{"id":2127,"date":"2008-07-29T10:47:09","date_gmt":"2008-07-29T08:47:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2127"},"modified":"2009-09-04T15:23:32","modified_gmt":"2009-09-04T13:23:32","slug":"die-auflosung-der-geschlechterordnung-und-die-gender-ideologie-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=2127","title":{"rendered":"Die Aufl\u00f6sung der Geschlechterordnung und die Gender-Ideologie &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Die Aufl\u00f6sung der Geschlechterordnung<br \/>\nund die Gender-Ideologie &#8211; Teil I<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In einem vielbeachteten Artikel mit dem Titel \u201eGender Mainstreaming \u2013 Politische Geschlechtsumwandlung\u201c (1) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat vor einiger Zeit Volker Zastrow zum ersten Mal auf eine gesellschaftliche und politische Str\u00f6mung aufmerksam gemacht, von der bis dahin viele noch nie etwas geh\u00f6rt hatten.<!--more-->\u00a0Trotz des Aufsehens freilich, den dieser Artikel und weitere kritische und aufkl\u00e4rende Artikel in \u201eSpiegel\u201c, \u201eStern\u201c, \u201eCicero\u201c, aber auch in christlichen Medien wie \u201eidea\u201c und \u201epro\u201c, dann auch durch B\u00fccher wie \u201eDie Gender Revolution\u201c von Gabriele Kuby (2) erregte, gilt heute immer noch, wie eine Journalistin es einmal in einem Bild ausgedr\u00fcckt hat: Gender Mainstreaming ist wie ein U-Boot: Keiner wei\u00df genau, was es will, wohin es f\u00e4hrt und wann seine Ziele offen zu Tage treten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">I. Ein erster Teil dieses Aufsatzes ist dem Begriff \u201eGender\u201c sowie den dahinter stehenden Ideologien gewidmet. Wie kam es dazu, da\u00df die Gender-Ideologie heute zwar verdeckt und oft nicht auf den ersten Blick erkennbar aber doch omnipr\u00e4sent ist? Was sind die treibenden Kr\u00e4fte, was die Strategien?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">II. Als zweites werde ich einige Beispiele f\u00fcr Gender Mainstreaming \u2013 der Anwendung bzw. politischen Umsetzung der Gender-Ideologie \u2013 nennen und auf deren gesellschaftliche Auswirkungen eingehen. Wir werden dabei sehen, da\u00df Gender uns schon weit n\u00e4her ger\u00fcckt ist, als wir denken.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">III. Zum Schlu\u00df wollen wir einen Blick auf die konstruktiven Alternativen werfen, die wir der Gender-Ideologie entgegenhalten k\u00f6nnen. Als Christen wollen wir nicht nur Gefahren benennen, sondern auch Hilfen und L\u00f6sungen aufgreifen, die vor dem christlichen Menschenbild Bestand haben.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u00a0<strong>I. Begriff\/ Ideologien<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beginnen wir mit der Definition des Begriffs \u201eGender\u201c: Das englische Wort \u201egender\u201c stammt von lateinisch \u201egenus\u201c. \u201eGenus\u201c meint auch im deutschen \u201eGeschlecht\u201c als grammatikalische Klassifikation. So unterscheiden wir bei den Substantiven zwischen Maskulinum, Femininum und Neutrum und sprechen z. B. von \u201eder Sonne\u201c und \u201edem Mond\u201c, die ja beide kein nat\u00fcrliches, wohl aber ein grammatisches Geschlecht haben. Das Wort \u201eGender\u201c hat inzwischen jedoch eine von der Grammatik abgel\u00f6ste, erweiterte Bedeutung angenommen und steht als Synonym f\u00fcr \u201esoziales Geschlecht\u201c. Dem gegen\u00fcber steht der Begriff \u201esex\u201c (von lateinisch \u201esexus\u201c) f\u00fcr das nat\u00fcrliche, biologische Geschlecht. Zunehmend gilt dabei, da\u00df \u201esex\u201c und \u201egender\u201c, also biologisches und soziales Geschlecht voneinander abgel\u00f6st werden, nicht mehr zusammengesehen werden, sondern unverbunden nebeneinander stehen, ja sogar in Opposition zueinander geraten. In der Gender-Ideologie kommt so von vornherein eine gesch\u00f6pfliche Ganzheit von Leib, Seele und Geist nicht mehr vor. Mit anderen Worten: das j\u00fcdisch-christliche Menschenbild, das von zwei Geschlechtern spricht, wobei das biologische m\u00e4nnliche bzw. weibliche Geschlecht je eng verwoben ist mit dem geistig-seelischen Wesen von Mann und Frau, hat gem\u00e4\u00df der Gender-Ideologie ausgedient. Vielmehr soll das soziale Geschlecht, also Gender, ver\u00e4nderbar und w\u00e4hlbar sein, und das biologische Geschlecht einer Person wird zunehmend irrelevant. Damit kennt Gender auch keine Erg\u00e4nzungsf\u00e4higkeit oder Erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftigkeit und Verwiesenheit der beiden Geschlechter aufeinander, wie sie in der j\u00fcdisch-christlichen Anthropologie deutlich wird:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In 1. Mose 1,2 (3) hei\u00dft es: \u201eGott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.\u201c Der Mensch als Mann und Frau gemeinsam sind also zum Bild Gottes geschaffen.(4) Mann und Frau zusammen sollen sich die Erde untertan machen und sie bev\u00f6lkern und damit gilt: Erst Mann und Frau zusammen haben eine Zukunft. Wie kam es dazu, da\u00df Gender \u2013 flie\u00dfend und nicht \u00fcber sich selbst hinausweisend, nicht an biologische Vorgaben gebunden, selbst w\u00e4hlbar \u2013 die bisher allgemein unhinterfragte j\u00fcdisch-christliche Anthropologie abl\u00f6sen konnte; diese spricht von Geschlecht als nicht in der eigenen Verf\u00fcgbarkeit, als polar m\u00e4nnlich und weiblich, sich erg\u00e4nzend und korrespondierend mit der Biologie?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine erste Antwort auf diese Frage kann bei den Vordenkerinnen des radikalen Feminismus und der von ihnen zumindest implizit propagierten Leibfeindlichkeit gefunden werden. Aber auch marxistisches Gedankengut und Thesen des Dekonstruktivismus, finden wir in der Gender-Ideologie wieder. Als Einstieg in eine kurze geistesgeschichtliche Analyse der Gender-Bewegung kann ein Zitat von Simone de Beauvoir dienen, einer der bekanntesten Feministinnen des letzten Jahrhunderts und Lebensgef\u00e4hrtin Jean Paul Sartres: Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es. Keine biologische, psychische oder \u00f6konomische Bestimmung legt die Gestalt fest, die der weibliche Mensch in der Gesellschaft annimmt. Die gesamte Zivilisation bringt dieses als weiblich qualifizierte Zwischenprodukt zwischen dem Mann und dem Kastraten hervor.