{"id":19237,"date":"2022-10-02T12:19:51","date_gmt":"2022-10-02T10:19:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=19237"},"modified":"2025-02-25T16:54:40","modified_gmt":"2025-02-25T15:54:40","slug":"peter-hahne-dankesrede-zur-verleihung-des-dr-h-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=19237","title":{"rendered":"Peter Hahne: Dankesrede zur Verleihung des Dr. h.c."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Dankesrede von Peter Hahne, 1.10.2022 in Riehen bei Basel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eWir erleben die Umwertung und Umw\u00e4lzung aller Werte\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am 1.10.2022 erhielt der bekannte ZDF-Journalist Peter Hahne die Ehrendoktorw\u00fcrde der Staatsunabh\u00e4ngigen Theologische Hochschule (STH) Basel. Wir dokumentieren seine eindr\u00fcckliche und eindringliche Dankesrede.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn mich einer fragt, wie so oft: fassen Sie doch mal in wenigen S\u00e4tzen ihre Ansichten und Absichten zusammen, die Grundmotivation ihres Lebens und ihres Wirkens, also: was denken und was wollen Sie, dann sage ich: Sie brauchen auch noch ein paar <!--more-->T\u00f6ne dazu. Nehmen Sie sich 3:38 Zeit, und Sie wissen alles: Die M\u00e4chtigen kommen und gehen. Und lehrt eure Kinder das Eine, dass \u00fcber Gott keiner mehr steht. Wer stirbt, der wird nicht nur zur Erde, Gott ruft ihn zum J\u00fcngsten Gericht vertraut auf den Herrn und sein Wort f\u00fcr immer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnten jetzt zum\u00a0Ap\u00e9ro gehen, mehr gibt es n\u00e4mlich nicht zu sagen, auch zu meinem Thema nicht: Holt Gott zur\u00fcck in die Politik. Danke,\u00a0Lieber\u00a0Dr. Theo Lehmann, da\u00df Du heute trotz gro\u00dfer Strapazen mit J\u00f6rg Swoboda hier bist, bewegt mich tief. Seit Anfang der 1980er Jahre lasse ich Euer\u00a0Lied auf allen meinen Veranstaltungen singen, selbst Atheisten in Mitteldeutschland brauchen noch\u00a0nicht mal\u00a0den Text, stehen sogar auf. Eine Hymne des Widerstandes und der Zuversicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tausende kamen zu\u00a0Deinen\u00a0Jugendgottesdiensten im damaligen Karl-Marx-Stadt. Nie hat ein Pfarrer regelm\u00e4\u00dfig vor so vielen Leuten gesprochen. Nie haben so viele Stasi-Leute von Jesus geh\u00f6rt. Du warst Staatsfeind Nummer eins, 16 Stasi-Leute in Deiner\u00a0engsten Umgebung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beginn mit einem Sto\u00dfgebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und heute bist Du wieder Staatsfeind: Du warst ein Mann der ersten Stunde bei Pegida. Heute stehst Du an der Seite der Montags-Spazierg\u00e4nger. Du k\u00e4mpfst bis zum letzten Atemzug, wie auch\u00a0Winrich\u00a0Scheffbuch\u00a0in Stuttgart, der hier ist, Johannes\u00a0Holmer\u00a0in Mecklenburg und viele andere, auch die Spitzenjournalisten und Chefs der neuen Wahrheitsmedien. Wie zum Beispiel ihr neuer\u00a0Kontrafunk, lieber Burkhard M\u00fcller-Ullrich, der diese Rede \u00fcbertr\u00e4gt. Alle sind hier heute vertreten! Echte Freunde! Vielfach neue Freunde! Wenn ich sie nennen w\u00fcrde, w\u00e4re es abendf\u00fcllend. Roland\u00a0Tichy\u00a0hat gleich 20 Leser mitgebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und Ihr\u00a0wi\u00dft\u00a0ja: Wir alle erf\u00fcllten den Auftrag der deutschen Ampel-Regierung. Vor genau einem Jahr schrieben sie in den Koalitionsvertrag unter der Rubrik Medienpolitik die eherne Forderung: Wir treten ein f\u00fcr Diversit\u00e4t und Vielfalt. Wir, liebe Regierung, sind diese Vielfalt und garantieren Euch die Diversit\u00e4t! Wir sind sozusagen der bunte Regenbogen der Meinungsfreiheit. Wie langweilig w\u00e4re es ohne Christen, ohne Alternativmedien, ohne einen Peter neben Claudia und Claus, also Roth und Kleber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verehrter lieber <a href=\"https:\/\/youtu.be\/YDJ7uU-YajE\">Laudator!<\/a> Lieber Professor Harald Seubert! Ich\u00a0mu\u00df mit einem Sto\u00dfgebet beginnen: Herr, verzeih ihm all die Lobreden und da\u00df er so wahnsinnig \u00fcbertrieben hat. Und Herr, verzeih auch mir, da\u00df ich das alles glaube und genie\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alte Bekannte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine Sekunde habe ich gez\u00f6gert, als Sie mir die gute Nachricht \u00fcbermittelten, lieber Rektor Professor Jakob\u00a0Thiessen, lieber Senat dieser wunderbaren staatsunabh\u00e4ngigen Universit\u00e4t, ein Modell, das es in Deutschland nur bei den katholischen Universit\u00e4ten gibt. Danke! Ich bin Ihnen seit Gr\u00fcndung verbunden, mit meinem Lehrer Prof. Peter\u00a0Beyerhaus\u00a0kam ich als Student aus T\u00fcbingen hierher. Ich sehe meinen alten Freund Prof. Werner Neuer, der vor 50 Jahren dabei war. Er hat\u2019s akademisch wirklich\u00a0zu was\u00a0gebracht: Er geh\u00f6rt bis heute als einziger Lutheraner der Welt zum legend\u00e4ren Sch\u00fclerkreis von Papst Benedikt j\u00e4hrlich in\u00a0Castell\u00a0Gandolfo. Du bist schon fast eine Reliquie, lieber Werner. \u00dcbrigens vor zwei Jahren an der Spitze der ersten gro\u00dfen Demo gegen den Corona-Wahn in Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe viele Vortr\u00e4ge \u00fcber Medien und Kommunikation hier bei der STH gehalten und die Laudatio zur Ehrendoktorw\u00fcrde meines \u00e4ltesten Freundes Helmut Matthies, mit der Nachrichtenagentur IDEA der wichtigste evangelische Publizist der letzten Jahrzehnte. Lieber Helmut, wer h\u00e4tte das gedacht, als wir vor 50 Jahren in unseren Heidelberger Studentenwohnheimen regelm\u00e4\u00dfig Berge von linksextremistischen Propaganda-Gazetten dem M\u00fcllschlucker \u00fcbergaben und f\u00fcr Franz Josef Strau\u00df Wahlkampf machten. Mitten im Roten Meer der 68er, der frauenfeindlichsten Ideologie der Neuzeit. Wir nannten diese besondere Form der Papier-Entsorgung M\u00fcllwerker-Evangelisation. Die sollten ja auch mal was Gutes lesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dem Namen alle Ehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens: bei der damaligen Ehrenpromotion sang der bekannte Mainzer Amerikanist und Liedermacher Prof. Manfred Siebald sein Lied: \u201eEs geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht\u2026.