{"id":22467,"date":"2026-04-03T06:22:25","date_gmt":"2026-04-03T04:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22467"},"modified":"2026-04-02T18:29:06","modified_gmt":"2026-04-02T16:29:06","slug":"jesu-kroenung-gedacht-als-verhoehnung-doch-teil-der-versoehnung-mt-2727-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22467","title":{"rendered":"Jesu Kr\u00f6nung: Gedacht als Verh\u00f6hnung, doch Teil der Vers\u00f6hnung. (Mt. 27,27-31)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Jesu Kr\u00f6nung \u2013 eine Verh\u00f6hnung nach der Absicht jener Kriegsknechte und doch ein Teil der Vers\u00f6hnung und eine Verherrlichung nach ihrer wirklichen Bedeutung. Das ist der Gedanke, der sich uns aufdr\u00e4ngt, wenn wir dort auf der Hauptwache zu Jerusalem Jesus sehen, zum Spott geschm\u00fcckt mit Purpurmantel und Dornenkrone, und um ihn her die Rotte roher Soldaten, die ihn zum Scherz als einen K\u00f6nig begr\u00fc\u00dfen. Heute beugen Tausende und Abertausende auf der ganzen Erde in anbetender Verehrung ihre Knie und bringen ihre Loblieder dem K\u00f6nig in der Dornenkrone.\u00a0Man spricht von einer Ironie der Weltgeschichte, wenn Wendungen eintreten im Weltlauf, die man f\u00fcr unm\u00f6glich hielt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist es nicht eine Ironie Gottes selbst, auf die die Schrift hinweist, wenn es im 2. Psalm hei\u00dft: \u201eWarum toben die Heiden und die Leute reden so vergeblich? Die K\u00f6nige im Lande lehnen sich auf und die Herren ratschlagen miteinander wider den Herrn und seinen Gesalbten. Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer und der Herr spottet ihrer!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders in der Leidensgeschichte Jesu zeigt sich uns einmal mehr diese g\u00f6ttliche Ironie. Was Menschen tun und reden, wird in ganz anderem Sinn, als sie meinen, zur Wahrheit gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wort des Kaiphas: \u201eEs ist uns besser, ein Mensch sterbe f\u00fcr das Volk, denn dass das ganze Volk verderbe;\u201c oder der Pilatusspruch: \u201eSehet, welch ein Mensch!\u201c oder die Selbstverw\u00fcnschung des Volkes: \u201eSein Blut komme \u00fcber uns und unsere Kinder!\u201c Ja in dem ganzen Erl\u00f6sungswerk hat Gott selbst aus der gr\u00f6\u00dften Gemeinheit der Menschheit die gr\u00f6\u00dfte Heilstat f\u00fcr die Welt gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jesu Kr\u00f6nung: Gedacht als Verh\u00f6hnung, doch Teil der Vers\u00f6hnung.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fassen dabei ins Auge:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Den Amtstracht des Herrn;<\/li>\n<li>die Huldigung der Knechte.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>1. Die Amtstracht des Herrn:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Purpurmantel, Dornenkrone, Rohrstab \u2013 eins wie das andere ein Spott in den Augen der Knechte, f\u00fcr uns lauter Insignien der k\u00f6niglichen W\u00fcrde des Herrn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eUnd sie zogen Jesus aus und legten ihm einen Purpurmantel an.\u201c Er war gegei\u00dfelt worden auf Pilatus Befehl. Bis er wieder vorgef\u00fchrt werden sollte, nahmen ihn die Kriegsknechte mit sich in die Wachstube unten im Richthaus. Und nun sammelte sich um ihn die ganze Rotte und vertrieb sich die Langeweile auf Jesu Kosten. Die r\u00f6mischen Soldaten der Kaiserzeit durften sich viel herausnehmen. Gegen einen Juden war ja alles erlaubt, vollends wenn er verleugnet war von seinem eigenen Volk. So machen sie sich das grausame Vergn\u00fcgen, spottend als K\u00f6nig herauszuputzen. Er hat sich ja zum K\u00f6nig machen wollen. W\u00e4hrend sein zerfleischter R\u00fccken von den Gei\u00dfelhieben noch blutet und zuckt, ziehen sie ihm seine Kleider aus und legen ihm einen