{"id":21275,"date":"2024-10-23T06:00:44","date_gmt":"2024-10-23T04:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21275"},"modified":"2024-10-23T21:00:11","modified_gmt":"2024-10-23T19:00:11","slug":"was-toben-die-heiden-predigt-zu-psalm-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21275","title":{"rendered":"Auslegung von Psalm 2: Eine biblische Perspektive auf Politik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Psalm 2<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum toben die Heiden und murren die V\u00f6lker so vergeblich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die K\u00f6nige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbLasset uns zerreissen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch aber habe meinen K\u00f6nig eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: \u00bbDu bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte mich, so will ich dir V\u00f6lker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie T\u00f6pfe sollst du sie zerschmeissen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So seid nun verst\u00e4ndig, ihr K\u00f6nige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dienet dem HERRN mit Furcht und k\u00fcsst seine F\u00fcsse mit Zittern,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">dass er nicht z\u00fcrne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wohl allen, die auf ihn trauen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Psalm geh\u00f6rt eng zusammen mit Psalm 1, mit dem es eine Doppeleinleitung in das Psalmenbuch insgesamt bildet, und wahrscheinlich geh\u00f6rt auch Psalm 3 noch in dieses Einleitungsfenster hinzu, so dass wir dann sogar eine dreiteilige Einleitung haben mit Psalm 2 in der Mitte. Das zeigt, dass diesem Psalm ein ganz besonderes Gewicht zukommt \u2013 und es sich lohnt, genau in ihn hineinzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seinem Inhalt und seiner Botschaft wollen wir in vier Schritten nachsp\u00fcren:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die doppelte Dimension des \u201eGrossen\u201c<\/li>\n<li>Das Verhalten der V\u00f6lker und ihrer F\u00fchrer<\/li>\n<li>Die Reaktion Gottes<\/li>\n<li>Wo sind wir? bzw.: Was sollen wir tun?<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Die doppelte Dimension des \u201eGrossen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind es in der Regel gewohnt, sowohl die Psalmen als auch die Bibel insgesamt zu lesen und anzuwenden mit dem Fokus auf dem pers\u00f6nlichen Leben und speziell auf der geistlichen Dimension des pers\u00f6nlichen Lebens; zugespitzt formuliert: \u201emeine Seele vor Gott, und mein praktisches Verhalten in den Herausforderungen des Alltags\u201c. Hinzu kommt dann noch die diakonische Ebene: \u201eWie kann ich meinem N\u00e4chsten gute Dienste tun?\u201c Und dann noch das, was man als evangelistische Dimension bezeichnen kann: denjenigen um uns herum, die Jesus nicht kennen und folgen, Jesus als ihren Erl\u00f6ser und Herrn bezeugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sieht nat\u00fcrlich anders aus, wenn wir auf die Verlautbarungen und praktischen Schwerpunkte der <em>Leitung<\/em> der grossen Landeskirchen sowohl in der Schweiz, aber auch ziemlich allgemein in Westeuropa schauen: die diakonische oder soziale Ebene spielt auch da eine wichtige Rolle, weniger aber die anderen Dimensionen, die wir eben erw\u00e4hnt haben, pers\u00f6nliche Fr\u00f6mmigkeit, und gar nicht mehr Evangelisation, sondern das wird ersetzt durch interreligi\u00f6sen Dialog. Daf\u00fcr kommt eine andere Dimension hinzu: die politische. Ganz augenf\u00e4llig, ja geradezu penetrant, ist das in Deutschland, wo Kirchenleitungen sich direkt ins parteipolitische Tagesgesch\u00e4ft einschalten \u2013 aber \u00e4hnliche Tendenzen gibt es auch hier in der Schweiz und anderswo in Westeuropa.