{"id":18978,"date":"2022-06-11T10:00:53","date_gmt":"2022-06-11T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18978"},"modified":"2022-06-10T14:54:23","modified_gmt":"2022-06-10T12:54:23","slug":"predigt-ueber-johannes-519-30-die-vollmacht-des-gottessohnes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18978","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Johannes 5,19-30: Die Vollmacht des Gottessohnes"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch glaube an Gott! Mit deinem Jesus aber kann nichts anfangen!\u201c Viele Menschen sind \u00fcberzeugt, dass es ein h\u00f6heres Wesen gibt, dass es einen Gott gibt, doch Jesus bleibt f\u00fcr viele ein R\u00e4tsel. Gott ja, aber warum Jesus? In Friedrich Schillers \u201eOde an die Freude\u201c hei\u00dft es: \u201eSeid umschlungen Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Br\u00fcder, \u00fcberm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen.\u201c Auch hier kommt die \u00dcberzeugung zum Ausdruck, dass es einen Vater und Sch\u00f6pfer geben muss, aber Jesus kommt in der \u201eOde an die Freude\u201c nicht vor.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst der Papst hat Schwierigkeiten mit dem Bekenntnis zu Jesus: Im \u201eDokument der Br\u00fcderlichkeit aller Menschen f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben in der Welt\u201c, das er 2019 zusammen mit dem Gro\u00dfimam der Al-Azhar-Universit\u00e4t in Kairo, Ahmad Al-Tayyeb, unterzeichnet hat, kommt der Name Jesus nicht vor. Dort hei\u00dft es beispielsweise:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIm Namen Gottes, der alle Menschen mit gleichen Rechten, gleichen Pflichten und gleicher W\u00fcrde geschaffen hat und der sie dazu berufen hat, als Br\u00fcder und Schwestern miteinander zusammenzuleben, die Erde zu bev\u00f6lkern und auf ihr die Werte des Guten, der Liebe und des Friedens zu verbreiten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott ja! Aber warum Jesus? Grundlage der heutigen Predigt ist eine Rede Jesu, in der er erkl\u00e4rt, dass er der Bevollm\u00e4chtigte Gottes ist. Gott der Vater, hat s\u00e4mtliche Vollmachten in die H\u00e4nde seines Sohnes gelegt. Darum brauchen wir Jesus, wenn wir zu Gott kommen wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir h\u00f6ren auf Gottes Wort aus <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/LUT\/Johannes5\">Joh 5,19-30<\/a>:<\/p>\n<p><strong>1. Ehre den Sohn, denn er hat die Vollmacht des Vaters!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was ist eine Vollmacht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist eigentlich eine Vollmacht? Vor einigen Tagen ist einer meiner Schwager Prokurist eines mittelst\u00e4ndischen Unternehmens in Berlin geworden. Wir haben unseren S\u00f6hnen erkl\u00e4rt, was eine Prokura ist. Die Eigent\u00fcmer der Firma haben meinen Schwager mit einer Prokura ausgestattet, der Vollmacht, f\u00fcr die Firma Verhandlungen zu f\u00fchren, Gesch\u00e4fte abzuschlie\u00dfen, Bankgesch\u00e4fte zu t\u00e4tigen etc. Ohne Prokura hat mein Schwager keinen Zugriff auf die Bankkonten der Firma. Mit Prokura, also mit Vollmacht, erh\u00e4lt er das Recht, \u00dcberweisungen zu t\u00e4tigen, Geld anzulegen, Rechnungen zu bezahlen, Verhandlungen zu f\u00fchren oder Vertr\u00e4ge zu unterzeichnen. Wer eine Vollmacht hat, der darf im Rahmen dieser Vollmacht handeln. Es gibt einen Vollmachtgeber. Das ist der Eigent\u00fcmer der Firma. Er bevollm\u00e4chtigt den Prokuristen, f\u00fcr die Eigent\u00fcmer zu handeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die vollumfassende Vollmacht Jesu<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unserem Bibelwort sagt Jesus: \u201eDenn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.\u201c (Joh 5,26-27)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier h\u00f6ren wir von der Vollmacht Jesu, Gericht zu halten. Der griechische Begriff f\u00fcr die Vollmacht ist \u201eexousia\u201c, was \u00fcbersetzt wird mit Autorit\u00e4t, Machtvollkommenheit, Vollmacht und Befugnis. Die Vollmacht Jesu ist eine vollumfassende Regierungsbefugnis, die sich \u00fcber die gesamte sichtbare und unsichtbare Sch\u00f6pfung erstreckt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMir ist gegeben alle Gewalt (griech.: exousia) im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.