{"id":2342,"date":"2006-10-31T15:51:18","date_gmt":"2006-10-31T13:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2342"},"modified":"2009-09-07T10:42:33","modified_gmt":"2009-09-07T08:42:33","slug":"guten-morgen-liebe-sorgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2342","title":{"rendered":"Guten Morgen, liebe Sorgen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Guten Morgen, liebe Sorgen<br \/>\nEvangelistisches Referat in Langenthal und Arbon (Schweiz)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich freue mich, zum Thema: &#8222;Guten Morgen, liebe Sorgen&#8220; zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen. Ich m\u00f6chte meinen Beitrag in die folgenden Punkte gliedern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Einf\u00fchrung in die Welt der Sorgen<br \/>\n2. Woher kommen die Sorgen?<br \/>\n3. Wie k\u00f6nnen wir Sorgen vorbeugen?<br \/>\n4. Was sagt die Bibel \u00fcber das Sorgen?<br \/>\n5. Pers\u00f6nliche Erfahrungen im Umgang mit Sorgen<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Einf\u00fchrung in die Welt der Sorgen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ja nicht immer einfach ein Thema zu finden, das m\u00f6glichst alle Zuh\u00f6rer anspricht. Mit dem Thema &#8222;Sorgen&#8220;, das sehr verwandt ist mit dem Begriff &#8222;Angst&#8220; glaube ich, dass sich alle, die in diesem Raum sitzen, angesprochen f\u00fchlen. Auch Menschen, denen es eigentlich recht gut geht, keine Existenzangst haben m\u00fcssten, sind interessanterweise fast laufend von Sorgen umgeben. Und eines ist sicher: Sorgen gef\u00e4hrden die Gesundheit und Sorgen machen alt. Man spricht ja von Sorgenfalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon der S\u00e4ugling hat die Sorge, die Eltern k\u00f6nnten weggehen, so ist es ganz wichtig, dass die Eltern besonders in dieser Zeit dem Kind durch ihre Anwesenheit Geborgenheit vermitteln. Das ist f\u00fcr die seelische und k\u00f6rperliche Entwicklung sehr wichtig. Da gibt es in dieser Zeit Grenzen mit dem Doppelverdienen. Die Zeit, die man dem Kleinkind nicht schenkt ist ganz schlecht angelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Schulkind hat grosse Sorge, die Pr\u00fcfung in der Schule nicht zu bestehen. Viele Kinder haben Sorge, die Eltern k\u00f6nnten auseinander gehen, sie k\u00f6nnten einen Elternteil verlieren. Es kommt die Sorge, die richtige Berufswahl zu treffen und eine Lehrstelle zu bekommen. Dann die sch\u00f6ne Sorge, den richtigen Lebenspartner zu finden. Bei manchen bleibt diese Sorge, allein bleiben zu m\u00fcssen. Dann kommt die Sorge der eigenen Kinder, dass sie gesund bleiben, sich normal entwickeln, t\u00fcchtig werden. Dann kommt die Sorge um den Lebensunterhalt, die Sorge um die vielen Rechnungen, die ins Haus flattern und rechtzeitig bezahlt sein wollen, vor allem solche, die man nicht budgetiert hat, Bussen oder Zahnarztrechnungen. Und dann kommt die Sorge um die Gesundheit. Wir erkennen, dass es gar nicht so selbstverst\u00e4ndlich ist, dass wir gesund sind, wenn man sieht, was pl\u00f6tzlich bei Freunden passiert. Und im Alter kommt die Sorge das Geld k\u00f6nnte nicht reichen, was mit der AHV und den Pensionskassen viel milder geworden ist. Aber Junge wissen ja nicht, ob die n\u00e4chste Generation das Geld noch aufbringen wird. Es kommt die Sorge um den Tod, dem keiner von uns entrinnen kann. Wir nehmen immer wieder an Beerdigungen teil und werden f\u00fcr eine kurze Zeit daran erinnert, dass unser Leben sehr zerbrechlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Psychologen sagen, dass am Ende jeder Angst, letztlich die Todesangst steht. Der Mensch weiss, dass er einmal sterben muss und er weiss auch, dass das ganz unerwartet, pl\u00f6tzlich geschehen k\u00f6nnte, in einer Welt der Motorisierung, auf den gef\u00e4hrlichen Strassen, im Zug, und im Flugzeug. H\u00f6ren wir doch t\u00e4glich von Unf\u00e4llen und von schnellem Tod. Der Reformator Martin Luther hat einmal gesagt: &#8222;Mitten im Leben, sind wir stets vom Tod umgeben&#8220;. Das