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier kommt nun das \u00dcberraschende: Unser Psalm, zusammen mit einer ganzen Reihe anderer Psalmen, und zahllosen Texten in anderen Teilen des Alten Testaments, zeigt, dass das, was wir als \u201epolitische Dimension\u201c bezeichnen k\u00f6nnen, tats\u00e4chlich ein biblisches Thema ist. Das f\u00e4ngt im Grunde schon an mit 1. Mose 1, dem Auftrag an die ersten Menschen, \u00fcber die anderen Gesch\u00f6pfe zu herrschen. Oder denken Sie an Gottes Heilsgeschichte: Die Erw\u00e4hlung Israels beginnt mit dem eminent politischen Akt der Befreiung aus der Unterdr\u00fcckungsherrschaft des \u00e4gyptischen Staates, und m\u00fcndet in der Etablierung einer alternativen religi\u00f6s-politischen Ordnung im verheissenen Land. Gott selber gibt politische Ordnungen vor in den Gesetzen am Sinai, und wir sehen, wie die Propheten nicht nur zu Fragen des Verhaltens im kultischen Bereich und im Bereich pers\u00f6nlicher Moral, sondern auch des sozialen Zusammenlebens und sogar etwa zu ganz bestimmten aussenpolitischen Entscheidungen im Namen Gottes Stellung nehmen: Soll man die Assyrer zu Hilfe rufen, soll man sich den Babyloniern ergeben? \u2013 also Fragen von der Art, ins Heute \u00fcbersetzt: Soll man der EU beitreten? Soll man Russland Widerstand leisten? \u2013 solche Dinge sind immer wieder Thema der Predigt von Propheten. Das mag manche auch unter uns erstaunen \u2013 und das ist gut so, weil es uns zeigt, wie viel wir noch und immer wieder neu in der Bibel zu entdecken haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kann also nicht sagen: \u201eAls Christ, als Leser der Bibel, habe ich mit Politik direkt nichts zu tun\u201c; sondern dieser Bereich ist mit ein Teil der Lebenswirklichkeit, der in der Bibel relativ breit angesprochen wird. Man kann das verstehen, dass wir dem entgehen wollen, weil wir schon mehr als genug mit Anderem zu tun haben und davon oft \u00fcberw\u00e4ltigt sind \u2013 aber von der Bibel her k\u00f6nnen wir diesen Bereich nicht grunds\u00e4tzlich ausblenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen beobachten, dass diese Trennung zwischen dem, was wichtig ist und biblisch im Fokus, das Individuelle und Geistliche, und dem, was wir als politischen Bereich bezeichnen k\u00f6nnen, oft damit begr\u00fcndet oder gerechtfertigt wird, dass man sagt: \u201eDas Politische geh\u00f6rt zum Bereich der Meinungen, und da hat halt eben jeder seine eigene Meinung, und das ist auch recht so\u201c. Das greift aber zu kurz: Politische Fragen sind ja Fragen nach der Gestaltung unseres gemeinschaftlichen Lebens innerhalb der Gr\u00f6sse einer Lokalgemeinde oder eines Staates. Und diese Fragen m\u00fcssen gekl\u00e4rt werden auch auf der Grundlage von soliden Fakten und Daten, die ganz unabh\u00e4ngig sind von Meinungen. Nat\u00fcrlich spielen dann nicht nur Fakten und Daten eine Rolle in den Entscheidungsprozessen, sondern auch die pers\u00f6nlichen Weltanschauungen der Beteiligten \u2013 und da haben wir eine ganz besondere Aufgabe als biblisch informierte Christen, beizutragen zu einer biblisch gegr\u00fcndeten Weltanschauung, zum Wohl aller. Denn, ich muss Ihnen das so sagen, wenn die Weltanschauung nicht biblisch begr\u00fcndet ist, dann ist sie Ausdruck von Ideologien, die sich nicht n\u00e4hren an den guten Ordnungen, die Gott als Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde und als ultimative Quelle der Weisheit gesetzt hat, und die darum auf die eine oder andere Weise letztlich immer nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Gemeinschaft als Ganzer schaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem: Auch bei politischen Fragen geht es um Wahrheit und Unwahrheit, und als Christen sind wir verpflichtet, f\u00fcr die Wahrheit einzustehen, und das gilt eben in jedem Lebensbereich, wir k\u00f6nnen den Bereich der Politik davon nicht ausnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Wir