{"id":22160,"date":"2025-11-09T06:24:58","date_gmt":"2025-11-09T05:24:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22160"},"modified":"2025-11-07T16:25:24","modified_gmt":"2025-11-07T15:25:24","slug":"dient-dem-herrn-christus-in-ehe-familie-und-beruf-kol-318-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=22160","title":{"rendered":"Dient dem Herrn Christus in Ehe, Familie und Beruf! (Kol 3,18-4,1)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im dritten Kapitel des Kolosserbriefes wird Paulus sehr praktisch. Hier geht es nun um die ganz konkrete Lebensgestaltung. Wie lege ich den alten Menschen ab und wie ziehe ich den neuen Menschen an? In Vers 17 schreibt Paulus: <em>\u201eUnd alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater durch ihn\u201c<\/em> (Kol 3,17). Und nun f\u00fchrt Paulus aus, was das bedeutet f\u00fcr das Miteinander in der Ehe, in der Familie und im Beruf. Wie wird das Ausziehen des alten Menschen und das Anziehen des neuen Menschen im Miteinander des Alltags gelebt? Wir h\u00f6ren auf Gottes Wort aus dem Kolosserbrief 3,18-4,1:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>18 Ihr Frauen, ordnet euch euren M\u00e4nnern unter, wie sich\u2019s geb\u00fchrt in dem Herrn.\u200219 Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.\u200220 Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgef\u00e4llig in dem Herrn.\u200221 Ihr V\u00e4ter, kr\u00e4nkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen.\u200222 Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren; dient nicht allein vor ihren Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn.\u200223 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,\u200224 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!\u200225 Denn wer unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und es gilt kein Ansehen der Person. 1 Ihr Herren, was recht und billig ist, das gew\u00e4hrt den Sklaven und bedenkt, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Dient dem Herrn Christus in der Ehe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Unterordnung der Frau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>18 Ihr Frauen, ordnet euch euren M\u00e4nnern unter, wie sich\u2019s geb\u00fchrt in dem Herrn.\u200219 Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zusammenhang dieser Verse macht deutlich, dass es um das Miteinander in der Ehe geht, denn Paulus spricht von der Liebe des Mannes zur Frau und von den Kindern, die ihren Eltern gehorsam sein sollen. Paulus spricht als erstes ganz direkt die Frauen an und fordert sie auf, sich ihren Ehem\u00e4nnern unterzuordnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1.1\u00a0\u00a0\u00a0 Ein rotes Tuch!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele ist der Begriff \u201eUnterordnung\u201c ein rotes Tuch. Er gilt als repressiv und \u00fcberholt. Paulus sei hier noch gefangen im patriarchalischen Weltbild der r\u00f6mischen Antike. Das Konzept der Unterordnung habe einen sozio-kulturellen Hintergrund und tauge nicht f\u00fcr das Miteinander von Mann und Frau heute. Die Aufforderung zur Unterordnung habe in der heutigen Verk\u00fcndigung nichts zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass sich Widerstand regt, ist auch insofern verst\u00e4ndlich, dass Ehem\u00e4nner diese Aufforderung immer wieder missbraucht haben, um in unguter Weise \u00fcber ihre Frauen zu bestimmen und zu herrschen. Dieser Missbrauch hat die Abwehr gegen die Unterordnung der Frau in der Ehe nur noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1.2\u00a0\u00a0\u00a0 Der rechte Gebrauch<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch es gilt auch hier der lateinische Grundsatz: \u201eAbusus non tollit usum\u201c oder auf Deutsch: \u201eDer Missbrauch hebt den rechten Gebrauch nicht auf\u201c. Und den rechten Gebrauch lernen wir bei Jesus Christus selbst, der sich ganz und gar dem Vater unterordnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem\u201c (1 Kor 15,28).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sohn ordnet sich freiwillig dem Vater unter. Paulus verwendet auch hier wie in Kol 3,18 und in Epheser 5,22 das Verb <em>\u201eupotasso\u201c.