{"id":21266,"date":"2024-10-16T06:00:51","date_gmt":"2024-10-16T04:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21266"},"modified":"2024-10-15T21:30:42","modified_gmt":"2024-10-15T19:30:42","slug":"wenn-der-feind-uns-entmutigen-will-andacht-zu-nehemia-333f","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=21266","title":{"rendered":"Wenn der Feind uns entmutigen will! Andacht zu Nehemia 3,33f."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nehemia 3,33\u201334:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Als aber Sanballat h\u00f6rte, dass wir die Mauer bauten, wurde er zornig und sehr entr\u00fcstet und spottete \u00fcber die Juden und sprach vor seinen Br\u00fcdern und den Kriegsleuten in Samaria: Was machen die ohnm\u00e4chtigen Juden? Wird man sie gew\u00e4hren lassen? Werden sie es mit Opfern einweihen? Werden sie es in diesen Tagen schon vollenden? Werden sie aus den Schutthaufen die Steine lebendig machen, die doch verbrannt sind?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erste: Spott zu ertragen, geh\u00f6rt zum Glauben dazu. Selbst unser Herr Jesus wurde verspottet. <!--more-->Wir lesen in Markus, Kapitel 15, Vers 20 (ELB) folgendes: \u201eUnd als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm das Purpurgewand aus und zogen ihm Kleider an. Und sie f\u00fchrten ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen.\u201c Selbst unser Herr Jesus Christus wurde in seinem Leben verspottet. Wir lesen das sehr h\u00e4ufig im Alten und im Neuen Testament und auch in der Kirchengeschichte. Immer dort, wo gl\u00e4ubige Menschen sich positionieren und ihren Glauben ausleben, ernten sie oft Spott und Hohn. Aber ich m\u00f6chte auch ein Wort an die Sp\u00f6tter richten. Es steht in Galater 6,7: \u201eIrret euch nicht! Gott l\u00e4sst sich nicht spotten. Denn was der Mensch s\u00e4t, das wird er ernten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel sagt, dass Menschen ohne Gott sich oft \u00fcber ihn l\u00e4cherlich machen. Ja, sie spotten Gott: \u201eWo ist er denn? Ja, wo ist denn euer Gott?\u201c Wie oft m\u00fcssen wir das anh\u00f6ren? Aber die Bibel sagt auch deutlich, dass Gott \u00fcber den Unglauben spottet. Wir haben einen heiligen Gott, der eine unglaubliche Geduld hat, aber der sich Spott und Hohn nicht auf ewig gefallen l\u00e4sst. Es w\u00e4re sehr weise und sehr klug von Menschen, mit dem Spotten gegen\u00fcber Gott aufzuh\u00f6ren. Wenn wir in die Kirchengeschichte hineinschauen, merken wir auch immer wieder, wie Leute leiden mussten, wie Leute verspottet wurden, hochintelligente Leute. Sie passten nicht ins Bild. Und unsere Gesellschaft befindet sich auf einem ganz gef\u00e4hrlichen Weg. Man tritt Gottes Moral und Ethik mit F\u00fc\u00dfen. Und wir merken, dass auch der Feind Gottes immer dreister und frecher \u00f6ffentlich alles niedertrampelt, was Gott heilig ist. Wenn wir als Christen, die wir Licht und Salz sein sollen, uns dann dazu positionieren, werden wir oft als Hinterw\u00e4ldler beschimpft, als Leute, die aus dem Altertum kommen. Aber wisst ihr, die Bibel ist immer aktuell und wenn wir uns an die Bibel halten, sind wir immer in der richtigen Art, so zu reden, dass Gott gew\u00fcrdigt wird. Und darauf kommt es an!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Zweite: In den Augen der Feinde ist unser Vorhaben l\u00e4cherlich. Wir haben gelesen, was ein Sanballat dort sagte: \u201eWas wollen diese armseligen (ohm\u00e4chtigen) Juden?\u201c So ist es oft in unserem Leben, dass die Menschen ohne Gott uns vorwerfen: \u201eWas wollt ihr denn eigentlich ausrichten, ihr l\u00e4cherlichen Christen mit eurem erb\u00e4rmlichen Jesus?\u201c Ja, und es ist doch auch so: Menschlich gesehen sind wir Christen oft die Dummen und manchmal haben wir auch das Gef\u00fchl, dass unser Kampf gar nichts bewirkt, weil die Welt immer finsterer wird. Weil die Menschen wirklich immer d\u00e4monisierter die S\u00fcnde ausleben, In einer Abartigkeit, die fast nicht mehr zu ertragen ist. Und dennoch d\u00fcrfen wir uns nicht entmutigen lassen. Im 2. Petrusbrief (3,3) steht: \u201eIhr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Sp\u00f6tter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen.\u201c Und das ist das Problem unserer Zeit, dass die S\u00fcnde immer krasser und deutlicher wird und wir mehr oder weniger als Fremdk\u00f6rper wahrgenommen werden. Aber wir d\u00fcrfen und sollen uns nicht entmutigen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das Letzte: Gott kann aus nutzlosem Material das Herrlichste erschaffen. Verbrannte Steine werden brauchbar. Es steht im 1. Petrusbrief (2,5): \u201eUnd auch ihr als lebendige Steine werdet erbaut zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgef\u00e4llig sind durch Jesus Christus!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Leben wird hier verglichen mit einem Stein, der mit hineingenommen wird in den Bau eines Hauses f\u00fcr Gott. Und vielleicht ist es so, wie Sanballat den Zustand beurteilt: \u201eVerbrannte Steine, Schutt und Asche.\u201c Vielleicht ist dein Leben auch so, vielleicht hast du dein Leben gegen die Wand gefahren. Vielleicht bist du auch als Christ nicht mehr auf dem Weg und du merkst, du bist wie ein verbrannter Stein, scheinbar nutzlos und nicht mehr brauchbar. Dann m\u00f6chte ich dir heute zurufen: Genau mit diesem Material, welches die Welt ignoriert und verachtet, baut Gott sein Reich. Und deswegen hat jeder Mensch, egal wie verkorkst sein Leben ist, bei Jesus die gewaltige M\u00f6glichkeit, noch mal ganz neu zu beginnen. Ich m\u00f6chte dich ermutigen, ganz neu dein Vertrauen und dein Leben diesem Jesus Christus anzuvertrauen, der daraus etwas Herrliches macht. Ja, du darfst sogar im Hause Gottes einen gewaltigen Beitrag leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte mit einem Zitat enden: \u201eMutlosigkeit ist ein Schlupfloch des Feindes.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus: Christian Rosenberg: Impulse f\u00fcr den Tag, 52 Andachten; hier der Impuls Nummer 23: \u201eWenn der Feind uns entmutigen will!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nehemia 3,33\u201334: Als aber Sanballat h\u00f6rte, dass wir die Mauer bauten, wurde er zornig und sehr entr\u00fcstet und spottete \u00fcber die Juden und sprach vor seinen Br\u00fcdern und den Kriegsleuten in Samaria: Was machen die ohnm\u00e4chtigen Juden? Wird man sie gew\u00e4hren lassen? Werden sie es mit Opfern einweihen? 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