{"id":18843,"date":"2022-04-30T16:22:53","date_gmt":"2022-04-30T14:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18843"},"modified":"2022-04-29T16:31:45","modified_gmt":"2022-04-29T14:31:45","slug":"drei-ungeheuerliche-ostergruesse-offb-117-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18843","title":{"rendered":"Drei ungeheuerliche Ostergr\u00fc\u00dfe (Offb. 1,17.18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt ja viele, die uns aus dem Urlaub einen Gru\u00df schicken. Da kommt die Postkarte aus Mallorca: Sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe, hei\u00dfes Wetter,toller Strand, alles super! Da steht der Weihnachtsgru\u00df vom Chef an: Danke f\u00fcr den Einsatz, die Zahlen gehen nach oben! Da h\u00f6ren wir vielleicht den Ostergru\u00df des Bundespr\u00e4sidenten: Wichtig ist, dass wir Wohlstand, Gesundheit und Frieden haben! Heute h\u00f6ren wir einen merkw\u00fcrdigen Ostergru\u00df! Er ist vor 2000 Jahren ergangen. Dabei wurde er nicht \u00fcber einen Sender ausgestrahlt. Er wurde auch nicht in Zeitungen ver\u00f6ffentlicht. Dieser Gru\u00df erging an einen sehr einsamen Mann, den Apostel Johannes, der als Verbannter auf der Str\u00e4flingsinsel Patmos lebte.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Merkw\u00fcrdige ist nun, dass diese 2000 Jahre alten Ostergr\u00fc\u00dfe die er bekam in keiner Weise veraltet sind. Sie waren auch nicht blo\u00df f\u00fcr ihre Zeit bestimmt. Sie ergehen jetzt an uns so neu und aktuell, als wenn sie heute zum ersten mal ausgesandt w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen als ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich, und sprach zu mir: F\u00fcrchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte, und der Lebendige. Ich war tot; und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schl\u00fcssel der H\u00f6lle und des Todes. Amen.&#8220; (Offenbarung 1,17.18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neil Armstrong hat als erster Mensch seinen Fu\u00df am 21.7.1969 auf die Mondoberfl\u00e4che gesetzt und gesagt: \u201eEin kleiner Schritt f\u00fcr den Menschen, aber ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Menschheit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das kann wohl auch niemand leugnen, dass dieses Ereignis sehr bedeutungsvoll war, aber dieser Schritt kommt nicht an das gr\u00f6\u00dfte Ereignis der Weltgeschichte heran, die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich gibt es immer wieder Stimmen, die die Auferstehung Jesu leugnen. Die Wochenzeitung \u201eDie Zeit\u201c schreibt in ihrer Osterausgabe (Nr. 16, 8.4.2009) folgende \u00dcberschrift: \u201eDie unglaublichste Geschichte der Welt \u2013 Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, Johannes ist ja nicht einer Fata Morgana aufgesessen, er w\u00e4re sicherlich nicht vor einem Friedhofsg\u00e4rtner auf die Knie gegangen. Beim Anblick der Erscheinung des Herrn \u00fcberfiel Johannes Furcht. Johannes sieht in einer Vision die majest\u00e4tische Gestalt des K\u00f6nigs und Richters Jesus. Das ist kein erbaulicher Anblick, sondern eher fremd und entsetzlich. \u201eich fiel vor seine F\u00fc\u00dfe wie tot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So war das am Ostermorgen ja auch, die Wachsoldaten erschraken, als w\u00e4ren sie tot, ein Mose, ein Daniel, ein Jesaja, ein Paulus; sie gingen alle tief erschrocken auf die Knie beim Anblick von Gottes Gegenwart. Dieses Licht t\u00f6tet. Es ist gef\u00e4hrlich. Der Mensch der Todeswelt ertr\u00e4gt die N\u00e4he Gottes nicht! \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c Das ist der Ton der lieben Stimme, die der Engel zu den Hirten gesprochen hat, so spricht er es auch zu uns. 365 x hei\u00dft es in der Bibel: \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c Wenn der Auferstandene das sagt, dann sind das nicht leere Vertr\u00f6stungen, wenn Jesus das sagt, muss er selbst das wegr\u00e4umen, was unsere Furcht erregt. