{"id":2305,"date":"2009-03-11T10:52:51","date_gmt":"2009-03-11T08:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2305"},"modified":"2009-09-02T09:07:30","modified_gmt":"2009-09-02T07:07:30","slug":"die-herkunft-des-lebens-aus-der-sicht-der-information","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2305","title":{"rendered":"Die Herkunft des Lebens aus der Sicht der Information"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Herkunft des Lebens aus der Sicht der Information<br \/>\nNaturgesetze \u00fcber Information und ihre Schlu\u00dffolgerungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die st\u00e4rkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, da\u00df sie einen Proze\u00df oder Vorgang ausschlie\u00dfen. In allen Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Das Gedankensystem Evolution k\u00f6nnte \u00fcberhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine M\u00f6glichkeit g\u00e4be, da\u00df durch Zufallsprozesse Information entstehen kann.<!--more-->\u00a0Diese Information ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupl\u00e4ne der Individuen und alle komplexen Vorg\u00e4nge in den Zellen (z.B. Proteinsynthese) informationsgesteuert ablaufen. In diesem Beitrag wird mit den Naturgesetzen der Information argumentiert, die aus der Beobachtung gewonnen wurden. Diese Gesetze schlie\u00dfen aus, da\u00df jegliche Information, und damit auch die biologische Information, aus Materie und Energie ohne einen Bezug zu einem intelligenten Urheber hervorgegangen sein kann (ausf\u00fchrlich dargelegt in [1]). Wer Evolution f\u00fcr denkm\u00f6glich h\u00e4lt, glaubt an ein \u201ePerpetuum mobile der Information\u201c. Die hier gezeigten Naturgesetze verlangen f\u00fcr die Herkunft der biologischen Information einen bewu\u00dften und mit Willen ausgestatteten Sch\u00f6pfer. Die weitreichenden Schlu\u00dffolgerungen dieser Gesetze werden diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Was ist ein Naturgesetz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">L\u00e4\u00dft sich die allgemeine G\u00fcltigkeit von S\u00e4tzen, die unsere beobachtbare Welt betreffen, in reproduzierbarer Weise immer wieder best\u00e4tigen, so spricht man von einem Naturgesetz. Naturgesetze genie\u00dfen hinsichtlich ihrer Aussagekraft in der Wissenschaft den h\u00f6chsten Vertrauensgrad. Von Bedeutung ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Naturgesetze kennen keine Ausnahme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Naturgesetze sind unver\u00e4nderlich in der Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Naturgesetze beantworten uns die Frage, ob ein gedachter Vorgang \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist oder nicht. Dies ist eine besonders wichtige Anwendung der Naturgesetze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Naturgesetze existierten schon immer, und zwar unabh\u00e4ngig von ihrer Entdeckung und Formulierung durch Menschen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Naturgesetze k\u00f6nnen stets erfolgreich auf unbekannte F\u00e4lle angewendet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir von Naturgesetzen sprechen, dann verstehen wir normalerweise darunter die physikalischen und die chemischen Gesetze. Wer meint, unsere Welt sei allein mit materiellen Gr\u00f6\u00dfen beschreibbar, schr\u00e4nkt seine Wahrnehmung ein. Zu unserer Welt geh\u00f6ren aber auch nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfen wie z.B. Information, Wille und Bewu\u00dftsein. Mit Hilfe des hier vorgetragenen Konzeptes wird erstmalig der Versuch unternommen, Naturgesetze auch f\u00fcr nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfen zu formulieren. Sie erf\u00fcllen dieselben strengen Kriterien wie die Naturgesetze f\u00fcr materielle Gr\u00f6\u00dfen und sind darum in ihren Schlu\u00dffolgerungen ebenso aussagekr\u00e4ftig wie diejenigen der materiellen Gr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Was ist Information?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1 Information ist keine Eigenschaft der Materie!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von dem amerikanischen Mathematiker Norbert Wiener stammt der vielzitierte Satz: \u201eInformation ist Information, weder Materie noch Energie.