{"id":18580,"date":"2022-01-10T11:32:30","date_gmt":"2022-01-10T10:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18580"},"modified":"2022-06-23T08:51:19","modified_gmt":"2022-06-23T06:51:19","slug":"von-angesicht-zu-angesicht-aspekte-des-maskentragens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18580","title":{"rendered":"Von Angesicht zu Angesicht &#8211; Aspekte des Maskentragens"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJetzt hat es ein Gesicht!\u201c rief meine Klarinettenlehrerin einst, als mein Vorspiel endlich ihr Gefallen fand. Wenn etwas ein Gesicht hat \u2013 ein Standpunkt, eine Figur, eine Musik usw. \u2013, dann ist es unterscheidbar, individuell und pers\u00f6nlich. Nur mit Gesicht entsteht ein Charakter. Gesichtslos ist seelenlos, unpers\u00f6nlich (\u201e08\/15\u201c): eine Schaufensterpuppe, eine Schublade. Im vorliegenden Artikel werden 1. medizinische, 2. psychosoziale, 3. theologisch-kirchliche und 4. politische Aspekte des Maskentragens besprochen. Am Ende erfolgen 5. ein paar praktische Ratschl\u00e4ge f\u00fcr Gemeindeleitungen und -glieder. (Klicken Sie zum Herunterladen des aktuellen PDF-Artikels <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3nPHrjU\">hier<\/a>.)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fokus liegt \u2013 vor allem ab Teil 2 \u2013 auf dem Maskentragen in Schule und Kirche. Es werden also Orte bedacht, an denen in der Regel gesunde Menschen zusammenkommen, um einander bewu\u00dft zu begegnen. Die Verwendung von Masken in Krankenh\u00e4usern, Pflegeheimen, Arztpraxen, Gesch\u00e4ften, an gef\u00e4hrlichen Arbeitspl\u00e4tzen, in vollen \u00f6ffentlichen Transportmitteln oder allgemein in der Begegnung mit Menschen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem wird hier nicht behandelt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Mehr Schaden als Nutzen: Medizinische Dimensionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-18585\" src=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"156\" \/>Seit kurzem sagen uns staatliche Stellen, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung \u2013 vulgo: Maske \u2013 sei ein wichtiger Teil des Infektionsschutzes im \u00f6ffentlichen Bereich. Zuvor dominierten f\u00fcr das Maskentragen ganz andere Denkrahmen: F\u00fcr Demonstrationen gilt ein Vermummungsverbot, f\u00fcr Muslimas das Verbot der Verschleierung in staatlichen Institutionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch Anfang 2020 \u00e4u\u00dferte sich der Staatsvirologe Christian Drosten im Fernsehen pessimistisch \u00fcber die Wirksamkeit des Maskentragens; w\u00f6rtlich: \u201eDamit h\u00e4lt man das (d.h. das Virus) nicht auf. Wir k\u00f6nnen nochmal dar\u00fcber reden, aber die technischen Daten dazu sind nicht gut\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Ein Allgemeinmediziner sagte mir im November 2021, am Beginn der Pandemie habe man diese Information wohl deshalb herausgegeben, weil noch nicht genug Masken zur Verf\u00fcgung gestanden h\u00e4tten. Aber ist das logisch? W\u00e4re man bereits vorher der \u00dcberzeugung gewesen, Masken seien hilfreich, so h\u00e4tte man l\u00e4ngst die Produktion hochfahren, gr\u00f6\u00dfere Mengen bevorraten und die Menschen informieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die \u00dcberzeugung von der N\u00fctzlichkeit des Maskentragens nahm erst im Zuge der Corona-Krise \u00fcberhand. Noch 2005 untersuchte Ulrike Butz in ihrer Dissertationsarbeit verschiedene chirurgische Masken in drei Testreihen. Sie stellte fest, da\u00df die Kohlendioxid-Konzentration zwischen Maske und Gesicht von 0,04% auf ca. 3% anstieg. Das ist eine Steigerung um den Faktor 75! Am Ende ihrer Arbeit richtete sie einen Aufruf an die Hersteller, Masken mit gr\u00f6\u00dferer Durchl\u00e4ssigkeit f\u00fcr Kohlendioxid zu produzieren.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Die von Butz festgestellten Symptome des erh\u00f6hten Kohlendioxidgehaltes im Blut werden zu Corona-Zeiten wieder von Lehrkr\u00e4ften berichtet, deren Sch\u00fcler der Maskenpflicht unterliegen: Schl\u00e4frigkeit, Kopfweh, Atemnot, rascher nachlassende Konzentration.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAllein die Raumluft in Klassenzimmern an sich kann schon einen 0,1\u20130,3prozentigen CO<sub>2<\/sub>-Anteil erreichen. Mit Maske muss man mit bis zu 5 Prozent R\u00fcckatmung rechnen: Irreversible Sch\u00e4den sind \u2026 nicht auszuschlie\u00dfen.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Relevanz dieser Werte wird durch einen Vergleich anschaulich: Der Kohlendioxidgehalt der durchschnittlich eingeatmeten Luft betr\u00e4gt, wie erw\u00e4hnt, 0,04%. Der Kohlendioxidgehalt der durchschnittlich <em>aus<\/em>geatmeten Luft betr\u00e4gt jedoch etwa 4%<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, also rund das 100fache. Man kann sich leicht ausmalen, was bei R\u00fcckatmung auch nur weniger Prozent geschieht, erst recht \u00fcber Stunden hinweg. Man sollte f\u00fcr Schulen keine geringeren Gesundheitsstandards anlegen als f\u00fcr sonstige Arbeitspl\u00e4tze!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201eLaut Gefahrenstoffverordnung legt eine MAK-Vorgabe (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) den CO<sub>2<\/sub>-Grenzwert bei 0,5 Prozent fest. Alles, was h\u00f6her ist, k\u00f6nnte erwachsene Arbeitnehmer, also erst recht Kinder, gef\u00e4hrden.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Koordinierungskreis f\u00fcr biologische Arbeitsstoffe der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (KOBAS) empfahl noch im Mai 2020 (aktualisiert Oktober 2020) eine maximale Tragedauer von zwei Stunden mit anschlie\u00dfender 30-min\u00fctiger Erholungspause. Bei schweren Arbeiten seien k\u00fcrzere Tragedauern angezeigt. Feuchte Masken seien auszuwechseln; allgemein seien sie h\u00f6chstens einen Tag verwendbar.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst als Ma\u00dfnahmen zur sozialen Distanzierung der Menschen untereinander erforderlich erschienen, f\u00f6rderte die Politik Studien mit anderem Ergebnis: Im Laufe des sp\u00e4teren Jahres 2020 \u2013 so Dr. Wolfgang Wodarg in einem Interview am 16.9.2021 \u2013 wurden Studien herausgebracht, die den Nutzen des Maskentragens plausibilisieren sollten. Das mag f\u00fcr das Stehen in einer \u00fcberf\u00fcllten Stra\u00dfenbahn, Essensausgaben am offenen Buffet u.\u00e4. stimmen; f\u00fcr die Begegnung in immer gleichen Gruppen wie in Familien und Schulen jedoch kaum. Der Lausanner Wissenschaftsphilosoph Professor Michael Esfeld beobachtet im Interview mit dem Basel Express das gleiche wie Wodarg:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201eEs gibt keine Nachweise daf\u00fcr, dass generelles Maskentragen das Infektionsgeschehen in einer statistisch signifikanten Weise einschr\u00e4nkt: das war \u00fcbrigens die allgemeine Auffassung bis Anfang 2020.\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das British Medical Journal best\u00e4tigt im April 2020:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201c\u2026 This may worsen the burden of COVID-19 if infected people wearing masks spread more contaminated air. This may also worsen the clinical condition of infected people if the enhanced breathing pushes the viral load down into their lungs.\u201d<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">Gesichtsmasken \u201ek\u00f6nnen das Leiden von Covid-Patienten verschlimmern, wenn diese mehr kontaminierte Luft verstreuen; sie k\u00f6nnen also den klinischen Zustand der Infizierten verschlimmern, wenn diese mit kr\u00e4ftigen Atemz\u00fcgen eine gr\u00f6\u00dfere Viruslast in ihre Lunge hinabziehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das New England Journal of Medicine schreibt im Mai 2020:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201cWe know that wearing a mask outside health care facilities offers little, if any, protection from infection. Public health authorities define a significant exposure to COVID-19 as face-to-face contact within six feet with a patient with symptomatic [!] COVID-19 that is sustained for at least a few minutes (and some say more than ten minutes or even thirty minutes). The chance of catching COVID-19 from a passing interaction in a public space is therefore minimal. In many cases, the desire for widespread masking is a reflexive reaction to anxiety over the pandemic.