als Christen sollten so viel als m\u00f6glich uns Kenntnisse erwerben von den guten Ordnungen Gottes, und dann die, die dazu begabt sind und denen sich die M\u00f6glichkeit dazu \u00f6ffnet, diese auch direkt in den politischen Bereich einbringen. Das Motto lautet also nicht \u201eR\u00fcckzug aus der Politik, um meine fromme Seele unbeschadet zu halten\u201c; sondern f\u00fcr einige von uns direkt hinein in diesen Bereich da, wo es m\u00f6glich ist und Sinn macht. Und f\u00fcr alle von uns gilt, dass wir in den demokratischen Entscheidungsprozessen eine bessere Orientierung haben und eine bessere Orientierung f\u00fcr andere bieten k\u00f6nnen, je besser wir die Ordnungen Gottes f\u00fcr jeden Lebensbereich kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben also die Leiter der grossen Landeskirchen Recht? Nicht wirklich. Sie haben zwar Recht darin, dass sie eben den Blick vor dem politischen Bereich nicht verschliessen; aber sie haben nicht Recht darin, <em>wie<\/em> sie das oft tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Einen: Sie betreiben in vielen F\u00e4llen Parteipolitik, und das d\u00fcrfen Vertreter der Kirche nicht. Unsere biblische Botschaft soll Orientierung bieten f\u00fcr <em>alle<\/em>, die sich im politischen Tagesgesch\u00e4ft engagieren, und sie l\u00e4sst sich nie einengen auf ein bestimmtes Parteiprogramm. Nat\u00fcrlich, das Engagement derer, die sich in der Politik engagieren, kann unter den gegebenen Umst\u00e4nden meist nicht anders als durch den Kanal einer Partei geschehen \u2013 aber das ist nicht Sache der Vertreter der Kirchen selber. Und nat\u00fcrlich, je nach Umstand und je nach Sachfrage ist das eine oder das andere Parteiprogramm n\u00e4her an dem, was wir aus der Bibel \u00fcber die Ordnungen Gottes erfahren und lernen. Aber das ist eben immer an bestimmte Fragen gebunden, und darum kann sich die Kirche nicht festlegen auf die eine oder andere Partei, oder <em>gegen<\/em> die eine oder andere Partei \u2013 es sei denn, es geht direkt um die Ausl\u00f6schung von Menschenleben oder um den Angriff auf die Freiheit der Verk\u00fcndigung des Wortes Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirchenleitungen haben auch dann nicht recht, wenn sie, wie es h\u00e4ufig vorkommt, in ihren politischen Stellungnahmen einfach dem Zeitgeist folgen, und wenn sie die M\u00e4chtigen st\u00fctzen. Gott beruft politische F\u00fchrer nicht zur St\u00fctzung der Starken, sondern der Schwachen. Und damit ist die Unterst\u00fctzung der Kirchenleiter f\u00fcr die Staatsleiter und andere Eliten, wo sie, wie heute meist, die niederen Schichten verachten und gegen ihre Interessen agieren, in der Regel nicht richtig. Die Ausnahme w\u00e4re da, wo die M\u00e4chtigen gottesf\u00fcrchtig sind und ihren Einfluss zur F\u00f6rderung der guten Ordnungen Gottes in Demut vor ihm und im H\u00f6ren auf sein Wort benutzen \u2013 aber das ist praktisch durchs Band in Westeuropa nicht der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit haben wir die eine Dimension des \u201eGrossen\u201c benannt: den \u00fcberindividuellen Bereich der Politik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das reicht nach dem, was wir in unserem Psalm mitbekommen, nicht, bei Weitem nicht. Die zweite, \u00fcbergeordnete Dimension ist: Hinter dem Vorhang dessen, was wir sehen, in unserem pers\u00f6nlichen Leben und auf der B\u00fchne des politischen Geschehens, ist Einer, der dar\u00fcber steht, und die Dinge im letzten in seiner Hand h\u00e4lt: unser Herr, der Gott Israels. Das Geschehen, das sich vor unseren Augen abspielt, hat seinen Hintergrund und seinen Urgrund in der unsichtbaren Welt Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist eine Quelle unendlichen Trostes, wie es der allerletzte Halbvers unseres Psalmes sagt: \u201eWohl dem, der sich birgt, der Zuflucht nimmt, in IHM\u201c. Das d\u00fcrfen wir