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. F\u00fcrchte Dich nicht: Ich habe den Schl\u00fcssel zur Weltgeschichte!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht,\u201c spricht der Herr Jesus: \u201eIch bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.\u201c Damit ist Jesus die Erf\u00fcllung der Zeit, in die er gekommen ist. Jesus ist zugleich der Pr\u00e4existente, der wie es im Niz\u00e4num hei\u00dft<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir glauben an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ist Jesus schon im ganzen AT pr\u00e4sent als Engel des HERRN, der dann zu unserem Heil vom Himmel gekommen ist, auferstanden ist und einmal wiederkommen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Herr Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit, wenn er sagt: F\u00fcrchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende! Damit hat er die Schl\u00fcssel der Weltgeschichte in der Hand. Dein Heiland ist der Erste. Der Erste, denn er war ehe die Welt war, und die Welt ist durch ihn gemacht, er spricht das \u201aSch\u00f6pfungswort \u201eEs werde!\u201c \u2013 und der Letzte, auch hier wird er nochmals ausrufen: \u201eEs ist vollbracht!\u201c Am j\u00fcngsten Tage wird er \u00fcber den Tr\u00fcmmern und der Asche des alten Himmels und der alten Erde stehen und Sieger bleiben in Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ehe du warst, war er. Ehe die Welt war, war er bei dem Vater. In ihm hat der Vater von Ewigkeit her die Sch\u00f6pfung der Welt, deren Erl\u00f6sung und Heiligung beschlossen. Er war gezeugt, ehe du geboren wurdest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er das A der Sch\u00f6pfung, Er das O der Vollendung \u2013 auch dein Erster, in deiner Geburt, auch dein Letzter in deinem Gericht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Liebe war bereit, dich segnend durchs Leben zu geleiten. Sie ist bis heute bei dir geblieben. Und wenn du einmal deine Augen f\u00fcr die Zeit schlie\u00dfen wirst, wenn du aus der Zeit scheidest, dann werden deine Augen Ewigkeit schauen. Und weil Jesus ewig ist, f\u00fcllt er deine Zeit auch jetzt schon mit Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen dies ja in der Natur. Sie wacht jetzt wieder auf und die F\u00fclle des Lichts kehrt zur\u00fcck. Aber der Fr\u00fchling ist doch ein Gleichnis des Ostergru\u00dfes, der dir das Wort bezeugt: ich lebe und ihr sollt auch leben. &#8211; Aus Ostern wird Pfingsten \u2013 der Fr\u00fchlingsanfang wird zur herrlichen F\u00fclle des frischen Dufts und neuen Klanges und der Sommer bedeutet die Lebenslust und der Herbst Erntesegen. F\u00fcrchte dich nicht, glaube nur, und Jesus f\u00fcllt dir die Zeit mit Ewigkeit. Dann stirbt die Natur wieder und die Tage werden kurz und Weihnachten kommt und sagt uns: Das ewig Licht leuchtet da herein, gibt der Welt ein\u2019 neuen Schein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen dies auch am schnellen Gang deines Lebens, in der Jesus deine Zeit mit Ewigkeit f\u00fcllen will. Kaum bist du geboren, so sollst du doch von deinem Jesus h\u00f6ren, dann tritt die Jugend ins Gel\u00f6bnis der Konfirmation um den Bund der Taufe fest zu machen. Dann gilt es ins Leben hinaus zu gehen. Es kommt Freude, es kommt Leid, es kommt das Alter \u2013 Herr, nun l\u00e4ssest du deinen Diener mit Frieden fahren!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch bin der Erste und der Letzte.