\u201d<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201eWir wissen, da\u00df das Maskentragen au\u00dferhalb von Gesundheitseinrichtungen wenig Infektionsschutz bietet, wenn \u00fcberhaupt. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden sehen eine Infektionsgefahr bei der pers\u00f6nlichen Begegnung mit einem symptomatischen [!] Covid-19-Patienten bei einem Abstand von weniger als 1,80 Metern f\u00fcr mindestens einige Minuten (einige sprechen sogar von mehr als zehn, andere gar 30 Minuten). Die Wahrscheinlichkeit, Covid-10 von einer vor\u00fcbergehenden Begegnung im \u00f6ffentlichen Raum zu bekommen, ist daher minimal. In vielen F\u00e4llen ist der Ruf nach dem allgemeinen Maskentragen eine Angstreaktion auf die Pandemie.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine reflexive, d.h. selbstbez\u00fcgliche Reaktion auf \u00c4ngste?! Also \u201efear over facts\u201c (\u201eAngst schl\u00e4gt Tatsachen\u201c), wie Mikovits\/Keckenlively schreiben<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>? Sind Masken dazu da, an eine unsichtbare Gefahr zu erinnern, das Gef\u00fchl der Bedrohung hoch zu halten, oder dem Gef\u00fchl der Bedrohung dadurch abzuhelfen, da\u00df man ein Gegengef\u00fchl nach dem Motto erzeugt: \u201eIch kann wenigstens ein wenig unternehmen\u201c? Dann w\u00e4re die Maske eher eine Art Talisman.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch am 8. M\u00e4rz 2020 sprach US-Pr\u00e4sidentenberater Dr. Anthony Fauci<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> dem allgemeinen Maskentragen die Wirksamkeit ab (Interview in 60 Minutes):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201ePeople should not be walking around with masks.\u201d<br \/>\n\u201eDie Leute sollten nicht mit Masken herumlaufen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 20. M\u00e4rz 2020 rieten die CDC (= Centers for Disease Control and Prevention, die Gesundheitsbeh\u00f6rden der US-Regierung) Personen, die sich gut f\u00fchlten, davon ab, Masken zu tragen. Auf Twitter dr\u00e4ngte der amerikanische Sanit\u00e4tsinspekteur (der operative Leiter der US-Gesundheitsbeh\u00f6rden), die Leute sollten aufh\u00f6ren, Masken zu kaufen.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Am 3. April 2020 empfahlen die CDC zwar, nichtmedizinische Gesichtsbedeckungen in der \u00d6ffentlichkeit zu tragen. Doch noch im Mai 2020 publizierten die CDC ein Papier, das dem Maskentragen die Wirksamkeit in beide Richtungen absprach:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201cWe did not \ufb01nd evidence that surgical-type face masks are e\ufb00ective in reducing laboratory-con\ufb01rmed in\ufb02uenza transmission, either when worn by infected persons (source control) or by persons in the general community to reduce their susceptibility.\u201d<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201eWir haben keine Hinweise gefunden, da\u00df medizinische Gesichtsmasken die \u00dcbertragung von laborbest\u00e4tigter Influenza effektiv reduzieren, sei es wenn sie von einer infizierten Personen getragen werden (Reduktion der Infektionsquelle), sei es wenn sie von anderen getragen werden, um ihre Anf\u00e4lligkeit zu reduzieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst im Januar 2021 unterzeichnete Pr\u00e4sident Joe Biden eine Order \u00fcber das dauerhafte Maskentragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Corona-Pandemie hat die Initiative \u201eMediziner und Wissenschaftler f\u00fcr Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.\u201c Schul\u00e4mtern und Regierungspr\u00e4sidien in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg angeboten, Nutzen und Problematik des Maskentragens wissenschaftlich zu untersuchen. Doch die Beh\u00f6rden lehnte ab.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Die Politik hielt an der Maskenpflicht auch f\u00fcr Schulen fest, obwohl bei j\u00fcngeren Tr\u00e4gern das Lungenzugvolumen kleiner ist, mit entsprechend h\u00f6herem Anteil an zur\u00fcckgeatmeter Luft bzw. h\u00f6herem CO<sub>2<\/sub>-Anteil im Blut. Das menschliche Gehirn entwickelt sich bis etwa zum 25. Lebensjahr und ist in dieser Phase besonders auf frische Luft angewiesen! Treten Asthma oder Panikattacken hinzu, wird Maskentragen unm\u00f6glich, erst recht \u00fcber Stunden hinweg. In Extremsituationen sind bereits Sechsj\u00e4hrige zum Maskentragen von 7 bis 14 Uhr verurteilt. Besonders in diesen F\u00e4llen (jedoch nicht ausschlie\u00dflich) treten abgesehen von der CO<sub>2<\/sub>-Problematik weitere Erschwernisse hinzu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Maske ist stofflich kein neutraler Filter, sondern setzt selbst je nach Hersteller Mikrofasern frei. Je \u00f6fter eine Maske zusammengefaltet, in die Tasche gesteckt, wieder herausgenommen und aufgesetzt wird, desto mehr Mikrofasern brechen und gelangen als Kleinstpartikel in die Atemwege. Die folg. Abbildung zeigt eine vergr\u00f6\u00dferte Aufnahme einer FFP2-Maske, die von Schulkindern getragen wurde. Die Mikroplastikfasern l\u00f6sen sich auf und werden in die Kinderlungen gepumpt.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-18586 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"558\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Bild2.jpg 558w, https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Bild2-300x73.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 558px) 100vw, 558px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Artikel im K-Tipp vom September 2021 f\u00fchrt f\u00fcr alle 20 getesteten Gesichtsmasken bedenkliche Schadstoffeintr\u00e4ge in die Atemluft an!<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Das feuchtwarme Milieu unter der Maske beg\u00fcnstigt die Bildung von Keimen und Pilzen, die tief in die Atemwege zur\u00fcckgesogen werden k\u00f6nnen, und die \u00fcber die Finger wiederum in Nase, Augen oder zu anderen Personen gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Viren k\u00f6nnen in einigen F\u00e4llen durch die Geruchsnerven ins Gehirn eindringen, bes. wenn sie sich im feuchtwarmen Milieu in hoher Konzentration ansammeln und so Zeit haben, nach oben zu wandern<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> oder gar von den eigenen Fingern wieder in Mund, Nase oder Augen transportiert zu werden, von wo es sich bis ins Gehirn ausbreiten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steht dem Schadenpotential durch das Maskentragen jedoch ein neu entdecktes <strong>Nutzenpotential<\/strong> gegen\u00fcber, das den Schaden \u00fcberwiegt? Die WHO empfiehlt zwar das Maskentragen gegen die Ausbreitung von Infektionen, r\u00e4umt aber ein, da\u00df die Studienlage zur Wirksamkeit der Masken gegen die Ausbreitung des Coronavirus nach wie vor \u201ed\u00fcnn\u201c ist.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Abstandhalten und regelm\u00e4\u00dfiges H\u00e4ndewaschen wird als wirksamster Schutz angesehen; Masken seien nur sinnvoll als Erg\u00e4nzung zum Abstandhalten. Die WHO-Wissenschaftler fordern, die Schutzwirkung \u201eauf allen Ebenen\u201c genauer zu untersuchen, \u201eum die mangelnde Qualit\u00e4t der Beweise zu verbessern\u201c!<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Kein Wunder: Laut CDC helfen die g\u00e4ngigen Masken nicht einmal gegen Rauch.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Wie aber sollen sie gegen Viren helfen, die 25fach kleiner sind als Rauchpartikel?