{"id":18910,"date":"2022-05-20T17:31:10","date_gmt":"2022-05-20T15:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18910"},"modified":"2022-05-20T17:31:10","modified_gmt":"2022-05-20T15:31:10","slug":"predigt-ueber-kolosser-312-17-singt-gott-dankbar-in-euren-herzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18910","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Kolosser 3,12-17: Singt Gott dankbar in euren Herzen!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;So zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! 14 \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. 15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.&#8220; (Kol 3,12-17)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonntag Kantate! \u2013 Singet! \u2013 \u201eSinget dem Herrn ein neues Lied\u201c, so lautet der Wochenspruch aus Psalm 98. Jeden Morgen ein neues herrliches Konzert zur Ehre des Sch\u00f6pfers. So erlebe ich es gerade jeden Morgen nach dem Aufstehen. Ein vielstimmiger Chor jubiliert in h\u00f6chsten T\u00f6nen. Die Singv\u00f6gel brauchen keine Aufforderung, ihr Singen kommt ganz selbstverst\u00e4ndlich von innen heraus. Und vor einigen Tagen, direkt vor dem Fenster meines Arbeitszimmers, sah ich einen mir unbekannten Vogel. Ich schaute nach, es war ein Bluth\u00e4nfling, wundersch\u00f6ne rote Stirn und Brust. Welch sch\u00f6ne Wesen hat Gott geschaffen, mit welch herrlichen Stimmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wir Menschen? Wir sind mitunter schon komische V\u00f6gel. Wir m\u00fcssen in der Regel zum Singen erst aufgefordert werden. Oder singt jemand von Euch am fr\u00fchen Morgen Loblieder? Oder am Mittag? Und am Abend? Ja, manchmal singen wir von uns aus. Bei den V\u00f6geln ist das ganz einfach, wenn ein Vogel nicht mehr singt, dann ist er krank. Und was ist mit uns Menschen, wenn wir keine Loblieder mehr singen? Sind wir dann auch krank? Haben wir dann unseren Sch\u00f6pfer vergessen? Oder sind wir dann undankbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Singt Gott dankbar in euren Herzen<\/strong>, so ein Vers in unserem heutigen Predigtabschnitt. Wie kann das also geschehen, dass wir, dass du Gott dankbar von Herzen singst? Das kannst Du nicht selbst aus Dir heraus tun. So wie der Sch\u00f6pfer das Singen in die V\u00f6gel hineingelegt hat, so legt er es auch hinein in alle seine Heiligen, in alle, die an ihn glauben und ihm nachfolgen. In drei Schritten bedenken wir nun, was sich f\u00fcr einen Menschen \u00e4ndert, den Gott heiligt und was es mit dem neuen Lied auf sich hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Der neue Anzug der Heiligen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Gottfried Keller stammt die Novelle \u201eKleider machen Leute\u201c. Das gilt erst recht f\u00fcr die Kinder Gottes. Wenn ein Gesch\u00f6pf Gottes zum Kind Gottes wird, dann bekommt es neue Kleider. So war es lange Zeit Brauch in der Christenheit, dass wenn Menschen zur Taufe kommen, sie ihre alten Kleider ablegen und nach der Taufe ein neues, reines, wei\u00dfes Gewand anlegen. Als Zeichen ihrer Neugeburt aus Wasser und Geist. Das wei\u00dfe Taufkleid von Kindern ist noch ein Hinweis darauf. Und ebenso die wei\u00dfe Albe, die ich als Pastor trage. Im Gegensatz zum schwarzen Talar, der eine amtliche Robe und Gelehrtengewand ist, wei\u00dft die Albe hin auf \u201edas Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist\u201c (Tit 3,5) hin. Das ist auch nichts genuin Katholisches, auch Martin Luther hat im Gottesdienst die Albe getragen. Sie ist das passende Gewand f\u00fcr Pastoren f\u00fcr die Feier der Gottesdienste. Die Stola steht \u00fcbrigens f\u00fcr das \u201eJoch Christi\u201c, dass wir allein im Dienste Jesu stehen (Mt 11,29) und nicht am fremden Joch mit den Ungl\u00e4ubigen ziehen sollen (2Kor 6,14).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wie gesagt, die neuen Kleider betreffen alle, die zum Glauben an Christus kommen, die das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist empfangen haben. Die sind zu einem Kind Gottes geworden. Sie sind heilig geworden, weil Christus heilig ist und sie nun zu Christus geh\u00f6ren und an seinem Heilswerk Anteil haben. Und als Heilige sollen sie einen neuen Anzug tragen. Nicht einen Anzug aus Stoff und Faden, sondern so wie es der Apostel Paulus schreibt: <strong>So zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Glaubensgeschwister!