(5) Beauvoir verneint hier eine selbst\u00e4ndige Existenz der Frau als Frau. Die Frau sei zur Frau erst durch gesellschaftliche Kr\u00e4fte gemacht, also in ihrem Frausein eigentlich nur Objekt und damit unfrei und nicht Subjekt und freies Individuum.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diese nicht nur von Simone de Beauvoir zum zentralen Thema des Feminismus erhobene These der \u201eUnfreiheit und Unterdr\u00fcckung der Frau\u201c ist dem Marxismus entlehnt. So schreibt Friedrich Engels: In einem alten, 1846 von Marx und mir ausgearbeiteten, ungedruckten Manuskript finde ich: \u201aDie erste Teilung der Arbeit ist die von Mann und Weib zur Kinderzeugung.\u2019 Und heute kann ich hinzusetzen: Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, f\u00e4llt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdr\u00fcckung mit der des weiblichen Geschlechts durch das m\u00e4nnliche.(6) Marx und Engels sprechen \u2013 wie auch die Feministinnen \u2013 von einer universalen Unterdr\u00fcckung der Frau durch den Mann und sehen die Mann-Frau-Einzelehe als Ursprung und Urtypus aller Unterdr\u00fcckung. Die nat\u00fcrlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau, hei\u00dft es bei Marx und Engels, f\u00fchrten zur ersten Arbeitsteilung basierend auf dem Merkmal Geschlecht, und diese Unterschiede seien der Ursprung aller weiteren Teilungen in \u00f6konomische und kulturelle Klassen. Wenn die erste Klassenteilung, auf der alle \u00fcbrige Klassenteilung und damit alle Ungerechtigkeit \u00fcberhaupt fu\u00dften, auf das Merkmal \u201eGeschlecht\u201c zur\u00fcckgingen, liege der Schlu\u00df nahe, da\u00df ihre Ursache, \u2013 das Geschlecht \u2013 beseitigt werden m\u00fcsse. Dies ist auch die Ansicht der Gender-Ideologen: Um Befreiung f\u00fcr die Frau zu erreichen, mu\u00df der Mensch grunds\u00e4tzlich von der \u201eKlasse des Geschlechts\u201c, d.h. von der Mann-Frau-Einteilung, befreit werden. Wenn die Unterschiede zwischen Frau und Mann Ursprung aller Ungerechtigkeit sind, mu\u00df das Ziel eine \u201eGleichheit\u201c sein, in der alle Unterschiede beseitigt werden. Die Formel des Marxismus und aller sich auf ihn st\u00fctzenden Ideologien lautet darum: Verschieden ist ungleich, und ungleich ist ungerecht.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Am deutlichsten \u00e4u\u00dfern sich nun aber schwer zu bestreitende Unterschiede zwischen Mann und Frau in ihrer Leiblichkeit und in der spezifischen F\u00e4higkeit der Frau zur Mutterschaft. Bereits Simone de Beauvoir greift dieses zentrale Thema auf und nennt die Schmerzen der Schwangerschaft ein \u201eschweres L\u00f6segeld\u201c f\u00fcr ein \u201ekurzes, ungewisses Vergn\u00fcgen\u201c. Schwangerschaft sei ein Drama, der F\u00f6tus sei gleichzeitig ein Teil des eigenen K\u00f6rpers aber auch ein Parasit, der auf Kosten der Frau lebe. Andere prominente Vertreterinnen der Gender-Ideologie wie die deutsche Alice Schwarzer und die Amerikanerinnen Kate Millet und Shulamit Firestone \u00e4u\u00dfern sich \u00e4hnlich: \u201e\u2019Ich gratuliere mir jeden Tag dazu, da\u00df ich keine Kinder habe\u2019, verk\u00fcndete \u201aMutter\u2019 Simone de Beauvoir ihren unschl\u00fcssigen T\u00f6chtern. \u201aIch denke nicht daran, der Gesellschaft ein Kind zu schenken!\u2019 rief die getreue Alice Schwarzer. Kate Millett definierte Mutterschaft als einen Zustand, der Frauen auf Grund ihrer Anatomie hindere, ein freier Mensch zu sein, und Shulamit Firestone nannte Schwangerschaft barbarisch, eine Verunstaltung des K\u00f6rpers zugunsten des Fortbestehens der Gattung.\u201c (7) Diese feministischen Philosophinnen und Aktivistinnen sehen in der weiblichen Fruchtbarkeit, in diesem zentralen Unterschied zum Mann, ausschlie\u00dflich Einschr\u00e4nkung und Last. Das heranwachsende Kind bezeichnen sie als Parasiten, als R\u00e4uber der eigenen Freiheit, und was einmal \u201eguter Hoffnung sein\u201c bedeutete, wird vom feministischen Blickwinkel her zur \u201eBarbarei\u201c degradiert. Diese offene Leibfeindlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch den Gender-Feminismus und m\u00fcndet zuletzt in den heutigen Gender-Begriff, der das biologische Geschlecht \u00fcberhaupt leugnet.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Bedenken wir dabei: Schwangerschaft und Mutterschaft nennt auch die Bibel in der Situation nach dem S\u00fcndenfall eine Last f\u00fcr die Frau, aber gleichzeitig sind und bleiben Kinder aus biblischer Sicht schon vor dem Fall ein Segen.(8) Sie sind Gabe und Aufgabe zugleich. Und eine Abwertung des Leibes als solchen findet sich in der Bibel nicht. Die gender-feministische Sicht auf den Leib und die Geschlechtlichkeit des Menschen ist dagegen klar abwertend, wohl gerade auch deshalb weil sich in der Geschlechtlichkeit die Unterschiedlichkeit \u2013 und damit gem\u00e4\u00df dem bereits genannten marxistischen Ansatz die \u201eUngerechtigkeit\u201c \u2013 am offensichtlichsten \u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Seit den 90-er Jahren arbeitet darum \u2013 im Anschlu\u00df an andere Theorien der \u201eDekonstruktion\u201c, die vor allem aus der neueren franz\u00f6sischen Philosophie und Literaturwissenschaft stammen \u2013 der feministische \u201eDekonstruktivismus\u201c an Theorien, die darlegen sollen, da\u00df Geschlecht nicht ein biologisches Faktum, also gegeben, sondern grunds\u00e4tzlich durch die Gesellschaft und die Sprache konstruiert sei. Judith Butler, Professorin f\u00fcr Rhetorik in Berkeley, eine Wortf\u00fchrerin der Geschlechterdekonstruktion geht in einem ihrer B\u00fccher der Frage nach: Wie kann man am besten die Geschlechter-Kategorien st\u00f6ren, die die Geschlechter-Hierarchie und die Zwangsheterosexualit\u00e4t st\u00fctzen.(9)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die beiden Geschlechter, die nur zusammen auf nat\u00fcrliche Weise den Fortbestand der Menschheit sichern k\u00f6nnen und darum eindeutig f\u00fcr eine Vorrangstellung der Heterosexualit\u00e4t gegen\u00fcber anderen Lebensformen sprechen, sind Butlers Ansatzpunkt ihres Dekonstruktivismus. Nach Butlers Meinung ist unser Leben, ist die gesamte Wirklichkeit nur eine Konstruktion aus gesellschaftlichen Normen und Sprache. Alles sei deshalb ver\u00e4nderbar und k\u00f6nne de-konstruiert werden. Sie folgert aus ihrer Theorie, da\u00df es jenseits von Sprache und Deutung der Kulturen auch keine nat\u00fcrlichen Geschlechter g\u00e4be. Die nat\u00fcrliche Differenz zwischen den Geschlechtern sei ebenso ein kulturelles Produkt wie das soziale Geschlecht. Frausein\/Mannsein sei, wie es Butler formuliert, eine \u201ekulturelle Performanz und Inszenierung&#8220;, nicht eine \u201enat\u00fcrliche Tatsache&#8220;. So deutet sie auch den Umstand, da\u00df Menschen homo-, bi- und transsexuell leben, als Beweis daf\u00fcr, da\u00df auch Heterosexualit\u00e4t nur ein Zufallsprodukt von Kultur und Sprache und letztlich eine \u201ePerformanz\u201c unter vielen sei.