haben wir bei der grossen Tsunami-Katastrophe ende Dezember 2004 in Asien erlebt, wo auch viele Schweizer betroffen waren. Aber auch die Diagnose &#8222;Krebs&#8220;, die wir in unserer Umgebung immer \u00f6fters h\u00f6ren, l\u00e4sst mehr und mehr den Gedanken in uns schlummern, es k\u00f6nnte pl\u00f6tzlich auch mich treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir stehen alle auch in einem Existenzkampf, wo die Sorgen uns t\u00e4glich belasten wollen. Selbst in einem florierenden Betrieb, wie wir einen haben d\u00fcrfen, gibt es auch fast t\u00e4glich Sorgen. Da ist ein Wein, der sich nicht so gut entwickelt hat. Was mache ich damit? Da ist ein Mitarbeiter, der Schwierigkeiten macht. Wie l\u00f6se ich das Problem? Da wird ein guter Kunde von der Konkurrenz aufgekauft. Wie finde ich einen Ersatz f\u00fcr den verlorenen Umsatz? Da geht pl\u00f6tzlich durch das Oeffnen der Grenze und durch die Einf\u00fchrung der 0,5 Promillen-Grenze, der Umsatz unserer hiesigen Weine drastisch zur\u00fcck und dahinter stehen Traubenproduzenten in unserer Region, die uns eine gewisse Menge Trauben zu kostendeckenden Preisen liefern wollen. Wenn uns das nicht egal ist und wir auch eine Verantwortung an unseren Lieferanten erkennen, so kann dies zu einer grossen seelischen Belastung werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich letzthin einer befreundeten Privatperson einige solche Gedanken weitergab, sagte sie: &#8222;Da k\u00f6nnte ich keine Nacht mehr schlafen!&#8220; Dann haben viele Unternehmer dazu noch finanzielle Sorgen. Banken, die den Kredit sperren, Lieferanten, die sie mahnen, die Lohnauszahlung kommt, die Auftr\u00e4ge werden sp\u00e4rlicher und die Frage, wie das Personal besch\u00e4ftigt werden kann. Notwenig gewordener Personalabbau. Guten Mitarbeitern k\u00fcnden zu m\u00fcssen, weil die Arbeit nicht mehr vorhanden ist. Das ist ein gewaltiger Druck auf Arbeitgebern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmer sind nicht immer nur Menschen, die schnell viel Geld verdienen. Sie sind meist in erster Linie Arbeitgeber, die oft ganz grosse Spannungen zu ertragen haben &#8211; mehr als wir glauben. Es ist gut wenn wir dies auch sehen und vielleicht f\u00fcr sie beten. Und wenn sie durch ehrliche Leistung gute Gewinne machen, wollen wir sie ihnen g\u00f6nnen. Vor allem wenn sie auch fair sind mit den Mitarbeitdenden. Sie zahlen ja dann auch einen Grossteil der Steuern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sorgen k\u00f6nnen recht dr\u00fccken und unseren Alltag belasten und wie ein Mehltau \u00fcber einem Leben schweben. Das wird einem manchmal bewusst, wenn man in die Ferien f\u00e4hrt und man ein St\u00fcck weit die Sorgen zur\u00fccklassen kann, wie man dann aufatmet. Wenn man aber dann von den sch\u00f6nen Ferien wieder in den Alltag zur\u00fcckkommt, so k\u00f6nnen die Sorgen wie ein grosser Druck auf einem zukommen. Je \u00e4lter man wird, desto mehr ist man diesem Druck ausgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Woher kommen die Sorgen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">War das der Wille von einem Gott der Liebe, dass der Mensch mit Sorgen leben muss?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kennen alle die biblische Sch\u00f6pfungsgeschichte. Gott, der die Liebe in Person ist, kam auf den Gedanken, den Menschen zu schaffen, ihm zum Bilde, den er lieben kann und der auch Gott lieben soll. Gott setzte den Menschen in den Garten Eden. Das war das Paradies. So hatte es Gott f\u00fcr den Menschen ausgedacht. Da war kein Schweiss, keine Sorge keine Existenzangst, keine Krankheit, und auch kein Tod! Die beiden ersten Menschen durften in der Gegenwart von Gott die Sch\u00f6pfung bewahren und sich t\u00e4glich freuen an den vielen Fr\u00fcchten im Garten Eden. Gott sagte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ihr d\u00fcrft von allen Fr\u00fcchten aller B\u00e4ume essen, nur vom Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen, d\u00fcrft ihr nicht essen. Wenn ihr davon esst, werdet ihr sterben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun wissen wir auch um die Versuchung durch die Schlange, durch den Teufel. Vom Teufel heisst es in der Bibel, er sei der Vater der L\u00fcge. Er s\u00e4ht zuerst Zweifel und sagt zu Adam und Eva: &#8222;Sollte Gott gesagt haben, ihr d\u00fcrft nicht essen?