{"id":2458,"date":"2008-03-18T11:51:14","date_gmt":"2008-03-18T09:51:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2458"},"modified":"2009-09-06T13:13:46","modified_gmt":"2009-09-06T11:13:46","slug":"ist-die-ganze-fulle-der-heilsmittel-nur-in-der-katholischen-kirche-zu-finden-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2458","title":{"rendered":"Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil II"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil II<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Maria als Mittlerin<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Papst Leo XIII sprach davon, da\u00df niemand zu Gott Vater kommen kann als nur durch den Sohn (das ist eine biblische Lehre), wie auch niemand zum Sohn kommen kann als nur durch Maria \u2013 eine Behauptung ohne jegliche biblische Begr\u00fcndung!<!--more-->\u00a0Im Gegenteil, der Herr hat selbst gesagt: Kommt her zu mir, alle ihr M\u00fchseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. (Matth\u00e4us 11,28) Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto\u00dfen. (Johannes 6,37) Der Herr Jesus spricht \u00fcberhaupt nicht \u00fcber Maria. Er sagt, wer zu ihm kommt, wird von dem Vater gezogen: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. (Johannes 6,44) Man hat alle m\u00f6glichen Erkl\u00e4rungen erfunden um Maria zu bevorzugen. Zum Beispiel, Christus k\u00f6nne uns Bitten abschlagen, Maria nie. Vieles wird von Gott erbeten und nicht gew\u00e4hrt. Wird es von Maria erbeten, bekommt man es (Nicephorus). Alle gehorchen dem Gebot Marias \u2013 sogar Gott (Sankt Bernadine). Bitten sind eine schwierige Sache, was man an Hand von einem Beispiel, das leider allzu charakteristisch f\u00fcr viele katholische Christen ist, deutlich machen kann. Ein junger Mann war im Begriff, sich auf eine Reise zu begeben. Er bat den Priester, der bei ihm war, f\u00fcr ihn zu beten bevor er los zog. Alle knieten nieder. Der Priester betete \u2013 das Vaterunser! Mehr nicht. Kein Wort \u00fcber die Reise selbst. Kein Wort \u00fcber Bewahrung oder Schutz. Kein Name wurde erw\u00e4hnt. Nichts. Nur \u201eVaterunser\u201c. Diese Haltung und diese Praxis habe ich wiederholt angetroffen. Es ist so, als ob man sich nicht traut, Gott direkt und konkret anzusprechen. Beim Beginn von Vortr\u00e4gen oder Veranstaltungen betet man das Vaterunser oder Ave Maria oder den Rosenkranz, aber selten ein direktes Gebet mit konkreten Bitten, die die Sache selbst erw\u00e4hnen. Warum? Sonst verwendet man Beispiele aus dem Familienleben, um das Verh\u00e4ltnis zu Gott zu beschreiben oder zu rechtfertigen. Warum nicht hier? Was w\u00fcrde man von einem Kind halten, das ein Butterbrot will, aber zur Mutter sagt: \u201eDu bist so sch\u00f6n heute\u201c? Es ist so, als ob man glaubt, da\u00df einfach, weil man betet (bittet), Gott es einem \u201egutschreibt\u201c und dann gew\u00e4hrt, was man eigentlich will, aber nicht zum Ausdruck bringt. Die Bibel spricht da andere Worte. Der Herr Jesus will genau h\u00f6ren, was wir wollen \u2013 auch wenn er es nat\u00fcrlich schon l\u00e4ngst wei\u00df. In den Evangelien haben wir Beispiele, wo Leute zu Christus um Heilung kamen, Blinde. Es war ganz offensichtlich, was sie wollten. Es geschah aber, als er (Christus) sich Jericho n\u00e4herte, sa\u00df ein Blinder bettelnd am Weg. Und als er eine Volksmenge vorbeiziehen h\u00f6rte, erkundigte er sich, was das sei. Sie verk\u00fcndeten ihm aber, da\u00df Jesus, der Nazor\u00e4er, vor\u00fcbergehe. Und er rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und die Vorangehenden bedrohten ihn, da\u00df er schweigen sollte; er aber schrie um so mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner! Jesus aber blieb stehen und befahl, da\u00df er zu ihm gebracht werde. Als er sich aber n\u00e4herte, fragte er ihn: Was willst du, da\u00df ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, da\u00df ich sehend werde! Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt. Und sofort wurde er sehend, folgte ihm nach und verherrlichte Gott. Und das ganze Volk, das es sah, gab Gott Lob. (Lukas 18,35\u201343, siehe auch Matth\u00e4us 20,32 und Markus 10,51). Der Herr Jesus wollte es genau h\u00f6ren. Er will es von uns immer noch genau h\u00f6ren. Er will, da\u00df wir das, was wir wollen, auch artikulieren. Es ist so schade, da\u00df so viele Katholiken sich nicht trauen, Gott direkt anzusprechen, als ob sie bef\u00fcrchten, sie w\u00fcrden Gott bel\u00e4stigen. Sie sind wesentlich freier, wenn es um Gebete zu Maria oder den Heiligen geht. Wie schade. Wie schade f\u00fcr Gott, f\u00fcr den Vater. Man umgeht ihn, weil man sich vor ihm scheut. Christus sagte zu seinen J\u00fcngern: An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, da\u00df ich den Vater f\u00fcr euch bitten werde; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, da\u00df ich von Gott ausgegangen bin. (Johannes 16,26\u201327) Wenn Christus sogar von sich selbst sagt, da\u00df er nicht als \u201eMittelsmann\u201c fungieren mu\u00df, sondern da\u00df wir als Gl\u00e4ubige, als Kinder Gottes, diesen direkten Zugang zu Gott haben, wie k\u00f6nnen wir uns anders verhalten? Wie k\u00f6nnen wir behaupten, es mu\u00df \u00fcber \u201eUmwege\u201c gehen? (Anm. 9)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Man hat am Beispiel von irdischen Familien zu zeigen versucht: der Vater (Christus) ist streng, man f\u00fcrchtet sich ein wenig vor ihm \u2013 deswegen geht man lieber zur Mutter. Man stellte die Situation so dar, als ob Maria den Sohn bes\u00e4nftigen m\u00fcsse, als ob er uns gegen\u00fcber nicht schon bereit w\u00e4re zu helfen. Es ist grausam, den Herrn so darzustellen, als ob er uns nicht zugeneigt w\u00e4re, als ob Maria dazwischen gehen m\u00fcsse! Wenn Gott \u00fcber einen S\u00fcnder ver\u00e4rgert ist, nimmt ihn Maria unter ihren Schutz. Sie h\u00e4lt den r\u00e4chenden Arm ihres Sohnes zur\u00fcck und rettet ihn. (Alphonsus de Liguori) Die gro\u00dfe Jungfrau \u2026 kann mit Gott machen, was sie will. Als die Weiseste kennt sie alle Mittel ihn zu bes\u00e4nftigen (Thomas von Villanova). Weil man glaubte, da\u00df es nicht ohne Maria in Bezug auf Gebete zu Gott ging, ist es nicht verwunderlich, da\u00df man glaubte, ohne die Hilfe Marias das Heil nicht erreichen zu k\u00f6nnen: Durch ihre Hilfe allein k\u00f6nnen wir auf die Vergebung unserer S\u00fcnden hoffen \u2026 Er f\u00e4llt und ist verloren, wer nicht Zuflucht zu Maria nimmt \u2026 Der Weg des Heils steht niemand offen als nur durch Maria. (Alphonsus de Liguori) Aber die Schrift spricht anders: Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden m\u00fcssen. (Apostelgeschichte 4,12) N\u00e4mlich im Namen des Herrn Jesus Christus. Diesem (Christus) geben alle Propheten Zeugnis, da\u00df jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der S\u00fcnden empf\u00e4ngt durch seinen Namen. (Apostelgeschichte 10,43) Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. (1. Johannes 5,12) Vertrau ihm, Volk Gottes, zu jeder Zeit! Sch\u00fcttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht. (Psalm 62,9) Von Maria ist und kann keine Rede sein in dieser Beziehung! Man f\u00fchlte sich durch Maria besser verstanden, weil sie ganz Mensch war, wogegen Christus Gott und Mensch ist. All dies ist menschlich verst\u00e4ndlich, aber auch sehr falsch! Der Brief an die Hebr\u00e4er macht unsere N\u00e4he zu Gott und sein Wohlwollen uns gegen\u00fcber nur allzu deutlich: Denn ihr seid nicht gekommen zu etwas, das betastet werden konnte, und zu einem angez\u00fcndeten Feuer und dem Dunkel und der Finsternis und dem Sturm und zu dem Schall der Posaune und der Stimme der Worte, deren H\u00f6rer baten, da\u00df das Wort nicht mehr an sie gerichtet werde \u2013 denn sie konnten nicht ertragen, was angeordnet wurde: Und wenn ein Tier den Berg ber\u00fchrt, soll es gesteinigt werden; und so furchtbar war die Erscheinung, da\u00df Mose sagte: Ich bin voll Furcht und Zittern \u2013 sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, einer Festversammlung; und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zum Blut der Besprengung, das besser redet als das Blut Abels. (Hebr\u00e4er 12,18\u201324) Gott ist auf unserer Seite: Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott f\u00fcr uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn f\u00fcr uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (R\u00f6mer 8,31\u201332) Hierin ist die Liebe: nicht da\u00df wir Gott geliebt haben, sondern da\u00df er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine S\u00fchnung f\u00fcr unsere S\u00fcnden. (1. Johannes 4,10) Denn so hat Gott die Welt geliebt, da\u00df