{"id":19913,"date":"2023-04-19T10:29:07","date_gmt":"2023-04-19T08:29:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=19913"},"modified":"2023-04-19T10:29:07","modified_gmt":"2023-04-19T08:29:07","slug":"geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=19913","title":{"rendered":"Geschlechtsdysphorien bei Kindern und Jugendlichen \u2013 medizinische und psychologische Aspekte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>I. \u00a0 Niemand ist im falschen K\u00f6rper geboren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H\u00e4ufigkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die eine Transgender-Behandlung suchen, hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. In der <em>Tavistock Gender Clinic<\/em> in London beispielsweise waren es im Jahr 2009 noch 51 Kinder und Jugendliche; im Jahr 2022 waren es schon 3585.<a name=\"_ftnref1\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Auch die Zahl der ratsuchenden Kinder unter 10 Jahren hat deutlich zugenommen.<a name=\"_ftnref2\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe sind derzeit M\u00e4dchen. Sie machen auch international etwa 85% der betroffenen Kinder aus, die meisten sind zwischen 12 und 17 Jahren.<a name=\"_ftnref3\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Begriffe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Biologisches Geschlecht<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das biologische Geschlecht ist ein objektives k\u00f6rperliches Merkmal. Es ist klar definiert, die anatomischen Strukturen sind bin\u00e4r und komplement\u00e4r angeordnet. Es gibt nur zwei Geschlechter: m\u00e4nnlich und weiblich, Mann und Frau. Es gibt nur Samenzellen und Eizellen, nichts Drittes.<a name=\"_ftnref4\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Grundlage f\u00fcr das biologische Geschlecht sind die Geschlechtschromosomen, beim M\u00e4dchen XX, beim Jungen XY.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Organismen werden als m\u00e4nnlich oder weiblich bezeichnet aufgrund ihrer k\u00f6rperlichen Strukturen, die auf ihre <em>spezifisch<\/em> m\u00e4nnlichen oder weiblichen Aufgaben bei der Prokreation, der Weitergabe des Lebens, hinweisen. Diese Strukturen existieren objektiv, auch wenn sie nicht genutzt werden oder eine Zeugung \/ Empf\u00e4ngnis nicht m\u00f6glich oder nicht gew\u00fcnscht ist. Sie haben zun\u00e4chst nichts zu tun mit <em>typisch <\/em>weiblichen oder <em>typisch<\/em> m\u00e4nnlichen Merkmalen und Eigenschaften. Zu behaupten, bestimmte Eigenschaften, Vorlieben und Aktivit\u00e4ten w\u00fcrden die Grundlage f\u00fcr Junge- oder M\u00e4dchensein darstellen, ist sachlich falsch. Ein M\u00e4dchen wird kein Junge, weil es eine Vorliebe f\u00fcr Baumklettern hat oder Automechanikerin werden m\u00f6chte. Es bleibt ein M\u00e4dchen. Ein Junge wird auch kein M\u00e4dchen, weil er vorwiegend mit Puppen spielt oder lieber liest und malt, statt Fu\u00dfball zu spielen. Er bleibt ein Junge. Bez\u00fcglich typischer oder untypischer Eigenschaften, Vorlieben und T\u00e4tigkeiten gibt es eine riesige \u00dcberlappung zwischen Jungen und M\u00e4dchen, M\u00e4nnern und Frauen. Das ist wichtig zu wissen, weil eine Tendenz besteht, die soziale Transition \u201ezum Wunschgeschlecht\u201c schon einzuleiten, wenn ein kleines Kind starke Vorlieben f\u00fcr T\u00e4tigkeiten zeigt, die typischerweise dem anderen Geschlecht zugordnet werden und sich dabei vielleicht auch mit dem anderen Geschlecht \u201eidentifiziert\u201c.<a name=\"_ftnref5\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Sollen Eltern bei ihrem kleinen Sohn denken, er sei im \u201efalschen K\u00f6rper\u201c geboren, wenn er starke Vorlieben f\u00fcr T\u00e4tigkeiten zeigt, die \u00fcblicherweise dem anderen Geschlecht zugordnet werden? Das macht weder anatomisch noch entwicklungspsychologisch Sinn.<a name=\"_ftnref6\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Geschlechtsidentit\u00e4t<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschlechtsidentit\u00e4t ist ein psychisches, subjektives Merkmal. Sie meint das innere Wissen, das Empfinden, ein M\u00e4dchen oder ein Junge, eine Frau oder ein Mann zu sein. Die meisten Menschen erleben eine \u00dcbereinstimmung zwischen der objektiv-biologischen Realit\u00e4t ihres K\u00f6rpers und ihrer subjektiv empfundenen Geschlechtsidentit\u00e4t. Personen mit einem weiblichen K\u00f6rper, mit weiblichen \u00e4u\u00dferen und inneren Geschlechtsmerkmalen empfinden sich als M\u00e4dchen oder Frau und Gleiches gilt analog f\u00fcr M\u00e4nner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsinkongruenz, Transgender<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Kindern und Jugendlichen, die sich als \u201etransgender\u201c oder \u201egeschlechtsdysphorisch\u201c bezeichnen, ist das anders. Diese Kinder und Jugendlichen haben ein Gef\u00fchl der \u201eNicht\u00fcbereinstimmung\u201c zwischen ihrem k\u00f6rperlichen Geschlecht und ihrer <em>empfundenen<\/em> Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit. Ihre subjektive Wahrnehmung, M\u00e4dchen oder Junge zu sein, \u201estimmt nicht \u00fcberein\u201c mit der objektiven Realit\u00e4t ihres weiblichen oder m\u00e4nnlichen K\u00f6rpers. Sie f\u00fchlen sich in ihrem K\u00f6rper \u201efehl am Platz\u201c. Sie suchen Behandlungen auf \u201ewegen eines bestehenden Konflikts infolge fehlender \u00dcbereinstimmung von <em>subjektivem<\/em> Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl und der <em>objektiven<\/em> biologischen Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit.\u201c<a name=\"_ftnref7\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bestehen Transgender-Gef\u00fchle seit mindestens 6 Monaten und empfinden die Kinder und Jugendlichen dabei erheblichen Distress oder f\u00fchlen sich in ihrem sozialen und sonstigen Leben beeintr\u00e4chtigt, kann die Diagnose \u201eGeschlechtsdysphorie\u201c gestellt werden.<a name=\"_ftnref8\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Seit Januar 2022 gilt in Deutschland und vielen anderen L\u00e4ndern offiziell der Begriff \u201eGeschlechtsinkongruenz\u201c (ICD-11), bei dem die Frage nach dem Distress keine Rolle mehr spielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Kinder mit Geschlechtsdysphorie sind biologisch gesunde M\u00e4dchen oder Jungen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kinder und Jugendliche, die sich als transgender empfinden oder eine Geschlechtsdysphorie oder Geschlechtsinkongruenz haben, sind biologisch gesunde M\u00e4dchen oder Jungen.<a name=\"_ftnref9\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Sie haben einen gesunden K\u00f6rper und ein biologisch eindeutiges, weibliches oder m\u00e4nnliches Geschlecht. Ihre Geschlechts-Chromosomen sind weiblich (XX) oder m\u00e4nnlich (XY) und auch ihre prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Geschlechtsmerkmale sind eindeutig weiblich oder m\u00e4nnlich. Ihre k\u00f6rperliche Entwicklung, auch die Pubert\u00e4tsentwicklung, ist normal, sofern nicht k\u00fcnstlich in die Entwicklungsprozesse eingegriffen wird. Wenn sie eine Behandlung aufsuchen, geht es um einen <em>Konflikt<\/em> zwischen der objektiven Realit\u00e4t ihres K\u00f6rpers und ihrem subjektiven Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Transgender-Ph\u00e4nomene sind ebenso wie Geschlechtsdysphorien und Geschlechtsinkongruenz sehr heterogen und vielschichtig. Sie k\u00f6nnen fr\u00fch im Kindesalter auftreten,<a name=\"_ftnref10\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> kurz vor der Pubert\u00e4t, in der Pubert\u00e4t oder erst im Erwachsenenalter. Kinder und Jugendliche, die sich als transgender bezeichnen, lehnen ihren K\u00f6rper ab. Oft sagen sie, dass sie ihn hassen, insbesondere die Geschlechtsmerkmale ihres K\u00f6rpers. Sie bestehen darauf, \u201ein Wirklichkeit\u201c zum anderen Geschlecht zu geh\u00f6ren oder wollen unbedingt dazu geh\u00f6ren. Ein Junge sagt vielleicht, er will sein m\u00e4nnliches Glied \u201eweghaben\u201c. Ein M\u00e4dchen mag sagen: \u201eIch wei\u00df nicht, ob ich ein Junge sein will, aber auf keinen Fall will ich ein M\u00e4dchen sein.\u201c Manchmal empfindet ein Kind zuerst ein tiefes Unbehagen \u00fcber den eigenen K\u00f6rper und leidet an einer allgemeinen Selbst- und Identit\u00e4tsunsicherheit, erst danach formt sich die \u00dcberzeugung, es sei \u201einnendrin\u201c eine Person des anderen Geschlechts. In der Trans-Medizin wird den Kindern und Jugendlichen gewollt oder ungewollt vermittelt, nur ihre Gedankenwelt repr\u00e4sentiere ihre \u201ewahre Identit\u00e4t\u201c \u2013 auf Kosten ihres K\u00f6rpers und ihrer K\u00f6rperlichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Geschlechtsdysphorien sind weder angeboren noch biologisch festgelegt <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder hat man versucht, biologische Ursachen f\u00fcr Transgender-Gef\u00fchle und Geschlechtsdysphorien zu finden, bisher vergeblich.<a name=\"_ftnref11\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> Es gibt kein einziges biologisches Merkmal, weder in den Genen, noch im Gehirn, noch im K\u00f6rper, noch in den Hormonen, das \u201eTransgender-Personen\u201c zuverl\u00e4ssig von anderen Personen unterscheiden w\u00fcrde.<a name=\"_ftnref12\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> Es gibt auch keinen objektiven Test \u2013 weder Gentest, anderen Labortest, Bluttest, Hormontest, oder MRT-Gehirntest \u2013 mit dem man ein \u201etransgender Kind\u201c von einem anderen Kind unterscheiden k\u00f6nnte.<a name=\"_ftnref13\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn13\"><sup>[13]<\/sup><\/a> Mit anderen Worten: Es gibt keine objektive Diagnose. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die transgender Ph\u00e4nomene, auch die offiziellen Diagnosen Geschlechtsdysphorie und Geschlechtsinkongruenz, vage und subjektiv.<a name=\"_ftnref14\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn14\"><sup>[14]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Niemand ist im \u201efalschen K\u00f6rper\u201c geboren<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorstellung eines M\u00e4dchens, sie sei \u201einnendrin\u201c ein Junge und nur \u201eim falschen K\u00f6rper geboren\u201c hat keine sachliche oder wissenschaftliche Grundlage. Dasselbe gilt analog f\u00fcr den Jungen. Die Forscher Lawrence Mayer und Paul McHugh stellen fest: \u201eDie Hypothese, dass bei einigen Menschen die Geschlechtsidentit\u00e4t ein angeborenes, festgelegtes, vom biologischen Geschlecht unabh\u00e4ngiges Merkmal ist \u2013 die Hypothese also, dass ein Mann oder eine Frau im falschen K\u00f6rper geboren sind \u2013 hat keine wissenschaftliche Grundlage.\u201c<a name=\"_ftnref15\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits dargelegt, sind die Grundlage f\u00fcr biologisches M\u00e4dchen- und Jungesein die Geschlechtschromosomen, nicht geschlechtstypische oder untypische Verhaltensweisen. Die objektiv nachweisbaren Geschlechtschromosomen sind bei Kindern mit Transgender-Ph\u00e4nomenen eindeutig weiblich oder m\u00e4nnlich. Sie kommen in jeder K\u00f6rperzelle vor, auch in jeder Gehirnzelle. Sie bleiben dort von der Zeugung bis zum Tod. Niemand kann sie \u00e4ndern. Beim Jungen wird au\u00dferdem schon vorgeburtlich, etwa ab der 8. Schwangerschaftswoche, das m\u00e4nnliche Hormon Testosteron produziert. Mit dem Blutkreislauf gelangt es nicht nur in die Beckengegend, wo sich die m\u00e4nnlichen Genitalien entwickeln. Es gelangt auch in das Gehirn und beeinflusst die Entwicklung dort mit. Auch wenn es gro\u00dfe \u00dcberlappungen bei den Vorlieben und bevorzugten Verhaltensweisen von M\u00e4dchen und Jungen gibt: Jungen haben ein Jungengehirn, M\u00e4dchen haben ein M\u00e4dchengehirn. Es gibt keinen Beweis daf\u00fcr, dass einige Kinder mit einem \u201etransgender Gehirn\u201c auf die Welt kommen. Die wenigen Studienergebnisse bei Erwachsenen, in denen man versucht hat, Unterschiede in den Gehirnstrukturen zwischen \u201etransgender-Personen\u201c und anderen Personen zu finden, sind widerspr\u00fcchlich, nicht einheitlich und auch nicht beweiskr\u00e4ftig.