaft mit Christus offenbart Maria als die geheime Freude innerhalb der Kirche. (Angeblich freut sich die gesamte Sch\u00f6pfung in ihr.) Die Kirche ist neues Leben in Christus. Als \u201eLeben\u201c ist die Kirche eine \u201esie\u201c, die Braut Christi, wird behauptet \u2013 Maria. Keine Synode oder kirchliche Autorit\u00e4t hat dies festgemacht, sondern die lebende Erfahrung in der Kirche. Die Fr\u00f6mmigkeit der Kirche, wird gesagt, ist mariologisch. Dies ist grundlegend falsch. Christus hat ganz andere Worte gesprochen. F\u00fcr ihn war das Geheimnis, in das er den an ihn Glaubenden \u201eeinweihen\u201c wollte, die Kenntnis \u00fcber den Vater \u2013 niemals Maria! Alles ist mir \u00fcbergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. (Matth\u00e4us 11,27) Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. (Johannes 14,21) Die Bibel gibt keine Rechtfertigung f\u00fcr diese Ausw\u00fcchse \u00fcber Maria. Aus diesem Grund sind Privatoffenbarungen von\/\u00fcber Maria so wichtig f\u00fcr viele Katholiken. Lesen wir noch einmal, was Kardinal Ratzinger dar\u00fcber sagt: Der Ma\u00dfstab f\u00fcr Wahrheit und Wert einer Privatoffenbarung ist demgem\u00e4\u00df ihre Hinordnung auf Christus selbst &#8230; Das schlie\u00dft nicht aus, da\u00df eine Privatoffenbarung neue Akzente setzt, da\u00df sie neue Weisen der Fr\u00f6mmigkeit herausstellt oder alte vertieft und erweitert. Aber in alledem mu\u00df es doch darum gehen, da\u00df sie Glaube, Hoffnung und Liebe n\u00e4hrt, die der bleibende Weg des Heils f\u00fcr alle sind. Wir k\u00f6nnen hinzuf\u00fcgen, da\u00df Privatoffenbarungen h\u00e4ufig prim\u00e4r aus der Volksfr\u00f6mmigkeit kommen und auf sie zur\u00fcckwirken, ihr neue Impulse geben und neue Formen er\u00f6ffnen. Dies schlie\u00dft nicht aus, da\u00df sie auch in die Liturgie selbst hineinwirken, wie etwa Fronleichnam und das Herz-Jesu-Fest zeigen. In gewisser Hinsicht bildet sich im Verh\u00e4ltnis von Liturgie und Volksfr\u00f6mmigkeit das Verh\u00e4ltnis zwischen Offenbarung und Privatoffenbarungen ab: Die Liturgie ist das Ma\u00df, sie ist der direkt aus dem Evangelium gen\u00e4hrte Lebensausdruck der Kirche im Ganzen. Volksfr\u00f6mmigkeit bedeutet, da\u00df der Glaube im Herzen der einzelnen V\u00f6lker Wurzel schl\u00e4gt, so da\u00df er in die Welt des Alltags hineingetragen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Volksfr\u00f6mmigkeit ist die erste und grundlegende Weise von \u201eInkulturation\u201c des Glaubens, die sich immer wieder von der Weisung der Liturgie her ordnen und leiten lassen mu\u00df , aber umgekehrt sie vom Herzen her befruchtet. (\u201eFatima\u201c) So ist es auch geschehen. In vieler Hinsicht hat das Volk die Lehre \u00fcber Maria bestimmt. Eine Lehre, die auf Unwissenheit beruht. Eine Lehre, die entwickelt wurde, weil dem Volk so oft die Wahrheit vorenthalten wurde, weil das Volk die Bibel nicht kennt. Weil das Volk eine Leere sp\u00fcrte, die gef\u00fcllt werden mu\u00dfte. Verehrung in der Aussetzung und \u00e4hnliche Sachen wurden vorherrschend, weil das Volk fr\u00fcher nicht an der Messe teilnehmen durfte \u2013 nur die Priester. Es gab Ausw\u00fcchse als Reaktion auf das Fehlverhalten von Verantwortlichen in der Kirche. Als Reaktion auf die Reformation wuchs die Rolle und Verehrung Marias im 16. Jahrhundert. \u201eHeilige Maria, Mutter Gottes, bitte f\u00fcr uns S\u00fcnder, jetzt und in der Stunde unseres Todes\u201c wurde dem \u201eAve Maria\u201c hinzugef\u00fcgt. Dies hat nicht aufgeh\u00f6rt. In unserer Zeit gab es eine Bewegung um Maria als \u201eDie Frau, Mutter aller V\u00f6lker\u201c zu sehen, eine Frau \u201edie einst Maria war\u201c. Sie wird zur G\u00f6ttin. Man stellt unverkennbar fest, da\u00df es keinen Konsensus unter allen Gl\u00e4ubigen durch die Jahrhunderte gab, unter Lehrern der Kirche in Bezug auf Maria. Von der Heiligen Schrift her war das meiste nicht eindeutig. Die Argumente, die jetzt benutzt werden, diese Dinge von der Schrift abzuleiten, sind nicht stichhaltig. Man ging von der eigenen, menschlichen Vorstellung aus, nicht von der Belehrung der Schrift, und kam so auf absurde Gedanken wie, da\u00df Maria Christus unseretwegen bes\u00e4nftigen mu\u00df. Alles menschlich verst\u00e4ndlich und alles menschlich falsch! Man kann argumentieren, da\u00df Maria noch zu neutestamentlicher Zeit lebte und wir aus diesem Grund in der Schrift nichts \u00fcber ihre jetzige Rolle und ihre Aufgaben finden. (Deswegen diese Rede \u00fcber ein Geheimnis in der Kirche.) Aber wenn dies wahr w\u00e4re, w\u00fcrde es den Worten des Herrn widersprechen, der gesagt hat: Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave wei\u00df nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt, euch kundgetan habe. (Johannes 15,15) Und denen des Apostels Paulus: Denn ich habe nicht zur\u00fcckgehalten, euch den ganzen Ratschlu\u00df Gottes zu verk\u00fcndigen. (Apostelgeschichte 20,27) Damit ist klar, da\u00df es keine radikal neuen Dinge geben kann. Ein tieferes Verst\u00e4ndnis w\u00e4chst \u00fcber die Zeit, aber nicht, da\u00df etwas Neues eingef\u00fchrt wird. Der KKK sagt dazu: \u201aObwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft. Es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.