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Schw\u00e4chen dieser Sicht werden sehr deutlich, wenn Butler sie auf die Realit\u00e4t anwendet: Sie bestreitet z. B., da\u00df ein K\u00f6rper, durch seine Bef\u00e4higung schwanger zu werden, als weiblich definiert werden k\u00f6nne. Diese Bestimmung sei nichts anderes als eine soziale Norm, welche die Reproduktion als entscheidendes Merkmal der geschlechtlichen Identit\u00e4t willk\u00fcrlich festlege. Eine Person m\u00fcsse ihre individuelle Identit\u00e4t, die geschlechtliche Identit\u00e4t inbegriffen, jederzeit frei w\u00e4hlen und ohne R\u00fccksicht auf soziale Normen formen k\u00f6nnen. Nur so k\u00f6nne die Zwangsheterosexualit\u00e4t und die damit verbundene Unterdr\u00fcckung der Frau endg\u00fcltig abgeschafft werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diese Ideologie leugnet eine Sch\u00f6pfung sowie Berufung und Ziele des Menschen im Sinne von 1. Mose 1, 27f. Anstelle der zutiefst im Menschen verwurzelten Anlage zur Transzendenz, der F\u00e4higkeit, \u00fcber sich hinauswachsen zu Gott hin und sich erg\u00e4nzen zu lassen vom andern Geschlecht, tritt im Dekonstruktivismus ein Ich, das des andern nicht bedarf, das sich v\u00f6llig unabh\u00e4ngig vom andern immer wieder neu entwerfen kann und mu\u00df. Eine nat\u00fcrliche Folge der Berufung zur Gemeinschaft und Erg\u00e4nzung wie in 1. Mose beschrieben, ist die Gabe und Aufgabe Kinder zu bekommen und eine Familie zu gr\u00fcnden und damit im weitesten Sinne Gesellschaften zu bilden. Anstelle dieser gesellschaftlichen Netze, die durch die Bindung zwischen Menschen in der Familie und zwischen den Generationen gekn\u00fcpft werden, steht als die Folge eines konsequenten Dekonstruktivismus eine Vereinzelung der Menschen. Die Zukunft ist dabei nicht im Blick; allerh\u00f6chstens spricht man von Kinder-Erzeugung mittels Reproduktionstechnik.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ich ziehe ein erstes Fazit: Wir sehen, da\u00df das Menschenbild der Gender-Ideologie sich kontr\u00e4r zur j\u00fcdisch-christlichen Anthropologie verh\u00e4lt und von verschiedenen geistigen Str\u00f6mungen und Ideologien mitgepr\u00e4gt ist, haupts\u00e4chlich: vom Marxismus, der die nat\u00fcrlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau als erste Klassenteilung verurteilt und darum alles, was zum Merkmal \u201eGeschlecht\u201c geh\u00f6rt, als ungleich und daher ungerecht definiert und deshalb im Sinne der Gender-Ideologie jegliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern leugnet und von einem radikalen Gender-Feminismus, der alles Leibliche abwertet und der deshalb der gesellschaftlich gepr\u00e4gten \u201esozialen Rolle\u201c, dem \u201eGender\u201c, das angeblich frei w\u00e4hlbar ist, gegen\u00fcber dem biologischen Geschlecht den absoluten Vorrang gibt, und schlie\u00dflich von einem Dekonstruktivismus, der belegen will, da\u00df es ein biologisches Geschlecht \u00fcberhaupt nicht g\u00e4be. Aus dieser Ideologie ist Geschlecht etwas kulturell Angelerntes, sprachlich Konstruiertes, das erfunden wurde, um die Heterosexualit\u00e4t und damit die Unterdr\u00fcckung \u201eder Frau\u201c aufrechtzuerhalten. \u201eFreiheit\u201c von dieser Unterdr\u00fcckung gibt es nur, wo die Wirklichkeit umgedeutet wird: Die Kategorie Geschlecht gibt es nicht, es ist nur ein Konstrukt, quasi eine \u201efixe Idee\u201c.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine weitere tonangebende Gender-Feministin, Susan Okin, bringt diese Theorien insgesamt auf den Punkt: Eine gerechte Zukunft w\u00e4re eine Zukunft ohne genitale Unterschiede. In ihren gesellschaftlichen Strukturen und Praktiken h\u00e4tte das eigene Geschlecht nicht mehr Relevanz als die Farbe der Augen oder die L\u00e4nge der Zehen. Es w\u00fcrden keine Vermutungen \u00fcber \u201am\u00e4nnliche\u2019 und \u201aweibliche\u2019 Rollen ge\u00e4u\u00dfert&#8230;(10)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Gender-Ideologie sieht den Menschen als Machwerk seiner eigenen Vorstellungen und propagiert die absolute Auswechselbarkeit von Frau und Mann und die \u201eVeruneindeutigung\u201c von Geschlecht. Diese Ideen flie\u00dfen heute nun aber fast unbemerkt nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch in der EU, ja in weltweit agierenden Institutionen \u2013 wie der UNO \u2013 in Richtlinien und Gesetzestexte ein. Gender soll nach Vorstellung seiner Verfechter keine Idee von wenigen bleiben, sondern in den \u201eMainstream\u201c (11) kommen: d. h. Gender soll alle gesellschaftlichen Bereiche bestimmen und damit zunehmend uns alle betreffen. Mit dem Organisationsprinzip \u201eGender Mainstreaming\u201c soll die Gender-Ideologie mit der \u201eTop-down-Strategie\u201c (12) \u2013 also politisch von oben nach unten diktiert \u2013 in die Gesellschaft eingef\u00fchrt werden. Wie dabei die Freiheit des Menschen durch Gender Mainstreaming bis in den privatesten Bereich der Familie hinein kontrolliert und mitbestimmt werden soll, wie die praktischen Ziele von Gender Mainstreaming aussehen und was sie f\u00fcr unsere Zukunft, aber auch die Zukunft unserer Kinder bedeuten k\u00f6nnen, soll nun an einigen Beispielen sichtbar gemacht werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>II. Umsetzung von Gender Mainstreaming<br \/>\nund gesellschaftliche Auswirkung<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den politischen Auftakt f\u00fcr Gender Mainstreaming gab im Jahre 1995 die UNO-Weltfrauenkonferenz und danach die UNO-Generalversammlung, die eine Resolution verabschiedete, welche die Gender-Ideologie f\u00fcr alle Ma\u00dfnahmen und Programme der UNO verpflichtend gemacht hat.