\u201c Damit hat er etwas sehr Wesentliches erkannt: Information ist keine materielle Gr\u00f6\u00dfe. Diese wichtige Eigenschaft von Information m\u00f6chte ich anhand eines einsichtigen Beispiels erl\u00e4utern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellen wir uns eine Sandfl\u00e4che am Strand vor. Mit dem Finger schreibe ich einige S\u00e4tze in den Sand. Der Inhalt der Information ist verst\u00e4ndlich. Dann l\u00f6sche ich die Information, indem ich den Sand gl\u00e4tte. Nun schreibe ich andere S\u00e4tze in den Sand. Ich benutze dabei dieselbe Materie zur Informationsdarstellung wie zuvor. Durch das L\u00f6schen und Wiederbeschreiben hat sich die Masse des Sandes zu keinem Zeitpunkt ver\u00e4ndert, obwohl zwischenzeitlich unterschiedliche Information dargestellt wurde. Die Information selbst ist also masselos. (Die gleiche \u00dcberlegung h\u00e4tten wir auch mit Hilfe der Festplatte eines Computers anstellen k\u00f6nnen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Wiener hat uns zwar gesagt, was Information nicht ist; aber wir wollen wissen, was Information denn wirklich ist. Diese Frage soll im Folgenden beantwortet werden. Weil Information eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe ist, kann ihr Entstehen auch nicht aus materiellen Prozessen heraus erkl\u00e4rt werden. Was ist der ausl\u00f6sende Faktor daf\u00fcr, da\u00df es \u00fcberhaupt Information gibt? Was veranla\u00dft uns dazu, einen Brief, eine Postkarte, eine Gratulation, ein Tagebuch oder einen Aktenvermerk zu schreiben? Die wichtigste Voraussetzung daf\u00fcr ist unser eigener Wille oder der unseres Auftraggebers. Information beruht immer auf dem Willen eines Senders, der die Information abgibt. Sie ist keine Konstante, sondern absichtsbedingt kann sie zunehmen, und durch St\u00f6reinfl\u00fcsse kann sie deformiert oder zerst\u00f6rt werden. Halten wir fest: Information entsteht nur durch Wille (Absicht).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2 Naturgesetzliche Definition von Information<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Naturgesetze der Information beschreiben zu k\u00f6nnen, braucht man eine geeignete und pr\u00e4zise Definition, um eindeutig entscheiden zu k\u00f6nnen, ob ein unbekanntes System zum Definitionsbereich geh\u00f6rt oder nicht. Die folgende Definition erlaubt eine sichere Zuordnung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Information liegt immer dann vor, wenn in einem beobachtbaren System alle folgenden f\u00fcnf hierarchischen Ebenen vorkommen: Statistik, Syntax, Semantik, Pragmatik und Apobetik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcnf Ebenen der Information sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Statistik<\/strong>: Hierhin geh\u00f6ren Fragen wie: Aus wie vielen Buchstaben, Zahlen und W\u00f6rtern ist der Gesamttext zusammengesetzt? Wie ist die Anzahl der jeweiligen Einzelbuchstaben des verwendeten Alphabets (z. B. a, b, c, &#8230;, z oder G, C, A und T)? Mit welcher H\u00e4ufigkeit treten bestimmte Buchstaben und W\u00f6rter auf? Claude E. Shannon hat ein mathematisches Konzept entwickelt [1, S. 294-311], das aber nur diese unterste Ebene erfa\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Syntax:<\/strong> Unter Syntax subsumieren wir s\u00e4mtliche strukturellen Merkmale der Informationsdarstellung. Auf dieser zweiten Ebene geht es nur um die Zeichensysteme selbst (Code) und um die Regeln der Verkn\u00fcpfung von Zeichen und Zeichenketten (Grammatik, Wortschatz), wobei dies unabh\u00e4ngig von irgendeiner Interpretation geschieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Semantik<\/strong>: Zeichenketten und syntaktische Regeln bilden die notwendige Voraussetzung zur Darstellung von Information. Das Entscheidende einer zu \u00fcbertragenden Information aber ist Semantik, d.h. die darin enthaltene Botschaft, die Aussage, der Sinn, die Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Pragmatik<\/strong>: Information fordert zur Handlung auf. In unserer Betrachtungsweise spielt es keine Rolle, ob der Informationsempf\u00e4nger im Sinne des Informationssenders handelt, entgegengesetzt reagiert oder gar nicht darauf eingeht. Jede Informationsweitergabe geschieht jedoch mit der senderseitigen Absicht, beim Empf\u00e4nger eine bestimmte Handlung auszul\u00f6sen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5. Apobetik<\/strong>: Es gilt f\u00fcr jede beliebige Information, da\u00df der Sender ein Ziel damit verfolgt. Damit haben wir die letzte und h\u00f6chste Ebene der Information erreicht, n\u00e4mlich die Apobetik (Zielaspekt, Ergebnisaspekt; griech. apobeinon = Ergebnis, Erfolg, Ausgang). Der Apobetikaspekt der Information ist der wichtigste, da er nach der Zielvorgabe des Senders fragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Die vier Naturgesetze \u00fcber Information (NGI)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-1<\/strong>: Eine materielle Gr\u00f6\u00dfe kann keine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe hervorbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist unsere allgemeine Erfahrung, da\u00df ein Apfelbaum \u00c4pfel, ein Birnbaum Birnen und eine Distel Distelsamen hervorbringt. Ebenso bringen Pferde Pferdefohlen, K\u00fche Kuhk\u00e4lber und Frauen Menschenkinder zur Welt. In gleicher Weise entnehmen wir der Beobachtung, da\u00df eine materielle Gr\u00f6\u00dfe niemals etwas Nicht-Materielles hervorbringt. Statt immateriell oder nichtmateriell verwenden wir durchg\u00e4ngig die Schreibweise \u201enicht-materiell\u201c, um den Gegensatz zu materiell noch deutlicher herauszustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-2<\/strong>: Information ist eine nicht-materielle fundamentale Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Wirklichkeit, in der wir leben, l\u00e4\u00dft sich in zwei grunds\u00e4tzlich zu unterscheidende Bereiche einteilen, n\u00e4mlich in die materielle und nicht-materielle Welt. Die Materie verf\u00fcgt \u00fcber Masse, und diese ist im Gravitationsfeld w\u00e4gbar. Im Unterschied dazu sind alle nicht-materiellen Gr\u00f6\u00dfen (z. B. Information, Bewu\u00dftsein, Intelligenz, Wille) masselos. Dennoch gilt es festzuhalten, da\u00df zur Speicherung und \u00dcbertragung von Information Materie und Energie erforderlich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-3<\/strong>: In statistischen Prozessen kann keine Information entstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statistische Prozesse sind rein physikalische oder chemische Prozesse, die ohne Zutun von steuernder Intelligenz ablaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4<\/strong>: Information kann nur durch einen intelligenten Sender entstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein intelligenter Sender (im Gegensatz zu einem maschinellen Sender) verf\u00fcgt \u00fcber Bewu\u00dftsein, ist mit eigenem Willen ausgestattet, ist kreativ, denkt selbst\u00e4ndig und wirkt zielorientiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4<\/strong> ist ein sehr allgemeines Naturgesetz, aus dem sich mehrere speziellere Naturgesetze ableiten lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4a<\/strong>: Jeder Code beruht auf der gegenseitigen Vereinbarung von Sender und Empf\u00e4nger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4b<\/strong>: Es gibt keine neue Information ohne einen intelligenten Sender.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4c<\/strong>: Jede Informations\u00fcbertragungskette kann zur\u00fcckverfolgt werden bis zu einem intelligenten Sender.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NGI-4d<\/strong>: Die Zuordnung von Bedeutung zu einem Satz von Symbolen ist ein geistiger Proze\u00df, der Intelligenz erfordert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun nennen wir noch drei Bemerkungen B1, B2 und B3 von grundlegender Bedeutung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B1<\/strong>: Technische und biologische Maschinen k\u00f6nnen Information speichern, \u00fcbertragen, decodieren und \u00fcbersetzen, ohne die Zuordnung selbst zu verstehen. Diese sind dem Fall NGI-4c zuzuordnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B2<\/strong>: Information ist die nicht-materielle Basis f\u00fcr alle technologischen und f\u00fcr alle biologischen Systeme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>B3<\/strong>: Zur Speicherung von Information bedarf es eines materiellen Tr\u00e4gers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Folgenden werden mit Hilfe der Naturgesetze der Information acht weitreichende Schlu\u00dffolgerungen gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Acht weitreichende Schlu\u00dffolgerungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem der Definitionsbereich festgelegt wurde und uns die aus der Erfahrung gewonnenen Naturgesetze \u00fcber Information bekannt sind, k\u00f6nnen wir diese gezielt und effektiv anwenden. Wir gelangen zu acht sehr weitreichenden Schlu\u00dffolgerungen, die uns grundlegende