{"id":2314,"date":"2009-08-24T12:15:41","date_gmt":"2009-08-24T10:15:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2314"},"modified":"2009-09-01T11:24:48","modified_gmt":"2009-09-01T09:24:48","slug":"zehn-gefahren-der-theistischen-evolutionslehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2314","title":{"rendered":"Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die atheistische Formel f\u00fcr Evolution ist: Evolution = Materie + Evolutionsfaktoren (Zufall und Notwendigkeit + Mutation + Selektion+ Isolation + Tod) + sehr lange Zeiten. In der theistischen Variante kommt noch Gott dazu: Theistische Evolution = Materie + Evolutionsfaktoren (Zufall und Notwendigkeit + Mutation + Selektion + Isolation +Tod) + sehr lange Zeiten + Gott. In diesem System ist Gott nicht der allm\u00e4chtige Herr aller Dinge, dessen Wort von allen Menschen ernst genommen werden mu\u00df, sondern er wird in die Evolutionsphilosophie integriert. Das f\u00fchrt zu zehn Gefahren f\u00fcr Christen. (1)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 1: Die Verdrehung des Wesens Gottes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel offenbart uns Gott als unseren Vater im Himmel, der absolut vollkommen (Matth\u00e4us 5,48), heilig (Jesaja 6,3) und allm\u00e4chtig (Jeremia 32,17) ist. Der Apostel Johannes l\u00e4\u00dft uns wissen, da\u00df Gott Liebe, Licht und Leben ist (1. Johannes 4,16; 1,5; 1,1-2) ist. Alles, was dieser Gott erschafft, wird als \u201esehr gut\u201c (1. Mose 1,31) und &#8222;vollkommen&#8220; (5. Mose 32,4) beschrieben. Die Theistische Evolutionslehre gibt eine falsche Darstellung vom Wesen Gottes, weil ihm Tod und Grausamkeiten als Sch\u00f6pfungsprinzipien zugeschrieben werden. (Auch der sog. \u201eProgressive Kreationismus\u201c lehrt, da\u00df es Tod und Schrecken viele Millionen Jahre vor dem S\u00fcndenfall gegeben hat).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 2: Gott wird zum L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer unverstandener Ph\u00e4nomene<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach biblischer Lehre ist Gott der Urheber aller Dinge. \u201cSo haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind &#8230; und einen Herrn Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn\u201c (1. Korinther 8,6). In der Theistischen Evolutionslehre bleibt aber f\u00fcr Gott als Wirkraum nur jener Teil \u00fcbrig, den die Evolutionslehre mit ihren Mitteln nicht erkl\u00e4ren kann. So wird er zum L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer jener Ph\u00e4nomene, f\u00fcr die es noch keine Deutung gibt. Das f\u00fchrt zu der Ansicht: \u201eGott ist also nicht absolut, er evolviert selbst &#8211; er ist Evolution.\u201c (2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 3: Die Preisgabe zentraler Aussagen der Bibel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gesamte Bibel ist voller Zeugnisse, da\u00df wir es bei dem Schriftwort mit einer von Gott autorisierten Quelle der Wahrheit zu tun haben (2. Timotheus 3,16); dabei ist das Alte Testament ein unbedingt notwendiges Verbindungsst\u00fcck zum Neuen Testament, vergleichbar mit einer Zufahrtsstra\u00dfe zur Autobahn. (Johannes 5,39). Der biblische Sch\u00f6pfungsbericht sollte nicht als Mythos, als Parabel oder als Allegorie angesehen werden, sondern als ein historischer Bericht, weil er biologische, astronomische und anthropologische Tatsachen in lehrhafter Form enth\u00e4lt. In den Zehn Geboten begr\u00fcndet Gott die sechs Arbeitstage und den Ruhetag f\u00fcr uns mit seinem im Sch\u00f6pfungsbericht beschriebenen Handeln von gleicher Zeitdauer (2. Mose 20,8-11). Jesus bezieht sich im Neuen Testament wiederholt auf Fakten der Sch\u00f6pfung (z.B. Matth\u00e4us 19,4-5).