{"id":18985,"date":"2022-06-13T09:42:39","date_gmt":"2022-06-13T07:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18985"},"modified":"2022-06-13T12:14:24","modified_gmt":"2022-06-13T10:14:24","slug":"ein-land-in-blau-und-gelb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18985","title":{"rendered":"Ein Land in Blau und Gelb"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Krieg in der Ukraine geht nun schon in den vierten Monat. Es wundert kaum, dass die Sympathien der allermeisten Litauer ganz auf der Seite des angegriffenen Landes liegen. Weite Teile der Ukraine geh\u00f6rten schlie\u00dflich einst zum Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen. Aber viel wichtiger d\u00fcrfte sein, dass man mit den Opfern der Aggression Russlands mitf\u00fchlt. 1940 und dann wieder 1944\/45 wurde Litauen von dem Imperium im Osten gegen seine Willen einverleibt. Der Partisanenkampf nach dem II Weltkrieg hatte keine Aussicht auf Erfolg, und dass man sich 1940 ohne jede Gegenwehr besetzen lie\u00df, wird immer noch als Schmach verstanden. Den Russen die Stirn bieten &#8211; das tut nun die Ukraine, und im Herzen ganz dabei auch Litauen. Von Freiwilligen aus Litauen an der Front im Donbass ist zwar nichts zu h\u00f6ren, aber dennoch ist der Konflikt in der Ukraine eine Art Stellvertreterkrieg des Herzens zwischen Litauen und Russland.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Hauptstadt Vilnius ist daher das Blau und Gelb der ukrainischen Flagge geradezu allgegenw\u00e4rtig. Manchmal k\u00f6nnte man den Eindruck gewinnen, dass man sich in der Ukraine befindet. Von zahlreichen Balkonen und Fenstern h\u00e4ngt die Flagge des slawischen Bruderlandes, der Fernsehturm und andere Objekte erstrahlen in den beiden Farben, so gut wie alle \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude haben nun neben der litauischen Trikolore (und meist der Europa-Fahne) die Flagge der Ukraine gehisst. Auf dem Subacius-H\u00fcgel von Vilnius (s.o. Foto), wo man einen herrlichen Blick \u00fcber die Altstadt hat, weht einzig eine riesige ukrainische Fahne. So gut wie niemanden st\u00f6rt es, dass gerade mit dem Hissen an Verwaltungsgeb\u00e4uden das litauische Flaggengesetz verletzt wird. Neben der Nationalfahne d\u00fcrfen die Flaggen anderer Staaten nur unter ganz bestimmten, recht engen Umst\u00e4nden aufgezogen werden. Der strenge gesetzliche Schutz von Gelb-Gr\u00fcn-Rot wird also \u00fcbergangen. Der rechtliche Nihilismus, der in der Pandemie schon um sich griff, findet hier seine Fortsetzung. (Am 4. Juni, dem Tag des &#8222;Baltic Pride&#8220;-Marsches, hing am Wirtschaftsministerium auch die Regenbogenflagge der LGBTQ-Bewegung &#8211; schlicht und einfach illegal.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Regierung Litauens hat sich ganz dem Slogan &#8222;Gemeinsam [mit der Ukraine] bis zum Sieg&#8220; verschrieben und gibt den Takt vor. Auch im Seimas, dem Parlament, h\u00e4ngen vom Sitz der Vorsitzenden nun zwei Flaggen. Zahlreiche Firmen und Organisationen haben ihr Logo in Blau und Gelb eingef\u00e4rbt oder zeigen im Internet daneben die ukrainische Flagge. Die private Organisation &#8222;Blue\/Yellow&#8220; sammelt seit vielen Jahren Spenden f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der ukrainischen Einheiten im Osten des Landes (wobei nicht Waffen, sondern Ausr\u00fcstung wie Helme, Schutzwesten oder Drohnen gekauft werden). Ihre &#8222;Schicke Geld zum K\u00e4mpfen&#8220;-Plakate sind nun an jeder Ecke zu sehen. Die Illustration eines Mannes mit Panzerfaust in Form eines Geldscheines macht deutlich, worum es geht, n\u00e4mlich den bewaffneten Kampf. Gr\u00fcnder des Vereins ist der Schwede Jonas \u00d6hman, der einst lutherischer Pastor werden wollte, mit dem Glauben aber schon lange nichts mehr am Hut hat. Auf seinem Portrait-Foto auf der &#8222;Blue\/Yellow&#8220;-Seite hat \u00d6hman