{"id":2361,"date":"2008-05-26T09:20:21","date_gmt":"2008-05-26T07:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2361"},"modified":"2009-09-02T14:33:49","modified_gmt":"2009-09-02T12:33:49","slug":"angriff-aus-fremder-lufthoheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2361","title":{"rendered":"Angriff aus fremder Lufthoheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Angriff aus fremder Lufthoheit<br \/>\nDas Christival im Kreuzfeuer der Schwulen-Lobby<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ein einzelner Blitz aus scheinbar heiterem Himmel &#8211; so erschien es am Anfang manchen Verantwortlichen der Christival-Leitung, was da am 9. Januar 2008 pl\u00f6tzlich auf der Berliner politischen B\u00fchne geschah: Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Fraktion \u201eB\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\u201c, er\u00f6ffnete einen w\u00fctenden politischen Angriff auf ein innerkirchliches Ereignis, wie es ihn bisher &#8211; seit Bestehen der Bundesrepublik &#8211; nicht gegeben hat:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Erster Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer seiner Fraktion griff er frontal das \u201eChristival\u201c und insbesondere eines der rund 230 Seminare im Kongre\u00df-Programm an. Die Kritik richtete sich gegen das Seminarangebot \u201eHomosexualit\u00e4t verstehen \u2013 Chance zur Ver\u00e4nderung\u201c, ein offenes, f\u00fcr jedermann zug\u00e4ngliches und freies Angebot von dem international bekannten und gesch\u00e4tzten Deutschen Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft DIJG (Reichelsheim\/Odenwald). So etwas aber, meinte Herr Beck, darf auch im Raum der Kirche fortan nicht mehr angeboten werden! Er forderte Ministerin von der Leyen strikt auf, die Schirmherrschaft und finanzielle F\u00f6rderung des christlichen Jugendleiter-Kongresses zur\u00fcckzuziehen, falls dieses Angebot im Gesamtprogramm bestehen bleibe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu deutsch: Ein sachgem\u00e4\u00dfes humanwissenschaftliches Verstehen von Homosexualit\u00e4t und ein freier, ungest\u00f6rter Diskurs, bei dem therapeutisch-seelsorgerische Erfahrungen mit der gesunden Ausreifung der menschlichen Geschlechtsidentit\u00e4t zur Sprache kommen, soll auch im Raum der christlichen Kirche nicht mehr erlaubt sein! Wissenschaftliche Einsichten aus Forschung und Therapie, die jener seit gut 30 Jahren propagierten Schwulen-Philosophie der Selbstrechtfertigung und Selbstbest\u00e4tigung schmerzhaft im Wege stehen, sollen und m\u00fcssen fortan verschwiegen und mundtot gemacht werden. Im Ton und Stil eines Gro\u00dfinquisitors, der f\u00fcr sich und seine Lobby die Deutungshoheit \u00fcber das Thema Homosexualit\u00e4t anstrebt, forderte MdB V. Beck von allen Seiten Konsequenzen im Sinne seiner pers\u00f6nlichen Vorurteile und ganz spezieller, aparter Interessenlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das DIJG entschlo\u00df sich vornehm, sein Angebot zur\u00fcckzuziehen, um den Kongre\u00df nicht als Ganzen zu belasten. Erst dadurch aber zeigte sich, da\u00df die Attacke auf das eine Seminar nur als Auftakt f\u00fcr eine weitergehende, sorgf\u00e4ltig vorbereitete Kampagne gedacht war: sozusagen als \u201ePearl Harbour\u201c f\u00fcr einen fortgesetzten Kulturkampf gegen das christliche Geschlechter-Ethos: ein Kampf, der alle rationalen Proportionen sprengt, der ihm auch selbst die ersehnte Aufmerksamkeit der Presse garantiert und bei dem ihm die unkritische Gefolgschaft seiner Fraktionsf\u00fchrung \u201eB\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\u201c soviel wie gesichert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inquisitionstribunal Bundestag<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer \u201eKleinen Anfrage\u201c vom 24. Januar 2008 an die Bundesregierung, unterzeichnet von Renate K\u00fcnast, Fritz Kuhn und Fraktion (Drucksache 16\/7917, 16. Wahlperiode), wollten die Abgeordneten Volker Beck (K\u00f6ln), Josef Philip Winkler, Hans-Christian Str\u00f6bele, Birgit Bender, Kai Gehring, Undine Kurth (Quedlinburg), Monika Lazar, Jerzy Montag, Irmingard Schewe-Gerigk, Gerhard Schick, Silke Stokar von Neuforn und der Fraktion B\u00dcNDNIS 90 \/ DIE GR\u00dcNEN Auskunft auf \u201enur\u201c 27 Fragen bekommen (4 Seiten A4). Sie sind durchweg