{"id":2335,"date":"2006-10-31T15:41:23","date_gmt":"2006-10-31T13:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2335"},"modified":"2009-09-07T10:43:51","modified_gmt":"2009-09-07T08:43:51","slug":"gefangen-im-netz-des-wohlstandes-und-der-lust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2335","title":{"rendered":"Gefangen im Netz des Wohlstandes und der Lust"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefangen im Netz des Wohlstandes und der Lust<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich freue mich, heute zu diesem Thema praktisch einige Dinge zu sagen, in der Hoffnung, mit meinen Aussagen vielen eine Ermutigung zu sein. Es gibt, solange Gottes Widersacher aktiv sein darf, viele Gefahren, ins Netz zu geraten, bewu\u00dfter oder unbewu\u00dfter. Ich m\u00f6chte zuerst einige Gefahren nennen, bei denen sich viele Christen unbewu\u00dft der Welt anpassen und nicht in der Vollmacht des Heiligen Geistes stehen sondern fleischlich handeln.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versuche zu Beginn aufzuzeigen, wo wir, angesteckt vom Weltgeist, vor allem mit unserem egoistischen, materiellen Denken im Netz gefangen sein k\u00f6nnen und werde dann den Hauptteil dem Gefangensein im Netz der Lust widmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So m\u00f6chte ich meine Gedanken in die folgende Punkt ordnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Welchen Plan hat Gott mit unserem Leben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Wo geraten Christen, oft unbewu\u00dft, ins Netz des Wohlstandes?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Wie geraten wir ins Netz der Lust und wie k\u00f6nnen wir diesem Netz entfliehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Welchen Plan hat Gott mit meinem Leben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel zeigt uns, da\u00df Gott, der die Liebe in Person ist, uns erschaffen hat, um uns zu lieben und er m\u00f6chte, da\u00df wir ihn von ganzem Herzen, von ganzem Gem\u00fct und mit all unserer Kraft lieben, so sagt es uns Jesus als gr\u00f6\u00dfes Gebot. Gott hat uns zu seiner Freude erschaffen, um vor seiner Gegenwart zu leben und seinen Willen zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wissen, da\u00df der Mensch durch die Verf\u00fchrung von Satan, das Paradies und die Gemeinschaft mit Gott, verloren hat. Wir Christen freuen uns aber zu wissen, da\u00df wir durch Jesus Christus und sein Sterben am Kreuz erl\u00f6st worden sind und durch die Vergebung der S\u00fcnden wieder den Zugang zu Gott haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ziel unseres Lebens soll es sein, innerhalb der Familie Gottes, in die wir hineingeboren sind, in der Verbindung zu Jesus ihm \u00e4hnlicher zu werden und ihm mit unserem Leben unter der Leitung des Heiligen Geistes mit Freuden zu dienen und mitzuhelfen sein Reich zu bauen. Wenn wir so leben, dann leben wir sch\u00f6pfungsgem\u00e4\u00df, vom Ziel her und finden zu einem erf\u00fcllten Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Satan, Gottes Widersacher und Gegenspieler, stellt uns manches in den Weg, das ein Hindernis ist, unsere g\u00f6ttliche Bestimmung auszuleben und er hindert uns, ein Leben zur Ehre Gottes zu leben, das seinen Namen verherrlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Wo geraten Christen, oft unbewusst, ins Netz des Wohlstandes?