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hockertz berichtet schlie\u00dflich von einer italienischen Untersuchung zur CO<sub>2<\/sub>-Konzentration. Dort erlie\u00df die Regierung am 4.11.2020 eine allgemeine Pflicht zum Maskentragen w\u00e4hrend des gesamten Unterrichts, auch im Freien. Die Expertengruppe aus Baubiologen, Physikern und Medizinern kam in ihrer Pressemitteilung vom 30.11.2020 zum Schlu\u00df: Der Mund-Nase-Schutz ist in mehrfacher Hinsicht gesundheitssch\u00e4dlich; es wird empfohlen, ihn immer nur f\u00fcr kurze Zeit zu verwenden. Und: \u201eEs gibt keine Evidenz daf\u00fcr, dass das Tragen dieser Bedeckung vor viralen Infektionen der Atemwege sch\u00fctzen k\u00f6nne.\u201c<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuletzt, d.h. Ende Dezember 2021, tauchte in meinem Umfeld eine ganz andere Motivation f\u00fcr die Maskenpflicht in Schulen auf. Auf die Anfrage von besorgten Eltern wegen des Maskentragens in der Primarschule erhielten diese folgende Antwort vom Schulamt (Name und Quelle ist mir bekannt):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">\u201eLeider h\u00e4lt sich das Ger\u00fccht, dass Masken gesundheitliche Nachteile mit sich bringen w\u00fcrden, hartn\u00e4ckig. Richtig ist, dass es inzwischen sehr viel wissenschaftliche Evidenz daf\u00fcr gibt, dass dies eben nicht der Fall ist, und dass die Masken die Kinder auch in hohem Masse sch\u00fctzen. Die Schulleitungen und die Lehrerschaft handeln auch sehr verantwortlich und werden mit Sicherheit Wege finden, damit die Kinder die Masken nicht stundenlang ohne Unterbruch tragen m\u00fcssen. Hier ergeben sich in den Pausen draussen sicher gute M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">Nat\u00fcrlich sind wir uns auch bewusst, dass die Maskenpflicht v.a. f\u00fcr die kleinen Primarsch\u00fcler herausfordernd sind, und dass sie dem sozialen Kontakt mit den Lehrpersonen und untereinander nicht f\u00f6rderlich sind. Das ist auch der Grund, warum die Maskenpflicht nicht schon fr\u00fcher vor der 5. Klasse angeordnet worden ist. Inzwischen ist allerdings die neue Omikron-Variante des Corona-Virus auch bei uns angekommen, und dieses Virus ist enorm viel ansteckender als die bisherige Delta-Variante. <span style=\"color: #ff0000;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Um die Kinder auch weiterhin nicht einfach zu durchseuchen, sondern sie vor Ansteckung zu sch\u00fctzen,<\/span> damit auch sie noch Gelegenheit haben werden, sich impfen zu lassen, blieb uns deshalb gar nichts anderes \u00fcbrig, als die Maskenpflicht auch auf j\u00fcngere Kinder auszudehnen.<\/strong><\/span> Spezifisch f\u00fcr Kinder gefertigte Masken werden von den Schulen zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Sie k\u00f6nnen auch sicher sein, dass wir diese Massnahme so rasch wie m\u00f6glich wieder aufheben werden, wenn es die Situation wieder erlaubt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten Absatz w\u00e4re ich interessiert zu erfahren, auf welche Evidenz hier angespielt wird. Erw\u00e4hnenswert ist f\u00fcr uns vor allem der hervorgehobene Text: Kann es sein, da\u00df man Kindern deshalb die Maske aufzwingt, damit sie nicht die nat\u00fcrliche Immunisierung erreichen, sondern auf k\u00fcnstliche, d.h. die Impfung, angewiesen sein werden?<\/p>\n<p>Was der deutsche Gesundheitsminister <strong>Karl Lauterbach<\/strong> am 5.1.2022 gegen\u00fcber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verlauten lie\u00df, klingt sehr \u00e4hnlich:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff0000;\">\u201eDie Impfpflicht mu\u00df schnell kommen. Wir k\u00f6nnen nicht darauf warten, da\u00df eine Impfpflicht \u00fcberfl\u00fcssig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bev\u00f6lkerung haben.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassend<\/strong>, erst recht nach Kenntnisnahme der empfehlenswerten Studien\u00fcbersichten bei Swiss Policy Research<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a>, der von Will Jones<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> und des sog. Corona-Untersuchungsausschusses<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> kann man \u00fcber das Maskentragen zur Corona-Eind\u00e4mmung sagen: Auch jetzt (Anfang 2022) gilt noch Drostens Statement von Anfang 2020: \u201eDie technischen Daten daf\u00fcr sind nicht gut!\u201c Es bleibt beim <strong>Dilemma<\/strong>: Je st\u00e4rker eine Maske filtert (also nur sehr kleine Luftdurchl\u00e4sse bietet), desto gr\u00f6\u00dfer ist das Problem der R\u00fcckatmung. Je durchl\u00e4ssiger sie ist, desto mehr verfehlt sie ihren (angeblichen) Zweck \u2013 und desto weniger sch\u00e4dlich ist sie f\u00fcr gesunde Personen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>2. \u201eDie Maske macht einsam\u201c, sagt ein Sch\u00fcler:<\/em> Psychosoziale Dimensionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere f\u00fcr Kinder, die noch Kommunikation lernen (und erst recht bei Schwerh\u00f6rigen!), mu\u00df das ganze Gesicht eines Gegen\u00fcbers zur Verf\u00fcgung stehen, um sie oder ihn einzusch\u00e4tzen, nicht nur die Augenpartie. Erwachsene k\u00f6nnen aus der textlichen und akustischen Gestaltung gesprochener Rede und aus den Augenpartien leichter den emotionalen Status eines Sprechers bzw. die nonverbale Botschaft ableiten. Kinder jedoch, die Kommunikation noch lernen, brauchen das ganze Gesicht. Die Kongruenz (\u00dcbereinstimmung) eines l\u00e4chelnden Auges mit einem l\u00e4chelnden Mund ist ein wichtiges Indiz; kann die \u00dcbereinstimmung nicht erkannt werden, fehlt ein wichtiger Teil der emotionalen bzw. nonverbalen Kommunikation. Verunsicherung und Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse entstehen. Denn Emotionen werden in erster Linie \u00fcber die untere Gesichtsh\u00e4lfte mitgeteilt. So wundert es nicht, da\u00df wir besonders bei Kindern und Jugendlichen Anzeichen starker \u00dcberlastung verzeichnen und viele kaum Hilfe finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Maske ist kommunikativ auch dem Mitmenschen gegen\u00fcber nicht neutral, sondern impliziert einen doppelten Verdacht: \u201eIch k\u00f6nnte eine Gefahr f\u00fcr Dich sein! Du k\u00f6nntest eine Gefahr f\u00fcr mich sein!\u201c Diese Botschaften der Vorsicht und der Angst distanzieren! Mit Befremden sahen meine Frau und ich, wie sich ein \u00e4lteres Ehepaar bei einem Waldspaziergang in maximaler Distanz, Masken tragend, \u00e4ngstlich an uns vorbeidr\u00fcckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haltung des Verdachts und der Angst, auch wenn milder ausgelebt, widerspricht eklatant dem Wesen des Menschen, ja erst recht dem freien Wesen der Kinder Gottes, die es lieben, einander zu sehen und in die Arme zu nehmen! Niemand wei\u00df, wievielen alten Menschen in den Heimen der Lebenswille genommen wurde, weil sie niemand mehr besuchte, geschweige ber\u00fchrte. Kindern zu vermitteln, sie k\u00f6nnten lebensgef\u00e4hrlich f\u00fcr Oma und Opa sein, ist eine brutale Botschaft, b\u00fcrdet l\u00fcgenhafte Lasten auf und grenzt an Kindswohlgef\u00e4hrdung. Kein Wunder, da\u00df die Psychiatrien auff\u00e4llig mehr Notf\u00e4lle registrieren als vor 2020.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich: Die Maske behindert unsere Individualit\u00e4t, ja entmenschlicht. Unter ihnen erkennen wir einander schlechter, sprechen undeutlicher, ja wollen das Gespr\u00e4ch eher wieder beenden. Die Maske treibt auseinander, isoliert, ja erniedrigt (je l\u00e4nger getragen, desto mehr).