so rhetorisch und suggestiv formuliert wie zum Beispiel die Fragen Nr. 5 \u2013 7:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e5.) Teilt die Bundesregierung unsere Auffassung, da\u00df \u201aTherapien\u2019 mit dem Ziel einer \u00c4nderung gleichgeschlechtlicher Empfindungen ein diskriminierendes Unwerturteil \u00fcber Homosexualit\u00e4t zugrunde liegt und dass sie geeignet sind, insbesondere jungen Lesben und Schwulen in ihrer psychosozialen Entwicklung erheblichen Schaden zuzuf\u00fcgen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6.) Was hat die Bundesjugendministerin bewogen, die Schirmherrschaft und den Kuratoriumsvorsitz des \u201aChristivals 2008\u2019 zu \u00fcbernehmen, in dessen Rahmen offenkundig ein antihomosexuelles Seminar vorgesehen war?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7.) War dem Ministerium das Programm des \u201aChristivals\u2019 bekannt? Wenn ja, warum hat sich die Bundesministerin gleichwohl zu \u00dcbernahme von Schirmherrschaft und Kuratoriumsvorsitz entschieden? Wenn nein, w\u00e4re sie bereit gewesen, ihre Schirmherrschaft zur\u00fcckzugeben oder auf eine \u00c4nderung des Programms hinzuwirken?\u201c etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhalt und Diktion dieser \u201eKleinen Anfrage\u201c zeigen: es geht da nicht um Kleinigkeiten. Die Pr\u00e4missen der Fragen sind durchweg von der monologischen Positionierung der Politischen Schwulenbewegung bestimmt. Die Formulierungen sind so apodiktisch, da\u00df jede kritische Anfrage oder offene, argumentative Widerrede fast einem Staatsverbrechen gleichen soll. Wie auch sonst bei selbstgewissen Demagogen treten die Fragesteller mit hohem moralischem Pathos auf! Widerrede durfte m\u00f6glichst nicht gestattet sein. Ein sachlicher Diskurs &#8211; gar \u201esine ira et studio\u201c &#8211; war nicht erw\u00fcnscht. Die Regierung sollte nicht nur Fragen beantworten, sondern strikt belehrt werden, was sie gef\u00e4lligst zu denken hat. Wissenschaftlich kontr\u00e4re Positionen sollten da von vornherein massiven Verdikten ausgesetzt sein. Insofern ist diese \u201eKleine Anfrage\u201c vom 24. 01. 2008 bereits ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument f\u00fcr \u201eZeitgeist-gem\u00e4\u00dfe\u201c, totalit\u00e4re Denkans\u00e4tze in dieser Fraktion. Wir sollten es als B\u00fcrger in wacher Erinnerung behalten! Wer heute nach Beispielen einer totalit\u00e4ren Bevormundung mit schwulenpolitischen Denkverboten und emotionalen \u201eZensur-Scheren im Kopf\u201c sucht, wird in diesem Dokument reiches und wertvolles Material finden. Wehe aber dem, der offen darauf aufmerksam macht! So frei sind wir also in diesem Land schon geworden unter den Druckmechanismen einer Lobby, die sich \u00fcberall im Land in kleinen und kleinsten Gruppe effektiv organisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der schwul-lesbische Fundamentalismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sachliche, ethische und politische Tragik bei dem ganzen Vorgang ist offenkundig: Dem Abgeordneten V. Beck und seinen Mitstreitern in der politischen Schwulenbewegung ist zuzugestehen, da\u00df sie pers\u00f6nlich von der Thematik existenziell betroffen sind. Ihnen ist auch zuzubilligen, da\u00df sie selber befangen sind. Keineswegs aber ist von ihnen ein objektives Sachurteil zu erwarten. Eine origin\u00e4re berufliche Fachkompetenz in den therapeutischen und humanwissenschaftlichen Sachfragen ist weder bei den Initiatoren der \u201eKleinen Anfrage\u201c zu finden noch bei den Mitgliedern der gegenw\u00e4rtigen Bundesregierung. Alle sind insofern auf Beratung von au\u00dfen angewiesen. Und hier hat es sich ausgezahlt, da\u00df die emsigen Vertreter der Schwulenbewegung seit \u00fcber 30 Jahren ihre Netzwerke einer Interessen-geleiteten Lobby-Arbeit aufgebaut haben: In bekannter Weise arbeitet man einander international in Zitations-Kartellen \u201eGutachten\u201c zu, mit denen man sich gegenseitig best\u00e4tigt. So etwas wird dann den Regierungen als neuer, seit rund 20 Jahren geltender wissenschaftlicher Stand der Forschung verkauft. Am Schlu\u00df glauben die Anh\u00e4nger dieser Lobby tats\u00e4chlich selber, da\u00df nur sie allein die Wahrheit f\u00fcr sich &#8211; und dies f\u00fcr immer &#8211; gepachtet haben. Welch ein Fundament, um siegesgewi\u00df, hoch fanatisiert und mit beschr\u00e4nkter Dialog-F\u00e4higkeit in den Kampf zu ziehen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der gro\u00dfe Schwindel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei greift man auf die Erfahrung gro\u00dfer Rhetoriker zur\u00fcck. Die wichtigste Erfahrungsregel aller Demagogen lautet: \u201eDie gro\u00dfen L\u00fcgen glauben die Leute leichter als die kleinen!