<a name=\"_ftnref16\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn16\"><sup>[16]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein grundlegendes Problem dieser Forschung ist die Neuroplastizit\u00e4t des menschlichen Gehirns. Neuroplastizit\u00e4t bedeutet, dass es im Gehirn einen lebenslangen Abbau und Aufbau von Zellen, Verkn\u00fcpfungen und Strukturen gibt und zwar in Abh\u00e4ngigkeit von den jeweiligen Denk- und Verhaltensgewohnheiten eines Menschen. Wenn eine Person eine neue Sprache lernt oder neue Beziehungserfahrungen macht, \u00e4ndern sich bestimmte Bereiche ihres Gehirns. S\u00fcchtiges Verhalten ver\u00e4ndert die Mikrostrukturen im Gehirn. Berufsgeiger haben ein anderes Gehirn als Menschen, die nie eine Geige spielten. Kinder mit ungel\u00f6sten Traumata haben ein anderes Gehirn als Kinder, die keine Traumata erlitten. Unterschiede in den Gehirnmikrostrukturen, die man m\u00f6glicherweise bei geschlechtsdysphorischen Erwachsenen im Vergleich mit anderen Erwachsenen findet, sind mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit das Ergebnis \u2013 nicht die Ursache \u2013 eines intensiven Besch\u00e4ftigtseins mit bestimmten k\u00f6rperorientierten Themen. F\u00fcr die Annahme, dass einige Kinder mit einer Transgender-Identit\u00e4t geboren w\u00e4ren, gibt es keinen Anhalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> II. \u00a0 Trans-affirmative Therapien und die Illusion eines Geschlechtswechsels<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Transition zum \u201eWunschgeschlecht\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Standardverfahren f\u00fcr Kinder und Jugendliche, die einen Konflikt empfinden zwischen ihrem objektiven, biologischen Geschlecht und ihrer subjektiv empfundenen Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit gilt h\u00e4ufig immer noch die \u201etransaffirmative Therapie\u201c<sup> <a name=\"_ftnref17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn17\">[17]<\/a><\/sup>, die \u201eTransition zum Wunschgeschlecht\u201c. Sie soll den Kindern ein \u201eLeben im Wunschgeschlecht\u201c erm\u00f6glichen. Doch was bedeutet das, wenn eine echte \u00c4nderung des biologischen Geschlechts gar nicht m\u00f6glich ist? Und was ist der Preis, denn die Kinder zahlen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Transition geh\u00f6rt die soziale und medizinische Transition. Beide sind fast untrennbar miteinander verwoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die medizinische Transition<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pubert\u00e4tsblocker<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die medizinische Transition beginnt mit Pubert\u00e4tsblockern. Pubert\u00e4tsblocker sind hormon\u00e4hnliche Substanzen, die, wie der Name sagt, den Eintritt in die Pubert\u00e4t blockieren. Oft werden sie gegeben, wenn ein Kind 10-12 Jahre alt ist, manchmal schon fr\u00fcher.<a name=\"_ftnref18\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn18\"><sup>[18]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pubert\u00e4t ist eine entscheidende Wachstums- und Entwicklungsphase auf dem Weg zum Erwachsenwerden. In dieser Zeit finden gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen im K\u00f6rper, im Gehirn und in der Psyche des Kindes statt. Pubert\u00e4tsblocker greifen in s\u00e4mtliche dieser vitalen Wachstumsprozesse st\u00f6rend ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter Pubert\u00e4tsblockern bleibt der normale Wachstumsschub aus, die Kinder bleiben klein und kindlich. Eizellen und Samenzellen k\u00f6nnen sich nicht entwickeln, sie k\u00f6nnen nicht reifen. Das Kind bleibt unfruchtbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Pubert\u00e4t kommt es auch zu einer erheblichen Zunahme der Knochendichte und Knochenst\u00e4rke. Unter Pubert\u00e4tsblockern bleibt diese Entwicklung aus. Relativ zum Alter nimmt die Knochendichte kontinuierlich ab, was ein deutliches Risiko f\u00fcr eine Osteoporose und f\u00fcr Knochenbr\u00fcche ist.<a name=\"_ftnref19\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn19\"><sup>[19]<\/sup><\/a> Die <em>New York Times<\/em> berichtete k\u00fcrzlich \u00fcber ein M\u00e4dchen, bei dem nach zwei Jahren Pubert\u00e4tsblockern die Knochendichte im Osteoporose Bereich lag \u2013 sehr zum Schrecken ihrer Mutter.<a name=\"_ftnref20\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn20\"><sup>[20]<\/sup><\/a> Der Oxforder Soziologieprofessor Michael Biggs berichtet von einem Kind, das mit zw\u00f6lf Jahren Pubert\u00e4tsblocker bekam und mit 16 Jahren bereits vier Knochenbr\u00fcche hinter sich hatte.<a name=\"_ftnref21\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn21\"><sup>[21]<\/sup><\/a> Einzelf\u00e4lle? Das \u201eD\u00fcnnerwerden der Knochen\u201c ist eine bekannte Nebenwirkung, die der Hersteller des h\u00e4ufigsten Pubert\u00e4tsblockers Lupron angibt.<a name=\"_ftnref22\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn22\"><sup>[22<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Normalerweise \u00e4ndert sich in der Pubert\u00e4t beim M\u00e4dchen unter dem Einfluss der \u00d6strogene die Konfiguration des kn\u00f6chernen Beckens. Der Beckeninnenraum wird weiter und gr\u00f6\u00dfer. Die gesamte Konfiguration ver\u00e4ndert sich, damit das Becken als Geburtskanal dienen kann. Unter Pubert\u00e4tsblockern bleibt diese Entwicklung aus. Das Becken bleibt kindlich und eng. Entscheidet sich eine junge Frau sp\u00e4ter, wieder in ihrem nat\u00fcrlichen Geschlecht zu leben, und wird schwanger, ist ihr Becken m\u00f6glicherweise zu eng, um ein Baby passieren zu lassen. Eine nat\u00fcrliche Geburt ist dann unm\u00f6glich. Es kann auch sein, dass das Baby w\u00e4hrend der Geburtsphase im Becken steckenbleibt, was erhebliche gesundheitliche Risiken f\u00fcr Mutter und Baby birgt. Bef\u00fcrworter von Pubert\u00e4tsblockern sagen, dass sich das Becken noch weiten k\u00f6nne, wenn eine junge Frau mit 17 oder 18 Jahren die Pubert\u00e4tsblocker absetzt. Daf\u00fcr gibt es aber keine Beweise und es ist auch unwahrscheinlich.<a name=\"_ftnref23\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn23\"><sup>[23]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Pubert\u00e4t kommt es auch zu erheblichen Umbauprozessen im Gehirn. Bestehende Strukturen, Verbindungen und Netzwerke werden abgebaut, neue werden aufgebaut. Das Vorderhirn (pr\u00e4frontaler Kortex), mit dem die langfristigen Auswirkungen einer Entscheidung realistisch eingesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen, ist erst mit etwa 25 Jahren ganz ausgereift. Vorl\u00e4ufige Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Pubert\u00e4tsblocker in diese Entwicklungen negativ eingreifen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen die Entwicklung der kognitiven F\u00e4higkeiten beeintr\u00e4chtigen, zu einem Abfall des Intelligenzquotienten f\u00fchren<a name=\"_ftnref24\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn24\"><sup>[24]<\/sup><\/a> und auch zu Depressionen.<a name=\"_ftnref25\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn25\"><sup>[25]<\/sup><\/a> Laut einem Tierversuch kann auch das r\u00e4umliche Ged\u00e4chtnis beeintr\u00e4chtigt sein.<a name=\"_ftnref26\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn26\"><sup>[26]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2019 verschaffte sich Michael Biggs Zugang zu unver\u00f6ffentlichten Daten aus der <em>Tavistock Gender Clinic<\/em> in London. Sie zeigen, dass ein Jahr nach Beginn der Behandlung mit Pubert\u00e4tsblockern die Kinder eine signifikante Zunahme ihres selbstsch\u00e4digenden Verhaltens und ihrer Suizidalit\u00e4t hatten. Die M\u00e4dchen hatten au\u00dferdem eine signifikante Zunahme ihrer internalisierten Probleme (\u00c4ngste, Depressionen). Zudem hatte ihr Ungl\u00fccklichsein \u00fcber ihren K\u00f6rper, also ihre Geschlechtsdysphorie, zugenommen. Michael Biggs fragt: Warum hat die <em>Tavistock Clinic<\/em> diese Ergebnisse nie ver\u00f6ffentlicht?<a name=\"_ftnref27\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn27\"><sup>[27]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bef\u00fcrworter von Pubert\u00e4tsblockern sagen, dass ein geschlechtsdysphorisches Kind mit den Herausforderungen einer normalen Pubert\u00e4tsentwicklung \u00fcberfordert ist. Pubert\u00e4tsblocker seien nur ein \u201ePausenknopf\u201c und w\u00fcrden den Kindern Zeit geben zu \u00fcberlegen, ob sie die Transition fortsetzen m\u00f6chten. Au\u00dferdem wird gesagt, die Auswirkungen von Pubert\u00e4tsblockern seien r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, wenn sich jemand entscheidet, wieder in seinem biologischen Geschlecht zu leben. Daf\u00fcr gibt es aber keine Beweise.<a name=\"_ftnref28\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn28\"><sup>[28]<\/sup><\/a> Kann der Verlust der Knochendichte nachgeholt werden? Ist die Gehirnentwicklung wirklich nachzuholen? Kann sich das weibliche Becken mit 18 Jahren noch ausreichend weiten? Das alles wissen wir nicht und ein vollst\u00e4ndiges Nachholen ist unwahrscheinlich.<a name=\"_ftnref29\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn29\"><sup>[29]<\/sup><\/a> Au\u00dferdem kann es nach Absetzen der Pubert\u00e4tsblocker noch ein ganzes Jahr oder l\u00e4nger dauern kann, bis die Produktion der k\u00f6rpereigenen Sexualhormone wieder normal l\u00e4uft. Es kann auch sein, dass sie nie wieder richtig in Gang kommt.<a name=\"_ftnref30\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn30\"><sup>[30]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt noch einen anderen Grund, warum immer mehr Fachgesellschaften vor Pubert\u00e4tsblockern warnen. Es hat sich gezeigt, dass Pubert\u00e4tsblocker in der Realit\u00e4t kein \u201ePausenknopf\u201c sind, sondern ein weiterer \u201eStartknopf\u201c f\u00fcr den Fortgang der medizinischen Transition.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pubert\u00e4tsblocker und der rasante Anstieg der Persisters<a name=\"_ftnref31\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn31\"><strong><sup>[31]<\/sup><\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn geschlechtsdysphorische Kinder ihre Pubert\u00e4t normal durchlaufen d\u00fcrfen, verlieren die meisten von ihnen (61%-98%) ihre Geschlechtsinkongruenz im Verlauf ihrer Entwicklung von selbst. Wenn sie Pubert\u00e4tsblocker bekommen, \u00e4ndert sich das dramatisch. Fast alle Kinder entscheiden sich dann, mit gegengeschlechtlichen Hormonen weiterzumachen und in den meisten F\u00e4llen auch mit den chirurgischen Eingriffen. Das Amsterdamer Zentrum, das die transaffirmative Therapie entwickelte<a name=\"_ftnref32\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn32\"><sup>[32]<\/sup><\/a>, ver\u00f6ffentlichte 2011 eine Langzeitstudie mit 70 Kindern, die alle Pubert\u00e4tsblocker bekamen.<a name=\"_ftnref33\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn33\"><sup>[33]<\/sup><\/a> Zu Beginn der Behandlung waren die Kinder zwischen 11 und 17 Jahren alt. S\u00e4mtliche Kinder (100%) entschieden sich, mit gegengeschlechtlichen Hormonen weiterzumachen. Kein einziges Kind mit Pubert\u00e4tsblockern entschied sich, wieder in seinem nat\u00fcrlichen Geschlecht zu leben. Kein einziges Kind w\u00e4hlte einen Weg, auf dem es sich potentiell h\u00e4tte mit seinem K\u00f6rper vers\u00f6hnen k\u00f6nnen. Die Folgestudie zeigt, dass sich die Mehrheit der Kinder auch f\u00fcr die geschlechtsangleichenden Operationen entschied.<a name=\"_ftnref34\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn34\"><sup>[34]<\/sup><\/a>\u00a0 Damit entschieden sie sich f\u00fcr eine irreversible Infertilit\u00e4t und lebenslange Abh\u00e4ngigkeit von Hormonen, letztlich auch f\u00fcr die \u00dcberzeugung, dass die Zerrissenheit zwischen der biologischen Realit\u00e4t des K\u00f6rpers und dem Gef\u00fchl, im eigenen K\u00f6rper nicht zu Hause zu sein, niemals heilen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da bei nat\u00fcrlichem Verlauf die gro\u00dfe Mehrheit der Kinder ihre Geschlechtsdysphorie von selbst verliert, brauchen wohl auch geschlechtsdysphorische Kinder die Erfahrung einer normalen Pubert\u00e4t. Sie brauchen die Pubert\u00e4t mit all ihren k\u00f6rperlichen, hormonellen, seelischen und mentalen Herausforderungen, um wenigstens eine Chance zu haben, zu ihrem K\u00f6rper ja sagen zu k\u00f6nnen. \u00c4ngste, Depressionen, Suizidalit\u00e4t m\u00fcssen dabei sehr ernst genommen werden. Sie sollten Anlass f\u00fcr eine psychotherapeutische Begleitung sein, nicht f\u00fcr eine Transition. Eine Detransitionerin, die wegen ihrer Suizidalit\u00e4t als Teenager auf den Weg der Transition geschickt wurde, bereut heute ihre Transition und sagt: \u201eMein Therapeut hat mir nicht geholfen, mich in meinem K\u00f6rper wohlzuf\u00fchlen.\u201c<a name=\"_ftnref35\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn35\"><sup>[35]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Geschlechtsangleichende Hormone<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur trans-affirmativen Therapie geh\u00f6rt die Behandlung mit gegengeschlechtlichen Hormonen. Sie werden geschlechtsangleichende Hormone genannt, weil sie dem Teenager eine \u201eAngleichung an das Wunschgeschlecht\u201c verschaffen sollen. Allerdings kann aus einem biologischen M\u00e4dchen kein biologischer Junge werden (und umgekehrt), da die Geschlechtschromosomen nicht ver\u00e4nderbar sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab dem Alter von 15-16 Jahren, manchmal schon fr\u00fcher,<a name=\"_ftnref36\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn36\"><sup>[36]<\/sup><\/a> erhalten die M\u00e4dchen Testosteron, die Jungen \u00d6strogen. Bei M\u00e4dchen wird ein Testosteronspiegel im Blut angestrebt, der 6-100-fach h\u00f6her ist als der f\u00fcr M\u00e4dchen normale, physiologische Testosteronspiegel. Selbst wenn junge Frauen eines Tages den Weg der Transition wieder verlassen, werden sie oft die durch das Testosteron verursachte tiefe Stimme nicht mehr los. Da Testosteron die Scheidenschleimhaut ver\u00e4ndert, leiden die Frauen auch an sexuellen Funktionsst\u00f6rungen.