<\/em> Wenn ich verstanden habe, dass Jesus selbst sich freiwillig und aus Liebe zum Vater unterordnet, dann bekommt das Unterordnen einen anderen Klang und einen g\u00f6ttlichen Glanz. Wenn Jesus sich unterordnet, dann adelt er damit das Konzept der Unterordnung, es bekommt eine g\u00f6ttliche und geistliche F\u00fcllung und F\u00e4rbung. Wenn Christus sich dem Vater unterordnet, dann ist Unterordnung ein innertrinitarisches Geschehen und kein sozio-kulturelles Konzept der r\u00f6mischen Antike, kein \u00fcberholter Patriarchalismus, sondern ein \u00fcberzeitliches g\u00f6ttliches Konzept, das auch heutigen Ehen zum Segen werden soll und will, wenn es recht gebraucht und angewandt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1.3\u00a0\u00a0\u00a0 Unterordnung um des Herrn willen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>18 Ihr Frauen, ordnet euch euren M\u00e4nnern unter, wie sich\u2019s geb\u00fchrt in dem Herrn.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Achten wir auf den kleinen, aber entscheidenden Hinweis: <em>\u201ewie sich\u2019s geb\u00fchrt in dem Herrn.\u201c<\/em> Die Frau ordnet sich unter nicht um des Mannes oder um der r\u00f6mischen Kultur willen, sondern um des Herrn willen. Sie macht es f\u00fcr Christus und dient Christus auf diese Weise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elisabeth Elliot schreibt: <em>\u201eEine junge Frau erz\u00e4hlte mir, wie sehr sie dar\u00fcber ver\u00e4rgert war, dass sie sich ihrem Mann unterordnen sollte. Sie dachte vor allem, dass diese Ansicht f\u00fcr die Frau erniedrigend sei. Sich unterzuordnen hie\u00df ihrer Meinung nach, weniger wert zu sein. Als sie dann die Herrschaft Christi in ihrem Leben anerkannte, begriff sie schlie\u00dflich, dass Unterordnung unter ihren Ehemann einer der \u201eUntertitel\u201c dieser Herrschaft Christi war. Sie hatte keine Schwierigkeiten mehr, sich unterzuordnen, nachdem sie ihr Leben grunds\u00e4tzlich unter die Herrschaft Christi stellte<\/em>.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Frau erkannte, dass sie sich um des Herrn Willen ihrem Mann unterordnen sollte. Eine Frau, die Christus nachfolgen will, tut das in der Ehe auf dem Weg der Unterordnung unter den Mann, der von Christus die Aufgabe hat, das Haupt der Ehe zu sein. Auf diesem Wege bringt die Ehefrau Frucht, empf\u00e4ngt Segen und beiden gelingt das angefochtene Miteinander von Mann und Frau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Liebe des Mannes zur Frau<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>19 Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun wendet sich Paulus direkt an die Ehem\u00e4nner. Er sagt ihnen nicht: \u201eHerrscht \u00fcber eure Frauen\u201c, sondern \u201eliebe eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie\u201c. Hier haben die M\u00e4nner ihren Schwachpunkt und m\u00fcssen erinnert werden, dass sie ihre Frauen lieben sollen. Dabei macht Paulus im Epheserbrief deutlich, woran sich diese Liebe zu orientieren hat und wo ihre Kraftquelle liegt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eIhr M\u00e4nner, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst f\u00fcr sie dahingegeben\u201c (Eph 5,25).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch so wie die Frauen ihre Unterordnung am Vorbild der Gemeinde ausrichten sollen, sollen die M\u00e4nner ihre Frauen so lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Jesus Christus hat aus Liebe zu uns den Tod auf sich genommen: <em>\u201eNiemand hat gr\u00f6\u00dfere Liebe als die, dass er sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr seine Freunde\u201c<\/em> (Joh 15,12-13). Hier und nur hier hat die Liebe ihren unersch\u00fctterlichen Grund. In uns selbst finden wir keine Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elisabet Elliot schreibt: <em>\u201eDu m\u00f6chtest, dass deine Frau sich unterordnet? Dann musst du lange und st\u00e4ndig auf die Art von Liebe schauen, die Christus gab. Sie beruhte auf Selbstopferung. Dies ist die Grundlage f\u00fcr Autorit\u00e4t. Sie beginnt mit dem Opfer. Sie wird durch Opfer erhalten. Napoleon sagte einmal, dass er ein Reich auf Gewalt errichtet habe, w\u00e4hrend Jesus ein Reich auf Liebe gebaut hat\u2026Keine Macht auf Erden kann sich mit der Macht der opfernden Liebe messen.