<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> Letztlich: Ein Krieg gegen jede freie Vereinigung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>3. \u201eGott mit aufgedecktem Angesicht h\u00f6ren und schauen\u201c:<\/em> Theologische und kirchliche Dimensionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die psychologische Problematik ber\u00fchrt sich mit der theologischen. Denn Gott hat den Menschen so geschaffen, da\u00df wir einander am Gesicht erkennen, im Dialog in die Augen schauen, und beim H\u00f6ren auf den sprechenden Mund des anderen einen Anteil an den Gedanken seines Herzens bekommen. \u201eWovon das Herz voll ist, davon geht der <em>Mund<\/em> \u00fcber\u201c (Mt 12,34b). Die Maske erschwert, wie gesagt, die Kommunikation von Emotionen, und sie erschwert \u2013 nicht nur, aber insbesondere bei \u00c4lteren \u2013 auch das akustische Verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Maske hat nicht nur eine gesch\u00f6pfliche bzw. anthropologische Dimension. Der Mensch ist Ebenbild Gottes: Gesicht, Identit\u00e4t und Zuwendung sind auch dann verkn\u00fcpft, wenn es um Gott selbst geht. Vom Gesicht Gottes wird in der Bibel wie von Gott selbst gesprochen, also in \u00e4hnlicher Funktion wie Auge, Hand, Wort, Name und Engel Jahwes. Wenn Gott sein Angesicht Menschen zuwendet, bedeutet das Segen und Hilfe. Wir segnen so in jedem Gottesdienst:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich;<br \/>\nDer Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber Dir und sei Dir gn\u00e4dig.<br \/>\nDer Herr hebe sein Angesicht \u00fcber dich und gebe dir Frieden.<br \/>\nDenn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, da\u00df ich sie segne.<\/em> (4.Mose 6,24\u201327; vgl. Ps 4,7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr \u201eAngesicht\u201c steht im Hebr\u00e4ischen <em>p\u0101n\u0101h<\/em>; zu verstehen ist es im Zusammenhang mit dem Verb f\u00fcr \u201e(zu)wenden\u201c. Das Substantiv wird, wie in 4.Mose 6,25f., meist im Plural gebraucht: \u201eZuwendungen\u201c, wobei dieser Vorgang nicht immer im Vordergrund steht; Kain etwa <em>senkt<\/em> sein Angesicht (1.Mose 4,5f.) und flieht schlie\u00dflich vor dem Angesicht Gottes (4,16; vgl. 3,8).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Gott sich abwendet und sein Angesicht vor dem Menschen verbirgt (oder es ihm entgegensetzt, Ps 34,17), bedeutet dies Gericht und Zorn \u00fcber den S\u00fcnder (Jes 54,8; 59,2; 64,6; Jer 33,5; Hes 39,23f.29). Beispiele:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Denn so geschah es mit Jerusalem und Juda um des Zornes des Herrn willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstie\u00df.<\/em><br \/>\n(Jer 52,3a; vgl. Jer 18,17; 2.K\u00f6n 13,23; 17,18.20.23; 23,27; 24,3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Darum, wenn ihr nun zum Herrn schreit, wird er euch nicht erh\u00f6ren,<br \/>\nsondern wird sein Angesicht vor euch verbergen zur selben Zeit,<br \/>\nwie ihr mit eurem b\u00f6sen Treiben verdient habt. <\/em>(Micha 3,4; vgl. Jes 59,2)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Psalmbeter hoffen, dem aaronitischen Segen gem\u00e4\u00df, da\u00df Gott sein Angesicht zuwendet (Ps 42,3.6.12; 51,13; 69,18; 104,29), oder da\u00df man ihn im Tempel \u201ezu Gesicht\u201c bekommt (Ps 84,8; 100,2<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a>). Wenn Gott sein Angesicht vor dem Elenden nicht verbirgt, der zu ihm ruft, dann hei\u00dft das, da\u00df er ihm hilft; Ps 22:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em><sup>24 <\/sup><\/em><em>R\u00fchmet den Herrn, die ihr ihn f\u00fcrchtet; ehret ihn, ihr alle vom Hause Jakob, und vor ihm scheuet euch, ihr alle vom Hause Israel!<br \/>\n<\/em><em><sup>25 <\/sup><\/em><em>Denn er hat nicht verachtet noch verschm\u00e4ht das Elend des Armen<br \/>\nund sein Antlitz <\/em>(hebr. panaw) <em>vor ihm nicht verborgen;<br \/>\n<\/em><em>\u00a0\u00a0 und als er zu ihm schrie, h\u00f6rte er\u2019s. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nebenbei sei bemerkt: Die Psalmen enthalten zahlreiche Stellen mit \u201eAntlitz\u201c oder \u201eAngesicht\u201c; interessant sind die Belege vom \u201eLeuchten\u201c oder vom Licht des g\u00f6ttlichen Antlitzes, sicher Nachwirkungen des aaronitischen Segens: Ps 24,6; 31,17; 44,4; 67,2; 80,4.8.20; 119,135; vgl. auch Dan 9,17; Jes 54,8. Um der K\u00fcrze willen drucke ich diese Stellen hier nicht aus, aber es lohnt sich, sie nachzuschlagen. Sie haben im Neuen Testament ihr Echo, ja ihre Erf\u00fcllung in Jesus Christus. Er ist einerseits <em>allgemein<\/em> \u201eLicht der Welt\u201c (Joh 1,4f.9; 8,12; vgl. 9,5; 3,19; 12,35f.46; Mt 4,16; Lk 2,32). Dem entspricht sein erstes Sch\u00f6pfungswerk, das Licht (1.Mose 1,3). Alles weitere in der Sch\u00f6pfung w\u00e4re, w\u00e4re nicht die S\u00fcnde dazwischen getreten, unmittelbarer Abglanz der Herrlichkeit Gottes (vgl. Ps 104,2). Die Christuserscheinung, die Saulus erhielt, blendete diesen f\u00fcr drei Tage (Apg 9,3.9.17; 22,6; 26,13). Es ist andererseits <em>speziell das Angesicht Jesu<\/em>, das strahlt. Wir werden gleich darauf zur\u00fcckkommen.\u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das in Ps 22 von Gottes Angesicht Gesagte gilt analog vom Menschen allgemein. Wenn wir unser Angesicht auf jemand richten (z.B. auf den Bettler am Stra\u00dfenrand, auf den unangenehmen Kollegen), nehmen wir ihn wahr; schauen wir weg, erkl\u00e4ren wir ihn f\u00fcr irrelevant oder gar f\u00fcr nichtexistent. Eine andere Stellengruppe spricht (wie gesagt) davon, da\u00df der heilige Gott sein Antlitz <em>gegen <\/em>einen S\u00fcnder richtet (3.Mose 17,10; 20,1\u20137; 26,17) oder dessen S\u00fcnde ins Licht seines Angesichts stellt (Ps 80,17; 90,8). In gewisser Weise findet auch dieser Vorgang unter Menschen statt, wenn sich einer im Zorn einem anderen zuwendet. Darf man jedoch \u00fcberhaupt eine solche Analogie zwischen dem menschlichen und dem g\u00f6ttlichen Angesicht, ihrer Zu- oder Abwendung ziehen? Ja, denn die Bibel selbst tut es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Und der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht,<br \/>\nwie ein Mann mit seinem Freund redet.<\/em> (2.Mose 33,11; vgl. vom Leuchten des Angesichts beim Menschen: Spr 16,15; Pred 8,1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem <strong>Entbergen bzw. Zeigen des Angesichts<\/strong> ist nicht nur eine Zuwendung Gottes zum Einzelnen angezeigt, sondern zugleich <strong>der entscheidende heilsgeschichtliche Fortschritt vom Alten zum Neuen Bund<\/strong>. Moses Angesicht gl\u00e4nzte, ja strahlte nach der Gottesbegegnung im Heiligtum. Seine \u201eGesichtshaut\u201c widerspiegelte das g\u00f6ttliche Leuchten. Er mu\u00dfte es verh\u00fcllen, damit die Israeliten nicht sahen, wie dieses Strahlen<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> jeweils wieder abnahm; 2.Kor 3:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em><sup>12 <\/sup><\/em><em>Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll gro\u00dfer Zuversicht <sup>13\u00a0<\/sup>und <strong>tun nicht wie Mose, der eine Decke vor sein Angesicht h\u00e4ngte<\/strong>, damit die Israeliten nicht sehen konnten das Ende der Herrlichkeit, die aufh\u00f6rt. <sup>14\u00a0<\/sup>Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt \u00fcber dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. <sup>15\u00a0<\/sup>Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, h\u00e4ngt die Decke vor ihrem Herzen. <sup>16 <\/sup><strong>Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgeta<\/strong><strong>n<\/strong>. <\/em><em><sup>17 <\/sup><\/em><em>Der Herr ist der Geist; <strong>wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit<\/strong>. <strong><sup>18\u00a0<\/sup>Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel<\/strong>, und wir werden verkl\u00e4rt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist. <\/em>(Vgl. Offb 22,4!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage von Ps 42,3:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Meine Seele d\u00fcrstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.<br \/>\n<\/em><em>Wann werde ich dahin kommen, da\u00df ich Gottes Angesicht schaue?