{"id":20954,"date":"2024-05-24T21:15:22","date_gmt":"2024-05-24T19:15:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=20954"},"modified":"2024-05-24T21:15:22","modified_gmt":"2024-05-24T19:15:22","slug":"christus-allein-predigt-ueber-matth-81-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=20954","title":{"rendered":"Christus allein. Predigt \u00fcber Matth. 8,1-13"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eAls Jesus vom Berge herabging, folgte ihm eine gro\u00dfe Menge. Und siehe, ein Auss\u00e4tziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, r\u00fchrte ihn an und sprach: Ich will&#8217;s tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis. Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gel\u00e4hmt und leidet gro\u00dfe Qualen. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er&#8217;s. Als das Jesus h\u00f6rte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgesto\u00dfen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Z\u00e4hneklappern. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.\u201c (Mt 8,1-13)<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Herr Jesus Christus zeigt hier seine Kraft. Zwei M\u00e4nner zeigen hier ihren Glauben. Sie behaupten nicht: \u201eIch bin ein gl\u00e4ubiger Mensch, ein Lutheraner\u201c, so wie es manche Politiker in Lettland vor den Wahlen tun. Diese zwei M\u00e4nner \u00fcberzeugen viel mehr, weil ihr Verhalten von ihrem Glauben zeugt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese zwei M\u00e4nner sind sehr unterschiedlich. Der eine von ihnen ist wegen einer Krankheit versto\u00dfen und ihm ist es nicht erlaubt, in der Stadt zu leben oder sich anderen Menschen zu n\u00e4hern. Der andere ist ein Repr\u00e4sentant der Machthaber, ein Zenturio oder ein Hauptmann, der eine 100 Mann starke Truppe der Armee kommandiert. Dazu ist es die Armee der Okkupanten, die es sich erlauben kann, die Gef\u00fchle der Landesbewohner nicht zu achten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch etwas macht beide M\u00e4nner \u00e4hnlich. Es ist der Glaube, der in beiden M\u00e4nnern ein anderes Handeln hervorbringt, als man es von ihnen erwarten k\u00f6nnte. Der Auss\u00e4tzige, der an Lepra erkrankt war, hatte sogar den Wagemut, sich Jesus und anderen Menschen zu n\u00e4hern. F\u00fcr ihn w\u00e4re es normal gewesen, auf Distanz zu bleiben. Der Hauptmann war es gewohnt zu befehlen. Er h\u00e4tte seine Soldaten schicken k\u00f6nnen, um Jesus herzubringen und ihn machen zu lassen, was er wollte. Doch er kam zu Jesus und bat ihn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hohe und der Niedrige, der Machtvolle und der Versto\u00dfene \u2013 beide gehen zu Christus im Glauben, dass er die Antwort auf ihre Not ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Auss\u00e4tzige spricht nicht einmal eine Bitte aus, sondern bekennt blo\u00df seinen Glauben: \u201eHerr, wenn du willst, kannst du mich reinigen\u201c. Hier kommt etwas Sch\u00f6nes und Begehrenswertes zum Ausdruck \u2013 die Vorstellung eines armen Mannes von Gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einst sah ich eine Karikatur, in der Gott als b\u00f6ser Greis abgebildet war, der vor einem Monitor sitzt und seinen Finger auf eine Taste h\u00e4lt. Die Taste l\u00f6st einen Schneide-Mechanismus aus, der ein Seil au\u00dferhalb des Fensters zerschneidet, an dem ein Klavier \u00fcber einem Gehweg h\u00e4ngt. Wenn jemand auf dem Gehweg unter dem Klavier ist, dr\u00fcckt der Greis die Taste und der Mensch ist hin\u00fcber. Ganz wie in dem ABBA-Lied \u201eThe Winner Takes it all\u201c: \u201eThe gods may throw a dice, their minds as cold as ice and someone way down here loses someone dear\u201c. \u201eDie G\u00f6tter m\u00f6gen