{"id":21636,"date":"2025-03-02T05:40:45","date_gmt":"2025-03-02T04:40:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21636"},"modified":"2025-02-28T09:44:12","modified_gmt":"2025-02-28T08:44:12","slug":"predigt-ueber-eph-41-6-die-einheit-der-gemeinde-anfechtung-gabe-und-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21636","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Eph 4,1-6: Die Einheit der Gemeinde &#8211; Anfechtung, Gabe und Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch und der Vater sind eins.\u201c (Joh 10,30) sagte Jesus und er betete im hohepriesterlichen Gebet: <em>\u201eIch habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind,\u200223 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.\u201c (Johannes 17,22-23)\u00a0<\/em>So wie Vater und Sohn eins sind, so sind auch wir durch den Glauben an Jesus eins mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist und dadurch auch eins mit den Geschwistern im Glauben. Im Brief an die Epheser wendet Paulus nun diesen Gedanken der von Gott gewirkten Einheit auf die ganz konkrete Gemeindesituation einer lokalen Ortsgemeinde an.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir lesen dazu im Epheserbrief 4,1-6:\u00a0<em>1 So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung w\u00fcrdig lebt, mit der ihr berufen seid,\u20022 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe\u20023 und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:\u20024 ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;\u20025 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;\u20026 ein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.<\/em><\/p>\n<p><strong>1. Die angefochtene Einheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0\u00a0\u00a0 Die Ermahnung an die Gemeinde<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>1 \u201eSo ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung w\u00fcrdig lebt, mit der ihr berufen seid.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus ermahnt die Christen in Ephesus, ihrer Berufung w\u00fcrdig zu leben. Hier steht in der griechischen Sprache das Wort <em>parakaleo<\/em>. Es wird \u00fcbersetzt mit: ermahnen, ermuntern, tr\u00f6sten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <em>parakaleo<\/em> markiert innerhalb des Briefes auch einen \u00dcbergang. Von jetzt an liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf den theologischen Grundlagen des Glaubens, sondern auf der praktischen Anwendung, die aus den Grundlagen folgen. In den Kapiteln 1-3 hat Paulus schwerpunktm\u00e4\u00dfig das theologische Fundament gelegt. In den Kapiteln 4-6 leitet er die Epheser nun an, das pers\u00f6nliche und gemeindliche Leben diesem Fundament entsprechend zu gestalten. Aus biblischer Theologie ergibt sich immer auch biblisch gelebte Praxis (Heiligung).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum ermahnt Paulus die Christen in Ephesus, der Berufung w\u00fcrdig zu leben und sich f\u00fcr die Einheit der Gemeinde einzusetzen? Er tut das, weil er genau wei\u00df, dass diese Einheit immer auch eine angefochtene Einheit ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0\u00a0\u00a0 Sie kamen scharf aneinander<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn der zweiten Missionsreise gab es eine Situation, die nicht ohne Grund in der Bibel aufgezeichnet wurde. Barnabas wollte Johannes Markus mit auf die Missionsreise nehmen, Paulus aber lehnte das ab, weil er meinte, dass man sich auf Johannes Markus \u2013 wenn es hart auf hart komme \u2013 nicht verlassen k\u00f6nne. Das f\u00fchrte zu einer Auseinandersetzung zwischen Barnabas und Paulus: <em>\u201eUnd sie kamen scharf aneinander, sodass sie sich trennten. Barnabas nahm Markus mit sich und fuhr nach Zypern.\u200240 Paulus aber w\u00e4hlte Silas und zog fort, von den Br\u00fcdern der Gnade Gottes befohlen.\u201c<\/em> (Apg 15,39-40)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0\u00a0\u00a0 Der Streit zwischen Euodia und Syntyche <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Philippi gab es Streitigkeiten zwischen Glaubensschwestern, beide waren bew\u00e4hrte Mitarbeiter: <em>\u201eEuodia ermahne ich und Syntyche ermahne ich, dass sie eines Sinnes seien in dem Herrn.