{"id":20793,"date":"2024-03-11T23:50:34","date_gmt":"2024-03-11T22:50:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=20793"},"modified":"2024-03-12T10:42:21","modified_gmt":"2024-03-12T09:42:21","slug":"das-hohelied-der-liebe-neu-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=20793","title":{"rendered":"Das Hohelied der Liebe &#8211; neu geh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt wohl kaum eine sch\u00f6nere Liebeserkl\u00e4rung an die Liebe als das vom V\u00f6lkerapostel Paulus gedichtete und im 1. Brief an die Korinther (Kapitel 13) \u00fcberlieferte Liebeslied. Es ist unerreicht in seiner Intensit\u00e4t und Originalit\u00e4t, und es reizt immer wieder zum Lesen und Staunen. Ganz unterschiedliche Auslegungen zeigen, dass es gar nicht so leicht ist, herauszufinden, was Paulus wirklich gemeint hat. Im Folgenden gibt es einen neuen Versuch. Unstrittig ist, dass es dem Apostel nicht um die erotische und auch nicht um die sympathische Liebe geht (im Griechischen <em>eros<\/em> und <em>philia<\/em>), sondern um die <em>agape, <\/em>um die g\u00f6ttliche Liebe. Kein Mensch hat sie in sich, aber jeder kann sie empfangen. Der Heilige Geist, so Paulus, transportiert sie in das Herz eines jeden, der in eine Herzensverbindung mit Jesus Christus eintritt. So sagt er es im Brief an die R\u00f6mer im 5. Kapitel. Dass dies kein frommes Wolkenkuckucksheim ist, wei\u00df jeder, der in seinem Leben Menschen begegnet ist, die diese besondere Liebe verk\u00f6rpern und ausstrahlen. Ich hoffe, dass diese kurze Betrachtung bei allen Lesern eine neue Sehnsucht nach der Agape, nach der g\u00f6ttlichen Liebe weckt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das 13. Kapitel des 1. Korintherbriefs l\u00e4sst sich gut in drei Teile gliedern. 1.) Der Wert und die Wichtigkeit der g\u00f6ttlichen Liebe (V. 1-3); 2.) Das Wesen und die Eigenschaften der g\u00f6ttlichen Liebe (V. 4-7) und 3.) Der Zweck und die Dauer der g\u00f6ttlichen Liebe (V. 8-13). Paulus bringt in meisterhafter K\u00fcrze und poetischer Vollkommenheit alle diese gewichtigen Inhalte auf den Punkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.) Der erste Abschnitt ist sehr ern\u00fcchternd. Wer in diesem Hymnus auf die g\u00f6ttliche Liebe Romantik und s\u00fc\u00dfe Gef\u00fchle sucht, geht leer aus. Stattdessen werden wesentliche Aktivit\u00e4ten der Christen auf ihren bleibenden Wert hin untersucht. Auf einen kurzen Nenner gebracht, stellt der Apostel alles Reden und Handeln der Christen in Frage, wenn keine g\u00f6ttliche Liebe dabei ist. Den Korinthern war eine besondere neuartige Gebetsform wichtig, das sog. Beten mit neuer Zunge. Dabei handelte es sich um ein vom Heiligen Geist gewirktes Lobgebet in einer unbekannten himmlischen Sprache, so wie es die erste Gemeinde beim Pfingstfest erlebt hatte. Wenn dieses Beten nicht aus der g\u00f6ttlichen Liebe heraus praktiziert wird, ist es in Gottes Ohren nur ein unsch\u00f6ner L\u00e4rm. Manche Christen k\u00f6nnen beeindruckend predigen (Paulus nennt es \u201eprophetischen reden\u201c), aber ohne die Agape als inneren Motor bleibt die ausgefeilteste und emotionalste Predigt blo\u00dfe Schaumschl\u00e4gerei. \u00c4hnlich liegt die Sache bei denen, die \u00fcber besondere Einblicke in verborgene Geheimnisse und entsprechende Erkenntnisse und \u00fcber einen starken Glauben verf\u00fcgen. Ohne die wahre g\u00f6ttliche Liebe ist das alles nichts wert. Zweifellos denkt der Apostel hier an einzelne Christen in der korinthischen Gemeinde, die sich auf ihre geistlichen Erkenntnisse viel einbildeten. Noch ern\u00fcchternder werden die Aussagen, gerade in unserer Zeit, die sich so viel soziales Engagement zuguteh\u00e4lt, wenn es dann um die Finanzen, um Bekennermut und die Bereitschaft zum