\u2018 (Nr. 66). Sehr sch\u00f6n sind die beiden Aspekte von Bindung an das Einmalige und Fortschritt in dessen Verstehen in den Abschiedsreden des Herrn ausgelegt, wo der scheidende Christus den J\u00fcngern sagt: \u201aNoch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k\u00f6nnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit f\u00fchren. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden \u2026 Er wird mich verherrlichen, denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es verk\u00fcnden.\u2018 (Joh 16,12, 14) (\u201eFatima\u201c)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neue Wahrheiten \u00fcber Maria, ihr Wirken oder ihre Stellung, k\u00f6nnen nicht ein Teil davon sein, denn sie werden nicht einmal im Ansatz im Neuen Testament angedeutet. Der Herr Jesus sagte seinen J\u00fcnger, da\u00df nach seinem Tod und seiner Auferstehung der Heilige Geist kommen und sie in die GANZE Wahrheit einf\u00fchren w\u00fcrde \u2013 aber die Wahrheit \u00fcber SICH. Der Herr sagt, \u201eEr wird MICH verherrlichen\u201c, \u201ewas MEIN ist\u201c. Die Stelle in Johannes 16 (Vers 12: \u201eNoch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k\u00f6nnt es jetzt nicht tragen\u201c) wird gerne benutzt, um zu \u201ebeweisen\u201c, da\u00df die Lehren \u00fcber Maria berechtigt sind. Sie sind ein Teil dieser Dinge, die der Herr damals seinen J\u00fcngern noch nicht sagen konnte. Falsch! Der Herr selbst gibt an, um was es ging. Dies habe ich in Bildreden zu euch geredet; es kommt die Stunde, da ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen von dem Vater verk\u00fcndigen werde. (Johannes 16,25) Es geht um den Vater \u2013 wie immer. Diese Lehre \u00fcber den Vater scheinen immer noch sehr viele Gl\u00e4ubige nicht \u201etragen\u201c zu k\u00f6nnen. Es wird in vielen B\u00fcchern \u00fcber Maria zugegeben, da\u00df wir so gut wie nichts \u00fcber sie aus der Bibel wissen. Wie kann man dann wie Kardinal Ratzinger sagen: \u201eWenn jemand einwenden m\u00f6chte, wir sollten doch nicht einen Menschen zwischen uns und Christus stellen, so ist daran zu erinnern, da\u00df Paulus sich nicht scheut, zu seinen Gemeinden zu sagen: Ahmt mich nach (1 Kor 4, 16; Phil 3, 17; 1 Thess 1, 6; 2 Thess 3, 7 und 9). Am Apostel k\u00f6nnen sie konkret ablesen, was Nachfolge Christi hei\u00dft. Von wem aber k\u00f6nnten wir es \u00fcber alle Zeiten hin besser erlernen als von der Mutter des Herrn? (\u201eFatima\u201c) Eine Szene aus der Kindheit unseres Herrn, die einzige, gibt die Situation bez\u00fcglich Marias und der Schwierigkeiten in der Kirche gut wieder. Der Herr Jesus war mit 12 Jahren mit seinen Eltern nach Jerusalem gereist. Als die Eltern zur\u00fcck nach Hause gingen, blieb Jesus im Tempel zur\u00fcck. Seine Eltern suchen und finden ihn schlie\u00dflich. Es hei\u00dft in Lukas 2,48\u201350 \u201eUnd als sie (die Eltern) ihn (Jesus) sahen, wurden sie best\u00fcrzt; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist der Grund daf\u00fcr, da\u00df ihr mich gesucht habt? Wu\u00dftet ihr nicht, da\u00df ich in dem sein mu\u00df, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.\u201c Maria verstand diese Rede \u00fcber den Vater nicht, auch wenn sie diese Worte in ihrem Herzen aufbewahrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die katholische Kirche versteht diese Rede immer noch nicht. Sie verstehen nicht, da\u00df es um den Vater geht und nicht um Maria. Christus sagte \u00fcber Gott den Heiligen Geist: \u201eWenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er h\u00f6ren wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verk\u00fcndigen. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verk\u00fcnden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verk\u00fcnden.\u201c (Johannes 16,13\u201315) Wenn der Heilige Geist sich mehr im \u201eHintergrund\u201c h\u00e4lt (in aller Ehrfurcht gesagt) und Christus in den Vordergrund stellt, wie viel mehr sollte dies auf Maria zutreffen! (Die ganzen Privatoffenbarungen, wo Maria sagt \u201eich will dies und ich will jenes\u201c und \u201edu sollst mir dies tun und jenes tun\u201c passen nicht in das biblische Bild.) Viele Gl\u00e4ubige betonen eine enge Beziehung zu Maria, wenn sie eigentlich eine enge Beziehung zu Christus betonen m\u00fc\u00dften! Nur ER ist der \u201eBr\u00e4utigam unserer Seele\u201c! Die ganze Ausrichtung der Bibel ist, da\u00df der Gl\u00e4ubige in seiner Beziehung zu Gott wachsen soll. Die Gemeinschaft zwischen einem Christen und dem Vater und dem Sohn soll intensiver werden. Darum geht es! Der Dienst Marias geht in diese Richtung \u2013 und nicht, um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Wie w\u00e4re es in einer Familie, wenn die Kinder bessere und intensivere Beziehungen zu den Bediensteten pflegten als zu den Eltern? Oder eine Ehefrau bessere Beziehungen zu Freunden und Bekannten h\u00e4tte als zum eigenen Ehemann? Da w\u00fcrden wir alle antworten: Hier stimmt etwas nicht! Wir haben Gemeinschaft mit den Heiligen \u2013 das ist wahr \u2013, aber wir sind zur Gemeinschaft mit Jesus Christus berufen (1. Korinther 1,9)!