\u2002Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Gef\u00e4hrte, steh ihnen bei; <\/em>(Phil 4,2-3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Frauen folgten Jesus nach, setzten sich f\u00fcr die Arbeit im Reich Gottes ein, beider Namen stehen im Buch des Lebens und doch kam Uneinigkeit und Streit auf. Die Einheit der Kinder Gottes ist immer auch eine angefochtene Einheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4\u00a0\u00a0\u00a0 Spaltungen in Korinth<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann nat\u00fcrlich die Gemeinde in Korinth. Dort ging es richtig zur Sache, so dass sich innerhalb der Gemeinde Gruppen und Fraktionen bildeten, die sich auf Paulus, Apollos oder Petrus beriefen. Paulus kann es nicht fassen: \u201eWie? Ist Christus etwa zerteilt? Ist den Paulus f\u00fcr euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?\u201c (1. Kor 1,13). Und auch hier wieder muss er zur Einheit motivieren: <em>\u201eIch ermahne euch aber, Br\u00fcder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet; und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung.\u201c<\/em> (1. Kor 1,10)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und um das ganze noch komplizierter zu machen, gab es aus der Sicht des Paulus auch notwendige Spaltungen: <em>\u201eWenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, sind Spaltungen unter euch; und zum Teil glaube ich\u2019s.\u200219 Denn es m\u00fcssen ja Spaltungen unter euch sein, auf dass die unter euch offenbar werden, die bew\u00e4hrt sind.\u201c<\/em> (1. Kor 11,18-19).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in wichtigen Fragen des Glaubens und der Lehre d\u00fcrfen wir die Auseinandersetzung nicht scheuen, muss in einer guten Weise um die Wahrheit gerungen werden, muss es \u2013 wenn es gar nicht anders geht \u2013 sogar zur Spaltung kommen (vgl. Offb 2,2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.5\u00a0\u00a0\u00a0 Spaltungen in der Corona-Zeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Wochen hat ein evangelischer Pfarrer aus Gehrden bei Hannover einen sehr mutigen Artikel im Deutschen Pfarrerblatt ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/www.pfarrerverband.de\/pfarrerblatt\/aktuelle-beitraege?tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_pvpfarrerblatt_pi1%5Bcontroller%5D=Item&amp;tx_pvpfarrerblatt_pi1%5BitemId%5D=5950&amp;cHash=d7ed23e353ddf65c1ffb9f4ca9c6b533\">\u201eGedanken zur Aufarbeitung der Erfahrungen aus der Corona-Zeit \u00bbNie wieder ein \u201aNeues Normal\u2018!\u201c<\/a> Es wurde mir beim Lesen dieses Beitrages noch einmal bewusst, welch spaltende Kraft dieses Thema hatte. Es wurden Keile hineingetrieben in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und in die engsten Beziehungen: Ehepartner, Familien, Gemeinden wurden entzweit, gegeneinander aufgebracht, gerieten in Streit, spalteten und trennten sich. Leben diese spaltenden Kr\u00e4fte unter uns noch fort? Haben wir aufgearbeitet? M\u00fcssen wir noch aufarbeiten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.6\u00a0\u00a0\u00a0 Die Gefahr politischer Spaltung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute ist Wahlsonntag. W\u00e4hlst du schwarz, blau, gelb, rot, gr\u00fcn? Ich werde euch keine Wahlempfehlung geben. Aber k\u00f6nnt ihr euch vorstellen, was hier in der Gemeinde los w\u00e4re, wenn wir uns nachher beim Kaffeetrinken \u00fcber unsere politischen Ansichten austauschen w\u00fcrden?!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.7\u00a0\u00a0\u00a0 Das Konfliktpotential einer Gemeinde<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem ersten Abschnitt der Predigt, wollen wir uns ganz konkret \u00fcberlegen, wo das Konfliktpotential in unserer Gemeinde liegt. Welche gesellschaftlichen und politischen Fragen bergen Konfliktpotential? Welche theologischen Fragen haben das Potential, unsere Einheit zu zerst\u00f6ren? Wo gibt es pers\u00f6nliche Streitigkeiten, Verletzungen und Konflikte, Sympathien und Antipathien? Wo hege ich in meinem Herzen abf\u00e4llige Gedanken gegen\u00fcber Glaubensgeschwistern? Gibt es Br\u00fcder und Schwestern, denen du ganz bewusst ausweichst, die du nicht anschaust oder gr\u00fc\u00dft? Wo sind in deinem oder meinem Herzen noch bittere Wurzeln gegen Geschwister?