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ist damit in Jesus Christus beantwortet! Im Unterschied zu Mose ist Jesus Christus das Gesicht Gottes, das er der Welt offen und verletzlich zeigt, und dessen starkes Leuchten nicht abnimmt:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Und er wurde verkl\u00e4rt vor ihnen,<br \/>\nund <strong>sein Angesicht leuchtete wie die Sonne<\/strong>,<br \/>\nund seine Kleider wurden wei\u00df wie das Licht. <\/em>(Mt 17,2)<\/li>\n<li><em>Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,<br \/>\nund <strong>wir sahen seine Herrlichkeit<\/strong>,<br \/>\neine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater,<br \/>\nvoller Gnade und Wahrheit. <\/em>(Joh 1,14)<\/li>\n<li><em>Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. <\/em>(Joh 12,45) Und etwas sp\u00e4ter: <em>Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? <\/em>(Joh 14,9)<\/li>\n<li>Die Gestalt des Auferstandenen beschreibt Matth\u00e4us wie einen Blitz (Mt 28,3); seine Augen vergleicht der Apostel Johannes in der Offenbarung mit Feuerflammen, ja er sieht dessen Angesicht leuchten \u201ewie die Sonne scheint in ihrer Macht\u201c (Offb 1,14.16; vgl. 10,1).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Bibelworte bezeugen, da\u00df im menschgewordenen (und noch st\u00e4rker beim auferstandenen) Gottessohn die Herrlichkeit Gottes f\u00fcr die J\u00fcnger physisch sichtbar war. Jesus, der Sohn Gottes, ist da \u2013 wie soll der Vater dann noch woanders gesucht werden? Er ist der \u201eWunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-F\u00fcrst\u201c (Jes 9,5), \u201eder F\u00fcrst des Lebens\u201c (Apg 3,15). \u201eDas Reich Gottes ist mitten unter euch\u201c (Lk 17,21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Kirchenlied und Dichtung wird diese Zuwendung gefeiert! Beispiele:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Im Lied \u201eO Welt, ich mu\u00df dich lassen\u201c<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> (um 1555) singen wir: \u201e<span style=\"color: #ff0000;\">Auf Gott steht mein Vertrauen, \/ sein Antlitz will ich schauen \/ wahrhaft durch Jesus Christ<\/span> <span style=\"color: #ff0000;\">\u2026\u201c<\/span><\/li>\n<li>Gerhard Tersteegen dichtete 1745: <span style=\"color: #ff0000;\">\u201eDer Herr, der Heiland, unser Licht, \/ uns leuchten la\u00df sein Angesicht, \/ da\u00df wir ihn schaun und glauben frei, \/ da\u00df er uns ewig gn\u00e4dig sei. Der Herr, der Tr\u00f6ster, ob uns schweb, \/ sein Antlitz \u00fcber uns erheb, \/ da\u00df uns sein Bild wird eingedr\u00fcckt, \/ und geb uns Frieden unverr\u00fcckt.\u201c<\/span><a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/li>\n<li>Als Matthias Claudius im Gedicht \u201eIch danke Gott\u201c das sch\u00f6ne Angesicht lobte, erinnerte er an Weihnachten. Er stellt das menschlich-sch\u00f6ne Antlitz in den Kontext der Menschwerdung des Erl\u00f6sers:<br \/>\n\u201e<span style=\"color: #ff0000;\">Ich danke Gott und freue mich \/ Wie\u2018s Kind zur Weihnachtsgabe, \/ Da\u00df ich hier bin! Und da\u00df ich dich \/ Sch\u00f6n menschlich Antlitz habe.\u201c<\/span><a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Angesicht des Gottessohnes wurde von vielen nicht als sehenswert oder preisw\u00fcrdig empfunden. Die ihn vernichten wollten, konnten den Anblick nicht ertragen. Auf dem Weg zur Hinrichtung Jesu geschah die Entw\u00fcrdigung und Entmenschlichung auch durch Verh\u00fcllung seines Angesichts:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Die M\u00e4nner aber, die Jesus gefangen hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn, verdeckten sein Angesicht und fragten: Weissage, wer ist\u2019s, der dich schlug? <\/em>(Lk 22,63f.; vgl. \u00fcber den Gottesknecht Jes 52,14; 53,3!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch dem Haman wird in dem Moment das Angesicht verh\u00fcllt, in dem der K\u00f6nig ihn als Todgeweihten brandmarkte; Esth 7,8:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><em>Da sprach der K\u00f6nig: Will er auch der K\u00f6nigin Gewalt antun bei mir im Palast? Als das Wort aus des K\u00f6nigs Munde gekommen war, verh\u00fcllten sie Haman das Antlitz.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwestern und Br\u00fcder der Gemeinde aber, die einander ihr Gesicht zeigen, spiegeln das Geoffenbartsein Gottes:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><em>Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, da\u00df durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi. <\/em>(2.Kor 4,6)<\/li>\n<li>Von Stephanus lesen wir: <em><br \/>\nUnd alle, die im Rat sa\u00dfen, blickten auf ihn und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht. <\/em>(Apg 6,15; vgl. 1.Mose 33,10)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesen geistlichen Gr\u00fcnden sind Geschwister f\u00fcreinander offen. Es geht um mehr als um eine \u00c4u\u00dferlichkeit, die man mit dem Hinweis auf das \u201eGott sieht das Herz an\u201c (1.Sam 16,7) abtun k\u00f6nnte. Man tr\u00f6stet Frauen, die sich islamisch verh\u00fcllen m\u00fcssen, doch nicht mit diesem Hinweis, sondern sucht sie vom Stoff \u00fcber ihrem Gesicht zu befreien!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kontext in 2.Kor 3 handelt, wohlgemerkt, von der Lesung der Schrift, also einem zentralen Punkt des Gottesdiensts. Die Lesung der Schrift vertritt das Reden des zum Himmel aufgefahrenen Christus in der Gemeinde. Das Leuchten seines Angesichts wird bis zu seiner Wiederkunft vertreten durch das Wort Gottes.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Bei dieser Lesung eine Maske zu tragen, widerspricht zumindest symbolisch dem, was uns geistlich geschenkt wird. Sp\u00fcren wir, wie tief der Widerspruch dazu ist, als gottesdienstliche Gemeinde unter Masken die Schriftlesung zu h\u00f6ren, in Gebet und Lied zu antworten? Maskiert vor Gott und die Geschwister treten sogar als Einla\u00dfbedingung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle ist an einen Gedanken zu erinnern, den John MacArthur in die Debatte gebracht hat, und der zugleich eine Konsequenz aus der oben genannten Beobachtung ist, da\u00df Emotionen vor allem durch die untere Gesichtsh\u00e4lfte mitgeteilt werden: Wird diese Gesichtsh\u00e4lfte verdeckt, ist <strong>Freude<\/strong> nicht mehr erkennbar. Maskentragen hat die Tendenz, nicht nur einsam, sondern auch freudlos zu machen. Das Problem stellt sich in der Schule noch sch\u00e4rfer, weil man l\u00e4nger zusammen ist, aber auch in der Gemeinde: Ein Raum der Freude, ein Raum der gerne aufgesuchten Gemeinschaft zu werden ist im Joch des Maskenzwangs kaum noch erreichbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr nicht wenige ist das unaushaltbar, sie verlassen solche Gemeinden und sp\u00fcren den Widerspruch, der sich hier auftut: Gott wendet sich uns zu, zeigt uns in Jesus Christus sein Angesicht, aber wir zeigen es nicht? Und sie fragen mit Recht: Was hat der Staat im Gottesdienst zu sagen? (Zum Problemkreis von Kirche und Staat habe ich in mehreren Vortr\u00e4gen und in dem Buch \u201eKein K\u00f6nig au\u00dfer dem Kaiser?\u201c Stellung genommen.) Andere, die die geistlichen Zusammenh\u00e4nge nicht sehen, fragen: Was ist schon dabei, eine Maske aufzuziehen? Im Kern gehe es doch um ein unsichtbares Geschehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aber ein Faktum: Die Corona-Ma\u00dfnahmen, darunter f\u00fcr die Gemeinden vor allem die Maskenpflicht, daneben Teilnehmerreduzierung und \u2011registrierung, Abstand halten und dergleichen, haben nicht nur Distanzierungen, sondern regelrechte Br\u00fcche hervorgebracht. <strong>Es ist wie h\u00e4ufig: Je mehr der Staat in die Kirche hineinregiert, desto uneiniger sind sich die Christen.<\/strong> Es sollte uns zu denken geben: Paulus mahnt, die Hoffnung fahren zu lassen, mit Hilfe staatlicher Gerichte unter Christen f\u00fcr Einigkeit \u201e\u00fcber Dinge des t\u00e4glichen Lebens\u201c zu sorgen. Diese Gerichte haben in der Gemeinde weder Recht noch Kompetenz: Wie k\u00f6nnt ihr, fragt Paulus, \u201esolche nehmen, die in der Gemeinde verachtet werden, und sie als Richter einsetzen? Euch zur Schande mu\u00df ich das sagen!\u201c (1.Kor 6,4f.) Wenn dies das biblische Denken bei Dingen des t\u00e4glichen Lebens ist, um wieviel weniger haben staatliche Beh\u00f6rden Recht und Kompetenz, \u00fcber den heiligsten Moment der Gemeinde, den Gottesdienst, zu bestimmen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>4. Ein Untertanen-Symbol?