&#8220; Das meinte er nicht so genau. &#8211; Das ist bei jeder S\u00fcnde so. Ein Seitensprung ist doch auch Liebe, das muss man nicht so genau nehmen. Aber Ehebruch ist S\u00fcnde vor Gott und viele Ehen und Familien brechen deswegen notvoll auseinander &#8211; bald die H\u00e4lfte aller Ehen. Was ist das f\u00fcr eine L\u00fcge des Teufels! Er verspricht Romantik und hinterl\u00e4sst einen Scherbenhaufen, wo heute unz\u00e4hlige Kinder leiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann versucht sie der Teufel mit einer grossen L\u00fcge. Er sagt: &#8222;Wenn ihr von diesem Baum essen werdet, so werdet ihr n\u00e4mlich nicht sterben, sondern ihr werdet sein wie Gott!&#8220; Sein wie Gott, war schon immer der Wunsch des Menschen, sich nicht Gott unterordnen zu m\u00fcssen und selbst Gott sein zu wollen. Das ist der Hauptgrund, weshalb sich so viele Menschen nicht von Gott leiten lassen wollen, weil sie autonom, selbst-st\u00e4ndig sein wollen, selbst Gott sein wollen. Und Eva nahm eine Frucht und ass und gab auch Adam davon zu essen. Beim S\u00fcndigen ist es uns eine Entlastung, wenn andere auch mit s\u00fcndigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesem Ungehorsam Gott gegen\u00fcber, dass der Mensch dem Versucher, dem Teufel mehr Glauben geschenkt hat, als Gott, ist die S\u00fcnde in die Menschheit eingebrochen und der Mensch hat, bis zum heutigen Tag, das Paradies verloren. Der Mensch ist seit dem S\u00fcndenfall von Gott getrennt. Wir sprechen heute von einer gefallenen Sch\u00f6pfung. Adam und Eva erkannten, dass sie nackt waren und haben sich gesch\u00e4mt, das war offensichtlich vor dem S\u00fcndenfall nicht so. Sie hatten Angst vor Gott und haben sich versteckt. Gott stellte sie zur Rede und verh\u00e4ngte einen Fluch auf ihr Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott sprach zu Eva: 1. Mose 3,16<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich will dir viel M\u00fchsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter M\u00fchen sollst du Kinder geb\u00e4ren und dein Verlangen soll nach dem Manne sein und er soll dein Herr sein.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und zum Manne sprach Gott: Vers 17-19<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen &#8211; verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit M\u00fchsal sollst du dich von ihm n\u00e4hren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweisse deines Angesichts sollst du dein Brot essen bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann verwies er sie aus dem Paradies, denn in der heiligen Gegenwart Gottes kann keine S\u00fcnde sein. Die S\u00fcnde hat uns Menschen von Gott getrennt. Mit dem S\u00fcndenfall ist letztlich die Angst und die Sorge ins Menschengeschlecht eingebrochen. Der Mensch muss im Schweisse seines Angesichtes arbeiten und hat mit Existenz\u00e4ngsten zu tun. Er hat seine Gesundheit nicht im Griff. Er kann krank werden, ja sogar sterben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die S\u00fcnde des Menschen, das verlorene Paradies, die gefallene Sch\u00f6pfung, das sind die Ursachen der Sorgen und der Angst. Wir haben es alle mehr oder weniger mit Angst zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Wie k\u00f6nnen wir Sorgen vorbeugen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte einige Punkte nennen, die gar nicht viel mit der Bibel zu tun haben, wie wir selbst Sorgen vorbeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1. Wir sollen fleissig arbeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn schon ein Lehrling gewissenhaft arbeitet und seine Hausaufgaben erf\u00fcllt, so ist die Angst vor einer Lehrabschlusspr\u00fcfung wesentlich weniger gross, als