{"id":22358,"date":"2026-02-03T14:13:52","date_gmt":"2026-02-03T13:13:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22358"},"modified":"2026-01-30T14:16:52","modified_gmt":"2026-01-30T13:16:52","slug":"22358","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22358","title":{"rendered":"&#8222;Weisheit und Torheit&#8220; von Dr. Markus Blietz"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Wenn Menschen \u00e4lter werden, werden die Haare grau. Sind sie schon sehr alt, werden die Haare wei\u00df. Das kommt daher, weil der Farbstoff Melanin fehlt, der im Alter immer weniger produziert wird. In der Antike galten alte Menschen in der Regel als weise. Man erkannte an, dass sie schon viele H\u00f6hen und Tiefen in ihrem Leben erfahren hatten und respektierte ihre Lebenserfahrung. Das Urteil alter Menschen hatte Gewicht. Ihre graue oder wei\u00dfe Haarfarbe war ein sichtbares Kennzeichen daf\u00fcr. Wie ist das heute? Gelten \u00e4ltere Menschen heute noch als weise? Wenn man sich unsere Gesellschaft so ansieht, scheint das Thema \u201eWeisheit im Alter\u201c eher ein Randthema zu sein. Nicht Weisheit ist das h\u00f6chste Gut, sondern sein Leben zu genie\u00dfen, so lange man kann.<!--more--><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Und so erlebt man Rentner, die so im Freizeitstress sind, dass man sich manchmal fr\u00e4gt, ob es f\u00fcr sie nicht besser w\u00e4re, wieder ins Berufsleben zur\u00fcckzukehren, wo die Dinge einen geregelteren Gang gehen. Aktiv zu sein und sein Leben zu genie\u00dfen, sind die Ideale unserer Zeit. Nur ja keine Schw\u00e4che zeigen und mitnehmen, was man kann, hei\u00dft die Devise. Sterben m\u00fcssen wir ja ohnehin alle, oder? \u201eLasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Wer etwas nachdenkt, den m\u00fcssen ernsthafte Zweifel beschleichen angesichts einer solchen Lebensauffassung. Hat unser Leben wirklich nur den alleinigen Zweck, dass wir es genie\u00dfen, solange wir k\u00f6nnen? Ist die wunderbar komplexe Maschinerie in unseren Zellen, die sich auf der molekularen Ebene Tag f\u00fcr Tag, Stunde f\u00fcr Stunde, Minute f\u00fcr Minute und Sekunde f\u00fcr Sekunde abspielt, nur dazu da, damit wir Spa\u00df haben? Viele Zeitgenossen glauben genau das. Sie meinen, dass die Welt durch einen gro\u00dfen Knall entstanden ist, unser Sonnensystem sich von selbst aus einem \u201eUrnebel\u201c gebildet, und sich der Mensch durch einen zufallsgesteuerten Prozess aus einer \u201eUrzelle\u201c entwickelt hat,\u00a0so dass wir \u2013 als h\u00f6chstentwickelte Lebensform auf diesem Planeten \u2013 nun einfach unser Leben genie\u00dfen k\u00f6nnen. Einen h\u00f6heren Sinn g\u00e4be es nicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Doch die Zweifel mehren sich. Man hat zum Beispiel herausgefunden, dass die Naturgesetze in unserem Universum so extrem genau aufeinander abgestimmt sind, dass selbst einige der prominentesten Atheisten unserer Zeit zugeben, dass da mehr da sein muss, als nur unser Universum, dass es eine h\u00f6her geordnete \u201eStruktur\u201c geben muss, aus der heraus sich alles erkl\u00e4ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Noch viel dramatischer wird die Sache im Fall von Leben. Denn um die hochkomplexen Ordnungsstrukturen der Lebewesen zu erkl\u00e4ren, brauchen wir viel mehr als nur unpers\u00f6nliche Naturgesetze. Wir brauchen eine Person, einen intelligenten Urheber, der diese Ordnungen schuf. Das sagt uns die Erfahrung, wenn wir zum Beispiel ein Flugzeug betrachten. Das Flugzeug wurde von intelligenten Konstrukteuren entworfen und zusammengebaut. Noch nie hat jemand beobachtet, dass ein Flugzeug allein durch nat\u00fcrliche Prozesse entstanden ist. Mit anderen Worten, wir k\u00f6nnen wissenschaftlich beweisen, dass ein Flugzeug einen intelligenten Urheber hat. Und doch wird ohne