<\/em> Staatliche und juristische Dimensionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So treten neben den Dimensionen, die auf den einzelnen Menschen und sein pers\u00f6nliches Umfeld bezogen sind (medizinisch und psychologisch), drittens die auf Gottes Selbstoffenbarung bezogenen, und nun auch viertens die Aspekte, die auf die Hierarchie im Staat hinweisen. Die Maske ist im \u00f6ffentlichen Raum zum Symbol des Gehorsams gegen\u00fcber den staatlichen Corona-Ma\u00dfnahmen geworden. Sie, die bisher nur im medizinischen Bereich verwendet wurde, verweist jetzt auf die gro\u00dfe Politik! Man mu\u00df sich unterwerfen und maskieren, um nicht kritisiert oder aus dem Laden, aus dem Konzert oder gar aus der Kirche geworfen zu werden \u2013 und das, obwohl die Maskenregeln oft l\u00fcckenhaft oder widerspr\u00fcchlich sind \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Menschen werden in ihrer Eigenverantwortung, sich zu sch\u00fctzen, bevormundet. Unter dem Stichwort der \u201eN\u00e4chstenliebe\u201c werden Ma\u00dfnahmen gefordert, die dem N\u00e4chsten wenig helfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>5. Aufkl\u00e4ren, zum Vertrauen ermutigen, Zusammenbleiben, die christliche Freiheit wahren:<\/em> Ratschl\u00e4ge f\u00fcr Gemeindeleiter und Gemeindeglieder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>F\u00fcr Gemeindeleitungen <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach allem w\u00e4re es ein guter Rat an Gemeindeleitungen, 1. ihre Herde \u00fcber die Problematik des Maskentragens aufzukl\u00e4ren (da diese Aufkl\u00e4rung in den gro\u00dfen Medien unzureichend erfolgt) und staatlicher Willk\u00fcr christlich-mutig zu widersprechen, 2. freien B\u00fcrgern und m\u00fcndigen Gl\u00e4ubigen in einer freien Kirche (m\u00f6glichst nach erfolgter Aufkl\u00e4rung) die <strong>Entscheidung \u00fcber das Maskentragen freizugeben<\/strong>. Wer, wenn nicht die christliche Gemeinde sollte mit dieser Freiheit umgehen k\u00f6nnen? Auch \u00e4ngstlichen Geschwistern ist eine Lernkurve zumutbar, zumal wir unser Immunsystem schon immer auch dadurch trainierten, die Atemluft mit dem N\u00e4chsten zu teilen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer partout eine Maske tragen will, sollte in der Gemeinde ebenso wenig ausgeschlossen werden wie jemand, der keine tragen will! Manche Leiter scheinen zu \u00fcbersehen, da\u00df sie neue Gemeindeglieder gewinnen k\u00f6nnten, wenn das Maskentragen freigegeben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>F\u00fcr Gemeindeglieder und -leiter<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist die Maskenpflicht Grund genug, eine Gemeinde zu verlassen? Aus Sicht vieler, die die oben aufgef\u00fchrten Gedanken nachvollziehen k\u00f6nnen, ist dies der Fall. <strong>Der Grundsatz jedoch lautet, der eigenen Gemeinde treu zu bleiben.<\/strong> Nach meiner Erfahrung wird ein Verlassen der Gemeinde aus Gr\u00fcnden einer isoliert betrachteten Maskenpflicht kaum verstanden; es wird als Engstirnigkeit interpretiert. Das Glaubenszeugnis kann so mehr behindert als gef\u00f6rdert werden. Solange man sich in den dogmatischen Grundfragen einig ist, erscheint mir die Einf\u00fchrung einer Maskenpflicht <em>allein<\/em> nicht als hinreichender Grund, eine Gemeinde zu verlassen. In Gemeinde-Gespr\u00e4chen \u00fcber die Maske stellt sich freilich vielfach heraus, da\u00df die Auffassungen von der Autorit\u00e4t des Staates auseinander gehen, oder da\u00df Gemeindeleiter nicht bereit, nicht f\u00e4hig oder zu \u00e4ngstlich sind, sich mit der Thematik (hinreichend) zu besch\u00e4ftigen. Hier k\u00f6nnen sich weitere Differenzen angliedern, die den Kernbestand des Glaubens ber\u00fchren, zumal das traurige Maskentragen, wie oben gezeigt, dem Symbolgehalt der \u201eOffen\u201cbarung und der Freude des Gottesdienstes widerspricht. Wie oben gesagt: Je st\u00e4rker man den Staat in die Kirche hineinregieren l\u00e4\u00dft, desto uneiniger sind die Christen. Wenn eine Gemeindeleitung die Maskenpflicht f\u00fcr den Gottesdienst akzeptiert, wo setzt sie dann die Grenze bei einem weiteren Vordringen beh\u00f6rdlicher Anordnungen? Viel zu sehr hat man sich bereits an ungute Einschr\u00e4nkungen gew\u00f6hnt: Singverbot, Abst\u00e4nde beim Sitzen, kein Kirchenkaffee, Teilnehmerregistrierung und -beschr\u00e4nkungen etc.!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W\u00e4chteraufgabe der Gemeindeleitung besteht darum darin, staatliche Kontrollen und Vorgaben so weit irgend m\u00f6glich von Gemeinde und Gottesdienst fern zu halten (abgesehen z.B. von Brandschutzvorschriften). Hier verkennen manche Leiter, auf welchem Weg unsere Gesellschaft und unsere Kirchen unterwegs sind, und verfehlen ihren Auftrag, den Anf\u00e4ngen zu wehren. Gemeindeglieder sind ihrerseits zur Treue gerufen (Hebr 10,25). Reifung geschieht oft durch Reibung!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Unverzagt und ohne Grauen<br \/>\n<strong>soll ein Christ, wo er ist,<br \/>\nstets sich lassen schauen.<br \/>\n<\/strong>Wollt ihn auch der Tod aufreiben,<br \/>\nsoll der Mut dennoch gut<br \/>\nund fein stille bleiben.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Paul Gerhardt, Warum sollt ich mich denn gr\u00e4men?, 1653 (EG 370,7).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Stefan Felber (<a href=\"http:\/\/www.stefan-felber.ch\">www.stefan-felber.ch<\/a>), Dezember 2021 \u2013 Januar 2022<\/em><\/p>\n<p><strong>Spenden <\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie diesen Artikel hilfreich finden, sind Sie eingeladen, das Theologische Seminar St. Chrischona (TSC, Schweiz) oder den Gemeindehilfsbund (GHB, Deutschland) mit einer Spende zu bedenken (Vermerk: \u201eArtikel Felber Maskentragen\u201c):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>TSC:<br \/>\n<\/strong>Aus der Schweiz:<br \/>\nPostkonto 40-548456-3, IBAN CH50 0900 0000 4054 8456 3<br \/>\nAus Deutschland: F\u00f6rderverein f\u00fcr das tsc e.V.:<br \/>\nIBAN DE85 6835 0048 0001 1197 75, BIC SKLODE66XXX<\/li>\n<li><strong>GHB: <\/strong>IBAN: DE12 2515 2375 0005 0519 09, BIC: NOLADE21WAL.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>___________________________________________________________<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Ein undatierter Videoausschnitt liegt mir vor und kann mitgeteilt werden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hockertz, Generation Maske, S. 69.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> AaO. S. 70.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Mikovits\/Keckenlively, The Case Against Masks, S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hockertz aaO. S. 77.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> AaO. S. 71f. In privater Mitteilung h\u00f6re ich von einem f\u00fchrenden Arbeitsmediziner der DDR, der sp\u00e4ter bei der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz t\u00e4tig war. F\u00fcr Gewerkschaften habe dieser erstritten, da\u00df Arbeiter die Maske nach 3 Stunden ablegen d\u00fcrfen bzw. m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Basel Express Nr. 34, 2021, S. 5. Im Interview mit dem Verein der Schweizer Freunde der Verfassung <a href=\"https:\/\/verfassungsfreunde.ch\/en\/prof-esfeld-im-gespraech\/\">https:\/\/verfassungsfreunde.ch\/en\/prof-esfeld-im-gespraech\/<\/a> (03.01.2022) wies er auch auf das Fehlen von vergleichenden Studien zum Maskentragen bzw. Nichtmaskentragen hin: Die Beweislast obliegt eindeutig denen, die Ma\u00dfnahmen fordern \u2013 hier liegt auch der grundlegende Unterschied zur h\u00e4ufig angef\u00fchrten Anschnallpflicht beim Autofahren.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Zitiert nach Mikovits\/Keckenlively, The Case Against Masks, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> M. Klompas, Ch. Morris, J. Sinclair, M. Pearson, E. Shenoy: \u201cUniversal Masking in Hospitals in the Covid-19-Era\u201d, in: New England Journal of Medicine 382, e63\/Mai 2020; zitiert nach Mikovits\/Keckenlively, The Case Against Masks, S. 63 bzw. 85.