\u201c Was f\u00fcr eine Klammer zum heutigen Tag! Damals sagte der Gr\u00fcndungs-Rektor Professor K\u00fclling: Herr Hahne, Sie sind dann der n\u00e4chste. Das war noch im letzten Jahrtausend. Jetzt ist es endlich so weit. Ich w\u00fcrde allerdings auch keinem lebenden Theologen oder Publizisten eine Ehrung zuteil werden lassen. Wer wei\u00df, wie der sich entwickelt in einer Zeit, in der diese beiden Berufsst\u00e4nde meilenweit von ihrer Berufung entfernt sind: Wahrheit zu sagen und keine Hofierung der Herrschenden und des Zeitgeistes. Wir brauchen keine Hofprediger und keine Hofpresse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4tte man mir den Grimme-Preis angeboten, dann w\u00fc\u00dfte ich, da\u00df ich irgendwas falsch gemacht habe im Leben. Beim Bundesverdienstkreuz w\u00fcrde ich den Reich-Ranicki machen \u2014 siehe Deutscher Fernsehpreis damals. Die heutige Ehrung bewegt mich. Sie ist das gr\u00f6\u00dfte Geschenk zu meinem runden Geburtstag, der nat\u00fcrlich, liebe Freunde aus Mitteldeutschland, auf den 9. November f\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fchren mu\u00df ich den neuen Titel nicht. In meinem Namen steckt alles, reif f\u00fcr neutestamentlich-kirchengeschichtliche Seminare: Die Schl\u00fcsselszene vor 2.000 Jahren f\u00fcr Petrus, dieses kirchliche Urgestein unter den Jesus-J\u00fcngern, war, als der Hahn dreimal kr\u00e4hte. Auf diesem historischen Boden in Jerusalem steht seit dem 6. Jahrhundert die Kirche St. Petrus in Gallicantu, zu deutsch: Peter-Hahnenschrei-Kirche. Wenn mir einer sagt: Sie schreien immer so, antworte ich: Ich mu\u00df dem Namen meiner Patronats-Kirche Ehre machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Regiert vom Mittelma\u00df<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort hatte Petrus Jesus verleugnet. Das will ich nicht. Das ist mir seit meinem 9. Lebensjahr klar. Ich bin froh, da\u00df meine Eltern mich nicht Kevin oder Lars Torben genannt haben. Obwohl sie damals nicht wu\u00dften, was die Kombination aus meinem Vor- und Nachnamen historisch und theologisch bedeutet. Ja, Zufall ist ein Pseudonym Gottes. Deshalb mein Lebens-Leitspruch aus R\u00f6mer 1, 16, wo Paulus schreibt: Ich sch\u00e4me mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht \u2014 denn dieses Evangelium, diese frohe Botschaft ist nichts anderes als Gotteskraft. Wer die nicht hat, ist arm dran.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb: wie kommen wir aus der gegenw\u00e4rtigen Krise raus? Wie ist denn die Lage? Mit Ideologie soll ein Virus bek\u00e4mpft werden. Wahnsinn! Ein intellektuell schwachbr\u00fcstiges Mittelma\u00df regiert uns in Staat und Kirche. Was \u00fcbrigens inzwischen eine Beleidigung des Mittelma\u00dfes ist. Ein Wirtschaftsminister empfiehlt allen Ernstes, die Pleite dadurch abzuwenden, da\u00df man ein paar Monate nicht mehr produziert oder konsumiert. Klar, die Queen ist ja auch nicht tot. Sie hat nur f\u00fcr ein paar Wochen aufgeh\u00f6rt zu atmen. In der gr\u00f6\u00dften Not der Nachkriegszeit debattiert die CDU \u00fcber die Frauenquote und deren Vorsitzender Angela Merz kann auf die Frage, wieviele\u00a0Geschlechter es gibt, keine eindeutige Antwort geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine EKD-Ratsvorsitzende kann straffrei schwurbeln, da\u00df es, ich zitiere, \u201ewissenschaftlich erwiesen ist, dass Corona-Impfungen keinerlei Nebenwirkungen haben.\u201c Heller Wahnsinn! Die gr\u00f6\u00dfte Verschw\u00f6rungstheorie aller Zeiten. Das sagt noch nicht mal Herr Biontec\u00a0mit der Mainzer Adresse \u201eAn der Goldgrube\u201c, in deren N\u00e4he ich 15 Jahre wohnte. Ein Minister nervt die halbe Welt nach dem Motto: Deutschland, Deutschland \u00fcber alles \u2014 und an deutschen Wesen soll die Welt genesen, ein Minister, dem der Pr\u00e4sident der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung den Titel Arzt abspricht, weil er noch nie im Leben praktiziert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die B\u00fcrgerlichen schweigen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Harmlose Demonstranten nennt ein CDU-Innenminister Staatsfeinde, und der aktuelle Vorsitzende der Strau\u00df-Partei CSU r\u00fcckt sie in die Ecke der RAF. Kritische Pfarrer, die sich dieser ewigen regierungsamtlichen Fakenews-Verschw\u00f6rungstheorie widersetzen, verlieren Funktionen, Journalisten erhalten geradezu Berufsverbot. Kritiker, die diese elende\u00a0Schwurbelei\u00a0der\u00a0Fast-Allparteien-Ideologie\u00a0nicht mitmachen, die dieses geistige Wandlitz satt sind, sitzen in den modernen Gulags der Herrschenden. Das geht bis zur Existenzvernichtung oder der Abschaltung von Kommunikationstechnik oder Bankkonten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das Schlimmste: die Frommen, die Konservativen, die B\u00fcrgerlichen, sie