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An keiner Stelle in der Bibel gibt es Hinweise darauf, da\u00df der Sch\u00f6pfungsbericht anders als ein Tatsachenbericht zu verstehen sei. Dieser sinngetreue Weg, die Bibel zu lesen, f\u00fcr den Jesus, die Propheten und die Apostel eintraten, wird durch die Theistische Evolutionslehre untergraben. Die biblisch bezeugten Geschehnisse werden auf mythische Sprachbilder reduziert, und die biblische Botschaft wird nicht mehr als Wahrheit angenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 4: Der Verlust des Schl\u00fcssels, um Gott zu finden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel beschreibt den Menschen nach dem S\u00fcndenfall als ein in der S\u00fcnde durch und durch verstricktes Wesen (R\u00f6mer 7,18-19). Nur diejenigen, die begriffen haben, da\u00df sie s\u00fcndig und verloren sind, werden den Retter suchen, der \u201ekam, um zu retten, was verloren ist\u201c (Lukas 19,10). Die Evolutionslehre kennt aber keine S\u00fcnde im biblischen Sinne der Zielverfehlung (gegen\u00fcber Gott). Sie macht die S\u00fcnde bedeutungslos, und das ist genau das Gegenteil dessen, was der Heilige Geist tut, der &#8222;die S\u00fcnde s\u00fcndig macht.&#8220; Wenn die S\u00fcnde als ein harmloser Evolutionsfaktor angesehen wird, hat man den Schl\u00fcssel verloren, um Gott zu finden; das Problem kann nicht gel\u00f6st werden, indem man &#8222;Gott&#8220; zum Evolutionsszenario hinzuf\u00fcgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 5: Die Menschwerdung Gottes wird relativiert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus geh\u00f6rt zu den Grundlehren der Bibel. Die Bibel bezeugt, \u201edas Wort ward Fleisch und wohnte unter uns\u201c (Johannes 1,14), und \u201eJesus Christus &#8230; wurde als ein Mensch erfunden\u201c (Philipper 2,5-7). (3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 6: Die biblische Basis f\u00fcr das Erl\u00f6sungswerk JESU wird als Mythos betrachtet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bibel zufolge war der S\u00fcndenfall des ersten Menschen ein reales Ereignis und die Ursache daf\u00fcr, da\u00df die S\u00fcnde in die Welt kam. \u201eDerhalben wie durch einen Menschen die S\u00fcnde in die Welt gekommen und der Tod durch die S\u00fcnde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle ges\u00fcndigt haben\u201c (R\u00f6mer 5,12). Die Theistische Evolutionslehre erkennt aber Adam weder als ersten Menschen noch als einen direkt von Gott \u201eaus Erde vom Acker\u201c (1. Mose 2,7) Geschaffenen an. Die meisten Vertreter der Theistischen Evolutionslehre betrachten den Sch\u00f6pfungsbericht lediglich als eine mythische Erz\u00e4hlung ohne geistliche Bedeutung. Aber nach biblischer Lehre stehen der S\u00fcnder Adam und der Retter Jesus in gleichem Realit\u00e4tsbezug (R\u00f6mer 5,16-18). Deshalb untergr\u00e4bt jede theologische Betrachtung, die Adam mythologisch sieht, die biblische Basis f\u00fcr das Erl\u00f6sungswerk von Jesus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 7: Der Verlust des biblischen Zeitma\u00dfstabes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Betrachtung der Zeitachse der Bibel, auf der die Weltgeschichte abl\u00e4uft, ist f\u00fcr das grundlegende biblische Verst\u00e4ndnis sehr wichtig. Diese Zeitachse kann weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft hinein beliebig verl\u00e4ngert werden. Sie hat einen definierten Anfangspunkt, den 1. Mose 1,1 markiert und ebenso einen Endpunkt, bei dem die Existenz des physikalischen Ph\u00e4nomens Zeit aufh\u00f6rt (Matth\u00e4us 24,14). Der gesamte Sch\u00f6pfungsakt dauerte sechs Tage (2. Mose 20,11). Das Alter der Sch\u00f6pfung kann abgesch\u00e4tzt werden anhand der Stammb\u00e4ume, die in der Bibel aufgezeichnet sind (Achtung: Nicht exakt berechenbar). Es liegt in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von einigen tausend Jahren, aber nicht von Milliarden von Jahren. Auf den markantesten Punkt der bisherigen Weltgeschichte weist uns Galater 4,4 hin: \u201eAls aber die Zeit erf\u00fcllt war, sandte Gott seinen Sohn.