Fragen beantworten. Da wir in allem, was immer wir auch wissenschaftlich tun und denken, an eine Grenze kommen, wird es uns hier nicht anders ergehen. Unsere Fragen gehen aber dar\u00fcber hinaus, und so brauchen wir eine h\u00f6here Informationsquelle, um die erforderliche Grenz\u00fcberschreitung vornehmen zu k\u00f6nnen. Diese h\u00f6here Informationsquelle ist die Bibel. Wir gehen jetzt in folgender Reihenfolge vor: Wir nennen die kurz formulierte Schlu\u00dffolgerung, dann begr\u00fcnden wir diese unter Verwendung der Naturgesetze \u00fcber Information und schlie\u00dflich geben wir den biblischen Hinweis, der die Folgerung best\u00e4tigt oder dar\u00fcber hinausgeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlussfolgerung Nr. 1: Gott existiert; Widerlegung des Atheismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S1: Weil wir in allen Formen des Lebens einen Code (DNS- bzw. RNS-Molek\u00fcle) und die anderen Ebenen der Information vorfinden, befinden wir uns eindeutig innerhalb des Definitionsbereiches von Information. So k\u00f6nnen wir daraus schlie\u00dfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es mu\u00df hierzu einen intelligenten Sender geben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-3, NGI-6, NGI-7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Da es keinen nachweisbaren Proze\u00df durch Beobachtung oder Experiment in der materiellen Welt gibt, bei dem von alleine Information entstanden ist, gilt das auch f\u00fcr alle Information, die wir in den Lebewesen vorfinden. So verlangt NGI-4 auch hier einen intelligenten Urheber, der die Programme \u201eschrieb\u201c. Die Schlu\u00dffolgerung Nr. 1 ist somit auch eine Widerlegung des Atheismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlussfolgerung Nr. 2: Gott ist allwissend und ewig<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S2: Die Information, die im DNS-Molek\u00fcl codiert ist, \u00fcbertrifft alle unsere derzeitigen Technologien bei weitem. Da kein Mensch als Sender infrage kommt, mu\u00df dieser au\u00dferhalb unserer sichtbaren Welt gesucht werden. Wir k\u00f6nnen schlie\u00dfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sender mu\u00df nicht nur \u00e4u\u00dferst intelligent sein, sondern \u00fcber unendlich viel Information und Intelligenz verf\u00fcgen, d. h. er mu\u00df allwissend sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-1, NGI-2, NGI-4b)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Nach NGI-4c steht am Anfang einer jeden Informations\u00fcbertragungskette ein intelligenter Urheber. Wendet man diesen Satz konsequent auf die biologische Information an, dann ist auch hierf\u00fcr ein intelligenter Urheber erforderlich. In den DNS-Molek\u00fclen finden wir die allerh\u00f6chste uns bekannte Informationsdichte vor [1, S. 311-313]. Wegen NGI-1 scheiden alle nur denkbaren in der Materie ablaufenden Vorg\u00e4nge als Informationsquelle prinzipiell aus. Der Mensch, der zwar Information erzeugen kann (z. B. Briefe, B\u00fccher), scheidet ebenfalls als Quelle der biologischen Information aus. So bleibt nur ein Sender \u00fcbrig, der au\u00dferhalb unserer dreidimensionalen Welt gehandelt hat. Nach einem Vortrag an einer Universit\u00e4t fragte eine Studentin: \u201eWer hat Gott informiert, da\u00df er in der Lage war, die DNS-Molek\u00fcle zu programmieren?\u201c Zwei Erkl\u00e4rungen sind denkm\u00f6glich:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erkl\u00e4rung a): Stellen wir uns einmal vor, dieser Gott w\u00e4re zwar wesentlich intelligenter als wir, aber dennoch begrenzt. Nehmen wir weiterhin an, er h\u00e4tte so viel Intelligenz (bzw. Information) zur Verf\u00fcgung, da\u00df er in der Lage w\u00e4re, alle biologischen Systeme zu programmieren. Die Frage liegt dann tats\u00e4chlich auf der Hand: Wer hat ihm diese dazu erforderliche Information gegeben, und wer hat ihn gelehrt? Nun, dann brauchte er einen h\u00f6heren Informationsgeber I1, also einen \u00dcbergott, der mehr w\u00fc\u00dfte als Gott. Wenn I1 zwar mehr wei\u00df als Gott, aber auch begrenzt w\u00e4re, dann brauchte auch er wiederum einen Informationsgeber I2 also einen \u00dcber\u00fcbergott. So lie\u00dfe sich bei dieser Denkweise die Kette beliebig fortsetzen \u00fcber I3, I4, &#8230; bis Iunendlich. Wie man sieht, ben\u00f6tigte man unendlich viele G\u00f6tter, wobei in der langen Kette jeder (n+1)-te \u00dcbergott immer etwas mehr w\u00fc\u00dfte als