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Meine \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Mikovits\/Keckenlively aaO. S. 64.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Direktor des Nationalen Instituts f\u00fcr Allergien and ansteckende Krankheiten sowie erster medizinischer Berater des Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Mikovits\/Keckenlively, The Case Against Masks, S. 26.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Quelle der letzten beiden Angaben: Steve Kirsch (Executive Director COVID-19 Early Treatment Fund), Vaccine Essentials, 18.11.2021, S. 78 (erhalten durch pers\u00f6nliche Kommunikation); vgl. <a href=\"http:\/\/www.stevekirsch.substack.com\">www.stevekirsch.substack.com<\/a> (17.12.2021). Das Original (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article\">https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article<\/a>, 17.12.2021) lautet:<\/p>\n<p>\u201eAbstract<\/p>\n<p>\u2026 Here, we review the evidence base on the effectiveness of nonpharmaceutical personal protective measures and environmental hygiene measures in nonhealthcare settings and discuss their potential inclusion in pandemic plans. Although mechanistic studies support the potential effect of hand hygiene or face masks, evidence from 14 randomized controlled trials of these measures did not support a substantial effect on transmission of laboratory-confirmed influenza. We similarly found limited evidence on the effectiveness of improved hygiene and environmental cleaning. We identified several major knowledge gaps requiring further research, most fundamentally an improved characterization of the modes of person-to-person transmission. \u2026.\u201d<\/p>\n<p>Face Masks<\/p>\n<p>\u201c\u2026 Disposable medical masks (also known as surgical masks) are loose-fitting devices that were designed to be worn by medical personnel to protect accidental contamination of patient wounds, and to protect the wearer against splashes or sprays of bodily fluids (36). There is limited evidence for their effectiveness in preventing influenza virus transmission either when worn by the infected person for source control or when worn by uninfected persons to reduce exposure. Our systematic review found no significant effect of face masks on transmission of laboratory-confirmed influenza\u2026.\u201d<\/p>\n<p>Discussion<\/p>\n<p>In this review, we did not find evidence to support a protective effect of personal protective measures or environmental measures in reducing influenza transmission. Although these measures have mechanistic support based on our knowledge of how influenza is transmitted from person to person, randomized trials of hand hygiene and face masks have not demonstrated protection against laboratory-confirmed influenza, with 1 exception (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article#r18\"><em>18<\/em><\/a>). We identified only 2 RCTs on environmental cleaning and no RCTs on cough etiquette.<\/p>\n<p>Hand hygiene is a widely used intervention and has been shown to effectively reduce the transmission of gastrointestinal infections and respiratory infections (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article#r26\"><em>26<\/em><\/a>). However, in our systematic review, updating the findings of Wong et al. (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article#r8\"><em>8<\/em><\/a>), we did not find evidence of a major effect of hand hygiene on laboratory-confirmed influenza virus transmission (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article#tnF1\">Figure 1<\/a>). Nevertheless, hand hygiene might be included in influenza pandemic plans as part of general hygiene and infection prevention.<\/p>\n<p>We did not find evidence that surgical-type face masks are effective in reducing laboratory-confirmed influenza transmission, either when worn by infected persons (source control) or by persons in the general community to reduce their susceptibility (<a href=\"https:\/\/wwwnc.cdc.gov\/eid\/article\/26\/5\/19-0994_article#tnF2\">Figure 2<\/a>). However, as with hand hygiene, face masks might be able to reduce the transmission of other infections and therefore have value in an influenza pandemic when healthcare resources are stretched. \u2026\u201d<\/p>\n<p>Bibliographische Angaben: Jingyi Xiao, Eunice Y. C. Shiu, Huizhi Gao, Jessica Y. Wong, Min W. Fong, Sukhyun Ryu, and Benjamin J. Cowling (University of Hong Kong): Nonpharmaceutical Measures for Pandemic Influenza in Nonhealthcare Settings\u2014Personal Protective and Environmental Measures, in: EID Journal vol. 26, 5\/2020.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Hockertz aaO. S. 77f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Prof. Hadinger, Interview (s. Literaturverzeichnis am Ende).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Aus dem Artikel von A. Schildknecht (s. Lit.verz.): <span style=\"color: #ff0000;\">\u201eDie h\u00f6chsten Mengen an fl\u00fcchtigen Kohlenwasserstoffen (VOC) fand das Speziallabor in FFP2-Masken<\/span>: Diese bestehen in der Regel aus dickerem Filtermaterial als einfache Hygienemasken. Am wenigsten L\u00f6sungsmittel enthielten die Masken aus dem Selecta-Automaten. \u2026 <span style=\"color: #ff0000;\">F\u00fcr fl\u00fcchtige Schadstoffe bei Masken gibt es keine Vorschriften.<\/span> Die zwei <span style=\"color: #ff0000;\">Masken-Pr\u00fcfnormen EN 14683 und EN 149 enthalten keine Anforderungen bez\u00fcglich Ausgasen von Schadstoffen<\/span>. Beide Normen regeln nur die Filterwirkung und die Dichtigkeit der Masken. Laut EN 149 d\u00fcrfen FFP2-Masken zumindest keine gesundheitssch\u00e4dlichen Fasern abgeben. Zudem sollen die Masken so hergestellt sein, dass der Tr\u00e4ger nicht mit hautreizenden Materialien in Kontakt kommt. <span style=\"color: #ff0000;\">Grenzwerte f\u00fcr Schadstoffe fehlen aber g\u00e4nzlich<\/span>.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Mikovits\/Keckenlively, The Case Against Masks, S. 34f. (+ S. 55f.). Die Autoren verweisen auf Russell Blaylock, \u201eFace Masks Pose Serious Risks to the Healthy\u201d, in: Green Med Info, May 16, 2020 (<a href=\"https:\/\/www.greenmedinfo.com\/blog\/dr-blaylock-face-masks-pose-serious-risks-healthy11\">https:\/\/www.greenmedinfo.com\/blog\/dr-blaylock-face-masks-pose-serious-risks-healthy11<\/a>, 27.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Zitiert nach Hockertz, Generation Maske, S. 75.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Ebd.\u2013 Hockertz bezieht sich auf die WDR-Sendung \u201eQuarks\u201c vom 21.9.2020, wo eine Metaanalyse des Fachmagazins \u201eThe Lancet\u201c dargestellt wird.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Steve Kirsch aaO. S. 79.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Hockertz aaO. S. 76.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> <a href=\"https:\/\/swprs.org\/face-masks-evidence\/\">https:\/\/swprs.org\/face-masks-evidence\/<\/a> (15.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Mehr unter <a href=\"https:\/\/dailysceptic.org\/2021\/11\/18\/comprehensive-review-of-face-mask-studies-finds-no-evidence-of-benefit\/\">https:\/\/dailysceptic.org\/2021\/11\/18\/comprehensive-review-of-face-mask-studies-finds-no-evidence-of-benefit\/<\/a>, ebenso <a href=\"https:\/\/www.aier.org\/article\/masking-a-careful-review-of-the-evidence\/\">https:\/\/www.aier.org\/article\/masking-a-careful-review-of-the-evidence\/<\/a> (15.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Dort am 12.6.2021 u.a. Dr. Michael Dykta, Oberarzt f\u00fcr Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, mit folg. Aussage: <span style=\"color: #ff0000;\">Wenn man ein Corona-Virus auf einen Meter vergr\u00f6\u00dfere, so h\u00e4tten die medizinischen Masken im Verh\u00e4ltnis L\u00f6cher in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 8 Kilometern<\/span> (!). \u00a0Die Verwendung von Masken im Operationsraum ziele vor allem darauf, die ausgeatmete Luft nicht direkt auf ge\u00f6ffnete K\u00f6rperstellen treffen zu lassen, sondern zur Seite abzulenken. Da\u00df man auch im Operationsraum Viren und Bakterien ausatme, sei v\u00f6llig klar und erfordere eben den Einsatz von Luftfiltern.