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir stehen in Gefahr, uns vom Weltgeist leiten zu lassen und nicht vom Geist Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Welt gilt die Weltanschauung: Wenn es jemand materiell zu etwas gebracht hat, so hat er richtig gelebt, hat Sicherheit und kann durch seinen irdischen Besitz das Leben gro\u00dfz\u00fcgig genie\u00dfen. So konzentrieren sich auch viele Christen stark auf das Materielle und setzen ihre Zeit voll f\u00fcrs Verdienen ein, um dann das Leben genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mammon ist ein G\u00f6tze, der uns ganz in Beschlag nimmt. Jesus sagt dazu: &#8222;Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen.&#8220; Er sagt nicht, man soll nicht dem Mammon dienen. Er sagt, man kann nicht. Entweder diene ich dem Wohlstand oder ich diene Gott. Der G\u00f6tze Mammon ist ein D\u00e4mon, der Menschen bindet und sie im Netz gefangen h\u00e4lt. Bei Unternehmern sieht man oft, da\u00df sie f\u00fcr die Karriere ihre Gesundheit und oft Ehe und Familie daf\u00fcr opfern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen sind in erster Linie dazu berufen, zu dienen. So sagt Paulus in Thess. 1,9 &#8222;Ihr habt euch bekehrt von den Abg\u00f6ttern zu Gott, um zu dienen dem wahrhaftigen und lebendigen Gott.&#8220; Dabei schenkt Gott gro\u00dfe Verhei\u00dfungen auf einem solchen Leben, z.B. in Matth. 6,33 &#8222;Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen&#8220;. Oder Mal. 6,10, wo es um den Zehnten geht. Da sagt Gott: &#8222;Pr\u00fcfet mich hierin, ob ich nicht des Himmels Fenster \u00f6ffnen werde und herabsch\u00fctte die F\u00fclle, wenn ihr im Geben des Zehnten treu seid.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott will uns ein Leben im Ueberflu\u00df g\u00f6nnen. Es soll aber nicht unser Lebensziel sein und es ist Gott ein Greuel, wenn wir unsere Sicherheit auf Materielles setzen und nicht auf Gott. So mu\u00df er im Blick auf den Reichen Kornbauern sagen: &#8222;Du Narr, heute Nacht wird man deine Seele von dir fordern und wes wird`s sein, das du bereitet hast. So geht es dem, der Sch\u00e4tze sammelt und ist nicht reich in Gott!&#8220; Reich in Gott sollen wir sein. Uns freuen, da\u00df wir ihm geh\u00f6ren, mit Freuden seinen Willen tun und ihm von Herzen dienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Christen stehen in Gefahr, nach weltlichen, vernunftsm\u00e4\u00dfigen Gedanken zu handeln und nicht im Glauben. Wenn Gott Verhei\u00dfungen gegeben hat, wie ich zwei genannt habe, so gilt es, diesen Verhei\u00dfungen zu glauben. Viele Christen leben in einem Kleinglauben oder Unglauben und erleben wenig Wunder Gottes und in ihrem Verhalten sto\u00dfen sie eher ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie glauben nicht, da\u00df Gott daf\u00fcr sorgen wird, da\u00df sie genug haben, wenn sie bewu\u00dft das Reich Gottes an die erste Stelle setzen. Oder sie glauben nicht, da\u00df die Mittel reichen werden, wenn sie Gott den Zehnten geben. Solche Menschen sind unbewu\u00dft in ein Netz des G\u00f6tzendienstes, des Kleinglaubens und des Unglaubens gefallen und finden nicht zu einem befreiten, frohen Leben. Im Hebr\u00e4erbrief hei\u00dft es: &#8222;Ohne Glauben ist`s unm\u00f6glich, Gott zu gefallen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war mir als junger Gesch\u00e4ftsmann, bei allen Schw\u00e4chen, die ich auch habe, ein Anliegen, als erstes nach dem Reiche Gottes zu trachten. So versprach ich Gott, ich werde nie sagen, ich habe keine Zeit, ich habe ein Gesch\u00e4ft, wenn Gott mich in eine Aufgabe berufen m\u00f6chte. Gott hat mich in einige christliche Aufgaben gestellt, so da\u00df ich w\u00e4hrend meines ganzen Gesch\u00e4ftslebens einen rechten Teil der Gesch\u00e4ftszeit f\u00fcrs Reich Gottes eingesetzt habe und Gott hat \u00fcber Jahrzehnte hinweg einen sichtbaren, materiellen Segen geschenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war mir auch ein Anliegen, vom