{"id":18607,"date":"2022-01-14T13:54:42","date_gmt":"2022-01-14T12:54:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18607"},"modified":"2022-01-24T09:31:36","modified_gmt":"2022-01-24T08:31:36","slug":"covid-19-impftstoffe-und-fetale-zelllinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18607","title":{"rendered":"COVID-19-Impfstoffe und fetale Zelllinien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass bei den Corona-Impfstoffen \u201eZellen aus abgetriebenen Kindern irgendeine Rolle spielen\u201c. Was es mit diesen Zellen auf sich hat oder welche Rolle sie spielen, bleibt meist im Ungef\u00e4hren. In der katholischen Welt hat der Vatikan, und sogar Papst Franziskus pers\u00f6nlich, trotzdem die Verwendung der Impfstoffe bef\u00fcrwortet. Im Weltepiskopat gab es aber auch kritische Stimmen, insbesondere von US-amerikanischen und polnischen Bisch\u00f6fen.<sup><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a>,<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/sup><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der evangelischen Amtskirche und in der s\u00e4kularen Gesellschaft hat diese Frage so gut wie keine Rolle gespielt. Lediglich unter katholischen Konservativen, und vor allem \u201eTraditionalisten\u201c und zu einem gewissen Grad im evangelikalen Raum wurde sie ernsthaft beleuchtet und teilweise heftig diskutiert. Dieser Artikel soll den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser Frage erl\u00e4utern. Zudem werde ich versuchen, anhand der starken Auseinandersetzung, die innerhalb des konservativen Katholizismus aufgebrandet ist, die moralischen Aspekte des Themas und die unterschiedlichen Schlussfolgerungen darzulegen. Auf die Sinnhaftigkeit der Impfung gegen Corona als solche werde ich weniger eingehen und verweise hierf\u00fcr auf meine bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen zu diesen Vakzinen.<sup><a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a>,<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verwendung humaner fetaler Zelllinien in der Impfstoffherstellung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Verwendung humaner fetaler Zelllinien bei der Impfstoffherstellung zu verstehen, m\u00fcssen wir uns zun\u00e4chst mit der Frage besch\u00e4ftigen, wie Impfstoffe gegen Viren entwickelt und hergestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viren sind an sich keine lebenden Organismen. Sie f\u00fchren keinen Stoffwechsel durch, k\u00f6nnen nicht wachsen, entwickeln sich nicht durch verschiedene Stadien hindurch, so wie Lebewesen dies tun, sondern bestehen lediglich aus einer Erbsubstanz-Sequenz (DNA oder RNA) mit einer Eiwei\u00dfummantelung. Viren sind aber in der Lage, die Zellen von lebenden Organismen zu befallen und ihre Erbsubstanz in das Innere dieser Zellen hineinzubringen. Nachdem sie eine Zelle \u201egeentert\u201c haben, \u00fcbernehmen die Viren die Kontrolle \u00fcber deren Stoffwechsel und verwenden diesen nicht mehr prim\u00e4r dazu, die Bed\u00fcrfnisse der Zelle zu erf\u00fcllen, sondern haupts\u00e4chlich, um neue Viruspartikel zu bilden. Irgendwann geht die Zelle daran zugrunde, die gebildeten Viren werden freigesetzt und der Zyklus beginnt in anderen Zellen von vorne. Es ist, als ob ein Piratenschiff in eine Werft einbricht und die Werft dazu zwingt, fortan nur lauter neue Piratenschiffe zu bauen, bis die Werft bankrott ist. Dann segeln die neuen Piratenschiffe fort und befallen weitere Werften. Das geht so lange weiter, bis die Piratenschiffe von der Marine (= dem Immunsystem des K\u00f6rpers) abgefangen und zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKlassische\u201c Impfstoffe gegen virale Erkrankungen bestehen aus dem krankmachenden Virus, das entweder abgeschw\u00e4cht (\u201eattenuierte\u201c oder \u201eLebend\u201c-Impfstoffe) oder vollkommen inaktiviert wird. Hierf\u00fcr werden gro\u00dfe Mengen an Viruspartikeln ben\u00f6tigt. Diese sind viel zu komplex, um sie rein chemisch herstellen zu k\u00f6nnen, sondern sie m\u00fcssen wie oben beschrieben von lebenden Zellen produziert werden. Hierf\u00fcr verwendet man traditionell H\u00fchnereier und neuerdings Zellkulturen, die von Tieren oder Menschen gewonnen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Impfstoffherstellung hat man die Erfahrung gemacht, dass Viren sich in Zelllinien besonders gut vermehren lassen, die aus menschlichen Feten gewonnen wurden. Auch konnte man auf dieser Weise allergische Probleme, die sich bei der Verwendung von H\u00fchnereiern ergeben hatten, vermeiden. Humane fetale Zelllinien sind inzwischen ein fester Bestandteil der Impfstoffherstellung. So werden derzeit Impfstoffe gegen G\u00fcrtelrose, Hepatitis A, Hepatitis B, Kinderl\u00e4hmung, Pocken, R\u00f6teln, Tollwut, Typhus, Windpocken und neuerdings auch Corona mithilfe humaner fetaler Zelllinien hergestellt. Von den in Deutschland verf\u00fcgbaren Impfstoffen trifft diese auf die Vakzine gegen Hepatitis A, R\u00f6teln, Windpocken und Corona zu, w\u00e4hrend bei der Herstellung der in Deutschland verf\u00fcgbaren Impfstoffe gegen die Viruserkrankungen Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Gelbfieber, Grippe, G\u00fcrtelrose (\u201eShingrix\u201c), Hepatitis B, Kinderl\u00e4hmung, Masern, Mumps und Tollwut (\u201eRabipur\u201c) solche Zelllinien nicht verwendet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Herstellung von Impfstoffen gegen virale Infektionskrankheiten kommen verschiedene Zelllinien aus abgetriebenen Kindern zum Einsatz (Tabelle 1). Zwar stimmt es, dass viele der derzeit verwendeten Zelllinien aus den Sechziger- und Siebzigerjahren des letzten Jahr\u00adhunderts stammen, doch werden immer wieder neue zu diesem Zweck entwickelt, so etwa die PER.C6-Zellinie aus dem Jahr 1985 und die WALWAX-2-Zelllinie, die erst 2015 in China als Ersatz f\u00fcr die WI-5 Zelllinie angelegt wurde, da die WI-5-Linie sich nicht mehr effektiv teilt. Zudem ist bekannt, dass bei der Entwicklung der WALWAX-2 Linie die Abtreibungen auf eine ganz bestimmte Art und Weise (die sogenannte \u201e<em>water bag\u201c<\/em>-Methode) durchgef\u00fchrt wurden, um die \u201eIntaktheit\u201c des zw\u00f6lf Wochen alten Kindes zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verwendung humaner fetaler Zelllinien bei den Impfstoffen gegen das Corona-Virus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis vor wenigen Jahren war die Verwendung humaner fetaler Zelllinien bei der Herstellung von Impfstoffen selbst in Lebensrechtskreisen ein Randthema. Erst mit der Einf\u00fchrung der Pflicht zur Impfung gegen Masern in Deutschland im M\u00e4rz 2020 gewann die Problematik eine breitere Aufmerksamkeit. Dabei ist der Masernimpfstoff als solcher in dieser Hinsicht unproblematisch. Da dieser aber nur in Kombination mit dem R\u00f6teln-Impfstoff, der mittels der HEK-293 Zelllinie hergestellt wird, erh\u00e4ltlich ist, stellt die Masernimpfung f\u00fcr viele Eltern ein ethisches Dilemma da. Richtig explodiert ist das Interesse am Thema mit der Einf\u00fchrung der neuen Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 im Dezember 2020.