<a name=\"_ftnref37\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn37\"><sup>[37]<\/sup><\/a> Zu den allgemeinen Nebenwirkungen der gegengeschlechtlichen Hormonbehandlungen geh\u00f6ren: Thromboembolien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, m\u00f6glicherweise Hirndurchblutungsst\u00f6rungen, sexuelle Funktionsst\u00f6rungen, Depressionen, Anstieg der Leberwerte, m\u00f6glicherweise erh\u00f6htes Krebsrisiko. Hinzu kommt die Infertilit\u00e4t, die auch ohne operative Eingriffe oft irreversibel ist.<a name=\"_ftnref38\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn38\"><sup>[38]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Geschlechtsangleichende Operationen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab dem Alter von 18 Jahren sind geschlechtsangleichende Operationen auch in Deutschland erlaubt.<a name=\"_ftnref39\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn39\"><sup>[39]<\/sup><\/a> In den USA wurden schon bei 13-14-j\u00e4hrigen geschlechtsdysphorischen M\u00e4dchen die Br\u00fcste entfernt.<a name=\"_ftnref40\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn40\"><sup>[40]<\/sup><\/a> Daneben geht es bei M\u00e4dchen um die Entfernung von Eierst\u00f6cken und Geb\u00e4rmutter. Beim Jungen werden Penis und Hoden entfernt und eine Vaginoplastik durchgef\u00fchrt. S\u00e4mtliche dieser Eingriffe werden an gesunden Organen vorgenommen. Nach den entsprechenden Operationen ist die Infertilit\u00e4t immer irreversibel und f\u00fchrt dazu, dass die Betroffenen lebenslang von schweren Hormonbehandlungen abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in der Trans-Medizin international arbeitende Organisation WPATH<a name=\"_ftnref41\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn41\"><sup>[41]<\/sup><\/a> hat in ihren neuen Richtlinien (September 2022) jegliche untere Altersgrenze f\u00fcr die Anwendung von Pubert\u00e4tsblockern, Hormonen und chirurgischen Eingriffen gestrichen.<a name=\"_ftnref42\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn42\"><sup>[42]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Transitionen k\u00f6nnen die psychischen Probleme nicht lindern <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder wird behauptet, Hormonbehandlungen und chirurgische Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten die Depressionen, \u00c4ngste, Suizidalit\u00e4t, bipolaren St\u00f6rungen und anderen psychischen Probleme, unter denen so viele geschlechtsdysphorische Personen leiden, lindern. Daf\u00fcr gibt es aber keinen Beweis. Im Gegenteil. Eine neue repr\u00e4sentative Studie aus Schweden, dem Land mit der weltweit umfangreichsten Datenbank, zeigt: Weder durch die Hormonbehandlungen noch durch die Operationen kann die hohe Rate an Depressionen, Angstst\u00f6rungen und Suizidversuchen bei geschlechtsdysphorischen Personen gesenkt werden.<a name=\"_ftnref43\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn43\"><sup>[43]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon 2011 ver\u00f6ffentlichte das Stockholmer <em>Karolinska Institut<\/em> eine umfangreiche, bev\u00f6lkerungsbasierte Studie zur Frage, ob es transsexuellen Personen nach den geschlechtsangleichenden Operationen besser geht. Bis heute gilt die Studie als methodisch au\u00dferordentlich sorgf\u00e4ltig und genau. Das Ergebnis: Zehn Jahre nach den Operationen hatten die operierten transsexuellen Personen im Vergleich zur Allgemeinbev\u00f6lkerung eine fast 20-fach h\u00f6here Rate an vollzogenen Suiziden. Ab dem zehnten Jahr nach den Operationen stieg die Suizidrate rasant an.<a name=\"_ftnref44\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn44\"><sup>[44]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studien zeigen, dass weder Hormonbehandlungen noch Operationen eine echte Linderung der psychischen Probleme bringen. In liberalen Gesellschaften ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass Erwachsene den Weg der Transition w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Vielleicht sehen sie es f\u00fcr sich als einzigen Weg und das ist zu respektieren. Aber Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren? K\u00f6nnen sie mit 12 oder 14 Jahren, wenn sie Pubert\u00e4tsblocker bekommen, \u00fcbersehen, auf welchen Weg man sie schickt? Minderj\u00e4hrige haben weder die psychische noch die mentale Reife, um die langfristigen, irreversiblen Folgen einer Transition absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Soziale Transition<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Startknopf auf dem Weg der Transition, noch vor der Behandlung mit Pubert\u00e4tsblockern, ist die \u201esoziale Transition\u201c. Sie bedeutet, dass ein Kind jeden Tag in der \u201eRolle des Wunschgeschlechts\u201c lebt. M\u00e4dchen werden als Jungen behandelt und umgekehrt. M\u00e4dchen werden nur noch mit m\u00e4nnlichem Vornamen angesprochen, zuhause, in der Schule, von allen. Es werden nur noch m\u00e4nnliche Pronomen f\u00fcr sie verwendet (er, ihm). Kleidung und Haarschnitt sollen m\u00e4nnlich wirken. Dasselbe gilt analog f\u00fcr die Jungen. Ihre Kleidung und Haarschnitt sollen m\u00f6glichst weiblich wirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer neuen Langzeitstudie (2022) wurden 317 Kinder, die in der \u201eRolle des Wunschgeschlechts\u201c lebten, \u00fcber f\u00fcnf Jahre begleitet. Die Kinder waren zwischen drei und zw\u00f6lf Jahren alt, als ihre soziale Transition startete, wie beschrieben, mit \u201eVer\u00e4nderung der Pronomen, der Vornamen, des Haarschnitts und der Kleidung\u201c<a name=\"_ftnref45\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>. Ob die Kinder Distress empfanden bei der \u201eNicht-\u00dcbereinstimmung\u201c zwischen ihrem biologischen K\u00f6rper und ihrem Wunschgeschlecht, ob sie also eine Geschlechtsdysphorie hatten, wurde nicht erfragt. Die Eltern und wohl auch die Forscher der Studie sahen das Distress-Kriterium als unwichtig oder \u201enicht n\u00fctzlich\u201c an. Die Kinder wurden auf den Weg der Transition geschickt, weil sie \u201edeutliche Anzeichen f\u00fcr eine gegengeschlechtliche Identifikation und gegengeschlechtliche Vorlieben zeigten.\u201c<a name=\"_ftnref46\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn46\"><sup>[46]<\/sup><\/a> Mit anderen Worten: Die Kinder zeigten Vorlieben f\u00fcr Aktivit\u00e4ten, Spiele oder Kleidung, die stereotyp dem anderen Geschlecht zugeordnet werden, oder sie waren \u00fcberzeugt, dem anderen Geschlecht anzugeh\u00f6ren. Wie anfangs dargestellt, sind Vorlieben f\u00fcr Aktivit\u00e4ten und Spiele, die typischerweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden, keine Grundlage f\u00fcr Jungesein oder M\u00e4dchensein. Wer sie als Grundlage nimmt, verst\u00e4rkt lediglich Stereotypen. Die Forscher Laurence Mayer und Paul McHugh bemerken: \u201eEs gibt keine wissenschaftliche Grundlage f\u00fcr die Auffassung, dass Spielen mit typischen Jungenspielen ein Kind schon als Jungen definiert oder Spielen mit typischen M\u00e4dchenspielen ein Kind als M\u00e4dchen definiert.\u201c<a name=\"_ftnref47\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn47\"><sup>[47]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende der Studie, nach f\u00fcnf Jahren, identifizierten sich nur 2,5% der Kinder mit ihrem biologischen Geschlecht. 94% der Kinder bezeichneten sich als \u201etransgender\u201c.<a name=\"_ftnref48\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn48\"><sup>[48]<\/sup><\/a> Die meisten von ihnen erhielten dann Pubert\u00e4tsblocker und gegengeschlechtliche Hormone. Die Forscher der Studie sind der Auffassung, dass ein Kind schon fr\u00fch wisse, dass es transgender sei und deshalb auch transgender bleibe. Ihr Studienergebnis mit den nur wenigen Detransitioners (2,5%) sehen sie als Best\u00e4tigung ihrer Annahme. Im Grunde zeigt die Studie aber nur, dass die soziale Transition keine harmlose Sache ist, sondern ein aktiver Eingriff in die mentale und psychische Entwicklung eines Kindes. So hat es auch der britische Cass-Report formuliert: \u201eDie soziale Transition sollte als aktive Intervention angesehen werden, denn sie kann erhebliche Auswirkungen auf das psychische Funktionieren eines Kindes oder einer jungen Person haben\u2026 sie ist keine neutrale Handlung.\u201c<a name=\"_ftnref49\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn49\"><sup>[49]<\/sup><\/a> Die irrige Vorstellung des Kindes, es w\u00fcrde \u201ewirklich\u201c zum anderen Geschlecht geh\u00f6ren, wird t\u00e4glich durch das Verhalten der Eltern und anderer wichtiger Bezugspersonen verst\u00e4rkt. Sie hat Auswirkungen bis hin zu neuronalen Verschaltungen im kindlichen Gehirn. Der kanadische Psychotherapeut Kenneth Zucker bemerkt, dass die soziale Transition die Krankheit erst erschafft, die sp\u00e4ter mit geschlechtsangleichenden Hormonen und Operationen behandelt werden soll. Es d\u00fcrfe dann \u201eniemand erstaunt sein, dass [mit sozialer Transition] die Zahl der Jugendlichen, die ihre Geschlechtsdysphorie beibehalten, immer gr\u00f6\u00dfer wird.\u201c<a name=\"_ftnref50\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn50\"><sup>[50]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>III. Geschlechtsdysphorien bei Kindern und Jugendlichen \u2013 M\u00f6gliche Einflussfaktoren <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da eine Geschlechtsdysphorie nicht angeboren ist<a name=\"_ftnref51\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn51\">[51]<\/a>, stellt sich die Frage, welche nachgeburtlichen Einflussfaktoren bei dem Entstehen einer Transgender-Identifikation eine Rolle spielen k\u00f6nnen. Es versteht sich von selbst, dass nicht alle m\u00f6glichen Einflussfaktoren bekannt sind. Immer geht es dabei um ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren. Auch die konstitutionelle Vulnerabilit\u00e4t des Kindes spielt eine Rolle und ebenso, wie ein Kind nachgeburtliche soziale und famili\u00e4re Faktoren individuell deutet und verarbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Psychiatrische Vorerkrankungen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Studie mit Daten aus vier Gender-Zentren in vier europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zeigt, dass 70% der Erwachsenen, die sich wegen einer Geschlechtsdysphorie vorstellten, eine psychiatrische Erkrankung hatten oder fr\u00fcher gehabt hatten, meist Angstst\u00f6rungen und Depressionen.<a name=\"_ftnref52\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn52\"><sup>[52]<\/sup><\/a> Auch bei Kindern und Jugendlichen sind die Zahlen sehr hoch.<a name=\"_ftnref53\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn53\"><sup>[53]<\/sup><\/a> Erst neuere Studien sind aber der Frage nachgegangen, was zuerst kommt, die psychiatrische Erkrankung oder die Transgender-Identifikation. Was ist in vielen F\u00e4llen die Grunderkrankung und was folgt sp\u00e4ter?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine repr\u00e4sentative Studie aus Finnland (2015) zeigt: 75% der Jugendlichen, die sich zum ersten Mal wegen einer Geschlechtsdysphorie vorstellten, hatten eine psychiatrische Erkrankung oder hatten diese fr\u00fcher gehabt. In 68% der F\u00e4lle war die erste Erkrankung eine Depression, Angstst\u00f6rung, Suizidalit\u00e4t, selbstverletzendes Verhalten und andere psychische Probleme, die Transgender-Identifikation entwickelte sich erst sp\u00e4ter. Die Forscher schreiben: \u201eSchwere psychische Erkrankungen, die der Entwicklung einer Geschlechtsdysphorie vorausgingen, waren h\u00e4ufig. (\u2026) Die psychischen Erkrankungen waren schwer und nur selten konnte man in Betracht ziehen, dass es Sekund\u00e4r-Erkrankungen zur Geschlechtsdysphorie sein k\u00f6nnten.\u201c<a name=\"_ftnref54\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn54\"><sup>[54]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kommt eine umfangreiche Studie aus den USA (2018): Die Mehrzahl der Kinder, die sich als transgender bezeichneten, hatte eine psychiatrische Vorerkrankung. 75% der M\u00e4dchen und 71% der Jungen mit Geschlechtsinkongruenz (Alter 10-17 Jahre) hatten eine psychiatrische Erkrankung oder neurobiologische Entwicklungsst\u00f6rung (Autismus, ADHS) <em>bevor<\/em> sie eine Geschlechtsinkongruenz entwickelten. In der Kontrollgruppe, also bei den Kindern die keine Geschlechtsinkongruenz entwickelten, hatten nur 4% der M\u00e4dchen und 3% der Jungen eine Vorgeschichte mit psychiatrischen Erkrankungen.<a name=\"_ftnref55\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn55\"><sup>[55]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Ergebnisse sind bedeutsam. Sie zeigen, dass die Behauptung, Kinder w\u00fcrden nur deshalb depressiv und suizidal, weil die Eltern ihren Transitionsw\u00fcnschen nicht nachgeben m\u00f6chten, keine sachliche Grundlage hat. Immer wieder wurden Eltern mit solchen Aussagen unter immensen Druck gesetzt. In Wirklichkeit f\u00fchren sie vor allem zu einer Versch\u00e4rfung des Konflikts zwischen Eltern und Kind, helfen aber niemandem. Detransitioners wie auch Chloe Cole berichten, dass ihren Eltern gesagt wurde, ihr Kind k\u00f6nne Suizid begehen, wenn sie der Transition nicht zustimmen. Heute bereut Chloe die Transition. Sie sagt, dass sie keine Transition gebraucht h\u00e4tte, sondern eine gute psychotherapeutische Unterst\u00fctzung. Sie werde lebenslang an den irreversiblen Folgen ihrer Transition leiden. Ihr Therapeut habe ihr nicht geholfen, sich in ihrem K\u00f6rper wohlzuf\u00fchlen, genau das h\u00e4tte sie aber gebraucht.