\u201c (Mt 28,19-20)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier sagt Jesus, dass ihm alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben ist. Es gibt keine Macht, die sich Jesus entgegenstellen kann. Es gibt keinen Bereich der sichtbaren und unsichtbaren Welt, der sich nicht Jesus unterordnen muss oder \u00fcber den er keine Befugnis, Macht oder Autorit\u00e4t hat. Wegen dieser umfassenden Vollmacht wird Jesus auch als der \u201eChristus Pantokrator\u201c bezeichnet: Der Allherrscher oder Herrscher \u00fcber alles.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bevollm\u00e4chtigt aus Liebe <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch gr\u00f6\u00dfere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.\u201c (Joh 5,19-20)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir h\u00f6ren hier, dass die Vollmacht des Gottessohnes ihren Ursprung in der Dreieinigkeit Gottes hat. Gott, der Vater, liebt den Sohn und aus dieser Liebe heraus, \u00fcbertr\u00e4gt der Vater alle Handlungsvollmachten dem Sohn. Wir leben in Verden auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meines Bruders. Ich habe dort das ungeschriebene Recht, auch die Maschinen zu nutzen. Wenn wir mit dem Teleskoplader arbeiten, dann wei\u00df ich schon, dass meine S\u00f6hne nur darauf warten, dass sie das Steuer \u00fcbernehmen d\u00fcrfen. Am Anfang war ich noch etwas z\u00f6gerlich, ihnen die gro\u00dfe und schwere Maschine anzuvertrauen. In der ersten Zeit bin ich immer nebenhergelaufen. Mittlerweile arbeiten meine S\u00f6hne viel geschickter mit dem Teleskoplader und ich kann ihnen ohne weiteres das Steuer \u00fcberlassen. Als Vater kenne ich meine S\u00f6hne, ich kann ihnen vertrauen, dass sie vorsichtig und geschickt mit dem Ger\u00e4t umgehen. Ohne Probleme kann ich ihnen Prokura ausstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Grundlage der Vollmachten des Gottessohnes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vollmacht Jesu wurzelt in der Liebe des Vaters zum Sohn und sie wurzelt im Gehorsam des Sohnes dem Vater gegen\u00fcber. Darum hei\u00dft es hier: \u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der himmlische Vater wei\u00df, dass Jesus nur das macht und machen wird, was der Vater tut und will. Das hat Jesus ein f\u00fcr allemal unter Beweis gestellt, als er sein Leben am Kreuz von Golgatha in den Tod gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDarum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich\u2019s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es, Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.\u201c (Joh 10,17-18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus hat die Vollmacht erhalten, sein Leben in den Tod zu geben und sein Leben wieder aufzunehmen. Der Vater hat ihm dieses Gebot und die Vollmacht zur Ausf\u00fchrung von Kreuzestod und Auferstehung gegeben. Weil Jesus dieses Gebot in gro\u00dfer Treue und Liebe ausgef\u00fchrt hat, hat er alle Vollmacht im Himmel und auf Erden erhalten. Die Prokura Jesu wurzelt in der Liebe des Vaters zum Sohn und im Gehorsam des Sohnes zum Vater, der bereit war, sein Leben f\u00fcr uns in den Tod zu geben und von den Toten aufzuerstehen. Die Grundlage der Vollmachten Jesu fu\u00dfen also auf Golgatha! Weil Jesus f\u00fcr die S\u00fcnden der Welt starb, hat er auch Recht und Vollmacht, die S\u00fcnden zu vergeben! (Lk 5,21). Wer S\u00fcnden vergeben kann, der kann auch die Toten auferwecken, denn wo keine S\u00fcnde ist, hat auch der Tod keine Macht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Ehre den Sohn, denn er weckt die Toten auf!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch gr\u00f6\u00dfere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. 21Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.\u201c (Joh 5,20-21)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Sohn tut die Werke des Vaters<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sind die Werke, die der Sohn den Vater tun sieht und die er hier auf Erden tut? Wir erinnern uns daran, warum dieses Gespr\u00e4ch \u00fcberhaupt entstanden ist! Es entstand aus der Situation heraus, dass Jesus am Teich Bethesda an einem Sabbat den Gel\u00e4hmten heilte, der 38 Jahre krank gewesen war. Auf die Anschuldigungen der j\u00fcdischen Theologen hatte Jesus geantwortet: \u201eMein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch\u201c (Joh 5,17). Das hatten die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten als blasphemische Selbstvergottung verstanden: \u201eDarum trachteten die Juden noch viel mehr danach, ihn zu t\u00f6ten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich\u201c (Joh 5,18). Die Heilung des Gel\u00e4hmten am Sabbat war das Werk des Vaters, das Jesus tat, weil er wusste, was der Vater wollte und weil er den Willen des Vaters auf Erden umsetzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die gr\u00f6\u00dferen Werke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch gr\u00f6\u00dfere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.