{"id":21845,"date":"2025-06-30T12:27:59","date_gmt":"2025-06-30T10:27:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21845"},"modified":"2025-06-30T12:44:04","modified_gmt":"2025-06-30T10:44:04","slug":"stellungnahme-der-st-martini-gemeinde-zur-disziplinarverfuegung-der-bremischen-evangelischen-kirchen-gegen-pastor-olaf-latzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21845","title":{"rendered":"Stellungnahme der St. Martini Gemeinde zur  &#8222;Disziplinarverf\u00fcgung\u201c der Bremischen Evangelischen Kirchen gegen Pastor Olaf Latzel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Aus den Medien haben Sie sicherlich schon erfahren, dass der Kirchenausschuss der BEK in seiner Sitzung am 19. Mai eine \u201eDisziplinarverf\u00fcgung\u201c gegen unseren Pastor Olaf Latzel erlassen hat. Die ausgesprochene Strafe sieht eine K\u00fcrzung der Bez\u00fcge des Pastors um monatlich f\u00fcnf Prozent f\u00fcr einen Zeitraum von 4 Jahren vor. So wie Sie, hat auch der Pastor, sein Rechtsanwalt und wir als Gemeinde von diesem Beschluss aus den Medien erfahren. Der Kirchenausschuss hat es noch nicht einmal f\u00fcr n\u00f6tig befunden, die direkt Beteiligten vor Ver\u00f6\ufb00entlichung der Verf\u00fcgung zu informieren.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern zeugt von respektlosem Verhalten gegen\u00fcber dem direkt Betro\ufb00enen und der Gemeinde. Das Verfahren gegen unseren Pastor wurde ohne Einbeziehung der Gemeinde fortgef\u00fchrt und zu einer Entscheidung gebracht und dies, obwohl die Disziplinarkammer der BEK in ihrem Beschluss vom 1.03.2021 ausdr\u00fccklich die Beteiligungsrechte der St. Martini Gemeinde als Betro\ufb00ene im Verfahren festgestellt hat. Gegen diese erneute und andauernde Verletzung der Rechte der St. Martini Gemeinde behalten wir uns die Einleitung rechtlicher Schritte vor. Pastor Latzel selbst hat darauf verzichtet, gegen diese \u201eDisziplinarverf\u00fcgung\u201c vorzugehen und Klage\u00a0zu erhaben. Der Verzicht auf Klageerhebung gegen den Beschluss des Kirchenausschusses darf jedoch\u00a0nicht als Anerkenntnis dieser Disziplinarverf\u00fcgung gewertet werden, im Gegenteil. Aber Pastor und\u00a0Vorstand waren sich einig in der Au\ufb00assung, dieses uns\u00e4gliche Disziplinarverfahren mit den damit\u00a0verbundenen Belastungen f\u00fcr den Pastor, seiner Familie und der Gemeinde nach nun f\u00fcnf Jahren\u00a0endlich zu einem Ende zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit endet ein Disziplinarverfahren, das nie h\u00e4tte aufgenommen werden d\u00fcrfen. Denn um dieses Verfahren \u00fcberhaupt f\u00fchren zu k\u00f6nnen, hat sich der Kirchenausschuss mehrfach \u00fcber Disziplinar- und\u00a0Kirchenrecht hinweggesetzt und ist seiner Sorgfaltsp\ufb02icht gegen\u00fcber dem Pastor nicht\u00a0nachgekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem das Eheseminar unbeabsichtigt in die \u00d6\ufb00entlichkeit gelangt war und gro\u00dfes Echo in der\u00a0Presse fand, ist der Kirchenausschuss nicht m\u00e4\u00dfigend t\u00e4tig geworden, sondern hat vielmehr noch \u00d6l ins Feuer gegossen. Die damalige Pr\u00e4sidentin des Kirchenausschusses, Frau Edda Bosse, sprach in einem am 30.05.2020 bei Youtube ver\u00f6\ufb00entlichten o\ufb03ziellen Video der BEK \u00fcber das Eheseminar von\u00a0einer Veranstaltung, von der aus \u201e\u2026von einem Pastor Gi\ufb05pfeile, die in der Br\u00fche