tun, und daraus d\u00fcrfen wir neue Kraft sch\u00f6pfen, gerade dann, wenn es nicht gut aussieht, nicht im pers\u00f6nlichen Leben, und nicht auf der gr\u00f6sseren Ebene der Politik \u2013 und da sieht es wirklich nicht gut aus in unseren Breiten; und wie k\u00f6nnte es anders sein, da die Mehrheit derer, die in Verantwortungspositionen sitzen, von Gottes Ordnungen nichts wissen wollen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Das Verhalten der V\u00f6lker und ihrer F\u00fchrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Grunde ist dazu mit der letzten Bemerkung zu Punkt 1 das Wichtigste schon gesagt: die Ablehnung der Ordnungen Gottes als Grundkennzeichen der V\u00f6lker und ihrer F\u00fchrer, die hier in unserem Psalm auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber sehen wir uns die Einzelheiten an:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erste, was auff\u00e4llt: Sowohl die V\u00f6lker als ganze wie auch deren F\u00fchrer stellen sich gegen Gott. In anderen Psalmen und anderen biblischen Texten in beiden Testamenten sehen wir, dass die Hauptlast des Problems bei den F\u00fchrern und Eliten liegt. Aber wir lernen hier in unserem Psalm, dass da, wo es um Widerstand gegen Gott geht, dieser Unterschied zwischen Eliten und dem Rest nicht notwendigerweise Gewicht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter: Was bei Luther im ersten Vers mit \u201emurren\u201c \u00fcbersetzt wird, gibt ein hebr\u00e4isches Verb wieder, das auch in Psalm 1 auftaucht, im Satz: \u201eIch <em>sinne nach<\/em> \u00fcber dein Wort Tag und Nacht\u201c. Es geht also hier in Psalm 2 um ein Gegenst\u00fcck zum Nachsinnen \u00fcber Gottes Wort, ein Nachsinnen, das leer und vergeblich ist, kein positives Ziel hat. Das ist die Folge, wenn Gottes Wort als Objekt unseres Lernens verschwindet \u2013 es bleibt nichts als Vergebliches, Leeres. Nat\u00fcrlich ist das nicht absolut gemeint: Es gibt viele wichtige Fakten, die man lernen kann ausserhalb der Besch\u00e4ftigung mit dem Wort Gottes. Aber was hier gemeint ist, ist das, was den Willen steuert, das, was die Ziele setzt, das, was die Weltanschauung formt. Da ist es so: entweder Gottes Wort und Gottes Ordnungen, oder Vergebliches, Leeres. Das Gute und Tr\u00f6stliche ist: Dieses gegen Gott gerichtete Trachten ist leer und vergeblich auch darin, dass der Widerstand gegen Gott zuletzt keinen Erfolg hat \u2013 auch dann nicht, wenn es jetzt und heute vor unseren Augen anders aussieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann: Die V\u00f6lker und ihre F\u00fchrer richten sich nicht nur gegen Gott, sondern auch gegen den Gesalbten. Das Wort \u201eGesalbter\u201c hier in unserem Psalm ist vielschichtig: Es geht auf einer Ebene um den konkreten K\u00f6nig, der in Jerusalem auf dem Thron Davids sitzt. Dann geht es aber von dort aus auch um den idealen Gesalbten, den idealen K\u00f6nig \u2013 und dieser nimmt seine endg\u00fcltige Gestalt an im Gesalbten Jesus, im Christus des Neuen Testaments.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber da ist noch eine weitere Dimension: Es geht dann immer auch konkret um Widerstand gegen die, die zum Gesalbten und die zu Gott geh\u00f6ren, um sein Volk, sowohl im alten wie im neuen Bund. Gott selber ist ja nicht direkt anzugreifen ausser in Worten, und darum muss der Widerstand gegen ihn auch konkret, handgreiflich, werden im Angriff auf seinen irdischen Gesalbten, den K\u00f6nig auf dem Thron Davids, dann Jesus, und schliesslich auch auf die, die zu Gottes Volk geh\u00f6ren, die Israeliten damals in der Antike, und sowohl die Christen wie auch die Juden in der Zeit vom Neuen Testament an bis heute. So wahr wir Teil des Leibes Christi sind, k\u00f6nnen wir dem nicht entgehen, dass wir Zielscheibe des Widerstands gegen Christus, gegen den Gesalbten, werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Zug: Diese V\u00f6lker