<a name=\"_ftnref56\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn56\"><sup>[56]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Suizidalit\u00e4t muss immer sehr ernst genommen werden. In den meisten F\u00e4llen ist hier die Grunderkrankung eine Depression. Depressionen wiederum k\u00f6nnen in engem Zusammenhang mit erlittenen Traumata, auch mit fr\u00fchen Bindungstraumata, stehen. Depressionen werden psychotherapeutisch behandelt, nicht mit gegengeschlechtlichen Hormonen und auch nicht mit dem Messer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr einige Kinder mit psychiatrischen Grunderkrankungen kann eine Transgender-Identifikation ein Abwehrmechanismus gegen ihre psychischen Schmerzen sein, ein fehlgeleiteter (maladaptiver) Coping-Mechanismus<a name=\"_ftnref57\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn57\">[57]<\/a> gegen das Gef\u00fchl, mit zahlreichen Problemen im Alltag \u00fcberfordert zu sein. \u201eWenn ich jemand ganz anderes bin, wenn ich ein Junge statt ein M\u00e4dchen bin (oder umgekehrt), m\u00fcsste es mir doch besser gehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Autismus, ADHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der finnischen Studie hatten 26% der Jugendlichen eine Vorerkrankung im Autismus-Spektrum. In einer neuen australischen Studie (2021) waren es 14%. In der <em>Tavistock Gender Clinic<\/em> waren es 35%.<a name=\"_ftnref58\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn58\"><sup>[58]<\/sup><\/a> In der Allgemeinbev\u00f6lkerung dagegen sind nur etwa 0,6-1% von Autismus betroffen. Warum entwickeln Kinder mit Autismus so h\u00e4ufig noch eine Geschlechtsdysphorie? Der Psychotherapeut Kenneth Zucker schreibt:<sup> <a name=\"_ftnref59\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn59\">[59]<\/a><\/sup> Kinder mit Autismus sind oft obsessiv mit einem Thema besch\u00e4ftigt. Sie neigen zu Rigidit\u00e4t im Denken und k\u00f6nnen sich schnell an einem Thema festbei\u00dfen. Dabei kann es um sehr unterschiedliche Themen gehen, aber auch um Transgender-Themen (K\u00f6rper, Kleidung, Vorlieben, Abneigungen). \u201eIch mag diese und jene Jungensachen nicht, also muss ich ein M\u00e4dchen sein.\u201c Ein Problem ist: Versucht man, sie von ihrer Obsession abzubringen, k\u00f6nnen sie mit intensiven \u00c4ngsten reagieren. Au\u00dferdem f\u00fchlen sich Kinder mit Autismus oft ausgegrenzt, f\u00fchlen sich als \u201eanders\u201c als die anderen. M\u00f6glicherweise denken sie, mit der Diagnose Geschlechtsdysphorie einen Grund f\u00fcr ihre Gef\u00fchle gefunden zu haben. \u201eMeine Probleme k\u00f6nnen mit Geschlechtsdysphorie erkl\u00e4rt werden. Wenn ich das Geschlecht wechsle, wird es mir gut gehen.\u201c Eine Transition ist aber keine L\u00f6sung.<a name=\"_ftnref60\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn60\"><sup>[60]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trauma<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Entwicklungsnachteilige Kindheitserfahrungen und chronisch-traumatische Familiendynamiken<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine umfangreiche Befragung von mehr als 80.000 M\u00e4dchen und Jungen in der 9.-11 Schulklasse ergab, dass Kinder und Jugendliche, die sich als transgender bezeichnen, sehr viel h\u00e4ufiger als andere Kinder \u201eAdverse Childhood Experiences\u201c erlebt haben.<a name=\"_ftnref61\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn61\"><sup>[61]<\/sup><\/a> Der Fachbegriff \u201eAdverse Childhood Experiences\u201c oder \u201eACEs\u201c kann mit \u201eentwicklungsnachteilige Kindheitserfahrungen\u201c \u00fcbersetzt werden. Er umfasst verschiedene Formen traumatischer Erfahrungen, die die Entwicklung von Kindern beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen: sexuelle \u00dcbergriffe innerhalb oder au\u00dferhalb der Familie, Erleben von k\u00f6rperlicher Gewalt, emotionaler Missbrauch (H\u00e4nseln, st\u00e4ndiges klein gemacht werden, Mobbing), unterschiedliche Formen von Vernachl\u00e4ssigung. Zu den ACEs geh\u00f6ren insbesondere auch chronisch-problematische Familiendynamiken, die f\u00fcr viele Kinder traumatisierend sind: Alkohol- oder Drogenprobleme in der Familie, andere Suchtprobleme in der Familie, Gewalt in der Familie, Gewalt zwischen den Eltern, Verlust eines Elternteils durch Trennung oder Tod, psychische Erkrankung von Mutter oder Vater, st\u00e4ndige finanzielle Sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der genannten Studie waren die Kinder, die sich als transgender bezeichneten, nicht nur sehr viel h\u00e4ufiger ACEs ausgesetzt, sondern vor allem sehr viel h\u00e4ufiger einer Ballung verschiedener Formen von ACEs, einem \u201eCluster\u201c von ACEs. Solche \u201ePolyviktimizierung\u201c war bei Kindern, die sich als transgender bezeichneten, sehr viel \u00f6fter vorhanden als bei anderen Kindern. Wurden die Kinder traumatisiert, weil sie Anzeichen von Transgender-Verhalten zeigten? Die Forscher gingen dieser Frage nach und kommen zu dem Ergebnis, dass im Allgemeinen das Transgender-Verhalten der Kinder nicht der Grund f\u00fcr die Traumatisierungen sein konnte.<a name=\"_ftnref62\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn62\"><sup>[62]<\/sup><\/a> In den meisten F\u00e4llen ist es wohl doch anders herum: ACEs und andere Traumatisierungen geh\u00f6ren zu den Faktoren, die vulnerable Kinder dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, sich\u00a0 selbst und ihren K\u00f6rper zu hassen und abzulehnen. Erfahrene Gewalt kann sich in Selbstablehnung und Selbsthass niederschlagen. Traumatisierungen, insbesondere, wenn sie chronisch sind, k\u00f6nnen zu einer sehr tiefgehenden allgemeinen Selbst- und Identit\u00e4tsunsicherheit f\u00fchren. \u201eIch wei\u00df nicht, wer ich bin. Ich wei\u00df nur, dass es mir schlecht geht. Vielleicht bin ich transgender. Wenn ich jemand ganz anderes w\u00e4re, w\u00fcrde ich mehr Liebe und Anerkennung finden. Dann k\u00f6nnte ich endlich all das Schwere in meinem Leben hinter mir lassen. Ich hasse mein Leben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine neue australische Studie (2021) mit 8-15-j\u00e4hrigen Kindern mit Geschlechtsdysphorie zeigt \u00c4hnliches.<a name=\"_ftnref63\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn63\"><sup>[63]<\/sup><\/a> Zun\u00e4chst auch hier: Die Mehrheit der Kinder litt an psychiatrischen Erkrankungen. Nur 11% hatten weder eine psychiatrische Erkrankung noch ADHS. Was die ACEs betrifft: 97,5% der Kinder hatten mindestens <em>eine<\/em> Form von ACEs erlebt. Im Durchschnitt hatten die Kinder eine Ballung von f\u00fcnf verschiedenen ACE-Formen erlitten. In den meisten F\u00e4llen fanden die traumatischen Erfahrungen innerhalb der Familie statt: Chronische Familienkonflikte, Verlust eines Eltern- oder Gro\u00dfelternteiles durch Tod oder Trennung der Eltern, psychiatrische Erkrankungen von Mutter oder Vater, Gewalt zwischen den Eltern, sexuelle oder k\u00f6rperliche \u00dcbergriffe, Mobbing, emotionale Vernachl\u00e4ssigung, emotionaler Missbrauch oder st\u00e4ndige finanzielle Sorgen. Die traumatischen Erfahrungen zeigten \u201eeine lange Geschichte von chronischem Stress in den Beziehungen in der Familie und das chronisches Fehlen einer Familienumgebung, die entspannt und f\u00fcrsorglich w\u00e4re.\u201c<a name=\"_ftnref64\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn64\"><sup>[64]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Traumatisierungen f\u00fchren zu Gef\u00fchlen von Machtlosigkeit, Hilflosigkeit; zum Gef\u00fchl st\u00e4ndiger \u00dcberforderung; zu Scham, auch \u00fcber den eigenen K\u00f6rper; zu \u00c4ngsten bis hin zu Panikattacken und zu grundlegenden Schwierigkeiten, Emotionen zu regulieren. \u00c4hnlich wie bei Kindern mit psychiatrischen Vorerkrankungen k\u00f6nnen auch traumatisierte Kinder m\u00f6glicherweise eine Transgender-Identifikation w\u00e4hlen als ein Abwehrmechanismus gegen ihr psychisches Leid. Zu bedenken ist, dass Traumatisierungen oft selbst Ursache von \u00c4ngsten, Depressionen und Suizidalit\u00e4t sind, sodass es zu einer Verquickung verschiedener Probleme kommen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Fr\u00fches Bindungstrauma<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Traumata in der Kindheit haben mit dem Verlust von Bindung zu tun. Eine besondere Form sind die fr\u00fchen Bindungstraumata. Auch sie k\u00f6nnen ein wesentlicher Faktor f\u00fcr eine sp\u00e4tere Transgender-Identifikation sein. Der f\u00fchrende Hirnforscher, Psychiater und Bindungsexperte Allan Schore \u00e4u\u00dfert: \u201eDas Unverm\u00f6gen eines Kindes, sein Geschlecht anzunehmen, hat seine Wurzel aus unserer Sicht in der Beziehungsdynamik zwischen Mutter und Baby.\u201d<a name=\"_ftnref65\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn65\"><sup>[65]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den ersten zwei Lebensjahren ist die sichere Bindung eines Kindes an seine prim\u00e4re Bindungsperson, meist die Mutter, von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung der Selbstidentit\u00e4t des Kindes. Bindung entsteht durch eine \u201eeingestimmte\u201c emotionale Kommunikation zwischen Mutter und Baby. Es braucht ausreichend \u201ebio-psychische\u201c Synchronisation in der Beziehungsdynamik zwischen Mutter und Kind. S\u00e4mtliche fr\u00fchen Bindungserfahrungen \u2013 gute und ungute \u2013 beeinflussen die Entwicklung des jungen Gehirns unmittelbar.<a name=\"_ftnref66\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn66\">[66]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem fr\u00fchen Bindungstrauma fehlt die notwendige emotionale \u201eEinstimmung\u201c zwischen Mutter und Baby in einem so hohen Ma\u00df, dass das Gehirn des Kindes chronisch mit Stress \u00fcberflutet wird. Dieser Stress ist buchst\u00e4blich unertr\u00e4glich f\u00fcr das Kind. Die Bindungsperson ist nicht mehr Quelle von Sicherheit und Leben, sondern Quelle von t\u00f6dlicher Angst und Gef\u00fchlen von t\u00f6dlichem Alleingelassensein. Das Stress-Coping-System des Kindes ist heillos \u00fcberfordert. Sein Gehirn geht in den \u00dcberlebensmodus, in dem es aber nur bedingt lern- und entwicklungsf\u00e4hig ist. Der \u00fcberflutende Stress greift insbesondere negativ in die Entwicklung des rechten Gehirns ein, welches zentral f\u00fcr die Entstehung der Selbstidentit\u00e4t ist. Allan Schore schreibt: Traumatische Bindungserfahrungen beeinflussen die fr\u00fche Organisation des rechten Gehirns negativ. Dadurch kommt es zu Defiziten in der Entwicklung von emotionalem Verstehen, zu Defiziten in der Identifizierung eines eigenen K\u00f6rperbildes und zu Defiziten in der Entstehung von Selbstwahrnehmung.<a name=\"_ftnref67\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn67\"><sup>[67]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kinder, die in der fr\u00fchen Entwicklungszeit kein ausreichendes Selbst- und K\u00f6rperbild entwickeln konnten, k\u00f6nnen m\u00f6glicherweise auch aus dieser tiefen Selbstunsicherheit heraus eine Transgender-Identifikation entwickeln. \u201eVielleicht bin ich transgender, dann habe ich wenigstens eine Identit\u00e4t. Sonst habe ich gar keine, denn ich wei\u00df nicht, wer ich bin. Ich wei\u00df nur, dass ich mich zutiefst unwohl f\u00fchle. Darf es mich \u00fcberhaupt geben? Darf ich \u00fcberhaupt da sein? Wenn ich nicht da sein darf, muss ich jemand anderes sein, um leben zu k\u00f6nnen. Ich habe einen Selbstvernichtungszwang. Um angenommen zu werden, muss ich jemand anderes sein. Ich bin kein M\u00e4dchen, ich bin ein Junge. Ich suche mir Wege in eine andere Identit\u00e4t.\u201c<a name=\"_ftnref68\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn68\">[68]<\/a> Wie schon erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen Bindungstraumata eine wesentliche Rolle f\u00fcr das Entstehen von Angstst\u00f6rungen und Depressionen spielen. Au\u00dferdem sind sie ein Risikofaktor f\u00fcr die Entwicklung einer dissoziativen St\u00f6rung.