niederster Instinkte\u00a0gebadet haben, auf die BEK abgeschossen (wurden)\u201c. Und weiter: \u201eDie Art der Lehre des Eheseminars\u00a0erzeugt Hass\u201c. Damit war dann der Begri\ufb00 des \u201eHasspredigers\u201c geboren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frau Bosse erkl\u00e4rte gegen\u00fcber den Medien weiterhin: \u201eBereits in der Vergangenheit haben wir \u00c4u\u00dferungen von Herrn Pastor Latzel erlebt, die bis an die Grenzen des Ertr\u00e4glichen gingen, diese Grenze ist jetzt \u00fcberschritten\u201c. Damit war klar, dass der Kirchenausschuss alles unternehmen w\u00fcrde, um Pastor Latzel aus dem Dienst als Pfarrer der St. Martini Gemeinde und aus dem Dienst als Pastor der BEK zu entfernen. So hat es uns dann auch nicht mehr wirklich \u00fcberrascht, dass neben anderen auch der Kirchenausschuss selbst Anzeige gegen Pastor Latzel erstattet hat, wie im schri\ufb05lichen Urteil der Amtsrichterin nachzulesen ist. Es lag zu keinem Zeitpunkt im Interesse des Kirchenausschusses, f\u00fcr ein faires Verfahren in dieser Angelegenheit zu sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konsequenterweise hat der Kirchenausschuss dann am 10. Dezember 2020 eine vollst\u00e4ndige Dienstenthebung gegen Pastor Latzel ausgesprochen. Nicht nur die \u00f6\ufb00entliche Verk\u00fcndigung wurde ihm untersagt, sondern auch die seelsorgerliche Betreuung von Menschen in Notlagen, die Begleitung von Sterbenden. Eine unbarmherzige und r\u00fccksichtslose Haltung des Kirchenausschusses gegen\u00fcber unseren Gemeindemitgliedern. Und dieser Beschluss wurde auch von den Geistlichen\u00a0mitgetragen, die damals Mitglied des Kirchenausschusses waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Sie wissen, hat die St. Martini Gemeinde damals gegen diese Dienstenthebung geklagt. Das Kirchengericht ist der Au\ufb00assung der Gemeinde gefolgt und hat die Beendigung der Dienstenthebung\u00a0herbeigef\u00fchrt. Es wurde deutlich, dass der Kirchenausschuss mit der Dienstenthebung wissentlich\u00a0gegen geltendes Disziplinarrecht und auch gegen Kirchenverfassungsrecht versto\u00dfen hatte, also\u00a0Rechtsbruch begangen hat. Damit waren alle Bem\u00fchungen des Kirchenausschusses, Olaf Latzel aus\u00a0dem Dienst als Pastor der St. Martini Gemeinde zu entfernen, gescheitert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Disziplinarma\u00dfnehmen gegen Pastor Latzel hat der Kirchenausschuss in verschiedenen\u00a0\u00c4u\u00dferungen immer wieder damit begr\u00fcndet, dass es ihm um die Sicherung und Bewahrung der\u00a0W\u00fcrde aller Menschen ginge. Niemand d\u00fcrfe aufgrund seiner sexuellen oder sonstigen Orientierung\u00a0herabgesetzt werden. Aber genau diese Au\ufb00assung haben Pastor und St. Martini Gemeinde immer\u00a0wieder \u00f6\ufb00entlich vertreten. Im Code of Conduct der St. Martini Gemeinde hei\u00dft es dann auch: \u201eWir begegnen ausnahmslos jedem Menschen gleich welcher Herkun\ufb05, Geschlechtes, Alters oder Religion mit Wertsch\u00e4tzung, Respekt und N\u00e4chstenliebe.