schweigen dazu. Sie schweigen! Die Ausnahme hat sich heute hier versammelt. Und ich hoffe, das Volk nimmt in den kommenden Monaten den Rat der \u00c4rzte sehr, sehr ernst. Die einzige M\u00f6glichkeit, gesund und fit durch die Krise zu kommen: viel Spazierengehen. Das hilft! Vor allem\u00a0Montags. Das stabilisiert das Immunsystem, auch gegen den geistigen M\u00fcll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus war ja auch immer an der frischen Luft, er hatte ja sozusagen nur Freiluftveranstaltungen. Sein Preis f\u00fcr die Verk\u00fcndung der ewigen Wahrheit war hoch. Aber fragen Sie mal heute in einem Millionenquiz nach Golgatha, wie es mir G\u00fcnther Jauch mal erz\u00e4hlte. Da kommt die Antwort: Das ist eine Zahnpasta. In einer Sendung mit der Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer kamen wir auf die Bergpredigt zu sprechen. Am n\u00e4chsten Tag kam folgende\u00a0Mail: \u201eLieber Herr\u00a0Hahne, in ihrer Sendung war von einer Bergpredigt die Rede. K\u00f6nnten Sie mir bitte Autor und Verlag nennen?!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Zeugen Coronas<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist doch toll f\u00fcr die Bildung, da\u00df wir freitags auf Demo gehen und die Kinder jahrelang einsperren und von Lehre und Lernen, von sozialen Kontakten und einer normalen Pubert\u00e4t fernhalten. Vor allem Deutschland ist des Verbrechens schuldig, eine verlorene Generation produziert zu haben. Aus dem Land der Dichter und Denker ist das der Richter und Henker geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Holt Gott zur\u00fcck in die Politik! Das prangte damals am 11. Dezember 1970 riesengro\u00df auf der Titelseite der <em>WELT<\/em> \u2014 da lebte Axel Springer noch. Damit meinte\u00a0Solschenizyn\u00a0keine Kreuzz\u00fcge, keine Inquisition, kein ideologisches Wahrheits-Postulat \u2014- also all das, was die Zeugen Coronas oder die Klima-Missionare heute praktizieren. Damit meine er nichts anderes als den, der uns die Grundlage des j\u00fcdisch-christlich gepr\u00e4gten Abendlandes gebracht hat \u2014 in seinem Buch, der Bibel, der Grundurkunde unserer Kultur. Der Gott der zehn. Gebote und der Bergpredigt. Alles, was gerade in Lichtgeschwindigkeit unter dem Schweigen der wie immer in Mehrheit ahnungslosen Christen zerst\u00f6rt wird!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer heute Winnetou abschafft, schafft morgen die Bibel ab. Sie werden sich noch an meine Worte erinnern. Denn da stehen, nimmt man die Gr\u00fcnde der Karl-May-Kritiker zum Ma\u00dfstab, viel, viel schlimmere Sachen drin. Schindluder wird nur mit der Bibel gemacht, an den Koran wagt sich keiner. Und heute glauben die Menschen alles, es darf nur nicht in der Bibel stehen. Lieber im veganen Kochbuch, im Handbuch f\u00fcr Fitne\u00df oder in der schw\u00e4bischen Energie-Sparfibel. Und Christen schweigen dazu! Wie bei der Okkupation des Regenbogens. Kein Widerstand. Und heute verbindet kein Mensch mehr mit dem Regenbogen das Segenszeichen\u00a0Gottes. Fragen Sie doch mal auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nehmt der CDU das C!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist doch nur noch frommes Sondergut. \u00dcbrigens hat Noah jeweils nur zwei Geschlechter mit auf die Arche genommen. Schon das spricht f\u00fcr striktes Bibelverbot. Apropos Bildungs-, Kultur- und vor allem Glaubensnotstand: die CDU twitterte zum Bundesparteitag vor genau drei Wochen in Hannover hochoffiziell: Wir beginnen wie immer mit einer \u00f6konomischen Andacht. Noch Fragen?Der geistliche Grundwasserspiegel sinkt reziprok zur Flut der Dummheit, das ist unser Problem. Mein Rat: Haltet die Bibel heilig. Ohne Bibel versteht ihr nur Bahnhof. Jeder Jurist wei\u00df zum Beispiel, da\u00df unterlassene Hilfeleistung in der westlichen Welt ein Strafgegenstand ist, verdanken wir dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Gorbatschow sagte mir mal bei einer Springer-Veranstaltung, als wir \u00fcber genau dieses Thema von\u00a0Solschenizyn\u00a0sprachen: \u201eDer Kommunismus kennt keine Barmherzigkeit!\u201c Unvergessen! Wer zum Beispiel AfD-W\u00e4hler von kirchlichen \u00c4mtern oder sog. Kirchentagen aussperrt, dort aber antisemitisch-pro pal\u00e4stinensische Parolen verbreitet \u2014 oder wer Gottesdienste rein digitalisiert, wer alte Menschen in die Isolation, in die\u00a0Einsamkeit treibt und\u00a0ungetr\u00f6stet\u00a0sterben\u00a0l\u00e4\u00dft, ist ein unbarmherziger Tyrann. Und er sollte sich nicht mehr nach dem Namen des Christus nennen \u2014 vor allem Parteien nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmt der CDU\/CSU endlich das C! Aktuell in diesen Tagen diskutiert die deutsche CDU, ob sie konservativ sein will, unter Helmut Kohl noch selbstverst\u00e4ndlich. Nein, hei\u00dft es nun, wir sind nicht konservativ, wir sind christlich. Was f\u00fcr ein Etikettenschwindel! Bei der letzten Wahl stand erstmals keine Silbe zum wichtigsten christlichen Thema der Gegenwart im Programm: zur Millionenfachen T\u00f6tung ungeborener Kinder im Mutterleib. Keine Silbe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eisesk\u00e4lte der Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In meiner Bibel steht der einladende Grundsatz des Christentums seit 2000 Jahren, n\u00e4mlich das Jesus-Wort: Kommet her zu mir ALLE, die ihr m\u00fchselig und beladen seid! Alle! Daraus machten Christen 2020: \u2026 nur, die ihr geimpft und geboostert seid. Eine Schande! Jesus ist inklusiv und grenzt niemand aus, hei\u00dft es doch in der queeren Regenbogenfrage gebetsm\u00fchlenartig. Ach! Und wo bleiben die Querdenker, die Ungeimpften und die, die getrenntes M\u00fcllsammeln eben nicht f\u00fcr Evangelisation halten? Manchen Mode-Bisch\u00f6fen und Zeitgeist-Evangelikalen rate ich zu einer Bibeltherapie, zu einer Luther-Kur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ikone gerade der Links-Christen ist doch Nelson Mandela (S\u00fcdafrika). Der sagte einst beschw\u00f6rend: \u201eDie Humanit\u00e4t eines Volkes zeigt sich daran, wie es mit ungeborenem und sterbendem Leben umgeht.