(13) Seither sind zahlreiche weitere Richtlinien und Gesetze im Sinne von \u201eGender\u201c auch in Deutschland eingef\u00fchrt worden. Um nur ein wichtiges Beispiel zu nennen: Im Jahr 2000, in der \u00c4ra-Schr\u00f6der, wurde in \u00a7 2 der Gemeinsamen Gesch\u00e4ftsordnung der Bundesministerien die Verpflichtung festgelegt, den Gender Mainstreaming-Ansatz bei allen politischen, normgebenden und verwaltenden Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung zu beachten.(14) Eine solche Festlegung an oberster Stelle bleibt nicht ohne Auswirkungen. Die Gender-Ideologie ist jetzt nicht l\u00e4nger ein akademisches Glasperlenspiel. Sie geht in das Leben der Menschen \u00fcber. Insbesondere in drei Bereichen soll dabei Gender-Mainstreaming nach dem Willen ihrer Verfechter praktische Auswirkungen zeigen: in der Einf\u00fchrung einer verpflichtenden statistischen Gleichheit von Mann und Frau in allen Lebens- und Aufgabenbereichen, in der Abwertung der m\u00fctterlichen bzw. elterlichen Erziehung der Kinder und der Propagierung von Fremdbetreuung mit dem \u00f6konomischen Ziel, Frauen als sozialabgabenpflichtige Arbeiterinnen zu nutzen; gleichzeitig wird weltweit unter den irref\u00fchrenden Begriffen \u201eF\u00f6rderung von reproduktiven Rechten\u201c und \u201egender equality\u201c (Gleichstellung) die totale Freigabe der vorgeburtlichen Kindst\u00f6tung propagiert, um Frauen als Arbeiterinnen am Arbeitsmarkt zu erhalten und in staatlichen und gesetzlichen Umerziehungsma\u00dfnahmen gegen sogenannte Geschlechterstereotype.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beginnen wir mit dem ersten Punkt: Fast immer werden Gender Mainstreaming und Gleichberechtigung in einem Atemzug genannt. Der Gleichheitsbegriff, der von Gender-Ideologen vertreten wird, ist jedoch nicht der des Grundgesetzes. Es geht nicht mehr um Rechtsgleichheit sondern um eine quantitative statistische Gleichheit, um eine verpflichtende 50\/50 (Mann-Frau)-Quotengleichheit f\u00fcr alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Dahinter steht die Gender-Ideologie, also die Vorstellung, es g\u00e4be keine Unterschiede zwischen Mann und Frau, die sich auch in unterschiedlichen F\u00e4higkeiten und Begabungen und daran ankn\u00fcpfenden Unterschieden z. B. in der Berufswahl \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnten. Auf dem Weltfrauentag im M\u00e4rz 2007 forderte die stellvertretende UN-Generalsekret\u00e4rin Asha-Rose Migiro eine verpflichtende 50\/50-Quoten-Gleichheit f\u00fcr alle M\u00e4nner und Frauen in der UNO bez\u00fcglich aller Berufpositionen und Lebensbereiche.(15) Insbesondere der Anteil der erwerbst\u00e4tigen Frauen soll erh\u00f6ht werden, um irgendwann die utopische 50-Prozent Quote zu erreichen. Obwohl eine Mehrheit der Frauen mit Kindern gem\u00e4\u00df einer Umfrage vom M\u00e4rz 2007 (16) sich w\u00fcnscht, die ersten Jahre bei ihren Kindern zu bleiben, wird immer wieder behauptet, die Frauenerwerbst\u00e4tigkeit w\u00fcrde um der \u201eTeilhabe\u201c der Frauen willen gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Allerdings zeigen sich schon hier sehr schnell Ambivalenzen, die darauf schlie\u00dfen lassen, da\u00df es nicht alleine um die wirklichen oder angeblichen Interessen von Frauen geht. Befa\u00dft man sich beispielsweise mit den Gender Mainstreaming-Berichten der EU, tauchen hier interessanterweise in erster Linie \u00f6konomische Gr\u00fcnde f\u00fcr die sogenannte Gleichstellung auf. Durch die \u00dcberalterung bzw. Unterj\u00fcngung der Gesellschaft steigt die Zahl der \u00e4lteren Rentenbezieher im Verh\u00e4ltnis zur j\u00fcngeren rentenversicherungspflichtigen Bev\u00f6lkerung \u00fcberproportional. Die sozialen Sicherungssysteme sind damit zunehmend gef\u00e4hrdet. Gem\u00e4\u00df den EU-Vorgaben soll die Erh\u00f6hung der Frauenerwerbsquote ein Mittel sein, den Mangel an gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften einzud\u00e4mmen und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer zu erh\u00f6hen.(17) Mit anderen Worten, die Frau wird in der Arbeitswelt gebraucht, weil sie so dem Staat Steuern bringt und die Wirtschaft ankurbelt. Diese Rechnung geht langfristig nat\u00fcrlich nur auf, wenn die erwerbst\u00e4tigen Frauen trotzdem Kinder geb\u00e4ren \u2013 darum wird heute mit Vehemenz \u201edie Vereinbarkeit von Familie und Beruf\u201c gefordert und staatlich gef\u00f6rdert. So sollen insbesondere Frauen, die im EU-Bericht despektierlich auch als \u201eHumankapital\u201c (18) bezeichnet werden, das es zu aktivieren gilt, f\u00fcr die L\u00f6sung wirtschaftlich- und sozialpolitischer Probleme in die Bresche springen. Verkauft wird diese Mogelpackung den Betreffenden aber als \u201egleichberechtigte Beteiligung am Arbeitsmarkt\u201c. So wird aus der Wahlm\u00f6glichkeit, einer Berufst\u00e4tigkeit nachzugehen oder ganz zu Hause zu sein, sehr bald eine Erwartung von Staat und Gesellschaft gegen\u00fcber Frauen, da\u00df sie mit oder ohne Kinder einer sozialabgabenpflichtigen Erwerbst\u00e4tigkeit nachzugehen haben. Zunehmend m\u00fcssen sich darum M\u00fctter f\u00fcr ihre unbezahlte Familienarbeit rechtfertigen. Sie fehlen nach Ansicht des auch staatlich gef\u00f6rderten \u00d6konomismus, der sich der Gender-Ideologie mit ihren abstrakten Gleichheitsvorstellungen bedient, am bezahlten Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Arbeit in der Familie wird dadurch mi\u00dfachtet und abgewertet. Familie ist idealerweise der Raum in dem Beziehung und zweckfreies Sein als Voraussetzungen f\u00fcr eine gesunde Identit\u00e4t gelebt werden. Solidarit\u00e4t und F\u00fcrsorge werden in der Familie an Kinder weitergegeben. Wo der Staat unter der Pr\u00e4misse von Gender Mainstreaming und \u00d6konomie zunehmend in diesen Raum eingreift, werden Kinder Konkurrenz, Leistungsdruck und Entsolidarisierung &#8211; die Gesetze der \u00d6konomie buchst\u00e4blich am eigenen Leibe lernen. Die n\u00e4chste Generation wird so voraussichtlich mit instabileren Menschen und einem Manko an Solidarit\u00e4t leben m\u00fcssen, die sich ein Staat eigentlich nicht leisten kann.