wenn er nachl\u00e4ssig oder faul ist. Auch die Bibel ermutigt, fleissig zu arbeiten und unsere Gaben einzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2. Man muss seine Berufung erkennen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder hat seine besondere Begabungen und muss sich richtig einsch\u00e4tzen, wenn es um die Aus\u00fcbung des Berufes geht. Wir sollen an uns arbeiten und die Gaben vermehren, aber wir m\u00fcssen auch dem\u00fctig unsere Grenzen erkennen. Viele gute Handwerker meinten, sie k\u00f6nnten mehr verdienen, wenn sie sich selbstst\u00e4ndig machen w\u00fcrden, aber sie hatten nicht die besondere Begabung als Unternehmer. Als Handwerker im Angestellten-verh\u00e4ltnis waren viele fast sorgenfrei. Als Unternehmer hat sich mancher viele Sorgen eingebrockt, weil er zwar ein guter Facharbeiter, aber kein Kaufmann und kein Unter-nehmer war. Er war \u00fcberfordert und viele haben nach bitteren Sorgen die Bilanz deponieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3. Wir sollen auch ausgewogen leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott hat uns mit unserem K\u00f6rper viel Kraft geschenkt, aber Gott hat uns auch Richtlinien gegeben, wie wir leben sollen. Arbeiten und Ruhen. Die Wissenschaft zeigt uns, dass der Mensch viel Stress ertragen kann und Stress als eine besondere Herausforderung f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper sogar gut ist. Was schlecht ist, ist der Dauerstress. Der Mensch braucht Entspannung. Mit der g\u00f6ttlichen Anleitung: &#8222;Sechs Tage sollst du arbeiten, aber am siebenten Tag sollst du ruhn&#8220; ist uns Menschen eine weise Anleitung f\u00fcr einen gesunden Rythmus gegeben. Wir tun gut daran, wenn wir ihn einhalten. Nach einem strengen Tag: Feierabend &#8211; Entspannung. Nach einer strengen Woche &#8211; ein arbeitsfreier Sonntag. Nach einer strengen Zeit, einige erholsame Ferientage, sind hilfreich. Wenn wir durch periodisches Ausspannen die Spannkraft erhalten, so sind wir wesentlich weniger gef\u00e4hrdet, von Sorgen \u00fcbersch\u00fcttet zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Was sagt die Bibel \u00fcber das Sorgen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir vorher gesehen haben, dass der Mensch durch den S\u00fcndenfall von Gott getrennt wurde und er das Paradies, das sorgenfreie Leben, verloren hat, so vernehmen wir im Evangelium, das heisst ja &#8222;Frohe Botschaft&#8220;, dass Jesus Christus uns Menschen wieder mit Gott vers\u00f6hnt und die Trennung von Gott aufgehoben hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz den gr\u00f6ssten Fluch des S\u00fcndenfalles, den ewigen Tod, aufgehoben. Jeder Mensch, der Jesus Christus als seinen Erl\u00f6ser im Glauben annimmt und es ihm ein Anliegen ist, Jesu Willen zu tun, der darf ein Gotteskind werden. So sagt Johannes in Joh. 1,12:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Alle die aufnahmen, denen gab er Anrecht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Joh. 3,16 heisst es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das Ewig Leben haben.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Trennung von Gott und dem Menschen, wie sie durch den S\u00fcndenfall im Paradies geschah, ist durch den Tod Jesu am Kreuz aufgehoben, weil Jesus unsere S\u00fcnde vergeben hat, die uns von Gott trennte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Mensch zu diesem Stand findet, ein Gottes Kind wird und ewiges Leben hat, so ist die gr\u00f6sste Macht der Sorge gebrochen. Ein Kind, das gewiss weiss, dass seine Eltern gegenw\u00e4rtig sind, hat keine Angst und Sorge. Wenn ein Kleinkind von seinen Eltern getrennt ist, so muss es jedoch voller Angst sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den Aussagen von Psychiatern ist die letzte Ursache der Angst des Menschen, die Todesangst. Die Gewissheit f\u00fcr einen Christen, ewiges Leben zu haben, ist eine ganz grosse Hilfe, nicht voller Angst in dieser Welt stehen zu m\u00fcssen, man k\u00f6nnte krank werden oder sogar sterben. Paulus