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derzeit sind in Deutschland vier Impfstoffe gegen COVID-19<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> verf\u00fcgbar: \u201e<em>Vakzevria<\/em>\u201c, der vom schwedischen Pharmaunternehmen AstraZeneca in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Oxford im Vereinigten K\u00f6nigreich entwickelt wurde; \u201e<em>Comirnaty<\/em>\u201c der aus einer Zusammenarbeit zwischen dem bis dahin wenig bekannten und relativ kleinen Mainzer Unternehmen BioNTech (\u201eBiopharmaceutical New Technologies\u201c) und dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer hervorgegangen ist; der Impfstoff \u201e<em>Covid-19 Vaccine Janssen<\/em>\u201c der US-amerikanischen Firma Johnson und Johnson (in Deutschland vermarket durch das Tochterunternehmen Janssen) sowie der Impfstoff \u201e<em>Spikevax<\/em>\u201c der auf die Produktion von mRNA-Impfstoffen spezialisierten US-amerikanischen Firma Moderna (ehemals \u201eModeRNA Therapeutics\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von diesen vier Impfstoffen verwenden zwei (<em>Vakzevria<\/em> von AstraZeneca und <em>Covid-19 Vaccine Janssen<\/em> von Johnson und Johnson) unsch\u00e4dlich gemachte Adenoviren, um eine Sequenz der Erbsubstanz DNA, die das sogenannte \u201eSpike\u201c (deutsch \u201eStachel\u201c) Eiwei\u00df des SARS-CoV-2-Virus kodiert, in die Zellkerne des geimpften Gewebes zu transportieren. Hier wird diese zu Messenger-RNA f\u00fcr das Stacheleiwei\u00df umgeschrieben, die von den Zellen des Geimpften abgelesen wird, damit diese das Stacheleiwei\u00df des Corona-Virus selbst produzieren. Bei den anderen beiden Impfstoffen (Comirnaty von Pfizer, Spikevax von Moderna) wird nicht die DNA f\u00fcr das Stacheleiwei\u00df in die Zellen des Geimpften gebracht, sondern die Messenger-RNA hierf\u00fcr, und zwar nicht in die Zellkerne sondern in die Zellk\u00f6rper hinein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weder in den Vereinigten Staaten noch in Europa verf\u00fcgt einer dieser Impfstoffe \u00fcber eine richtige Zulassung. In den USA werden sie im Rahmen einer Not-Genehmigung (engl. \u201e<em>Emer\u00adgency Use Authorization\u201c<\/em>) verwendet<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[a]<\/a>, w\u00e4hrend ihr Einsatz in Europa im Rahmen einer bedingten Vermarktungserlaubnis (engl \u201e<em>Conditional Marketing Authorisation<\/em>\u201c) der Euro\u00adp\u00e4ischen Arzneimittelagentur EMA erfolgt. Die Impfstoffe von AstraZeneca, Pfizer und Moderna m\u00fcssen f\u00fcr den vollen Impfschutz zweimal, der von Johnson und Johnson lediglich einmal gespritzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den vier verf\u00fcgbaren Impfstoffen werden die Vektorenimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson und Johnson in humanen fetalen Zelllinien entwickelt, getestet und hergestellt, die im Jahr 1972\/1973 (AstraZeneca) beziehungsweise im Jahr 1985 aus abgetriebenen Kindern gewonnen wurden. Bei den beiden mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Modern kam nach bester derzeitiger Information eine humane fetale Zelllinie (HEK 293) lediglich bei einigen Testschritten zur Anwendung (Tabelle 2).<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die entscheidende Frage<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die entscheidende Frage lautet: Ist es moralisch vertretbar, Impfstoffe zu verwenden, die mittels embryonaler Zelllinien entwickelt, getestet oder hergestellt wurden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am differenziertesten und wohl auch am vehementesten ist diese Kontroverse zwischen verschiedenen Fraktionen und Personen innerhalb der katholischen Kirche ausgetragen worden. So will ich versuchen, die wichtigsten Argumente dieser Diskussion wiederzugeben, da diese aus meiner Sicht eine gute \u00dcbersicht des moralischen und ethischen Felds wiedergeben. Stellvertretend f\u00fcr die Auseinandersetzung kann der Austausch zwischen dem italienischen Philosophen Roberto de Mattei und dem US-amerikanischen Kommentator Chris Ferrara stehen. Als Vertreter des traditionellen Fl\u00fcgels der katholischen Gl\u00e4ubigen teilen beide M\u00e4nner viele Positionen, etwa in Bezug auf die Entwicklung der Kirche nach dem zweiten Vatikanischen Konzil oder auf die Lehrmeinung der Kirche zur Sexualit\u00e4t und zum Lebensrecht. Umso mehr erstaunt die scharfe Divergenz ihrer Meinungen in der Frage der COVID-19-Impfstoffe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Professor de Mattei hat seine Position Anfang 2021 in einem 74-seitigem Aufsatz mit dem Titel \u201e\u00dcber die moralische Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der COVID-19-Impfung\u201c (<em>\u201eOn the moral liceity of the vaccination against Covid\u201c<\/em>)<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>, sowie in einem Online-Artikel am 7. April 2021<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> dargelegt. Chris Ferrara antwortete mit drei Artikeln, die er online am 18. April<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a>, am 14. Mai<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> und am 22. Mai<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a> 2021 ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich werde hier versuchen, die komplexe Auseinandersetzung auf wenige allgemeinverst\u00e4nd\u00adliche Hauptpunkte zu reduzieren. Da ich auf dem Gebiet der Theologie keine besondere Kompetenz besitze, gehe ich auf diesbez\u00fcgliche Argumente nicht ein, sondern beschr\u00e4nke mich auf naturwissenschaftliche und ethische Fragen.