<a name=\"_ftnref69\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn69\">[69]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bindungstraumata bedeuten nicht, dass die Eltern ihr Kind nicht lieben. M\u00f6gliche Gr\u00fcnde sind: Transgenerationale Weitergabe von Bindungstraumata; die Mutter ist selbst traumatisiert und kann sich nicht ausreichend auf das Kind einstimmen; Depressionen oder andere psychische Erkrankungen bei Mutter oder Vater; \u00fcberfordernder chronischer Stress bei den Eltern. Von der Seite des Kindes sind m\u00f6gliche Gr\u00fcnde: sensible Natur; \u201eschwieriges Temperament\u201c; konstitutionell bedingte hohe Vulnerabilit\u00e4t; geringe Stresstoleranz oder vorgeburtlich schon mit Stress \u00fcberflutet. In manchen F\u00e4llen gibt es keine offensichtlichen Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Studie aus Italien mit 95 Erwachsenen mit Geschlechtsdysphorie zeigt: 56% hatten mindestens vier verschiedene Formen von fr\u00fchem Bindungstrauma erlebt, meist in der Beziehung zu beiden Eltern. Nur 10% hatten kein fr\u00fches Beziehungstrauma erlebt. Verglichen mit der Kontrollgruppe hatten \u201edie geschlechtsdysphorischen Erwachsenen eine signifikant h\u00f6here Rate an desorganisierten Bindungserfahrungen und Polyviktimisierung\u201c in ihrer Kindheit erlebt. Mit Bezug auf weitere Forschung sind die Forscher der Auffassung, dass es einen Zusammenhang zwischen fr\u00fchem Bindungstrauma und der Entwicklung einer Geschlechtsdysphorie gibt und dass dieser Zusammenhang kausal sein kann. Geschlechtsdysphorie kann eine \u201eextreme Form eines dissoziativen Abwehrmechanismus\u201c gegen das Sp\u00fcren eines Bindungstraumas sein.<a name=\"_ftnref70\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn70\"><sup>[70]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Internet und soziale Ansteckung <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zeitschrift <em>The Times<\/em> kommentierte der homosexuell lebende britische Journalist Matthew Parris die wachsende Zahl junger Menschen, die eine nicht-heterosexuelle oder transgender Identit\u00e4t annehmen, so: \u201eDurch sozialen Druck, durch Druck in der Schulklasse, Druck der Medien und ja, durch Modetrends, formen wir weichen Ton. Wir entdecken nicht ein gro\u00dfes Bruchst\u00fcck von innerem Granit, mit dem die Kinder geboren w\u00e4ren. Je j\u00fcnger ein Mensch, desto weicher der Ton.\u201d<a name=\"_ftnref71\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn71\"><sup>[71]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die franz\u00f6sische Nationale Akademie f\u00fcr Medizin mahnte Eltern k\u00fcrzlich zur Wachsamkeit. Die \u201eexzessive Nutzung von Social Media\u201c k\u00f6nne bei verunsicherten Jugendlichen \u201eSuchtcharakter\u201c annehmen und der sei zum gro\u00dfen Teil verantwortlich f\u00fcr die rapide Zunahme von Geschlechtsinkongruenzen bei jungen Menschen.<a name=\"_ftnref72\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn72\"><sup>[72]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Professoren Bernd Ahrbeck und Marion Felder schreiben in ihrem aktuellen Buch (2022): \u201eWenn Kinder in Probleme geraten, in welcher Form auch immer, k\u00f6nnen sie in Foren, Chats und auf Informationsportalen nach L\u00f6sungen suchen. Transgender-Gruppen sind im Netz \u00fcberaus pr\u00e4sent. (\u2026) Die Wirkung, die von ihnen ausgeht, ist ganz erheblich. Zumal dann, wenn sie offen f\u00fcr die Transidee werben.\u201c<a name=\"_ftnref73\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn73\"><sup>[73]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle diese Beobachtungen werden durch eine aktuelle Studie der Medizinforscherin Lisa Littman untermauert. Lisa Littman befragte Eltern, deren adoleszente Kinder scheinbar \u201epl\u00f6tzlich\u201c und ohne Vorboten erkl\u00e4rten, dass sie transgender seien.<a name=\"_ftnref74\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn74\"><sup>[74]<\/sup><\/a> Die 256 Jugendlichen waren fast alles M\u00e4dchen und zu dem Zeitpunkt durchschnittlich 15 Jahre alt. Die meisten von ihnen (62,5%) hatten mindestens eine psychiatrische Grunderkrankung oder eine neurobiologische Entwicklungsst\u00f6rung, <em>bevor<\/em> sie eine Geschlechtsdysphorie entwickelten. 48% der Kinder hatten kurz vor ihrer Transgender-Identifikation eine traumatische oder sehr stressbehaftete Erfahrung gemacht. Das waren Erfahrungen in der Familie (Scheidung der Eltern, Tod eines Elternteils, psychische Erkrankung in der Familie), sexuelle \u00dcbergriffe, sexuelle Bel\u00e4stigung, Vergewaltigung, missbr\u00e4uchliche romantische Beziehung, Mobbing, Umzug der Familie in eine neue Umgebung oder Krankenhausaufenthalt wegen psychiatrischer oder medizinischer Probleme. Fast die H\u00e4lfte der Jugendlichen (45%) hatte selbstverletzendes Verhalten, bevor sie sich als geschlechtsdysphorisch bezeichneten. Die Jugendlichen verf\u00fcgten \u00fcber wenig Ressourcen, um Alltagsprobleme zu bew\u00e4ltigen und waren schnell \u00fcberfordert, wenn es darum ging, unangenehme Emotionen zu regulieren. Sie hatten soziale \u00c4ngste und oft das Gef\u00fchl, nicht dazu zu geh\u00f6ren. Konflikte schienen ihnen nicht bew\u00e4ltigbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Eltern fielen zwei Dinge auf. Einmal, die Identifikation ihrer Kinder als transgender erfolgte in Clustern in Freundschaftsgruppen. 70% der Jugendlichen geh\u00f6rte zu einer Freundschaftsgruppe, in der sich zun\u00e4chst ein M\u00e4dchen als transgender bezeichnete und kurz darauf ein zweites M\u00e4dchen. In einer kleinen Gruppe beispielsweise erkl\u00e4rte sich die Leiterin als transgender. Kurz darauf bezeichneten sich alle vier Gruppenmitglieder, alles M\u00e4dchen, als transgender. In 36,8% der Freundschaftsgruppen hatte bald die Mehrheit eine Transgender-Identit\u00e4t angenommen. Lisa Littman schreibt, dass hier das aus der Entwicklungspsychologie bekannte Ph\u00e4nomen der sozialen Ansteckung eine Rolle spielen kann.<a name=\"_ftnref75\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn75\">[75]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum zweiten fiel den Eltern auf, dass kurz bevor ihre Kinder sich als transgender bezeichneten, ihr Internet- und Social-Media-Konsum in die H\u00f6he geschossen war. Bei der Erkl\u00e4rung, sie seien transgender, gebrauchten die Kinder S\u00e4tze und Redewendungen, die die Eltern anschlie\u00dfend wortw\u00f6rtlich auf einschl\u00e4gigen Internetseiten wiederfanden. Bestimmte Internetseiten machen detaillierte Vorschl\u00e4ge, was Jugendliche ihren Eltern und Therapeuten sagen sollten, um eine Anerkennung als geschlechtsdysphorisch zu bekommen; wie sie ihre Lebensgeschichte darstellen sollten und vor allem, was sie sagen m\u00fcssten, um schnell an Pubert\u00e4tsblocker, gegengeschlechtliche Hormone oder sogar an Operationen zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach ihrer Transgender-Identifikation erlebten die meisten Kinder (60,7%) eine Zunahme ihrer Popularit\u00e4t. Sie standen jetzt im Mittelpunkt positiver Aufmerksamkeit, geh\u00f6rten zu einer besonderen Gruppe, bekamen Komplimente und auffallenderweise auch mehr Schutz vor Mobbing. Falls sie zu dem Schluss k\u00e4men, doch nicht transgender zu sein, so war die Sorge einiger Kinder, k\u00f6nnte man sie als Verr\u00e4ter bezeichnen. Bei fast der H\u00e4lfte (47,2%) verschlechterte sich laut Angabe der Eltern nach dem Annehmen der Transgender-Identit\u00e4t der psychische Gesamtzustand der Kinder. Die Erwartungen der Kinder, eine Transition w\u00fcrde alle ihre psychischen und sonstigen Probleme l\u00f6sen, war riesig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Littman er\u00f6rtert, dass das Annehmen einer Transgender-Identit\u00e4t ein fehlgeleiteter (maladaptiver) Coping Mechanismus sein kann, ein scheinbarer Ausweg aus \u00fcberfordernden Alltagssituationen und vielen diffusen Schmerzen aufgrund der psychiatrischen Grunderkrankungen und der traumatischen Erfahrungen. Die Transition mit ihren Eingriffen in einen gesunden K\u00f6rper, so Littman, k\u00f6nnte sogar eine Form von selbstverletzendem Verhalten sein.<a name=\"_ftnref76\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn76\"><sup>[76]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Transition ist aber kein echter Ausweg. Eher verhindert sie, dass die Kinder \u2013 mit Hilfe von Erwachsenen \u2013 sich den wirklichen Ursachen ihres tiefreichenden Unwohlseins stellen k\u00f6nnen. Der Psychoanalytiker Charles Socarides schrieb: \u201eEs gibt keinen Beweis daf\u00fcr, dass eine Identit\u00e4t, die im Widerspruch zu den anatomischen Strukturen steht, angeboren ist. Jeder Versuch [einer chirurgischen Transition] f\u00fchrt dazu, dass die betroffene Person kaum noch eine Chance hat, ihre psychischen Probleme wirklich anzugehen.<a name=\"_ftnref77\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn77\"><sup>[77]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>IV.\u00a0\u00a0 Der Widerstand w\u00e4chst<a name=\"_ftnref78\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn78\"><sup>[78]<\/sup><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Internetplattform \u201er\/detrans | Detransition Subreddit\u201c hat \u00fcber 44.000 Mitglieder.<a name=\"_ftnref79\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn79\"><sup>[79]<\/sup><\/a> Dort k\u00f6nnen sich ausschlie\u00dflich Detransitioners registrieren, Frauen und M\u00e4nner also, die im Nachhinein ihre Transition als Fehlentscheidung ansehen und wieder in ihrem biologischen Geschlecht leben. Eine Detransitioner ist auch die junge Frau Keira Bell, die 2021 Anklage gegen die <em>Tavistock Gender Clinic<\/em> wegen Fehlbehandlung erhob. Als Kind litt sie unter chronisch-traumatischen Familienproblemen, hatte Depressionen und war als Teenager suizidal. Insbesondere wegen ihrer Suizidalit\u00e4t erhielt sie mit 16 Jahren Pubert\u00e4tsblocker, mit 18 Jahren Testosteron, mit 20 Jahren wurden ihr die Br\u00fcste entfernt. Heute sagt sie, sie h\u00e4tte keine Transition gebraucht, sondern eine gute psychotherapeutische Begleitung.<a name=\"_ftnref80\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn80\"><sup>[80]<\/sup><\/a> Der damalige britische Gesundheitsminister Sajid Javid (2021) \u00e4u\u00dferte in dem Zusammenhang, man habe \u201ean den Kindern versagt\u201d. Laut Medien planen bis zu 1.000 Familien, gegen die <em>Tavistock Gender Clinic<\/em> zu klagen, weil die <em>Clinic<\/em> den \u201enicht durchdachten W\u00fcnschen von vulnerablen Kindern nachgab und sie auf den sch\u00e4dlichen, irreversiblen Weg der Trans-Medizin schickten\u201c.<a name=\"_ftnref81\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn81\"><sup>[81]<\/sup><\/a> Im Jahr 2022 musste die <em>Tavistock Gender Clinic <\/em>schlie\u00dfen. \u201eEine unabh\u00e4ngige Analyse verurteilte die <em>Clinic<\/em>, sie sei \u2018keine sichere oder langfristig tragbare Option\u2018. Ihre Behandlungen [die transaffirmative Therapie] sind nicht evidenzbasiert und das Therapiemodell birgt \u2018ein erhebliches Risiko\u2018 f\u00fcr die Gef\u00e4hrdung der psychischen Gesundheit junger Menschen.\u201c<a name=\"_ftnref82\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn82\"><sup>[82]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im Mai 2021 hatte das Karolinska-Universit\u00e4tsklinikum in Stockholm eine neue Leitlinie zur Geschlechtsdysphorie herausgegeben. Danach sind Pubert\u00e4tsblocker und gegengeschlechtliche Hormone bei Jugendlichen unter 18 Jahren verboten. Solche Behandlungen k\u00f6nnen \u201eirreversible, negative Folgen\u201c haben.<a name=\"_ftnref83\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn83\"><sup>[83]<\/sup><\/a> Eine deutliche Abkehr von ihrer fr\u00fcheren transaffirmativen Position hat auch die Gesundheitsbeh\u00f6rde in Finnland vollzogen. Schwerpunkt der Behandlung und Mittel der ersten Wahl bei Geschlechtsdysphorien bei Minderj\u00e4hrigen m\u00fcssten Psychotherapien sein, nicht eine Transition.<a name=\"_ftnref84\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn84\"><sup>[84]<\/sup><\/a> Auch in Frankreich, Neuseeland, Australien und den USA mehren sich die Stimmen von Fachgesellschaften, die fordern, mehr Gewicht m\u00fcsse auf psychotherapeutische Hilfen gelegt werden und transaffirmative Therapien m\u00fcssten st\u00e4rker hinterfragt werden.<a name=\"_ftnref85\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn85\"><sup>[85]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch viele Fragen sind offen. Kinder und Jugendliche, die sich als transgender identifizieren, verdienen es, ernst genommen zu werden, sie verdienen es aber auch, dass man ihnen die Wahrheit sagt. Ein echter Geschlechtswechsel ist nicht m\u00f6glich. Die Transition f\u00fchrt zu irreversiblen Sch\u00e4den am K\u00f6rper und meist zu irreversibler Infertilit\u00e4t. Nach allem, was wir wissen, kann sie die \u00c4ngste, Depressionen und Suizidalit\u00e4t der Betroffenen nicht lindern. Vielmehr zementiert sie die \u00dcberzeugung, dass die Zerrissenheit zwischen K\u00f6rper und Psyche nie heilen kann. Erwachsene haben das Recht, einen Weg der Transition zu gehen. Minderj\u00e4hrige sollten wir, soweit immer wir es k\u00f6nnen, davor sch\u00fctzen. Es gibt Erfahrungen mit psychologisch ausgerichteten Therapien<a name=\"_ftnref86\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn86\">[86]<\/a> und diese sollten viel intensiver als bisher weiterentwickelt werden. Der Endokrinologe Michael Laidlaw schreibt: \u201ePsychologisch ausgerichtete Therapien schaden am wenigsten und bringen die gr\u00f6\u00dften Vorteile. Einer viel gr\u00f6\u00dferen Anzahl von Kindern und Jugendlichen w\u00fcrde das letztlich helfen.