der n-te. Nur von diesem unendlichsten \u00dcber-\u00fcber-\u00fcber- \uf0d7\uf0d7\uf0d7 Gott (Anm. 1) k\u00f6nnten wir sagen, er ist unbegrenzt und allwissend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erkl\u00e4rung b): Einfacher und befriedigender ist es, gleich nur einen einzigen Sender (einen Urheber, einen Sch\u00f6pfer, einen Gott) anzunehmen. Dann aber m\u00fc\u00dfte gefordert werden, da\u00df dieser unendlich intelligent ist und unendlich viel Information zur Verf\u00fcgung haben muss. Er mu\u00df also allwissend sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche der beiden Erkl\u00e4rungen a) und b) ist nun richtig? Beide Erkl\u00e4rungen sind logisch gleichwertig. Wir m\u00fcssen eine Entscheidung treffen, die sich aber nicht aus den NGI ableiten l\u00e4sst. Dies tun wir mit den folgenden \u00dcberlegungen: In der Realit\u00e4t gibt es immer nur abz\u00e4hlbar endliche Mengen. Die Anzahl der Atome im Universum ist zwar unvorstellbar hoch, aber im Prinzip dennoch abz\u00e4hlbar. Die Gesamtheit aller Menschen oder aller Ameisen oder aller Weizenk\u00f6rner, die es je gegeben hat, ist ebenfalls immens hoch, aber dennoch endlich. Obwohl unendlich ein \u00fcblicher Begriff in der mathematischen Abstraktion ist, gibt es in der Realit\u00e4t dennoch nichts, das durch eine unendliche Zahl repr\u00e4sentiert wird. Die Erkl\u00e4rung a) besteht also nicht den Test der Plausibilit\u00e4t, und darum bleibt nur noch b) als einzige Alternative \u00fcbrig. Das bedeutet: Es gibt nur einen einzigen Sender. Dieser mu\u00df dann aber allwissend sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit sind wir genau bei dem angekommen, was die Bibel auch lehrt: Es gibt nur einen Gott: \u201eIch bin der Erste, und ich bin der Letzte, und au\u00dfer mir ist kein Gott\u201c (Jes 44,6). Was bedeutet es, wenn Gott (der Sender der biologischen Information, der Sch\u00f6pfer) unendlich ist? Dann gibt es f\u00fcr ihn keine Frage, die er nicht beantworten k\u00f6nnte, dann geh\u00f6ren zu seiner Kenntnis nicht nur alle Dinge der Gegenwart und der Vergangenheit auch die Zukunft ist ihm nicht verborgen. Wenn er aber alle Dinge wei\u00df \u2013 auch jenseits aller zeitlichen Grenzen \u2013 dann mu\u00df er selbst ewig sein. So haben wir durch Schlu\u00dffolgerung (ohne Bibel!) herausgefunden, warum in R\u00f6mer 1,20 steht, da\u00df wir aus den Werken der Sch\u00f6pfung auf die ewige (Anm. 1) steht Kraft Gottes schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Da\u00df Gott ewig ist, bezeugt die Bibel an vielen Stellen (z. B. Ps 90,2; Jes 40,28; Dan 6,27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 3: Gott ist \u00e4u\u00dferst m\u00e4chtig<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S3: Weil der Sender<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die Information genial codiert hat, die wir in den DNS-Molek\u00fclen vorfinden,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die komplexen Biomaschinen konstruiert haben mu\u00df, die die Information decodieren und s\u00e4mtliche Prozesse zur Biosynthese ausf\u00fchren,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">alle konstruktiven Details und F\u00e4higkeiten der Lebewesen gestaltet haben mu\u00df, k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">da\u00df der Sender dies alles so gewollt hat und da\u00df er m\u00e4chtig sein mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Bei der vorigen Schlu\u00dffolgerung Nr. 2 konnten wir auf der Grundlage von Naturgesetzen feststellen, da\u00df der Sender (Sch\u00f6pfer, Gott) allwissend und ewig sein mu\u00df. Nun stellen wir die Frage nach der Gr\u00f6\u00dfe seiner Macht. Unter \u201eMacht\u201c fassen wir alles zusammen, was wir mit den Begriffen F\u00e4higkeit, Kraft, Wirksamkeit und Kreativit\u00e4t beschreiben. Solche Macht ist unbedingt notwendig, um alles Lebendige herzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund seiner Allwissenheit wei\u00df der Sender, wie z. B. DNS-Molek\u00fcle programmiert werden k\u00f6nnen. Dieses Wissen reicht aber noch nicht aus, um sie auch in Existenz zu bringen. F\u00fcr den Schritt vom Wissen zur praktischen Ausf\u00fchrung ist zus\u00e4tzlich die F\u00e4higkeit erforderlich, alle ben\u00f6tigten Biomaschinen bauen zu k\u00f6nnen. Ohne eine kreative Macht ist Leben \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Gr\u00f6\u00dfe dieser gewaltigen Macht haben wir keine quantitative Vorstellung, aber die Bibel zeigt uns das wahre Ausma\u00df, indem sie uns den dahinter stehenden Sender als allm\u00e4chtig vorstellt: \u201eIch bin das A und das O, &#8230; Der da ist und der da war und der da kommt, der Allm\u00e4chtige (Offb 1,8). \u201eBei Gott ist kein Ding unm\u00f6glich\u201c (Lk 1,37).