\u201c (Joh 5,20-21)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sollte nun das gr\u00f6\u00dfere Werk sein? Dass der Vater die Toten auferwecken kann, daran hatten die Juden keinen Zweifel. Das war ja gerade das Markenzeichen des allm\u00e4chtigen Gottes. Die Juden wussten: Unser Gott weckt Tote auf! So hei\u00dft es in Daniel 12,2: \u201eUnd viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden auferstehen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande\u201c. Wenn Jesus sagt: \u201eSo macht auch der Sohn lebendig, welche er will\u201c, dann sagt er, dass der Vater ihm die Autorit\u00e4t \u00fcbergeben hat, die Toten aufzuerwecken. F\u00fcr die Juden nat\u00fcrlich ein unfassbarer Affront. Wie kann Jesus es wagen, die Vollmacht zur Totenauferweckung zu beanspruchen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann starb sein enger Freund Lazarus und Jesus wurde zu dessen Grab gerufen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJesus rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabt\u00fcchern an F\u00fc\u00dfen und H\u00e4nden, und sein Gesicht war verh\u00fcllt mit einem Schwei\u00dftuch. Jesus spricht zu ihnen: L\u00f6st die Binden und lasst ihn gehen! Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.\u201c (Joh 11,43-45)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesem Wunder unterstreicht Jesus seine Aussage, dass der Vater ihm die Vollmacht \u00fcbertragen hat, die Toten aufzuerwecken. Jesus ruft Lazarus aus dem Grab heraus und Lazarus, der bereits im Verwesungsprozess ist und von dem bereits Leichengeruch ausgeht, wird aus dem Tod herausgerufen. Das Grab und die Todesnacht kann ihn nicht halten. Lazarus wird durch die Stimme des Sohnes Gottes aus dem Grab herausgerufen. Er kommt! Damit ist klar: Ja, Jesus hat die Vollmacht, die Toten aufzuerwecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Vollmacht Jesu, die Toten aufzuerwecken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten h\u00f6ren werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie h\u00f6ren werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch dar\u00fcber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber B\u00f6ses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.\u201c (Joh 5,25-29)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vater hat dem Sohn die Vollmacht und Befugnis gegeben, die Toten aus den Gr\u00e4bern herauszurufen. Das wurde am Beispiel des Lazarus vor den Augen Israels vollzogen und wurde durch den Tod Jesu und seine Auferstehung vor Israel und den Augen und Ohren der Welt best\u00e4tigt und proklamiert: Jesus ist der Herr \u00fcber Leben und Tod. Er hat die Vollmacht, die Menschen aus den Gr\u00e4bern herauszurufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3.1\u00a0\u00a0 Die Stunde ist und kommt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus sagt, dass die Stunde jetzt schon ist und doch erst kommt. Jesus hat bereits jetzt die Vollmacht, die Toten aufzuerwecken, was am Beispiel des Lazarus deutlich wird: \u201eLazarus, komm heraus!\u201c Der Tote h\u00f6rt die Stimme. Auch bei der Auferstehung Jesu sind weitere Heilige auferstanden, wie uns die Heilige Schrift sagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gr\u00e4ber taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gr\u00e4bern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen (Mt 27,52-53).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Jesus ist die Stunde der Auferstehung schon da, denn er ist die Auferstehung und das Leben. Wo Jesus ist, da hat der Tod keine Macht mehr. Wo Jesus spricht, da muss der Tod schweigen. Und doch ist die Stunde noch zuk\u00fcnftig, denn die allgemeine Auferstehung ist gesetzt f\u00fcr den Tag seiner Wiederkunft, wenn er alle Menschen aller Generationen aus den Gr\u00e4bern herausrufen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3.2\u00a0\u00a0 Die Stimme Jesu ruft ins Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten h\u00f6ren werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie h\u00f6ren werden, die werden leben.\u201c (Joh 5,25)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWundert euch dar\u00fcber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber B\u00f6ses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.\u201c (Joh 5,28-29).