Gewinn Gott zu geben was Gott geh\u00f6rt. Im Neuen Testament spricht Jesus ja nicht mehr vom Zehnten, sondern von Ganzhingabe. Man gibt soviel man kann, wobei der Zehnte vom AT. eine untere Richtlinie sein sollte. Gott hat unser Unternehmen so gesegnet, da\u00df wir viel geben durften und wir selbst mehr als genug haben. Wir haben weil wir geben, nicht umgekehrt. Bei Gott m\u00fcssen wir nicht \u00e4rmlich leben. Wenn Gott segnet, k\u00f6nnen wir dienen und haben selbst genug. Das braucht allerdings eine Liebe zu Gott und Jesus Christus und ein Vertrauen in die biblischen Verhei\u00dfungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie kommen wir aus dem Netz des Wohlstandes heraus? Indem wir Bu\u00dfe tun und Jesus \u00fcber dieser materialistischen Gesinnung um Vergebung bitten und neu unsere Sinnen und unser Vertrauen auf Gott und Jesus Christus setzen. Die Liebe zu Jesus Christus und die Bereitschaft, ihm von ganzen Herzen und mit dem ganzen Leben zu dienen, entspricht unserer Berufung. So wird das Leben sinnvoll. Ein solches Leben zieht auch Junge an und ich darf es erleben, da\u00df es unsere vier Kinder alle auch so machen und erf\u00fcllt und gl\u00fccklich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Wie geraten wir ins Netz der Lust und wie k\u00f6nnen wir diesem Netz entfliehen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist allerdings ein Netz, das Satan mit seinen D\u00e4monen in der letzten Zeit mit steigendem Erfolg weit ausbreitet hat und auch viele Christen darin gefangen werden. Die Bibel spricht ja viel von der Gefahr, sich in dieser Welt zu verunreinigen. Als ich mich auf diesen Vortrag vorbereitet hatte, wurde mir neu bewu\u00dft, wie viel die Bibel davon spricht, da\u00df wir darauf acht haben sollen, nicht in die Unzucht zu fallen. Und die Bibel wurde geschrieben, als es noch kein Fernsehen, keine Kinos und kein Internet gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was in den letzten Jahren \u00fcber die Menschheit gekommen ist, ist tats\u00e4chlich wie ein Dammbruch der Unreinheit, der sich \u00fcber die ganze Menschheit ergie\u00dft durch die Pornographie, die uns durch die verschiedenen Medien ins Wohnzimmer und ins B\u00fcro geliefert wird. Viele Menschen sind Sklaven der Pornographie und der Unzucht geworden. Die Scheidungen und Abtreibungen, die einen direkten Zusammenhang mit der verschmutzten Atmosph\u00e4re haben, haben ein trauriges Ausma\u00df angenommen. Die Leidtragenden sind in erster Linie die Kinder! Und dieser Schmutz geht nicht an den Gl\u00e4ubigen vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem ist, da\u00df der Teufel sehr listig ist. Er fl\u00fcstert ein, da\u00df wir etwas verpassen, wenn wir das nicht machen, was Gott verboten hat. Dann beginnt er mit etwas Kleinem und sagt, das machen ja alle und wir geben ihm den kleinen Finger &#8211; mit etwas Pornographie. Uns schon verunreinigen wir unsere Fantasie, was den intimen Umgang in der Ehe st\u00f6rt, weil ja mit diesen Models nicht die Frau gezeigt wird, mit allen Aufgaben, die sie in einer Familie zu erf\u00fcllen hat. Dadurch w\u00e4chst beim Mann Unzufriedenheit und der Wunsch mehr zu erleben. Man \u00fcberschreitet weitere Grenzen und landet &#8211; leider auch mehr und mehr Christen &#8211; beim Ehebruch. Das ist eine gro\u00dfe Schande f\u00fcr den Leib Jesu, wenn das durch Gotteskinder geschieht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Jesus sagt, da\u00df wir Licht und Salz der Welt sein sollen, so glaube ich, da\u00df in einer versexualisierten Zeit, wo Familien auseinander fallen und Kinder Spezialunterricht und den Psychiater brauchen, lebendige Christen ein leuchtendes Zeugnis sein