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria hat ihren Dienst verfehlt, wenn wir uns bei ihr wohler oder besser verstanden f\u00fchlen als bei Christus! Wie kann ich wissen, ob ich richtig mit Maria \u201eumgehe\u201c? Ganz einfach, wenn durch ihren Dienst meine Beziehung zu Christus und zum Vater vertieft wird. Wenn ich mit dem Herrn vertrauter werde. Wenn ich mich gerne bei ihm \u201eaufhalte\u201c. Wenn mir Maria wichtiger ist, wenn ich mehr Zeit mit ihr verbringe, wenn ich mehr das \u201eZwiegespr\u00e4ch\u201c mit ihr pflege als mit Christus \u2013 dann stimmt etwas nicht. \u201eSo sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen.\u201c (Epheser 4,13) \u201eSo da\u00df ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt.\u201c (2. Petrus 1,8) Was fehlt Es wird oft gesagt: Durch Maria zu Christus! Diese Aussage finden wir nirgendwo in der Heiligen Schrift. Im Gegenteil, die Schrift weist immer auf unseren direkten Zugang zu Gott hin. Dennoch, auch wenn man diese falsche Aussage beherzigt, darf man bei Maria nicht stehen bleiben. Es mu\u00df weitergehen. Unser Herr hat gesagt: \u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater au\u00dfer durch mich.\u201c (Johannes 14,6) Dies ist in zweierlei Hinsicht wichtig. Erstens, da\u00df wir erkennen, da\u00df der Weg zum Vater nur \u00fcber Christus geht und zweitens, da\u00df der Vater will, da\u00df wir zu ihm gelangen! Durch Maria zu Christus. Durch Christus zum Vater. Warum bleiben so viele an \u201eZwischenstationen\u201c stehen? Wird das Herz des Vaters befriedigt, wenn wir nicht zu ihm hingelangen und uns sozusagen an der Eingangst\u00fcr herumdr\u00fccken? Der Apostel Paulus betet f\u00fcr uns Christen, da\u00df \u201eDer Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.\u201c (Epheser 1,17) Ihm (und Gott) geht es darum, da\u00df wir \u201edie Liebe Christi verstehen, die alle Erkenntnis \u00fcbersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt.\u201c (Epheser 3,19) Es ist sein und Gottes Wunsch, \u201eda\u00df der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet seid.\u201c (Epheser 3,17) Der Apostel Paulus ruft Timotheus und uns allen zu: \u201eK\u00e4mpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist.\u201c (1. Timotheus 6,12) Jesus Christus hat selbst das ewige Leben definiert: \u201eDas ist das ewige Leben: dich (den Vater), den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.\u201c (Johannes 17,3) In unserem Leben als Christ gibt es Wachstum. Der heilige Apostel Johannes beschreibt dieses Wachstum in seinem ersten Brief als ein Fortschreiten von Kindern zu jungen M\u00e4nnern und dann zu V\u00e4tern. Die \u201eV\u00e4ter\u201c in Christus (solche, die \u201ezur vollen Mannesreife, zum Vollma\u00df des Wuchses der F\u00fclle Christi\u201c gelangt sind \u2013 Epheser 4,13) werden einfach beschrieben als solche, die \u201eden erkannt haben, der von Anfang an ist\u201c. Die Aufgabe Marias wird nur erreicht, wenn von uns gesagt werden kann, da\u00df wir \u201eden erkannt haben, der von Anfang an ist\u201c! Das ist Gottes Zielsetzung in unserem Leben! Jesus Christus kam in diese Welt, um den Vater zu offenbaren und uns in die Gemeinschaft mit ihm zu f\u00fchren. Unser Herr hat gesagt: \u201eWas ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.\u201c (Johannes 16,23) \u201eDenn der Vater selbst hat euch lieb.\u201c (Johannes 16,27)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wird dieser Umgang mit dem Vater innerhalb der katholischen Kirche erkannt? Wenn es wahr ist (wie in der katholischen Kirche behauptet wird), da\u00df Maria uns das Herz des Herrn zeigen will, dann ist es um so wahrer, da\u00df unser Herr uns das Herz des Vaters zeigen will! Und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. (1. Johannes 1,3) Alles ist mir \u00fcbergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. (Matth\u00e4us 11,27) Am Anfang dieses Artikels habe ich aufgef\u00fchrt, wie die katholische Kirche die Bibel als Quelle versteht und da\u00df Privatoffenbarungen damit in \u00dcbereinstimmung sein m\u00fcssen. Leider sind die Ansichten und Lehren \u00fcber Maria, die sich \u00fcber die Jahrhunderte entwickelt haben, nicht damit in \u00dcbereinstimmung. Sie sind gr\u00f6\u00dftenteils Erfindungen. Viele Dinge wurden \u201eerfunden\u201c aus der Not heraus oder aus anderen Gr\u00fcnden. Oft waren sie gut gemeint, und wenn man die Entwicklung verfolgt, kann man verstehen, warum dies oder jenes entstanden ist. Das Schlimme dabei ist, da\u00df alle diese \u201eErfindungen\u201c als eine Art \u201eErsatz\u201c dienen und das Eigentliche nicht erkannt wird. Dies ist grundlegend falsch. Christus hat ganz andere Worte gesprochen. F\u00fcr ihn war das Geheimnis, in das er den an ihn Glaubenden \u201eeinweihen\u201c wollte, die Kenntnis \u00fcber den Vater \u2013 niemals Maria! Alles ist mir \u00fcbergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. (Matth\u00e4us 11,27) Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. (Johannes 14,21)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die katholische Kirche hat nicht die F\u00fclle der Wahrheit. Die Bisch\u00f6fe haben nicht immer die Wahrheit, wie behauptet wird \u2013 WEIL DIE BEZIEHUNG ZUM VATER FEHLT! Also gerade das, wof\u00fcr der Herr Jesus \u00fcberhaupt auf die Erde kam. Es ist nicht nur, da\u00df die katholische Kirche nicht mit Recht behaupten kann: \u201eNur durch die katholische Kirche Christi, die allgemeine Hilfe zum Heil ist, kann man die ganze F\u00fclle der Heilsmittel erlangen.