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen uns hier einmal vor Augen f\u00fchren, welche Macht die Stimme Jesu hat. Als Jesus bei seiner Gefangennahme sagt: \u201eIch bin\u2019s\u201c st\u00fcrzen die Soldaten vor ihm zu Boden. Die Stimme Jesu ist von einer unbezwingbaren Macht. Wie eindr\u00fccklich diese Stimme sein kann, beschreibt Johannes in der Offenbarung: \u201eSeine Stimme war wie gro\u00dfes Wasserrauschen\u201c. Diese Stimme ist die Stimme Gottes, des Sch\u00f6pfers, der allein durch das Wort, das er spricht, das ins Leben ruft, was er will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn wenn er spricht, so geschieht\u2019s und wenn er gebietet, so steht\u2019s da.\u201c (Psalm 33,9).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er spricht, wird Wasser zu Wein. Er l\u00e4sst die Lahmen gehen durch ein Wort, er macht die Blinden sehend durch ein Wort und er setzt die Sonne in den Himmel. Wenn er spricht, dann wimmelt es von Fischen im Wasser, wenn er spricht, dann entsteht allein durch dieses sch\u00f6pferische Allmachtswort der L\u00f6we, als K\u00f6nig der Tiere und der Adler, als Herrscher der L\u00fcfte. Alles, was er will, ruft er ins Dasein und das aus dem Nichts heraus. ER ist Gott!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Stimme m\u00fcssen selbst die Toten gehorchen. Sie k\u00f6nnen dieser Stimme nicht widerstehen. \u201eEs kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten h\u00f6ren werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie h\u00f6ren werden, die werden leben.\u201c (Joh 5,25)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.3.3\u00a0\u00a0 Auch du bist eingeladen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Abschnitt l\u00e4dt auch Dich ein: Wei\u00dft Du um die Stunde deines Todes? Wei\u00dft Du, dass auch Du in ein Grab gelegt wirst? Wei\u00dft auch Du, dass Du nicht in diesem Grabe bleiben wirst? Wei\u00dft auch du, dass die Stimme Jesu die Macht hat, dich aus diesem Grab herauszurufen? Wei\u00dft auch du, dass dies mit 100%er Sicherheit geschehen wird? Ja, er wird jeden Menschen aus seinem Grab herausrufen. Das Totenreich wird die Toten herausgeben m\u00fcssen, wenn seine Stimme am Tag der Auferstehung ert\u00f6nen wird, dann werden sich weltweit die Gr\u00e4ber auftun und die Menschen werden auferstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Ehre den Sohn, denn er richtet die Welt!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch dar\u00fcber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber B\u00f6ses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich h\u00f6re, so richte ich und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.\u201c (Joh 5,27-30)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Propheten des Alten Bundes und das Weltgericht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Weltenrichter im Lobgesang der Hanna (1 Sam 2,10)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch das Alte Testament hindurch h\u00f6ren wir, dass der Gott Israels Gericht halten wird. So im Lobgesang der Hanna: \u201eDer Herr wird richten der Welt Enden. Er wird Macht geben seinem K\u00f6nige und erh\u00f6hen das Horn seines Gesalbten\u201c (1 Samuel 2,10). Bereits in diesem Lobgesang, der \u00fcber 3.000 Jahre alt ist, h\u00f6ren wir, dass der Gott Israels Gericht halten und die Vollmacht in die H\u00e4nde des Messias, des Christus, des K\u00f6nigs Israel legen wird. Gott, der Vater, legt die Gerichtsgewalt in die H\u00e4nde seines Sohnes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Weltenrichter ist der Menschensohn (Daniel 7,10 und 13-14)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Daniel 7 sieht Daniel zun\u00e4chst die Weltreiche und dann das Gericht Gottes: \u201eDas Gericht wurde gehalten und die B\u00fccher wurden aufgetan.\u201c Und dann sieht er einen, der vor Gott mit den Wolken des Himmels erscheint: \u201eIch sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle V\u00f6lker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende\u201c (Daniel 7,13-14).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen hier den Menschensohn, der vor Gott erscheint, und dem die Vollmacht \u00fcber alle Menschen und V\u00f6lker \u00fcbergeben wird. Der Menschensohn erh\u00e4lt die Vollmacht, die Welt zu richten; so hat es Daniel vorausgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd Gott hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.