k\u00f6nnen, mit intakten Kindern, die sie in die Schule schicken, ohne dem Staat besondere Lasten zu verursachen, dank einem Leben unter der Herrschaft Jesus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor zwei Jahren hat man bei einem christlichen M\u00e4nnertag von Chrischona und FEG, da waren viele \u00c4lteste darunter, eine Umfrage gemacht, wer nie, selten, gelegentlich oder t\u00e4glich, Pornographie konsumiere. Es waren nur wenige Prozente, die schreiben konnten: &#8222;Nie&#8220; und eine ganze Anzahl, die sehr ehrlich &#8222;t\u00e4glich&#8220; ausgef\u00fcllt habt. Welche N\u00f6te und K\u00e4mpfe stehen dahinter! Es gibt bestimmt Unterschiede. M\u00e4nner, denen das kein gro\u00dfes Problem bedeutet und M\u00e4nner, die wirklich einen Kampf haben, dies zu lassen, wenn man diese Bilder heute so einfach haben kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich selbst geh\u00f6re zu den M\u00e4nnern, die nicht nur Zuckerwasser in den Adern haben. So hatte ich von Jugend an M\u00fche, die Gedankenwelt rein zu halten. Weil ich schon als junger Bursche zu einem pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnis zu Jesus gefunden habe und Jesus mit meinem Leben von Herzen dienen wollte, habe ich es aber nicht nur widerstandslos hingenommen, sondern habe um die Reinheit gek\u00e4mpft. Es war meiner Frau und mir ein gro\u00dfes Anliegen, bis zur Ehe zu warten, was sich wohl gelohnt hat. Es war uns ein Anliegen, keine schlechte Saat in unsere zuk\u00fcnftige Ehe zu streuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke, da\u00df es f\u00fcr die meisten M\u00e4nner, die Frauen kenne ich weniger, einen lebenslangen Kampf bedeutet. Aber es ist wichtig, da\u00df wir nicht in einer gesetzlichen Art den Kampf selbst f\u00fchren. Ich m\u00f6chte von Gottes Wort und von meinen Erfahrungen her einiges sagen, wie wir diesen Kampf f\u00fchren k\u00f6nnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir scheitern oder es ist mindestens ein gro\u00dfer Krampf, wenn wir denken, wir m\u00fc\u00dften durch disziplinierte Anstrengung gegen Satan k\u00e4mpfen. Satan ist listig und kennt unsere Schw\u00e4chen und wir liegen bald am Boden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein erstes Leitwort in dieser Frage hei\u00dft: Wandelt im Geist, so werdet ihr die L\u00fcste des Fleisches nicht vollbringen. Es geht um einen Kampf gegen Satan. Da haben wir immer die 2 auf dem R\u00fccken! Wenn ich mit dem Auto durch den Urwald fahre und ein L\u00f6we kommt auf mich zu, so habe ich keine Chance, wenn ich aussteige und gegen ihn k\u00e4mpfe. Wenn ich aber im verschlossenen Auto bleibe, bin ich gesch\u00fctzt. Nur wenn wir in Jesus bleiben, haben wir den Schutz. Es hei\u00dft zwar in der Bibel, wir sollen dem Teufel widerstehen. Das hei\u00dft nicht, gegen ihn k\u00e4mpfen, sondern im Auto bleiben. Die T\u00fcr gar nicht \u00f6ffnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00fcbrigen m\u00fcssen wir ein geisterf\u00fclltes Leben f\u00fchren. Nur der Heilige Geist kann uns helfen. Mit der eigenen Kraft sind wir zu schwach. Wir wissen um Petrus, der, vor Pfingsten, in seiner eigenen Kraft zu Jesus gesagt hat, da\u00df er bereit sei mit ihm zu sterben. Als dann die Versuchung kam, versagte er sch\u00e4ndlich. Nach Pfingsten stand er jedoch in der Kraft des Heiligen Geistes auf und predigte unerschrocken, soda\u00df 3000 Menschen zum Glauben an Jesus Christus fanden. Und er war sp\u00e4ter bereit, erf\u00fcllt vom Heiligen Geist, den M\u00e4rtyrertod zu sterben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie werden wir mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt? Jeder Mensch, der Jesus Christus als seinen Erl\u00f6ser und Herrn im Glauben aufnimmt, wird mindestens vom Heiligen Geist bewohnt. Je mehr er dem Geist Gottes Raum gibt in seinem Leben, wird er mehr erf\u00fcllt. Paulus sagt in Eph.5,18 zu den gl\u00e4ubigen Christen: &#8222;Werdet voll Geistes!