Beweis behauptet, dass nur eine einzige Zelle, die astronomisch komplexer ist als ein Flugzeug, keinen intelligenten Urheber ben\u00f6tigt. Ganz zu schweigen von komplexen Lebewesen, von denen der Mensch die komplexeste Lebensform ist, bestehend aus 100 Billionen Zellen, die alle miteinander in komplizierter Wechselwirkung stehen. So eine Behauptung ist offensichtlich unwissenschaftlich und sollte zur\u00fcckgewiesen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">An diesem Punkt geht uns vielleicht auf, dass wir ein Problem haben. Denn wenn die einzige wissenschaftlich begr\u00fcndbare Erkl\u00e4rung f\u00fcr Leben ein intelligenter Sch\u00f6pfer ist, dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wer dieser Sch\u00f6pfer eigentlich ist und was er von uns will. Dann sind wir nicht nur einfach da, um Spa\u00df zu haben. Dann ist es leicht m\u00f6glich, dass wir uns \u201eauf dem Holzweg\u201c befinden und sogar auf eine Katastrophe zusteuern. Dazu passt gut ein Vers aus der Bibel: \u201eWir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg.\u201c (Jes 53, 6)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Schafe, die sich verirren, befinden sich in Lebensgefahr, sie k\u00f6nnen verhungern, verdursten oder gefressen werden. Sie brauchen einen guten Hirten, der sie weidet und beh\u00fctet. Genauso ist es mit uns Menschen. Auch wir Menschen brauchen einen guten Hirten, der uns vor unseren eigensinnigen, irrigen Wegen bewahrt. Diese Wege f\u00fchren weg von Gott, in immer mehr Schuld und Ungehorsam, und ziehen immer mehr Gottes Zorn auf sich. Nur der gute Hirte kann uns vor diesen Wegen bewahren. Dieser gute Hirte ist Jesus Christus, der Sohn Gottes.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\">Jesus Christus kam vor rund 2000 Jahren auf diese Welt, starb am Kreuz und wurde am dritten Tag wieder von den Toten auferweckt. Als er am Kreuz litt, bezahlte er die Schuld, die die Menschen vor Gott haben. Jeder Mensch, der nun an Jesus Christus glaubt, erh\u00e4lt das ewige Leben. Wer aber weiter seine eigenen Wege gehen will, auf dem bleibt der Zorn Gottes. Denn Gott wacht eifers\u00fcchtig dar\u00fcber, ob wir seine Liebe, die er in dem Opfer seines Sohnes zeigte, annehmen. Lehnen wir diese Liebe ab, m\u00fcssen wir die ewigen Folgen unserer Halsstarrigkeit selbst tragen. Viele Menschen unserer Zeit gehen an diesen Dingen vorbei. Sie werden \u00e4lter, ihre Haare werden grau und schlie\u00dflich wei\u00df, und trotzdem werden sie nicht weise. Sie bleiben bei der Weisheit, die diese Welt zu bieten hat, stehen. In Gottes Augen ist diese weltliche Weisheit aber nichts als Torheit. Wer hingegen inneh\u00e4lt und sich aufmacht, Gott von ganzem Herzen zu suchen, der wird ihn finden. Er wird eine Weisheit finden, die gr\u00f6\u00dfer ist als alle Weisheit dieser Welt, und dazu das ewige Leben. &#8222;Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verk\u00fcndigung diejenigen zu retten, die glauben.&#8220; (Die Bibel, 1. Korinther 1, 21)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\"><em>Dr. Markus Blietz<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.janash.org\">www.janash.org<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Menschen \u00e4lter werden, werden die Haare grau. Sind sie schon sehr alt, werden die Haare wei\u00df. Das kommt daher, weil der Farbstoff Melanin fehlt, der im Alter immer weniger produziert wird. In der Antike galten alte Menschen in der Regel als weise. Man erkannte an, dass sie schon viele H\u00f6hen und Tiefen in ihrem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22358"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22358"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22363,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22358\/revisions\/22363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}