als einziger Rot und Schwarz unter den Augen &#8211; die Farben des &#8222;Rechten Sektors&#8220; in der Ukraine, des paramilit\u00e4rischen Zusammenschlusses radikaler nationalistischer Organisationen seit dem Euro-Maidan 2014. Das ist sicher kein Zufall, aber nat\u00fcrlich st\u00f6rt sich in Litauen auch daran niemand, im Gegenteil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fl\u00fcchtlinge erster und dritter Klasse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon Ende Februar war die Welle der Hilfsbereitschaft f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine gro\u00df. Zahlreiche Organisationen wie z.B. &#8222;Stark zusammen&#8220; k\u00fcmmern sich um die Vermittlung von Hilfe. Die Unterbringung bei Familien lief von Anfang an reibungslos. In der reformierten Gemeinde in Kaunas kamen ein gutes Dutzend Ukrainerinnen mit Kindern unter. Auf dem H\u00f6hepunkt der Fluchtwelle waren etwa 70.000 Ukrainer im Land registriert. Mittlerweile hat die R\u00fcckreisewelle eingesetzt, gut 50.000 Fl\u00fcchtlinge werden noch gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von staatlicher Seite wurde von Anfang an viel f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge getan. Der Nahverkehr ist f\u00fcr sie kostenlos, auch viele Firmen bieten Nachl\u00e4sse an. Mit Russischkenntnissen k\u00f6nnen sich Ukrainer auch ohne gro\u00dfe Probleme im Arbeitsmarkt integrieren. Manche Privilegien sto\u00dfen aber auch auf gewisses Unverst\u00e4ndnis:\u00a0 Automobile aus der Ukraine d\u00fcrfen auch ohne Haftpflichtversicherung und T\u00dcV weiter durch die Gegend fahren. Und die Lebensmittelpakete sind von der Spitzenklasse. Noch br\u00f6ckelt die Solidarit\u00e4t nicht, aber es ist auch in Litauen nicht zu \u00fcbersehen, dass unter den Geflohenen nicht wenige Wohlhabende sind, die die staatlich finanzierten Leckereien auch selbst bezahlen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einen werden mit Kusshand genommen, aber wehe man kommt aus dem von den Taliban geschundenen Afghanistan. Migranten\/Fl\u00fcchtlinge aus den Nahen und Mittleren Osten haben es in Litauen seit Jahren sehr schwer. Viele werden weiterhin an der Grenze zu Belarus &#8222;zur\u00fcckgeschoben&#8220;. Die meist muslimischen Fl\u00fcchtlinge leben bis heute wie in Internierungslagern. Um sie k\u00fcmmert sich die eine oder andere kirchliche Einrichtung, aber ansonsten sind sie Fl\u00fcchtlinge zweiter oder gar dritter Klasse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00f6ffentlichen Raum und den Leitmedien bestimmt die Rhetorik des Sieges der Ukraine den Ton. Dass man mit Putin&amp;Co nicht reden kann (und darf), ist Dogma. Mit Polen und Briten bilden die Balten die Hardliner-Fraktion in Europa in der Haltung zu Russland. Scharfe Kritik an den Regierungen von Frankreich und Deutschland ist an der Tagesordnung. &#8222;Deutschland zittert vor Angst&#8220; hie\u00df es sp\u00f6ttisch in einer \u00dcberschrift des katholischen Portals &#8222;bernardinai.lt&#8220;. Andere haben das ach so feige Westeuropa schon komplett abgeschrieben. Gibt es in Deutschland noch Debatten, so ist in Litauen klar: einen Sieg-Frieden schaffen mit immer mehr Waffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen gro\u00dfen Einfluss \u00fcben auch sog. Influencer aus wie nicht zuletzt Andrius Tapinas. Der Journalist und Gr\u00fcnder von &#8222;Laisves TV&#8220; (Freiheits-TV) hat schon in der Vergangenheit so manche \u00f6ffentlichkeitswirksame Aktion gestartet. W\u00e4hrend der Pandemie propagierte er lautstark das Impfen (und verh\u00f6hnte alle Impfgegner) und geh\u00f6rt auch nun zu den Trommlern f\u00fcr Waffenlieferungen und den totalen Boykott Russlands. Ende Mai startete er eine Crowdfunding-Aktion f\u00fcr eine t\u00fcrkische Bayraktar-Kampfdrohne f\u00fcr die Ukraine. Innerhalb weniger Tage kamen tats\u00e4chlich \u00fcber 5 Mio Euro zusammen. Die Drohnenstory brachte Tapinas in die internationalen Medien wie CNN, Al Jazeera usw. Die litauische Post wird der Aktion eine eigene Briefmarke widmen. Der Stolz \u00fcber das eigene Engagement kennt fast keine Grenzen. Nur dumm, dass die T\u00fcrkei nun verk\u00fcndet hat, dass sie die Drohne der Ukraine fast geschenkt abgibt. Was macht Tapinas nun mit 3,5 Mio Spendengeldern?