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mann, blicke nicht auf deine Gef\u00fchle f\u00fcr deine Frau, die mal so und mal so sind, sondern blicke auf Christus! Das Geheimnis ewiger, treuer und hingegebener Liebe finden wir nur in Jesus, der sein Leben f\u00fcr die Freunde hingibt und f\u00fcr seine Brautgemeinde in den Tod geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erika Kirk \u00fcber Charlie Kirk<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrer Trauerrede vom 21. September 2025 in Glendale \/ Arizona berichtet Erika Kirk, dass ihr ermordeter Mann Charlie Kirk, ihr jede Woche einen Liebesbrief schrieb:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd am Ende stellte er immer die sch\u00f6nste Frage: \u201eBitte lass mich wissen, wie ich dir als Ehemann besser dienen kann, Charlie.\u201c Er verstand Gottes Rolle f\u00fcr einen christlichen Ehemann vollkommen. Ein Mann, der f\u00fchrt, damit er allen M\u00e4nnern dienen kann, die weltweit zuschauen. Nehmt Charlies Herausforderung an und lebt echte M\u00e4nnlichkeit. Seid stark und mutig f\u00fcr eure Familien. Liebt eure Frauen und f\u00fchrt sie. Liebt eure Kinder und besch\u00fctzt sie. Seid das geistliche Oberhaupt eures Hauses. Aber bitte seid ein F\u00fchrer, dem es sich zu folgen lohnt. Eure Frau ist nicht eure Dienerin. Eure Frau ist nicht eure Angestellte. Eure Frau ist nicht eure Sklavin. Sie ist eure Helferin. Ihr seid keine Rivalen. Ihr seid ein Fleisch, das gemeinsam f\u00fcr die Ehre Gottes arbeitet.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder um es in den Worten von Dietrich Bonhoeffer zu sagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eIn allem seid ihr frei bei der Gestaltung eures Hauses, nur in einem seid ihr gebunden: die Frau sei dem Manne untertan, und der Mann liebe seine Frau. Damit gibt Gott Mann und Frau die ihnen eigene Ehre. Es ist die Ehre der Frau, dem Manne zu dienen, ihm eine Gehilfin zu sein \u2013 wie es in der Sch\u00f6pfungsgeschichte hei\u00dft [I. Mose 2, 20] -, und es ist die Ehre des Mannes, seine Frau von Herzen zu lieben. Er \u201ewird Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen\u201c [Matth. 19, 5], er wird sie \u201elieben wie sein eigenes Fleisch\u201c. Eine Frau, die \u00fcber ihren Mann herrschen will, tut sich selbst und ihrem Manne Unehre, ebenso wie ein Mann durch mangelnde Liebe zu seiner Frau sich selbst und seiner Frau Unehre zuf\u00fcgt, und beide verachten die Ehre Gottes, die auf dem Ehestand ruhen soll.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Dient dem Herrn Christus in der Familie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>20 Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgef\u00e4llig in dem Herrn.\u200221 Ihr V\u00e4ter, kr\u00e4nkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus spricht erst die Frauen, dann die M\u00e4nner und nun die Kinder in den Familien an. Er fordert sie dazu auf, dass vierte Gebot zu beachten: <em>\u201eDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dirs wohlgehe und du lange lebest auf Erden.\u201c (5. Mose 5,16; vgl. 2 Mose 20,12; Eph 6,1ff). <\/em>Das vierte Gebot sagt, dass Kinder ihre Eltern ehren sollen. Praktisch bedeutet das, dass sie den Anweisungen der Eltern Folge leisten sollen. Ausdr\u00fccklich hei\u00df es, dass das \u201ein allen Dingen\u201c geschehen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der gro\u00dfe Lohn dieses Gebotes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wichtig dieses Gebot ist, wird schon daran deutlich, dass es bereits an vierter Stelle der 10 Gebote steht. Wir h\u00f6ren hier, dass es dem Herrn wohlgef\u00e4llig ist, wenn Kinder ihren Eltern gehorchen. Und es ist ein Gebot, dass eine wichtige Verhei\u00dfung hat. Wenn du es h\u00e4ltst, wird es dir wohlgehen und du wirst lange leben auf Erden. Das Gebot die Eltern zu ehren ist von h\u00f6chster Priorit\u00e4t!