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem ersten Punkt haben wir uns bewusst gemacht: Ja, die Einheit der Gemeinde ist unter Beschuss. <em>Die Einheit der Gemeinde, auch die unserer ganz konkreten Ortsgemeinde, ist eine angefochtene, eine gef\u00e4hrdete Einheit.<\/em> Wir haben auch gesehen: Das ist schon von Anfang an so! Bereits unter den Aposteln und den Gemeinden der ersten Christenheit gab es Streit, Spaltung, Uneinigkeit und die Herausforderung, die angefochtene Einheit zu bewahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Die geschenkte Einheit <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das ewige siebenfache Fundament unserer Einheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei all diesen m\u00f6glichen Angriffen auf die Einheit der Gemeinde stellt sich ja die Frage: Wie stabil ist das alles? Fliegt uns der Laden nicht in jedem Moment um die Ohren? Sind wir als Gemeinde nicht auf sehr, sehr d\u00fcnnem Eis unterwegs? Ist unsere Einheit nur ein Lack und wenn man daran kratzt, dann kommt zu Tage, dass wir eigentlich ein v\u00f6llig zerstrittener Haufen sind, der in keiner Weise zusammenpasst? Paulus wendet unseren Blick nun mit den Versen 4-6 auf das ewige Fundament der Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSeid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:\u20024 ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;\u20025 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;\u20026 ein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.\u201c (Eph 4,3-6).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemeindehaus auf S\u00e4ulen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in W\u00fcrttemberg als Prediger t\u00e4tig war, baute eine der Gemeinden, f\u00fcr die ich zust\u00e4ndig war, ein neues Gemeindehaus. Es stellte sich heraus, dass der Baugrund nicht tragf\u00e4hig war, um ein normales Fundament zu legen. So mussten viele tiefe Bohrl\u00f6cher gebohrt werden. Diese wurden dann mit Beton gef\u00fcllt, so dass ein tief in den Untergrund reichendes S\u00e4ulenfundament geschaffen wurde. Diese S\u00e4ulen waren nat\u00fcrlich nicht sichtbar, aber sie bildeten die stabile Grundlage f\u00fcr das Gemeindehaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus zeigt uns hier, dass die Gemeinde in Ephesus und ihre Einheit auf einem siebenfachen Fundament ruhen. Sieben ewige S\u00e4ulen bilden ein unzerst\u00f6rbares Fundament. Gott schenkt seiner Gemeinde eine \u201eEinigkeit im Geist\u201c, die auf sieben ewigen S\u00e4ulen ruht. Die sieben S\u00e4ulen sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>4 \u201eein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;\u20025 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Siebenzahl des Fundaments<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siebenmal hei\u00dft es hier sehr betont: <strong>ein<\/strong> Leib, ein Geist, <strong>eine<\/strong> Hoffnung, <strong>ein<\/strong> Herr, <strong>ein<\/strong> Glaube, <strong>eine<\/strong> Taufe, <strong><em>ein Gott und Vater aller<\/em><\/strong>. Die Siebenzahl ist nicht zuf\u00e4llig, sondern sie steht f\u00fcr Gottes vollkommene Sch\u00f6pfung. <em>\u201eUnd Gott sah an, alles war er gemacht hatte und siehe es war sehr gut.\u201c<\/em> (1. Mose 1,31) Das galt f\u00fcr die Erschaffung der Welt in sieben Tagen und das gilt auch f\u00fcr das Werk der vollkommenen Einheit der Gemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der trinitarische Aufbau des Fundaments<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Siebenzahl kommt noch ein trinitarischer Aufbau:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Wir werden durch den einen heiligen Geist geeint: \u201eein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung\u201c (Vers 4)<\/em><\/li>\n<li><em>Wer haben nur einen Herrn, Erl\u00f6ser und K\u00f6nig: <\/em>ein Herr, ein Glaube, eine Taufe (Vers 5)<\/li>\n<li><em>ein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen. (Vers 6)<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0\u00a0\u00a0 Ein Leib<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weltweite Gemeinde Jesu ist ein einziger Leib, ein K\u00f6rper und Jesus Christus ist das Haupt. Darum hei\u00dft es auch am Ende unseres Abschnittes: <em>\u201eLasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen St\u00fccken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengef\u00fcgt ist und ein Glied am andern h\u00e4ngt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterst\u00fctzt nach dem Ma\u00df seiner Kraft und sich selbst aufbaut in der Liebe.