<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> Auch erachte ich es als nicht hilfreich, auf \u00fcberzogene Unterstellungen einzugehen, etwa, dass einige Impfgegner vermuten, der eigentliche Sinn des Impfstoffs sei die Ausl\u00f6schung der Menschheit.<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesen Einschr\u00e4nkungen l\u00e4sst sich die Argumentation von de Mattei wie folgt darlegen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Verwendung der Impfstoffe ist nicht Ausdruck einer <em>formellen<\/em> (das hei\u00dft: mit innerer Zustimmung erfolgten), sondern lediglich einer <em>materiellen<\/em> (das hei\u00dft: mit innerer Ablehnung verbundenen) Kooperation mit dem \u00dcbel der Abtreibung.<\/li>\n<li>Diese materielle Kooperation ist als <em>entfernt<\/em> (engl. \u201e<em>remote<\/em>\u201c) zu betrachten, wobei diese Entfernung nicht zeitlich, sondern als Ausma\u00df der unmittelbaren Verwickelung des Geimpften in einer Abtreibung verstanden werden soll.<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a><\/li>\n<li>Eine solche <em>materielle, entfernte <\/em>Kooperation kann zul\u00e4ssig sein, <em>um ein gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel abzuwenden und dem Gemeinwohl zu dienen<\/em>. Das Ausma\u00df des \u00dcbels belegt de Mattei nicht, sondern verweist auf die Meinung \u201eHunderttausender (sic.) Immunologen, Virologen, Spezialisten f\u00fcr Infektionskrankheiten und Epidemiologen\u201c, die allesamt die Impfung empfehlen w\u00fcrden.<\/li>\n<li>Je gr\u00f6\u00dfer die Entfernung, desto mehr ist eine solche Kooperation erlaubt.<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a><\/li>\n<li>Nach dem <em>Prinzip der doppelten Wirkung<\/em> \u00fcberwiege bei einer Handlung mit guter und schlechter Wirkung die gute Wirkung, sofern diese (a) unmittelbar und keine direkte Konsequenz der schlechten Wirkung sei, (b) das Ziel der Handlung gut sei und, (c) der Grund angemessen sei.<\/li>\n<li>Fetale Zelllinien kommen nicht nur bei den COVID-19-Impfstoffen, sondern bei anderen Impfstoffen und Medikamenten zum Einsatz. Erw\u00e4hnt wird die Behandlung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit einem Anti-Covid Antik\u00f6rper-Pr\u00e4parat, das mithilfe fetaler Zelllinien getestet wurde.<\/li>\n<li>Auch in anderen Gebieten in der Medizin, wie etwa bei der Organspende, werden ethisch fragw\u00fcrdige Konzepte wie die Hirntodthese akzeptiert.<\/li>\n<li>Das Argument, die Verwendung von Impfstoffen, die mithilfe fetaler Zelllinien entwickelt wurden, f\u00fchre zur schleichenden Akzeptanz der Abtreibungsindustrie, sei nicht zul\u00e4ssig. Zwar gebe es eine \u201eVerkettung\u201c (engl. <em>\u201econcatenation\u201c<\/em>) zwischen Impfung und Abtreibung, diese sei aber rein historischer und nicht moralischer Natur, weil eine Handlung nur nach ihren unmittelbaren sofortigen Konsequenzen und nicht nach ihren historischen Auswirkungen zu beurteilen sei, auch wenn diese in enger Entfernung sein m\u00f6gen.<a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\">[16]<\/a><\/li>\n<li>Die Forscher, die die Impfstoffe mithilfe fetaler Zellen entwickelt haben, sowie die Verantwortlichen bei den Impfherstellern machen sich moralisch schuldig. Dies treffe aber weder f\u00fcr die Impf\u00e4rzte noch f\u00fcr die Impflinge zu, sofern es keine ethisch unbelasteten Alternative zu den derzeitigen COVID-19-Impfstoffen gibt.<\/li>\n<li>M\u00f6glicherweise stelle die Verwendung der Impfstoffe keine <em>entfernte, materielle Kooperation<\/em> mit der b\u00f6sen Tat, sondern lediglich ihre <em>Aneignung<\/em> (engl. <em>\u201eappropriation\u201c<\/em>) da. Hier erw\u00e4hnt de Mattei als Beispiel die Verwendung eines besonders genauen anatomischen Lehrbuchs, dessen Zeichnungen anhand von ermordeten Insassen von Konzentrationslagern erstellt wurde, um eine besonders diffizile neurochirurgische Intervention zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Es sei sogar m\u00f6glich, dass den Impfling nicht nur keine Schuld trifft, sondern dass er durch die Impfung seine \u201emoralische Solidarit\u00e4t\u201c mit dem abgetriebenen Kind zeige.<a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf diese Argumente antwortet Ferrara:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die geringe Fallsterblichkeit, die niedrige Zahl der Todesf\u00e4lle gemessen an der Gesamtbev\u00f6lkerung und das fortgeschrittene Alter sowie die Gebrechlichkeit der meisten Verstorbenen spreche grunds\u00e4tzlich gegen die von de Mattei vorgeschlagene Strategie der Massenimpfung. Auch sei die Wirksamkeit der Impfung in Bezug sowohl auf Selbst- wie auch auf Fremdschutz nicht bewiesen, w\u00e4hrend andere Ma\u00dfnahmen gegen COVID-19 wie etwa eine pharmakologische Behandlung unzureichend untersucht worden seien. Bei den meisten Menschen d\u00fcrften zudem die Impfstoffe ein ung\u00fcnstiges Nutzen-Risiko-Verh\u00e4ltnis aufweisen. Es sei somit zu hinterfragen, ob die Massenimpfung gegen Corona dem Gemeinwohl diene, zumal die Impfstoffe inzwischen mit vielen Nebenwirkungen und Todesf\u00e4llen assoziiert worden seien. Anders als de Mattei, der bei seinen medizinischen und wissenschaftlichen Ausf\u00fchrungen im Allgemeinen bleibt, gibt Ferrara f\u00fcr seine Behauptungen stets \u00fcberpr\u00fcfbare Quellen an.<\/li>\n<li>Es sei somit fragw\u00fcrdig, ob das \u00dcbel von COVID-19 ausreiche, um die Verwendung ethisch fragw\u00fcrdiger Impfstoffe zu rechtfertigen.<\/li>\n<li>Das <em>Prinzip der doppelten Wirkung<\/em> finde im vorliegenden Fall keine Anwendung, da die Entwicklung der Corona-Impfstoffe eine direkte Konsequenz der Abtreibungen sei, die zur Etablierung der ben\u00f6tigten Zelllinien gef\u00fchrt haben.<\/li>\n<li>Das Argument, dass neben den Covid-Impfstoffen viele andere Medikament fetale Zelllinien verwenden, beschreibt Ferrara als das \u201e<em>bandwaggon fallacy<\/em>\u201c, hierzulande als das <em>Argumentum ad populum<\/em> Die H\u00e4ufigkeit einer Handlung sage nichts \u00fcber ihren intrinsischen moralischen Wert aus. Vielmehr sei dieser Zustand ein Grund, auch diese anderen Impfstoffe und Medikamente ethisch zu hinterfragen.