\u201c Pastor Latzel hat zudem mehrfach sein Bedauern\u00a0\u00fcber die verfehlte Wortwahl zum Ausdruck gebracht und um Entschuldigung gebeten. All das wurde\u00a0vom Kirchenausschuss ignoriert und weiter an der Entfernung des Pastors aus dem Dienst gearbeitet. Ging es dem Kirchenausschuss also wirklich darum, die W\u00fcrde aller Menschen gegen jegliche\u00a0herabw\u00fcrdigenden Angri\ufb00e zu wahren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon die Amtsenthebung mit dem totalen T\u00e4tigkeitsverbot des Pastors, u. a. also dem Verbot seelsorgerlicher Betreuung von Menschen, dem Verbot der Begleitung von Sterbenden, l\u00e4sst daran\u00a0Zweifel aufkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Schweigen des Kirchenausschusses auf die un\ufb02\u00e4tigen Anw\u00fcrfe des Pastors der Friedensgemeinde, Klingbeil-Jahr, gegen die Mitglieder der Martini Gemeinde und die vielen tausend Menschen, die \u00fcber das Internet an den Gottesdiensten und Veranstaltungen teilnehmen, entlarvt die eigentliche Zielsetzung des Kirchenausschusses dann endg\u00fcltig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Erinnerung: Der Pastor der Friedensgemeinde hatte die Glieder der St. Martinigemeinde und Ihre Internetgemeinde di\ufb00amierend als braunen Mob bezeichnet, was laut Duden \u201eP\u00f6bel, kriminelle\u00a0Bande, organisiertes Verbrechertum\u201c bedeutet.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Gab es ein Disziplinarverfahren gegen diesen Pastor wegen Herabw\u00fcrdigung der\u00a0Menschenw\u00fcrde von Christen? \u2013 Nein!<\/li>\n<li>Gab es zumindest einen \u00f6\ufb00entlichen Aufruf des Kirchenausschusses an diesen Pastor, die Betro\ufb00enen f\u00fcr seine Entgleisung um Entschuldigung zu bitten? \u2013 Nein!<\/li>\n<li>Hat dieser Pastor selbst seine Aussagen \u00f6\ufb00entlich bedauert? \u2013 Nein.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle wird deutlich, dass der Kirchenausschuss mit zweierlei Ma\u00df misst. Wenn die wenigen\u00a0Aussagen von Pastor Latzel wirklich so kirchensch\u00e4digend sein sollen, dass daraufhin ein Disziplinarverfahren angestrengt wurde, dann sind es diese Entgleisungen des Pastors der\u00a0Friedensgemeinde erst recht. Aber der Kirchenausschuss schweigt zu diesem Vorgang bis heute.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, es geht dem Kirchenausschuss nicht um Hassrede, nicht um Di\ufb00amierung. Wenn es die &#8222;Richtigen\u201c trifft, kann der Kirchenausschuss damit gut leben, wie das Beispiel des Pastors der Friedensgemeinde \u00fcberdeutlich zeigt. Es geht darum, dass Pastor Latzel bestra\ufb05 wird, weil er in aller \u00d6\ufb00entlichkeit an der Bibel in allen Teilen als einzige Wahrheit festh\u00e4lt und sich damit dem gerade\u00a0herrschenden Zeitgeist entgegenstellt. Bibeltreue Aussagen zu sexualethischen Fragen in der\u00a0\u00d6\ufb00entlichkeit sollen von einem Pastor im Raum der BEK nicht mehr vertreten werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum hat sich der Kirchenausschuss in den vergangenen f\u00fcnf Jahren denn nicht in der Lage\u00a0gesehen, zu erkl\u00e4ren, dass die Aussagen unseres Pastors zur praktizierten Homosexualit\u00e4t und zur\u00a0Genderideologie von der Bibel her gedeckt sind, bei aller zul\u00e4ssigen Kritik der Wortwahl? Kein Wort\u00a0dazu vom Kirchenausschuss. Diese notwendige Aufgabe \u00fcbernahm dann der Gutachter Prof. Dr.