&#8220; und er gibt einige Tipps, wie man mehr mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt werden kann. Als erstes sagt er: &#8222;Redet untereinander in Psalmen und Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in euren Herzen&#8220; Wir sollen also Gottes Wort lesen, Loblieder singen und diese Wahrheiten im Herzen bewegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im AT sagt der Psalmist in Ps. 1 &#8222;Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen&#8230;. sondern hat Lust zum Gesetz des Herrn und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht!&#8220; Und dann hei\u00dft es im n\u00e4chsten Vers: Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserb\u00e4chen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Bl\u00e4tter verwelken nicht; und was er macht, das ger\u00e4t wohl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder in Josua 1,8 wo Josua als Nachfolger von Mose die gro\u00dfe Aufgabe \u00fcbernehmen mu\u00dfte, um das Volk ins Land Kanaan zu f\u00fchren, gibt ihm Gott die Weisung: Und la\u00df dieses Wort nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf da\u00df du haltest und tust alle Dinge nach dem was darin geschrieben steht. &#8211; Alsdann wird es dir gelingen in allem was du tust, und du wirst weise handeln k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder wir kennen das bekannte Wort in Ps. 119,9: &#8222;Wie wird ein J\u00fcngling seinen Weg unstr\u00e4flich gehen? Wenn er sich h\u00e4lt nach deinen Worten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bewegen von Gottes Wort im Herzen, Tag und Nacht, ist ein gro\u00dfer Schutz. Es ist mir pers\u00f6nlich ein Anliegen, da\u00df der ganze Tag ins Wort Gottes eingebettet ist. Am Morgen mache ich zusammen mit meiner Frau eine ausgiebige Stille Zeit unter Gottes Wort, mit Gebet, F\u00fcrbitte, Lob und Dank. Nach dem Mittagessen lesen wir einen Abschnitt aus einem Andachtsbuch und vor dem ins Bett gehen habe ich begonnen, immer einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen, um einmal die ganze Bibel kennen zu lernen. Wenn wir unsere Sinnen und Gedankenwelt mit Gottes Wort f\u00fcllen, so werden wir mit dem Geist Gottes erf\u00fcllt. In einer solchen Haltung konnte Josef entr\u00fcstet zur Frau von Potiphar sagen: &#8222;Sollte ich ein solch gro\u00df \u00dcbel tun und vor meinem Gott s\u00fcndigen?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gottes Wort lesen, allein und zusammen mit Geschwistern und am Sonntag die Predigt h\u00f6ren und im Herzen bewegen, das ist die gr\u00f6\u00dfte Waffe gegen den Feind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hat jemand einmal gesagt. Es sei wie wenn er zwei Hunde in sich h\u00e4tte, einen Guten und einen B\u00f6sen. Auf die Frage, welcher denn der St\u00e4rkere sei, meinte er treffend: Derjenige, den ich mehr f\u00fcttere! Wir m\u00fcssen den guten Hund in uns f\u00fcttern und den b\u00f6sen aushungern lassen. Das ist der Weg! Wenn Jesus einmal mahnend zu seinen J\u00fcngern sagte: &#8222;Was kommen f\u00fcr Gedanken in eure Herzen?&#8220; so zeigt dies, da\u00df wir selbst eine Kontrolle haben, was wir denken wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Phil. 4,8 sagt Paulus das sch\u00f6ne Wort: &#8222;Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach!&#8220; Wir m\u00fcssen unsere Gedankenwelt mit Sch\u00f6nem f\u00fcllen. Es gibt ja viele gute Lobpreiskassetten, die wir auch im Auto h\u00f6ren k\u00f6nnen, wenn wir \u00fcber Land fahren. Und wenn wir auch Freude haben an Sch\u00f6nem, an Musik, an einem erf\u00fcllenden Hobby, so ist uns das im Blick auf pornographische Gedanken, eine Hilfe. Der Mensch braucht Freude! Geben wir unserem Herzen viel Freude! Meine Frau uns ich spielen oft vor dem ins Bett gehen ein Halma oder ein Rummy. Das geh\u00f6rt auch zur Intimit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als zweites sagt Paulus im Blick auf das Erf\u00fclltwerden durch den Heiligen Geist: &#8222;&#8230;und saget Dank allezeit und f\u00fcr alles&#8230;.&#8220; Wenn wir Gott f\u00fcr alles danken, so bringen wir zum Ausdruck, da\u00df wir Gottes Wegen vertrauen und dankbar sind, da\u00df wir genug haben, denn Satan will uns immer einfl\u00fcstern, da\u00df uns noch etwas fehlt. Diese Haltung erf\u00fcllt uns mit dem Geist Gottes. Diese dankbare Haltung ist eine Waffe gegen den Geist der Unreinheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als drittes nennt Paulus noch einen Weg, wie wir mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen: &#8222;&#8230;und seid einander untertan in der Furcht Christi&#8220;. Wenn wir uns einander dem\u00fctig unterordnen, einer den andern h\u00f6her achtet als sich selbst, so nimmt auch der Geist Gottes Raum in unserem Herzen. Eine solch dem\u00fctige Haltung ist auch eine Waffe gegen die Anl\u00e4ufe des Feindes, denn den Dem\u00fctigen gibt Gott Gnade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Gal. 5,22 wird die Frucht des Geistes beschrieben. Nebst Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fctigkeit, Glaube, Sanftmut, nennt Paulus die Keuschheit als eine Frucht des Heiligen Geistes. Die ist also nicht von uns produziert, sondern w\u00e4chst in einem Leben in der engen Gemeinschaft zu Jesus Christus. Menschen, die sich vom Heiligen Geist f\u00fcllen lassen, werden als Frucht Enthaltsamkeit ernten. Das ist nicht ein Krampf, sondern Christus wirkt diese Heiligung in uns und unser Leib darf zum Tempel des Heiligen Geistes werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Disziplin mu\u00df also nicht so sehr im Kampf gegen die S\u00fcnde, sondern vielmehr auf der Ebene liegen, nahe beim Wort Gottes, nahe bei Jesus zu sein, um diese Eigenschaft der Keuschheit zu bekommen. Wenn wir es selbst durch Disziplin schaffen wollen, wird es zum Krampf und wir werden gerne gesetzlich und oft geht es nicht ohne Heuchelei ab, weil es nicht wahr sein darf, da\u00df ich s\u00fcndige Gedanken habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zweiter Leitvers, den Paulus in 1. Kor. 6,18 sagte, ist mir vor allem im Blick auf unser schmutziges Umfeld wichtig geworden: &#8222;Fliehet die Unzucht!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als unsre Kinder aus der Schule kamen, haben wir uns entschlossen, einen Fernseher anzuschaffen, um wenigstens die Nachrichten, den Wetterbericht und hie und da eine interessante politische Sendung sehen zu k\u00f6nnen, wie nat\u00fcrlich auch die sehr guten Sendungen von Fenster zum Sonntag. Der TV-Verk\u00e4ufer hat mir dann eine Sch\u00fcssel installiert, um m\u00f6glichst viele Sender zu empfangen. Als ich nach kurzer Zeit entdeckte, was vor allem bei ausl\u00e4ndischen Sendern ab 23.00 Uhr f\u00fcr Bettszenen ins Haus geliefert werden, begann ein Kampf in mir, in schwachen Stunden, wenn ich von meiner Frau nicht beobachtet war, einzuschalten. Am Schlu\u00df war man dann besch\u00e4mt, soviel Schmutz aufgesaugt und so viele ehebrecherische Bilder im Kopf und im Herzen zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe mich dann schnell entschlossen, dem TV-Lieferanten zu