<\/li>\n<li>De Matteis Argument, dass (a) die einzige Antwort auf die schwere Erkrankung COVID -19 die Verwendung ethisch fragw\u00fcrdiger Impfstoffe sei, weshalb (b) jeder mit diesen Stoffen geimpft werden soll, sei ein Zirkelbeweis (eine <em>Petitio Principii<\/em>), da Pr\u00e4misse (a), die hier als Rechtfertigung dient, selbst erstmal zu beweisen w\u00e4re.<\/li>\n<li>Die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen sei nicht blo\u00df eine Kooperation mit einer einmaligen schlechten Handlung in der fernen Vergangenheit, sondern Teilnahme an einer \u201eStruktur des B\u00f6sen\u201c, die sich bis heute fortsetzt und das moralische Fundament der gesamten Gesellschaft unterh\u00f6hlt. Der einzige Weg, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, sei es, ihre Produkte konsequent abzulehnen.<\/li>\n<li>Die Kooperation mit der Abtreibung sei nicht entfernt, sondern unmittelbar, da die verwendete Zelllinien nach wie vor die Erbsubstanz des abgetriebenen Kindes enthalten, die auch, wenngleich nur in Spuren, in den Impfstoffen selbst nachzuweisen ist. Au\u00dferdem sei die Kooperation, wenn auch materiell (d.h. mit innerer Ablehnung), so doch vom Geimpften <em>gewollt<\/em>, sofern dieser \u00fcber die Herkunft der Impfstoffe informiert sei, denn nur so sei ein Zugang zum Impfstoff gew\u00e4hrleistet.<\/li>\n<li>In einem Interview mit einem Radiosender Ende Dezember 2020 sagte de Mattei, dass f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich das Nutzen-Risiko-Verh\u00e4ltnis der Impfstoffe nicht ausreiche, um sich f\u00fcr die Impfung zu entscheiden.<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[18]<\/a> Diese Aussage widerspreche seinen Argumenten bez\u00fcglich der \u00fcberragenden Notwendigkeit, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen.<\/li>\n<li>De Mattei argumentiere letztlich, dass bei der Verwendung von ethisch fragw\u00fcrdigen COVID-Impfstoffen der Zweck die Mittel heilige. Dies sei nichts anderes als die klassische utilitaristische Sichtweise eines Jeremy Bentham oder eines John Stewart Mill.<\/li>\n<li>Auch das Argument, die Verwendung der ethisch fragw\u00fcrdigen Impfstoffe stelle lediglich eine \u201eAneignung\u201c dar, und sei keine formale Kooperation, l\u00e4sst Ferrara nicht gelten. Dieses Argument trifft man oft in der weniger differenzierten Form an, dass mit der Entwicklung der Impfstoffe die Abtreibungen \u201ezumindest zu etwas nutze\u201c gewesen seien. Diese Impfstoffe, stellt Ferrara fest, h\u00e4tte es ohne diese Abtreibungen nie gegeben. So zu tun, als ob man bei einer freiwilligen Verwendung der Impfstoffe mit diesen Abtreibungen nichts zu tun habe, sei nichts als Heuchelei.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das st\u00e4rkste Argument von Ferrara besteht aus meiner Sicht darin, dass man bei der Verwendung solcher Impfstoffe von einer Struktur des B\u00f6sen profitiert und diese Struktur zumindest implizit unterst\u00fctzt. Die fortdauernde Entwicklung solcher Zelllinien und die sonstige und wachsende Verwendung humanen fetalen Gewebes bis zum heutigen Tag gibt ihm recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der HEK-293-Zellinie, die am prominentesten bei den COVID-19-Impfstoffen zum Einsatz kommt, wird oft behauptet, sie stamme nicht von einer Abtreibung, sondern von einer Fehlgeburt. Rein biologisch gesehen ist dies sehr unwahrscheinlich: die meisten Fehlgeburten findet in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft statt, wobei in vielen F\u00e4llen kein Embryo gebildet wird. Wird ein Embryo oder Fetus gebildet, werden diese in der Regel erst Tage bis Wochen nach ihrem Tod ausgeschieden. Aus solchem Gewebe l\u00e4sst sich keine Zelllinie z\u00fcchten. Vielmehr muss sich Gewebe, das zur Entwicklung einer Zelllinie gedacht ist, \u201elebendfrisch\u201c (so der Fachterminus) entnommen und entweder sofort weiterverarbeitet oder gek\u00fchlt werden. Zudem hat Dr. Alex von Eb aus Leiden 2001 vor der US-amerikanischen Zulassungsbeh\u00f6rde FDA ausgesagt, dass die Zelllinie aus den Nieren eines abgetriebenen Kindes gewonnen wurde.<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\">[19]<\/a> Die Zahl 293 weist darauf hin, dass es dem Kanadier Dr. Frank Graham, dem Assistenten von van der Eb, vermutlich erst bei seinem 293. Versuch gelungen ist, eine solche Zelllinie zu etablieren.<a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\">[20]<\/a> Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass bei der Entwicklung von HEK-293 nur eine Abtreibung \u201eben\u00f6tigt\u201c wurde. Selbst wenn zugegeben wird, dass die HEK-293-Zelllinie auf der Grundlage einer oder mehrerer Abtreibungen gewonnen wurde, wird vielfach argumentiert, dass Abtreibungen 1972 in den Niederlanden nur durchgef\u00fchrt wurden, \u201eum das Leben der Mutter zu retten\u201c. Zwar waren bis 1984 Abtreibungen formell in den Niederlanden nur bei Lebensgefahr der Mutter erlaubt, doch in Wirklichkeit existierte dort ab Anfang der 1970er Jahre eine sehr liberale Abtreibungspraxis mit 38.500 berichteten Abtreibungen im Jahre 1972, wesentlich mehr als beispielsweise im Jahr 2017, in dem 30.523 Abtreibungen in den Niederlanden durchgef\u00fchrt wurden.<a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\">[21]<\/a> Somit spricht fast alles daf\u00fcr, dass die HEK-293-Zelllinie einer elektiven Abtreibung entstammt, und dass f\u00fcr ihre Entwicklung mehr als eine Abtreibung \u201eben\u00f6tigt\u201c wurde.<a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\">[22]<\/a> Letztere Annahme wird durch die Aussagen des US-Amerikaners Dr. Stanley Plotkin, der als Erfinder des R\u00f6teln-Impfstoffs gilt, gest\u00fctzt. In ein\u00adem 2018 gegen ihn gef\u00fchrten Prozess gab Dr. Plotkin zu, bei der Forschung zur Impfstoff\u00adentwicklung mehr als 70 Feten \u201everbraucht\u201c zu haben.<a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\">[23]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie in Tabelle 2 gezeigt, ist HEK-293 nur eine in einer langen Reihe solcher fetaler Zelllinien. Die neueste, n\u00e4mlich WALWAX-2, die erst 2015 gewonnen wurde, wird nicht die letzte sein, da bei allen existierenden Zelllinien zu erwarten ist, dass sie in den n\u00e4chsten Jahren ihren sogenannten \u201eHayflick-Limit\u201c erreichen und danach aufgrund fehlender Teilungsf\u00e4higkeit ihre N\u00fctzlichkeit einb\u00fc\u00dfen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Zelllinien werden nicht nur in der Impfstoffherstellung verwendet, sondern in einer gro\u00dfen Anzahl von Prozessen in Forschung und Industrie, so etwa in der Lebensmittelindustrie (Testung von Geschmacksverst\u00e4rkern) sowie bei der Herstellung einiger Kosmetika und biologischer Medikamente.