und ihre F\u00fchrer handeln gemeinsam in einer Vielzahl. Das sehen wir ganz konkret durch die Geschichte und auch heute immer wieder: Wenn es gegen den Staat geht, in dem die Glieder des alten Bundesvolkes ein sch\u00fctzendes Zuhause gefunden haben, Israel, finden sich regelm\u00e4ssig massive Mehrheiten etwa in der UNO oder auch in der EU, und es ist traurig und besch\u00e4mend zugleich zu sehen, dass auch die Schweizer Vertreter der Regierung in der UNO meistens Stellung gegen Israel beziehen. Wenn Mehrheiten von F\u00fchrern der V\u00f6lker in etwas einig werden, heisst das noch lange nicht, dass das eine gute Sache ist \u2013 auch wenn es nat\u00fcrlich immer so dargestellt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Letzte hier zu diesem zweiten Punkt, das Abwerfen der Bande.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Abwerfen der Bande scheint Freiheit zu bringen. Aber die Bande der Ordnungen Gottes sind genau das, was Freiheit bringt. Die medial verbreitete Rhetorik der s\u00e4kularen Staaten stellt die Dinge auf den Kopf: sie spricht von Freiheit da, wo keine ist, und will Ordnungen abwerfen da, wo sie f\u00fcr das Gedeihen des Lebens mit dem von Gott gesetzten, dem Menschen gem\u00e4ssen Mass an Freiheit notwendig ist. Die Ordnungen Gottes, die von seinen Feinden mit falscher negativer Tendenz als \u201eBande\u201c bezeichnet werden, sch\u00fctzen vor der \u00dcbergriffigkeit des menschlichen Strebens nach Macht \u00fcber andere und der Ausweitung des eigenen Besitzes oder der Steigerung des eigenen Genusses auf Kosten anderer. Gottes \u201eBande\u201c sind gute Bande, weil sie dem B\u00f6sen in uns Z\u00fcgel anlegen, und das Abwerfen dieser Bande l\u00e4sst dem B\u00f6sen freien Lauf, mit all den destruktiven Folgen, die das mit sich bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anwendung irref\u00fchrender Sprache ist nat\u00fcrlich nicht nur auf den Bereich \u201eFreiheit vs. Bande\u201c beschr\u00e4nkt. Sie ist das, was heute den Diskurs der Eliten weitreichend bestimmt, in guter Tradition mit totalit\u00e4ren Systemen der entfernteren und nicht so entfernten Vergangenheit:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Libert\u00e9, egalit\u00e9, fraternit\u00e9 \u2013 und schon endeten Tausende ganz \u201efreiheitlich\u201c, \u201eegalit\u00e4r\u201c und \u201ebr\u00fcderlich\u201c auf der Guillotine;<\/li>\n<li>die \u201eBefreiung\u201c und \u201eSelbstbestimmung\u201c der Arbeiterklassen \u2013 und schon wurden Millionen hinter einem eisernen Vorhang eingesperrt, Hundertausende verhungerten, und in grosser \u201eGleichberechtigung\u201c konnten die f\u00fcr Brot Schlange-stehenden Arbeiter zusehen, wie es sich die Apparatschiks in ihren Datschen gut gehen liessen. Sie wissen, man k\u00f6nnte die Liste endlos weiterf\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber eben, heute ist es nicht anders: Nur wenige zuf\u00e4llige Beispiele:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>\u201eSchutz der Demokratie\u201c, indem demokratische Wahlen allzu h\u00e4ufig manipuliert oder in Einzelf\u00e4llen auf die eine oder andere Art gar r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden;<\/li>\n<li>\u201eSchutz der Demokratie\u201c, indem Kritiker, die sich ganz im Rahmen der Gesetze bewegen, medial vernichtet oder eingesperrt werden, und Menschen, die f\u00fcr mehr direkte Demokratie eintreten, als \u201eGefahr f\u00fcr die Demokratie\u201c bezeichnet werden.<\/li>\n<li>\u201eKlimaschutz\u201c, indem bew\u00e4hrte Klima-freundliche Technologien entsorgt und durch nicht oder nur beschr\u00e4nkt funktionierende Alternativen ersetzt werden, die wenige reich und viele arm machen &#8211; aber Nichts-Besitzen ja gleichzeitig als befreiend gelobt wird.