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zur Durchsetzung der verpflichtenden statistischen Gleichheit wird neben der \u00dcbernahme der Kinderf\u00fcrsorge durch den Staat auch die v\u00f6llige Freigabe der Abtreibung weltweit gef\u00f6rdert. Diese beiden Strategien widersprechen einander nur scheinbar. Beide dienen dem kurzfristigen Ziel, da\u00df Frauen zur Erwerbst\u00e4tigkeit und damit als Steuerzahler dem Staat v\u00f6llig zur Verf\u00fcgung stehen. F\u00fcr die Verfechter von Gender Mainstreaming sind also bereits Schwangerschaft und Geburt potentielle St\u00f6rfaktoren f\u00fcr die sogenannte Gleichstellung. Dieselben Organisationen und staatlichen Stellen, die auch die Gender-Ideologie vorantreiben, f\u00fchren den Kampf um die weltweite Straffreigabe von Abtreibung unter dem Decknamen der \u201ereproduktiven und sexuellen Gesundheit und damit verbundenen Rechten\u201c. Ich nenne dazu Beispiele: In einer Brosch\u00fcre der Bundesregierung f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Entwicklungsl\u00e4ndern wird Abtreibung als Ma\u00dfnahme zur F\u00f6rderung von Frauen in den Armutsgebieten der Welt genannt.(19) So gab Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul vom Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nachdem Nicaragua in einem demokratisch beschlossenen Gesetz die Abtreibung verboten hatte bekannt: Die internationale Gebergemeinschaft hat Daniel Ortega [nicaraguanischer Pr\u00e4sident, sic.] unmi\u00dfverst\u00e4ndlich deutlich gemacht, da\u00df es zu Konsequenzen in der weiteren Zusammenarbeit mit seinem Land kommen wird, wenn das Gesetz nicht ge\u00e4ndert wird.(20)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die hier leitenden Ziele \u2013 Gender Mainstreaming, Recht auf \u201esexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Gesundheit\u201c als geeignet zur Bek\u00e4mpfung der Weltarmut und die F\u00f6rderung von Gleichberechtigung \u2013 finden sich auch in den sogenannten \u201eMilleniumszielen\u201c der UNO (21) wieder. Diesen \u201eMilleniumszielen\u201c haben sich leider auch verschiedene evangelikale Gruppen, denen diese Problematik wohl nicht bekannt ist, in der sogenannten \u201eMicha-Initiative\u201c angeschlossen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ein weiteres Beispiel: Die globale Initiative \u201eDeliver Now for Women and Children\u201c (22), zu der unter anderem International Planned Parenthood Federation (IPPF) und Entwicklungsorganisationen der Regierungen der USA, Gro\u00dfbritannien, Kanada und Bangladesch wie auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Bev\u00f6lkerungsfond der Vereinten Nationen (UNFPA) und Unicef, das Kinderhilfswerk der UNO geh\u00f6ren, lud im Oktober 2007 zu einem Kongre\u00df in London ein. Die Initiative warb f\u00fcr den Kongre\u00df mit \u201eGender Equality\u201c, also mit mehr Gerechtigkeit f\u00fcr Frauen. Schwerpunktm\u00e4\u00dfig wurde an der Tagung aber die Legalisierung von Abtreibung verhandelt. Bei dieser Abtreibungskampagne scheute sich \u201eDeliver Now for Women and Children\u201c nicht, unlautere Methoden anzuwenden. M\u00fcttersterblichkeit wurde in einem Atemzug mit \u201eunsicheren\u201c Abtreibungen genannt und die Legalisierung von Abtreibung als ad\u00e4quates Mittel zur Senkung der M\u00fcttersterblichkeit hingestellt. Ein Zusammenhang zwischen M\u00fcttersterblichkeit und \u201eunsicherer\u201c Abtreibung kann allerdings nicht nachgewiesen werden. Statt dessen nennt ein vom UNFPA 2004 ver\u00f6ffentlichter Bericht als die wichtigsten Ma\u00dfnahmen zur Senkung der M\u00fcttersterblichkeit die Anwesenheit von ausgebildetem Geburtshilfepersonal und der Zugang zu gyn\u00e4kologischer Notfallversorgung, die auch saubere Blutkonserven einschlie\u00dft. Trotzdem warben 35 der 98 Veranstaltungen der Londoner Tagung f\u00fcr vorgeburtliche Kindst\u00f6tung. Lediglich zwei Veranstaltungen thematisierten die Gesundheitsvorsorge f\u00fcr Neugeborene. Im Kongre\u00dfprogramm suchte man im \u00fcbrigen vergeblich nach Beitr\u00e4gen zur Kindersterblichkeit, Ern\u00e4hrungsberatung und Unterst\u00fctzung bei der Pflege und Gesundheitsvorsorge von Kleinkindern.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine Legalisierung von Abtreibung ist in jedem Fall der falsche Weg, um die Gesundheit f\u00fcr M\u00fctter und Neugeborene zu unterst\u00fctzen und Frauen auf geeignete Weise zu f\u00f6rdern und damit Gleichberechtigung voranzutreiben. Legale Abtreibung hei\u00dft nie sichere Abtreibung. Eine Abtreibung bezahlt das Kind immer mit seinem Leben und die Mutter mit physischen, emotionalen und psychischen Beeintr\u00e4chtigungen, dem Post-Abortion-Syndrom (PAS), vor dem sie im Normalfall nicht gewarnt wird.(23)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Aber nicht nur gegen Ungeborene, sondern auch gegen geborene Kinder richtet sich die Politik des Gender-Mainstreaming. Fast 70 Prozent der Frauen \u00e4u\u00dferten, wie bereits erw\u00e4hnt, gem\u00e4\u00df einer Umfrage im M\u00e4rz 2007 den Wunsch, ihr Kind bis zu drei Jahren nach der Geburt selbst zu betreuen, wenn ein Wiedereinstieg ins Berufsleben nach drei Jahren garantiert w\u00e4re.(24) Auch eine Studie der Bundesregierung von 2005 (25) kommt zum Ergebnis, da\u00df \u00fcber 60 Prozent der Frauen in Deutschland eine Teilzeitstelle einer Vollbesch\u00e4ftigung bevorzugen w\u00fcrden. Durch die Einf\u00fchrung des einj\u00e4hrigen Elterngeldes wird ihnen jedoch politisch die Wiederaufnahme der vollen Erwerbst\u00e4tigkeit bereits nach einem Jahr nach der Geburt nahegelegt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wie die Ergebnisse der kinderpsychologischen Bindungsforschung \u2013 diese thematisiert die Identit\u00e4tsentwicklung im Kleinstkindalter \u2013 zeigen, brauchen Kinder besonders in den ersten drei Lebensjahren eine intensive Bindung zur Mutter. Auf die fundamentale Bedeutung dieser Bindung verweist der Frankfurter Appell des Familiennetzwerkes, der von renommierten Bindungsforschern und P\u00e4diatern wie Prof. Dr. Johannes Pechstein, Sir Richard Bowlby, Prof. Dr. Gordon Neufeld, Dr. Steve Biddulph und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Theodor Hellbr\u00fcgge unterzeichnet wurde. Darin hei\u00dft es: Die Zuverl\u00e4ssigkeit und Dauerhaftigkeit dieser Bindung (intensive Mutter-Kind-Bindung in den ersten drei Jahren sic.) pr\u00e4gt nachweislich in hohem Ma\u00dfe die emotionale, geistige und soziale Entwicklung f\u00fcr das ganze Leben. Mutterentbehrung in den ersten drei Lebensjahren gef\u00e4hrdet die st\u00f6rungsfreie Entwicklung des Kindes. Daher d\u00fcrfen Eltern aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht gedr\u00e4ngt werden, ihr unter dreij\u00e4hriges Kind fremd betreuen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wenn dennoch au\u00dferfamili\u00e4re F\u00fcrsorge notwendig wird, ist der Betreuung durch eine vertraute Tagesmutter-\/vater der Vorzug zu geben. Denn neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen: Krippenerziehung war und ist Risikoerziehung. Wenn Krippenbetreuung unvermeidlich ist, sollte ein Betreuungsschl\u00fcssel von drei Babys\/Kleinstkindern pro Erzieherin und eine mehrmonatige Eingew\u00f6hnungszeit mit der Mutter gew\u00e4hrleistet sein. Wir appellieren an die Gesellschaft, M\u00fctter und V\u00e4ter in dem entscheidenden prim\u00e4ren Bindungsproze\u00df mit ihrem Kind zu unterst\u00fctzen. Der Staat ist aufgefordert, Eltern und Kindern gen\u00fcgend Zeit und Geld zu belassen, bzw. zur Verf\u00fcgung zu stellen, um jedem Kind die ersten drei Lebensjahre in seiner Familie zu erm\u00f6glichen.