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Herstellung von Zelllinien finden auch Gewebe und ganze Organe aus abgetriebenen Kindern breite Anwendung in der Forschung. Internationale Aufmerksamkeit erregte der Fall des Journalisten David Daleiden, der 2015 mit versteckter Kamera bei der Abtreibungsorganisation \u201ePlanned Parenthood\u201c in den USA Verhandlungen \u00fcber den Erwerb von Organen aus abgetriebenen Kindern gefilmt hat. Lange Zeit behauptete Planned Parenthood, das Videomaterial sei manipuliert worden,<a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\">[24]<\/a> doch mussten seine Mitarbeiter 2019 unter Eid zugeben, dass Organe sogar bei sogenannten \u201eTeilgeburtsabtreibungen\u201c (engl. \u201e<em>partial birth abortions<\/em>\u201c), bei denen das Kind intakt zur Welt gebracht wird, zum Verkauf entnommen wurden.<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\">[25]<\/a> In Juli und August 2021 wurde bekannt, dass bei Versuchen sowohl an der Universit\u00e4t von Pittsburgh als auch an der Universit\u00e4t von Kalifornien in San Francisco (UCSF), Gewebe und Organe von abgetriebenen Kindern verwendet wurden. Bei der Studie aus der Universit\u00e4t von Pittsburgh wurde die Kopfhaut von Kindern, die im f\u00fcnften Monat abgetrieben wurden, auf Ratten \u00fcbertragen<a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\">[26]<\/a>, w\u00e4hrend fetales Gewebe an der Universit\u00e4t von Kalifornien in San Francisco f\u00fcr eine Vielzahl von Versuchen verwendet wird.<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\">[27]<\/a> In einem Forschungsantrag beim <em>National Institutes of Health<\/em>, dem US-amerikanischen \u00c4quivalent zur Deutschen Forschungsgemeinschaft, wurde festgehalten, die Universit\u00e4t von Pittsburgh habe im Jahr 2015 \u00fcber 300 \u201efrische Proben\u201c von 77 \u201eF\u00e4llen\u201c verteilt und k\u00f6nnte bei Bedarf Gewebe von \u201ebis zu 725 F\u00e4lle\u201c pro Jahr gewinnen.<a href=\"#_edn28\" name=\"_ednref28\">[28]<\/a> Im Antrag wird zudem festgehalten, dass man Gewebe von sp\u00e4tabgetriebenen Kindern bis zur 42. Lebenswoche (also bis zum Ende der Schwangerschaft) gewinnen m\u00f6chte.<a href=\"#_edn29\" name=\"_ednref29\">[29]<\/a> Aussagen der Universit\u00e4t von Pittsburgh deuten sogar darauf hin, dass in einigen F\u00e4llen Gewebe entnommen wird, w\u00e4hrend das Herz des Kindes noch schl\u00e4gt.<a href=\"#_edn30\" name=\"_ednref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass es keine Alternative zur Verwendung fetaler Zelllinien gibt, ist eher eine Beschreibung des derzeitigen Zustands als eine wissenschaftliche Tatsache. So hat der gro\u00dfe Impfstoffhersteller Sanofi-Pasteur Anfang 2020 aufgrund \u00f6ffentlichen Drucks die Herstellung seines Impfstoffs gegen Kinderl\u00e4hmung von fetalen Zelllinien auf die ethisch unproblematische Vero-Zelllinie umgestellt. Auch haben der Hersteller von Pepsi sowie der Lebensmittelhersteller Kraft ihre Produktionsweise umgestellt, damit ethisch bedenkliche Geschmacksverst\u00e4rker nicht mehr zur Anwendung kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der \u00d6ffentlichkeit ist kaum bekannt, in welchem Ausma\u00df humanes fetales Gewebe in der Forschung und in der Industrie heute \u201everwendet\u201c wird. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass es sich hierbei in jedem einzelnen Fall um einen wehrlosen unschuldigen Menschen handelt, der nicht als autonomes Subjekt, sondern als blo\u00dfes Objekt, als \u201eOrganlager\u201c instrumentalisiert und ohne jede Einwilligung in wortw\u00f6rtlichem Sinne aufgebraucht wird, um den Interessen Dritter zu dienen. Dass solche Praktiken mittlerweile an voll entwickelten Kindern im Rahmen eines eingeleiteten Geburtsvorgangs unmittelbar vor oder gar w\u00e4hrend der Geburt durchgef\u00fchrt werden, zeigt wie im Scheinwerferlicht, wohin es f\u00fchrt, wenn wir das Prinzip der Verwendung von Gewebe aus abgetriebenen Kindern freigeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele Menschen war das ausschlaggebende Argument f\u00fcr die Nutzung ethisch belasteter Impfstoffe die angenommene Schwere der COVID-19-Erkrankung. Doch ist dieses Argument im Grunde ein nackter Utilitarismus, bei dem jedes Mittel recht ist, sofern der Zweck dramatisch genug dargestellt wird. Das Problem der Verwendung von Zellen, Geweben und Organen aus abgetriebenen Kindern geht weit \u00fcber die Problematik der Impfstoffherstellung hinaus und verdient eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit, als dies selbst innerhalb der Lebensrechtsbewegung bislang der Fall gewesen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Professor Dr. med. Paul Cullen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dieser Beitrag wurde ver\u00f6ffentlicht in: Lebensforum IV 2021, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht f\u00fcr Alle e.V. (ALfA) in Kooperation mit den \u00c4rzten f\u00fcr das Leben e.V., Dezember 2021.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Prof.-Dr.-med.-Paul-Cullen_Corona-Impfstoffe-und-fetale-Zelllinien.pdf\"><strong>Den Beitrag hier als PDF herunterladen.<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<table style=\"width: 528px;\" width=\"1028\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\"><strong>Name<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\"><strong>Voller Name<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\"><strong>Zelltyp<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\"><strong>Gewinnung<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\"><strong>Impfstoff gegen (Hersteller)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\">WI-38<\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\">Wistar-Institut-38<\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\">Fibroblasten<\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\">Gewonnen von <strong>Leonard Hayflick<\/strong> im Juli <strong>1962<\/strong> aus den Lungen eines etwa 12 Wochen alten M\u00e4dchens aus Schweden, das abgetrieben wurde, weil die Mutter der Meinung war, bereits zu viele Kinder zu haben.