Martyrium geht. Man kann bedeutende Summen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Armen spenden oder sogar sein Leben aufs Spiel setzen um des christlichen Glaubens willen, wenn das Motiv daf\u00fcr nicht in der g\u00f6ttlichen Liebe liegt, sind auch diese Anstrengungen in Gottes Augen nichts wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man wird ganz still, wenn man diese Analyse des christlichen Handelns h\u00f6rt. Ohne die geschenkte Liebe Gottes hat alles keinen bleibenden Wert. Heinrich Kemner hat in seinen Predigten \u00f6fters den Satz gepr\u00e4gt \u201eNur das Geschenkte hat Ewigkeitswert\u201c. Damit ist der erste Abschnitt des Hohenliedes gut zusammengefasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.) Beim Leser und H\u00f6rer w\u00e4chst die Spannung. Was ist das f\u00fcr eine Liebe, die so unendlich wichtig und wertvoll ist? Was kann ich beitragen und tun, dass sie auch in meinem Tun der bestimmende Motor wird? Gleich im Anschluss an das Hohelied steht die Aufforderung \u201eJagt der Liebe nach!\u201c Mit anderen Worten: lasst sie in eurem Leben wirksam werden. \u00c4hnliche Hinweise lesen wir auch woanders in den apostolischen Briefen. Ich nenne einige Stellen. \u201eDie br\u00fcderliche Liebe untereinander sei herzlich\u201c (R\u00f6m 12,10). \u201eAlles, was ihr tut, geschehe in Liebe\u201c (1 Kor 16,14). \u201eLebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat\u201c (Eph 5,2). \u201e\u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit\u201c (Kol 3,14). \u201eVor allen Dingen habt untereinander best\u00e4ndige Liebe\u201c (1 Petr 4,8). \u201eBleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe\u201c (Hebr 13,1).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wunderbare an all diesen Aufforderungen ist ja, dass sie mit Gottes Hilfe tats\u00e4chlich eingel\u00f6st werden k\u00f6nnen. An der schon erw\u00e4hnten Stelle im 5. Kapitel des R\u00f6merbriefs hei\u00dft es, dass die Agape in das Herz der Christen ausgegossen ist, wenn sie denn mit Jesus Christus leben und den Heiligen Geist haben (V. 5). Man muss also nicht andauernd um die Liebe bitten. Nein: Christen haben sie. Sie m\u00fcssen sie nur anwenden, in kleinen und gro\u00dfen Schritten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt eine ber\u00fchmte Geschichte von dem italienischen Evangelisten Enrico (Erino) Dapozzo, der von 1907 bis 1974 lebte. Er hat au\u00dferordentliche Dinge erlebt, u.a. in deutscher Kriegsgefangenschaft w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs. In einem deutschen Konzentrationslager wurde er einmal zu Weihnachten v\u00f6llig ausgehungert vom Lagerkommandanten in dessen B\u00fcro geholt. Dort waren die sch\u00f6nsten Leckerbissen ausgebreitet. Der Kommandant holte ein Paket hervor und sagte zu Dapozzo gen\u00fcsslich, dass es von Dapozzos Frau sei. Und dann \u00f6ffnete er es und verzehrte den Inhalt. Dapozzo schrieb sp\u00e4ter in seinen Erinnerungen, dass es ihm sehr hart ankam, weil er vor allem an seine Frau denken musste, die das alles zusammengespart hatte. Und er f\u00fcgte hinzu, wie er das Hohnlachen des Teufels h\u00f6rte und wie ein unb\u00e4ndiger Hass auf den Kommandanten in ihm aufsteigen wollte. Doch er gab diesen Gef\u00fchlen keinen Raum, betete und erlebte das Wunder, dass er in diesem Augenblick seinen Peiniger lieben konnte. Sp\u00e4ter, nach Kriegsende, beschloss er, den Mann zu suchen und aufzusuchen, was ihm tats\u00e4chlich gelang. Als der die T\u00fcr \u00f6ffnete, erschrak er und sagte: \u201eDu kommst, um dich zu r\u00e4chen\u201c. Doch Dapozzo erwiderte: \u201eNein, um dir die Liebe Gottes zu bringen\u201c. Dann packte er den mitgebrachten Kuchen aus und konnte erleben, dass sich dieser ehemalige Nationalsozialist sp\u00e4ter