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 4: Gott ist nicht-materiell<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S4: Weil Information wesensm\u00e4\u00dfig eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe ist, kann sie nicht von einer materiellen Gr\u00f6\u00dfe her stammen. Wir k\u00f6nnen daher schlie\u00dfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sender mu\u00df von seiner Natur her nicht-materiell sein (Geist).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-1, NGI-2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Information ist eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe und ben\u00f6tigt darum zu ihrer Herkunft eine nicht-materielle Quelle. Daraus folgt: Der Sender mu\u00df seinem Wesen nach nicht-materiell sein oder zumindest eine nicht-materielle Komponente besitzen. Genau das lehrt auch die Bibel in Johannes 4,24: \u201eGott ist Geist, und die ihn anbeten, die m\u00fcssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 5: Kein Mensch ohne Seele; Widerlegung des Materialismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S5: Weil wir Menschen in der Lage sind, Information zu kreieren, kann sie nicht von unserem materiellen Teil (K\u00f6rper) stammen. Wir k\u00f6nnen daher schlu\u00dffolgern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mensch mu\u00df eine nicht-materielle Komponente haben (Seele, Geist).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-1, NGI-2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: In der Evolutions- und Molekularbiologie wird ausschlie\u00dflich materialistisch gedacht. Dieser Reduktionismus (d. h. ausschlie\u00dfliche Erkl\u00e4rung im Rahmen der Materie) ist geradezu zum Arbeitsprinzip erhoben worden. Mithilfe der Informationss\u00e4tze l\u00e4sst sich der Materialismus wie folgt widerlegen: Wir alle haben die F\u00e4higkeit, neue Information zu erzeugen. Wir k\u00f6nnen Gedanken in Briefen, Aufs\u00e4tzen und B\u00fcchern festhalten oder kreative Gespr\u00e4che f\u00fchren und erzeugen damit eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe, n\u00e4mlich Information (da\u00df wir zur Speicherung und zum Transfer der Information einen materiellen Tr\u00e4ger ben\u00f6tigen, \u00e4ndert nichts am Wesen der Information). Daraus k\u00f6nnen wir eine sehr wichtige Schlu\u00dffolgerung ziehen, n\u00e4mlich, da\u00df wir neben unserem (materiellen) K\u00f6rper noch eine nicht-materielle Komponente haben m\u00fcssen. Die Philosophie des Materialismus, die ihre st\u00e4rkste Auspr\u00e4gung im Marxismus-Leninismus und im Kommunismus fand, ist nun mit Hilfe der Naturgesetze \u00fcber Information auch wissenschaftlich widerlegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Bibel best\u00e4tigt unsere obige Schlu\u00dffolgerung, da\u00df der Mensch nicht rein materiell ist. Wir nennen dazu 1. Thessalonischer 5,23: \u201eEr aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig f\u00fcr die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.\u201c Der Leib ist der materielle Anteil des Menschen, w\u00e4hrend Seele und Geist nicht-materiell sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 6: Urknall unm\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S6: Weil Information eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe ist, k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, da\u00df die Behauptung \u201eDas Universum ist allein aus Materie und Energie hervorgegangen\u201c (wissenschaftlicher Materialismus), FALSCH ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Weithin wird heute behauptet, das Universum verdankt seinen Ursprung einem Urknall, bei dem lediglich Materie und Energie zur Verf\u00fcgung standen. Alles, was wir heute in unserer Welt wahrnehmen, beobachten und messen, ist nach dieser Auffassung ausschlie\u00dflich und ohne irgendwelche sonstige Zutat aus diesen beiden physikalischen Gr\u00f6\u00dfen hervorgegangen. Ist die Urknall-Hypothese ebenso widerlegbar wie ein Perpetuum mobile? Antwort: JA, mit Hilfe der Naturgesetze \u00fcber Information. In unserer Welt finden wir eine F\u00fclle von Information in den Zellen aller