<a href=\"#_edn31\" name=\"_ednref31\">[31]<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\">Adenovirus (Barr Labs); Windpocken (GSK, Merck); MMR (GSK, Merck); Masern + R\u00f6teln (GSK, Merck); MMR + Windpocken (GSK, Merck)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\">MRC-5<\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\">Medical Research Council-5<a href=\"#_edn32\" name=\"_ednref32\">[32]<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\">Fibroblasten<\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\">Gewonnen im September <strong>1966<\/strong> durch <strong>J. P. Jacobs<\/strong> aus den Lungen eines 14 Wochen alten ungeborenen Jungen, der wegen einer psychiatrischen Erkrankung der sonst gesunden 27-j\u00e4hrigen Mutter abgetrieben wurde.<\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\">Windpocken (GSK, Merck); Hepatitis A (Berna, GSK, Merck, Sanofi); Hepatitis A &amp; B (GSK); Hepatitis A &amp; B + Typhus (Sanofi); MMR* (GSK, Merck); Masern + R\u00f6teln (GSK, Merck); MMR + Windpocken (GSK, Merck); Herpes Zoster (Merck); Pocken (Acambis); Covid-19 (\u201cVaxzevria, AstraZeneca)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\">HEK-293<\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\">Human Embryonic Kidney 293<\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\">Nierenzellen<\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\">Gewonnen <strong>1972\/1973<\/strong> durch den kanadischen Forscher <strong>Frank Graham <\/strong>unter der Anleitung von Alex van der Eb aus den Nieren eines in der Stadt Leiden in den Niederlanden abgetriebenen Kindes.<sup>19<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\">Verschiedene Covid-19-Impfstoffe der Firmen BioNTech\/Pfizer (\u201eComirnaty\u201c, Testung); CanSino Biologics (Herstellung); Inovio Pharmaceuticals (Herstellung); Moderna (Testung); Novavax (Testung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\">PER.C6<\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\"><em><u>P<\/u><\/em><em>rimary human <u>E<\/u>mbryonic <u>R<\/u>etinal cells<\/em><\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\">Netzhaut-Zellen<\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\">Gewonnen <strong>1985<\/strong> durch <strong>Alex van der Eb<\/strong> aus den Augen eines aus einer \u201esozialen Indikation\u201c abgetriebenen, 18-Wochen alten Jungen. Wurde 1995 durch <strong>Ron Bout<\/strong> und <strong>Frits Fallaux<\/strong> an der Universit\u00e4t von Leiden angelegt.<\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\">Covid-19 (Johnson &amp; Johnson)<\/p>\n<p>Ebola (Johnson &amp; Johnson)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 68.7667px;\">WALVAX 2<\/td>\n<td style=\"width: 98.2833px;\">Wurde als Ersatz f\u00fcr die WI-5 Zelllinie entwickelt, die am \u201eHayflick-Limit\u201c ist und sich nicht mehr ausreichend teilt.<\/td>\n<td style=\"width: 89.65px;\">Lung-Fibroblasten<\/td>\n<td style=\"width: 118.517px;\">Gewonnen <strong>2015<\/strong> durch <strong>Bo Ma<\/strong> aus der Lunge eines ca. 12 Wochen alten M\u00e4dchens in China. Bis zur Gewinnung der Zelllinie wurden neun Kinder mittels einer besonderen Methode der \u201ewater bag\u201c-Induktion abgetrieben, um intakte Kinder zur Gewinnung der Organe zu garantieren.<a href=\"#_edn33\" name=\"_ednref33\">[33]<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 118.783px;\">Bisher keine.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">*MMR: Masern, Mumps, R\u00f6teln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tabelle 1: <\/strong>Liste der Zelllinien, die derzeit in der Herstellung von Impfstoffen gegen Viruserkrankungen verwendet werden.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"158\"><strong><em>Impfstoff<\/em><\/strong><\/td>\n<td width=\"151\"><strong><em>Entwicklung<\/em><\/strong><\/td>\n<td width=\"155\"><strong><em>Testung<\/em><\/strong><\/td>\n<td width=\"155\"><strong><em>Produktion<\/em><\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"158\"><em>AstraZeneca<\/em><\/td>\n<td width=\"151\">HEK 293-Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">HEK 293-Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">HEK 293-Zellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"158\"><em>Pfizer<\/em><\/td>\n<td width=\"151\">keine fetalen Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">teilw. HEK-293 Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">keine fetalen Zellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"158\"><em>Moderna<\/em><\/td>\n<td width=\"151\">keine fetalen Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">teilw. HEK-293 Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">keine fetalen Zellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"158\"><em>Johnson und Johnson<\/em><\/td>\n<td width=\"151\">PER.C6-Zellen<\/td>\n<td width=\"155\">fetale Zelllinien<\/td>\n<td width=\"155\">PER.C6-Zellen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tabelle 2: <\/strong>Verwendung humaner fetaler Zelllinien bei der Entwicklung, Testung oder Produktion der vier derzeit in Deutschland verf\u00fcgbaren Covid-19-Impfstoffe. W\u00e4hrend solche Zelllinien bei den beiden Vektorenimpfstoffen (AstraZeneca und Johnson und Johnson in allen drei Schritten eine zentrale Rolle spielen, kommen sie bei den beiden mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna lediglich w\u00e4hrend einiger Testschritten zur Anwendung.