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Folgen seiner Missachtung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem entspricht die Tatsache, dass die Heilige Schrift deutlich davor warnt, die Eltern zu verunehren und ihnen nicht zu gehorchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWer seinem Vater und seiner Mutter flucht, dessen Leuchte wird verl\u00f6schen in der Finsternis.\u201c (Spr\u00fcche 20,20)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEin Auge, das den Vater verspottet, und verachtet, der Mutter zu gehorchen, das werden die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen.\u201c (Spr\u00fcche 30,17)\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Eltern als Spiegel Gottes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum ist dieses Gebot von so hoher Bedeutung? Weil die Eltern in ihrer elterlichen Stellung und Autorit\u00e4t eine Repr\u00e4sentation Gottes f\u00fcr die Kinder sind. An den Eltern sollen die Kinder zuerst lernen, wie und wer Gott ist. Eltern sollen in gewisser Weise ein Spiegel sein, in denen sich Gottes Wesen und Eigenschaften spiegeln. In der Ehre und dem Gehorsam den Eltern gegen\u00fcber lernen Kinder die Tatsache kennen, dass \u00fcber ihnen eine Autorit\u00e4t ist. Mithilfe der elterlichen Autorit\u00e4t lernen Kinder Gottes Autorit\u00e4t kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Kinder ihren Eltern gehorchen, gehorchen sie zugleich der Autorit\u00e4t Gottes, denn Gott hat die Eltern als Autorit\u00e4t \u00fcber die Kinder eingesetzt und hat den Kindern geboten, die Eltern zu ehren. Gott hat versprochen, dass er die Kinder und Familien segnen wird, wo das geschieht. Luther schreibt im Gro\u00dfen Katechismus: \u201eSo pr\u00e4ge man der Jugend ein, ihre Eltern so vor Augen zu haben, als st\u00fcnden sie an Gottes statt da.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Den Eltern gehorchen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bedeutet es nun konkret, die Eltern zu ehren und ihnen zu gehorchen? Wir lassen dazu an dieser Stelle noch einmal Luther im Gro\u00dfen Katechismus zu Wort kommen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSo lerne nun zum Ersten, was die Ehrerbietung gegen\u00fcber den Eltern bedeutet, die in diesem Gebot verlangt wird, n\u00e4mlich dass man die Eltern \u00fcber alle Dinge wert achtet als den h\u00f6chsten Schatz auf Erden, dass man au\u00dferdem ihnen gegen\u00fcber auch mit Worten bescheiden auftritt, sie nicht missgelaunt anf\u00e4hrt, ihnen nicht lautstark Vorhaltungen macht und nicht in r\u00fcdem Ton zu ihnen spricht, sondern sie Recht behalten l\u00e4sst und schweigt, auch wenn sie einmal zu weit gegangen sind; drittens soll man ihnen auch mit Taten, das hei\u00dft mit eigener Person und mit dem eigenen Besitz insofern Ehrfurcht erweisen, als man ihnen zur Hand geht, ihnen hilft und sie versorgt, wenn sie alt, krank, gebrechlich oder bed\u00fcrftig sind, und das nicht nur gern, sondern dar\u00fcber hinaus mit Demut und unter Wahrung ihrer W\u00fcrde, im Bewusstsein, dies vor Gott zu tun. Denn wer das wei\u00df, wie er sie im Herzen achten soll, wird sie nicht Not oder Hunger leiden lassen, sondern sie hochsch\u00e4tzen und f\u00fcr sie sorgen, so gut er kann. (Martin Luther, Gro\u00dfer Katechismus, Das vierte Gebot)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 G\u00f6ttliche, elterliche und staatliche Autorit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Linksautonomen auf den Stra\u00dfen Berlins, die gegen den Marsch f\u00fcr das Leben demonstrieren, skandieren seit Jahren: \u201eKein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.