\u201c<a name=\"_ftnref87\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftn87\"><sup>[87]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Geschlechtsdysphorien und Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen waren selten und betrafen vor allem Jungen. Seit einigen Jahren sehen wir nun eine rasante Zunahme von Kindern und Jugendlichen, die Transgender-Behandlungen suchen. 85% von ihnen sind M\u00e4dchen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die meisten Jugendlichen (61%-98%) verlieren ihre Geschlechtsdysphorie im Lauf ihrer Entwicklung zum Erwachsenen von selbst \u2013 sofern niemand k\u00fcnstlich in ihre Pubert\u00e4tsentwicklung eingreift.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Neben einer wahrscheinlich konstitutionell bedingten Vulnerabilit\u00e4t besteht bei Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie eine hohe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr psychiatrische Vorerkrankungen (Depressionen, Angstst\u00f6rungen, bipolare St\u00f6rungen, Suizidalit\u00e4t), f\u00fcr zugrundeliegende neurobiologische Entwicklungsprobleme (Autismus, ADHS) und f\u00fcr zugrundeliegende psychische Traumata.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Vorherrschender Behandlungsansatz ist immer noch die \u201etransaffirmative Therapie\u201c der \u201eTrans-Medizin\u201c. Sie soll einem Kind oder Jugendlichen die \u201eTransition zum Wunschgeschlecht\u201c und ein \u201eLeben im Wunschgeschlecht\u201c erm\u00f6glichen. Ein echter Geschlechtswechsel ist allerdings nicht m\u00f6glich.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Eine Transition beinhaltet massive Eingriffe in die mentale und psychische Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen sowie in ihre k\u00f6rperliche Unversehrtheit. Die Resultate sind oft irreversible Sch\u00e4den am K\u00f6rper und eine irreversible Infertilit\u00e4t.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Transition zum Wunschgeschlecht kann die hohe Rate der psychischen Erkrankungen, unter denen Personen mit Geschlechtsdysphorie leiden, nicht verringern.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Widerstand gegen die Trans-Medizin als Behandlungsform f\u00fcr Kinder und Jugendliche w\u00e4chst. Immer mehr Fachleute und Betroffene sehen die Transition \u201ezum Wunschgeschlecht\u201c f\u00fcr Kinder und Jugendliche als gravierende Fehltherapie an. Klagen und Gerichtsverfahren gegen diese Behandlung haben begonnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Dr. med. Christl Ruth Vonholdt<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.<\/em><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"rR31xkKJzB\"><p><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/\">Geschlechtsdysphorien bei Kindern und Jugendlichen &#8211; medizinische und psychologische Aspekte<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Geschlechtsdysphorien bei Kindern und Jugendlichen &#8211; medizinische und psychologische Aspekte&#8220; &#8212; Bindung und Identit\u00e4t\" src=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/embed\/#?secret=EGFLw4EAVT#?secret=rR31xkKJzB\" data-secret=\"rR31xkKJzB\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn1\"><\/a><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugriff f\u00fcr alle Internetquellen ist der 3.2.2022.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[1] Kuitenbrouwer, J., So fragw\u00fcrdig ist das Standardverfahren mit Hormonen f\u00fcr Trans-Jugendliche. 10.2.2023. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus243116625\/Hormone-fuer-Trans-Jugendliche-So-fragwuerdig-ist-das-Dutch-Protocol.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus243116625\/Hormone-fuer-Trans-Jugendliche-So-fragwuerdig-ist-das-Dutch-Protocol.html<\/a> Im Internet werden auch diese Zahlen angegeben: 97 F\u00e4lle in 2009 und 2519 F\u00e4lle in 2019. <a href=\"https:\/\/www.imabe.org\/bioethikaktuell\/einzelansicht\/transgender-aerzte-fordern-ende-von-experimenten-mit-kindern\">https:\/\/www.imabe.org\/bioethikaktuell\/einzelansicht\/transgender-aerzte-fordern-ende-von-experimenten-mit-kindern<\/a>\u00a0 F\u00fcr Deutschland liegen keine zentralen Daten \u00fcber Minderj\u00e4hrige vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn2\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.transgendertrend.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/English-NBHW-report-002.pdf\">https:\/\/www.transgendertrend.com\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/English-NBHW-report-002.pdf<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn3\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref3\">[3]<\/a> taz: Jugendpsychiater \u00fcber Transidentit\u00e4t. Interview mit Alexander Korte. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet\/!5845336\/\">https:\/\/taz.de\/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet\/!5845336\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn4\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref4\">[4]<\/a> Siehe auch das Interview mit der Biologin und Nobelpreistr\u00e4gerin Christiane N\u00fcsslein Volhard, 22.8.2022. <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/viele-geschlechter-das-ist-unfug-339689?fbclid=IwAR0ZXmtKQea4gSDZuuUbRNYupqHF-tlqcXCGzd0WZcJ-F0qgov4Iqmy_pPU\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/viele-geschlechter-das-ist-unfug-339689?fbclid=IwAR0ZXmtKQea4gSDZuuUbRNYupqHF-tlqcXCGzd0WZcJ-F0qgov4Iqmy_pPU<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn5\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref5\">[5]<\/a> Ein Beispiel ist die aktuelle Studie von Olsen, K., et al., Gender Identity Five Years after Social Transition. Pediatrics 150, 2, 2022. Kinder wurden ab dem Alter von drei Jahren auf den Weg der sozialen Transition geschickt, weil sie \u201estarke Vorlieben\u201c f\u00fcr Spielzeuge, Spiele und Aktivit\u00e4ten zeigten, die \u00fcblicherweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden und weil sie sich mit dem anderen Geschlecht \u201eidentifizierten\u201c. \u2013 Statt einer Transition w\u00e4re wichtig gewesen herauszufinden, welche Phantasien und Vorstellungen ein Kind hat, wenn es sich mit dem anderen Geschlecht \u201eidentifiziert\u201c und welche Bedeutung das f\u00fcr das Kind hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn6\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref6\">[6]<\/a> Allgemeine Entwicklungspsychologie: Ein Junge wei\u00df oft erst mit 5-7 Jahren (oder sp\u00e4ter!), dass er ein Junge bleibt, auch wenn er M\u00e4dchenkleidung tr\u00e4gt (Geschlechtskonsistenz). Als Teil ihrer normalen Entwicklung glauben Kinder oft noch bis zum Alter von 7 Jahren, dass ein Junge nur einen Rock anzuziehen braucht und lange Haare, um zu einem M\u00e4dchen zu werden. Ruble, D., The Role of Gender Constancy in Early Gender Development. Child Development, 78, 4, 2007.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn7\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref7\">[7]<\/a> Korte, A., Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen aus medizinischer und entwicklungspsychologischer Sicht. In: Ahrbeck, B., Felder, M., Stuttgart 2022. S. 44. Kursiva im Original.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn8\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref8\">[8]<\/a> Zur Diagnose \u201eGeschlechtsdysphorie\u201c (DSM-5-TR) geh\u00f6rt, dass eine Person seit mindestens 6 Monaten ein \u201eGef\u00fchl der Nichtzugeh\u00f6rigkeit\u201c zum eigenen biologischen Geschlecht hat, ein Gef\u00fchl der \u201eNicht-\u00dcbereinstimmung\u201c zwischen biologischem Geschlecht und subjektiv empfundener Geschlechtsidentit\u00e4t. Zus\u00e4tzlich muss die betroffene Person deswegen deutliches Leid (Distress) empfinden oder sich in ihrem sozialen, beruflichen oder sonstigen Leben beeintr\u00e4chtigt f\u00fchlen. Bei Kindern vor der Pubert\u00e4t geh\u00f6ren noch folgende Verhaltenskriterien dazu: Starke Vorlieben f\u00fcr Kleidung, die vom Kind als typisch f\u00fcr das andere Geschlecht angesehen wird, starke Vorlieben f\u00fcr Aktivit\u00e4ten, Spielzeuge und Spiele, die als typisch f\u00fcr das andere Geschlecht angesehen werden; in Rollenspielen Bevorzugung der Rollen des anderen Geschlechts. Eine vollz\u00e4hlige Auflistung der m\u00f6glichen Kriterien: What is Gender Dysphoria?, American Psychiatric Association. Aug. 2022. <a href=\"https:\/\/www.psychiatry.org\/patients-families\/gender-dysphoria\/what-is-gender-dysphoria\">https:\/\/www.psychiatry.org\/patients-families\/gender-dysphoria\/what-is-gender-dysphoria<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn9\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref9\">[9]<\/a> Transgender Ph\u00e4nomene sind zu unterscheiden von Intersexualit\u00e4t. Intersexualit\u00e4t ist ein Sammelbegriff f\u00fcr verschiedene angeborene, meist chromosomal oder genetisch bedingte, biologische Anomalien. Intersexualit\u00e4t ist objektiv nachweisbar. Transgender-Ph\u00e4nomene, Geschlechtsdysphorien und Geschlechtsinkongruenz sind subjektive, psychische Ph\u00e4nomene.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn10\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref10\">[10]<\/a> Der Psychotherapeut Robert Kosky behandelte 2-j\u00e4hrige Kinder, die sich als transgender identifizierten. Die meisten von ihnen verloren ihre Transgender-Identifikation innerhalb kurzer Zeit. Kosky, R., Gender-disordered children: Does inpatient treatment help? The Medical Journal of Australia, 146, 1, 1987.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn11\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref11\">[11]<\/a> So erkl\u00e4rte auch die franz\u00f6sische Nationale Akademie f\u00fcr Medizin in einem Pressestatement vom 25.2.2022, dass es keine genetische Pr\u00e4disposition f\u00fcr eine Transgender-Identifikation gibt. \u201eNo genetic predisposition has been found.\u201d <a href=\"https:\/\/www.academie-medecine.fr\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/22.2.25-Communique-PCRA-19-Gender-identity-ENG.pdf\">https:\/\/www.academie-medecine.fr\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/22.2.25-Communique-PCRA-19-Gender-identity-ENG.pdf<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn12\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref12\">[12]<\/a> Mayer, L., McHugh, P., Sexuality and Gender. Part III: Gender Identity. The New Atlantis, Fall 2016.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn13\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref13\">[13]<\/a> Laidlaw, M., et al., Letter to the Editor. J Clin Endocrinol Metab, 104, 3, March 2019, S. 686\u2013687.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn14\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref14\">[14]<\/a> Das bedeutet nicht, dass das Ph\u00e4nomen nicht von den betroffenen Personen als \u201ereal\u201c empfunden wird. Aber es ist eine Empfindung. Es gibt keinen Nachweis einer objektiven Realit\u00e4t oder objektiver Strukturen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn15\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref15\">[15]<\/a> Mayer, L., McHugh, P., 2016. A.a.O. Executive Summary, Part III.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn16\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref16\">[16]<\/a> Mayer, L., McHugh, P., 2016. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref17\">[17]<\/a> Die \u201etransaffirmative Therapie\u201c wurde in Amsterdam entwickelt und unter dem Stichwort \u201eDutch Protocol\u201c weltweit bekannt und angewandt. Diese aktuellen Artikel beleuchten die Hintergr\u00fcnde und die Fragwrdigkeit dieses Therapieansatzes: Kuitenbrouwer, J., 2023. A.a.O.\u00a0 O\u2019Malley, S., The Dutch Model is falling apart. January 2, 2023. <a href=\"https:\/\/genspect.org\/the-dutch-model-is-falling-apart\/\">https:\/\/genspect.org\/the-dutch-model-is-falling-apart\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn18\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref18\">[18]<\/a> In der Tavistock Gender Clinic in London wurden Pubert\u00e4tsblocker bei Kindern ab 10 Jahren gegeben, in den USA schon bei 8-9-J\u00e4hrigen. <a href=\"https:\/\/thebridgehead.ca\/2019\/04\/22\/doctor-says-teen-trans-girls-getting-mastectomies-can-go-and-get-new-breasts-later-in-life-if-they-change-their-mind\/\">https:\/\/thebridgehead.ca\/2019\/04\/22\/doctor-says-teen-trans-girls-getting-mastectomies-can-go-and-get-new-breasts-later-in-life-if-they-change-their-mind\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn19\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref19\">[19]<\/a> Biggs, M., Revisiting the effect of GnRH analogue treatment on bone mineral density in young adolescents with gender dysphoria. J. Pediatric Endocrinology and Metabol. April 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/jpem-2021-0180\/html\">https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/jpem-2021-0180\/html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn20\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref20\">[20]<\/a> Twohey, M., They paused puberty, but is there a cost? New York Times 14 Nov 2022.