(26)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das sind eindeutige Worte von erfahrenen Spezialisten! Die Gender-Ideologie treibt trotzdem die Verstaatlichung der Erziehung, die wir heute in Deutschland erleben immer weiter voran. Doch trotz staatlicher Umerziehungsversuche und finanzieller Anreize lassen sich viele Eltern nicht umstimmen. Sie regeln die Betreuung ihrer Kinder, indem sie intuitiv oder auch bewu\u00dft eine l\u00e4ngere Babyphase meist der Mutter einplanen und der Vater in dieser Zeit allein f\u00fcr das Familieneinkommen sorgt. Wo Eltern sich f\u00fcr ein solches Erg\u00e4nzungsmodell von Frau und Mann entscheiden, will die Bundesregierung nun eingreifen. In einem Bericht der Bundesregierung zu diesem Erg\u00e4nzungsmodell ist folgender Kommentar zu lesen: H\u00e4ufig treffen Elternpaare diese Entscheidung zugunsten einer Unterbrechung der beruflichen T\u00e4tigkeit der Frau aber auch dann, wenn \u2013 wie es im Bereich des Bundes h\u00e4ufiger vorkommt \u2013 beide auf derselben Ebene t\u00e4tig sind und die finanziellen Motive daher nicht ausschlaggebend sein k\u00f6nnen. Hier d\u00fcrften auch Rollenstereotype eine Rolle spielen. Das BMFSFJ wird dieser gleichstellungspolitisch bedeutsamen Frage weiter nachgehen, Initiativen zum Abbau von Rollenstereotypen &#8230; ergreifen und dazu im Rahmen der weiteren Berichterstattung berichten.(27)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das nat\u00fcrlich angelegte Bed\u00fcrfnis vieler Frauen nach F\u00fcrsorge f\u00fcr ihr Kind, das mit dem Bed\u00fcrfnis des Kindes nach N\u00e4he korrespondiert und Voraussetzung f\u00fcr sein gesundes k\u00f6rperliches, geistiges und seelisches Wachstum ist, wird offensichtlich von der Bundesregierung als abzulehnender \u201eGeschlechterstereotyp\u201c abgewertet. Die Aussage zeigt, wie sehr die Bundesregierung die Gender-Ideologie verinnerlicht hat und Gender-Mainstreaming umsetzen will. Gender ist in der Gender-Ideologie immer und ausschlie\u00dflich sozial konstruiert; eine wesensm\u00e4\u00dfige Verschiedenheit zwischen Mann und Frau ist ausgeschlossen und das biologische Geschlecht hat keine Bedeutung. Ein Unterschied, der sich z. B. in einem im Vergleich zu den M\u00e4nnern st\u00e4rkeren Wunsch der meisten Frauen zur \u00dcbernahme der Betreuung ihrer Kinder in den ersten Lebensjahren \u00e4u\u00dfert, ist daher aus der Perspektive der Gender-Ideologie undenkbar und jedenfalls unerw\u00fcnscht. Doch liegen aus der gut dokumentierten Kibbuzbewegung l\u00e4ngst Studien vor, die zeigen, da\u00df geschlechtsspezifische Begabungen eher gef\u00f6rdert, keinesfalls aber \u201eabgeschafft\u201c werden sollten.(28) Wie sahen die Ergebnisse aus?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts versuchte die Kibbuzbewegung in Israel, inspiriert durch sozialistische Ideen, die traditionelle Gesellschaftsordnung umzust\u00fclpen und die absolute Gleichheit von Mann und Frau durchzusetzen. Insbesondere sollten die Frauen vom \u201eJoch der Kinderaufzucht befreit\u201c werden und selbst einer beruflichen T\u00e4tigkeit nachgehen, um so auch von der Versorgung des Ehemannes unabh\u00e4ngig zu sein. Diesem Gleichheitsideal standen Familie, pers\u00f6nliche Bindungen und Individualismus entgegen. Die Kinder wurden deshalb gleich nach der Geburt zur Pflege und Betreuung in ein Kinderhaus gegeben. Die Emanzipation im Kibbuz bestand vor allem darin, da\u00df Frauen sich wie M\u00e4nner kleiden sollten, sich nicht schminkten und sich auch beruflich an den M\u00e4nnern orientierten und sich ihnen angleichen sollten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der Soziologe Melford E. Spiro stellte in seiner 1979 begonnenen Studie (29) fest, da\u00df sich nun aber bereits bei der T\u00f6chtergeneration, also f\u00fcr die im Kibbuz geborenen und nach den Regeln der Gleichheit erzogenen jungen Frauen, ein Unterschied gegen\u00fcber den Pionierinnen des Kibbuz herauskristallisierte. So arbeiteten nach einer H\u00e4ufung von Fehlgeburten die Frauen der zweiten Generation weniger auf dem Feld. Ihre h\u00e4ufigere Besch\u00e4ftigung im Dienstleistungssektor erm\u00f6glichte durch die N\u00e4he der B\u00fcros zu den Kinderh\u00e4usern ein problemloses Stillen. Die Frauen der dritten Generation, die Enkelinnen der Gr\u00fcnderinnen, bliesen im Kibbuz dann endg\u00fcltig zu einer Gegenrevolution. Sie forderten ausdr\u00fccklich das Recht zur\u00fcck, f\u00fcr ihre Familien selbst zu sorgen und die Kinder immer und insbesondere nachts bei sich zu haben. Sie betonten ihr weibliches Aussehen und fanden Arbeit im Haushalt und die Kinderbetreuung befriedigender. Auch die Besch\u00e4ftigung in der Verwaltung \u00fcberlie\u00dfen die Frauen zunehmend den M\u00e4nnern. Selbst kinderlose Frauen zeigten entgegen der herrschenden Gruppenphilosophie der Geschlechtergleichheit keine Motivation f\u00fcr die Landarbeit, obwohl diese am meisten Prestige eintrug. Sie wendeten sich oft nach wenigen Jahren in der Landwirtschaft den eher sorgenden T\u00e4tigkeiten in der Gro\u00dfk\u00fcche und Hauswirtschaft zu. 1979, also ca. f\u00fcnf Jahrzehnte nach der Gr\u00fcndung der ersten Kibbuzim, \u00e4u\u00dferte sich eine junge Frau zu den ver\u00e4nderten Einstellungen folgenderma\u00dfen: Ich denke, eine Frau sollte die Arbeit tun, die f\u00fcr sei geeignet ist, nicht mit dem Traktor oder auf dem Feld. Frauen sind von Natur aus nicht f\u00fcr die landwirtschaftliche Arbeit geeignet, vor allem, wenn das mit dem Familienleben vereinbart werden soll. Nat\u00fcrlich tun es manche, sie tun\u2019s in Ru\u00dfland. Aber ich denke, es ist nicht nat\u00fcrlich.