sagen, er solle die Sch\u00fcssel abmontieren, mir w\u00fcrden die DRS-Sendungen gen\u00fcgen und habe ihm den Grund gesagt. Er solle selbst entscheiden, welchen Betrag er mir noch zur\u00fcckerstatten k\u00f6nne. Der TV-Lieferant, ein ernsthafter Katholik, hatte sehr Achtung vor meinem Entschlu\u00df und r\u00e4umte die Sch\u00fcssel ab. Er nahm anschlie\u00dfend, zusammen mit seiner Frau, von mir eine Einladung zu einem IVCG-Vortragstreffen an, wie zur anschlie\u00dfenden Bibelgespr\u00e4chsrunde in meinem Haus und beide, Mann und Frau nahmen in meiner Stube neben dem Fernseher, ohne Schmutzsendungen, Jesus auf!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Jahren hat mir mein Sohn auf meinem PC das Internet eingerichtet und lachend gesagt: Jetzt geh\u00f6rst du auch zu den Internetten! Bald erkannte ich, was f\u00fcr Bilder man da unter dem Stichwort Erotik und Sex hervorholen kann. Ich hatte einen solchen Kampf, immer wieder anzuklicken, da\u00df ich meinen Sohn fragte, was man da machen k\u00f6nne, um diese Bilder zu sperren: Da sagte lachend der Sohn zum Vater: &#8222;Eine Kindersicherung!&#8220; Ich gab ihm sofort den Auftrag, eine Kindersicherung einzubauen, denn Gotteskinder brauchen eine Kindersicherung zur Abschirmung vor dem Schmutz der Welt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Gefahr ist auch, wenn wir zu wenig Aufgaben haben, nicht ausgef\u00fcllt sind. Ein Sprichwort sagt: M\u00fc\u00dfiggang ist aller Laster Anfang.&#8220; Es war mir ein Anliegen, was mir nicht sehr schwer viel, im Gesch\u00e4ft und in verschiedenen Aufgagen im RG in der Arbeit zu stehen. Geistliche Dienste waren mir immer auch eine Hilfe, vor S\u00fcnde bewahrt zu bleiben, im Wissen, da\u00df man nicht mit Gottes Segen in der Arbeit rechnen kann, wenn der Heilige Geist durch bewu\u00dfe Unreinigkeit getr\u00fcbt wird. Auch im Ruhestand bin ich erfreulicherweise immer noch mit vielen Diensten, mehr au\u00dfergesch\u00e4ftlichen, ausgef\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Unzucht entfliehen, ein Leben unter der Herrschaft des Heiligen Geistes f\u00fchren und sein Herz mit Sch\u00f6nem f\u00fcllen lassen, das ist der Weg zur Reinheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Hilfe ist nat\u00fcrlich auch ein harmonisches Verh\u00e4ltnis in der Ehe. Die Frau soll die Einf\u00fchlsamkeit, die Geborgenheit und Liebe des Mannes sp\u00fcren und die Frau soll den Mann achten und sich ihm nicht ohne Grund verweigern. Wenn diese Harmonie nicht stimmt, erh\u00f6ht sich die Gefahr zu ehebrecherischen Gedanken und Handlungen sehr stark.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal braucht es auch eine Lossprache durch einen erfahrenen Seelsorger von Bindungen von Vorfahren. Als junger Mann lie\u00df ich mich auch lossprechen, weil ich ahnte, da\u00df bei meinen Vorfahren in dieser Beziehung manches nicht sauber war. Wenn der D\u00e4mon dann ausgefahren ist, so ist es wichtig, unser Haus mit Christus zu f\u00fcllen. Sonst kommt der D\u00e4mon, wie die Schrift sagt, mit sieben anderen D\u00e4monen ins Haus zur\u00fcck und es ist noch schlimmer als zuvor!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann mu\u00df auch gesagt werden, da\u00df gerade Christen, die Zeugen Jesu sind und in einem fruchtbaren geistlichen Dienst stehen, oft besonders angefochten sind. Wir m\u00fcssen mehr f\u00fcr solche Menschen beten. Und wenn wir trotzdem schuldig werden? Wenn Jesus in der Bergpredigt sagt: &#8222;Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, hat schon die Ehe gebrochen&#8220;, so m\u00fcssen wir eingestehen, da\u00df wir alle schwache Menschen und anf\u00e4llig auf S\u00fcnde sind. Eine gro\u00dfe Hilfe