roten Soldatenmantel um die Schultern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uns verkl\u00e4rt sich sein Marterbild im Purpurmantel zu der k\u00f6niglichen Gestalt, die er bekam, als er sein irdisches Knechtsgewand abgelegt hat. Jetzt ist er angetan mit Macht und Herrlichkeit. Er sitzt zur Rechten Gottes, seines allm\u00e4chtigen Vaters, als ein K\u00f6nig, dem kein K\u00f6nig gleicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die Purpurfarbe des Mantels, mit dem der K\u00f6nigsmantel Jesu gef\u00e4rbt ist, erinnert uns an sein heiliges Opferblut. Sie mahnt uns an die Liebe, die sich selbst in den Tod geopfert hat zum Heil der Welt. Herrschaft habe ihre H\u00e4nde oft in fremdem Blut gewaschen, unser K\u00f6nig Jesus Christus hat sein eigenes Blut vergossen durch sein blutiges Opfer am Kreuz. Hierdurch hat er die Herrschaft errungen \u00fcber die Seelen seiner Erl\u00f6sten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist blutige Ernst als Teil seiner Vers\u00f6hnung, die wir herauslesen d\u00fcrfen aus diesem Soldatenscherz. Und sie zogen Jesus aus und legten ihm einen Purpurmantel an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008d\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eUnd flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt.\u201c Abermals ein St\u00fcck von der Kr\u00f6nungstracht Jesu \u2013 zun\u00e4chst ein Zeichen grausamen Spotts \u00fcber den Herrn und nun ein Ehrenzeichen seiner k\u00f6niglichen W\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schmerzlich dr\u00fcckte der Dornenkranz auf Jesu Haupt. Wenn wir bedenken: Diese Dornen waren nicht die einzigen, die Jesus verwundet haben. Wir denken an den dornenvollen Weg, den Jesus auf dieser Erde gegangen ist, steinige Wege. Wir denken an die spitzigen Stacheln des Neids, an alle die giftigen Pfeile der Verleumdung, an alle die empfindlichen Nadelstiche der pharis\u00e4ischen Verlogenheit. Verwundungen seiner Seele, lang bevor man ihm die Dornenkrone in die Stirn dr\u00fcckte und die Kreuzesn\u00e4gel durch H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe schlug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach Herr, welche Unbarmherzigkeit, wo man sonst auch dem geringsten noch einen Ehrenkranz mit ins Grab gibt, wird Jesus mit Dornen gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch diese Dornenkrone geh\u00f6rt zu den Kleinodien der Christenheit, als das r\u00fchrendste Zeichen, wie er hier allen Spott, den auch wir \u00fcber ihn ausgesch\u00fcttet haben, in leidender Geduld und misshandelter Unschuld getragen hat. Stellvertretend erleidet er hier f\u00fcr unsere verlorene K\u00f6nigsw\u00fcrde, die wir als Krone der Sch\u00f6pfung besa\u00dfen. Durch den S\u00fcndenfall sind auch wir mit der Dornenkrone behaftet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Maler uns den Heiland darstellen wollen, dann nicht mit der Strahlenglorie um sein Haupt, sondern mit der Dornenkrone stellen sie ihn dar. In dieser Gestalt hat er die Welt erobert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle F\u00fcrstendiademe irdischer Macht, alle Lorbeerkr\u00e4nze weltlichen Ruhms, m\u00fcssen erbleichen vor der Dornenkrone Jesu, die uns ihn zeigt in seiner tiefsten Erniedrigung als den leidenden Gottesknecht, und doch zugleich als den heiligen Gottessohn: Seht, da ist euer K\u00f6nig!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008e\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eUnd ein Rohr in seine Hand.