\u201c (Joh 5,27)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier sagt Jesus: Ich bin der Menschensohn aus der Vision Daniels, dem das Gericht \u00fcber alle V\u00f6lker und Menschen gegeben ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das moderne Weltbild: Kein Gericht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir leben heute in einer Zeit, die nicht mehr mit dem Gericht rechnet. Selbst viele Kirchenvertreter rechnen nicht mehr mit der sichtbaren Wiederkunft Christi und mit dem Vollzug des Weltgerichts. Sie kennen keinen Richter mehr, der verurteilen und verdammen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das humanistische Weltbild hat den Menschen zur letzten Instanz gemacht. Unsere Gesellschaften sind vom evolutionistischen Weltbild gepr\u00e4gt: Der Mensch ist zuf\u00e4llig entstanden, es gibt keinen Gott am Anfang und darum braucht es keinen Gott am Ende. Wenn der Sch\u00f6pfer gefallen ist, dann f\u00e4llt auch der Richter. Dann f\u00e4llt das Gericht aus \u2013 so denkt der moderne Mensch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verantwortung wird stattdessen ins Diesseits verlegt: \u00dcberall h\u00f6ren wir von Verantwortung. Jeder tr\u00e4gt heute Verantwortung, wenn er eine Maske aufsetzt. Verantwortung ist, wenn wir Elektro-Autos fahren, weniger Kinder bekommen und uns vegan ern\u00e4hren. St\u00e4ndig h\u00f6ren wir davon, dass wir verantwortungsvoll leben sollen, doch was Verantwortung eigentlich bedeutet, machen wir uns nicht mehr bewusst. Verantwortung bedeutet, dass wir uns am Ende unseres Lebens einmal mit unserem ganzen Leben vor Gott im Weltgericht verantworten m\u00fcssen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht\u201c (Hebr 9,27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Weltgericht und die gro\u00dfe Scheidung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWundert euch dar\u00fcber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber B\u00f6ses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.\u201c (Joh 5,28-29)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus sagt uns: Wundert euch dar\u00fcber nicht! Die Auferstehung wird nicht eine Auferstehung zu einer gro\u00dfen Menschheitsparty sein, sondern sie ist die Auferstehung zu einer ewigen Scheidung. Es ist eine ewige Scheidung, von der bereits die alten Propheten sprachen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd viele, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.\u201c (Daniel 12,2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und Jesus sagt im Gleichnis vom Weltgericht: \u201eUnd sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.\u201c (Mt 25,46).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Woran entscheidet sich mein ewiges Los?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst gilt folgendes: Es gibt keinen neutralen Grund und es gibt keinen dritten Ausgang. Es gibt nur die eine oder die andere Seite, es gibt nur ewiges Leben oder ewige Strafe, es gibt nur Auferstehung zum Gericht und Auferstehung zum Leben. Die Scheidungslinie verl\u00e4uft an dieser Stelle hier: \u201eDie Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber B\u00f6ses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind es dann doch die Werke, die mich retten? Die Bibel sagt allerdings auch mit gro\u00dfer Klarheit: \u201eDa ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verst\u00e4ndig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer\u201c (Psalm 14,1-3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie werde ich gerecht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSie sind allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erl\u00f6sung, die durch Christus Jesus geschehen ist.\u201c (R\u00f6mer 3,23-24)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, die Werke retten nicht. Jesus rettet allein! (R\u00f6m 3,28)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deine Stellung zu Jesus entscheidet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.\u201c (Joh 5,24).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein deine Stellung zu Jesus und zu seinem Wort entscheidet dar\u00fcber, wo Du die Ewigkeit verbringen wirst. Denn wenn Du an Jesus glaubst, dann werden die b\u00f6sen Werke getilgt. Aus dem Glauben an ihn entstehen dann die guten Werke. Nicht aus dir, sondern aus der Verbindung mit ihm. Darum ist der Glaube an Jesus der entscheidende Faktor im Weltgericht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum wollen wir Jesus h\u00f6ren, Jesus glauben und Jesus ehren, denn er hat die Vollmacht, uns im Gericht zu verdammen oder uns ins ewige Leben zu ziehen. Die Entscheidung wird im hier und jetzt gef\u00e4llt: \u201eHeute, wenn ihr seine Stimme h\u00f6rt, dann glaubt ihm und folgt ihm nach.