\u201c<\/em> (Eph 4,15-16).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jede Ortsgemeinde, ob damals in Ephesus oder heute hier in Verden, ist mit allen anderen lebendigen Ortsgemeinden eine Manifestation dieses unsichtbaren und weltweiten und zeit\u00fcbergreifenden Leibes Christi. Es gibt nur einen Leib Christi. Jeder von uns ist ein Glied dieses K\u00f6rpers. Das ist das Geschenk einer vom Geist Gottes gewirkten Einheit! Das ist die geistliche Realit\u00e4t, die uns zusammenbindet. Wir h\u00e4ngen alle aneinander und jeder von uns braucht den anderen, damit wir uns gegenseitig aufbauen in der Liebe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2 \u00a0\u00a0 Ein Geist<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie haben wir den heiligen Geist empfangen? Paulus beantwortet diese Frage im ersten Kapitel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eIn ihm (Christus) seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit geh\u00f6rt habt, n\u00e4mlich das Evangelium von eurer Rettung \u2013 in ihm seid auch ihr, als ihr gl\u00e4ubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verhei\u00dfen ist.\u201c (Eph 1,13-14)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du hast das Evangelium von Jesus Christus geh\u00f6rt? Du hast geh\u00f6rt, dass er auch f\u00fcr deine S\u00fcnden gekreuzigt wurde? Du hast geh\u00f6rt und glaubst, dass er von den Toten auferstanden ist? Du hast ihm deine S\u00fcnden bekannt? Du h\u00f6rst diese Botschaft und glaubst sie auch? Wenn das so ist, dann bist Du versiegelt worden mit dem Heiligen Geist. Dieser Geist f\u00fcgt uns zusammen zu einem Leib und zu einer Einigkeit oder Einheit im Geist. Schau dich um! Wir sind alle so unglaublich verschieden, kommen aus verschiedenen Familien, haben so grundverschiedene Biographien, Lebenserfahrungen, kommen aus verschiedenen L\u00e4ndern, aber es ist der eine und derselbe Geist, der uns erf\u00fcllt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3\u00a0\u00a0\u00a0 Eine Hoffnung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWir sind berufen zu einer Hoffnung eurer Berufung\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher hatten auch wir \u201ekeine Hoffnung und wir waren ohne Gott in der Welt\u201c (2,12). F\u00fcr viele Menschen ist das bis heute die bittere Realit\u00e4t. Sie kennen nur dieses eine Leben und haben keine gewisse Hoffnung \u00fcber den Tod hinaus. Wir aber warten gemeinsam \u201eauf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des gro\u00dfen Gottes (Titus 2,13), ein ewiges Erbe (Eph 1,14), das ewige Leben (Ti 3,7) in Gottes Gegenwart. Wir sind wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten\u201c (1. Petr 1,3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie stark ist dieses einigende Band! Wir richten unseren Blick nicht auf das, was uns in dieser verg\u00e4nglichen Welt trennt, sondern auf das, was uns in Ewigkeit verbindet. Es f\u00e4llt dir schwer, mit bestimmten Geschwistern an einem Tisch zu sitzen oder ihnen zu begegnen, ihnen in die Augen zu blicken und sie freundlich zu gr\u00fc\u00dfen? Na, dann \u00fcbe das ein, denn du wirst die Ewigkeit mit ihnen verbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.4\u00a0\u00a0\u00a0 Ein Herr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bekennen uns gemeinsam zu dem einen Herrn. Hier steht im griechischen das Wort <em>kyrios<\/em>. Wenn die Juden den Gottesnamen Jahwe ins Griechische \u00fcbersetzten, w\u00e4hlten sie diesen Titel. Jahwe ist <em>kyrios<\/em>. Das Bekenntnis zum <em>kyrios<\/em> Jesus war also auch das Bekenntnis zu Jahwe, dem Gott Israels. Zur Zeit des