\u00a0Schwienhorst-Sch\u00f6nberger, der vom Landgericht Bremen mit der Beantwortung genau dieser Fragen\u00a0beau\ufb05ragt wurde. In diesem Gutachten wurde festgehalten, dass alle Aussagen des Pastors von der\u00a0Bibel gedeckt sind und damit eindeutig unter das Grundrecht der Religionsfreiheit fallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern, wir stehen in einem Kampf um die biblische Wahrheit. Es erh\u00e4rtet sich immer mehr der Eindruck, dass die Kirchenleitungen \u2013 nicht nur die in Bremen \u2013 die Letztbegr\u00fcndung ihres Redens und Handels in Schri\ufb05 und Bekenntnis aufgegeben haben zugunsten eines\u00a0gesellscha\ufb05lichen Diskurses, wie er vom gerade herrschenden Zeitgeist vorgegeben wird. Die\u00a0evangelische Kirche in Deutschland steht in gro\u00dfen Teilen unter dem Ein\ufb02uss bibel- und\u00a0christenfeindlicher politischer und gesellscha\ufb05licher Akteure, die \u00f6\ufb00entliche bibel- und bekenntnistreue Verk\u00fcndigung auf allen Ebenen bek\u00e4mpfen. Das \u00f6\ufb00net der Irrlehre im Raum der\u00a0Kirche T\u00fcr und Tor. Der Beifall kirchenferner Lobbyisten wird dem Gehorsam gegen\u00fcber der Heiligen Schri\ufb05 vorgezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vollends zur Posse ger\u00e4t die Disziplinarverf\u00fcgung des Kirchenausschusses gegen Pastor Latzel an der\u00a0Stelle, wo die angebliche Amtsp\ufb02ichtverletzung begr\u00fcndet werden soll. Der Kirchenausschuss sieht\u00a0im Verhaltes des Pastors eine Verletzung u. a. gem\u00e4\u00df \u00a7 3 Abs. 2 DG.EKD. Dort hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Ordinierten sind durch die Ordination verp\ufb02ichtet,<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">das anvertraute Amt im Gehorsam gegen den dreieinigen Gott in Treue zu f\u00fchren,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schri\ufb05 gegeben und im\u00a0Bekenntnis ihrer Kirche bezeugt ist, rein zu lehren,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">die Sakramente ihrer Einsetzung gem\u00e4\u00df zu verwalten,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">ihren Dienst nach den Ordnungen der Kirche auszu\u00fcben,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">das Beichtgeheimnis und die seelsorgerliche Schweigep\ufb02icht zu wahren<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">und\u00a0sich in ihrer Amts- und Lebensf\u00fchrung so zu verhalten, dass die glaubw\u00fcrde Aus\u00fcbung\u00a0des Amtes nicht beeintr\u00e4chtigt wird.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man fragt sich, hat der Kirchenausschuss sich beim Adressaten geirrt? Wie kommt dieser\u00a0Kirchenausschuss dazu, unserem Pastor eine Verletzung dieser Amtsp\ufb02ichten vorzuwerfen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe St. Martini Gemeinde, Pastor Latzel hat sich an diese ihm auferlegten Amtsp\ufb02ichten immer gehalten und diese in keiner Weise verletzt. Er f\u00fchrt das Amt hier an St. Martini im Gehorsam gegen\u00fcber dem dreieinigen Go\ua881, er bekennt sich in Wort und Tat ohne Einschr\u00e4nkungen zur\u00a0Wahrheit der Heiligen Schri\ufb05. Nicht im Kleinsten ist ihm eine Amtsp\ufb02ichtverletzung vorzuwerfen.\u00a0Pastor Latzel ist seinem Ordinationsversprechen treu geblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn diejenigen in der BEK, die die Heilige Schri\ufb05 und Gottes Gebote relativieren und dem gerade herrschenden Zeitgeist anpassen, unserem Pastor eine Amtsp\ufb02ichtverletzung gem\u00e4\u00df \u00a7 3 Abs. 2 DG.EKD vorwerfen, dann kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass in Fragen des Glaubens und der Lehre etwas v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufen sein muss. Deutlicher h\u00e4tte nicht zutage treten k\u00f6nnen, dass