\u201c Daran gemessen ist unsere heutige Zivilisation eine erb\u00e4rmliche Karikatur \u2014 auch\u00a0mit Hilfe von Christen. Wir erleben eine Eisesk\u00e4lte in unserer Gesellschaft. Und es ist fast schon symbolisch, da\u00df nun auch die physische K\u00e4lte kommt. Viel Spa\u00df im kommenden Winter!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir feiern doch auch in den kirchengeschichtlichen Seminaren der STH die Helden der Mission.\u00a0Leute, die zu den Lepra- und Pestkranken gingen, zu den Parias, zu den Ausgesto\u00dfenen, zu den Stigmatisierten, Inkriminierten, Denunzierten gingen \u2014 die feiern wir \u2014 ich denke da auch an die Nonne und \u00c4rztin Dr. Ruth Pfau aus Leipzig, die noch in meiner Sendung war. 2017 bekam sie in Pakistan als erste Frau und Nichtmilit\u00e4r der Geschichte ein Staatsbegr\u00e4bnis. Warum? Weil sie 60 lange Jahre nie von der Seite der ansteckenden Leprakranken gewichen ist. Und wir schotten uns voller Panik ab, haben Angst vor einer st\u00e4rkeren Grippe, wie die WHO sie offiziell nennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erfurter Allerlei<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keiner unter den Christen heute hat solche Kenntnisse angesammelt, wie Hartmut\u00a0Steeb, der Woche f\u00fcr Woche seine Analysen der wissenschaftlichen und politischen Landschaft liefert.\u00a0M\u00fc\u00dften\u00a0nicht zumindest alle christliche Organisationen Dich, lieber Hartmut, Tag und Nacht zu Vortr\u00e4gen einladen? Nein, diese Kreise wollen in ihrer fatalen Staats- und Medien-H\u00f6rigkeit, mit ihren wohligen\u00a0Schwurbeleien\u00a0unter sich bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor Jahren noch waren Katholische Kirche und\u00a0evangelikale Bewegung Hand in Hand H\u00fcter christlicher Prinzipien auf der politischen B\u00fchne. Heute st\u00fcrzt sich der Katholizismus in Lichtgeschwindigkeit in den Selbstmord. Und die\u00a0Evangelische\u00a0Allianz hat aus denselben Gr\u00fcnden keinerlei politischen\u00a0Einflu\u00df\u00a0mehr, keinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie es um den gesamt-christlichen Niedergang bestellt ist, kann man \u00fcbermorgen am Tag der Deutschen Einheit betrachten. In Erfurt findet diesmal die Zentralveranstaltung statt. Im Dom, vom ZDF \u00fcbertragen, ein sogenannter \u00f6kumenischer Gottesdienst. Auf ihm sprechen und beten erstmals Juden, Muslime,\u00a0Konfessionslose\u00a0und dezidierte Atheisten. Wo ist der Aufschrei der Christen \u00fcber den\u00a0Mi\u00dfbrauch\u00a0und den Etikettenschwindel? Warum nennt man das nicht interreligi\u00f6s? Warum nicht Erfurter Allerlei? Was hat das alles noch mit Gott, dem Vater von Jesus Christus zu tun? Geht der Verstand inzwischen im Weihrauch fl\u00f6ten? Macht doch lieber einen Inter-ideologischen Fr\u00fchschoppen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Angstreligion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt in unserem Land keinen offenen, vorurteilsfreien wissenschaftlichen Diskurs mehr. Nur noch die Ideologie der Halbgebildeten. Studenten wollen gewarnt werden, wenn in den historischen Vorlesungen\u00a0patriarchalistische, gewaltverherrlichende,\u00a0queer-feindliche Passagen vorkommen. Sich also die Ohren zuhalten. Bitte, machen Sie hier an Ihrer Uni ein psychologisches Seminar n\u00e4chstes Semester, hoch spannend (ich k\u00f6nnte Ihnen \u00fcbrigens einen ganzen Lehrplan schreiben, und das hat alles mit unserem Thema zu tun!): Wie ist es zu erkl\u00e4ren, da\u00df dasselbe Volk, das Kindern Indianerkost\u00fcme oder Wasserpistolen verbietet, geradezu kriegsgeil\u00a0nach schweren Waffen lechzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EKD steht ja kurz vor einer neuerlichen wilhelminischen Waffensegnung. Da\u00df in einer queer-pazifistischen\u00a0Waschlappen-Welt (Gru\u00df an die Schwaben!) der martialische Krieger, der muskelbepackte bis an die Z\u00e4hne bewaffnete Held pl\u00f6tzlich zum Ideal erhoben wird? Bis in die Mode hinein. Ja, haben wir denn unsere K\u00f6pfe nur noch zum Essen?!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Freunde! Wenn ich eins beklage, dann neben all dem Genannten dies: Wir Christen haben aus der Hoffnungsbotschaft des Evangeliums eine Angstreligion gemacht! Erstmals in der Geschichte des Christentums!\u00a0Fr\u00fcher war es das Markenzeichen der Kirchen und der Christen, Hoffnung in hoffnungsloser Zeit zu spenden, indem man die Leute sammelte, tr\u00f6stete, mit ihnen gemeinsam Gottesdienst feierte \u2014 ob in Stalingrad (mein Vater berichtete bewegend davon), Auschwitz, in Pest und\u00a0Cholera oder den Untergrundkirchen. Das war christliche Kernkompetenz. Kein anderer machte das, allein Christen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sterben hat keinen Platz mehr in der Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt dessen \u00fcbertreffen wir heute die gottlose Welt mit panischer Angst. Bei der ZDF-Gala \u201eEin Herz f\u00fcr Kinder\u201c sa\u00df ich neben der \u00c4rztin Schwester Rafaela\u00a0aus Tansania. Als sie das Corona-Gejammer von der B\u00fchne\u00a0h\u00f6rte\u00a0sagte sie entsetzt: \u201eHerr\u00a0Hahne, was ist nur aus Deutschland geworden! Die haben ja alle Angst vor dem Tod. Greift denn da keiner ein?!