\u201c Das geschah vor etwa 2000 Jahren. Das Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit wird das gr\u00f6\u00dfte Ereignis in der Zukunft sein. Die Vertreter der Theistischen Evolutionslehre (und der Progressiven Sch\u00f6pfungslehre) verwerfen den biblischen Zeitma\u00dfstab zugunsten der durch die Evolutionslehre gegebenen Zeitachse, die Milliarden von Jahren in der Vergangenheit und in der Zukunft umfa\u00dft (daf\u00fcr gibt es keine \u00fcberzeugenden physikalischen Grundlagen). Das kann zu zwei Fehlern f\u00fchren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Bibel mu\u00df nicht in allen ihren Aussagen ernst genommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Die gebotene Wachsamkeit im Blick auf die Wiederkunft Jesu kann verloren gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 8: Der Verlust des Sch\u00f6pfungsdenkens<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen der Bibel wesentliche Sch\u00f6pfungskonzepte entnehmen. Dazu geh\u00f6ren: Gott schuf Materie ohne Ausgangssubstanz. Gott schuf zuerst die Erde, und am vierten Sch\u00f6pfungstag stellte er den Mond, unser Sonnensystem, unsere Milchstra\u00dfe und alle sonstigen Gestirne des Universums dazu. Diese Reihenfolge ist nicht vereinbar mit allen Ideen der \u201ekosmischen Evolution\u201c, wie etwa der \u201eUrknall\u201c-Idee. Die Theistische Evolution ignoriert die biblischen Sch\u00f6pfungsprinzipien und tr\u00e4gt daf\u00fcr evolutives Gedankengut in die Bibel hinein; dadurch wird das Allmachtshandeln Gottes bei der Sch\u00f6pfung verneint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 9: Die Fehldeutung der Wirklichkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel tr\u00e4gt das Siegel der Wahrheit; alle ihre Aussagen sind wahr &#8211; ob es sich um Glaubens- oder Heilsfragen, um Fragen des t\u00e4glichen Lebens oder um wissenschaftliche Belange handelt. Die Vertreter der Evolutionslehre wischen das alles zur Seite; so sagt Richard Dawkins: \u201eNahezu alle V\u00f6lker haben ihre eigenen Sch\u00f6pfungsmythen entwickelt, und die Sch\u00f6pfungsgeschichte der Bibel ist lediglich der Mythos, der zuf\u00e4llig von einem bestimmten nah\u00f6stlichen Hirtenvolk \u00fcbernommen wurde. Sie hat keinen bedeutenderen Status als der Glaube eines bestimmten westafrikanischen Stammes, da\u00df die Welt aus Ameisenexkrementen geschaffen wurde.\u201c (4) Wenn die Evolutionslehre falsch ist, dann arbeiten zahlreiche Wissenschaften auf falscher Basis. Wenn sie evolution\u00e4re Gedanken zugrunde legen, deuten sie die Realit\u00e4t falsch. Das gilt noch viel mehr f\u00fcr eine Theologie, die abweicht von dem, was die Bibel sagt und die Evolution willkommen hei\u00dft!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gefahr Nr. 10: Das Ziel wird verfehlt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In keinem anderen Buch der Weltgeschichte finden wir so viele und so wertvolle Zielsetzungen f\u00fcr die Menschen, als in der Bibel. Zum Beispiel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Wir Menschen sind das g\u00f6ttliche Ziel der Sch\u00f6pfung (1. Mose 1,27 -28).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Wir Menschen sind das Ziel der g\u00f6ttlichen Erl\u00f6sung (Jesaja 53,5).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Wir Menschen sind das Ziel der Sendung des Sohnes Gottes (1. Johannes 4,9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Wir sind das Ziel des g\u00f6ttlichen Erbes (Titus 3,7).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Wir haben den Himmel als vorgegebenes Ziel (1. Petrus 1,4).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Evolutionssystem hingegen ist kaum etwas so verp\u00f6nt wie die Zielhaftigkeit. &#8222;Niemals verlaufen die Anpassungen in der Evolution aufgrund eines Programmes zielgerichtet, deshalb k\u00f6nnen sie auch nicht als teleonomisch bezeichnet werden.