<\/li>\n<li>Oder als letztes Beispiel der st\u00e4ndige Kampf an allen Fronten gegen \u201eHass und Hetze\u201c und \u201eDesinformation\u201c, wo deutlich ist, dass diese Bezeichnungen ganz freih\u00e4ndig von oben denen umgeh\u00e4ngt werden, deren Ansichten man nicht mag, oft mit viel eigener Hetze vorgetragen und mit eigenen Behauptungen, die sich manchmal sofort, manchmal erst sp\u00e4ter als falsch herausstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier, die Liste k\u00f6nnte unendlich fortgesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage an uns am Schluss dieses zweiten Teils: Sind wir, in der einen oder anderen Art, mitbeteiligt an diesem Widerstand der V\u00f6lker und ihrer F\u00fchrer gegen Gott? Wo oder inwiefern sind wir Teil des Problems, und nicht Teil der L\u00f6sung?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Die Reaktion Gottes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sieht die Reaktion Gottes aus?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lachen und Spott sind das Erste. Das weist darauf hin, dass auch dann, wenn die Dinge hier auf Erden, soweit wir sie mit unseren Augen wahrnehmen k\u00f6nnen, schlecht und schlimm aussehen, vielleicht hoffnungslos, es bei Gott auch eine andere Dimension gibt: Dieser Widerstand gegen ihn, so tragische Auswirkungen er auf der irdischen Ebene auch haben mag, ist zugleich immer auch l\u00e4cherlich, weil er letztlich zu nichts f\u00fchren wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ist aber auch vom Zorn Gottes die Rede, und gegen Schluss auch vom Zorn seines Gesalbten. Die l\u00e4cherliche Sache ist also nicht nur leicht zu nehmen, sondern die, die sich gegen Gott stellen, bringen sich in die absolut f\u00fcrchterliche Gefahrenzone seines Zorns. Mit Gott ist nicht zu spa\u00dfen. Und das gilt nicht nur f\u00fcr die Zeit des alten Bundes, sondern auch f\u00fcr das Neue Testament.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott l\u00e4sst seinem Zorn aber nicht einfach freien Lauf, sondern er schickt in unserem Psalm eine Warnung voraus an die, die sich gegen ihn stellen, dass sie vielleicht aus der Zornlinie noch herausgenommen werden k\u00f6nnen. Und die Warnung heisst: Umkehren und sich ihm und seinem Gesalbten unterwerfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Reaktion Gottes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Herrschaft \u00fcber die widerspenstigen V\u00f6lker setzt Gott seinen Gesalbten ein. In der Geschichte war der erste Schritt dazu die Aufrichtung des Thrones Davids in Jerusalem. Nat\u00fcrlich haben weder David noch Salomo oder deren sp\u00e4tere Nachfolger \u00fcber die V\u00f6lker in ihrer Vollzahl geherrscht \u2013 aber w\u00e4hrend der Zeit Davids und Salomos doch \u00fcber einige.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber das Herrschen bzw. die Reaktion auf den Widerstand der V\u00f6lker war in der Zeit des Alten Testaments im Grossen und Ganzen von anderer, indirekter Art: durch das Vorbild, in das Gott sein Volk durch seine in der Tora gegebenen Ordnungen geformt hat. Und dieses Vorbild umfasst alle Lebensbereiche, wiederum bis hinein in das, was wir den politischen Bereich nennen, denken Sie nur an die Gesetze zum Rechtswesen, zu den \u00c4ltesten und zum K\u00f6nig, und die Ordnung des Verh\u00e4ltnisses zwischen K\u00f6nig und Priester, oder Regelungen zum Umgang mit Fremden. Von diesem Vorbild d\u00fcrfen wir selber lernen, viel mehr, als es normalerweise geschieht wegen der Geringachtung des Alten Testaments aufgrund des Missverst\u00e4ndnisses, dass es in weiten Teilen \u00fcberholt sei. Und dann, selber geformt vom biblischen Modell, vom Vorbild der Ordnungen sowohl im Alten wie im Neuen Testament, d\u00fcrfen wir zum Orientierungspunkt f\u00fcr die Menschen um uns herum, f\u00fcr die V\u00f6lker, werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Letzte zu diesem Punkt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott sagt dem Gesalbten die Herrschaft \u00fcber die Gesamtheit der