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf in den Kampf!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob nun die Regierung, die Leitmedien oder Tapinas&amp;Co &#8211; das \u00f6ffentliche Narrativ kann man nur als bellizistisch bezeichnen. Schon Anfang M\u00e4rz machte Ex-Pr\u00e4sidentin Grybauskaite von sich reden, als sie auf &#8222;Facebook&#8220; schrieb: Wenn ein Krieg Russlands mit dem Westen schon unvermeidlich ist, dann lasst ihn uns auch f\u00fchren! Diese &#8222;wenn-schon-dann-richtig&#8220;-Position bekr\u00e4ftigte sie noch einmal Ende April bei einer Fachkonferenz in Vilnius. Echten Widerspruch hat sie eigentlich von keiner Seite geh\u00f6rt. Von Deeskalation ist also in Litauen keine Rede, eher im Gegenteil. Verhandlungen gelten als aussichtslos, &#8222;Kompromiss&#8220; gilt schon als Schimpfwort und Pazifismus wird gerne gepaart mit Worten wie &#8222;naiv&#8220;, &#8222;radikal&#8220; oder &#8222;gef\u00e4hrlich&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es herrscht nun der politische Konsens, dass alle Kontakte nach Russland einzustellen sind &#8211; wirtschaftliche wie kulturelle. Und das trotz vielfacher Verflechtungen. Der B\u00fcrgermeister von Kaunas war als Unternehmer in der Lebensmittelbranche zu Verm\u00f6gen und Ansehen gekommen. Sein Image eines Machers hat ihm in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Litauen phantastische Wahlergebnisse eingebracht. Nun steht er am Pranger, weil er nicht alle Produktionsstandorte in Russland aufgeben will<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bereich der Kultur rief der Schriftstellerverband Litauens auf, den Himmel f\u00fcr die russische Kultur zu schlie\u00dfen (in Anspielung an die milit\u00e4rische Flugverbotszone) &#8211; ein totaler Boykott der russischen Kultur, die auf absehbare Zeit ihre Unschuld verloren h\u00e4tte. Der bekannte Journalist Rimvydas Valatka, \u00fcbrigens Mitglied der lutherischen Gemeinde in Vilnius, geht sogar noch weiter: in einem Beitrag f\u00fcr das Nachrichtenprotal &#8222;delfi&#8220; sah er die Ursache der Aggression im russischen Volk selbst, gar nicht in Putin und seiner Clique. Die Russen h\u00e4tten in ihrer Geschichte es wieder und wieder verpasst, &#8222;Menschen zu werden&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In das gleiche Horn stie\u00df mehrfach Vytautas Landsbergis, als erstes Staatsoberhaupt in der Zeit des Ringens um die Unabh\u00e4ngigkeit vor \u00fcber drei\u00dfig Jahren der Politik-Patriarch Litauens. Trotz seines hohen Alters ist er in den Medien immer noch fast allgegenw\u00e4rtig. Die gro\u00dfe Mehrheit der Russen, die, glaubt man den Umfragen, Putins Politik bef\u00fcrworten oder sie zumindest nicht klar ablehnen, bezeichnete er mehrfach als &#8222;Zombies&#8220; und &#8222;Menschenfresser&#8220;. Diese ganze Rhetorik ist nat\u00fcrlich von der eigenen, schmerzhaften Geschichte mit den Russen gespeist. Dennoch klingen solche S\u00e4tze in den Ohren eines Deutschen mehr als seltsam &#8211; es fehlt nur noch der Begriff des &#8222;Untermenschen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Willkommene Ablenkung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Regierung erkl\u00e4rte schon im M\u00e4rz wegen des Krieges in der Ukraine den Ausnahmezustand. Verfassungsexperten bezweifeln allerdings, dass die Voraussetzungen daf\u00fcr gegeben sind. Litauen steht mit dieser radikalen Entscheidung allein in Europa da (erst Ende Mai