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum kann ich Euch eigentlich so ansprechen? Weil Ihr etwas geworden seid, was kein Mensch machen kann. Ihr seid <strong>Auserw\u00e4hlte Gottes \u2013 Heilige Gottes \u2013 Geliebte Gottes<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche <u>seid<\/u> IHR, sagt Paulus. Drei Ehrentitel! L\u00e4ngst bevor du geboren wurdest, hat Gott mit dir seine Liebesbeziehung gekn\u00fcpft. Diese Beziehung geht ganz allein von ihm aus. Seine Wahl ist auf dich gefallen. Nicht aufgrund deiner W\u00fcrdigkeit. Nicht wegen deiner Attraktivit\u00e4t. In den Augen des gerechten und heiligen Gottes sind wir allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollen (R\u00f6m 3,23). Als nat\u00fcrliche Menschen, gem\u00e4\u00df unserer menschlichen Geburt sind wir alle nicht so, wie Gott das urspr\u00fcnglich wollte. Deshalb geht auch jedes Kind, das geboren wird, unweigerlich auf den Tod zu. Mit jedem Aufwachen eines Menschen kommt er seinem Tod einen Tag n\u00e4her. Der Preis f\u00fcr unsere S\u00fcnde ist der Tod. Wir sind also allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollen \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch dann schreibt Paulus weiter: <strong>und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erl\u00f6sung, die durch Christus Jesus geschehen ist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist also allein Gottes Handeln. Aus lauter Gnade, als reines Geschenk. Es ist allein das Wirken Jesu, das Erl\u00f6sung schenkt. Und es ist einzig und allein Gottes Liebe, die Sehnsucht hat nach Dir. Es ist Gottes Liebe, die sieht, wie bed\u00fcrftig und verloren dein Leben ist. Und aus lauter Liebe ist Gott selbst Mensch geworden in Jesus Christus. Dieser Sohn Gottes ist zu uns gekommen, um f\u00fcr uns zu leben, f\u00fcr uns zu sterben und f\u00fcr uns aufzuerstehen vom Tode, damit wir nicht in unserer Bed\u00fcrftigkeit und unserem Tod gefangen bleiben, sondern das herrliche Leben der Kinder Gottes bekommen jetzt in dieser Zeit und in Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keiner kann sich selbst zu Gottes Kind machen. Gott, der Herr, mu\u00df das tun, und er tut das gerne. Er macht uns zu \u00bbHeiligen\u00ab. Der heilige und gerechte Gott ruft uns ganz hinein in seine Gemeinschaft. Er macht uns zu seinen geheiligten Kindern. Kinder, die von ihm her und f\u00fcr ihn leben. Ihr seid <strong>Auserw\u00e4hlte Gottes \u2013 Heilige Gottes \u2013 Geliebte Gottes<\/strong>. Und als solche sollen wir den neuen Anzug tragen, das neue Kleid. Und was ist das? Was sollen die Kinder Gottes anziehen und tragen? Sieben Dinge z\u00e4hlt der Apostel Paulus auf: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, einander ertragen, untereinander vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den letzten Punkt m\u00f6chte ich noch etwas n\u00e4her eingehen, weil diesem noch eine Begr\u00fcndung folgt, n\u00e4mlich <strong>wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Regel dieser Welt lautet: Wie du mir, so ich dir. Die Regel unter den Kindern Gottes hei\u00dft: Wie der Herr, so auch ihr. <strong>Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese zwei Welten sind einmal vollkommen aufeinandergeprallt. Bis die j\u00fcdische F\u00fchrungselite, die r\u00f6mischen Machthaber und schlie\u00dfen auch die Soldaten Jesus endlich am Kreuz hatten, da ging es nur um Vergeltung. Er ist ja selber schuld, er h\u00e4tte sich ja nicht als Sohn Gottes outen m\u00fcssen, er h\u00e4tte ja nicht behaupten m\u00fcssen, ein K\u00f6nig zu sein. Solche Gottesl\u00e4sterung und Hochmut bed\u00fcrfen der Vergeltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wurde Jesus zum Teil aus Unkenntnis, aus Blindheit, aus Machtgel\u00fcsten und aus Vergeltungssucht gekreuzigt. In dieser bedeutendsten Stunde der Weltgeschichte wurde die Welt aus ihren Angeln gehoben. Der Sohn des H\u00f6chsten, der die gr\u00f6\u00dfte Schmach und Pein in Kauf nahm, sein eigenes Leben schmerzerf\u00fcllt f\u00fcr uns hingab, um dort auf Golgatha \u00fcber S\u00fcnde und Tod zu siegen, dieser Jesus Christus zahlte nicht mit demselben Ma\u00df der Vergeltung zur\u00fcck. Schmerzvoll am Kreuze h\u00e4ngend bittet er f\u00fcr seine Peiniger um Vergebung: <strong>Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis heute ruft diese Welt vielfach nach <u>Vergeltung<\/u>. Aber dort, wo sich die Gemeinde des Gekreuzigten sammelt, da soll die <u>Vergebung<\/u> das letzte Wort haben. Vergebung kann die Last, die der andere mir aufl\u00e4dt, weglegen. Nicht immer ist das einfach. Aber immer befreiend. Vergeltung dagegen tr\u00e4gt nach. Und wer nachtragend ist, der hat schwer zu schleppen. Stellen wir uns das doch einmal bildlich vor. Wer nachtragend ist, der nimmt die Entt\u00e4uschung, die ihm ein anderer zugef\u00fcgt hat und mu\u00df sie jetzt wie einen schweren Rucksack voll solcher Steine mit sich herumtragen, eben dem anderen nachtragen. Wie belastend, wie erm\u00fcdend! So sei es unter euch nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr seid <strong>Auserw\u00e4hlte Gottes \u2013 Heilige Gottes \u2013 Geliebte Gottes<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lasst uns auch und gerade als \u201eChristliche Gemeinde S\u00fcdpfalz\u201c den neuen Anzug der Heiligen tragen, n\u00e4mlich herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, einander