V\u00f6lkerwelt zu. Das schliesst ein: Eine vor Gott richtige Einheit der V\u00f6lkerwelt kann es nur unter der Herrschaft des Gesalbten geben \u2013 und auf diese gehen wir zu. Das soll uns in allem Schweren und Dunklen Trost und Kraft sein: Die Herrschaft Gottes steht ausser Frage, er hat seinem Gesalbten die ganze Welt \u00fcbergeben, und er regiert unsichtbar bereits jetzt, und wird einmal seine Herrschaft ganz aufrichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die andere Seite, die f\u00fcr uns heute wichtig ist: Menschlich ist diese Einheit der V\u00f6lkerwelt nicht herzustellen in einer Weise, die vor Gott recht w\u00e4re. Die Geschichte ist voll von Versuchen, durch menschlich-politische Mittel diese Einheit herzustellen, und heute ist dieser Drang in neuer Weise ganz stark, weil f\u00fchrende Verantwortungstr\u00e4ger glauben oder behaupten, dass grosse Herausforderungen wie Klima, Pandemien, Migrationsstr\u00f6me oder Krieg und Frieden nur auf dem Weg einer weltumspannenden politischen Ordnung zu l\u00f6sen sind. In der Geschichte sehen wir, mit wie vielen Opfern verschiedener Art, ganz besonders auch in Form des Verlusts von Freiheit und der Ausl\u00f6schung von Menschenleben, solche Ambitionen verbunden waren. Und die Bibel gibt uns nur <em>ein<\/em> Beispiel einer zuk\u00fcnftigen menschlich hergestellten Einheit, n\u00e4mlich in Offenbarung 13, die Herrschaft des Antichristen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Wo sind wir? bzw.: Was sollen wir tun?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir mit offenen Augen um uns herumschauen, m\u00fcssen wir feststellen: Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit derer, die hier in der Schweiz und im \u00fcbrigen Westeuropa das Sagen haben und an den Schalthebeln der Macht sitzen, befinden sich auf einem Weg des Widerstands gegen Gott und seine Ordnungen \u2013 so wie es unser Psalm beschreibt. Und damit ist, weil wir zu Gott und seinem Gesalbten geh\u00f6ren, es unvermeidlich, dass auch <em>wir<\/em> in die Schusslinie geraten, mal mehr, mal weniger deutlich, mal auf diese Art, mal auf eine andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Situation d\u00fcrfen wir das tun, was der letzte Satz unseres Psalms sagt: Uns bergen in Gott, Zuflucht suchen bei ihm. Und das tun wir u.a. dadurch, dass wir uns ihn vor Augen halten, in seinem Lachen, Spott und Zorn \u00fcber die, die sich gegen ihn \u2013 und uns \u2013 stellen, und daran uns halten, dass <em>er<\/em> es ist, der regiert, wenn auch jetzt noch verborgen, und dass er zum Schluss den Widerstand brechen wird. Und wir tun es auch, indem wir tats\u00e4chlich immer wieder, bildlich gesprochen, das Radio oder den Fernseher ausschalten oder die Zeitung schliessen und uns nicht auffressen lassen von Meldungen zur Tagespolitik, und uns nicht abbringen lassen vom genauen Lernen des biblischen Wortes und vom Lob Gottes gemeinsam hier im Gottesdienst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas Zweites k\u00f6nnen wir tun: Diejenigen um uns herum dar\u00fcber aufkl\u00e4ren, wie gut und hilfreich die Ordnungen Gottes sind \u2013 was nat\u00fcrlich voraussetzt, dass wir sie selber gut kennen, und da auch jeder unterschiedlich im Bereich seines Wissens und seiner Lebenserfahrungen. Und dazu geh\u00f6rt dann auch das Gebet, dass unser Zeugnis von den guten Ordnungen Gottes Zugang findet zu den K\u00f6pfen und Herzen jedenfalls einiger, mit denen wir in Ber\u00fchrung kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Weiteres: Wir w\u00e4hlen und stimmen im politischen Bereich so, wie wir es als in \u00dcbereinstimmung mit Gottes Wort und seinen Ordnungen erkennen \u2013 und nicht nach anderen Kriterien, z.B. was in unserer Familie Tradition ist, was von meinem Umfeld akzeptiert wird, usw. <em>Ein<\/em> Kriterium wird dabei sein, wie sich eine Partei zu Israel verh\u00e4lt, und zu