\u201c Sondern sie kann auch nicht g\u00fctig herabschauen auf Nicht-Katholiken und sagen \u201eIn Wirklichkeit existieren die Elemente dieser bereits gegebenen Kirche in ihrer ganzen F\u00fclle in der katholischen Kirche und noch nicht in dieser F\u00fclle in den anderen Gemeinschaften\u2018. Deswegen sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften trotz der M\u00e4ngel, die ihnen nach unserem Glauben anhaften, nicht ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heiles. Denn der Geist Christi hat sie gew\u00fcrdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen, deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten F\u00fclle der Gnade und Wahrheit herleitet\u2018\u201c. Denn das Allerwichtigste, was dem Herrn Jesus am wichtigsten war, n\u00e4mlich uns den Vater zu offenbaren, fehlt in der katholischen Kirche und ist vorhanden in \u201eden anderen Gemeinschaften\u201c! Ohne diese \u201eanderen Gemeinschaften\u201c w\u00fcrde es diese Wahrheit nicht geben \u2013 denn sie fehlt in der katholischen Kirche! Was mich trotz all dieser M\u00e4ngel an der katholischen Kirche so beeindruckt, ist ihr Empfinden von Ehrfurcht vor Gott \u2013 etwas, was in vielen, vielen protestantischen Gruppen fehlt. Da geht man leider oft sehr \u201ekumpelhaft\u201c, sehr \u201esalopp\u201c mit Gott um. Die protestantische Seite hat in mancher Hinsicht den freien Zugang zu Gott falsch betont. In der katholischen Kirche hat die falsche Betonung der Ehrfurcht Gl\u00e4ubige von Gott distanziert. Die Hingabe vieler Katholiken ist beeindruckend. Wenn sie nur einen Bruchteil der Hingabe, die sie f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit Privatoffenbarungen \u2013 die angeblich Botschaften von Maria beinhalten \u2013 oder S\u00fchnen\u00e4chten aufbringen, f\u00fcr das Studium des Wortes Gottes anwenden w\u00fcrden, dann w\u00fcrde eine Wende zum Guten kommen! Aber wie viele wissen, was der Apostel Paulus \u00fcber die wunderbare Stellung des Christen in Christus schreibt oder was der Apostel Johannes \u00fcber unsere intime Beziehung zu g\u00f6ttlichen Personen schreibt? Ich habe Epheser 4,13 in diesem Artikel oft zitiert, aber es ist auch ein sehr wichtiger Vers: Bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollma\u00df des Wuchses der F\u00fclle Christi.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist Gottes Zielsetzung, da\u00df alle Gl\u00e4ubigen zur Einheit des Glaubens hingelangen. Es ist etwas, das hier \u2013 auf der Erde \u2013 passieren wird. Es wird passieren, weil Gott es so will. Davon bin ich fest \u00fcberzeugt. Aber wie kann es geschehen? Viele Katholiken glauben, da\u00df eine R\u00fcckkehr zur alten Messe (lateinischer Ritus) dies bewirken kann. Viele glauben, da\u00df eine erneute Weihe an Maria dies bewirken wird. Das Buch \u201e\u00d6kumene gegen Herz Maria Weihe\u201c (Anm. 16) ist nur ein Beispiel von vielen, die in diese Richtung gehen. Einige Stellen, die von Christen \u2013 katholischen und nicht-katholischen \u2013 oft verwendet werden um die notwendige Einheit unter Christen hervor zu heben, sind Johannes 17,11 und 18\u201323. Zu Recht weist man darauf hin, da\u00df Einheit ein Wunsch des Herrn ist: Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, da\u00df sie eins seien wie wir! Diese Einheit sollte auch die Welt \u00fcberzeugen von der Wahrheit \u00fcber Christus. Wie du (Vater) mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; und ich heilige mich selbst f\u00fcr sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. Aber nicht f\u00fcr diese allein bitte ich, sondern auch f\u00fcr die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, da\u00df auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, da\u00df du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, da\u00df sie eins seien, wie wir eins sind \u2013 ich in ihnen und du in mir \u2013 da\u00df sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, da\u00df du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Es w\u00e4re nat\u00fcrlich ein gro\u00dfartiges Mittel die Welt f\u00fcr Gott zu gewinnen, wenn die Welt sehen k\u00f6nnte, da\u00df die Christen nicht in unz\u00e4hlige Gruppen getrennt, sondern eine Einheit bilden w\u00fcrden. Wenn die Welt sehen k\u00f6nnte, da\u00df so verschiedene Menschen aus allen Teilen der Welt eins sind. Am Anfang war es so. In der Apostelgeschichte lesen wir: Alle Gl\u00e4ubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die G\u00fcter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bed\u00fcrftig war. T\u00e4glich verharrten sie einm\u00fctig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat t\u00e4glich hinzu, die gerettet werden sollten. (2,44\u201347) Die Menge derer aber, die gl\u00e4ubig geworden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, da\u00df etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam, und mit gro\u00dfer Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab; und