Lebewesen. Gem\u00e4\u00df Satz NGI-1 ist Information eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe und kann darum unm\u00f6glich aus Materie und Energie entstanden sein. Somit ist das \u201eGedankensystem Urknall\u201c falsch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Evolution wird von ihren Vertretern als ein universales Prinzip angesehen. Sie bildet eine Kette, bei der jedes Glied unverzichtbar ist: Urknall \u2013 kosmologische Evolution \u2013 geologische Evolution \u2013 biologische Evolution. Rei\u00dft ein Kettenglied, dann ist damit die Tragf\u00e4higkeit insgesamt verloren gegangen. Durch die Schlu\u00dffolgerung Nr. 6 bricht bereits das erste Glied der Kette. Wir k\u00f6nnen es auch so formulieren: Es ist kein Urknallsystem denkbar, aus dem in der Folge Information und Leben entstehen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Bibel lehrt, da\u00df diese Welt nicht aus einem Milliarden Jahre andauernden Proze\u00df hervorgegangen ist, sondern durch Erschaffung von einem allm\u00e4chtigen Gott in sechs Tagen. So lesen wir es in 2. Mose 20,11: \u201eDenn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 7: Keine Evolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S7: Weil Information die grundlegende Komponente allen Lebens ist, die nicht von Materie und Energie stammen kann, ist ein intelligenter Sender erforderlich. Da aber alle Theorien der chemischen und biologischen Evolution fordern, da\u00df die Information allein von Materie und Energie stammen mu\u00df (kein Sender), k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, da\u00df all diese Theorien und Konzepte der chemischen und biologischen Evolution (Makroevolution) FALSCH sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-1, NGI-2, NGI-4b, NGI-4d)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Die Evolutionslehre versucht das Leben allein auf physikalisch-chemischer Ebene zu erkl\u00e4ren (Reduktionismus). Den Reduktionisten w\u00e4re es am liebsten, wenn es einen flie\u00dfenden \u00dcbergang vom Unbelebten zum Belebten hin g\u00e4be. Mithilfe der Informationss\u00e4tze k\u00f6nnen wir eine grunds\u00e4tzliche und weitreichende Schlu\u00dffolgerung ziehen: Die Idee der Makroevolution, also der Weg von der Urzelle bis hin zum Menschen, ist falsch. Information ist ein grundlegender und absolut notwendiger Faktor f\u00fcr alle lebenden Systeme. Jede Information aber &#8211;\u00a0und davon sind lebende Systeme nicht ausgenommen &#8211; braucht einen geistigen Urheber. Das Evolutionssystem erweist sich im Angesicht der Informationss\u00e4tze als ein \u201ePerpetum mobile der Information\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun taucht folgende Frage auf: Wo finden wir den Sender der Information bez\u00fcglich der DNS-Molek\u00fcle? Er kann doch \u00fcberhaupt nicht ausgemacht werden. Ist diese Information darum irgendwie molekularbiologisch entstanden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort ist dieselbe, die wir auch in den folgenden F\u00e4llen geben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir uns die Informationsf\u00fclle ansehen, die in \u00c4gypten in Hieroglyphen festgehalten ist, dann ist dort auf keinem Stein etwas von dem Sender zu erkennen. Wir finden nur seine Spuren, die er in Stein gemei\u00dfelt hat. Niemand aber w\u00fcrde behaupten, diese Information sei ohne Sender und ohne geistiges Konzept entstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind zwei Computer miteinander verbunden, die Information austauschen und bestimmte Prozesse ansto\u00dfen, dann ist von dem Sender auch nichts zu erkennen. Alle Information aber ist irgendwann einmal von einem (oder mehreren) Programmierer(n) erdacht worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Information in den DNS-Molek\u00fclen wird \u00fcbertragen an RNS-Molek\u00fcle; dies geschieht in analoger Weise wie ein Computer an den anderen Information transferiert. In der Zelle ist eine \u00e4u\u00dferst komplexe Biomaschinerie am Werk, die die programmierten Befehle in genialer Weise umsetzt. Von dem Sender sehen wir zwar nichts genauso wie bei den oben genannten Beispielen, aber ihn zu ignorieren, w\u00e4re ein unerlaubter Reduktionismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir d\u00fcrfen uns nicht wundern, wenn die Programme des Senders der biologischen Information viel genialer sind als alle unsere menschlichen Programme. Schlie\u00dflich haben wir es hier wie bereits in Schlu\u00dffolgerung Nr. 2 n\u00e4her erl\u00e4utert mit einem Sender unendlicher Intelligenz zu tun. Des Sch\u00f6pfers Programm ist so genial konzipiert, da\u00df sogar weitreichende Anpassungen und Adaptionen an neue Bedingungen m\u00f6glich sind. In der Biologie werden solche Vorg\u00e4nge als Mikroevolution bezeichnet. Sie haben jedoch nichts mit einem evolutiven Proze\u00df zu tun, sondern sind Parameteroptimierungen innerhalb derselben Art.