\u201c Ein t\u00fcrkischer Taxifahrer fuhr mich anschlie\u00dfend vom Studio Adlershof nach Hause: \u201eIch wei\u00df, Sie sind Christ. K\u00f6nnen Sie mir sagen, warum Sie jetzt alle so Angst vor dem Tod haben?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist der Kern des Dilemmas, DAS ist die Krise! Wir haben aus der Hoffnungsbotschaft eine Angstreligion gemacht, und dieses Etikett werden wir nie wieder los. Ich ernte breiteste Zustimmung bei den Konsumenten von\u00a0Tichy,\u00a0Kontrafunk, Reitschuster, in Talkshows wie\u00a0Riverboat\u00a0und in hunderten von Vortr\u00e4gen. Aber sogar tief b\u00fcrgerlich-bodenst\u00e4ndige H\u00f6rer schreiben: \u201eHerr\u00a0Hahne, alles gut und sch\u00f6n. Aber lassen Sie uns mit diesem Glauben in Ruhe.\u201c Das ist die wahre Lage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere jungen Studenten hier ahnen gar nicht, wie sehr ihnen der Wind aus allen Richtungen ins Gesicht blasen wird. Deshalb brauchen wir universit\u00e4re Einrichtungen wie die STH n\u00f6tiger denn je. Jeden Cent sollte uns das wert sein. Es gibt ein einfaches Rezept, seine Spenden zu konzentrieren. \u00dcbrigens: Ich spende niemandem, der mich in Gender-Gaga als Spender*in oder so anschreibt, ich k\u00fcndige alle Abos mit Sternchen-Allotria. Seitdem ist mein Konto voll und mein Briefkasten leer!\u00a0Der Schrei nach verl\u00e4\u00dflichen Seelsorgern und keinen verhinderten Politikern ist gr\u00f6\u00dfer denn je. Sonst sucht die Welt sich eben Ersatz: Die Gesundheit mutiert zum Ersatzgott. Die \u00c4rzte ersetzen die Pfarrer, die Kliniken ersetzen Kirchen und Kathedralen, Beichte gibts in Talkshows und der Impfausweis ist der neue Taufschein. Sterben hat in dieser neuen Religion keinen Platz mehr. Daf\u00fcr ermorden wir lieber die Seelen unserer Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott wird vergessen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb: Holt Gott zur\u00fcck in die Politik! Aber auch zur\u00fcck in die Kirchen und Gemeinden! Wir k\u00fcmmern uns um Gendergerechte Sprache und all dieses wirklichkeitsferne Allotria, aber haben die Fundamental-Botschaft vergessen. Ja, inzwischen haben wir vergessen, da\u00df wir Gott vergessen haben. Statt dem Star von Bethlehem die Sternchen von Absurdistan! Das ist die Crux.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und apropos Kreuz: Was soll ein normal tickender Mensch, der alle Sinne beisammen hat, denn von einer Organisation halten, deren oberste Repr\u00e4sentanten einen Kilometer Luftlinie von Golgatha ihr Kreuz ablegen, wenn sie die Al-Aqsa-Moschee auf dem Jerusalmnewr Tempelberg besuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder aktuell in dieser Woche die Deutsche Fu\u00dfballnationalmannschaft, die doch so gerne ganze Stadien in Regenbogenfarben h\u00fcllt, vor allem gegen Ungarn, gegen die sie dann auf dem Rasen j\u00e4mmerlich verlieren. Doch wenn es drauf ankommt, jetzt in Katar, dann haben diese milchgesichtigen Memmen noch nichtmal den Mumm, stolz und wiederst\u00e4ndig ihren Regenbogen zu tragen. Nein, da kriechen sie mit selbst-kreieren Micky Maus-Armbinden auf den Platz. Erb\u00e4rmliche Feiglinge! Was \u00fcbrigens symbolisch f\u00fcr unsere ganze Gesellschaft steht: Gratismut, wo es nichts kostet\u2014 aber wehe, der Preis ist zu hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Politik kuscht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Politik kuscht. Buckeln erst vor Putin, jetzt vor den Israel-Zerst\u00f6rern, den \u00d6l- und Gas-Scheichs. Erst kommt die Energie, dann die Moral. Das unterscheidet sie von Leuten, die mit Ernst Christ sein wollen. Wer Gott in die Bilanz seines Lebens einkalkuliert, rechnet mit Widerstand und f\u00e4llt nicht aus den Puschen, wenn der tats\u00e4chlich eintritt. Im Gegenteil: wo Jesus segnet, verdammt der Teufel am heftigsten. Ohne Gott h\u00e4tte ein\u00a0Solschenizyn\u00a0nicht \u00fcberlebt, h\u00e4tte es keine friedliche Revolution in der DDR gegeben oder h\u00e4tten viele nicht die Kraft, in diesen verheerenden Monaten jetzt durchzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir verabschiedeten uns fr\u00fcher im Jugendkreis mit den Worten: la\u00df dich halten! Gem\u00e4\u00df der Parole der Bekennenden Kirche: Teneo,\u00a0quia\u00a0teneor \u2014 Ich halte stand, weil ich gehalten werde. Meine Freunde, mal ganzen pers\u00f6nlich: da haut mich das bi\u00dfchen H\u00e4me im Internet oder bei den ehemals Frommen oder den Kollegen doch nicht um. Das meiste hake ich ab unter der Schlagzeile der Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung, die \u00fcber ein Portr\u00e4t von mir die Schlagzeile setze: Neid ist die Mehrwertsteuer des Erfolges. Der Autor, Axel Rothkehl, sitzt hier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil wir Gott verloren haben, schaffen wir uns die Surrogate, die Placebos, die Ersatzreligionen. Wenn Bisch\u00f6fe eine schwedische Schulschw\u00e4nzerin heiligsprechen und der Erzbischof von Berlin sie einreiht in die Trias von Vater, Sohn und Heiligem Geist, dann bedarf es keiner weiteren Worte mehr. Wegen dieses Unsinns verlieren Millionen in den n\u00e4chsten Wochen ihre Existenz. Klima und Corona haben alle Ingredienzien einer Religion: Ikonen (die heilige Greta, der\u00a0heilige Karl), Wahrheits-Postulat, Inquisition, Rituale.