R\u00f6mischen Reiches war der Kaiser in Rom der <em>kyrios<\/em> der Welt, doch die Christen bekannten sich zu einem h\u00f6heren Herrn: \u201eJesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten, der Herr \u00fcber die K\u00f6nige auf Erden\u201c (Offb 1,5). Ja, wir k\u00f6nnen uns auch als Christen trefflich streiten und debattieren \u00fcber Donald Trump und J.D. Vance, \u00fcber S\u00f6der, Scholz, Merz, Weidel und Habeck, aber dieser Streit wird immer dadurch relativiert, dass wir durch den geeint sind, der Herr ist \u00fcber alle K\u00f6nige auf Erden. W\u00e4hrend die M\u00e4chtigen dieser Welt verg\u00e4ngliche S\u00fcnder sind, ist unser Herr der Todes\u00fcberwinder, der Herr \u00fcber alle Herren, der K\u00f6nig \u00fcber alle K\u00f6nige, Gott der Allm\u00e4chtige. \u201eER hat seinen Thron im Himmel errichtet, sein Reich herrscht \u00fcber alles\u201c (Ps 103). Das eint uns! Das schafft eine herrliche und ewige und unverbr\u00fcchliche Einheit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.5\u00a0\u00a0\u00a0 Ein Glaube<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcnfte S\u00e4ule des Fundaments der Gemeinde ist der rettende Glaube. Es ist der Glaube, der sich im Leben und Sterben auf Jesus Christus verl\u00e4sst: \u201eDenn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet\u201c (R\u00f6m 10,9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Glaube kennt keine politischen Farben. Er ist weder schwarz, blau, gelb, rot, gr\u00fcn, Darum kann es in der Gemeinde Jesu auch keine politischen Brandmauern geben. Und doch hat dieser eine Glaube eine Brandmauer: \u201eNicht \u00fcber das hinaus, was geschrieben steht\u201c (1. Kor 4,6). Das Wort Gottes ist unsere Brandmauer, die unsere Einheit bestimmt und die auch die Grenze zur Welt, zu anderen Weltanschauungen, Lehren, Religionen und Ideologien markiert. Diese Brandmauer m\u00fcssen wir verteidigen: \u201eNicht \u00fcber das hinaus, was geschrieben steht\u201c. Darum ist es so wichtig, dass wir immer wieder die Bibel erforschen, sie lesen und kennen und \u00fcber der aufgeschlagenen Bibel eins werden im Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.6\u00a0\u00a0\u00a0 Eine Taufe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Taufe dr\u00fcckt den Herrschaftswechsel auf. Als Christen sind wir alle getauft auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Mt 28,19). \u201eWer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.\u201c (Mk 16,16). Ja, die Tauffrage ist eine Frage, \u00fcber die man sich auch trefflich streiten und unterschiedlicher Meinung sein kann. Und doch: Das Einende wiegt viel schwerer als das Trennende. Miteinander blicken wir auf das Geschenk der Taufe und erinnern uns daran, dass wir mit Christus gestorben und mit ihm auferstanden und durch ihn ein neues und ewiges Leben haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.7\u00a0 Ein Gott und Vater<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEin Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist der kr\u00f6nende Abschluss des siebenfachen Fundaments der Einheit. Es schlie\u00dft sich an das j\u00fcdische Glaubensbekenntnis an, das <em>Schma Jisrael<\/em>: \u201eH\u00f6re Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einer\u201c (5. Mose 6,5). Es ist der eine Gott, der eins ist mit dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Ein Gott in Drei-EINIGKEIT.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vater, Sohn und Heiliger Geist. Einheit in Verschiedenheit. Das ist auch das Modell f\u00fcr die Gemeinde. Gott \u00fcber allen, und durch alle und in allen \u2013 das ist das Fundament unserer Einheit \u2013 eine Einheit in aller Verschiedenheit. Eine Einheit viel st\u00e4rker als alle unsere Verschiedenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.8 \u00a0\u00a0 Das Geschenk der Einheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>4 \u201eein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;\u20025 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; Ein Gott und Vater aller, der da ist \u00fcber allen und durch alle und in allen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei aller Verschiedenheit richten wir unseren Blick im Glauben auf diese Einheit. Das ist das Fundament unserer Beziehungen: \u201eIch glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen!\u201c So bekennen wir es im Apostolischen Glaubensbekenntnis. Ich glaube an die <em>Einigkeit im Geist und an ein unsichtbares Band des Friedens, das mich mit allen anderen Geschwistern verbindet. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein siebenfaches EINS! Eine siebenfache Einheit! Eine von Gott geschenkte \u201eEinigkeit des Geistes\u201c<em>. Wir k\u00f6nnen und brauchen diese Einheit nicht machen,<\/em> sie ist schon da. Sie ist ein Geschenk Gottes, eine Gabe aus Gnade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott hat unsere Beziehungen als Geschwister, auch das unserer Ehen und Familien, auf dieses tragf\u00e4hige siebenfache Fundament gestellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind als ewige Einheit \u201eerbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist,\u2002auf welchem der ganze Bau ineinandergef\u00fcgt w\u00e4chst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn\u201c (Eph 2,20-21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen uns heute an dieser Einheit freuen und Gott daf\u00fcr danken, dass er uns diese Einheit und Einigkeit in Jesus Christus geschenkt hat. Lob und Dank f\u00fcr die Einheit der Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Die zu bewahrende Einheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSo ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung w\u00fcrdig lebt, mit der ihr berufen seid,\u20022 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe\u20023 und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0\u00a0\u00a0 Nicht machen, aber bewahren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen und brauchen die Einheit nicht schaffen. Sie ist schon da! Sie ist ein Geschenk Gottes an uns. Unser Auftrag ist nun, diese Einheit zu bewahren: \u201e<em>und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.\u201c (Vers 3)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist eine eindringliche Aufforderung: Seid darauf bedacht! Setzt euch daf\u00fcr ein, k\u00e4mpft daf\u00fcr, nehmt das als ein wichtiges Anliegen mit in alle eure Beziehungen in der Gemeinde: Seid darauf bedacht, dass ihr in allen Begegnungen und Beziehungen euch f\u00fcr diese Einheit einsetzt: Ob nachher beim Kaffeetrinken, ob in der gemeinsamen Mitarbeit, im Hauskreis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2\u00a0\u00a0\u00a0 Wie gehen wir miteinander um?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201ein aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe.\u201c (Vers 2)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Demut und Sanftmut: <em>Jesus war von Herzen sanftm\u00fctig und dem\u00fctig <\/em>(Mt 11,29). Von Jesus lernen wir, wie wir miteinander umgehen sollten. Im Philipperbrief schreibt Paulus: \u201eSo macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr <em>eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einm\u00fctig und eintr\u00e4chtig<\/em> seid.\u2002Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern h\u00f6her als sich selbst.\u201c (Phil 2,2-3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie denken wir \u00fcbereinander? Wie reden wir \u00fcbereinander? Wie reden wir miteinander? Wie gehen wir miteinander um? Demut und Sanftmut soll uns bestimmen im Umgang mit unseren Geschwistern! Was ist Demut: \u201eEiner achte den andern h\u00f6her als sich selbst!\u201c K\u00f6nnen wir das? Schaffst Du das? Nein, das k\u00f6nnen wir nur bei Jesus lernen! Bitten wir ihn um Ver\u00e4nderung, dass er uns von Herzen dem\u00fctig, sanftm\u00fctig und geduldig macht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3\u00a0\u00a0\u00a0 Wie sieht das praktisch aus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSeid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens\u201c (Vers 3).