(30) Zur Frage, ob ihr der Beruf oder die Familie wichtiger antwortete eine Frau der dritten Generation im Kibbuz, die als Buchhalterin arbeitete: Was f\u00fcr eine Frage. Die Familie ist mir viel wichtiger als alles andere. Sehen Sie, meine Arbeit ist \u00e4u\u00dferst wichtig f\u00fcr mich. Ich mag meine Arbeit sehr, aber ich w\u00fcrde unter keinen Umst\u00e4nden auch nur ein Viertel der Gedanken, die ich in meine Familie investiere, f\u00fcr meine Arbeit aufbringen.(31) Da zahlreiche Frauen eben diese Meinung vertraten, d\u00fcrfen diese Aussagen als repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Kibbuzsituation gelten. Zudem gaben M\u00e4nner auf die gleiche Frage ihrer Berufst\u00e4tigkeit absolute Priorit\u00e4t. Beachtenswert an diesen Antworten ist, da\u00df sie von M\u00e4nnern und Frauen stammen, die in einem Umfeld sozialisiert wurden, die von der Idee der absoluten Gleichheit der Geschlechter durchdrungen war und in der die Menschen ihr Leben nach dieser Idee gestalteten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zu Beginn seiner Kibbuz-Studie vertrat Spiro noch die These, der Mensch sei ausschlie\u00dflich von der Gesellschaft geformt und die Natur h\u00e4tte keine pr\u00e4gende Bedeutung. Nachdem er jedoch alle Gr\u00f6\u00dfen, die das Verhalten der Kibbuzbewohner mitbestimmten, ber\u00fccksichtigt hatte, kam er zu dem Schlu\u00df, da\u00df es \u201epr\u00e4kulturelle Determinanten\u201c geben m\u00fcsse, die mit dazu beitr\u00fcgen, da\u00df die jungen Frauen sich wieder der Familienarbeit zuwandten. Das bedeutet, da\u00df Spiro nach seiner Kibbuz-Studie seine Meinung revidierte und auch von angeborenen Neigungen bez\u00fcglich einer geschlechtsspezifischen Lebensgestaltung bei M\u00e4nnern bzw. Frauen ausging.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Erkenntnisse wie diese ignoriert nicht nur die Bundesregierung mit ihrem Vorgehen gegen \u201eRollenstereotype\u201c, sondern auch die EU, die unter deutscher Ratspr\u00e4sidentschaft im Fr\u00fchjahr 2007 in einem Grundsatzpapier der \u201eEurop\u00e4ischen Allianz f\u00fcr Familien\u201c ausdr\u00fccklich \u201eMa\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung von Geschlechterstereotypen in der Bildung\u201c forderte.(32) M\u00e4nnliche und weibliche Begabungen bei den heranwachsenden Jungen und M\u00e4dchen sollen entsprechend diesen Vorgaben als \u201eGeschlechterstereotype\u201c gebrandmarkt werden, die Jungen und M\u00e4dchen als jeweils besch\u00e4mend erleben sollen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ziel dieser Abwertung der Geschlechtsunterschiede und Versuch der Umerziehung ist die Dekonstruktion von Geschlecht, die Aufl\u00f6sung einer bin\u00e4ren Zweigeschlechtlichkeit des Menschen. Das wird auch durch Gesetzesvorhaben vorangetrieben. Im Januar 2007 wurde ein Entwurf zur \u00c4nderung des Transsexuellengesetzes in den Bundestag eingebracht.(33) Er besagt: F\u00fcr die rechtliche Bestimmung des Geschlechts der Menschen d\u00fcrfen nicht mehr die \u00e4u\u00dferen Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend sein, sondern nur das subjektive Empfinden eines Menschen. Es hei\u00dft dort, da\u00df \u201edie tats\u00e4chliche Vielfalt von Identit\u00e4ten akzeptiert\u201c werden m\u00fc\u00dfe, transsexuell empfindende Menschen d\u00fcrfe man nicht in vorgegebene Raster pressen. F\u00fcr die Gender-Ideologen ist solch ein Gesetzentwurf ein Aufh\u00e4nger, um das \u201ezweigeschlechtliche Raster\u201c nicht nur f\u00fcr transsexuell empfindende, sondern f\u00fcr alle Menschen abzuschaffen.(34)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">W\u00fcrde ein solcher Gesetzesvorschlag umgesetzt, w\u00e4re das ein weiterer Paradigmenwechsel: der Wechsel von einer immer auch gegebenen Identit\u00e4t eines Menschen hin zu einem Menschen, der sich in st\u00e4ndig neuen Rollen und Maskierungen selbst entwirft. Die Verwiesenheit der Geschlechter aufeinander wird dabei in demselben Ma\u00dfe aufgel\u00f6st, wie es kein objektiv bestimmbares Geschlecht mehr gibt; es bleiben Vereinzelte, Beziehungslose.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wie wir gesehen haben, sind die Ziele der Gender-Ideologie und des Gender Mainstreaming die Veruneindeutigung von Geschlecht und die Aufl\u00f6sung und \u00d6konomisierung von Ehe und Familie. Anstelle von Erg\u00e4nzung tritt die Konkurrenz zwischen den Geschlechtern, und Kinder verlieren den famili\u00e4ren Lebens- und Schutzraum, den sie f\u00fcr ihre gesunde Identit\u00e4tsentwicklung so dringend brauchen. Das sind die Voraussetzungen f\u00fcr die Schaffung eines neuen auf sich selbst geworfenen, beziehungslosen und in seiner Identit\u00e4t geschw\u00e4chten Menschen, der sich in immer wieder wechselnden Rollen selbst entwerfen mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Was k\u00f6nnen wir dieser Gender-Ideologie und dem Gender Mainstreaming aktiv entgegensetzen?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Anmerkungen Teil I<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">1 Zastrow, Volker: Politische Geschlechtsumwandlung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 139 \/ Seite 8 und auch Zastrow, Volker\/ Feuchtenberger, Anke: Gender &#8211; Politische Geschlechtsumwandlung, Manuscriptum 2006.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">2 Kuby, Gabriele: Die Gender Revolution \u2013 Relativismus in Aktion, fe-Medienverlag, Kisslegg 2006.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">3 S\u00e4mtliche Bibelzitate aus: Lutherbibel, Bibeltext in der revidierten Fassung von 1984, hrsg. von der Evangelischen Kirche in Deutschland, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart 1999.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">4 Vonholdt, Christl R., Ehe \u2013 die Ikone Gottes in der Welt in Salzkorn, Anstiftungen zum gemeinsamen Christenleben von der \u00f6kumenischen Kommunit\u00e4t Offensive junger Christen e.V. (OJC) Nr. 224, September-Oktober 5\/2006, S. 230-240.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">5 Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau, Hamburg 1995, S. 334, Simone de Beauvoir, Le deuxi\u00e8me Sexe, II, Gallimard 1947, S. 1.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">6 Engels, Friedrich: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats in: Karl Marx\/Friedrich Engels-Werke, Karl Dietz Verlag, Berlin. Band 21, 1962, S. 68.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">7 Bronnen, Barbara: M\u00fctter ohne M\u00e4nner, Reinbek 1985, S. 85.