w\u00fcrfeln mit eiskalten Gedanken. Und dort unten in der Tiefe verliert jemand seinen liebsten Menschen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hat doch jemand diese Karikatur gezeichnet und dieses Lied verfasst. Wie war deren Vorstellung von Gott? Ein Gott, der auflauert. Ein gef\u00e4hrlicher Gott, dessen Hand Ungl\u00fcck verteilt. Ein pedantischer und rachs\u00fcchtiger Gott, der auf menschliche Fehler wartet, um sie bestrafen zu k\u00f6nnen. Viele haben so ein Gottesbild. Das ist keine geringe Sache. Unsere Vorstellung von Gott hat ganz konkrete Folgen in unserem Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neulich habe ich das Zeugnis einer bekannten lettischen Dichterin geh\u00f6rt. In ihrer Kindheit hatte sie in der Bibel gelesen, dass Gott Pharaos Herz verh\u00e4rtete, damit er Mose nicht gehorcht, und danach lie\u00df Gott die Plagen \u00fcber \u00c4gypten kommen. Sie fand das sehr ungerecht und nahm es Gott \u00fcbel. Den H\u00f6hepunkt erreichte dies bei ihr im Alter von 15 Jahren. Das war am Heiligabend. Als sie die Leute in die Kirche gehen sah, sagte sie: \u201eWenn es einen Gott gibt, so m\u00f6ge mich sofort ein Blitz erschlagen!\u201d Doch es geschah nichts! \u201eDann ist wohl alles klar\u201c, sagte sie f\u00fcr sich, \u201edann kann ich gehen und tun, was immer ich will. Und was will ich? S\u00fcndigen! Und bald gab es in der ganzen Stadt, vielleicht sogar in ganz Lettland, keinen tiefer gefallenen Menschen als mich\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so ging es weiter, bis sie begriff, dass das durch ihren eigenen Wunsch mit ihr geschehen war. Wie Pharao erfreute sie sich daran, ein verh\u00e4rtetes Herz zu besitzen. Als sie dies verstand, sah sie Gott mit anderen Augen. Da begann ihre Umkehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle haben schon mal die Geschichte von Moses und Pharao gelesen, viele schon als Kind, doch diese Geschichte hat nicht bei allen zu einem tiefen Fall gef\u00fchrt. Viele hat es zum Guten inspiriert. Wo liegt die Ursache solch verschiedener Ergebnisse? Der Unterschied liegt in der Vorstellung, die wir von Gott haben. Einen Menschen mit einer b\u00f6sen Vorstellung von Gott kann sogar eine Geschichte der Bibel auf einen b\u00f6sen Lebenslauf bringen. Nur das Erblicken Gottes mit anderen Augen verhilft dann noch zur Umkehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorstellung, die der Lepra-Kranke von Gott hat, ist deshalb so begehrenswert. Er wei\u00df, dass Jesus der Herr ist, er nennt Jesus \u201eKyrios\u201c, so wie man nur Gott oder den h\u00f6chsten Herrscher anspricht. Er hat auch eine Vorstellung davon, was das bedeutet \u2013 Kyrios. Es ist kein rauher Mann mit dem Finger auf der Taste f\u00fcr Ungl\u00fcck, sondern derjenige, der Gutes tun kann und will. Dieser leprakranke Mann ist so davon \u00fcberzeugt, dass er es riskiert und das Verbot, sich zu n\u00e4hern, \u00fcbertritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine solche Vorstellung von Gott ist wirklich begehrenswert. Wieso? Weil auch guten Menschen manchmal Schlimmes widerf\u00e4hrt. Wenn wir das Gott \u00fcbelnehmen und annehmen, dass er ein ungerechter, neidischer Greis ist, so wird uns unser Weg immer weiter von ihm wegf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Gott kann man sich sehr weit entfernen \u2013 bis hin zur H\u00f6lle. Aber andererseits, wenn man Gottes unver\u00e4nderlicher Gnade und seines Wohlwollens f\u00fcr uns gewiss ist, helfen Schmerz, Verlust und Verletzungen dabei, zu wachsen, zu reifen, schlauer und st\u00e4rker zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich hoffte der auss\u00e4tzige Mann auf Jesu Antwort: \u201eIch will\u2019s tun, sei rein\u201d. Diese erhielt