\u201c Das ist es. Der Erste, alles andere steht unter ferner liefen. Der Chef der mir Angst macht, Jesus sagt: Ich bin der Erste. Der Nachbar, der sich immer wieder so gro\u00df aufspielt, Jesus sagt: Ich bin der Erste. Jesus sagt: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte. Die Krankheit. Nein, ich bin das Letzte. Das Leiden. Nein! Ich bin der Letzte! Sterben, Jesus sagt nein, ich bin der Letzte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben es in allem, was wir erleben, immer nur mit Jesus zu tun! Ich bin der feste Punkt. Ich wandle mich nicht. Wer an mich glaubt, hat einen Halt gefunden im Strom der Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er gibt sich noch einen anderen Namen: \u201eder Lebendige.\u201c Unterscheidet Ihn das denn von uns? Sind wir nicht auch lebendig? Nun, wir sind so lebendig wie ein zum Todeskandidat in der Hinrichtungszelle. Wir haben ja alle unser Todesurteil in der Tasche. Wir wissen nur nicht genau, wann die Hinrichtung vollzogen wird. Gerade an Ostern wird das so deutlich, wie verg\u00e4nglich unser Leben ist. Und in dieser Todeswelt steht der, der den Tod \u00fcberwunden hat, der aus dem Grabe kam, der das Leben verschenken kann: Jesus, der Lebendige.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Gro\u00dfe ist es, der diese Ostergr\u00fc\u00dfe \u00fcberbringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn er den Schl\u00fcssel zu deinem und meinen Leben hat, dann hat er auch den Schl\u00fcssel zur Geschichte dieser Welt. Die Welt wird zunehmend unregierbar, alles entgleitet den Zauberlehrlingen, die an der Macht sind und meinen, sie k\u00f6nnten die neue Welt bauen. Die Welt wird immer toller, aber auch hier gilt: F\u00fcrchte Dich nicht, ich habe alles unter Kontrolle, auch hier bin ich der Erste und der Letzte und der Lebendige!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. F\u00fcrchte dich nicht: Ich habe den Schl\u00fcssel zum Himmel!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00fcnneth sagt: Der Sohn als die Heilspr\u00e4senz Gottes in dieser Welt. Ja: F\u00fcrchte dich nicht unter der Last deiner Schuld, die dir das Paradies versperrt, denn die Strafe liegt auf Jesu, auf dass du Frieden h\u00e4ttest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch war tot und bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.\u201c Sein Tod, den er unschuldig gelitten, rettet uns vom Tod, den wir verdient haben. Es g\u00e4be keine Flucht der Zeit, w\u00e4re der Tod nicht. Es g\u00e4be keinen Tod, w\u00e4re die S\u00fcnde nicht. Der Tod ist der S\u00fcnde Lohn, und der Stachel des Todes ist die S\u00fcnde. In Gottes Liebesrat aber gab\u2019s keinen Tod, nur Leben war in seiner Gemeinschaft. Der Tod ist erst durch die S\u00fcnde gekommen \u2013 nun haben wir Angst vor dem Tod.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn die S\u00fcnde hat uns von Gott getrennt und an die Welt geh\u00e4ngt \u2013 die Welt ist uns aber durch den Tod verloren. Was bleibt uns dann? Die S\u00fcnde macht uns taub die Stimme Jesu zu h\u00f6ren. Wenn wir aber mit dem Tod die Welt verlassen und den Ruf Jesu nicht geh\u00f6rt haben wohin geht es dann mit uns? Durch die Diesseitigkeit ist der Durst nach der Ewigkeit verloren gegangen \u2013 aber wenn die Zeit aufh\u00f6rt und die Ewigkeit sich auftut \u2013 womit l\u00f6scht Du deinen Durst in der H\u00f6lle? Liebe Gemeinde, habt ihr einmal nachgedacht, wonach das tiefste Verlangen des Menschen hinziehlt? Ist es nicht Sicherheit, Geborgenheit, Bestand, Heimat? Sie Sehnsucht nach der ewigen Heimat. Hier siin wir heimatlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er war tot, der das Leben hatte in sich selbst, er ist auferstanden, um ewig zu leben \u2013 dass ist ein ungeheuerlicher