{"id":1897,"date":"2007-12-27T08:27:27","date_gmt":"2007-12-27T06:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1897"},"modified":"2009-09-05T21:51:16","modified_gmt":"2009-09-05T19:51:16","slug":"stellungnahme-zur-antwort-christlicher-leiter-auf-das-%e2%80%9egemeinsame-wort%e2%80%9d-von-138-islamischen-autoritaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=1897","title":{"rendered":"Stellungnahme zur Antwort christlicher Leiter auf das \u201eGemeinsame Wort\u201d von 138 islamischen Autorit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hans Penner<br \/>\nStellungnahme zur Antwort christlicher Leiter auf das \u201eGemeinsame Wort\u201d von 138 islamischen Autorit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herrn Professor Harold W. Attridge,<br \/>\nYale Divinity School, USA &#8211; ycfcinfo@yale.edu<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrter Professor Attridge,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">am 13.10.2007, ein Jahr nach der Regensburger Vorlesung von Professor Ratzinger, richteten 138 f\u00fchrende islamische Autorit\u00e4ten &#8222;Ein gemeinsames Wort&#8220; (siehe www.acommonword.com) an alle christlichen Leiter. Ihr Antwortschreiben (siehe www.yale.edu\/faith\/abou-commonword.htm), das von den in Deutschland bekannten Theologen Bill Hybels und Rick Warren sowie von etwa 300 anderen Theologen unterzeichnet wurde, ist von einer betr\u00fcblichen Unkenntnis des Islam gepr\u00e4gt. Ich beschr\u00e4nke mich auf einige wenige Fakten:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Das &#8222;Gemeinsame Wort&#8220; ist nichts anderes als eine Wiederholung der koranischen Aufforderung von Sure 3:64 an die Christen, den speziellen Monotheismus des Islam anzunehmen und sich vom Glauben an Jesus als den Sohn Gottes zu trennen: &#8222;Sprich: O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, da\u00df wir n\u00e4mlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen&#8230;&#8220;. Zur Bekr\u00e4ftigung fordert das &#8222;Gemeinsame Wort&#8220; dazu auf, den christlichen Glauben auf das Liebesgebot zu reduzieren und damit die Trennung von Christentum und Islam aufzuheben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. &#8222;Islam&#8220; bedeutet bedingungslose Unterwerfung unter die Trias islamische Gottheit, Mohammed und Koran. Zweifel und Kritik an dieser Trias ist im Islam ein todesw\u00fcrdiges Vergehen. Der Koran verbietet Religionsfreiheit. Mohammed hatte im Jahr 627 in Medina ein Massaker an 700 Juden veranstaltet, die sich der Zwangsislamisierung widersetzten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Die Kernaussagen des christlichen Glaubens, die Pr\u00e4existenz Jesu, das Kommen des Gottessohnes Jesus in diese Welt, der Erl\u00f6sungstod Jesu am Kreuz und die Botschaft vom leeren Grab sind nach islamischer Lehre Blasphemien. Der \u00dcbertritt zum christlichen Glauben kann in islamischen L\u00e4ndern mit dem Tod bestraft werden. In islamischen Luftverkehrslinien ist das Zeigen des Kreuzessymbols verboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Die N\u00e4chstenliebe von Jesus zeigte sich in seinem Umgang mit der Ehebrecherin in Johannes 8. In der Koran-Ausgabe des Mohn-Verlages findet sich auf Seite 550 folgender Text: &#8222;Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verh\u00e4nge sie \u00fcber mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir. Er tat so. Da befahl der Prophet, und ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er, und sie wurde gesteinigt. Dann hielt er das Gebet f\u00fcr sie.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6. Die islamischen Autorit\u00e4ten zeigen in ihrem &#8222;Gemeinsamen Wort&#8220; kein Bedauern f\u00fcr die Nonne Leonella und ihren Leibw\u00e4chter, f\u00fcr die zehntausende von Christen, die jedes Jahr von Muslimen ermordet werden und machen keine Anstalten, gegen die grausamen islamischen Selbstmordattentate einzuschreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7. Der Apostel Johannes schreibt: &#8222;Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern pr\u00fcft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der \u201eGeist\u201c des Antichrists, von dem ihr geh\u00f6rt habt, da\u00df er komme, und jetzt ist er schon in der Welt. Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie \u00fcberwunden, weil der, welcher in euch ist, gr\u00f6\u00dfer ist als der, welcher in der Welt ist. Sie sind aus der Welt, deswegen reden sie aus \u201edem Geist\u201c der Welt, und die Welt h\u00f6rt sie. Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, h\u00f6rt uns; wer nicht aus Gott ist, h\u00f6rt uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Antwortschreiben zeigt, da\u00df weder Sie noch Bill Hybels noch Rick Warren noch die \u00fcbrigen Unterzeichner das Wesen des christlichen Glaubens verstanden haben. Der Kern des Christusglaubens ist nicht, wie Sie f\u00e4lschlicherweise meinen, die Liebe zu Gott und zum N\u00e4chsten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kern des Evangeliums ist, da\u00df wir Menschen \u00fcberhaupt nicht f\u00e4hig sind, Gott und unsere Mitmenschen echt zu lieben. Wir Menschen sind erl\u00f6sungsbed\u00fcrftige S\u00fcnder. Kern des Evangeliums ist nicht, da\u00df wir Gott lieben sollen, um ihm sympathisch zu sein, sondern da\u00df Gott uns geliebt hat. Kern des Evangeliums ist, da\u00df Jesus, der Sohn Gottes, uns durch seinen Tod am Kreuz erl\u00f6st, wenn wir unsere Schuld pers\u00f6nlich bekennen und die Erl\u00f6sung am Kreuz annehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Neusch\u00f6pfung des Menschen durch den Glauben an Jesus Christus ist die Voraussetzung daf\u00fcr, da\u00df ein Mensch Gott und den N\u00e4chsten lieben kann. Die christliche N\u00e4chstenliebe ist niemals das Werk des Christen, sondern immer das Werk des ihm innewohnenden Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zukunft der Welt ist nicht, wie Sie f\u00e4lschlicherweise meinen, von einer Verbr\u00fcderung von Islam und Christentum abh\u00e4ngig, sondern vom erneuten Kommen Jesu Christi, woran wir im Advent besonders gedenken. Die Botschaft von der Erl\u00f6sung durch Jesus Christus sind wir den Muslimen schuldig, die unter dem Islam leiden und keine Heilsgewi\u00dfheit kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans Penner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Penner Stellungnahme zur Antwort christlicher Leiter auf das \u201eGemeinsame Wort\u201d von 138 islamischen Autorit\u00e4ten Herrn Professor Harold W. 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