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">8 Ps 127, 3; Ps 128.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">9 Judith Butler, Das Unbehangen der Geschlechter, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, S. 8.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">10 Okin, Susan: Justice, Gender and the Family, New York 1989, S. 171.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">11 Mainstream: engl. Hauptstrom.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">12 <a href=\"http:\/\/www.genderkompetenz.info\/gendermainstreaming\/ implementierung\/topdown\/\">http:\/\/www.genderkompetenz.info\/<br \/>\ngendermainstreaming\/implementierung\/topdown\/<\/a><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">13 S. auch Dale O\u2019Leary, Die Gender Agenda Teil I und II zusammengefa\u00dft von Christl R. Vonholdt in Bulletin 13, Nachrichten aus dem Deutschen Institut f\u00fcr Jugend und Gesellschaft, 7. Jhrg., 1, S. 4-18.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">14 http:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/generator\/gm\/bundesregierung.html und <a href=\"http:\/\/www.gender-mainstreaming.net\/bmfsfj\/generator\/RedaktionBMFSFJ\/RedaktionGM\/Pdf-Anlagen\/gm-implementierung,property=pdf,bereich=gm,sprache=de,rwb=true.pdf\">http:\/\/www.gender-mainstreaming.net\/bmfsfj\/generator\/RedaktionBMFSFJ\/RedaktionGM\/Pdf-Anlagen\/gm-implementierung,property=pdf,bereich=gm,sprache=de,rwb=true.pdf<\/a>.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">15 Bold, creative steps the way to gender parity, DSG\/SM\/305, OBV\/611, WOM\/1621, Department of Public Information, http:\/\/www.un.org\/News\/Press\/docs\/2007\/dsgsm305.doc.htm.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">16 Pressemitteilung des Familiennetzwerkes vom 31. M\u00e4rz 2007, http:\/\/www.familie-ist-zukunft.de\/seite\/?p=86.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">17 Am 24. Mai 2007 unter <a href=\"file:\/\/\/employment_social\">file:\/\/\/employment_social<\/a><br \/>\n\/gender_equality\/index_de.html zu finden, Quelle entfernt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">18 KOM(2006) 92, Ein Fahrplan f\u00fcr die Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern 2006-2010 \u2013 Mitteilung der Kommission an den Rat, das Europ\u00e4ische Parlament, den Europ\u00e4ischen Wirtschafts- und Sozialausschu\u00df und den Ausschu\u00df der Regionen\u201c, S. 7.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">19 Gleichberechtigung \u2013 Schl\u00fcssel zur Umsetzung der Milleniumsziele der Vereinten Nationen, hrsg. Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2007.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">20 Pressemitteilung des BMZ vom 17. November 2006: http:\/\/www.bmz.de\/de\/presse\/pm\/pm_20061117_1.html.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">21 http:\/\/www.millenniumcampaign.org\/site\/<br \/>\npp.asp?c=grKVL2NLE&amp;b=185529.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">22 www.womendeliver.org.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">23 mehr Informationen zum PAS in Dr. med. Detlev Katzwinkel (Hrsg.), Das Kind, das ich nie geboren habe, Wuppertal 2007.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">24 Pressemitteilung des Familiennetzwerkes vom 31. M\u00e4rz 2007, http:\/\/www.familie-ist-zukunft.de\/seite\/?p=86.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">25 http:\/\/www.bmfsfj.de\/RedaktionBMFSFJ\/<br \/>\nAbteilung2\/Newsletter\/Monitor-Familienforschung\/2005-04\/Medien\/monitor-familiendemographie,property=pdf,bereich=,rwb=true.pdf, S. 4.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">26 http:\/\/www.familie-ist-zukunft.de\/seite\/?page_id=38, s. auch Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung vom 12. Dezember 2007: Krippenausbau in Deutschland, Psychoanalytiker nehmen Stellung, http:\/\/www.dpv-psa.de\/html\/Pressespiegel\/artikel\/Memorandum%20vom%2012.12.07%20-DPV-KR_Psyche.htm.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">27 Erster Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz, Drucksache 16\/3776, 2006 S. 71, http:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/generator\/RedaktionBMFSFJ\/Abteilung4\/Pdf-Anlagen\/Erfahrungsbericht_20der_20Bundesregierung_20zum_20Bundesgleichstellungsgesetz,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">28 Spiro, Melford E.: Gender and culture: Kibbuz women revisted, Durham: Duke University Press 1979.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">29 nach Bischof-K\u00f6hler, Doris: Von Natur aus anders, Stuttgart 2006, S. 168-174.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">30 Nach s.o.: Spiro, 1979, S. 18.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">31 Nach s.o.: Spiro, 1979, S. 31.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">32 Pressemitteilung vom 30. Mai 2007 des BMFSFJ, http:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/generator\/Kategorien\/Presse\/pressemitteilungen,did=98264.html.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">33 hib-Meldung vom 31. Januar 2007, http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2007\/2007_028\/02.html.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">34 In Spanien hat es entsprechend die Regierung Zapatero den Transsexuellen erm\u00f6glicht, im Pa\u00df ein Geschlecht eigener Wahl anzugeben, auch wenn keine physische \u201eGeschlechtsumwandlung\u201c stattgefunden hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aufl\u00f6sung der Geschlechterordnung und die Gender-Ideologie &#8211; Teil I In einem vielbeachteten Artikel mit dem Titel \u201eGender Mainstreaming \u2013 Politische Geschlechtsumwandlung\u201c (1) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat vor einiger Zeit Volker Zastrow zum ersten Mal auf eine gesellschaftliche und politische Str\u00f6mung aufmerksam gemacht, von der bis dahin viele noch nie etwas geh\u00f6rt hatten.<\/p>\n","protected":false},"author":155,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2127"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/155"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2127"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2897,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2127\/revisions\/2897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}