die Aufrechterhaltung einer geistlichen Gemeinscha\ufb05 mit weiten Teilen dieser BEK nicht mehr m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir als St. Martini Gemeinde bekennen uns in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverf\u00e4lschten Heiligen Schri\ufb05 Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahre und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen wurde. Wir widersetzen uns jeglicher Irrlehre, die behauptet, die biblische Wahrheit dem gerade herrschenden Zeitgeist anpassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bekennen die biblische Wahrheit mit 1. Mose 1,27: \u201eUnd Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau\u201c. Wir widersetzen uns jeglicher Bestrebungen in Kirche und Gesellscha\ufb05, die zu einer Au\ufb02\u00f6sung dieser guten Sch\u00f6pfungsordnung Gottes f\u00fchren durch Akzeptanz unwissenscha\ufb05licher Behauptungen, als g\u00e4be es eine Vielzahl von Geschlechtern, wie es die Genderideologien propagieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir werden auch weiterhin an der biblischen Beurteilung der Homosexualit\u00e4t festhalten, wie sie auch in der Orientierungshilfe \u201eMit Spannungen leben\u201c 1996 von der EKD ver\u00f6\ufb00entlicht wurde und in der festgestellt wird, dass die Ehe heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben muss und dass praktizierte Homosexualit\u00e4t gegen den Willen Gottes gerichtet ist. Mit dieser Au\ufb00assung sehen wir uns in \u00dcbereinstimmung mit der \u00fcberwiegenden Mehrheit der christlichen Kirchen aller Konfessionen weltweit und eben nicht in einer Minderheitsposition. Es sind gro\u00dfe Teile der saturierten Kirchen Westeuropas, und hier vor allem die EKD, die sich in einem Prozess geistlicher Aufl\u00f6sung von den noch vor 20 Jahren geltenden Glaubensgrundlagen abgewandt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle rufen wir alle gl\u00e4ubigen Christenmenschen auf, die an dieser Kirche und ihrer\u00a0geistlichen Ausrichtung leiden. Bleibt in der Kirche, aber steht auf, erhebt Euch zum Protest gegen die\u00a0Irrlehren und ihre Irrlehrer in der Kirche. Jeder ordinierte Pastor der evangelischen Kirche hat ein\u00a0Ordinationsgel\u00fcbde abgelegt, das ihn verp\ufb02ichtet, das Amt im Gehorsam gegen den dreieinigen Gott in Treue zu f\u00fchren und das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schri\ufb05 gegeben und\u00a0im Bekenntnis ihrer Kirche bezeugt ist, rein zu lehren. So hat es der Kirchenausschuss der BEK korrekt\u00a0wiedergegeben. Also haltet Euern Pastoren, den Superintendenten, Kirchenpr\u00e4sidenten, den\u00a0Bisch\u00f6fen, wer es auch sein mag, dieses Ordinationsgel\u00fcbde vor und scheut Euch nicht zu protestieren, wo gegen Go\ua881es Wort gepredigt und gelehrt wird. Die zentrale Bekenntnisschri\ufb05 der<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reformation, das Augsburger Bekenntnis von 1530, ru\ufb05 uns eindringlich zum Widerstand auf. In\u00a0Artikel 28 hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Bisch\u00f6fe aber etwas gegen das Evangelium lehren, festsetzen oder einrichten, haben\u00a0wir Gottes Befehl, in einem solchen Fall nicht gehorsam zu sein, Mt 7: Sehet euch vor vor den falschen Propheten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und der hl. Paulus Gal 1: Wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium predigen w\u00fcrden als das, was wir euch gepredigt haben, der sei ver\ufb02ucht. Nehmen wir unsere Konfessionsbezeichnung endlich ernst und protestieren gegen diejenigen, die Irrlehre und Unglaube in der Kirche verbreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Martini Gemeinde, liebe Schwestern und Br\u00fcder im Herrn,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">als Vorstand dieser Gemeinde sagen wir Ihnen und Euch von Herzen Dank f\u00fcr die gro\u00dfe\u00a0Unterst\u00fctzung in den hinter uns liegenden f\u00fcnf Jahren, f\u00fcr die vielen mutmachenden Zuschri\ufb05en,\u00a0Telefonate und Gespr\u00e4che, vor allem aber f\u00fcr Eure Gebete. Tausende Menschen in Deutschland und\u00a0in vielen europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern haben sich im Gebet hinter Olaf Latzel und hinter die\u00a0Gemeinde gestellt. F\u00fcr diese unfassbar gro\u00dfe Unterst\u00fctzung danken wir Euch von Herzen. Betet aber\u00a0weiter f\u00fcr unseren Pastor und f\u00fcr die Gemeinde. Wir stehen erst am Anfang der\u00a0Auseinandersetzungen mit den christenfeindlichen Kr\u00e4\ufb05en in Kirche und Gesellscha\ufb05.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch andere bibeltreue Pastoren, Vorst\u00e4nde und Gemeinden in Deutschland, die sich in Lehre und\u00a0Ordnung zur ganzen unverf\u00e4lschten Heiligen Schri\ufb05 halten, sehen sich Angri\ufb00en der Kirchenleitungen\u00a0ausgesetzt. Sie alle brauchen unsere Gebete, damit der Herr sie bewahrt und im Glauben erh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Geschwister, betet f\u00fcr die Kirchenleitungen in unserem Land und gerade auch in Bremen, dass Gott, der Herr, ihnen Erkenntnis und Umkehr von falschen Wegen schenken m\u00f6ge. Wenn wir uns die Entwicklung der Mitgliederzahlen z. B. in Bremen ansehen, ist das Ergebnis eschreckend. 1970 hatte die BEK noch rund 530.000 Mitglieder, heute sind es nur noch 150.000 und in wenigen Jahren werden es 50.000 oder noch weniger sein, wenn sich der Trend so fortsetzt. Diese Kirche stirbt und niemand fragt ernstha\ufb05 nach den Ursachen. Man k\u00f6nnte meinen, das Gericht Gottes steht \u00fcber dieser Kirche, die sich in weiten Teilen so konsequent von ihm abgewandt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern, im Gehorsam gegen\u00fcber dem Herrn der Kirche, Jesus Christus, und mit\u00a0seiner Hilfe werden wir als Kirchengemeinde den auf Bibel und Bekenntnis gegr\u00fcndeten Weg in Lehre\u00a0und Leben mit unserem Pastor Olaf Latzel fortsetzen. Wir wissen und halten daran fest:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.&#8220; (1 . Korinther 3,11)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bremen, 29.06.2025<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>F\u00fcr den Vorstand der St. Martini Gemeinde:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dr. J\u00fcrgen Fischer<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bauherr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den Medien haben Sie sicherlich schon erfahren, dass der Kirchenausschuss der BEK in seiner Sitzung am 19. Mai eine \u201eDisziplinarverf\u00fcgung\u201c gegen unseren Pastor Olaf Latzel erlassen hat. Die ausgesprochene Strafe sieht eine K\u00fcrzung der Bez\u00fcge des Pastors um monatlich f\u00fcnf Prozent f\u00fcr einen Zeitraum von 4 Jahren vor. 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