\u201c Zu den dicksten und plumpesten L\u00fcgen geh\u00f6ren in diesem Fall die folgenden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Homosexuell orientierte Menschen haben mit ihren Gef\u00fchlen und Neigungen keinerlei innere Probleme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Falls es dennoch empfindsame Menschen mit inneren Konflikten gibt, so sind immer nur \u201edie anderen\u201c, \u201edie Umwelt\u201c daran schuld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderungen von homo-erotischer Orientierung in Richtung auf die normale und gesunde Ausreifung heteroerotischer Anlage als Mann oder Frau gibt es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer anderes sagt und wissenschaftlich belegt, ist ein L\u00fcgner und Verr\u00e4ter an allen Homosexuellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Humanwissenschaftliche Forschung, die sich um tiefen- und entwicklungspsychologisches Verstehen des Ph\u00e4nomens Homosexualit\u00e4t &#8211; wie auch z.B. bisexueller Schwankungsbreiten &#8211; bem\u00fcht, bietet nur Scharlatanerie, ist \u00fcbler Menschenver\u00e4chter und sch\u00e4digt alle jene, die Hilfe suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der allein wahre und richtige Weg, betroffenen Menschen zu helfen, ist der, sie in ihren homosexuellen Gef\u00fchlen und Verhaltensweisen zu best\u00e4rken und alle Andersdenkenden massiv zu attackieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Mensch hat ein Recht auf Ver\u00e4nderung in Richtung auf reife Hetero-Erotik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer sich ein eigenst\u00e4ndiges und ethisch kritisches Urteil \u00fcber homosexuelle Lebensweisen bildet, ist ein \u201eDiskriminierer\u201c und mu\u00df offen verfolgt und hart bestraft werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Generalangriff auf das christliche Geschlechter-Ethos<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach wie vor sind die Kirchen die entschiedensten Vertreter eines Menschenbildes und einer Ethik, der zufolge Mann und Frau aufeinander zugeordnet und f\u00fcreinander geschaffen sind. Noch treten die Kirchen f\u00fcr den gelingenden, guten Br\u00fcckenschlag zwischen den Geschlechtern ein und f\u00fcr ein gelingendes Familienleben, bei dem auch der vitale Bereich der Sexualit\u00e4t im ganzheitlichen Willen Gottes, des Sch\u00f6pfers, verankert ist. Deshalb m\u00fcssen die Christen, die sich allein dem biblischen Geschlechter-Ethos verpflichtet wissen, mit allen nur erdenklichen Mitteln an den Pranger gestellt und bek\u00e4mpft werden, bis ihnen gleichsam die Luft ausgeht. Ihnen mu\u00df der Wille genommen werden, sich am biblischen Ethos zu orientieren und sich f\u00fcr eine Ideologie-freie wissenschaftliche Forschung einzusetzen, die ggf. auch noch andere Optionen er\u00f6ffnet als sie von der Schwulenbewegung genehmigt werden. Hier allerdings gibt es f\u00fcr die Kirche Jesu als Raum der inneren wie \u00e4u\u00dferen Freiheit durch ihre freie Bindung an Jesu Gebot keinen Spielraum und kein Ausweichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt vermutlich der Grund daf\u00fcr, da\u00df MdB V. Beck und seine Hilfsgruppen jetzt zu einem besonderen Generalangriff angetreten sind! Zeitpunkt und Ort sind nicht schlecht gew\u00e4hlt. Teile der Evangelischen Kirche, insbesondere einige \u201eNordlichter\u201c, haben sich durch Synodalbeschl\u00fcsse f\u00fcr ein \u201eanything goes\u201c und gegen das biblische Geschlechter-Ethos entschieden. Von ihnen ist vernehmbarer Widerstand gegen die geradezu hysterischen Anti-Christival-Attacken, gegen das \u201eChristen-Bashing\u201c derer, die sich entschieden zur Christus-Nachfolge bekennen, nicht zu erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wehret den Anf\u00e4ngen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen hat das Christival stattgefunden. Die jungen Christen haben fr\u00f6hlich Gott gelobt, engagiert diskutiert und gelassen