gro\u00dfe Gnade war auf ihnen allen. (4,32\u201333) Leider blieb es nicht lange bei dieser Einheit. Zwietracht und Auseinandersetzungen, Parteien und Streitereien setzten bald ein \u2013 bis heute. Der Wunsch und die Bem\u00fchung nach Einheit sind gut und erstrebenswert, aber man setzt oft an der falschen Stelle an \u2013 man setzt auf eine \u00e4u\u00dfere Einheit. Man kann die Verse aus Johannes 17 sicherlich verwenden, um diese Bem\u00fchungen zu rechtfertigen \u2013 aber man macht oft einen Fehler. Die Einheit, wovon Christus dort spricht, ist nicht eine horizontale, d.h. eine unter Gl\u00e4ubigen (egal wie w\u00fcnschenswert und berechtigt sie sonst ist), es geht dem Herrn um die vertikale Einheit des Gl\u00e4ubigen mit dem Vater und mit dem Sohn. Der Vater und der Sohn sind eins. Durch das Werk des Herrn Jesus werden wir in diese Einheit eingef\u00fchrt. Christus will uns in die Gemeinschaft und Einheit mit sich selbst und dem Vater f\u00fchren. Er will, da\u00df wir ihn kennen und durch ihn den Vater. Dies ist gro\u00dfartig! Die Erfahrung von unz\u00e4hligen Christen ist, da\u00df, wenn Menschen, die an Gott nicht glauben, von der Kirche abgesto\u00dfen sind (durch die Uneinheit und viele andere Dinge), sie meistens von einzelnen Christen, die ihren Glauben bewu\u00dft leben, angezogen werden. Von Christen, die in der Gemeinschaft mit Christus und dem Vater leben durch die Kraft des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das ist die L\u00f6sung!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Gl\u00e4ubige mehr in diesem Einssein mit Gott leben w\u00fcrden, w\u00fcrde es sich mehr und mehr in ihrer Beziehung zu anderen Gl\u00e4ubigen auswirken \u2013 was letzten Endes eine \u00c4nderung in der Welt bewirken w\u00fcrde, n\u00e4mlich, da\u00df die Welt von der Wahrheit \u00fcberzeugt wird. So hat es auch der Herr Jesus dargestellt: So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen. (Matth\u00e4us 5,16) Hierin wird mein Vater verherrlicht, da\u00df ihr viel Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet. (Johannes 15,8) Wir k\u00f6nnen nur wirklich Frucht f\u00fcr Gott bringen, wenn wir in Christus bleiben (Johannes 15,4\u20137). Also wird unser Einssein mit ihm betont \u2013 was auch ein Einssein mit dem Vater zur Folge hat. Dies wirkt sich aus, indem der Vater verherrlicht wird. Christus will, da\u00df sein Vater in uns verherrlicht wird \u2013 da\u00df wir ihn verherrlichen \u2013 und da\u00df durch uns die Welt ihn verherrlicht! Das Neue Testament spricht wiederholt von den Gl\u00e4ubigen, da\u00df sie \u201ein Christus\u201c sind. Der Apostel Paulus benutzt sehr oft diese Wahrheit als Teil seines Gru\u00dfes in seinen Briefen. Der Apostel Johannes schreibt: Wir wissen aber, da\u00df der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verst\u00e4ndnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1. Johannes 5,20) Wir sind in Christus und wir haben ihn \u201eangezogen\u201c. Der Apostel Paulus schreibt: Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. (Galater 3,27) (Ihr habt) den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen (Christus) angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat! (Kolosser 3,9\u201310) (Ihr habt) den alten Menschen abgelegt \u2026 und den neuen Menschen (Christus) angezogen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. (Epheser 4,22\u201324) Christus ist auch in uns: Gott wollte zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. (Kolosser 1,27) Wir waren als Kinder Adams tot in unseren S\u00fcnden und Vergehungen, aber Gott hat uns in Christus lebendig gemacht. Er hat das Leben des Herrn zu unserem Leben gemacht. (Epheser 2,1\u20135) Und dies ist das Zeugnis: da\u00df Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. (1. Johannes 5,11\u201312) Wenn der Christus, euer Leben, geoffenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit. (Kolosser 3,4) Christus ist das Leben der Gl\u00e4ubigen. Das Leben des Christen geht auf in dem Leben des Herrn: Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst f\u00fcr mich hingegeben hat. (Galater 2,20) Wenn Gott auf die Menschen herabsieht, die an seinen Sohn glauben, sieht er seinen Sohn in ihnen. Gott hatte einen \u201eSohn seiner Liebe\u201c (Kolosser 1,13). Er wollte viele haben. Dies hat er durch das Werk des Herrn erreicht. Denn es geziemte ihm (Gott), um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele S\u00f6hne zur Herrlichkeit f\u00fchrte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen. (Hebr\u00e4er 2,10) Das Leben des Sohnes soll in uns zum Ausdruck kommen: (Wir tragen) allezeit das Sterben Jesu am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar werde. Denn st\u00e4ndig werden wir, die Lebenden, dem Tod \u00fcberliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar werde. (2. Korinther 4,10\u201311) Wir haben die \u201eAuflage\u201c, wie Christus zu sein: Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin! (1. Korinther 11,1) Gottes Zielsetzung f\u00fcr uns ist, da\u00df wir seinem Sohn immer \u00e4hnlicher werden: Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichf\u00f6rmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Br\u00fcdern. (R\u00f6mer 