verk\u00fcndete auch Ungarn den Ausnahmezustand). Aber Widerspruch im Land selbst wird kaum lautstark ge\u00e4u\u00dfert, schlie\u00dflich will niemand auch nur in den Verdacht geraten, nicht f\u00fcr die Ukraine zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Regierung kommt der Krieg nur recht, denn unter normalen Umst\u00e4nden w\u00fcrde sich Unmut in der Bev\u00f6lkerung regen. Die Inflation ist mit um die 20 Prozent die h\u00f6chste im Euro-Raum und leert der nicht so wohlhabenden Bev\u00f6lkerung das Portemonnaie. Im vergangenen Jahr war die \u00dcbersterblichkeit eine der h\u00f6chsten weltweit &#8211; und dies gar nicht wegen der Corona-Toten. Auch in diesem Jahr werden schlimme Zahlen erwartet, die zumindest zeigen, wie schlecht immer noch das Gesundheitssystem aufgestellt ist. Schlie\u00dflich zeichnet sich eine gerade katastrophale demographische Entwicklung ab. Die Geburtenzahl ist auf dem tiefsten Stand seit 1990, der leicht positive Trend hat sich schon wieder umgekehrt. Innerhalb von zwei Generationen wird sich die Bev\u00f6lkerung Litauens durch niedrige Geburtenrate, hohe Sterbequote und Emigration wohl fast halbieren (von 3,7 Mio 1989 auf etwa 2,1 Mio in drei\u00dfig Jahren). Auch in der Familienpolitik sind keine vern\u00fcnftigen Gegenma\u00dfnahmen geplant, im Gegenteil. Der Regierung liegen viel mehr die Rechte der LGBTQ-Bewegung am Herzen. Vor der Sommerpause soll unbedingt noch ein Gesetz \u00fcber eine eingetragene Lebenspartnerschaft durch das Parlament gebracht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die politischen Aussichten sind eher d\u00fcster, selbst ohne Krieg im eigenen Land. Umso mehr muss es erstaunen, dass von den Kirchen Litauens in diesen schwierigen Zeiten fast gar keine eigenen Akzente gesetzt werden. Anfang M\u00e4rz fand ein Gebet f\u00fcr die Ukraine auf dem Lukiskes-Platz in Vilnius statt, bei dem viele Kirchenleiter der wichtigsten Konfessionen teilnahmen.\u00a0 Auch sonst man betet man viel &#8222;f\u00fcr die Ukraine&#8220;. In einigen Gemeinden h\u00e4ngt die ukrainische Flagge am Altar oder steht neben dem Kreuz. Die Katholiken diskutieren teilweise sehr kontrovers die Aussagen ihres Papstes zum Krieg, der auf \u00fcberraschend viel Ablehnung st\u00f6\u00dft. Dass es auch in Russland Christen gibt, ist fast gar nicht auf dem Radar. Aktionen f\u00fcr Friedensgebete &#8211; Fehlanzeige.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wo sind die Friedensstifter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frieden &#8211; fast schon ein Wort, dass man in Litauen derzeit besser nicht in den Mund nimmt. Man k\u00f6nnte sich ja dem Verdacht aussetzen, das Narrativ Putins zu befeuern. Was soll aber aus der Kirche werden, wenn sie sich nicht f\u00fcr Vers\u00f6hnung unter verfeindeten V\u00f6lkern einsetzt? Es w\u00e4re gut gewesen, wenn es vor achtzig Jahren mehr Friedensgebete gegeben h\u00e4tte, Gebete gerade f\u00fcr die Geschwister im Land des jeweiligen Erzfeindes. Verblendet waren damals auch viele deutsche Christen. Manchmal bringen totale Niederlagen V\u00f6lker zur Einsicht, aber w\u00fcnschen sollten Deutsche dies wirklich niemandem. In Litauen fordern nun viele Politiker einen &#8222;K.O.-Schlag&#8220; der Russen, was in einer Katastrohe enden k\u00f6nnte. Es ist nun wirklich Zeit, f\u00fcr ein Ruhen der Waffen zu beten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Holger Lahayne, 6. Juni 2022 (<a href=\"http:\/\/www.lahayne.lt\">www.lahayne.lt<\/a>)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Krieg in der Ukraine geht nun schon in den vierten Monat. Es wundert kaum, dass die Sympathien der allermeisten Litauer ganz auf der Seite des angegriffenen Landes liegen. Weite Teile der Ukraine geh\u00f6rten schlie\u00dflich einst zum Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen. 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