er auch. Doch was, wenn Jesus das nicht gesagt h\u00e4tte? Wir werden es wohl selbst erlebt haben, dass Gott manchmal schweigt. Dann ist so eine Vorstellung von Gott, wie sie der Leprakranke hat, etwas besonders Wertvolles. Dann ist das Schweigen Gottes eine Stille, in der die wichtigsten Erkenntnisse ins Leben kommen. Unser Verlassen auf das Wohlwollen Christi hilft uns zu wissen, dass Gott uns ganz gewiss genug Kraft gegeben hat, um die W\u00fcste des Schweigens zu durchqueren und zur n\u00e4chsten Oase des Trostes zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Zenturio ist ein Mann besonderen Glaubens. Als Jesus ihm angeboten hatte, hinzugehen, um das zu tun, was er wollte, lehnte der Zenturio ab. Er will Jesu Arbeit erleichtern. Kann man von uns immer sagen, dass wir versuchen, Jesu Arbeit zu erleichtern? Der Zenturio sagte nicht: \u201eGib mir etwas Medizin mit!\u201c. Er antwortete: \u201eSprich nur ein Wort!\u201c. So ist auch der lutherische Glaube. Er verl\u00e4sst sich darauf, dass Jesu Wort nicht wieder leer zur\u00fcckkommt, sondern seine Aufgabe erf\u00fcllt (Jes 55,11).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn etwas Erkranktes in unserem Leben Heilung braucht, wenn etwas Auss\u00e4tziges Reinigung braucht, wenn etwas Ungesundes und Unreines in der Gesellschaft eingef\u00fchrt wird oder sich ausbreitet, dann sollten wir genau wie der Zenturio zu Christus gehen und bitten: Sag dein Wort, damit es gesund, geheilt und gereinigt wird!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spricht Jesus sein Wort heutzutage immer noch? Nat\u00fcrlich tut er das! Er spricht in der Heiligen Schrift. Wir m\u00fcssen verstehen, dass es nicht die Worte von Matth\u00e4us, Markus, Lukas oder Johannes sind, sondern Jesu Worte. Jesus spricht in unserer Einsamkeit, wenn wir seine Worte lesen, bedenken, wiederk\u00e4uen und mit ihnen beten. Er spricht im Gottesdienst \u2013 in einer Kirche, die wahrhaftig das Evangelium verk\u00fcndet und die Sakramente verteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie k\u00f6nnen wir Jesu Arbeit erleichtern? Indem wir uns f\u00fcr Gottes Wort \u00f6ffnen, und uns vom Wort wie vom Sonnenschein am Strand bestrahlen lassen, wo wir unsere Kleidung ausziehen, damit die Sonne unsere Haut leichter erreichen kann. In der Kirche gibt es f\u00fcr diesen Zweck Gottesdienste und Bibelstunden. Es gibt auch Einkehrwochen und andere M\u00f6glichkeiten, Gottes Wort zu erleben. Es gibt einen Gemeindehilfsbund und ein Geistliches R\u00fcstzentrum, um uns dabei zu helfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus war \u00fcber die Antwort des Zenturios \u00fcberrascht. Haben wir jemals den Wunsch gehabt, Jesus zu \u00fcberraschen? Der Weg dazu, wom\u00f6glich der einzige, ist, ihm so zu glauben, dass wir sein Wort in die Mitte unseres Lebens stellen, damit es uns heilt und reinigt &#8211; sola scriptura ist erlebbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Matth\u00e4us erz\u00e4hlt von diesen zwei so unterschiedlichen M\u00e4nnern. Sie geh\u00f6ren zusammen wie die zwei Teile der lutherischen Botschaft. Der Auss\u00e4tzige vertritt hier sozusagen die Rechtfertigung. In Jesu Zeit wurde die Lepra nicht blo\u00df als Krankheit verstanden, sondern als Ausdruck des Zornes und der Strafe Gottes. Diese kam durch das Missfallen Gottes und konnte nur durch Gottes Begnadigung wieder abgenommen werden. Die Lepra ist wie das Gesetz, es bringt die Unreinheit des Menschen zum Vorschein und verurteilt ihn zum Tode.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der kranke Mann hatte keine andere Hoffnung, als zu Christus zu eilen und den Glauben zu bekennen: \u201eDu kannst mich reinigen!