\u201c Dieser Rohrstab, dieser Stecken, in Jesu Hand gedr\u00fcckt, sollte seine Amtstracht vollenden, sollte sein k\u00f6nigliches Zepter vorstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Jesus mit dem gebrechlichen Rohrstab in der entkr\u00e4fteten Hand inmitten der Kriegsknechte mit ihren Schwertern und ihren Lanzen \u2013 ist er nicht ein Bild der Ohnmacht, die wehrlos dasteht gegen die Waffen der rohen Gewalt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So war Jesus dagestanden inmitten seiner Feinde. Aufgeschossen wie ein schwaches Reis und aus d\u00fcrrem Erdreich. Ohnm\u00e4chtig, kein Streben nach weltliche Macht, kein Streben nach irdischem Herrscherstab. Sein Reich war nicht von dieser Welt. Selbst bei seiner Gefangennahme sprach er zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide. Und als er seine J\u00fcnger aussandte in alle Welt, da gab er ihnen keine weltlichen Waffen mit, sondern nur den Pilgerstab des Glaubens und den Hirtenstab der Liebe und das Geistesschwert seines Worts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesen Waffen haben sie einen guten Kampf gek\u00e4mpft und kein Schwert weltlicher Gewalt, kein Zepter menschlicher Macht konnte die Predigt von Jesus Christus, dem Gekreuzigten, aufhalten in ihrem Siegeslauf durch die Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wird uns der Rohrstab dort in Jesu Hand zu einem Bild seiner geistigen Macht, mit der er die Welt \u00fcberwindet durch die Macht der Wahrheit und der Liebe. Kein Zepter und kein Schwert, sondern nur der sanfte Stab des guten Hirten. \u2013 Mit diesem Hirtenstab regiert er sein Reich und schl\u00e4gt seine Feinde und weidet sein Volk und f\u00fchrt die Seinen auf rechter Stra\u00dfe: Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6stet mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist die Amtstracht Jesu in seiner heiligen Bedeutung f\u00fcr uns. Im Purpurmantel sehen wir seine heilige Liebe, die mit ihrem Blute ein Volk sich erkauft; in der Dornenkrone seine leidende Unschuld, die auch Schmach und Schmerzen geduldig tr\u00e4gt; im Rohrstab seine siegreiche Wahrheit, die mit den Waffen des Geistes die Welt \u00fcberwindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>2. Die Huldigung der Knechte,<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn sie nur ein Zerrbild darstellen, unsere Untertanenpflichten. So deuten wir die Kniebeugung, den Huldigungsgru\u00df und die Backenstreiche der Knechte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eUnd beugten die Knie vor ihm,\u201c hei\u00dft es von diesen spottenden R\u00f6mern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber was ihnen ein leichtfertiger Scherz war, das ist uns ein heiliger Ernst! Wir beugen unsere Knie in anbetender Verehrung vor Jesus. Von ihm steht geschrieben: Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erh\u00f6ht und ihm einen Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist, dass in dem Namen Jesus sich beugen sollen alle derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erden sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes des Vaters.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anbetende Verehrung sind wir ja unserem Herrn Jesus schuldig. Wo er geht und steht, was er tut und spricht. Wir beugen an der Krippe des Neugeborenen schon die Knie, weil wir den Ratschluss der Erl\u00f6sung anbeten: Also hat Gott die Welt geliebt! Unm\u00fcndigen Kinder verehren schon den k\u00fcnftigen Welterl\u00f6ser: wie muss erst unter seinem Kreuz, wo er sein gro\u00dfes Werk vollbracht hat, im Hinblick auf seinen heiligen Opfertod unsere Verehrung zur Anbetung werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deswegen gibt es eine Zeit im Jahr, wo durch die Gemeinde Jesu noch tiefer als sonst die Herzen sich vor ihm beugen in Ehrfurcht; eine Zeit im Jahr, wo unter soviel Unglauben und Abfall, weltlichem Wesen und fleischlichem Sinn sich es immer wieder zeigt: Der Name Jesu ist eine Macht in der Welt, er ist der K\u00f6nig in der Dornenkrone. \u201eSie beugten die Knie vor ihm.