sagte: &#8222;Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn&#8220;. Wenn ich hier auf Erden lebe, freue ich mich an Jesus, der mit mir ist und an seinem wunderbaren Handeln an mir und wenn ich sterbe, so ist das ein Gewinn, denn in der jenseitigen Welt ist es noch viel sch\u00f6ner. Dort sind wir dann ganz erl\u00f6st von unserem Sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum wehren wir uns Menschen so sehr, Christus zu geh\u00f6ren, Gottes Willen zu tun und in ihm geborgen zu sein und seine Hilfe in Anspruch zu nehmen? Es ist unser Stolz. Wir wollen es ohne Gott schaffen und wir wollen uns nicht Gott unterziehen. Schon im AT hat sich Gott als Immanuel bezeichnet, d.h. &#8222;Gott mir uns&#8220;. Das Leben wird einfacher, gradliniger, gesegneter, wenn wir diesen Immanuel bei uns haben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir um diese Gotteskindschaft wissen, so d\u00fcrfen wir die Anweisungen und Verheissungen der Bibel in Anspruch nehmen: Jesus weist uns z.B. im &#8222;Unser Vater&#8220; an, kindlich zu bitten: &#8222;Gib uns heute unser t\u00e4gliches Brot&#8220;. Diese Bitte schliesst alles ein was unsere Existenz und die Ern\u00e4hrung beinhaltet. Die Arbeitsstelle, die Ernte, die Arbeit im Gesch\u00e4ft, die Mitarbeiter, den Ertrag usw. Es ist f\u00fcr einen Christen eine grosse Entspannung, wenn er weiss, dass er diese Spannung nicht allein tragen muss, sondern weiss, dass unser himmlischer Vater, der Verh\u00e4ltnisse \u00e4ndern und Wunder tun kann, um meine Anliegen weiss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Bibel spricht uns Jesu an vielen Stellen Mut zu, z.B. in Matth. 11,28<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Kommet her zu mir alle, die ihr m\u00fchselig und beladen seid, ich will euch erquicken&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bedeutet das, wenn wir m\u00fcde und mutlos sind, wenn wir so zu Jesus kommen und bei ihm abladen k\u00f6nnen und es erfahren, dass er Erquickung schenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann kennen wir das Wort in 1. Petr. 5,7:&#8220;Alle Eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt f\u00fcr euch.&#8220; Die Sorgen k\u00f6nnen wirklich an uns kleben. Deshalb sollen wir sie auf Jesus werfen, dass sie nicht kleben bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann gibt es f\u00fcr Gl\u00e4ubige noch ein weiteres Geheimnis, von Sorgen befreit zu werden. Paulus sagt 1. Tess. 5,18 &#8222;Seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In allen Dingen! Auch in schwierigen Situationen. Wer in schwierigen Situationen Gott dankbar bleiben kann, der lebt in einem grossen Vertrauensverh\u00e4ltnis zu Gott und weiss, dass Gott auch mit dieser schwierigen Situation nur gute Absichten hat. Das ist die Spitze des Glaubens, wenn ein Christ auch in schweren Wegstrecken dankbar bleiben kann. Diese Dankbarkeit befreit von der Sorge. Dieser Mensch f\u00fchlt sich in Gott geborgen, er kann nicht weiter fallen als in seine Hand!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann geschieht noch etwas ganz Entscheidendes, wenn ein Mensch Jesus aufnimmt. Er bekommt eine neue Identit\u00e4t. Ich denke, besonders M\u00e4nner m\u00f6chten jemanden sein und die Frauen unterst\u00fctzen diesen Trieb noch, indem sie zum Ausdruck bringen, dass sie an einem Mann aufschauen m\u00f6chten. Das kann einen eher fein empfindenen Mann verunsichern und die Gefahr ist gross, dass solche M\u00e4nner sich immer zu behaupten suchen und oft eine Maske tragen m\u00fcssen, sich anders darstellen m\u00fcssen als sie eigentlich sind. Das braucht Kraft!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Jesus d\u00fcrfen wir sein wer wir sind. Mangelhaft, schwach und s\u00fcndig. Aber Jesus wohnt in mir und ich darf seine Identit\u00e4t tragen. Paulus sagt: &#8222;Mit Gott kann ich \u00fcber die Mauer springen. Das braucht Demut, nicht zu sagen: &#8222;Ich springe \u00fcber Mauern&#8220;, sondern: &#8222;Mit Gott kann ich..