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Haltung wird wichtiger als Leistung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer Gott los geworden ist, braucht einen Ersatz. Ernst J\u00fcnger stellte einst scharfsinnig fest: Die leeren Alt\u00e4re werden von D\u00e4monen bewohnt. Wenn Gott abgeschaltet wird, wenn der Lichtschalter ausgeknipst wird, entsteht kein finsteres Vakuum. Das ist physikalisch-theologisch nicht m\u00f6glich. Wer auch freitags in der Schule war wei\u00df: es\u00a0mu\u00df\u00a0etwas an die Stelle der\u00a0Leere\u00a0treten, Nihilismus ist unertr\u00e4glich. Also her mit den Feindbildern, den Ersatzreligionen, den neuen Heiligen der Kriegs-, Klima- und Coronareligion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Immanuel Kant recht hat, da\u00df Aufkl\u00e4rung der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unm\u00fcndigkeit ist, dann sind ausgerechnet seine Landsleute heute versklavt in selbstverschuldeter Unfreiheit. Sie folgen schlicht den falschen Propheten. Und das wissentlich und willentlich. Verkauft unter dem Etikett Haltung. Beim deutschen diplomatischen Dienst gilt ja die neue feministische Au\u00dfenpolitik, und die wird durch die Ministerin offiziell (!) so erkl\u00e4rt: Haltung ist wichtiger als Leistung und F\u00e4higkeit. Meine Empfehlung an die Kliniken: diesen Ideologen bei einer Operation k\u00fcnftig sagen: wir haben zur Zeit\u00a0leider keinen feministischen Chefarzt zur Hand, das \u00fcbernimmt heute mal unsere\u00a0Putzfrau\u00a0\u2014 aber mit Haltung!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um zu zerst\u00f6ren, braucht man keine F\u00e4higkeiten. Es reichen Radikalit\u00e4t, Gewissenlosigkeit und das Gef\u00fchl, dazu berufen zu sein. Aus allem wird dann, in religi\u00f6ser \u00dcberh\u00f6hung, eine Wende, das moderne Tarnwort f\u00fcr Zerst\u00f6rung. Was heute unter Haltung l\u00e4uft, halten Orthop\u00e4den f\u00fcr Haltungssch\u00e4den, weil das R\u00fcckgrat fehlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der kirchliche Lockdown ist ein Verbrechen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gro\u00dfe Erlanger Theologe Walter\u00a0K\u00fcnneth\u00a0nannte das \u00fcbrigens:\u00a0Sacramentum\u00a0diabolicum. Ja, das ist teuflisch und zerst\u00f6rend, was uns heute auch mit frommem Augenaufschlag geboten wird. Wir erleben ein Wohlstands-verwahrlostes Christentum. 35 Prozent der Freikirchlicher finden zum Beispiel die M\u00f6glichkeit zum j\u00e4hrlichen Geschlechtswechsel ganz toll, so das pr\u00e4ziseste deutschsprachige Umfrageinstitut INSA, deren gesamte Inhaberfamilie\u00a0Binkert heute hier ist. Ich h\u00e4tte \u00fcbrigens auch nichts gegen diese j\u00e4hrliche Wechselei \u2014 unter einer Bedingung: wenn ich denn k\u00fcnftig auch meinen Kontostand selber bestimmen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also: Theo Lehmann, Rolf\u00a0Scheffbuch\u00a0und Papst Benedikt haben \u00fcbereinstimmend recht: Der Antichrist kommt aus der Sakristei, und nicht aus der b\u00f6sen Welt. Das Gericht\u00a0mu\u00df\u00a0also am Hause Gottes beginnen, schreibt \u00fcbrigens kein\u00a0Geringerer als Petrus. F\u00fchrende Intellektuelle der\u00a0neomarxistsichen Frankfurter Schule und einer der renommiertesten Existenzphilosophen lassen an unserem Thema keinen Zweifel: Ja, holt Gott zur\u00fcck in die Mitte unseres Lebens, auch in Staat und Politik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Horkheimer sagte zum Ende seines Lebens: Politik ohne Religion ist absurd. Man h\u00f6re und staune. J\u00fcrgen Habermas meinte in seiner denkw\u00fcrdigen Disputation mit dem damaligen Kardinal Ratzinger, und es klingt wie die Kapitulation des Atheismus: Christen verf\u00fcgen mit ihrer zweckfrei gelebten Gemeinschaft \u00fcber Ressourcen, die niemand sonst hat. Schon allein deshalb ist der kirchliche Lockdown ein Verbrechen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Wahrheit wird euch frei machen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und schlie\u00dflich Martin Heidegger, geradezu testamentarisch, und es durfte erst nach seinem Tod ver\u00f6ffentlicht werden und wurde zum Titel des Spiegels am 31. Mai 1976. Unvergessen! Abgedruckt als Original-Handschrift: Nur ein Gott kann uns noch retten! Wen brauchen wir denn sonst noch als Zeugen?! Wie intellektuell flach und gottlos dagegen eine Kirche, die offiziell ihren Bankrott erkl\u00e4rt, mit einer aktuellen Schlagzeile der Welt am Sonntag: Wir m\u00fcssen uns daran gew\u00f6hnen, da\u00df niemand mehr nach uns fragt. Wie erb\u00e4rmlich!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum also Gott? Weil wir mit ihm all die Eigenschaften erhalten (im doppelten Wortsinn: erhalten), die mit ihm biblisch verbunden sind: Wahrheit, Freiheit, Frieden, Gewi\u00dfheit, Gebote, Gemeinschaft (Habermas!), den guten Hirten, das Brot und das Wasser des Lebens. All das wird uns genommen, wenn wir uns von ihm verabschieden. Unsere Gegenwart ist das beredteste Zeugnis f\u00fcr diese These. Trotz Gott in der Verfassung sind wir heute v\u00f6llig aus der Fassung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apropos Wahrheit: An der Fassade der Freiburger Universit\u00e4t prangt in Gold ausgemalt das Motto seit Gr\u00fcndung im Jahr 1457: Die Wahrheit wird euch frei machen. Ein w\u00f6rtliches Zitat von Jesus Christus aus dem Johannes-Evangelium. Darauf ruht deutsche Bildung! Wo wir Gott\u00a0loswerden, geht auch Bildung, Erziehung, Kultur und die Freiheit der Wissenschaft fl\u00f6ten. Wo die Wahrheit nicht mehr gesucht wird, findet man nur noch L\u00fcge! Unsere aktuelle Lage spricht B\u00e4nde!