er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,1) Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat. (2. Thessalonicher 2,16) Dennoch meint man, einen zus\u00e4tzlichen \u201eAnwalt\u201c zu ben\u00f6tigen: Weil Menschen die g\u00f6ttliche Majest\u00e4t, die er (Christus) als Gott besitzt, kennen und f\u00fcrchten, war es notwendig uns einen anderen F\u00fcrsprecher zu geben, zu dem wir mit weniger Angst und mehr Zuversicht unsere Zuflucht nehmen k\u00f6nnen \u2013 dieser F\u00fcrsprecher ist Maria. (Sankt Bernard) Wir brauchen keinen weiteren \u201eAnwalt\u201c, wir haben einen in Christus: Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht s\u00fcndigt; und wenn jemand s\u00fcndigt \u2013 wir haben einen Beistand (Anwalt) bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. (1. Johannes 2,1) Wer wird gegen Gottes Auserw\u00e4hlte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch f\u00fcr uns verwendet. (R\u00f6mer 8,33\u201334) Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit H\u00e4nden gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes f\u00fcr uns zu erscheinen. (Hebr\u00e4er 9,24) Gott der Sohn ist Mensch geworden, um uns zu erretten, um uns nahe zu sein. Es gibt nichts Gr\u00f6\u00dferes. Maria kommt daran nicht heran. Daher mu\u00dfte er in allem den Br\u00fcdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoherpriester vor Gott werde, um die S\u00fcnden des Volkes zu s\u00fchnen. (Hebr\u00e4er 2,17) Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben k\u00f6nnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne S\u00fcnde. (Hebr\u00e4er 4,15) Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst f\u00fcr mich hingegeben hat. (Galater 2,20) Er versteht \u2013 und liebt \u2013 uns viel besser als Maria es kann. Maria hat sich niemals f\u00fcr mich hingegeben wie Christus. Man glaubte, da\u00df das \u201eweibliche\u201c Element in Gott fehlte und da\u00df man es in Maria finden k\u00f6nnte. Wir brauchen Maria nicht, um das \u201eWeibliche\u201c zu haben. Gott hat Adam und Eva, Mann und Frau, in seinem Bild erschaffen. Das hei\u00dft, Mann und Frau zusammen ergeben ein Bild von Gott. Das Weibliche, auch wenn wir es nicht richtig verstehen oder erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, ist irgendwie schon in Gott. Maria ist daf\u00fcr nicht notwendig \u2013 sie kann es auch nicht sein, denn sie ist nicht g\u00f6ttlich. Gott wurde Mensch, aber der Mensch wird nicht Gott. Das Weibliche in Bezug auf Gott finden wir in der Bibel: Wie einen, den seine Mutter tr\u00f6stet, so will ich euch tr\u00f6sten. An Jerusalem sollt ihr getr\u00f6stet werden. (Jesaja 66,13) Auch bei den Dienern Gottes, den Aposteln: Obwohl wir als Christi Apostel gewichtig h\u00e4tten auftreten k\u00f6nnen; sondern wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine stillende Mutter ihre Kinder pflegt. (1.Thessalonicher 2,7) Als Mittlerin m\u00fc\u00dfte Maria in der Lage sein, all die Millionen Gebete, die st\u00e4ndig zu ihr gebetet werden, zu h\u00f6ren. Sie m\u00fc\u00dfte also allgegenw\u00e4rtig und allm\u00e4chtig sein wie Gott. Aber auch hier war man nicht um eine Antwort verlegen. Da Jesus allm\u00e4chtig ist, hat er auch Maria allm\u00e4chtig gemacht. Obwohl es immer wahr bleibt, da\u00df, wo der Sohn allm\u00e4chtig von Natur aus ist, die Mutter es nur aus Gnade ist (Alphonsus de Liguori). Die katholische Kirche h\u00e4lt mit Recht fest an der Lehre der Dreieinheit, aber die Dinge werden verworren, indem man Maria mit einbringt. Sie wird nicht als Gott verehrt, aber sie wird mit Gott eingereiht, als ob sie eine vierte Person der Gottheit w\u00e4re. Das ist leider nicht zu leugnen. Maria ist ein \u201eViertes\u201c in der Dreieinheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<strong>Maria \u2013 Mediatrix und Miterl\u00f6serin<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Albert Einstein ist der Erfinder der Relativit\u00e4ts-Theorie. Einstein hatte eine Mutter. Ohne seine Mutter kein Einstein und also keine Relativit\u00e4ts- Theorie. Aber berechtigt das zu sagen, \u201eEinsteins Mutter, die Mit-Erfinderin der Relativit\u00e4ts-Theorie\u201c? Der Gedanke von Maria als Mediatrix, Vermittlerin aller Gnade, kam gegen Ende des 8. Jahrhunderts auf und erreichte hohe Popularit\u00e4t im 11. und 12. Jahrhundert. Man behauptete, da\u00df, wenn Maria der Weg war, wie der Erl\u00f6ser zu uns Menschen kam, sie auch der Weg ist, wie wir Menschen zu dem Erl\u00f6ser kommen (Anm. 10).