&#8220; Der Hochm\u00fctige braucht Gott nicht. Der Dem\u00fctige traut auf Gottes Gr\u00f6sse, auf seine grosse Kraft und Allmacht. Die Bibel sagt dazu: &#8222;Den Hochm\u00fctigen widersteht Gott, aber den Dem\u00fctigen gibt er Gnade.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So m\u00f6chte ich auch die Frauen ermutigen, an ihren M\u00e4nnern aufzusehen, wenn sie dem\u00fctig die Hilfe von Gott erbitten, nicht nur wenn sie Supperkerle sind. Solche M\u00e4nner sind in Gottes Augen die Gr\u00f6sseren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Pers\u00f6nlich Erfahrungen im Umgang mit Sorgen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich musste sehr fr\u00fch grosse Verantwortung im Gesch\u00e4ft \u00fcbernehmen. Mein Vater war zwar ein Pionier und hat das Gesch\u00e4ft als Landwirt begonnen, aber mein Bruder hat ihm schon zu Beginn die Buchhaltung gemacht und ich habe mich schon mit jungen Jahren dem technischen Betrieb angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe in der Bibel auch bald entdeckt, dass uns Gott gerne Gelingen schenkt, wenn wir seinen Willen tun. So hat mich als junger Gesch\u00e4ftsmann das Wort Jesu in Matth. 6,33 angesprochen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe schon fr\u00fch gelernt, dass wir viele Sorgen nicht zu tragen haben, wenn wir Gottes Verheissungen Glauben schenken, glauben, dass wenn wir unser Leben nach dem Reich Gottes, nach Gottes Willen, ausrichten, dass Gott f\u00fcr das sorgt, was uns allgemein oft viel Sorge bereitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So habe ich zu Jesus schon als junger Gesch\u00e4ftsmann gesagt, als das Gesch\u00e4ft noch klein war, ich m\u00f6chte nie sagen, ich h\u00e4tte keine Zeit f\u00fcr eine Aufgabe, weil ich ein Gesch\u00e4ft habe, wenn er in eine Aufgabe beruft. Gott hat mich in einige christliche Aufgaben berufen. Ich habe die Arbeit im Gesch\u00e4ft so delegiert, dass ich Zeit dazu fand und es ist interessant, dass ich w\u00e4hrend einigen Jahrzehnten einen zunehmenden Segen Gottes im Gesch\u00e4ft wahrnehmen durfte. Wenn Gott T\u00fcren auftut, die wir nicht auftun k\u00f6nnen und die Arbeit best\u00e4tigt, so sind wir auch von vielen Sorgen befreit. Misswirtschaft und wenn sie noch selbst verschuldet ist, dr\u00fcckt doch am meisten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Maleachi 3,10, sagt Gott, dass sein Volk ihn pr\u00fcfen solle, ob er nicht des Himmels Fenster \u00f6ffnen werde und herabsch\u00fctten die F\u00fclle, wenn es bereit wird, Gott den Zehnten zu geben. Es war mir immer ein grosses Anliegen, auch vom materiellen Ertrag weiterzu-geben, da wo Not ist und wo das Evangelium weitergegeben wird und Gott hat so gesegnet, wie ich es mir vor 50 Jahren nie h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel sagt auch, dass wir unsern Kindern im Glauben Vorbilder sein sollen und wir sie in Liebe zum Glauben an Jesus Christus anleiten sollen. Wir haben das in aller Schwachheit versucht und Gott schenkte es, dass all unsere vier Kinder zum lebendigen Glauben finden durften und jedem ein gl\u00e4ubiger Ehepartner geschenkt wurde. Was hat uns diese Tatsache vor Sorgen bewahrt! Gottes Willen tun, als erstes nach dem Reich Gottes trachten, bewahrt vor vielen Sorgen weil sich Gott an seine Verheissung h\u00e4lt und uns mit dem versorgt was wir brauchen. Das durfte ich mindestens so erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das heisst aber nicht, dass wir dann keinerlei Sorgen h\u00e4tten. Trotzdem wir Christen sind und viel G\u00fcte Gottes erleben d\u00fcrfen, wollen die Sorgen t\u00e4glich auf uns zukommen, so dass wir immer wieder davon Gebrauch machen m\u00fcssen, unsere Sorgen auf Jesus zu werfen oder uns von der Bibel her Frieden zusprechen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft ist man auch m\u00fcde und dann erlebe ich es oft, dass besonders in der Nacht Sorgen bis Existenz\u00e4ngste hoch kommen k\u00f6nnen. Da ist ein grosser Weintank mit 50 000 Liter Inhalt und einem Wert von \u00fcber 300 000 Franken, dessen Qualit\u00e4t bei der letzten