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sp\u00e4tr\u00f6mische Dekadenz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erleben die Umwertung und Umw\u00e4lzung aller Werte. Wir haben Ma\u00df und Mitte verloren. Ohne Gott ist alles wertlos \u2014 weil sinnlos.Inzwischen\u00a0haben wir statt \u201ein Verantwortung\u201c vor Gott, der alles entscheidenden Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes, den Grundsatz: in Verantwortung vor der herrschenden Mode und den Umfragen.\u00a0In\u00a0der Schweiz hei\u00dft es sogar: \u201eIm Namen Gottes des Allm\u00e4chtigen\u201c. Wissen Sie eigentlich: Das wurde am 15. Juni dieses Jahres erst mit absoluter Mehrheit im Nationalrat wieder best\u00e4tigt. Daf\u00fcr werden Sie gesegnet in der Schweiz, schon allein mit der W\u00e4hrung. Deutschland steht unter einem Verdikt, das der alte Paulus an die R\u00f6mer schreibt: dahingegeben. Ich sage nur: sp\u00e4tr\u00f6mische Dekadenz!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssen wieder von Jesus reden, dem Erl\u00f6ser. Und nicht von einem Allerweltsgott, der f\u00fcr intellektuell Schwache obendrein noch gleichgesetzt wird mit Allah, Buddha oder wer wei\u00df wem. Unsere Gemeinden sind zerfressen vom t\u00f6dlichen Virus der Jesus-Demenz! Evangelium ist immer nur da, wo von Jesus geredet wird. Ich bin wie viele \u00c4ltere hier mit der wunderbaren Liedersammlung des unvergessenen Friedrich\u00a0H\u00e4nssler\u00a0(mein erster Verleger mit 4 Millionen Auflage!) aufgewachsen: Jesu Name nie verklingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das Entscheidende zum\u00a0Schlu\u00df\u00a0\u2014 dieser Rede und der Weltgeschichte: Wir m\u00fcssen, liebe Theologen, wieder den forensischen Aspekt der Eschatologie in die Mitte unserer Verk\u00fcndigung und Lehre stellen. Das ist der Schl\u00fcssel. Unvergessen mein letztes Interview mit dem fr\u00fcheren SPD-Vorsitzenden Hans Jochen Vogel. Sein Bruder Bernhard fragte an, er wolle vor seinem 90. Geburtstag nochmal ein l\u00e4ngeres Interview geben\u00a0\u2014 und zwar bei mir. Mein spontaner Reflex: Er wei\u00df doch, da\u00df ich ihn nie gew\u00e4hlt habe. Wir zogen also mit dem ganzen Technik-Team in sein Altersheim nach M\u00fcnchen. Ob er Angst habe vor dem Tod, wollte ich wissen. Nein, seit ich Jesus kenne, nicht mehr. Wow! Was er denn in seinem langen Politiker-Leben bereue? Da\u00df\u00a0ich Jesus erst so sp\u00e4t kennengelernt habe. Denn ich h\u00e4tte vieles anders gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Christen sind Kreuz- und Querdenker<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann der Hammer, eine Minute vor\u00a0Schlu\u00df\u00a0der Live-Sendung: Mein lieber junger Freund, das sicherste und wichtigste Datum der Zukunft ist das J\u00fcngste-Gericht. Wir werden alle einmal Rechenschaft ablegen m\u00fcssen vor dem ewigen Gott. Das ist forensische Eschatologie in Reinkultur: Am Ende stehen wir vor dem Gericht Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Freunde, w\u00fcrden all die hier genannten Politiker, w\u00fcrden Parteien, Wirtschaft, Kirchen und Staat, ja w\u00fcrden Sie und ich nur eine einzige Woche nach dieser Maxime leben, wir h\u00e4tten das Paradies auf Erden. Also ist dieser Appell doch mehr als logisch: Holt Gott zur\u00fcck in die Politik!\u00a0Suchet\u00a0der Stadt bestes und betet f\u00fcr sie. So der Prophet Jeremia. Stellt Euch dieser Welt nicht gleich. So der Apostel Paulus. Seid Salz der Erde, sagt Jesus \u2014 und nicht der\u00a0Zuckergu\u00df\u00a0des Zeitgeistes. Und seid Licht. Aus diesem hellen Licht des Evangeliums werden nun selbst bei den fr\u00f6mmsten Theologen reine Tranfunzeln. Statt Scheinwerfer, Armleuchter, das ist die christliche Energiekrise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen sind Kreuz- und Querdenker. Keine vom Zeitgeist getriebenen\u00a0Anpasser. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Christen sind nicht Welt-h\u00f6rig und Welt-f\u00f6rmig, sie sind\u00a0weltzugewandt. Und ihr politisches Engagement ist keine Ideologie, sondern die Freiheit des von Gott gegebenen Verstandes. Hoch explosiv und keine Sekunde langweilig, das ist diese Spannung der biblischen Staatsethik: auf der einen Seite: Seid untertan der Obrigkeit, schreibt Paulus in R\u00f6mer 13. Und mein Namensvetter sagt: Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen. Das ist die gro\u00dfartige Spannung des christlichen Glaubens, der eben Gedanken- und Entscheidungsfreiheit kennt und eben deshalb weder eine Religion noch eine\u00a0Ideologie ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Keine Angst vor dem Tod<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Festhalten an der Bibel, daran steht und f\u00e4llt alles. Bibeltreue und\u00a0Jesustreue sind zwei Seiten derselben Medaille. Festhalten an den Zehn Geboten. Doch inzwischen glauben selbst Fromme, da\u00df es mehr Geschlechter gibt als Gebote. Ich setze dagegen mit den Worten Ernst Moritz Arndts von 1819: \u201eIch wei\u00df, was ewig bleibet, wo alles wankt und f\u00e4llt, wo Wahn die Weisen\u00a0treibet\u00a0und Trug die Klugen prellt.\u201c Wir sind umgeben von diesen Klugen, vom Kinderbuchautor bis hin zu\u00a0Kreuzeverleugnern\u00a0im Bischofsamt. Die Kirche geht zugrunde an ihren unberufenen Dienern, so einst der gro\u00dfe bayerische Bischof Hermann\u00a0Bezzel, mit dessen streng lutherischer Theologie ich Dank Heinrich\u00a0Kemner\u00a0und Klaus Vollmer ausgewachsen bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Apropos Bayern: Nach einer Folge der ARD-Talkshow \u201ehart aber fair\u201c sprach ich lange mit dem gro\u00dfartigen Joachim Fuchsberger. Es ging um den wunderbaren Film mit Jan Josef Liefers \u201eDie Sp\u00e4tz\u00fcnder.