\u201c. Und der Herr Jesus Christus erkl\u00e4rt den armen Mann rein aus keinem anderen Grund als aus Gottes Barmherzigkeit. Er wird wirklich rein. Im Leben des kranken Mannes erf\u00fcllen sich drei Dinge, die sp\u00e4ter zu den Schl\u00fcsselw\u00f6rtern der Reformation werden: sola fide, sola gratia, solus Christus. Nur der Glaube, nur die Gnade, nur Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hauptmann vertritt hier sozusagen die Heiligung. Er bringt seine W\u00fcnsche zu Jesus. Genau so geschieht Heiligung, als Heilung unserer W\u00fcnsche. Manchmal meinen Christen, dass es unw\u00fcrdig sei, den eigenen W\u00fcnschen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist nicht wahr. Das ganze Leben ist mit W\u00fcnschen gef\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Christen tragen wir tief in uns den bedeutendsten Wunsch, mit Gott zu sein. Es ist wie ein Vektor, wodurch wir im Leben nach oben wachsen wollen. Es gibt auch andere W\u00fcnsche. Nicht nur schlechte. Viele sind gut oder moralisch neutral.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele von den W\u00fcnschen dienen einem guten Zweck, sind aber in eine andere Richtung gelenkt, in die horizontale Ebene. Wenn man ihnen \u00fcberm\u00e4\u00dfig folgt, fangen sie an, uns nicht mehr zu dienen, sondern uns auszubeuten. Dann endet unser Wachstum zu Gott. So einen Diener muss man heilen. Diese allt\u00e4glichen W\u00fcnsche m\u00fcssen mit dem bedeutendsten Wunsch nach Gott abgestimmt und ihm untergeordnet werden. Unsere W\u00fcnsche m\u00fcssen geheilt werden. Wer kann das? Nur Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hauptmann kommt zu Christus und bringt ihm seinen Wunsch: \u201eSprich nur ein Wort, so dass mein Knecht gesund wird!\u201c Wir k\u00f6nnen sehen, wie die Ann\u00e4herung an Jesus den Soldaten selbst beeinflusst. Er traf Jesus nicht jeden Tag. Dies war f\u00fcr ihn eine gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit, etwas f\u00fcr sich selbst zu bitten. Doch er kommt nicht mit seiner eigenen Not. Er ist mit der Not eines anderen gekommen. Indem er zu Jesus kommt, hat er seinen Egoismus \u00fcberwunden. Das ist auch der Sinn der Heiligung, sich Jesus anzun\u00e4hern und die Eigensucht zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So beleuchten diese zwei so verschiedenen M\u00e4nner unseren Weg. Das Wort gibt Glauben. Der Glaube bringt Rechtfertigung. Die Frucht der Rechtfertigung ist Heiligung, die uns N\u00e4chstenliebe und Einklang mit Gott, mit uns und untereinander bringt. Deshalb lasset auch uns beten: \u201eHerr Jesus, sprich dein Wort in mein Leben!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Diese Predigt hat Erzbischof Janis Vanags zum 25j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Gemeindehilfsbundes am 5. November 2017 im Geistlichen R\u00fcstzentrum Krelingen gehalten. Aus Anlass seines 66. Geburstags am 25. Mai 2024 ver\u00f6ffentlichen wir sie erneut. Wir weisen auch hin auf die Brosch\u00fcre \u201eChristus allein\u201c mit Texten von Janis Vanags, die 2018 in der Brosch\u00fcrenreihe des Gemeindehilfsbundes erschienen ist und die f\u00fcr 2 Euro plus Versandkosten in der Gesch\u00e4ftsstelle des Gemeindehilfsbundes in 29664 Walsrode, M\u00fchlenstr. 42 bestellt werden kann (Tel.: 05161\/911330; Email: <\/em><a href=\"mailto:info@gemeindehilfsbund.de\"><em>info@gemeindehilfsbund.de<\/em><\/a><em>; Internet: www.gemeindehilfsbund.de). <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAls Jesus vom Berge herabging, folgte ihm eine gro\u00dfe Menge. Und siehe, ein Auss\u00e4tziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, r\u00fchrte ihn an und sprach: Ich will&#8217;s tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. 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