Freiheit von Religion und Meinung, mit ganz besonderer Ausrichtung auf die Frage, ob wir frei das Wort Gottes in der Bibel bezeugen und danach leben d\u00fcrfen. Nat\u00fcrlich sind das nicht die einzigen Kriterien, aber es sind wichtige \u2013 und ich denke Minimalanforderungen, die wir unbedingt einfordern, wenn jemand von uns Zustimmung erhalten m\u00f6chte oder ein \u00f6ffentliches bzw. politisches Amt bekleiden will und um unsere Stimme daf\u00fcr wirbt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit wir uns so verhalten k\u00f6nnen, ist es unerl\u00e4sslich, hinl\u00e4nglich Informationen zu sammeln. Ich muss es Ihnen so sagen: Das Schauen der Tagesschau oder das Lesen einer Mainstream-Zeitung reichen nicht; zu deutlich ist, dass es hier nicht prim\u00e4r um m\u00f6glichst neutrale Berichterstattung geht, sondern um Lenkung in eine bestimmte Richtung. Um welche Frage es auch geht, die Wahrnehmung verschiedener Perspektiven ist wichtig, und das erfordert eine gewisse Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Letzte, was wir tun k\u00f6nnen: beten! Beten daf\u00fcr, dass Gott helfen m\u00f6ge, solche F\u00fchrer, die sich beteiligen am Aufstand gegen ihn, seinen Gesalbten, seine Ordnungen, sein Volk, zu ersetzen durch andere, die sich ihm unterordnen. Beten weiter f\u00fcr die, die verfolgt werden um ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu Gott und seinem Gesalbten willen. Beten f\u00fcr das alte Bundesvolk Israel unter dem Druck, dem es praktisch konstant ausgesetzt ist, mit Feinden, die nichts weniger wollen als seine komplette Vernichtung \u2013 beten aber nicht nur f\u00fcr Bewahrung, sondern auch f\u00fcr die \u00d6ffnung der Augen f\u00fcr seinen Messias.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und schliesslich, \u00fcber das Gebet hinaus, da, wo es m\u00f6glich ist, auch praktischer Einsatz, in jedem Bereich zur F\u00f6rderung der guten Ordnungen Gottes, aber dann auch besonders der Einsatz f\u00fcr die, die um des Namens Gottes willen verfolgt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist damit alles gesagt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, ich komme nochmals auf die Frage am Schluss des zweiten Teils zur\u00fcck: Wenn wir auf die Worte des Psalms h\u00f6ren, m\u00fcssen wir uns fragen: Wo bin ich m\u00f6glicherweise selber Teil dieser Bewegung der V\u00f6lker und ihrer F\u00fchrer im Widerstand gegen Gott? M\u00f6ge unser Herr da, wo wir es nicht sehen, die Augen daf\u00fcr \u00f6ffnen; und m\u00f6ge er da, wo wir es sehen, aber wir uns selber davon nicht frei machen k\u00f6nnen, den Widerstand gegen ihn in uns selber brechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Anmerkungen des Administrators:<\/em><\/p>\n<p>Eine weitere Bibelarbeit zu Psalm 2 finden sich auch im Aufbruch 1-2024: Zum herunterladen bitte <a href=\"https:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/fileadmin\/PDFs\/aufbruch_1_2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> klicken.<\/p>\n<p>Weitere Beitr\u00e4ge von Prof. Markus Zehnder finden Sie <a href=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?author=169\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Nutzen Sie die untenstehenden Buttons zum Teilen! Danke!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psalm 2 Warum toben die Heiden und murren die V\u00f6lker so vergeblich? Die K\u00f6nige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: \u00bbLasset uns zerreissen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!\u00ab Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21275"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21275"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21275\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21281,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21275\/revisions\/21281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}