\u201c In seinem legend\u00e4ren Film \u201eHonecker und der Pastor\u201c setzt\u00a0Liefers\u00a0Margot und Erich im Hause meines v\u00e4terlichen Freundes Uwe\u00a0Holmer\u00a0vor die Flimmerkiste der \u201eheute\u201c-Nachrichten, und dreimal kr\u00e4hte nicht der Hahn, sondern d\u00fcrfen Sie raten, wer zu ihnen sprach. Also: Blacky Fuchsberger sagte mir: Ich wohne direkt neben ihrem fr\u00fcheren Kollegen Harry\u00a0Valerien. Wir sind uns in allem total einig und \u00e4hnlich, was wir w\u00e4hlen, wohin wir verreisen, wie wir die politische Lage beurteilen. Nur, da\u00df er mir dauernd ihre B\u00fccher schenkt und von Jesus erz\u00e4hlt. Aber er hat keine Angst vor dem Tod. Wir haben lange geredet. Wenige Monate sp\u00e4ter starb er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Christen haben einen langen Atem, weil sie nicht problemorientiert, sondern\u00a0verhei\u00dfungsorientiert\u00a0sind: Unsere Heimat ist im Himmel! Wir haben eine\u00a0Ewigkeits-Perspektive. F\u00fcr die gottlose Welt formulierte Merkel ganz offiziell ihre absurde These: Wir fahren auf Sicht. Zu Deutsch sollte das stolz hei\u00dfen:\u00a0Wir sind keine\u00a0Phantasten. Doch auf Sicht fuhr die Titanic. Und erleben wir jetzt nicht gerade das Abschiedskonzert auf den B\u00fchnen des sinkenden Schiffes? Der Lebensstil der herrschenden Politiker hat doch biblische Dimension: la\u00dft uns fressen und saufen, denn morgen sind wir tot. Ich sage nur Lindner, Sylt und Hochzeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Glauben hei\u00dft: Wissen, was tr\u00e4gt!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieter Pfaff, ber\u00fchmt in seiner ihm buchst\u00e4blich auf den Leib geschriebenen Anwaltsserie \u201eDer Dicke\u201c, sagte mir bei der Verleihung der Goldenen Kamera in den 90ern im Konzerthaus Berlin: \u201eHerr\u00a0Hahne, das Schlimmste ist doch, wenn das im Leben, was man f\u00fcr das Stimmen der Instrumente gehalten hat, in Wahrheit schon das ganze Konzert war.\u201c Ich k\u00f6nnte endlos fortfahren. Peter Struck, als Verteidigungsminister am 11. September 2001 in meiner Sendung, damals sieben lange Stunden live mit allen Spitzenpolitikern. Er stand neben mir, als der zweite Turm einst\u00fcrzte. Tr\u00e4nen im Gesicht. Dann der Seufzer: \u201eHerr\u00a0Hahne, Sie haben wenigstens einen Glauben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit meiner Jugend pr\u00e4gt mich ein Lied, das der schw\u00e4bische Pietist Otto\u00a0Riethm\u00fcller\u00a01932 als Bollwerk gegen die braunen Sozialisten geschrieben hat, \u00e4hnlich wie Theo Lehmann und J\u00f6rg Swoboda das ihre gegen die roten. Es war jeweils der\u00a0Abschlu\u00df\u00a0des j\u00e4hrlichen\u00a0Ahldener\u00a0Jugendtages mit Pastor Heinrich\u00a0Kemner\u00a0in der\u00a0L\u00fcneburger Heide, \u00fcber 10.000 junge Leute, stehend Hand in Hand \u2014 von\u00a0Riethm\u00fcller, dem die Nazi-Schergen den Lockdown bescherten und der 1938 daran zugrunde ging, in Stuttgart beerdigt. Das ist Kirchengeschichte. In den entscheidenden Strophen hei\u00dft es geradezu flehentlich, und das ist mein Gebet f\u00fcr uns alle, weil es aktueller denn je ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In die Wirrnis dieser Zeit<br \/>\nfahre, Strahl der Ewigkeit;<br \/>\nzeig den K\u00e4mpfern Platz und Pfad<br \/>\nund das Ziel der Gottesstadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr, wir gehen Hand in Hand,<br \/>\nWandrer nach dem Vaterland;<br \/>\nla\u00df dein Antlitz mit uns gehn,<br \/>\nbis wir ganz im Lichte stehn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manche m\u00f6gen vielleicht jetzt meinen: Na ja, wer\u2019s glaubt, wird selig. Wenn Sie das jetzt denken, haben Sie alles verstanden, was ich meinte. Denn Glauben hei\u00dft: Wissen, was tr\u00e4gt!<\/p>\n<p><em>Peter Hahne, Riehen bei Basel am 1.10.2022<\/em><\/p>\n<p><em>Foto: Peter Hahne in der WDR-Sendung &#8222;Maischberger&#8220; am 2. Mai 2018: <span class=\"mw-mmv-source-author\"><span class=\"mw-mmv-author mw-mmv-source\">\u00a9 Superbass \/ CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/YDJ7uU-YajE\">Laudatio zur Verleihung der Ehrenpromotion an Peter Hahne von Prof. Dr. Harald Seubert.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Profil-Plakat-2022-DinA3-1.pdf\">Herzliche Einladung zur Profilkonferenz mit Peter Hahne am 22. Oktober 2022 in Landau\/Pfalz!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dankesrede von Peter Hahne, 1.10.2022 in Riehen bei Basel \u201eWir erleben die Umwertung und Umw\u00e4lzung aller Werte\u201c Am 1.10.2022 erhielt der bekannte ZDF-Journalist Peter Hahne die Ehrendoktorw\u00fcrde der Staatsunabh\u00e4ngigen Theologische Hochschule (STH) Basel. Wir dokumentieren seine eindr\u00fcckliche und eindringliche Dankesrede. Wenn mich einer fragt, wie so oft: fassen Sie doch mal in wenigen S\u00e4tzen ihre [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":658,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[31,11,10,13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19237"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/658"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19237"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21631,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19237\/revisions\/21631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}