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine kleine Anmerkung am Ende des Kolosserbriefes deutet an, dass Paulus das selbst gelebt hat. Dort lesen wir: \u201eEs gr\u00fc\u00dft euch Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas \u2013 seinetwegen habt ihr schon Weisungen empfangen\u201c (Kol 4,10). Es ist sehr wahrscheinlich, dass Paulus genau den Johannes Markus in seiner unmittelbaren Umgebung hatte, den er zu Beginn der zweiten Missionsreise nicht mitnehmen wollte. Die beiden waren wieder aufeinander zu gegangen und wahren darauf bedacht, die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.4\u00a0\u00a0\u00a0 Ich bekomme solch einen Hals!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Jahren sprach mich ein Glaubensbruder dort bei den Postf\u00e4chern an. \u201eJohann Hesse, wenn ich Sie sehe, bekomme ich solch einen Hals\u201c. Ich war v\u00f6llig perplex. Zusammen mit einem weiteren Bruder gingen wir in den Gebetsraum, wir haben uns ausgesprochen, wir haben uns gegenseitig um Vergebung gebeten, wir haben das Blut Jesu in Anspruch genommen. Wir haben uns vers\u00f6hnt und uns gegenseitig in den Arm genommen. Er hat mir danach das Du angeboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller S\u00fcnde.\u201c (1. Joh 1,7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gibt es jemanden hier im Raum, bei dem du \u201esolch einen Hals bekommst\u201c? Dann geh auf ihn zu, dann redet miteinander, nehmt euch einen Vermittler, kommt gemeinsam zu dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn, vers\u00f6hnt euch in der Kraft des Blutes Jesu, vergebt einander in der Kraft des Blutes Christi und nehmt einander in Liebe wieder neu an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.5\u00a0\u00a0\u00a0 Ertragt einander in Liebe <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eErtragt einer den andern in Liebe\u201c (Vers 2)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sollen die Einheit bewahren! Wie geschieht das? In dem wir einander ertragen in Liebe. Einer tr\u00e4gt den andern und einer ertr\u00e4gt auch den andern. Bei aller Verschiedenheit wollen wir uns gegenseitig annehmen und lieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben wir diese Liebe? Nein, die haben wir nicht! Wir sto\u00dfen immer wieder an unsere Grenzen. Unsere Gef\u00fchle werden uns immer wieder sagen, dass wir das nicht haben und k\u00f6nnen, aber darum ist es so wichtig, dass wir f\u00fcreinander beten, dass wir diese Liebe von Jesus Christus f\u00fcreinander empfangen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lasst uns darum f\u00fcreinander beten, dass wir t\u00e4glich in dieser Liebe miteinander verbunden sein k\u00f6nnen. Das Gebet des Paulus f\u00fcr die Christen in Ephesus kann uns dabei als Vorbild dienen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDeshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,\u200215 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat,\u200216 dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, gest\u00e4rkt zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen,\u200217 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne. Und ihr seid in der Liebe eingewurzelt und gegr\u00fcndet,\u200218 damit ihr mit allen Heiligen begreifen k\u00f6nnt, welches die Breite und die L\u00e4nge und die H\u00f6he und die Tiefe ist,\u200219 auch die Liebe Christi erkennen k\u00f6nnt, die alle Erkenntnis \u00fcbertrifft, damit ihr erf\u00fcllt werdet, bis ihr die ganze F\u00fclle Gottes erlangt habt.\u201c (Eph 3,14-19)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Amen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse, Verden\/Aller, Predigt vom 23.2.2025<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"https:\/\/youtu.be\/-0Mk7LN5S1c?si=wSZUai-Iy_5L27DJ\">Die Predigt kann hier nachgeh\u00f6rt werden<\/a>. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch und der Vater sind eins.\u201c (Joh 10,30) sagte Jesus und er betete im hohepriesterlichen Gebet: \u201eIch habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind,\u200223 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[31,11,10,13,12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21636"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21636"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21638,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21636\/revisions\/21638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}