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn21\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref21\">[21]<\/a> Biggs, M., 2021. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn22\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref22\">[22]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.lupron.com\/\">https:\/\/www.lupron.com\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn23\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref23\">[23]<\/a> Ausf\u00fchrlich dazu: Laidlaw, M., The Pediatric Endocrine Society\u2019s Statement on Puberty Blockers Isn\u2019t Just Deceptive. It\u2019s Dangerous. Januar 2020. <a href=\"https:\/\/www.thepublicdiscourse.com\/2020\/01\/59422\/\">https:\/\/www.thepublicdiscourse.com\/2020\/01\/59422\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn24\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref24\">[24]<\/a> Hayes, P., Commentary: Cognitive, Emotional, and Psychosocial Functioning of Girls Treated with Pharmacological Puberty Blockage for Idiopathic Central Precocious Puberty. Januar 2017. <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fpsyg.2017.00044\/full\">https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fpsyg.2017.00044\/full<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn25\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref25\">[25]<\/a> Der Beipackzettel des Pubert\u00e4tsblockers Lupron enth\u00e4lt u.a. folgende Hinweise auf Nebenwirkungen: Depressionen, emotionale Labilit\u00e4t, Gewichtszunahme. Psychiatrische Probleme, auch Symptome wie h\u00e4ufiges Weinen, Gereiztheit, Unruhe, Aggressionen, k\u00f6nnen auftauchen oder sich verschlimmern. <a href=\"https:\/\/www.lupron.com\">https:\/\/www.lupron.com<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn26\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref26\">[26]<\/a> Schneider, M., Brain Maturation, Cognition and Voice Pattern in a Gender Dysphoria Case under Pubertal Suppression. Frontiers in Human Neuroscience. November 2017.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fnhum.2017.00528\/full\">https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fnhum.2017.00528\/full<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn27\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref27\">[27]<\/a> Biggs, M., Tavistock\u2019s Experimentation with Puberty Blockers: Scrutinizing the Evidence, M\u00e4rz 2019. <a href=\"https:\/\/www.transgendertrend.com\/tavistock-experiment-puberty-blockers\/\">https:\/\/www.transgendertrend.com\/tavistock-experiment-puberty-blockers\/<\/a>\u00a0 Aus dem Bericht von Biggs: What is most disturbing is that after a year on blockers, \u2018a significant increase was found in the first item \u201cI deliberately try to hurt or kill myself\u201d\u2019.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn28\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref28\">[28]<\/a> Laidlaw, M., 2020. <a href=\"https:\/\/www.thepublicdiscourse.com\/2020\/01\/59422\/\">A.a.O.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn29\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref29\">[29]<\/a> Hruz, P., Growing Pains. Problems with puberty suppression in treating gender dysphoria. The New Atlantis, Spring 2017.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn30\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref30\">[30]<\/a> Laidlaw, M., 2020. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn31\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref31\">[31]<\/a> Persisters oder Transitioners: Personen, die den Weg der Transition fortsetzen. Desisters oder Detransitioners: Personen, die den Weg der Transition aufgegeben haben und wieder in ihrem biologischen Geschlecht leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn32\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref32\">[32]<\/a> Siehe Fu\u00dfnote 17.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn33\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref33\">[33]<\/a> De Vries, A. et al., Puberty Suppression in Adolescents With Gender Identity. Disorder: A Prospective Follow-Up Study. J Sex Med. 8, 8, 2011, S. 2276\u20132283.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn34\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref34\">[34]<\/a> De Vries, A., et al., Young Adult Psychological Outcome After Puberty Suppression and Gender Reassignment. <em>Pediatrics<\/em> 134, 4, 2014, S. 696\u2013704. Tragischerweise starb eine Person an den Folgen der Operation, was aber nichts am \u201eDutch Protocol\u201c \u00e4nderte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn35\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref35\">[35]<\/a> Chloe Cole vor dem kalifornischen Parlament. August 2022. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JYZ4LIBHabA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JYZ4LIBHabA<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn36\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref36\">[36]<\/a> Van Maren, J., Doctor says teen \u201ctrans\u201d girls getting mastectomies can \u201cgo and get\u201d new breasts later in life if they change their mind. 22 April 2019. <a href=\"https:\/\/thebridgehead.ca\/2019\/04\/22\/doctor-says-teen-trans-girls-getting-mastectomies-can-go-and-get-new-breasts-later-in-life-if-they-change-their-mind\/\">https:\/\/thebridgehead.ca\/2019\/04\/22\/doctor-says-teen-trans-girls-getting-mastectomies-can-go-and-get-new-breasts-later-in-life-if-they-change-their-mind\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn37\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref37\">[37]<\/a> Chloe Cole im Interview mit Jordan Peterson: Detransition: The wounds that won\u2019t heal: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6O3MzPeomqs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6O3MzPeomqs<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn38\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref38\">[38]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/216299\/Geschlechtsangleichende-Hormontherapie-bei-Geschlechtsinkongruenz#group-4\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/216299\/Geschlechtsangleichende-Hormontherapie-bei-Geschlechtsinkongruenz#group-4<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn39\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref39\">[39]<\/a> Auch in Deutschland soll es geschlechtsangleichende Operationen schon bei unter 18-J\u00e4hrigen gegeben haben. Das berichtet das \u201ePositionspapier. Das Selbstbestimmungsgesetz: Folgen f\u00fcr Kinder und Frauen\u201c. Hrsg. von DemoF\u00fcrAlle, Dezember 2022. \u2013 In \u00d6sterreich wurden k\u00fcrzlich einem 15-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen die Br\u00fcste entfernt. (Pers\u00f6nliche Information).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn40\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref40\">[40]<\/a> <a href=\"https:\/\/thebridgehead.ca\/2019\/04\/22\/doctor-says-teen-trans-girls-getting-mastectomies-can-go-and-get-new-breasts-later-in-life-if-they-change-their-mind\/\">Siehe<\/a> Fu\u00dfnote 36.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn41\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref41\">[41]<\/a> WPATH: World Professional Association for Transgender Health. https:\/\/www.wpath.org\/\u00a0 Die Organisation ist eine weltweit agierende Advocacy-Gruppe, keine wissenschaftliche Organisation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn42\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref42\">[42]<\/a> Siehe: <a href=\"https:\/\/www.christianpost.com\/news\/trans-group-removes-age-limits-for-kids-seeking-puberty-blockers.html\">https:\/\/www.christianpost.com\/news\/trans-group-removes-age-limits-for-kids-seeking-puberty-blockers.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn43\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref43\">[43]<\/a> Br\u00e4nstr\u00f6m, R., et al., Reduction in Mental Health Treatment Utilization after gender-affirming surgeries: A total population study. Am J Psychiatry, Oct 2019. Im August 2020 gab es eine weitreichende Korrektur der zun\u00e4chst falsch angegebenen Studienergebnisse: Major Correction: Aug 2020: <u>https:\/\/ajp.psychiatryonline.org\/doi\/10.1176\/appi.ajp.2020.1778correction<\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Siehe auch : Van Mol, A. et al, Correction: Transgender Surgery Provides No Mental Health Benefit, 2020.\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.thepublicdiscourse.com\/2020\/09\/71296\/\">https:\/\/www.thepublicdiscourse.com\/2020\/09\/71296\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn44\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref44\">[44]<\/a> Dhejne, C., et al., Long-Term Follow-Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden. PLOS ONE Feb. 2011. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0016885\">https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0016885<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn45\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref45\">[45]<\/a> Olsen. K., et al. 2022. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn46\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref46\">[46]<\/a> \u201cThis study did not assess whether participants met criteria for the DSM-5 diagnosis of Gender Dysphoria in Children. Many parents in this study did not believe that such diagnoses were either ethical or useful\u2026 we do know that these participants showed signs of gender identification and gender-typed preferences commonly associated with their gender, not their sex assigned at birth. Further, parent report using the Gender Identity Questionnaire for Children, indicated that youth showed significant \u2018cross-sex\u2019 identification and preferences.\u201d Olsen, K., et al., 2022. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn47\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref47\">[47]<\/a> Mayer, L., McHugh, P., 2016. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn48\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref48\">[48]<\/a> 3,5% bezeichneten sich als \u201enon-bin\u00e4r\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn49\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref49\">[49]<\/a> Der Cass Report untersuchte die Arbeit der <em>Tavistock Gender Clinic. <\/em>Er f\u00fchrte dazu, dass die <em>Clinic<\/em> schlie\u00dfen musste. Cass Interim Report, Feb., 2022, S. 62-63. <a href=\"https:\/\/cass.independent-review.uk\/publications\/interim-report\/\">https:\/\/cass.independent-review.uk\/publications\/interim-report\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn50\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref50\">[50]<\/a> Zucker, K., Debate: Different strokes for different folks. Child and Adolescent Mental Health. May 2019. -Kenneth Zucker berichtet von diesem Fall aus seiner Praxis: Ein siebenj\u00e4hriger Junge, der seit einem Jahr in der Rolle eines M\u00e4dchens lebt, wird ihm vorgestellt. Im Beisein von Kenneth Zucker fragt die Mutter das Kind: Also, m\u00f6chtest du ein Junge oder ein M\u00e4dchen sein? Der Junge antwortet ihr: Was m\u00f6chtest du denn, wer ich sein soll?\u201c In: Zucker, K., The myth of persistence: Response to \u201cA critical commentary on follow-up studies and \u2018desistance\u2019 theories about transgender and gender nonconforming children\u201d by Temple Newhook et al. Int. J. of Transgenderism. 19, 2, May 2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn51\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref51\">[51]<\/a> Darauf weist auch die Zwillingsforschung mit eineiigen Zwillingen hin. Diamond, M., Transsexuality Among Twins: Identity Concordance, Transition, Rearing, and Orientation. Int. J. of Transgenderism, 14, 2013.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn52\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref52\">[52]<\/a> Heylens, G., Psychiatric characteristics in transsexual individuals: Multicentre study in four European countries. Published online by Cambridge University Press, 2 Januar 2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn53\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref53\">[53]<\/a> Reisner, S., Mental health of transgender youth in care at an adolescent urban community health center: A matched retrospective cohort study. J Adolesc Health. 56, 3, March 2015. S. 274\u2013279.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn54\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref54\">[54]<\/a> Kaltiala, R., et al., Two years of gender identity service for minors: Overrepresentation of natal girls with severe problems in adolescent development. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health. April 2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u201cSevere psychopathology preceding onset of gender dysphoria was common. (\u2026) The recorded comorbid disorders were thus severe and could seldom be considered secondary to gender dysphoria.