noch zu Jesus Christus bekehrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die g\u00f6ttliche Liebe hat eine unvorstellbare Kraft. Es ist schwer, die 15fache Beschreibung dieser Liebe im 2. Teil ohne innere Ber\u00fchrung zu lesen. Sie klingt wie eine Botschaft aus einer anderen Welt. Die 15 Wesensz\u00fcge sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1.) Die Agape-Liebe h\u00e4lt Kr\u00e4nkungen aus,<br \/>\n2.) bleibt freundlich,<br \/>\n3.) ist nicht eifers\u00fcchtig,<br \/>\n4.) br\u00fcstet sich nicht vor anderen,<br \/>\n5.) bildet sich auf nichts etwas ein,<br \/>\n6.) meidet alles Unschickliche,<br \/>\n7.) sucht, was dem anderen n\u00fctzt,<br \/>\n8.) l\u00e4sst sich nicht erbittern,<br \/>\n9.) zahlt B\u00f6ses nicht mit B\u00f6sem heim,<br \/>\n10.) ist nicht schadensfroh,<br \/>\n11.) freut sich, wenn die Wahrheit siegt.<br \/>\n12.) Sie ertr\u00e4gt alles,<br \/>\n13.) sie glaubt alles (d.h. sie bleibt vertrauensvoll),<br \/>\n14.) sie hofft alles (d.h. sie erhofft immer Gutes f\u00fcr andere),<br \/>\n15.) h\u00e4lt allem stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den ersten Korintherbrief etwas kennt, merkt sofort, dass Paulus diese Beschreibung der g\u00f6ttlichen Liebe auf dem Hintergrund seiner Erlebnisse und Erfahrungen in der korinthischen Gemeinde formuliert hat. Wenn er z.B. schreibt, dass sich die Liebe nicht vor anderen br\u00fcstet, dann muss man an die Parteien in Korinth denken, wo sich die Gemeinde hinter Paulus, Petrus und Apollos scharte und die drei gegeneinander ausspielte. Auch andere Ankl\u00e4nge sind schnell zu finden. \u201eDie Liebe bildet sich auf nichts etwas ein\u201c \u2013 in Korinth bildete man sich viel ein auf geistliche Erkenntnisse. \u201eDie Liebe meidet alles Unschickliche\u201c \u2013 in Korinth tolerierte man die wilde Ehe eines Gemeindeglieds mit seiner Stiefmutter. \u201eDie Liebe sucht, was dem anderen n\u00fctzt\u201c \u2013 in Korinth gaben die Beg\u00fcterten den Armen beim gemeinsamen Liebesmahl nichts ab. \u201eDie Liebe ist nicht eifers\u00fcchtig\u201c \u2013 in Korinth prozessierte man gegeneinander vor weltlichen Gerichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den zweiten Teil des paulinischen Liebeslieds auf sich wirken l\u00e4sst, wird dem\u00fctig. Angesichts dieser wunderbaren Liebeseigenschaften sp\u00fcrt man die eigenen Liebesdefizite deutlich und \u00fcberdeutlich. Aber gleichzeitig freut man sich, dass diese Liebe keine Unm\u00f6glichkeit ist. Sie ist allen geschenkt, mit denen Jesus Christus eine Glaubensgemeinschaft begr\u00fcndet hat. Sie wartet darauf, ausprobiert zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3.) Die korinthische Gemeinde gr\u00fcndete ihr geistliches Leben auf die \u201eprophetischen Reden\u201c ihrer Verk\u00fcndiger, auf die \u201eSprachen\u201c (Reden in einer fremden, himmlischen Sprache) und auf die so erwarteten tieferen \u201eErkenntnisse\u201c. Nun h\u00f6ren sie von ihrem Apostel, dass die prophetischen Reden (also die geistlichen Ansprachen) und die durch sie vermittelte Erkenntnis vorl\u00e4ufig sind und dass die F\u00e4higkeit, in einer neuen, himmlischen Sprache Gott zu loben, aufh\u00f6ren wird. Die prophetische Rede (heute: die Predigten) und unsere daraus gewonnene Gotteserkenntnis zeigen nur Teilaspekte bzw. die Anfangsgr\u00fcnde der Wirklichkeit und der Wahrheit Gottes (Luther: \u201eSt\u00fcckwerk\u201c). Die wahre Gotteserkenntnis ist nur durch die Liebe zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kommen nun zu der schwierigen Aussage in 1 Kor 13,10. \u201eWenn die Vollkommenheit kommt, verschwindet die vorl\u00e4ufige Gotteserkenntnis\u201c. Was meint Paulus hier mit dem Begriff <em>to teleion<\/em>, der meist mit \u201edas Vollkommene\u201c \u00fcbersetzt wird? Die L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge \u201eVollendungswelt\u201c oder \u201ekompletter Schriftkanon\u201c k\u00f6nnen nicht \u00fcberzeugen. Nirgends sonst bezeichnet Paulus die Neusch\u00f6pfung von Himmel und Erde als \u201edas Vollkommene\u201c. Ebenso wenig nennt er den kompletten biblischen Kanon \u201edas Vollkommene\u201c. N\u00e4her liegt es, das Wort <em>teleion <\/em>(\u201evollkommen\u201c) im biblischen Zusammenhang zu untersuchen. Jesus fordert in der Bergpredigt von seinen Nachfolgern (Mt 5,48): \u201eIhr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist\u201c (und zwar durch die Feindesliebe). Paulus will, dass die Christen \u201evollkommen\u201c werden (Kol 1,28; 2 Tim 3,17). Damit meint er ein von Glauben und Liebe gepr\u00e4gtes Leben. Auch der Vergleich mit dem Kind, das allm\u00e4hlich erwachsen wird, soll erkl\u00e4ren, dass der Christ vom geistlichen Unm\u00fcndigsein zum geistlichen Mannsein heranwachsen soll (vgl. auch Eph 4,13). Im Hebr\u00e4erbrief bedauert der Verfasser, dass er den Adressaten des Briefs geistliche \u201eMilchspeise\u201c bringen muss, wo er doch viel lieber \u201efeste Speise\u201c geben will, wie sie die \u201eVollkommenen\u201c brauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen an diesen Beispielen, dass der Begriff der Vollkommenheit bzw. die Vollkommenen im Neuen Testament den geistlichen Reifezustand meinen, zu dem die Christen hinwachsen sollen. An die Korinther gewendet, will Paulus sagen: Jetzt sucht ihr aus den geistlichen Ansprachen und aus den neuartigen Lobgebeten in der Himmelssprache eure Gotteserkenntnisse zu gewinnen. Aber eure Erkenntnis wird nicht wachsen, solange noch euer Tun so lieblos ist. Erst wenn ihr die Agape-Liebe zum Motiv und zur Richtschnur eures Lebens macht, werdet ihr zu v\u00f6lliger Gottes- und Christuserkenntnis finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In V. 12 versetzt sich Paulus in die Lage eines geistlich noch unm\u00fcndigen bzw. unreifen Christen. \u201eWir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild\u201c. D.h. unsere Gotteserkenntnis und Christuserkenntnis sind zun\u00e4chst unvollkommen und getr\u00fcbt. Erst wenn Christen im Glauben und in der Liebe wachsen, erschlie\u00dft sich ihnen das Wesen des Dreieinigen Gottes immer mehr. Dann beginnen sie, Gottes Charakter, Gottes Wesen, Gottes Pl\u00e4ne und Gottes v\u00e4terliche Liebe immer besser zu verstehen. \u201eDann werde ich erkennen, wie ich erkannt bin\u201c. Das Verh\u00e4ltnis zu Gott wird innig und liebevoll. Das Angesicht Gottes bleibt nicht mehr fremd, sondern bekommt v\u00e4terliche Z\u00fcge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In V. 13 setzt Paulus die Agape-Liebe in Verbindung mit Glaube und Hoffnung. Christen haben mit diesen drei vom Heiligen Geist vermittelten Lebenswirklichkeiten eine stabile Ausstattung f\u00fcr ihr Leben in dieser Welt. Dar\u00fcber hinaus gibt Paulus hier die Zusicherung, dass der Heilige Geist den Glauben, die Hoffnung und die Liebe allezeit w\u00e4hrend unseres irdischen Lebensweges geben und erhalten wird. Gemessen an ihrem gro\u00dfartigen inneren Wert, also mit Gottes Blick angesehen, ist die Liebe das Allerwichtigste. Sie ist Gottes ureigenes Wesen: \u201eGott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm\u201c (1 Joh 4,16).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum eine sch\u00f6nere Liebeserkl\u00e4rung an die Liebe als das vom V\u00f6lkerapostel Paulus gedichtete und im 1. Brief an die Korinther (Kapitel 13) \u00fcberlieferte Liebeslied. Es ist unerreicht in seiner Intensit\u00e4t und Originalit\u00e4t, und es reizt immer wieder zum Lesen und Staunen. 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