<a href=\"#_edn34\" name=\"_ednref34\">[34]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">___________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[a]<\/a> Am 23. August erhielt das Pfizer-Produkt \u201e<em>Comirnaty<\/em>\u201c eine volle Zulassung durch die US-amerikanische Zulassungsbeh\u00f6rde FDA. Allerdings betrifft diese Zulassung nicht den Pfizer-\/BioNTech-Impfstoff, der noch in den USA verwendet wird. Obwohl die Formulierungen der beiden Produkte \u201egleich\u201c (engl. \u201e<em>the same<\/em>\u201c) sein sollen, sind beide Produkte laut der FDA \u201ejuristisch unterschiedlich\u201c (\u201e<em>The products are legally distinct with certain differences that do not impact safety or effectiveness<\/em>\u201d). Siehe: https:\/\/www.fda.gov\/vaccines-blood-biologics\/qa-comirnaty-covid-19-vaccine-mrna<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2021-03\/vereinigte-staaten-us-bischofskonferenz-corona-impfung-johnsons.html\">https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2021-03\/vereinigte-staaten-us-bischofskonferenz-corona-impfung-johnsons.html <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/themen\/weltkirche\/2021-04-15\/ernste-moralische-einwaende-polnische-bischoefe-gegen-vakzine-auf-abtreibungs-basis\">https:\/\/www.domradio.de\/themen\/weltkirche\/2021-04-15\/ernste-moralische-einwaende-polnische-bischoefe-gegen-vakzine-auf-abtreibungs-basis<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/leben\/glauben-wissen\/die-seltsame-pandemie;art4886,211500\">https:\/\/www.die-tagespost.de\/leben\/glauben-wissen\/die-seltsame-pandemie;art4886,211500<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/massenimpfung-gegen-sars-cov-2\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/massenimpfung-gegen-sars-cov-2\/<\/a>. Zu diesen beiden Artikeln stehe ich nach wie vor \u2013 mit einer Korrektur: bei dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca wird das Stachel-Protein nicht auf der Oberfl\u00e4che des Tr\u00e4ger-Adenovirus exprimiert, sondern von doppelstr\u00e4ngiger DNA kodiert, die im Inneren des Tr\u00e4gervirus verpackt ist. Das Tr\u00e4gervirus bringt diese DNA in den Zellkern hinein, wo sie in mRNA f\u00fcr das Stachel-Protein umgeschrieben wird. Also wird auch bei den Vektor-Impfstoffen das Stachelprotein von den K\u00f6rperzellen des Geimpften produziert. Insofern ist die \u00c4hnlichkeit zwischen dem Vektor-Impfstoff und den reinen mRNA-Impfstoffen gr\u00f6\u00dfer, als ich urspr\u00fcnglich angenommen habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Der von Prof. Winfried St\u00f6cker entwickelte \u201ekonventionelle\u201c Impfstoff wird hier nicht behandelt. Der Impfstoff des T\u00fcbinger Unternehmens Curevac wurde aufgrund einer zu geringen Wirksamkeit bei den klinischen Studien nicht vermarket.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Quelle: Webseite des Charlotte Lozier-Instituts https:\/\/lozierinstitute.org\/what-you-need-to-know-about-the-covid-19-vaccine\/<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0267\/6021\/6623\/files\/On_the_moral_liceity_of_vaccination.pdf, abgerufen am 5. August 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> https:\/\/rorate-caeli.blogspot.com\/2021\/04\/the-covid-19-vaccination-debate.html, abgerufen am 5. August 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> https:\/\/catholicfamilynews.com\/blog\/2021\/04\/18\/covid-vaccines-the-common-good-and-moral-liceity-a-response-to-professor-de-mattei-part-i\/, abgerufen am 5. August 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> https:\/\/catholicfamilynews.com\/blog\/2021\/05\/14\/covid-vaccines-the-common-good-and-moral-liceity-a-response-to-professor-de-mattei-part-ii\/, abgerufen am 5. August 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> https:\/\/catholicfamilynews.com\/blog\/2021\/05\/22\/covid-vaccines-the-common-good-and-moral-liceity-a-response-to-professor-de-mattei-part-iii\/, abgerufen am 5. August 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Nat\u00fcrlich ist diese Trennung zum Teil artifiziell, da de Mattei an vielen Stellen seine Argumentation aus kirchlichen Dokumenten ableitet. Dennoch habe ich versucht, aus dieser Argumentation das moralische Prinzip zu extrahieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> \u201eDo you share the conspiracy theories that not only the means but the final end of the vaccination is evil, which could be the extermination of humanity?\u201c \u2013 https:\/\/rorate-caeli.blogspot.com\/2021\/04\/the-covid-19-vaccination-debate.html<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> \u201eThe term <em>remote<\/em> does not refer to the closeness or distance in time, but to the degree that one contributes directly to the act.\u201c Ibid. S. 23.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a> \u201eThe rule, according to moralists, is this: ,<em>formal cooperation\u2018<\/em> with evil, which implies interior consent to the wrongful act, is always illicit. <em>Material cooperation<\/em> is illicit when it assists directly and immediately in a wrongful act, but can become illicit in case of necessity, the more so the more remote it is.\u201c Ibid., S. 24.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a> \u2026it establishes a concatenation of cause and effect, which exists at a historic level, but does not exist at a moral level, by virtue of which every act must be judged on its direct and immediate consequences, not on its historic links, even if they are close. Ibid, S. 33.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a> \u201eWe must be loud and clear: it is not licit to kill the innocent. However, anyone who accepts the vaccine is not linked in concatenation with the executioner, but possibly shares moral solidarity with the victim.\u201c Ibid, S. 73.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a> https:\/\/www.radioromalibera.org\/che-pensare-dei-vaccini-contro-il-covid\/, abgerufen am 5. August 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a> \u201e<em>The kidney of the fetus was, with an unknown family history, was obtained in 1972 probably. The precise date is not known anymore. The fetus, as far as I can remember was completely normal. Nothing was wrong. The reasons for the abortion were unknown to me. I probably knew it at that time, but it got lost, all this <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>information<\/em>.\u201c Prof. Alex van der Eb, Aussage bei einem Meeting of the Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee United States of America, Food and Drug Administration Center for Biologic Evaluation and Research am 16. Mai 2001 im Holiday Inn, Gaithersburg, Maryland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a> Agence France Press: \u201eHow Fetal Cells From the 1970s Power Medical Innovation Today\u201c. Courthouse News Online, 20. Oktober 2020. https:\/\/www.courthousenews.com\/how-fetal-cells-from-the-1970s-power-medical-innovation-today\/, abgerufen am 8. August 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a> Quelle: https:\/\/www.johnstonsarchive.net\/policy\/abortion\/ab-netherlands.html.