\u201c O lasst auch uns die Knie beugen vor dem Herrn, nicht zum Spott oder als \u00e4u\u00dferlicher Zeremonie, sondern in heiligem Ernst und anbetender Verehrung dessen, von dem es hei\u00dft: Das Lamm, das erw\u00fcrgt ist, ist w\u00fcrdig zu nehmen Ehre und Preis und Lob von Ewigkeit zu Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008d\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eSei gegr\u00fc\u00dft, lieber Judenk\u00f6nig,\u201c so sprachen die Kriegsknechte zu Jesus. Was aber bei ihnen ein leichtfertiger Spott war, das soll bei uns ein heiliger Ernst sein, mit dem wir ihm als unsern K\u00f6nig huldigen. Nicht \u201eder Juden K\u00f6nig,\u201c der uns kaum etwas angeht, sondern unser K\u00f6nig soll er sein, \u2013 der deine und der meine, dem wir angeh\u00f6ren als das Volk des Eigentums, das er mit seinem Blute sich erkauft hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch nicht mit dem Munde blo\u00df wollen wir ihm huldigen, dass wir mit den Lippen ihn unsern Herrn nennen, dass wir ihm unsere Loblieder singen, sondern dadurch wollen wir ihn als unsern K\u00f6nig ehren, dass wir unser Herz und Leben ihm zum Dienst ergeben. Unser Verhalten verk\u00fcndigt die Tugenden des, der uns berufen hat zu seinem wunderbaren Licht; dass wir sein Eigen sind und ihm dienen in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willst du das? Willst du so Jesu als deinem K\u00f6nig huldigen, nicht zum Spott, nicht zum Schein, sondern in der Tat und Wahrheit? Willst du dich\u2019s auch etwas kosten lassen? O dann kommt zum Schluss noch eine ernste Untertanenpflicht. Die Majest\u00e4tsbeleidigung, die dort Jesus widerfuhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u008e\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201eSie gaben ihm Backenstreiche und spuckten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit endete ihre Kr\u00f6nungszeremonie, damit trieben sie ihre Bosheit auf die Spitze und schadeten doch niemandem, als sich selbst. Ihre Schl\u00e4ge fielen zur\u00fcck auf ihr eigenes Haupt als ein Zeugnis menschlicher Verworfenheit. Und, meine Freunde, so fern wir auch sein m\u00f6gen von der Bosheit dieser Knechte: ihre Schl\u00e4ge m\u00fcssen zur\u00fcckfallen heute auf unser Haupt. Sie m\u00fcssen uns mahnen, dass wir an unsere Brust schlagen und bekennen: Was ist die Ursache aller solcher Plagen? Ach, meine S\u00fcnden haben dich geschlagen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst wenn es zur rechtschaffenen Bu\u00dfe bei uns kommt, zur dem\u00fctigen Erkenntnis unserer S\u00fcndhaftigkeit und zum ernstlichen Vorsatz der Besserung, erst dann bekommt die Passionsbetrachtung die rechte Frucht. So lang wir von uns selbst noch zu viel halten, k\u00f6nnen wir auch unsern Heiland noch nicht recht sch\u00e4tzen und ehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er der K\u00f6nig der Ehren, wir die unn\u00fctzen Knechte \u2013 diese Erkenntnis erst gibt uns die rechte Liebe zu ihm und die rechte Ehrfurcht vor ihm, das rechte Verlangen nach seinem Heil und die rechte Dankbarkeit f\u00fcr sein Erl\u00f6sungswerk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anbetende Verehrung, willige Hingabe unseres Herzens und Lebens, bu\u00dffertige Erkenntnis unserer S\u00fcnden, das sind unsere Untertanenpflichten gegen den K\u00f6nig in der Dornenkrone. Dazu segne uns der Herr diesen Tag und diese ganze Woche, das Wort von seinem Kreuz und den Tisch seiner Gnade: Sehet, das ist euer K\u00f6nig!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen<\/p>\n<p><em>Pr\u00e4dikant Thomas Karker, Passionszeit 2026<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesu Kr\u00f6nung \u2013 eine Verh\u00f6hnung nach der Absicht jener Kriegsknechte und doch ein Teil der Vers\u00f6hnung und eine Verherrlichung nach ihrer wirklichen Bedeutung. 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