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der katholische Dogmatiker Ludwig Ott schrieb: Da uns Maria die Quelle aller Gnaden geschenkt hat, ist zu erwarten, da\u00df sie auch an der Austeilung aller Gnaden mitwirkt (Anm. 11). Sehr oft in katholischen Werken st\u00f6\u00dft man auf diese Argumentationsweise: \u201eDa es \u201ax\u2018 gibt, ist \u201ay\u2018 anzunehmen.\u201c Aber da das \u201ex\u201c meistens falsch ist, eine falsche Voraussetzung, ist das abgeleitete \u201ey\u201c auch falsch. Weil Maria \u201eJa\u201c zu Gottes Wegen sagte, als der Engel Gabriel ihr diese mitteilte (Lukas 1,26\u201338) und weil sie Jesus gebar, wurde sie mit der Zeit als die Ursache oder Quelle des Heils gesehen (Anm. 12). Aber die Bibel spricht da andere Worte: Denn es war angemessen, da\u00df Gott, f\u00fcr den und durch den das All ist und der viele S\u00f6hne zur Herrlichkeit f\u00fchren wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendete. (Hebr\u00e4er 2,10) Er (Christus) ist f\u00fcr alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden (Hebr\u00e4er 5,9) Christus ist und bleibt der Urheber, der Ursprung, des Heils. Immer wieder wird der Gehorsam Marias gegen\u00fcber dem Ungehorsam Evas hervorgehoben und unterstrichen. Aber die Bibel unterstreicht den Gehorsam des Herrn: Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt. (Hebr\u00e4er 5,8) In der Bibel wird nicht der Ungehorsam Evas mit dem Gehorsam Marias verglichen und benutzt, um irgendwelche Lehren davon abzuleiten, sondern der Ungehorsam Adams mit dem Gehorsam des Herrn! Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen (Adam) die vielen zu S\u00fcndern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen (Christus) die vielen zu Gerechten gemacht werden. (R\u00f6mer 5,19) Adams S\u00fcnde wird betont. Es war das, was Adam tat, das alles ver\u00e4nderte. Und es war das, was Christus tat, das alles ver\u00e4nderte. Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst \u00fcber die, welche nicht ges\u00fcndigt hatten in der Gleichheit der \u00dcbertretung Adams, der ein Bild des Zuk\u00fcnftigen ist. (R\u00f6mer 5,14) Gnade wird uns durch Gott, durch den Heiligen Geist, mitgeteilt, nicht durch Maria. Es gab eine Zeit, wo man anfing, Maria als \u201eHals\u201c zu sehen. Aus der Schrift war es deutlich, da\u00df Christus als \u201eHaupt\u201c gesehen wird und seine Kirche, die Gesamtheit der Gl\u00e4ubigen, als \u201eLeib\u201c. Maria wurde als das Bindeglied zwischen beiden gesehen. Alles mu\u00df \u00a0zuerst durch sie \u2013 in beide Richtungen. Ein Gedanke, der der Bibel \u2013 und der Apostolischen Tradition \u2013 v\u00f6llig fremd ist. Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist, einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. (1. Korinther 12,8\u201311) Denn wie die Leiden des Christus \u00fcberreich auf uns kommen, so ist auch durch den Christus unser Trost \u00fcberreich. (2. Korinther 1,5) Aber der Gedanke der Mediatrix war nicht genug, um Maria die Ehre, die sie verdiente, zu geben. Man machte sie auch zur Coredemptrix, zur Miterl\u00f6serin. Es ist wichtig, dies recht zu verstehen: Das Leiden Christi am Kreuz und das Leiden Mariens unter dem Kreuz war nur ein einziges Erl\u00f6sungsleiden, ein einziges Erl\u00f6sungsopfer. Darum verehren wir Maria im wahren Sinn als Miterl\u00f6serin. Der heilige Papst Pius X. schreibt in seiner oben erw\u00e4hnten Enzyklika, da\u00df Maria den gesamten Schatz der Erl\u00f6sungsverdienste Jesu Christi mitverdient hat! Alles, was der Heiland uns am Kreuz h\u00e4ngend an Gnaden erlitten hat, hat sie in Unterordnung unter Ihn und mit Ihm erlitten und mitverdient! Und so k\u00f6nnen wir wahrhaft sagen: Wir sind nicht nur durch das Opfer Christi erl\u00f6st, sondern genauer gesagt durch das Opfer der vereinten Herzen Jesu und Mariens! (Anm. 13).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Aussagen sind einfach gottesl\u00e4sterlich! Da\u00df Maria mitgelitten hat, als sie ihren Sohn am Kreuz hat leiden sehen, ist nur zu wahr. (Es wurde ihr im voraus gesagt: \u201eAuch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen.\u201c Lukas 2,35) Aber Maria hat ganz bestimmt Christus nicht irgendwie \u201emitgeopfert\u201c. Es hei\u00dft von dem Opfertod des Herrn: Der sich selbst f\u00fcr unsere S\u00fcnden hingegeben hat, damit er uns herausrei\u00dfe aus der gegenw\u00e4rtigen b\u00f6sen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters. (Galater 1,4) Der sich selbst als L\u00f6segeld f\u00fcr alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. (1. Timotheus 2,6) Wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient! (Hebr\u00e4er 9,14) (Hier ist ein Beispiel, wie Maria den Heiligen Geist verdr\u00e4ngt.) Es gibt nat\u00fcrlich eine Art, in der wir teilhaben an dem Werk des Herrn, wie der Apostel Paulus schreibt: Jetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr seinen Leib, das ist die Gemeinde. (Kolosser 1,2414) Aber das ist kein \u201eMiterl\u00f6sen\u201c! Die gro\u00dfe Gefahr, Maria den Titel Miterl\u00f6serin zu geben, wurde treffend in Una Voce Korrespondenz \u201eBraucht Maria einen neuen Titel?\u201c (Nov.\/Dez. 2004, Seiten 372\u2013373) zusammengefa\u00dft: Es sollte zu denken geben, da\u00df gerade heute nach diesem Thema, ja sogar nach einem Dogma dar\u00fcber gerufen wird. In unserer aufgekl\u00e4rten, emanzipierten und modernistischen Welt und leider auch in der katholischen Kirche \u2013 mit einer un\u00fcbersehbaren Tendenz zur \u201eEine- Welt-Religion\u201c \u2013 k\u00f6nnte ein solches Dogma unbeabsichtigt folgenden Irrlehren N\u00e4hrboden geben: Maria Miterl\u00f6serin \u2013 Grundlage zum Frauenpriestertum. Maria Miterl\u00f6serin \u2013 auch ihr Leib und Blut wird in der hl. Messe verwandelt. Maria Miterl\u00f6serin \u2013 sie wird angebetet. Maria Miterl\u00f6serin \u2013 sie wird zur einer Art \u201eG\u00f6ttin\u201c erhoben. Maria Miterl\u00f6serin \u2013 wir alle folgen als \u201eMiterl\u00f6ser\u201c nach, und damit ist der Mensch das Ma\u00df aller Dinge und erhebt sich selbst zum Gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Maria als Vorbild<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Herr Jesus hat zu seinen Aposteln gesagt: Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, da\u00df auch ihr tut, wie ich euch getan habe. (Johannes 13,15) Der Apostel Paulus konnte von sich selbst sagen: Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme. (1. Korinther 11,1) Aber viele nehmen Maria zum Vorbild \u2013 jemand, von dem man so gut wie nichts wei\u00df, zumindest nicht aus dem Wort Gottes. Da\u00df Maria \u201eJa\u201c sagte, als der Engel Gabriel kam und ihr von der Geburt des Herrn erz\u00e4hlte, wird als etwas sehr Wichtiges angesehen \u2013 vor allem als im Gegensatz zu Evas \u201eNein\u201c. Ohne dieses \u201eJa\u201c und ohne Marias v\u00f6llige Bereitschaft sich unter den Willen Gottes zu stellen, schm\u00e4lern zu wollen, mu\u00df \u00a0Einiges hier angemerkt werden. Eva befand sich in einer Situation der Versuchung. Sie wurde etwas gefragt (\u201eHat Gott \u2026\u201c) \u2013 Maria nicht. Man kann aus dem Text in Lukas 1 nicht herauslesen, da\u00df Maria vor einer Entscheidung stand. Sie wurde nicht gefragt, ob sie bereit oder willig war. Der Engel Gabriel sagt, was geschehen w\u00fcrde: Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb\u00e4ren, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird gro\u00df sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird \u00fcber das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines K\u00f6nigtums wird kein Ende sein. (Lukas 1,31\u201333) Es war etwas Festbeschlossenes. Marias Reaktion ist nicht so grundverschieden von der Reaktion anderer in der Bibel, die Himmelsm\u00e4chten begegnet sind. Glaubt man ernsthaft, Maria h\u00e4tte \u201eNein\u201c sagen k\u00f6nnen? War nicht der Wunsch aller Frauen in Israel, die Mutter des Messias zu sein? Die Stelle aus Jesaja 6,8 wurde schon aus fr\u00fchster Zeit auf Christus angewandt: Und ich h\u00f6rte die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden, und wer wird f\u00fcr uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich! Dies deckt sich auch mit dem, was wir in Hebr\u00e4er 10,7, 9\u201310 lesen: Da sprach ich: Siehe, ich komme \u2013 in der Buchrolle steht von mir geschrieben \u2013 um deinen Willen, o Gott, zu tun. \u2026 dann sprach er: \u201eSiehe, ich komme, um deinen Willen zu tun\u201c \u2013 er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten \u2013. In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein f\u00fcr allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. Wir sind durch den Willen des Herrn (sein \u201eJa\u201c zu Gottes Plan) geheiligt und nicht durch etwas, das Maria getan hat! Marias \u201eJa\u201c soll nicht geschm\u00e4lert werden, aber es darf nicht von dem \u201eJa\u201c des Herrn Jesus ablenken. Der Herr Jesus hat von sich aus \u201eJa\u201c gesagt. Er war bereit, Mensch zu werden, in diese Welt hineinzukommen, ans Kreuz zu gehen und das Gericht Gottes \u00fcber sich ergehen zu lassen. Sein \u201eNicht mein Wille, sondern der deine geschehe\u201c, das er im Garten aussprach, stellt Marias \u201eSiehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort!\u201c weit in den Schatten. Dem protestantischen Einwand, da\u00df die Konzentration auf Maria von Christus ablenkt, wird von katholischer Seite entgegnet, indem man sagt, da\u00df, wenn wir die Wunder in der Natur betrachten, wir uns von Gott nicht abwenden, sondern uns eher zu ihm hingezogen f\u00fchlen. Wenn wir das Leben von Menschen, die ganz f\u00fcr Gott gelebt haben, betrachten (Heilige), werden wir nicht von Gott abgelenkt, sondern wir denken \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe Gottes nach, die sie so inspirieren konnte. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Ein sehr deutliches und praktisches Beispiel, wo die Hauptgewichtung liegt, finden wir beim Rosenkranz (Jahrhunderte nach der Entstehung des Neuen Testaments und ohne jeden Bezug zur Apostolischen Tradition entstanden). Der Rosenkranz enth\u00e4lt 15x \u201eVater unser\u201c, 15x \u201eEhre sei dem Vater\u201c und 150x \u201eGegr\u00fc\u00dfet seist du Maria\u201c! Wer hier im Mittelpunkt steht, wer hier den Gl\u00e4ubigen st\u00e4ndig vor Augen gef\u00fchrt wird, ist klar. Ambrosius sah Maria als Modell des christlichen Lebens und sagte, \u201eWas immer sie tat, war ein Lehrst\u00fcck.\u201c (De Virginibus II. ii. 9) Sie wurde zum Ma\u00dfstab. Jemand, von dem man so gut wie nichts wei\u00df. Der Herr Jesus hat gesagt, da\u00df der Vater unser Vorbild ist: Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Matth\u00e4us 5,48) Wenn Maria schon so vollkommen war, warum wird sie NIE als ein Beispiel dargestellt? Maria verdr\u00e4ngt Christus. All das, was uns die Schrift \u00fcber Christus sagt, wird auf Maria transferiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich katholische und orthodoxe Schriften \u00fcber Maria lese, dann finde ich immer wieder Behauptungen wie folgende: (Anm. 15)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMaria ist der h\u00f6chste Ausdruck von fundamentaler Demut und Gehorsam unter Gottes Willen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es ist Christus, von dem es hei\u00dft: Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. (Philipper 2,8) Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftm\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig, und ihr werdet Ruhe finden f\u00fcr eure Seelen. (Matth\u00e4us 11,29) Christus sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg \u2013 doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! (Lukas 22,42) Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, da\u00df ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. (Johannes 4,34) Ich kann nichts von mir selbst tun; so wie ich h\u00f6re, richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 5,30) Denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht da\u00df ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 6,38)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMaria ist der h\u00f6chste Ausdruck von menschlicher Freiheit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, in und durch Christus gibt es wahre Freiheit. Er wurde freiwillig Mensch, um uns zu retten. Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verk\u00fcndigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, da\u00df sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden. (Lukas 4,18) Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. (2. Korinther 3,17) F\u00fcr die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und la\u00dft euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! (Galater 5,1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMaria ist die Rechtfertigung, das Ende und die Bedeutung der Sch\u00f6pfung. In dieser Hinsicht ist sie die Herrlichkeit der Welt. In ihr ist Gott schon alles und in allem.