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a> Siehe auch Wong, A. The Ethics of HEK-293. Nat. Cath. Bioethics Quarterly, 2006; 3:473-495.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a> https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xnYpHTAxJVo<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a> \u201eDavid Daleiden\u2019s Campaign of Deception Against Planned Parenthood\u201c, Planned Parenthood, 21. Okt. 2015, https:\/\/www.plannedparenthood.org\/about-us\/newsroom\/press-releases\/david-daleidens-campaign-of-deception-against-planned-parenthood, abgerufen am 8. Aug. 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a> Planned Parenthood Sworn Video Testimony Admits Using Partial-Birth Abortions to Sell Baby Parts, Center for Medical Progress, 24. Aug. 2020, https:\/\/www.centerformedicalprogress.org\/2020\/08\/planned-parenthood-sworn-video-testimony-admits-using-partial-birth-abortions-to-sell-baby-parts\/, abgerufen am 8. Aug. 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a> Agarwal Y, Beatty C, Ho S, Thurlow L, Das A, Kelly S, Castronova I, Salunke R, Biradar S, Yeshi T, Richardson A, Bility M. Development of humanized mouse and rat models with full-thickness human skin and autologous immune cells. Nature Scientific Reports, 2020;10:14598, https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41598-020-71548-z<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a> Hupka S. \u201eThe emails Live Action cites are real and it is true that UCSF conducts biomedical research using human fetal tissue, including fetal tissue from the genitals.\u201c und \u201eUCSF officials said the tissue used for research comes from donations, which can happen after a woman \u2026 chooses to have an elective abortion.\u201c\u00a0in<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNo, UC San Francisco Is Not ,Harvesting\u2018 The Genitalia Of ,Murdered Babies\u2018.\u201d https:\/\/www.capradio.org\/articles\/2021\/07\/17\/no-uc-san-francisco-is-not-harvesting-the-genitalia-of-murdered-babies\/?__cf_chl_jschl_tk__=pmd_f1e881c367f599879dc93353489216330f9c0cda-1628441740-0-gqNtZGzNAo2jcnBszQii, abgerufen am 8. Aug. 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref28\" name=\"_edn28\">[28]<\/a> Judicial Watch: New HHS Documents Reveal Millions in Federal Funding for University of Pittsburgh Human Fetal Organ Harvesting Project Including Viable and Full-Term Babies, 3. Aug. 2021. https:\/\/www.judicialwatch.org\/press-releases\/hhs-documents-organ-harvesting\/, abgerufen am 8. Aug. 2021.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref29\" name=\"_edn29\">[29]<\/a> \u201eWe have not previously collected tissues from cases later than 24 weeks gestation. We are in the process of altering our IRB and autopsy consent forms to permit the collection of tissues from these cases and allow for deposition of these tissues in our tissue bank. We have developed a relationship with the International Institute for the Advancement of Medicine (I lAM) (iiam.org) who already provide neonatal tissue samples to the NIH initiative Lung Map (LungMap.org). The I IAM contains a national tissue bank that will allow for the acquisition of genitourinary tissue from 25-42 weeks of gestation.\u201c NIH Grant Number 5U24DK110791-04.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref30\" name=\"_edn30\">[30]<\/a> In ihrem NIH-Antrag legten die Forscher der Universit\u00e4t von Pittsburgh gro\u00dfen Wert auf ihre Bem\u00fchungen, die Zeit ohne Durchblutung des Gewebes, die sogenannte \u201eIsch\u00e4miezeit\u201c, so kurz wie m\u00f6glich zu halten. In einem Statement gegen\u00fcber dem Fernsehsender \u201eFox News\u201c am 4. August 2021 definierte David Seldin, ein Sprecher der Universit\u00e4t von Pittsburgh, diese \u201eIsch\u00e4miezeit\u201c als die Zeit <strong>nach<\/strong> der Gewebeentnahme (\u201eIschemia time, he said \u201erefers to the time after the tissue collection procedure\u201c) (https:\/\/www.foxnews.com\/politics\/pittsburgh-fetal-tissue-project, abgerufen am 8. Aug. 2021). Hiermit wird zugegeben, dass das Gewebe w\u00e4hrend der Entnahme noch durchblutet wurde, dass also das Herz des Kindes zu diesem Zeitpunkt noch geschlagen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref31\" name=\"_edn31\">[31]<\/a> Bericht von Stanley Plotkin: \u201cGamma Globulin Prophylaxis; Inactivated Rubella Virus; Production and Biological Control of Live Attenuated Rubella Virus Vaccines,\u201d American Journal of Diseases of Childhood 118, no. 2 (1969): 378<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref32\" name=\"_edn32\">[32]<\/a> Das britische \u201eMedical Research Council\u201c entspricht in etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Deutschland<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref33\" name=\"_edn33\">[33]<\/a> http:\/\/ethicalresearch.net\/positions\/the-ethics-of-the-walvax-2-cell-strain\/ Abgerufen am 21. Juli 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ednref34\" name=\"_edn34\">[34]<\/a> Siehe Webseite des Charlotte-Lozier-Instituts: https:\/\/lozierinstitute.org\/update-covid-19-vaccine-candidates-and-abortion-derived-cell-lines\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass bei den Corona-Impfstoffen \u201eZellen aus abgetriebenen Kindern irgendeine Rolle spielen\u201c. Was es mit diesen Zellen auf sich hat oder welche Rolle sie spielen, bleibt meist im Ungef\u00e4hren. In der katholischen Welt hat der Vatikan, und sogar Papst Franziskus pers\u00f6nlich, trotzdem die Verwendung der Impfstoffe bef\u00fcrwortet. Im Weltepiskopat gab es aber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":689,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[31,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18607"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/689"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18607"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18652,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18607\/revisions\/18652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}