8,29) Das war auch die Zielsetzung im Dienst des Apostels Paulus an den Gl\u00e4ubigen: Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat. (Galater 4,19) Die \u201eVielen\u201c sollen wie der \u201eEine\u201c sein. Als Christ soll mein Leben dem Leben des Herrn Jesus Christus immer \u00e4hnlicher werden. Wie kann ich wissen, wie dieses Leben aussieht? Wo kann ich dieses Leben finden? Ich finde es in den Evangelien. Da wird uns das Leben des Herrn gezeigt. Ich kann als Christ sagen: das ist mein Leben. Gro\u00dfartig! Als Moses auf dem Berg war, um die Gebote von Gott zu empfangen, merkte er nicht, da\u00df dieser Aufenthalt in Gottes Gegenwart auf ihn \u201eabgef\u00e4rbt\u201c hatte, aber seine Umwelt merkte es: Es geschah aber, als Mose vom Berg Sinai herabstieg \u2013 und die beiden Tafeln des Zeugnisses waren in Moses Hand, als er vom Berg herabstieg \u2013, da wu\u00dfte Mose nicht, da\u00df die Haut seines Gesichtes strahlend geworden war, als er (Gott) mit ihm geredet hatte. Und Aaron und alle S\u00f6hne Israel sahen Mose an, und siehe, die Haut seines Gesichtes strahlte; und sie f\u00fcrchteten sich, zu ihm heranzutreten. (2. Mose 34,29\u201330)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir uns mit dem Leben des Herrn Jesus besch\u00e4ftigen, wenn wir uns bei ihm aufhalten, wird es sich auf uns auswirken. Was in diesem Leben des Herrn v\u00f6llig fehlt, ist eine Hingabe an Maria. Maria spielte keine zentrale Rolle im Leben des Herrn. Er ehrte sie gewi\u00df als seine Mutter, aber er gab ihr nie einen besonderen Platz. (Im Gegenteil, er nannte seine J\u00fcnger \u201emeine Mutter\u201c \u2013 aber NIEMALS \u201emein Vater\u201c!) Wenn wir das Leben des Herrn Jesus betrachten, stellen wir fest, da\u00df der Vater das Zentrale war. Den Vater kennen, mit dem Vater Gemeinschaft haben. Das ist, was klar und deutlich herauskommt, wenn wir \u00fcber den Herrn Jesus in den Evangelien lesen. Wir haben auch keine andere g\u00f6ttlich anerkannte Quelle. Privatoffenbarungen scheiden hier ganz und gar aus. Die Rolle, die Maria in dem Leben vieler Katholiken einnimmt, ist ganz einfach falsch. Diese Katholiken werden nie die Zielsetzung Gottes f\u00fcr ihr Leben erreichen, wenn sie nicht erkennen, da\u00df sie die Priorit\u00e4ten falsch gesetzt haben. Es soll nicht um Maria gehen, sondern um den Vater! Maria ist NICHT unser Vorbild! Jesus Christus ist unser Vorbild und das Leben, das er mit dem Vater lebte, soll unser Leben sein! Es ist gerade die katholische Betonung auf Maria, die ihre Behauptung, die F\u00fclle der Gnade zu besitzen, L\u00fcgen straft. Die Verehrung und der Kult um Maria ist nicht Teil der Heilsmittel, die in ihrer F\u00fclle nur in der katholischen Kirche zu finden sind, sondern sie verhindert, da\u00df die Gl\u00e4ubigen zu der F\u00fclle durchdringen \u2013 oder sie \u00fcberhaupt erst erkennen und verstehen! Die katholische Betonung auf Maria verhindert diese Sache. Sie verhindert sie in dem Leben des einzelnen Gl\u00e4ubigen und dadurch hindert sie eine Ver\u00e4nderung zum Guten in der Welt. Maria darf nicht mehr zwischen dem Gl\u00e4ubigen und Gott stehen. Eine Betonung auf eine vertiefte Beziehung zu und ein vertieftes Verst\u00e4ndnis von Maria mu\u00df weichen. Der Zugang zum Vater mu\u00df frei gemacht werden, mu\u00df gepredigt werden! Keine Weihe an Maria! Keine Weihe an das Herz Marias! Eine Weihe an den Vater! Eine Belehrung der Gl\u00e4ubigen \u00fcber ihre Beziehung zu Christus und dem Vater. Das ist, was Maria (und alle anderen, die schon im Himmel sind) will! Sie will keine Kapelle f\u00fcr sich errichtet sehen. Sie will nicht, da\u00df man den Rosenkranz mehr betet. Sie will keine Betonung auf sich sehen. Sie will Christus und den Vater im Mittelpunkt sehen. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Wenn ich etwas \u00fcber Maria mit Sicherheit wei\u00df, dann das. Wir m\u00fcssen als Christus-Gl\u00e4ubige wirklich in dem leben, wovon er erz\u00e4hlt hat: Geh aber hin zu meinen Br\u00fcdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und EUREM Vater und zu meinem Gott und EUREM Gott! (Johannes 20,17) Gott ist unser Vater! Verstehen wir, was das bedeutet? Ist dies die Botschaft, die wir f\u00fcr die Kirche, f\u00fcr die Welt, haben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anmerkung 1 Wir werden sp\u00e4ter sehen, da\u00df eine Himmelfahrt Marias f\u00fcr die katholische Theologie wichtig ist in Bezug auf die Gleichstellung von Adam und Christus sowie Eva und Maria: Was Christus widerfahren ist, mu\u00df Maria auch erleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2 Es gibt sie auch in anderen christlichen Gemeinschaften, aber dort haben sie meist nicht die Tragweite oder das Gewicht wie innerhalb der Katholischen Kirche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3 Iren\u00e4us kritisiert, was er Marias \u00fcbertriebene Hastigkeit nennt, als sie Christus in Kana dr\u00e4ngt, ein Wunder zu vollbringen bevor seine Stunde gekommen war (Adversus Haereses III.16.7). Origenes schreibt \u00fcber ihren wankenden Glauben am Kreuz (Homilia in Lucam, 17,6).