ertragen und untereinander vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus fasst das in Vers 14 zusammen: <strong>\u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. <\/strong>Gottes Liebe gilt in allen Bereichen. Wie ein G\u00fcrtel das weite Gewand zusammenbindet, so soll die Liebe alles verbinden und zusammenhalten. Auch unser neues Gewand in Christus. Denn <strong>Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. <\/strong>(1.Joh 4,16) So Gott baut seine Gemeinde durch die Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Die Regierung der Heiligen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Lieben, wir haben aber nicht nur einen neuen Anzug, als Auserw\u00e4hlte, Heilige und Geliebte Gottes haben wir auch eine neue Regierung. Jesus Christus ist 40 Tage nach seiner Auferstehung aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes. Es wird regiert, im Himmel und auf Erden, auch wenn wir manchmal meinen, hier bei uns so wenig davon zu sp\u00fcren. Christus sitzt im Regimente!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und als Auserw\u00e4hlte, Heilige und Geliebte regiert Jesus Christus unser Leben. Denn durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung im Heiligen Geist ist Christus in unser Leben gekommen. So haben wir Frieden gefunden. Frieden mit Gott, Frieden mit uns selbst und Frieden mit den anderen Kindern Gottes. Und deshalb beschreibt Paulus die neue Regierung so: <strong>Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit kommen wir schon zum letzten Punkt, denn mit einer neuen Regierung gibt es immer auch ein neues Regierungsprogramm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Das Regierungsprogramm f\u00fcr die Heiligen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider sind wir es ja schon gewohnt von Regierungsprogrammen, dass man sich darin viel vornimmt, aber vieles nicht schafft. Versprechen werden gegeben, werden aber nicht eingehalten. Entweder weil man nicht gut geplant bzw. sich verrechnet hat oder weil die Umst\u00e4nde auf einmal alle Vors\u00e4tze zunichtemachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gut, dass Gottes Regierung anders ist. Was gesagt und verhei\u00dfen ist, das gilt und wird eins zu eins auch umgesetzt. <strong>Des HErrn Wort bleibt in Ewigkeit!<\/strong> (1Petr 1,25) Und dieses Wort Gottes, das er uns gegeben hat, das aufgeschrieben ist im Alten und im Neuen Testament, das ist das Regierungsprogramm. Die Bibel ist der Originalton Gottes. Und Gott will mit seinem Wort bei uns zuhause sein. Es gilt Gottes Wort zu lieben, zu lesen, zu studieren, zu lernen.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Wir k\u00f6nnen in gro\u00dfen Z\u00fcgen ganze biblische B\u00fccher im Zusammenhang lesen und dabei die weiten Linien der Heilsgeschichte Gottes entdecken.<\/li>\n<li>Wir k\u00f6nnen aber auch \u00fcber einige Tage hinweg nur wenige Verse immer neu bedenken und durchkauen. Dann entfalten sie einen tiefen Glanz.<\/li>\n<li>Ganz egal, wie wir Gottes Wort lesen. Hauptsache wir lassen die Bibel ganz nah an uns heran und wir lassen Gottes Wort ganz tief in unser Leben hinein. M\u00f6ge ein neuer Hunger nach Gottes Wort unter uns entstehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bibel ist n\u00e4mlich kein toter Buchstabe auf Papier gedruckt, sondern viva vox evangelii, also lebendige Stimme des Evangeliums Gottes. Und deshalb fordert der Apostel Paulus die Gemeinde in Koloss\u00e4 auf: <strong>Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kantate! Singet! Es ist kein Zufall, dass die Gemeinde Jesu von Anfang an eine singende Gemeinde war. Das Lob Gottes wurde hinausgesungen. Die G\u00fcte Gottes wurde weitergesungen. \u201eLoben zieht nach oben! Danken l\u00e4sst nicht wanken!\u201c Das ist der cantus firmus eines Christenmenschen. Und wer in der Kirchengeschichte nachforscht, der kann es entdecken: Immer dort, wo Menschen zum Glauben kamen und sich versammelten, dort wurde auch gesungen. Reformations- und Erweckungsbewegungen waren immer auch Singbewegungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lasst uns als Auserw\u00e4hlte, Geheiligte und Geliebte Gottes geistliche Lieder singen und h\u00f6ren. <strong>Singet dem Herrn ein neues Lied!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ulrich J. Hauck, Predigt Sonntag Kantate \u2013 15.05.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;So zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! 14 \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":480,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18910"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/480"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18910"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18912,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18910\/revisions\/18912"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}