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn55\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref55\">[55]<\/a> Becerra-Culqui, T., et al., Mental Health of Transgender and Gender Nonconforming Youth Compared With Their Peers. Pediatrics 141, 5, 2018. e20173845.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn56\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref56\">[56]<\/a> Chloe Cole vor dem kalifornischen Parlament. August 2022. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JYZ4LIBHabA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JYZ4LIBHabA<\/a>\u00a0 Siehe auch Fu\u00dfnote 64.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn57\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref57\">[57]<\/a> \u201cMaladaptive coping-mechanism\u201d Littman, L., Parent reports of adolescents and young adults perceived to show signs of a rapid onset of gender dysphoria. PLOS ONE August 2018. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0202330\">https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0202330<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn58\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref58\">[58]<\/a> Finnische Studie: Kaltiala, R. 2015, a.a.O. Australische Studie 2021, a.a.O. Tavistock Gender Clinic: <a href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-6401947\/How-NHS-childrens-transgender-clinic-buried-fact-372-1-069-patients-autistic.html\">https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-6401947\/How-NHS-childrens-transgender-clinic-buried-fact-372-1-069-patients-autistic.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn59\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref59\">[59]<\/a> Zucker, K., et al., A Developmental, Biopsychosocial Model for the Treatment of Children with Gender Identity Disorder. J of Homosexuality, 59,3, 2012, S. 369-397.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn60\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref60\">[60]<\/a> Chloe Cole hat eine leichte Autismusspektrum-St\u00f6rung und entwickelte eine Geschlechtsdysphorie. Mit 13 Jahren erhielt sie Pubert\u00e4tsblocker, kurz danach Testosteron, mit 15 Jahren wurden ihre Br\u00fcste entfernt. Heute ist sie eine Detransitioner. Chloe Cole im Interview mit Jordan Peterson: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=doaHPFWEa7E\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=doaHPFWEa7E<\/a>\u00a0 und: The wounds that won\u2019t heal (Die Wunden, die nicht heilen): <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6O3MzPeomqs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6O3MzPeomqs<\/a> Siehe auch Fu\u00dfnote 56.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn61\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref61\">[61]<\/a> Baams, L., Disparities for LGBTQ and Gender Nonconforming Adolescents. Pediatrics, 141, 5, 2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn62\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref62\">[62]<\/a> Baams, L., 2018. A.a.O. S. 7.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn63\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref63\">[63]<\/a> Kozlowska, K., et al., Australian children and adolescents with gender dysphoria: Clinical presentations and challenges experienced by a multidisciplinary team and gender service. Culture and Attachments. Vol. 1, 1, 2021, S. 70-95.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn64\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref64\">[64]<\/a> Kozlowska, K., et al., 2021. A.a.O. 35,4% der Kinder berichtete, dass Informationen aus dem Internet dazu beigetragen h\u00e4tten, dass sie sich als geschlechtsdysphorisch ansahen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn65\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref65\">[65]<\/a> \u201cWe understand failure at gender acquisition to be rooted in the attachment dynamic between the mother and the baby.\u201d Allan Schore, in: Nicolosi, J., Shame and Attachment Loss, 2008, S. 6.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn66\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref66\">[66]<\/a> Ausf\u00fchrlich: Schore, A., Dysregulation of the right brain: a fundamental mechanism of traumatic attachment and the pathogenesis of posttraumatic stress disorder. Australian and New Zealand Journal of Psychiatry, 36, 2002, S. 9-30.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn67\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref67\">[67]<\/a> Schore, A., \u201cTraumatic attachment experiences negatively impact the early organization of the right brain, and thereby produce deficits in its adaptive functions of emotionally understanding and reacting to bodily and environmental stimuli, identifying a corporeal image of self and its relation to the environment, distinguishing the self from the other and generating self-awareness.\u201d Schore, A., Affect Dysregulation and Disorders of the Self, London 2003, S. 261. Schore schreibt ausdr\u00fccklich, dass fr\u00fche Bindungstraumata s\u00e4mtliche genetischen und sonstigen Resilienzen eines Kindes au\u00dfer Kraft setzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn68\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref68\">[68]<\/a> Zusammengefasst aus dem Bericht einer Frau, die nach Brustoperation und mit Testosteron einige Jahre als Mann lebte und dann Detransitioner wurde. Erst im R\u00fcckblick kann sie ihre inneren Vorg\u00e4nge so reflektieren. Pers\u00f6nliche Information.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn69\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref69\">[69]<\/a> Schore, A., 2002, a.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn70\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref70\">[70]<\/a> Giovanardi, G. et al.,\u00a0 Attachment Patterns and Complex Trauma in a Sample of Adults Diagnosed with Gender Dysphoria. Frontiers in Psychology. Februar 2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn71\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref71\">[71]<\/a> Parris, M., It\u2019s clear, our sexuality Isn\u2019t set in stone. The Times, Saturday Feb. 27 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn72\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref72\">[72]<\/a> French National Academy of Medicine press release. Feb. 25, 2022. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn73\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref73\">[73]<\/a> Ahrbeck, B., Felder, M., Geboren im falschen K\u00f6rper? Klinische und p\u00e4dagogische Fragestellungen. In: Ahrbeck, B., Felder, M., Geboren im falschen K\u00f6rper, Stuttgart 2022, S. 27.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn74\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref74\">[74]<\/a> Littman, L., 2018. A.a.O. 82,8% waren M\u00e4dchen. Im Durchschnitt waren die Jugendlichen 15,2 Jahre alt, als sie erkl\u00e4rten, sie seien transgender und zur Zeit der Elternbefragung durchschnittlich 16,4 Jahre alt. 41% der Jugendlichen hatten zuvor erkl\u00e4rt, eine nicht-heterosexuelle Anziehung zu haben. Die gro\u00dfe Mehrheit der Eltern war sehr liberal eingestellt. Laut Eltern verhielt sich ein Drittel der Kinder nicht einmal zum Zeitpunkt ihrer Transgender-Identifikation geschlechtsdysphorisch. \u2013 Ein Hauptkritikpunkt an der Studie war, dass es eine Elternbefragung war und damit die Antworten vielleicht nicht immer objektiv. Littman geht in einer sp\u00e4teren Ver\u00f6ffentlichung darauf ein. Littman, L, Correction: Parent reports of adolescents and young adults perceived to show signs of a rapid onset of gender dysphoria. PLoS ONE, M\u00e4rz 2029. Die Studie ist dennoch sehr wichtig, und stellt berechtigte neue Hypothesen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn75\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref75\">[75]<\/a> Social contagion, peer contagion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn76\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref76\">[76]<\/a> Littman, L., 2018. A.a.O<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn77\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref77\">[77]<\/a> Socarides, Ch., The Desire for Sexual Transformation: A Psychiatric Evaluation of Transsexualism. American J. of Psychiatry 125, 10, 1969. S. 1419\u20131425. Frei \u00fcbertragen nach: Fitzgibbons, R. et al., The Psychopathology of<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sex Reassignment Surgery. The National Catholic Bioethics Quarterly. Spring 2009, S. 112.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn78\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref78\">[78]<\/a> Siehe: O\u2019Malley, S., 2023, A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn79\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref79\">[79]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/detrans\/\">https:\/\/www.reddit.com\/r\/detrans\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn80\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref80\">[80]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.persuasion.community\/p\/keira-bell-my-story\">https:\/\/www.persuasion.community\/p\/keira-bell-my-story<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn81\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref81\">[81]<\/a> Pitt, H., Tavistock Gender Clinic to be sued by 1,000 Families. 12 August 2022. <a href=\"https:\/\/europeanconservative.com\/articles\/news\/tavistock-gender-clinic-to-be-sued-by-1000-families\/\">https:\/\/europeanconservative.com\/articles\/news\/tavistock-gender-clinic-to-be-sued-by-1000-families\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn82\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref82\">[82]<\/a> \u201cAn independent review condemned the clinic as \u2018not a safe or viable long-term option\u2019 because its interventions [gender-affirmative therapy] are based on poor evidence and its model of care leaves young people \u2018at considerable risk\u2019 of poor mental health.\u201d See: World\u2019s Largest Paediatric Gender Clinic Shut Down Due to Poor Evidence, Risk of Harm and Operational Failures.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/segm.org\/UK_shuts-down-worlds-biggest-gender-clinic-for-kids\">https:\/\/segm.org\/UK_shuts-down-worlds-biggest-gender-clinic-for-kids<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn83\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref83\">[83]<\/a> imabe, 1.10.2021 <a href=\"https:\/\/www.imabe.org\/bioethik-aktuell\/archiv\/einzelansicht\/transgender-schweden-stoppt-pubertaetsblocker-bei-minderjaehrigen\">https:\/\/www.imabe.org\/bioethik-aktuell\/archiv\/einzelansicht\/transgender-schweden-stoppt-pubertaetsblocker-bei-minderjaehrigen<\/a> Einzige Ausnahme sind klinische Studien, in denen Pubert\u00e4tsblocker und Hormone bei Kindern ab 16 Jahren gegeben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn84\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref84\">[84]<\/a> <a href=\"https:\/\/transteens-sorge-berechtigt.net\/212-finnland.html\">https:\/\/transteens-sorge-berechtigt.net\/212-finnland.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn85\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref85\">[85]<\/a> imabe, 11.4.2022 <a href=\"https:\/\/www.imabe.org\/bioethikaktuell\/einzelansicht\/transgender-fachgesellschaften-warnen-vor-geschlechtsumwandlung-bei-kindern\">https:\/\/www.imabe.org\/bioethikaktuell\/einzelansicht\/transgender-fachgesellschaften-warnen-vor-geschlechtsumwandlung-bei-kindern<\/a>\u00a0 Van Mol, A., Gender Dysphoria: International pushback against G(T)AT in minors. IFTCC Annual Conference, Oct. 2022, Ungarn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn86\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref86\">[86]<\/a> Zucker, K., et al., 2012. A.a.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"_ftn87\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.christl-r-vonholdt.de\/aktuelles\/geschlechtsdysphorien-bei-kindern-und-jugendlichen-medizinische-und-psychologische-aspekte\/#_ftnref87\">[87]<\/a> Laidlaw, M., et al., Letter to the Editor. 2019. A.a.O.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. \u00a0 Niemand ist im falschen K\u00f6rper geboren H\u00e4ufigkeit Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die eine Transgender-Behandlung suchen, hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. In der Tavistock Gender Clinic in London beispielsweise waren es im Jahr 2009 noch 51 Kinder und Jugendliche; im Jahr 2022 waren es schon 3585.[1] Auch die Zahl der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":241,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[14,10,24,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19913"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/241"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19913"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19916,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19913\/revisions\/19916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}