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4 \u201eSo ist zum Beispiel das Dogma der \u201aUnbefleckten Empf\u00e4ngnis\u2018 eine Schlussfolgerung aus dem Protoevangelium (1. Mose 3,15), Lukas 1,1 (\u201edu bist voll der Gnade\u201c) und der Lehre der fr\u00fcheren Kirchenv\u00e4ter. Somit ist es keine neue Wahrheit, sondern die Ausfaltung des schon geoffenbarten Glaubensgutes. Dieses Dogma w\u00e4re auch ohne die Erscheinungen von Lourdes, wo sich Maria der heiligen Bernadette als die \u201aUnbefleckte Empf\u00e4ngnis\u2018 geoffenbart hatte, im Glauben verpflichtend, da es im allgemeinen Glaubensgut enthalten ist.\u201c (\u201eEcht oder unecht?\u201c, S. 7.) Eine Lehre \u00fcber die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis, glaubte man, w\u00e4re notwendig, denn wenn das von Maria Geborene heilig sein sollte, dann mu\u00dfte sie es auch sein. Aber da der Vater von Christus Gott war, war die Einmischung der S\u00fcnde durch Adam nicht vorhanden. Die orthodoxe Kirche, von der die r\u00f6misch-katholische Kirche sagt, ihre Priesterweihen und Messen seien authentisch, lehnt die Lehre der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis als ohne Basis in der Schrift oder bei den Kirchenv\u00e4tern ab. Sie weist darauf hin, da\u00df einige Kirchenv\u00e4ter bemerkt haben, da\u00df Maria vor der Auferstehung ihres Sohnes auch ges\u00fcndigt hat. Wenn man Markus 3 sorgsam liest, dann entdeckt man etwas Wichtiges. In Vers 20 hei\u00dft es: \u201eUnd er (Jesus) kommt in ein Haus. Und wieder kommt die Volksmenge zusammen, so da\u00df sie nicht einmal Brot essen konnten.\u201c Daf\u00fcr haben seine Verwandten kein Verst\u00e4ndnis: \u201eUnd als seine Angeh\u00f6rigen es h\u00f6rten, gingen sie los, um ihn zu greifen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.\u201c (Vers 21) Die Verse 22 bis 30 beschreiben die Unterhaltung, die im Haus stattfand. In Vers 31 lesen wir dann wieder \u00fcber die Verwandten, die in Vers 21 losgezogen waren: \u201eUnd es kommen seine Mutter und seine Br\u00fcder; und sie standen drau\u00dfen, sandten zu ihm und riefen ihn.\u201c Man kann gewi\u00df nicht sagen, was in Maria vorging, ob ihr Beweggrund anders war als der der anderen Verwandten, die offensichtlich mit Christus sprechen wollten im Sinne von Vers 21 \u2013 n\u00e4mlich um ihn heraus zu holen. Dennoch unterscheidet der Heilige Geist Maria nicht von den anderen in diesem Bericht. Sie ist eine von denen, die drau\u00dfen waren und nicht bei Christus. 5 Diese falsch angewandte Logik f\u00fchrte dazu, da\u00df man sagte, da Christus als der letzte Adam gestorben, auferstanden und in den Himmel gefahren ist, mu\u00df es auch genauso wahr sein f\u00fcr die zweite Eva \u2013 sprich Maria. Aber eine Gleichstellung bezieht sich auf die Kirche, die Summe der Gl\u00e4ubigen. Der Apostel Paulus als Teil dieser Kirche bringt es zum Ausdruck in Philipper 3,10\u201311 \u201eum ihn (Christus) und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde, ob ich irgendwie hingelangen m\u00f6ge zur Auferstehung aus den Toten.\u201c Die Kirche als die Braut des Herrn wird die Auferstehung und Himmelfahrt erleben, wenn der Herr kommt um sie zu holen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6 \u201eipsa conteret caput tuum\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7 Die Gl\u00e4ubigen haben nur einen Vater, aber viele M\u00fctter. Maria wird in der Schrift nicht hervorgehoben. Sie ist eine unter vielen. (Bemerke: \u201eVater\u201c wird nicht wiederholt wie die \u00dcbrigen.) Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Br\u00fcder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder \u00c4cker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empf\u00e4ngt, jetzt in dieser Zeit H\u00e4user und Br\u00fcder und Schwestern und M\u00fctter und Kinder und \u00c4cker unter Verfolgungen und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben. (Markus 10,29\u201330).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">8 Man kann Vers 6 (\u201eUnd die Frau floh in die W\u00fcste, wo sie eine von Gott bereitete St\u00e4tte hat, damit man sie dort ern\u00e4hre 1260 Tage.\u201c) oder Vers 13 (\u201eUnd als der Drache sah, da\u00df er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das m\u00e4nnliche Kind geboren hatte.\u201c) kaum auf Maria anwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9 Jesus Christus hat immer den Zugang zu seinem Vater betont: Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine T\u00fcr geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. (Matth\u00e4us 6,6). Wenn nun ihr, die ihr b\u00f6se seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wi\u00dft, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten! (Matth\u00e4us 7,11). Denn euer Vater wei\u00df, was ihr ben\u00f6tigt, ehe ihr ihn bittet. (Matth\u00e4us 6,8). Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde \u00fcbereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. (Matth\u00e4us 18,19). Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. (Johannes 14,13).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">10 Um wieder das Beispiel von Einstein zu benutzen: weil Einsteins Mutter ihn zur Welt brachte, hei\u00dft das nicht, da\u00df Menschen Zugang zu ihm nur \u00fcber seine Mutter haben konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11 \u201eGrundri\u00df der Dogmatik\u201c, Verlag Herder Freiburg, 1952, Seite 247.