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz: Die Informationss\u00e4tze schlie\u00dfen eine Makroevolution, wie sie im Rahmen der Evolutionslehre vorausgesetzt wird, aus. Hingegen sind Variationen mit oft weitreichenden Adaptionen innerhalb einer Art mit Hilfe des vom Sch\u00f6pfer erstellten genialen Programms erkl\u00e4rbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel betont im Sch\u00f6pfungsbericht immer wieder, da\u00df alle Pflanzen und Tiere nach ihrer Art geschaffen wurden. Neunmal wird dies wiederholend in dem ersten Kapitel der Bibel gesagt wie z. B. in 1. Mose 1,24-25: \u201eUnd Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gew\u00fcrm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gew\u00fcrm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, da\u00df es gut war.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlu\u00dffolgerung Nr. 8: Kein Leben aus der Materie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S8: Weil das Lebendige eine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe ist, kann die Materie sie nicht hervorgebracht haben. Daraus schlie\u00dfen wir:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt keinen Proze\u00df in der Materie, der vom Unbelebten zum Leben hin f\u00fchrt. Rein materielle Vorg\u00e4nge k\u00f6nnen weder auf der Erde noch anderswo im Universum zum Leben f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anwendung von NGI-1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung: Die Vertreter der Evolutionslehre behaupten, da\u00df Leben sich allein im Rahmen materieller Prozesse einstellt, wenn nur die entsprechenden Randbedingungen erf\u00fcllt sind. Das, was das Lebendige (oder das Ph\u00e4nomen Leben) eines Lebewesens ausmacht, ist ebenso von nicht-materieller Art wie Information. Somit k\u00f6nnen wir das Naturgesetz NGI-1 anwenden, das besagt, \u201eeine materielle Gr\u00f6\u00dfe kann keine nicht-materielle Gr\u00f6\u00dfe hervorbringen\u201c. Da Leben etwas Nicht-Materielles ist, bedarf es f\u00fcr jede Art von Leben eines geistigen Urhebers. Wie die Schlu\u00dffolgerung Nr. 8 zeigt, konnten wir mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes die spontane Lebensentstehung in der Materie ausschlie\u00dfen. In Schlu\u00dffolgerung Nr. 7 kamen wir zu demselben Ergebnis mit Hilfe der S\u00e4tze \u00fcber Information.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben vier Naturgesetze \u00fcber Information vorgestellt. Als Konsequenz ergeben sich weitreichende Schlu\u00dffolgerungen, die sowohl Gott als auch den Ursprung des Lebens und das Menschenbild betreffen. Mithilfe der Informationss\u00e4tze konnten wir mehrere Ideen widerlegen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die rein materialistische Denkweise in den Naturwissenschaften<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">alle g\u00e4ngigen Evolutionsvorstellungen (chemische, biologische Evolution)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">den Materialismus (z. B. das materialistische Menschenbild)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die Urknallhypothese<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">den Atheismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anm. 1: R\u00f6mer 1,20: \u201eDenn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Sch\u00f6pfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so da\u00df sie keine Entschuldigung haben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[1] Gitt, W.: Am Anfang war die Information, 3. \u00fcberarbeitete und erweiterte Auflage 2002, H\u00e4nssler-Verlag, Holzgerlingen, 360 S.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herkunft des Lebens aus der Sicht der Information Naturgesetze \u00fcber Information und ihre Schlu\u00dffolgerungen Die st\u00e4rkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, da\u00df sie einen Proze\u00df oder Vorgang ausschlie\u00dfen. 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