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rechtfertigung und Bedeutung der Sch\u00f6pfung ist in Christus. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. (Kolosser 1,16\u201317) Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen. (R\u00f6mer 11,36) Die Erf\u00fcllung der Sch\u00f6pfung: Denn das sehns\u00fcchtige Harren der Sch\u00f6pfung wartet auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes \u2026 da\u00df auch selbst die Sch\u00f6pfung von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit freigemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. (R\u00f6mer 19\u201321) Das wird gesehen, wenn der Herr Jesus in Herrlichkeit erscheint. Es gibt nur einen, in dem Gott alles und in allem ist: Da ist weder Grieche noch Jude, Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen. (Kolosser 3,11) Die Kirche ist die F\u00fclle dessen, der alles in allen erf\u00fcllt. (Epheser 1,23) Da die katholische Kirche Maria so betont, wird der Aspekt der Kirche als Braut des Herrn vernachl\u00e4ssigt oder \u00fcberhaupt nicht richtig verstanden. Es gibt nur eine Frau, die eine Rolle im Leben des Herrn spielt, die Frau, f\u00fcr die er in diese Welt kam. Die Frau, f\u00fcr die er sich hingegeben hat \u2013 die Kirche. SIE ist seine \u201eF\u00fclle\u201c! In Epheser 5,25\u201332 steht: Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen! wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst f\u00fcr sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern da\u00df sie heilig und tadellos sei \u2026 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch geha\u00dft, sondern er n\u00e4hrt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes. \u201eDeswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anh\u00e4ngen, und die zwei werden ein Fleisch sein.\u201c Dieses Geheimnis ist gro\u00df, ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde. Hier wird die Liebe des Herrn zu seiner Kirche beschrieben. Hier wird deutlich, ER sorgt f\u00fcr sie. Er hat diese Aufgabe NICHT seiner Mutter \u00fcberlassen! Hier wird sogar das biblische Prinzip der Ehe angewandt, da\u00df ein Mann Vater und Mutter verl\u00e4\u00dft, um mit seiner Frau ein Fleisch zu werden. Christus ist ein Fleisch mit seiner Braut, mit der Kirche. Es gibt keine intimere Beziehung. Eine Mutter ist niemals ein Ersatz f\u00fcr die Ehefrau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria wird f\u00e4lschlicherweise als der Stern in 4. Mose 24,17 gedeutet und nicht Christus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich schaue ihn, aber nicht nahe. Es tritt hervor ein Stern aus Jakob, und ein Zepter erhebt sich aus Israel und zerschl\u00e4gt die Schl\u00e4fen Moabs und zerschmettert alle S\u00f6hne Sets.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn Maria und ihren Erfahrungen sollen wir den wahren Ma\u00dfstab unseres Lebens suchen. Wir finden in ihr die Antworten auf die Fragen der Menschen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ein Mensch sein soll, sehen wir in Christus. Er ist der Mensch, wie Gott ihn gewollt hat. Wir werden in ihm neu erschaffen \u2013 nicht in Maria. Er hat alle Antworten des Lebens. Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Sch\u00f6pfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5,17) Und ihr seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild seines Sch\u00f6pfers erneuert wird, um ihn zu erkennen. (Kolosser 3,10) Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Dieser ist doch nicht etwa der Christus? (Johannes 4,29) Das Ziel unseres Glaubens hier ist, Christus \u00e4hnlicher zu werden, in sein Bild umgestaltet zu werden. Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichf\u00f6rmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Br\u00fcdern. (R\u00f6mer 8,29) Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht. (2. Korinther 3,18) Bel\u00fcgt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat! (Kolosser 3,9\u201310) Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. (Epheser 2,10) Dies wird erschwert oder sogar unm\u00f6glich gemacht, wenn Maria dazwischen kommt. Sie ist nicht unser Ma\u00dfstab \u2013 das ist und bleibt Christus! Ich kann ihm nur \u00e4hnlicher werden, wenn ich mich mit ihm besch\u00e4ftige. Wenn ich \u00fcber ihn in seinem Wort lese.