ist das Bekennen. Es ist gut, wenn wir einen Menschen haben, dem wir anvertrauen k\u00f6nnen, wo wir unsere Anfechtungen haben und ihm unsere Schuld bekennen k\u00f6nnen, wenn wir gefallen sind. Ich gehe seit Jahren jeweils zu meinem Prediger, zu dem ich ein br\u00fcderliches Verh\u00e4ltnis habe, der wei\u00df einerseits, wieviel mich der Herr in verschiedenen Diensten braucht, dann darf er auch wissen, da\u00df ich kein S\u00fcndenloser bin. Im Bekennen liegt eine gro\u00dfe Verhei\u00dfung, hei\u00dft es doch in 1. Joh. 1,9 &#8222;So wir unsere S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, da\u00df er uns die S\u00fcnde vergibt und reinigt uns von aller Untugend.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es braucht Demut einem Menschen zu bekennen, wer ich wirklich bin. Aber Gottes Wort sagt: &#8222;Dem Dem\u00fctigen gibt Gott Gnade&#8220;. Das Aufatmen k\u00f6nnen, da\u00df vor Gott alles in Ordnung ist, l\u00e4\u00dft eine Liebe zu Jesus Christus wachsen. Und Liebe heilt! Und zudem ist uns zugesagt, da\u00df Jesus uns auch reinigen wird, die schmutzige Phantasie wegnehmen kann, wenn ich sie nicht erneut aktiviere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">David war ein Ehebrecher. Weil er aber seine S\u00fcnde vor Gott und Menschen bekannte, hat er Vergebung erfahren und er wurde sogar &#8222;Der K\u00f6nig nach dem Herzen Gottes&#8220; genannt. Gl\u00fccklicherweise gibt es diese Vergebung bei Gott! Gl\u00e4ubige, die auf diesem Gebiet vielleicht nicht so stark angefochten sind, k\u00f6nnen sehr hart \u00fcber angefochtene Menschen denken, urteilen und richten. Die Gefahr ist aber dann gro\u00df, da\u00df sie unbarmherzig oder sogar selbstgerecht werden. Selbstgerechte Menschen, die ja meist \u00fcber ihrer Selbstgerechtigkeit nicht Bu\u00dfe tun, sind Gott ein gr\u00f6\u00dferer Greuel als Menschen, die in moralische S\u00fcnde fallen und Bu\u00dfe tun. So sagt Jesus vom Z\u00f6llner, der bekannte: &#8222;Herr sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig!&#8220;- &#8222;Er ging gerechtfertigt davon, nicht aber jener Pharis\u00e4er, der sagte: Ich danke dir Gott, da\u00df ich nicht bin wie jener Z\u00f6llner und S\u00fcnder&#8230;.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Bill Bright hat das t\u00e4gliche geistliche Atmen gelehrt: Wie ich die unreine Luft ausatme und die reine Luft einatme, so soll ich auch im Blick auf das geistliche Leben das Unreine, S\u00fcndige ausatmen (bekennen) und die frische Luft, die Vergebung Jesu, einatmen. So lebe ich seit vielen Jahren und bin Jesus dankbar, da\u00df bei ihm viel Vergebung ist. Ich freue mich, wenn in der jenseitigen Welt diese Anfechtungen einmal ein Ende haben werden und wir in Jesu Bild gleichgestaltet sein werden. So hei\u00dft es in 1. Kor. 15, 43 &#8222;Es wird ges\u00e4t in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird ges\u00e4t in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Das ist Evangelium! Das ist unser aller Hoffnung &#8211; darauf wollen wir uns t\u00e4glich freuen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Buchempfehlung: &#8222;Die Macht der Leidenschaft&#8220;<br \/>\nvon Erwin W. Lutzer (Edition Trobisch)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vortrag am 8.4.2006<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gefangen im Netz des Wohlstandes und der Lust Ich freue mich, heute zu diesem Thema praktisch einige Dinge zu sagen, in der Hoffnung, mit meinen Aussagen vielen eine Ermutigung zu sein. Es gibt, solange Gottes Widersacher aktiv sein darf, viele Gefahren, ins Netz zu geraten, bewu\u00dfter oder unbewu\u00dfter. 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