Ostergru\u00df! Das ist die gro\u00dfe Botschaft: die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten. Der einzige Gerechte, an dem der Tod kein Recht hatte, stirbt, damit wir von der Bezahlung der S\u00fcnde und dem Tod, frei w\u00fcrden. Er stirbt in gr\u00f6\u00dfter Qual, damit wir zu ihm die Augen des Glaubens richten k\u00f6nnten. Er stirbt in tiefster Schmach, damit wir durch sein Blut gerettet werden k\u00f6nnen. Aber gilt sein Tod auch f\u00fcr uns, wenn wir doch in der Schande unsrer S\u00fcnde vor das Angesicht Gottes treten m\u00fcssen? Ja, er trug unsre Krankheit; denn er lebt, der Vater hat ihn auferweckt, er hat das Opfer angenommen und auf den mit Blut geschriebenen Freibrief das Siegel gedr\u00fcckt: Gott hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste, zur S\u00fcnde gemacht, auf dass wir w\u00fcrden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Und das ist der kr\u00e4ftige Trost: F\u00fcrchte dich nicht, es gibt eine Vers\u00f6hnung des S\u00fcnders mit Gott durch das Kreuz Jesu Christi! Es gibt Vergebung der S\u00fcnde und Friede! Jesus ist der einzige Weg zum Vater, er ist der Schl\u00fcssel zum Himmel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Jesus am Kreuz bezahlt hat und auferstanden ist, ist die Himmelt\u00fcre sperrangelweit offen. Damit werden wir zum Eintritt in Gottes Freudensaal eingeladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde, Jesus lebt und ist der Herr Himmels und der Erden! Das singt der Himmel, das heult die H\u00f6lle: Jesus lebt, sein Sieg ist ausgemacht! Das ist die Siegesbotschaft!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was kann mir denn nun schaden der S\u00fcnden gro\u00dfe Zahl?<br \/>\nIch bin bei Gott in Gnaden, die S\u00fcnd\u2019 ist allzumal<br \/>\nVers\u00f6hnt durch Christi teures Blut,<br \/>\nDass mich nicht mehr darf schrecken der H\u00f6lle Qual und Glut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. F\u00fcrchte dich nicht: Ich habe die Schl\u00fcssel des Todes und der H\u00f6lle.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcrchte dich nicht, spricht der Herr. Das bedeutet drittens: F\u00fcrchte dich nicht vor dem Gericht; ich gebe dir Heilsgewissheit, denn ich habe die Schl\u00fcssel der H\u00f6lle und des Todes. \u201eIch habe die Schl\u00fcssel der H\u00f6lle und des Todes.\u201c Jesus lebt \u2013 aber nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr uns. Wie er gestorben ist f\u00fcr uns, so ist er auferstanden f\u00fcr uns und lebt f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sagt das Bild der Schl\u00fcssel uns? Wenn eine Stadt erobert wurde, so gingen die Ratsherren hinaus, einen Strick um ihren Hals, und \u00fcberreichten die Schl\u00fcssel zu den Toren der Stadt dem Sieger. So ist Jesus im Sterben hinabgestiegen in das Reich des Todes, er ist niedergefahren zur H\u00f6lle und hinabgestiegen in das Reich des Teufels und hat als der St\u00e4rkere dem Tod die Macht genommen. Jesus hat \u00fcberwunden S\u00fcnde, Tod und Teufel und tr\u00e4gt jetzt die Schl\u00fcssel der eroberten Stadt, die Schl\u00fcssel des Todesreiches in seinen H\u00e4nden f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde, wenn er die Schl\u00fcssel hat, so kann er aufschlie\u00dfen und zuschlie\u00dfen, so kann er in die H\u00f6lle sto\u00dfen, aber auch an ihr vorbeif\u00fchren, so kann er dem Tode ewige Gewalt \u00fcber uns einr\u00e4umen, aber auch das Siegeslied anstimmen lassen: Tod, wo ist dein Stachel? H\u00f6lle, wo ist Sieg? Gott sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesum Christum! Da ist ja sehr einfach, wie wir der Furcht vor dem Gericht entrinnen k\u00f6nnen. Wir brauchen es nur mit dem Herrn Jesu Christo zu halten, der die Schl\u00fcssel hat. Der sagt uns klipp und klar: \u201eWer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAlso hat Gott die Welt geliebet, dass er seinen eingebornen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet.\u201c Er hat die Schl\u00fcssel, und wenn du\u2019s ehrlich und ganz mit ihm h\u00e4ltst, so schlie\u00dft er H\u00f6lle und Tod vor dir zu. Die Schl\u00fcssel aber, die ihm geh\u00f6ren, hat er seinem Dienstpersonal hier \u00fcbergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Petrus handhabt sie, wenn er den Gl\u00e4ubigen zuruft: Ihr seid das auserw\u00e4hlte Geschlecht, das k\u00f6nigliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Heiligtums.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes handhabt sie, wenn er bezeugt: Ob jemand s\u00fcndigt, so haben wir einen F\u00fcrsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus handhabt sie, wenn er triumphiert: Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferstanden ist und sitzt zur Rechten Gottes und vertritt uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin Luther aber hat in der Nachfolge von Paulus die Schl\u00fcssel als Christi Diener flei\u00dfig gebraucht, als er der Christenheit wieder predigte, dass der Mensch vor Gott gerecht werde nicht durch Gesetzes Werk, sondern durch die Gnade Gottes, hier in Jesus Christus erschienen ist und im Glauben ergriffen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seitdem wissen wir: dem Herrn Jesus geh\u00f6ren die Schl\u00fcssel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tod hat seine Macht verloren. Ostern ist deswegen auch immer Protest gegen den Tod. Chr. Blumhard sagt: Christen sind Protestleute gegen den Tod! Im Angesicht des Todes halten wir uns an Jesus. Einen anderen Schutz gibt es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus hat jetzt die Schl\u00fcssel, die sonst der Tod besa\u00df. Bisher hatte der Tod zugeschlossen, und damit war alles aus. Er machte alle menschlichen Pl\u00e4ne und Hoffnungen zunichte, begrenzte alle menschliche Macht, sperrte die Freude aus, schnitt Lebenskontakte ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Ostern besitzt nicht mehr der Tod diese Schl\u00fcsselgewalt. Jetzt schlie\u00dft Jesus auf und zu. Ob unser Leben Aussicht auf Erfolg hat, wird durch unser Verh\u00e4ltnis zu Jesus bestimmt. Von seiner Liebe kann uns auch der Tod nicht abschneiden. Es hat ewige G\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt tritt Jesus zu dir und streckt seine rechte Hand aus, die Hand, die durchbohrt ist um deinetwillen und legt sie auf dein Haupt, und wir f\u00fchlen seine N\u00e4he und h\u00f6ren seine Stimme: \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c Nimm diese Worte f\u00fcr Dich ganz pers\u00f6nlich mit. Er gibt uns f\u00fcr alle Ewigkeit die Heilsgewissheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sprichst Du mit dem Liederdichter dies folgenden Verse mit:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nichts, nichts kann mich verdammen,<br \/>\nnichts raubet mir mein Herz,<br \/>\nDie H\u00f6ll\u2019 und ihre Flammen<br \/>\ndie sind mir nur ein Scherz.<br \/>\nKein Urteil mich erschrecket,<br \/>\nkein Unheil mich betr\u00fcbt,<br \/>\nWeil mich mit Fl\u00fcgeln decket<br \/>\nmein Heiland, der mich liebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pr\u00e4dikant Thomas Karker, Sonntag Quasimodigeniti, 24.4.2022<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt ja viele, die uns aus dem Urlaub einen Gru\u00df schicken. Da kommt die Postkarte aus Mallorca: Sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe, hei\u00dfes Wetter,toller Strand, alles super! 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