Degustation einem nicht gefallen hat. Ich habe mit dem Kellermeister besprochen, wie er ihn behandeln soll, aber es fehlt der Glaube, dass sich die Qualit\u00e4t so positiv \u00e4ndern wird, wie ich es mir vorstelle. Da darf ich aber Jesus bitten, der aus Wasser einen vorz\u00fcglichen Wein machen konnte, auch diesen mangelhaften Wein gut werden zu lassen. Irgendwie ist die Sorge auf Jesus geworfen, der Wunder tun kann und der allm\u00e4chtig ist und ich durfte es mehrmals erleben, wie sich die Qualit\u00e4t sogar so positiv ver\u00e4ndert hat, dass die Leute diesen Wein spontan r\u00fchmten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder da ist ein Gesch\u00e4ftsabschluss, der wesentlich weniger gut ist als gewohnt und zudem neue, drohende Gewitter am Himmel stehen. Da darf ich Gott darauf aufmerksam machen, dass das Gesch\u00e4ft letztlich ihm geh\u00f6rt und ich nur sein Verwalter bin und darf ihn, den Allm\u00e4chtigen bitten, seine bewahrende und segnende Hand dar\u00fcber zu halten. Diese Gewissheit, der Allm\u00e4chtige weiss um meine Not, gibt mir Distanz zum Problem.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft ist es schon vorgekommen, dass ich morgens um drei oder vier Uhr mit Angst erwachte und die Sorge in der Dunkelheit der Nacht m\u00e4chtig auf mir lasten wollte. Da sagte ich oft den 23. Psalm auf und sprach ihn meiner Seele zu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.<br \/>\nEr weidet mich auf einer gr\u00fcnen Aue und f\u00fchret mich zum frischen Wasser.<br \/>\nEr erquicket meine Seele, er f\u00fchret mich auf rechter Strasse um seines Namens willen.<br \/>\nUnd ob ich schon wanderte im finstern Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck;<br \/>\ndenn du bis bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich.<br \/>\nDu bereitest vor mit einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.<br \/>\nDu salbest mein Haupt mit \u00d6l und schenkest mir voll ein.<br \/>\nGutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang<br \/>\nund ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft habe ich diesen 23. Psalm zwei-drei Mal der Seele zugesprochen, bis ich im Frieden wieder einschlafen konnte. Wenn ich dann am andern Morgen zusammen mit meiner Frau einen Abschnitt aus der Bibel las, staunte ich immer wieder, wie uns Gottes Wort, besonders in Zeiten der Anfechtung, Trost und Zuversicht zuspricht. Wie z.B. das Josuawort:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Lass dir nicht grauen, denn der Herr dein Gott ist mir dir, in allem was du tust.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Herr denkt an uns und segnet uns.&#8220; Ps. 115.12<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Meine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig&#8220;. 2. Kor. 12,9<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Euer Vater weiss, was Ihr bed\u00fcrfet, bevor ihr ihn darum bittet.&#8220;Matth. 6,8<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen haben es gut, dass sie nicht allein die Probleme l\u00f6sen m\u00fcssen. Da h\u00f6rte ich von einer Weinh\u00e4ndlersfrau von unserer Gegend, die sagte, sie h\u00e4tte fast einen Schlag bekommen, als sie die Buchhaltung sah und sie bekam tats\u00e4chlich auch einen Schlag und wurde einseitig gel\u00e4hmt. Die t\u00e4glichen Sorgen k\u00f6nnen uns oft fast erdr\u00fccken und unsere Gesundheit angreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man sagt mir immer wieder, man w\u00fcrde es mir nicht ansehen, dass ich schon 67 j\u00e4hrig sei. Ich w\u00fcrde viel j\u00fcnger aussehen. Ich denke, dass dies &#8211; nebst dem Genuss von Traubensaft und einem t\u00e4glichen Glas Rotwein &#8211; ganz viel damit zu tun hat, ob ich mich von den irdischen Sorgen qu\u00e4len lassen muss oder ob ich sie abgeben kann und auch Durchhilfe erfahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte vor drei Jahren wie aus heiterem Himmel die Diagnose &#8222;Prostatakrebs&#8220;. Es hat mich schon etwas ber\u00fchrt, glaubte ich doch ich sei der