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Hierzu den Kurzvortrag von David Icke, s. unten im Literaturverzeichnis.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Der Gedanke, im Tempel Gottes Angesicht zu begegnen, wird von Kirchenliedern aufgenommen, die traditionellerweise ihren Platz zu Beginn des Gottesdiensts haben. Man denke an \u201eNun jauchzt dem Herren, alle Welt\u201c (David Denicke 1646), EG 288, wo es in Str. 2 hei\u00dft: \u201e\u2026 kommt vor sein heilig Angesicht.\u201c Vgl. auch EG 290,2 mit Ps 105,4; ferner EG 326,9 (J. J. Sch\u00fctz 1675).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> 2.Mose 34,29: hebr. <em>qrn<\/em>, griech. <em>dedoxastai<\/em>. Zur Stelle trefflich Holger Lahayne (s. Lit.verz.): \u201eDie Herrlichkeit von Gottes Antlitz \u2013 wenn auch f\u00fcr Mose nicht v\u00f6llig sichtbar \u2013 strahlte auf sein menschliches Gesicht \u00fcber, nicht auf H\u00e4nde, F\u00fc\u00dfe oder Brust. Denn im Gesicht verdichtet sich gleichsam das Ebenbild Gottes im Menschen. Das Gesicht sind wir selbst, weshalb sich in Ausweisen ein Gesichtsabbild befindet.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> EG (= Evangelisches Gesangbuch) 521, 3, unbekannter Dichter.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> EG 140, Str. 3 und 4 aus dem Lied \u201eBrunn alles Heils, dich ehren wir\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Vgl. ferner EG 154,3; 155,3; 322,9; 390,3; 402,4; 529,11; 662,1 f\u00fcr das k\u00fcnftige Schauen des g\u00f6ttlichen Angesichts.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Vgl. EG 166,1: \u201eTut mir auf die sch\u00f6ne Pforte, \/ f\u00fchrt in Gottes Haus mich ein; \/ ach wie wird an diesem Orte \/ meine Seele fr\u00f6hlich sein! \/ Hier ist Gottes Angesichts, \/ hier ist lauter Trost und Licht!\u201c (Benjamin Schmolck 1734).<\/p>\n<p>________________________________________________________________________<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Baer, Gerhard; M\u00fcller-Clemm, Julia; Fischer, Eberhard: Art. \u201eMaske\u201c, in: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, 4.Aufl., T\u00fcbingen: Mohr Siebeck 2002, Sp. 887\u2013889.<\/p>\n<p>Busenitz, Nathan; Coates, James: Gott oder Staat. In der Wahrheit feststehen, wenn unsere Loyalit\u00e4t zu Christus vom Staat herausgefordert wird, EBTC 2022, 300 S.<\/p>\n<p>Corona-Untersuchungsausschu\u00df, Sitzung 56 mit Prof. Arne Burkhardt und Dr. Michael Dykta am 12.6.2021: <a href=\"https:\/\/odysee.com\/@Corona-Ausschuss:3\/Prof-Arne-Burkhardt---Sitzung-56-Mit-h%C3%B6llischen-Latwergen:3\">https:\/\/odysee.com\/@Corona-Ausschuss:3\/Prof-Arne-Burkhardt&#8212;Sitzung-56-Mit-h%C3%B6llischen-Latwergen:3<\/a> (abgerufen am 04.01.2022).<\/p>\n<p>Felber, Stefan: Kein K\u00f6nig au\u00dfer dem Kaiser? Warum Kirche und Staat durch Zivilreligion ihr Wesen verlieren, Neuendettelsau <sup>2<\/sup>2021, 244 S.<\/p>\n<p>Freuding, Michael: Tr\u00fcgerische Masken, in: Kaiser, Gunnar (Hg.): Wie konnte es nur so weit kommen?, Berlin 2021. Hier\u00fcber <a href=\"https:\/\/kaisertv.de\/2022\/01\/22\/trugerische-masken\/\">https:\/\/kaisertv.de\/2022\/01\/22\/trugerische-masken\/<\/a> (22.01.2022; ich bin nicht sicher, ob der Titel des Aufsatzes richtig wiedergegeben ist).<\/p>\n<p>Hadinger, Boglarka (Psychologin, Psychoneuroimmunologin, Leiterin des Instituts f\u00fcr Logotherapie und Existenzanalyse T\u00fcbingen\/Wien): Interview: Kinder, Corona und eine Kurskorrektur, <a href=\"https:\/\/www.aerztefueraufklaerung.de\/thema\/kinder-corona-und-eine-kurskorrektur\/index.php\">https:\/\/www.aerztefueraufklaerung.de\/thema\/kinder-corona-und-eine-kurskorrektur\/index.php<\/a> (04.01.2022).<\/p>\n<p>Hockertz, Stefan W.: Generation Maske. Corona: Angst und Herausforderung, Rottenburg: Kopp-Verlag 2021, 190 S.<\/p>\n<p>H\u00f6hler, Gertrud: Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Die Corona-Bilanz, M\u00fcnchen 2020, 128 S.<\/p>\n<p>Icke, David: Covid19-Regeln. Die systematische Zerst\u00f6rung der Psyche, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xKUc146JbYQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xKUc146JbYQ<\/a> (20.12.2021).<\/p>\n<p>Lahayne, Holger: Eine kurze Theologie des Gesichts (und der Masken), 19. Juli 2021, <a href=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18287\">https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18287<\/a>.<\/p>\n<p>Mikovits, Judy A.; Heckenlively, Kent: The Case Against Masks. Ten Reasons Why Mask Use Should Be Limited, Skyhorse Publishing 2020, 86 S.<\/p>\n<p>Schildknecht, Andreas: Gef\u00e4hrliche Stoffe in Gesichtsmasken, in: K-Tipp Nr. 14 vom 8.9.2021, S. 16\u201319 (eine Kopie kann ich zur Verf\u00fcgung stellen).<\/p>\n<p>Schneider, Jan \/ ZDF: Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC \u2013 EU-Beh\u00f6rde zweifelt am Nutzen von FFP2-Masken, 4.2.2021, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-ffp2-masken-zweifel-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-ffp2-masken-zweifel-100.html<\/a> (11.02.2022).<\/p>\n<p>Walach, Harald; Hockertz, Stefan u.a.: Carbon dioxide rises beyond acceptable safety levels in children under nose and mouth covering: Results of an experimental measurement study in healthy children, <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S001393512200891X\">https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S001393512200891X<\/a>, online ab 28.5.2022 (Environmental Research 212, 2022, 113564).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dailysceptic.org\/2021\/11\/18\/comprehensive-review-of-face-mask-studies-finds-no-evidence-of-benefit\/\">https:\/\/dailysceptic.org\/2021\/11\/18\/comprehensive-review-of-face-mask-studies-finds-no-evidence-of-benefit\/<\/a> (23.12.2021)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aier.org\/article\/masking-a-careful-review-of-the-evidence\/\">https:\/\/www.aier.org\/article\/masking-a-careful-review-of-the-evidence\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/swprs.org\/face-masks-evidence\/\">https:\/\/swprs.org\/face-masks-evidence\/<\/a> (zu empfehlen, 23.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/schweiz\/leiter-vom-virologischen-institut-zuerich-cornel-fraefel-fordert-geimpfte-und-genesene-sollen-auf-maske-verzichten-id17095332.html\">https:\/\/www.blick.ch\/schweiz\/leiter-vom-virologischen-institut-zuerich-cornel-fraefel-fordert-geimpfte-und-genesene-sollen-auf-maske-verzichten-id17095332.html<\/a> (27.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ashmedai.substack.com\/p\/facemasks-are-not-an-inconvenience\">https:\/\/ashmedai.substack.com\/p\/facemasks-are-not-an-inconvenience<\/a> (Liste der untersch\u00e4tzten und schwer zu artikulierenden Gr\u00fcnde, warum Maskierungszwang belastend ist, 28.12.2021).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/brownstone.org\/articles\/more-than-150-comparative-studies-and-articles-on-mask-ineffectiveness-and-harms\/\">https:\/\/brownstone.org\/articles\/more-than-150-comparative-studies-and-articles-on-mask-ineffectiveness-and-harms\/<\/a> (150 vergleichende Studien und Artikel zur Unwirksamkeit und Sch\u00e4dlichkeit von Masken, 28.12.2021).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJetzt hat es ein Gesicht!\u201c rief meine Klarinettenlehrerin einst, als mein Vorspiel endlich ihr Gefallen fand. Wenn etwas ein Gesicht hat \u2013 ein Standpunkt, eine Figur, eine Musik usw. \u2013, dann ist es unterscheidbar, individuell und pers\u00f6nlich. Nur mit Gesicht entsteht ein Charakter. Gesichtslos ist seelenlos, unpers\u00f6nlich (\u201e08\/15\u201c): eine Schaufensterpuppe, eine Schublade. 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