\u201c (5) Deshalb ist ein Glaubenssystem wie die Theistische Evolutionslehre, die Zielhaftigkeit mit Nicht-Zielhaftigkeit vereinen will, ein Widerspruch in sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dfbetrachtung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sch\u00f6pfungslehre und die Evolutionslehre sind so sehr verschieden, da\u00df eine Harmonisierung v\u00f6llig unm\u00f6glich ist. Die Vertreter der Theistischen Evolutionslehre versuchen, die beiden Lehren zu vereinen, aber solch ein Synkretismus reduziert die Botschaft der Bibel bis zur Bedeutungslosigkeit. Es ist klar zu erkennen: Die Theistische Evolutionslehre findet keinerlei Halt in der Bibel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Artikel wurde bearbeitet nach dem 8. Kapitel, Die Auswirkungen der Theistischen Evolutionslehre&#8216; des Buches \u201eSchuf Gott durch Evolution?\u201c von Prof. Dr. Werner Gitt, Christliche Literaturverbreitung e.V., Postfach 11 01 35 in 33661 Bielefeld<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Entnommen aus: Werner Gitt, Schuf Gott durch Evolution?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. E. Jantsch, Die Selbstorganisation des Universums, M\u00fcnchen, 1979, S. 412<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Hoimar von Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt, M\u00fcnchen, 1984, S. 21-22<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Richard Dawkins, The Blind Watchmaker, Penguin Books, London, 1986, S. 316<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. H. Penzlin, Das Teleologie-Problem in der Biologie, Biologische Rundschau, 25 (1987), S. 7-26 und S. 19<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was geh\u00f6rt zur Theistischen Evolution?*<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die folgenden Basiss\u00e4tze der Evolutionslehre werden auch von der Theistischen Evolutionslehre \u00fcbernommen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Grundprinzip Evolution wird vorausgesetzt. &#8211; Evolution ist ein universales Prinzip. &#8211; Bez\u00fcglich der naturgesetzlichen Wirksamkeit gibt es keinen Unterschied zwischen der Entstehung der Erde und des Lebens und den darauf folgenden Entwicklungen (Uniformit\u00e4tsprinzip). &#8211; Die Evolution setzt naturgesetzliche Prozesse voraus, die eine H\u00f6herorganisation vom Einfachen zum Komplexen, vom Unbelebten zum Belebten und von niederen zu h\u00f6heren Lebensformen erlauben. &#8211; Die Triebkr\u00e4fte der Evolution sind Mutation, Selektion, Isolation und Annidation. &#8211; Weitere unverzichtbare Faktoren sind Zufall und Notwendigkeit, lange Zeitepochen, \u00f6kologische Ver\u00e4nderungen und Tod. &#8211; Die Zeitachse wird so verl\u00e4ngert, da\u00df jeder so viel Zeit ansetzen kann, wie er f\u00fcr den Evolutionsproze\u00df als notwendig erachtet. &#8211; Die Gegenwart ist der Schl\u00fcssel zur Vergangenheit. &#8211; Der \u00dcbergang vom Unbelebten zum Belebten ist flie\u00dfend. Evolution ist ein noch in ferner Zukunft anhaltender Vorgang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu diesen Basiss\u00e4tzen der Evolutionslehre kommen bei der Theistischen Evolutionslehre noch drei Basiss\u00e4tze hinzu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Gott schuf durch Evolution.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Die Bibel liefert keine brauchbaren oder gar verbindlichen Denkans\u00e4tze, die f\u00fcr die heutige wissenschaftliche Arbeit verwendbar w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Evolutionistische Aussagen haben Vorrang vor biblischen Aussagen. Die Bibel mu\u00df neu interpretiert werden, wenn sie dem heutigen evolutiven Weltbild widerspricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>* Dieser Abschnitt wurde dem Buch von Werner Gitt, Schuf Gott durch Evolution? S. 14-18 und S. 26-27 entnommen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre Die atheistische Formel f\u00fcr Evolution ist: Evolution = Materie + Evolutionsfaktoren (Zufall und Notwendigkeit + Mutation + Selektion+ Isolation + Tod) + sehr lange Zeiten. 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