ges\u00fcndeste Mensch, der mit Traubensaft und Wein lebt. Ich bin dankbar, dass mich diese Meldung nicht umgehauen hat. Ich sagte Gott, wenn es sein Wille ist, mich so fr\u00fch heimzuholen, so freue ich mich auf die Ewigkeit, wenn es aber sein Wille ist, mich zu heilen, so m\u00f6chte ich ihm weiterhin von Herzen dienen. Der Prediger und zwei \u00c4lteste haben \u00fcber mir mit Handauflegung gebetet und so ging ich getrost den Weg zum Urologen, zur Operation und zur 40maligen Bestrahlung. Und ich denke, dass ich \u00fcberall mit meiner Haltung ein Zeugnis sein durfte. Im Wartsaal im Spital Winterthur durfte ich mit einigen Patienten ins Gespr\u00e4ch kommen und ihnen ein hilfreiches B\u00fcchlein abgeben. Vielleicht musste ich deswegen 40mal zur Bestrahlung. Am Schluss konnte der Urologe feststellen: PSA-Wert nicht mehr feststellbar. F\u00fcr mich ein Wunder von Gottes Eingreifen. Ich bin ihm von Herzen dankbar und will die Jahre wie neu geschenkte Jahre nutzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da las ich in einem Schreiben von der Krebsliga von einem Mann, dem die Diagnose &#8222;Krebs&#8220; mitgeteilt worden ist. Er sagte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich hatte schreckliche Angst vor dem Tod und fand keine Kraft, an irgend etwas Positives zu denken.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schlimm ist das, wenn Menschen ohne Glauben, ohne einen Halt zu haben, mit solchen Sorgen fertig werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kennen Sie Jesus als Ihren Erl\u00f6ser und Herren? Im Glauben an ihn macht er Sie zu einem Gotteskind, wo sie Geborgenheit finden. Und im Glauben an Jesus Christus haben wir Vergebung unserer S\u00fcnden und haben schon jetzt ewiges Leben. Das Sterben ist dann nur noch Uebergang zum Himmel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus hat ein Gleichnis erz\u00e4hlt, dass zwei Menschen ein Haus bauten. Der eine auf einen sandigen Boden, der andere auf den Felsen. Bei sch\u00f6nem Wetter dachte der erste, das grosse Fundament des andern Hauses w\u00e4re doch nicht n\u00f6tig gewesen, es geht ja alles gut. Bis die Flut kam. Dann blieb das Haus auf dem Felsen stehen und das andere ohne festes Fundament schwemmte es weg. Die gr\u00f6sste Flut unseres Lebens ist wohl unser Sterben. Da zeigt es sich, ob wir ein festes Fundament haben. Jesus ist unser Fundament im Leben und im Sterben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie k\u00f6nnen sich heute dieses Fundament schenken lassen und Jesus als Ihren Erl\u00f6ser und Herrn aufnehmen. Das k\u00f6nnen sie mit einem einfachen Gebet tun wie es in dem kleinen B\u00fcchlein &#8222;Gott pers\u00f6nlich kennen lernen&#8220; aufgezeichnet ist. Es kommt nicht auf die Formulierung an, sondern auf Ihre ehrliche Einstellung. Ich sage ein Gebet zuerst vor und dann bitte ich Sie, mir es leise nachzusprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke dass du meine S\u00fcnden vergeben hast, weil Jesus Christus f\u00fcr mich gestorben und mein Erl\u00f6ser geworden ist. Herr Jesus, bitte \u00fcbernimm die Herrschaft in meinem Leben und ver\u00e4ndere mich so, wie du mich haben willst. Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es einzelne Menschen hat, die dieses \u00dcbergabe-Gebet gesprochen haben, so bitte ich Sie, kurz bei mir vorbeizukommen. Ich m\u00f6chte ihnen gratis ein B\u00fcchlein geben f\u00fcr die erste Zeit im Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angebot einer Bibelgespr\u00e4chsrunde am Samstag, 17. September 2005 in Hallau. Einladungen liegen auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Morgen, liebe Sorgen Evangelistisches Referat in Langenthal und Arbon (Schweiz) Ich freue mich, zum Thema: &#8222;Guten Morgen, liebe Sorgen&#8220; zu Ihnen sprechen zu d\u00fcrfen. Ich m\u00f6chte meinen Beitrag in die folgenden Punkte gliedern: 1. Einf\u00fchrung in die Welt der Sorgen 2. Woher kommen die Sorgen? 3. Wie k\u00f6nnen wir Sorgen vorbeugen? 4. 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