und souver\u00e4n auf die Provokationen der Protagonisten der linken und schwulen Aktionsb\u00fcndnisse reagiert. Endlich provozieren Christen wieder. Endlich steht \u2013 sch\u00fcchtern zwar noch \u2013 die Frage im Raum, ob Christen nicht grunds\u00e4tzlich Kontrastgesellschaft sind, die selten konfliktfrei in der sie umgebenden Gesellschaft zu leben vermag. Das biblische Geschlechter-Ethos erweist sich als der Sprengstoff, der die Assimilierung der Christen in die Gesellschaft aufsprengt und, wie der Rumor um das Christival zeigt, Kirche und Welt scheidet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">V\u00f6llig unerwartet gewann dieses Fest junger Christen die Funktion eines Seismographen f\u00fcr den Zustand unserer Gesellschaft. Der \u201eSpiegel\u201c, der jahrelang fast alle linkspolitischen \u00c4u\u00dferungen aus Bischofskanzleien aufnahm und verbreitete, verbietet jetzt evangelikal gepr\u00e4gten Christen jede gesellschaftspolitische Einmischung; er bef\u00fcrchtet, ihre Positionen k\u00f6nnten dem Trend zu Libertinage und Dekadenz wirksam entgegenstehen. Mit demagogischen Kampfbegriffen wie Fundamentalismus oder Homophobie versuchen Meinung machende Kreise die Christen unter Druck zu setzen. Volker Beck verstieg sich zu der Drohung, wer behauptet, Homosexualit\u00e4t sei aus biblischer Sicht \u201eS\u00fcnde und keine zielf\u00fchrende Sexualit\u00e4t&#8220;, der stehe nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Sara Dahnken von den Gr\u00fcnen schwang \u2013 unbedarft zwar, aber demagogisch wirksam \u2013 die Nazikeule. Die Abgeordnete Barbara H\u00f6ll (Die Linke) forderte, die Vergabekriterien von Bundeszusch\u00fcssen an die \u201e\u00c4chtung von Homophobie\u201c zu kn\u00fcpfen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen, zieht euch warm an: Noch ist es nur ein Klima der Einsch\u00fcchterung, dem es zu widerstehen gilt. Hier steht die grundgesetzlich gesch\u00fctzte freie demokratische Gesellschaft mit dem hohen Gut der Meinungs- und Glaubensfreiheit auf dem Pr\u00fcfstand. Ganz wie bei der Ideologie des Gender Mainstreaming begegnen wir totalit\u00e4ren Tendenzen: Das \u201eSchwulendogma\u201c von der Normalit\u00e4t und Gleichwertigkeit der Homosexualit\u00e4t wird mit geradezu religi\u00f6ser Inbrunst verteidigt. Hier formiert sich offenbar so etwas wie eine s\u00e4kulare Gleichstellungsreligiosit\u00e4t mit totalit\u00e4ren Z\u00fcgen. Diese Quasi- und Pseudoreligiosit\u00e4t hat ihr hohes Ma\u00df an Dynamik aus der sexuellen Revolution bezogen. Sexuelle Freiz\u00fcgigkeit in jeder Spielart geh\u00f6rt zu den zentralen Dogmen. Wehe dem, der Frauen das Recht auf Abtreibung im Namen Gottes bestreitet. Die Frage nach langfristigem Nutzen oder Schaden f\u00fcr das Individuum und f\u00fcr die Gesellschaft als ganze gilt als Sakrileg. Noch gibt es Schutzr\u00e4ume f\u00fcr Kinder. Aber es ist unter Umst\u00e4nden nur eine Frage der Zeit, wann im Namen einer fantasierten \u201esexuellen Selbstbestimmung der Kinder\u201c &#8211; in Wahrheit aber im Interesse bestimmter Erwachsenenkreise! &#8211; die P\u00e4dophilie entkriminalisiert wird. Es ist \u00fcberf\u00e4llig, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen und die kommende Generation endlich zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht zuletzt um ihretwillen sind wir &#8211; heute mehr denn je &#8211; zu dem glaubw\u00fcrdigen Zeugnis berufen, da\u00df unser ganzes Leben durch Jesus Christus von Grund auf erneuert und aus den Gefangenschaften machtvoller S\u00fcnde herausgef\u00fchrt werden kann! Unser erneuertes Leben ist der Ort, wo die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi und vom Wirken Seines Geistes seinen praktischen, wirksamen Wahrheitserweis erf\u00e4hrt. Ein derart lebensnahes Zeugnis vom Evangelium geh\u00f6rt unverzichtbar zur politischen Diakonie hinzu, wenn wir den totalit\u00e4ren M\u00e4chten unserer Tage noch offensiv und wirksam begegnen wollen. Daran scheiden sich hilfreich die Geister. So mu\u00df es sein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angriff aus fremder Lufthoheit Das Christival im Kreuzfeuer der Schwulen-Lobby Wie ein einzelner Blitz aus scheinbar heiterem Himmel &#8211; so erschien es am Anfang manchen Verantwortlichen der Christival-Leitung, was da am 9. 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