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIhre Auferstehung wird als Vorbild bzw. Anfang der allgemeinen Auferstehung gesehen. Ein Vorgeschmack des Reiches Gottes.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus ist der Anfang. Wir wissen, da\u00df wir auferstehen werden, weil er auferstanden ist. Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus geh\u00f6ren bei seiner Ankunft; (1. Korinther 15,20\u201323) Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang. (Kolosser 1.18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMaria ist die Offenbarung des Heiligen Geistes (offenbart ihn) in der Kirche. Durch den Heiligen Geist kennen wir sie.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus versprach uns, da\u00df der Heilige Geist uns \u00fcber ihn und den Vater erz\u00e4hlen w\u00fcrde. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14,26) Wenn der Beistand gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen. (Johannes 15,26) Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen. (Johannes 17,26) Alles ist mir \u00fcbergeben von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater, und wer der Vater ist, als nur der Sohn, und wem der Sohn ihn offenbaren will. (Lukas 10,22)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMaria als die gr\u00f6\u00dfte Gabe und Offenbarung des Heiligen Geistes.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das kann Maria nie sein. Die gr\u00f6\u00dfte Gabe ist Jesus Christus und der Heilige Geist. Die gr\u00f6\u00dfte Offenbarung ist der Vater. Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kenntest und w\u00fc\u00dftest, wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken! so h\u00e4ttest du ihn gebeten, und er h\u00e4tte dir lebendiges Wasser gegeben. (Johannes 4,10) Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 45 Es steht in den Propheten geschrieben: Und sie werden alle von Gott gelehrt sein. Jeder, der von dem Vater geh\u00f6rt und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht da\u00df jemand den Vater gesehen hat, au\u00dfer dem, der von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. (Johannes 6,44\u201346) Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen. (Johannes 17,26)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wirken und die Gegenwart des Heiligen Geistes in der Kirche wird in der wachsenden Erkenntnis \u00fcber Maria gesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wirken und die Gegenwart des Heiligen Geistes in der Kirche wird in der wachsenden Erkenntnis \u00fcber Christus gesehen! In ihm (Christus Jesus) zusammengef\u00fcgt, w\u00e4chst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mitaufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist. (Epheser 2,21\u201322) Da\u00df der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. (Epheser 1,17) Bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollma\u00df des Wuchses der F\u00fclle Christi. (Epheser 4,13) Aus ihm wird der ganze Leib zusammengef\u00fcgt und verbunden durch jedes der Unterst\u00fctzung Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Ma\u00df jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe. (Epheser 4,16) Das Haupt (Christus), von dem aus der ganze Leib (Kirche), durch die Gelenke und B\u00e4nder unterst\u00fctzt und zusammengef\u00fcgt, das Wachstum Gottes w\u00e4chst. (Kolosser 2,19) Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er h\u00f6ren wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verk\u00fcndigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verk\u00fcndigen. (Johannes 16,13\u201314)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist die ganze F\u00fclle der Heilsmittel nur in der katholischen Kirche zu finden? Teil II Maria als Mittlerin Papst Leo XIII sprach davon, da\u00df niemand zu Gott Vater kommen kann als nur durch den Sohn (das ist eine biblische Lehre), wie auch niemand zum Sohn kommen kann als nur durch Maria \u2013 eine Behauptung ohne [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":189,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2458"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/189"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2458"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3148,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2458\/revisions\/3148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}