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">12 Und noch einmal ein Beispiel von Einstein. Glaubt irgendjemand, da\u00df die Mutter von Albert Einstein die Ursache oder Quelle der Relativit\u00e4tstheorie ist? Wenn wir alle diese Aussagen \u00fcber Maria und das Verh\u00e4ltnis zu ihrem Sohn in dem nat\u00fcrlichen Bereich platzieren, stellen wir fest, wie unhaltbar sie sind, wie unlogisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13 \u201e\u00d6kumene gegen Herz Maria Weihe\u201c, KSA Kath. Schriften-Apostolat, 88412 Ochsenhausen, 2004, Seite 95.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14 Um ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde. (Philipper 3,10). So sch\u00e4me dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit f\u00fcr das Evangelium nach der Kraft Gottes! (2. Timotheus 1,8). In dem ich Leid ertrage bis zu Fesseln wie ein \u00dcbelt\u00e4ter! Aber das Wort Gottes ist nicht gebunden. Deswegen erdulde ich alles um der Auserw\u00e4hlten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen. (2. Timotheus 2,9-10).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">15 Hier wie bei den vorherigen Zitaten k\u00f6nnte man einwenden, da\u00df nicht alle \u201eoffiziell\u201c sind, d.h. nicht alle sind Dogmen oder Kirchengesetze. Die private Meinung, z.B. von einem Papst, ist nicht gleichzusetzen mit dem was er \u201eex Cathedra\u201c sagt. Das ist wahr, aber die Auswirkungen von Dingen, die P\u00e4pste, Kirchenvertreter, Heilige und andere Gl\u00e4ubige \u201einoffiziell\u201c gesagt haben im Sinne von \u201eFr\u00f6mmigkeitsliteratur\u201c ist wesentlich gr\u00f6\u00dfer und die Beeinflussung tiefer als die offiziellen Aussagen. Fromme Heiligen oder Andachtsb\u00fccher (z. B. \u201eIn der Hochschule Gottes\u201c von Marie Lataste zusammengestellt von Marie-Theres Isenegger und \u201eDie Herrlichkeiten Mari\u00e4\u201c von Alfonso de Liguori), sind wahrscheinlich mehr im Gebrauch als die Bibel und der Katechismus \u2013 vor allem, wenn diese B\u00fccher von einem Papst oder Kardinal oder Bischof empfohlen werden. Mit der Zeit bestimmt die Volksfr\u00f6mmigkeit, was geglaubt wird \u2013 wie Kardinal Ratzinger sehr richtig kommentiert hat (siehe Seiten 34 und 35). Ein Beispiel ist Maria als Miterl\u00f6serin. Das Volk verlangt (d.h. die Mehrheit), da\u00df diese Sicht zum Dogma erhoben wird. Aus verschiedenen Kreisen innerhalb der katholischen Kirche h\u00f6rt man, da\u00df dieses Dogma kommen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16 In diesem Buch wird behauptet, da\u00df ein wesentlicher Grund des Niedergangs in der Kirche die fehlende Weihe an das Herz Marias ist. Ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df der Grund des Niedergangs, des Liberalismus und der Desorientierung darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, da\u00df man die Betonung f\u00e4lschlicherweise auf Maria gelegt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00dcber den Autor Max S. Weremchuk: Weremchuk hat sich \u00fcber viele Jahre intensiv mit der r\u00f6misch-katholischen Theologie und Geschichte besch\u00e4ftigt und Austausch mit f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten innerhalb der katholischen Kirche gepflegt: z. B. mit den Konvertierten Thomas Howard und Scott Hahn, dem ehemaligen p\u00e4pstlichen Berater und Schriftsteller Malachi Martin, Josef Kardinal Ratzinger, Joachim Kardinal Meisner, Peter Milward SJ und James Swetnam SJ vom Pontifical Biblical Institute in Rom. Von katholischer Seite wird Weremchuk als jemand beschrieben, der die katholische Position versteht und fair darstellt, auch wenn er selbst nicht damit \u00fcbereinstimmt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zur Biographie: 1958 in Kanada geboren, zog 1979 nach Deutschland. Seit 1981 ist er verheiratet und Vater von f\u00fcnf Kindern. Von 1993\u20132000 wirkte er als Pastor in der Reformierten Christengemeinde und erhielt 1997 die Ordination als Diakon der Reformierten Episkopalkirche in Deutschland. 1998 war er Gastdozent f\u00fcr die Bibel als Literatur am Martin- Bucer Seminar in Bonn, 1999 erwarb er den Grad eines Doktor der Theologie an der St. Elias School of Orthodox Theology in Lincoln, Nebraska. Er ist der Autor von: \u201eJohn Nelson Darby und die Anf\u00e4nge einer Bewegung\u201c, \u201eIhr liefet gut\u201c, \u201eWeil ihr aber S\u00f6hne seid\u201c, \u201eFrauen im Heiligtum\u201c, \u201eS\u00f6hne der Verhei\u00dfungen \u2013 Nachkommen Abrahams\u201c und \u201eWie ist es dazu gekommen? Urspr\u00fcnge im Br\u00fcdertum\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>MBS Texte 89 4. Jahrgang 2007<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil III Schlu\u00dffolgerungen In der Tat ist es so, da\u00df Christus durch die \u00fcbergro\u00dfe Betonung Marias regelrecht verdr\u00e4ngt wird. Der heilige Hieronymus hat geschrieben: \u201eUnkenntnis der Schriften sei Unkenntnis Christi.\u201c Dies ist leider allzu wahr innerhalb der katholischen Kirche. 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