\u201c Diese Leute haben in ihrem anarchischen Denken begriffen, dass hier ein enger Zusammenhang zwischen g\u00f6ttlicher, elterlicher und staatlicher Autorit\u00e4t besteht. Dort, wo das vierte Gebot nicht mehr beachtet wird, folgt der Umsturz aller Autorit\u00e4ten im ganzen Land. Wer die Eltern nicht ehrt, der ehrt auch den Lehrer nicht, den Polizisten, den Beamten oder den Politiker. Die Missachtung der elterlichen Autorit\u00e4t f\u00fchrt zur Missachtung aller Autorit\u00e4ten bis hin zur Autorit\u00e4t Gottes. Eine Gesellschaft, in der es massenhaft zur \u00dcbertretung des vierten Gebotes kommt, wird eine anarchische, zerfallende und gottlose Gesellschaft sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andersherum gilt aber auch, dass ein Land und eine Gesellschaft gesegnet sein wird, in der Kinder ihre Eltern ehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWenn man das nun wirklich t\u00e4te, w\u00fcrde uns Gott auch reichlich segnen und es gelingen lassen, dass man solche Leute erz\u00f6ge, von denen Land und Leute Vorteil h\u00e4tten, \u00fcberdies t\u00fcchtige, wohlerzogene B\u00fcrger, anst\u00e4ndige und h\u00e4usliche Frauen, die dann auch entsprechend rechtschaffene Kinder und Bedienstete aufziehen w\u00fcrden. Da \u00fcberlege nun selbst, einen wie entsetzlichen Schaden du anrichtest, wenn du in dieser Angelegenheit nachl\u00e4ssig bist und l\u00e4sst es an dir scheitern, dass dein Kind n\u00fctzlich und im Einklang mit Gott erzogen werde, und wie du S\u00fcnde und Zorn auf dich l\u00e4dst und auf diese Weise die H\u00f6lle an deinen eigenen Kindern verdienst, selbst wenn du sonst rechtschaffen und heilig w\u00e4rest. Deswegen bestraft auch Gott, weil man das missachtet, die Welt so schrecklich, dass man weder Ordnung noch Regierung oder Frieden hat, was wir auch alle beklagen, ohne aber zu sehen, dass es unsere Schuld ist; denn wie wir sie aufziehen, dementsprechend haben wir ungeratene und ungehorsame Untergebene.\u201c (Martin Luther, Gro\u00dfer Katechismus, Das vierte Gebot)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Verantwortung der V\u00e4ter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>21 Ihr V\u00e4ter, kr\u00e4nkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den Kindern werden nun die V\u00e4ter angesprochen. Sie sollen die Kinder in der Erziehung nicht kr\u00e4nken, nicht provozieren, nicht reizen. Auch wenn der Erziehungsauftrag V\u00e4ter und M\u00fctter in gleicher Weise betrifft, so tr\u00e4gt der Mann als Haupt in der Ehe doch die Verantwortung f\u00fcr die Erziehung der gemeinsamen Kinder. Die Bibel fordert die V\u00e4ter auf, die Kinder mit Strenge zu erziehen, aber eine Strenge, die mit Liebe und Gerechtigkeit gemischt ist. Wie viel Schaden ist in der Erziehung schon angerichtet worden, weil die V\u00e4ter zu streng, zu gesetzlich, zu hart, zu autorit\u00e4r, erzogen haben. Wieviel Schaden wird abgewendet, wenn die n\u00f6tige Strenge eingebettet ist in ein liebevolles Miteinander. An die Epheser hei\u00dft es etwas ausf\u00fchrlicher:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und ihr V\u00e4ter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn. (Eph 6,4).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nancy Pearcey schreibt in ihrem Buch \u201eDer toxische Kampf gegen M\u00e4nnlichkeit \u2013 Wie das Christentum die Geschlechter vers\u00f6hnt\u201c \u00fcber die Studie des Psychologen Vern Bengston, die \u00fcber einen Zeitraum von 35 Jahren angelegt war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSein bemerkenswertestes Ergebnis ist, dass 68% der Kinder mit einer engen Beziehung zum Vater im gleichen Ma\u00df religi\u00f6s aktiv werden wie der Vater: \u201eWirklich interessant ist, schreibt Bengston, dass eine enge Beziehung zum Vater sogar noch wichtiger ist als eine enge Beziehung zur Mutter.\u201c V\u00e4ter haben einen gro\u00dfen Einfluss, ob sie wollen oder nicht. Der Schl\u00fcsselbegriff ist jedoch \u201eenge Beziehung\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. <\/strong><strong>Dient dem Herrn Christus im Beruf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>22 Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren; dient nicht allein vor ihren Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn.\u200223 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,\u200224 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!\u200225 Denn wer unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und es gilt kein Ansehen der Person. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Gemeinde als sozialer Schmelztiegel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcnfte und sechste Gruppe, die Paulus nun anspricht, ist die Gruppe der Sklaven und Herren. Wir sehen daran, dass in den Gemeinden nicht nur M\u00e4nner, Frauen und Kinder, sondern eben auch Sklaven und Herren, Niedrige und Hohe ihren Platz hatten. Auch wenn die Apostel die Wirtschaftsform der Sklavenhaltung nicht angriffen, so waren die Gemeinden des Neuen Testaments doch ein Motor einer soziokulturellen Umw\u00e4lzung. Die Gemeinden wurden zu sozialen Schmelztiegeln. Hier knieten Sklaven und Herren vor demselben Gott, dienten demselben Herrn und empfingen Brot und Wein aus der Hand der \u00c4ltesten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im 19. Jahrhundert gab es w\u00e4hrend der Zarenzeit es eine Erweckung in Familien des russischen Hochadels. In einer Petersburger Zeitung hie\u00df es \u00fcber die christlichen Versammlungen im Palast der F\u00fcrstin Natalie Lieven:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEigenartige Gottesdienste finden im Haus der F\u00fcrstin Lieven statt! Da steht ein alter Engl\u00e4nder, spricht mit viel Feuer auf Englisch, und ein \u00e4lteres Fr\u00e4ulein \u00fcbersetzt ihn Satz f\u00fcr Satz ins Russische. Vor ihnen sitzen nebeneinander eine F\u00fcrstin, dann ein Kutscher, weiter eine Gr\u00e4fin und neben ihr ein Hausmeister, ein Student, ein Stubenm\u00e4dchen, ein Baron, ein Fabrikarbeiter\u2026. Alle h\u00f6ren sehr aufmerksam zu, und dann knien alle zum Gebet nieder, jeder seinem Stuhl zugewandt.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><strong>[5]<\/strong><\/a> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenngleich der christliche Glaube soziale Unterschiede nicht einfach aufl\u00f6ste, f\u00f6rderte er doch die Erkenntnis, dass alle Menschen nur Gesch\u00f6pfe des einen Sch\u00f6pfers sind und alle gemeinsam einem Herrn und Gott geh\u00f6rten und sich einmal vor ihm verantworten m\u00fcssen. Langfristig ist die Abschaffung der Sklaverei eine Folge der Ausbreitung des Christentums, man denke nur an die Abschaffung der Sklaverei im Britischen Empire durch den bekennenden Christen William Wilberforce.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a03.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Den irdischen Herren dienen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>22 Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren; dient nicht allein vor ihren Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus forderte die Sklaven nicht dazu auf, gegen die irdischen Herren zu rebellieren, sondern er fordert sie auf, ihnen zu gehorchen. Josef ist ein wunderbares Beispiel daf\u00fcr:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eUnd sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; und alles, was er tat, lie\u00df der HERR in seiner Hand gl\u00fccken,\u20024 sodass er Gnade fand in seinen Augen und sein Diener wurde. Er setzte ihn \u00fcber sein Haus; und alles, was er hatte, gab er in seine H\u00e4nde.\u20025 Und von der Zeit an, da er ihn \u00fcber sein Haus und alle seine G\u00fcter gesetzt hatte, segnete der HERR des \u00c4gypters Haus um Josefs willen, und es war lauter Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde.\u201c (1. Mose 39,3-5)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Josef arbeitete in Potifars Haus in Einfalt des Herzens und in der Furcht des Herrn, nicht um Menschen, sondern um Gott zu gefallen. Das wiederum f\u00fchrte dazu, dass er das Herz seines irdischen Herrn gewann und dessen Haus gesegnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Christus dienen, nicht den Menschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,\u200224 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!\u200225 Denn wer unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und es gilt kein Ansehen der Person. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles, was wir tun, soll von Herzen als dem Herrn getan werden und nicht den Menschen. Auch wenn der Sklave vordergr\u00fcndig f\u00fcr seinen irdischen Herrn arbeitet, ist diese Arbeit dann geheiligt, wenn sie von einem Christen unter Gebet und im Glauben an Gott und mit Gottesfurcht im Herzen getan wird. Gott selbst hat sechs Tage gearbeitet, als er die Erde erschuf und der Sohn Gottes war ein Handwerker und Unternehmer im Hause seines Vaters, die Apostel arbeiteten mit ihren H\u00e4nden und auch wir d\u00fcrfen alle Arbeit die wir tun vor Gott und zu seiner Ehre tun: Ob ich auf einem Schlepper sitze und das Feld beackere, ob ich an einer Maschine stehe oder vor einem Computer sitze und eine Internetseite gestalte oder ob ich an einer Werkbank stehe, als Ingenieur eine Maschine optimiere oder als junge Mutter das Kind wickele oder den Abwasch mache, Hemden b\u00fcgle oder f\u00fcr meinen Mann Essen koche: <em>23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,\u200224 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir d\u00fcrfen alle Arbeit f\u00fcr Christus tun und werden daf\u00fcr belohnt werden mit einem ewigen Erbe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Herren und Sklaven haben einen Herrn<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>4,1 Ihr Herren, was recht und billig ist, das gew\u00e4hrt den Sklaven und bedenkt, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.\u2002<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus ver\u00e4nderte automatisch auch das Verh\u00e4ltnis der Sklaven zu ihren Herren und der Herren zu ihren Sklaven. Die Herren waren nun nicht mehr die uneingeschr\u00e4nkten Herrscher ihrer Untergebenen, sondern sie sollten bedenken, dass sie einen gemeinsamen Herrn im Himmel haben. Der Sklave ist nun nicht mehr ein Gegenstand, den man nach Gutd\u00fcnken bestrafen und schlecht behandeln kann, sondern ein geliebter Bruder. Das ver\u00e4nderte selbstverst\u00e4ndlich das Miteinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So schreibt Paulus an den Philemon \u00fcber dessen entlaufenen und dann durch Paulus in der Gefangenschaft zum Glauben gekommenen Sklaven Onesimus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWenn vielleicht war er darum eine Zeit lang von dir getrennt, damit du ihn auf ewig wiederhast,\u200216 nicht mehr als einen Sklaven, sondern als einen, der mehr ist als ein Sklave: ein lieber Bruder, besonders f\u00fcr mich, wie viel mehr aber f\u00fcr dich, sowohl im leiblichen Leben wie auch im Herrn.\u201c <\/em>(Philemon 15-16)<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong> Dient dem Herrn Christus in der Ehe<\/strong><\/li>\n<li><strong> Dient dem Herrn Christus in der Familie<\/strong><\/li>\n<li><strong> Dient dem Herrn Christus in Arbeit und Beruf<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch woher soll die Kraft kommen f\u00fcr diesen Dienst? Sie kommt aus der lebendigen, vertrauensvollen und betenden Beziehung zu Jesus Christus, der von sich gesagt hat und das auch bis zum Tod am Kreuz gelebt hat: <em>Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als L\u00f6segeld f\u00fcr viele. (Mk 10,45)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,\u200224 denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse, Predigt in D\u00fcshorn am 2.11.2025<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/29dGzhWFpbY?si=W33fP-qzfKqqlHQo\">Zur Predigt auf Youtube.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">____________________<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Elisabeth Elliot, Mann sein \u2013 Frau sein, S. 52,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Elisabeth Elliot, Mann sein \u2013 Frau sein \u2013 Verschiedenartigkeit und Gleichberechtigung, S. 104.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0Dietrich Bonhoeffer, Traupredigt aus der Zelle (1943)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Nancy Pearcey, Der toxische Kampf gegen M\u00e4nnlichkeit \u2013 Wie das Christentum die Geschlechter vers\u00f6hnt, Betanien, Augustdorf 2024, S. 363.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Winrich und Beate Scheffbuch, Mit Freuden ernten, H\u00e4nssler-Verlag, Holzgerlingen 1999, S. 79.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im dritten Kapitel des Kolosserbriefes wird Paulus sehr praktisch. Hier geht es nun um die ganz konkrete Lebensgestaltung. Wie lege ich den alten Menschen ab und wie ziehe ich den neuen Menschen an? 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