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen\u201c (Joh 5,24).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist der gro\u00dfe Freispruch \u00fcber dein Leben: Wenn du ihn h\u00f6rst und glaubst seinem Wort, dann bist du schon jetzt dem Gericht entronnen und ins ewige Leben gekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Ehre den Sohn, den so ehrst du den Vater!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn \u00fcbergeben, damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat\u201c (Joh 5,22).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wer Jesus nicht ehrt, verliert den Vater<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht! Ich gehe noch einmal an den Anfang unserer Predigt zur\u00fcck: Ein Papst oder irgendein anderer Kirchenvertreter, der Jesus nicht ehrt, auch gegen\u00fcber anderen Religionen, entzieht dem Vater die Ehre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u201eDokument der Br\u00fcderlichkeit aller Menschen\u201c oder auch das \u201eHouse of One\u201c in Berlin oder das \u201eAbrahamic Family House\u201c in Abu Dhabi sind alles Projekte, die nicht den Sohn ehren, sondern den Sohn ausklammern, denn er st\u00f6rt die Einheits- und globalen Friedensprojekte der Menschheit. Islam und Judentum lehnen den bevollm\u00e4chtigten Gottessohn ab. Liberale Kirchenvertreter verschweigen Jesus, weil sie die Konfrontation mit den anderen Weltreligionen nicht wollen und auch Verfolgung vermeiden wollen. Darum verschwindet der Gottessohn, als einziger Bevollm\u00e4chtigter, die Toten aufzuerwecken und das ewige Leben zu schenken, aus den Dokumenten, aus den Welteinheitsprojekten, aus der Verk\u00fcndigung von Kirchenf\u00fchrern der westlichen Welt. Sie ehren den Sohn nicht und indem sie den Sohn nicht ehren, verlieren sie die Beziehung zum Vater.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn \u00fcbergeben, damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat\u201c (Joh 5,22).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWer ist ein L\u00fcgner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater\u201c (1 Joh 2,22-23).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vollmacht und Ehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vater hat dem Sohn die volle Verf\u00fcgungsgewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Mit dieser g\u00f6ttlichen Verf\u00fcgungsgewalt kommt ihm auch das Recht zu, von allen Gesch\u00f6pfen geehrt, angerufen und angebetet zu werden. Jesus hat seine Vollmachten erhalten, \u201edamit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren\u201c. Jesus hat also nicht nur das Recht, im Universum zu regieren, zu herrschen, zu bestimmen, zu t\u00f6ten und lebendig zu machen, zu richten, zu retten und auf ewig zu verdammen, er hat auch das Recht, alle Ehrungen zu empfangen, die auch der Vater empf\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Johannes 17,2 spricht Jesus ganz ausdr\u00fccklich von der Exousia, der Vollmacht, den Menschen das ewige Leben zu geben: \u201eVater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht (griech.: exousia) gegeben \u00fcber alle Menschen, damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast.\u201c (Joh 17,1-2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vater will durch den Sohn verherrlicht werden! Der Vater will, dass wir den Sohn ehren und durch den Sohn den Vater. Der Vater will, dass wir an Jesus glauben, zu Jesus kommen, Jesus bekennen, zu Jesus beten und Jesus anbeten. Wir wollen Jesus ehren und so den Vater ehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Ehre den Sohn, denn er hat die Vollmacht des Vaters!<br \/>\n2. Ehre den Sohn, denn er weckt die Toten auf!<br \/>\n3. Ehre den Sohn, denn er richtet die Welt!<br \/>\n4. Ehre den Sohn, denn so ehrst du den Vater!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Prediger Johann Hesse, Predigt im D\u00fcshorner Abendmahlsgottesdienst, 1.5.2022<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/7RmThkzSHh4\">Die Predigt kann hier angeh\u00f6rt werden.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch glaube an Gott! Mit deinem Jesus aber kann nichts anfangen!\u201c Viele Menschen sind \u00fcberzeugt, dass es ein h\u00f6heres Wesen gibt, dass es einen Gott gibt, doch Jesus bleibt f\u00fcr viele ein R\u00e4tsel. Gott ja, aber warum Jesus? In Friedrich Schillers \u201eOde an die Freude\u201c hei\u00dft es: \u201eSeid umschlungen Millionen! 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