{"id":18000,"date":"2021-04-19T12:07:33","date_gmt":"2021-04-19T10:07:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18000"},"modified":"2021-07-26T14:36:41","modified_gmt":"2021-07-26T12:36:41","slug":"muss-ich-mich-als-christ-aus-naechstenliebe-impfen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=18000","title":{"rendered":"Muss ich mich als Christ aus N\u00e4chstenliebe impfen lassen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der gesellschaftliche Druck, sich impfen zu lassen, wird in den kommenden Monaten erheblich zunehmen. Wir sollen uns nicht nur zum Selbstschutz impfen lassen, sondern auch aus Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber unseren Mitmenschen. Dem Appell an unsere Solidarit\u00e4t mit den Mitb\u00fcrgern entspricht in kirchlichen Kreisen der Verweis auf die N\u00e4chstenliebe. So antwortete Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs gegen\u00fcber dem Hamburger Abendblatt auf die Frage, ob sie sich impfen lassen werde: \u201eJa, auf jeden Fall. Es ist ein Aspekt der N\u00e4chstenliebe.\u201c Lie\u00dfen wir uns impfen, k\u00f6nnten wir dadurch den Tod von Tausenden und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern: \u201eMit einer Impfung verhinderst du das und sch\u00fctzt au\u00dferdem dich selbst.\u201c<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer ist der N\u00e4chste?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Heilige Schrift fordert uns auf: \u201eLiebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst\u201c (Mt 19,19). Doch wer ist der N\u00e4chste? Jesus beantwortet diese Frage mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Der N\u00e4chste ist der, den Gott uns als Notleidenden vor die F\u00fc\u00dfe legt. Ihm habe ich mich zuzuwenden, seine Wunden habe ich zu verbinden, seine Not lindern und seine Last zu tragen. Der Sinn des Gebotes zielt nicht auf meine Verantwortung f\u00fcr ein letztlich nicht fassbares Kollektiv &#8211; die Gesellschaft oder sogar die Weltgemeinschaft -, sondern meint den konkreten Menschen in seiner Bed\u00fcrftigkeit, dem ich mich pers\u00f6nlich und mit meinen Mitteln helfend zuwenden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Den N\u00e4chsten nicht sch\u00e4digen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die N\u00e4chstenliebe bringt es auch mit sich, dass sie dem N\u00e4chsten keinen Schaden zuf\u00fcgen will. Luther hat sich in seiner Auslegung des Gebots \u201aDu sollst nicht t\u00f6ten\u2018 darauf beschr\u00e4nkt zu sagen, \u201edass wir unserm N\u00e4chsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und f\u00f6rdern in allen Leibesn\u00f6ten\u201c (Kleiner Katechismus). Wenn ich wei\u00df, dass ich eine infekti\u00f6se Krankheit habe, soll ich selbstverst\u00e4ndlich darauf achten, meinen N\u00e4chsten nicht anzustecken. Ich halte mich f\u00fcr die Dauer der Krankheit fern von ihm und halte die \u00fcblichen Hygienema\u00dfnahmen ein. In diesem Sinne fordert die N\u00e4chstenliebe R\u00fccksichtnahme auf das Leben und die Gesundheit meines N\u00e4chsten. Solange ich jedoch gesund bin und keine Krankheitssymptome aufweise, darf ich mich meinem N\u00e4chsten frei zuwenden \u2013 auch ohne Impfung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es liegt ein falsches Menschen- und Weltbild vor, wenn auch alle Gesunden zu potenziellen Gef\u00e4hrdern erkl\u00e4rt und im Dauerlockdown isoliert werden und erst dann am normalen Leben wieder teilnehmen d\u00fcrfen, wenn sie sich haben impfen lassen. Wir leben in einer gefallenen Welt, in der es schon immer schnell mutierende Viren, Krankheit und Tod gab und auch weiterhin geben wird. Es ist menschliche Hybris, wenn wir meinen, wir k\u00f6nnten diese Tatsache durch das schnelle und andauernde Durchimpfen der Weltbev\u00f6lkerung verhindern. Auch in Zukunft muss ich darauf vertrauen, dass Gott mein und das Leben meines N\u00e4chsten vor Schaden, gef\u00e4hrlichen Viren, Krankheit und Tod sch\u00fctzt \u2013 Gott tr\u00e4gt daf\u00fcr die Letztverantwortung, nicht ich. Und wir m\u00fcssen wieder lernen zuzulassen, dass dieser N\u00e4chste eines Tages sterben wird, und zwar nicht an Corona oder irgendeiner anderen Krankheit, sondern am Willen Gottes, denn er ist der Herr \u00fcber Leben und Tod: \u201eWer ist unter euch, der seines Lebens L\u00e4nge eine Spanne zusetzen k\u00f6nnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?\u201c (Mt 6,27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auch Geimpfte k\u00f6nnen ansteckend sein<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch nach einer Impfung mit einem der drei bisher in Deutschland zugelassenen genbasierten Corona-Impfstoffe ist die Ansteckungsgefahr nicht gebannt. Denn gerade bei Atemwegserkrankungen ist es schwer, eine sog. \u201esterile Immunit\u00e4t\u201c &#8211; die besagt, dass die Impfung nicht nur mich (\u201eklinische Immunit\u00e4t\u201c), sondern auch meinen N\u00e4chsten vor Ansteckung sch\u00fctzt &#8211; durch Impfungen zu erreichen. Das liegt daran, dass die Antik\u00f6rper im Blut gebildet werden, das Virus aber \u00fcber die Atemwege bzw. die Schleimh\u00e4ute weitergegeben werden kann, noch bevor es \u00fcberhaupt mit der Antik\u00f6rperabwehr des Geimpften in Kontakt kommen konnte. Selbst der Gr\u00fcnder von BioNTech U\u011fur \u015eahin r\u00e4umte im Dezember 2020 gegen\u00fcber dem Stern ein, dass es ungekl\u00e4rt sei, ob durch den bereits zugelassenen Impfstoff des Unternehmens \u201enur die Krankheit oder auch eine Infektion verhindert wird.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Analyse aus Israel, wo die Impfquote der Bev\u00f6lkerung derzeit weltweit am h\u00f6chsten ist, legt nahe, dass dort bei 96 % der Geimpften eine \u201esterile Immunit\u00e4t\u201c mit dem Pfizer\/BioNTech-mRNA-Impfstoff erzielt werden konnte. Diese Daten m\u00fcssen allerdings bis zu ihrer Best\u00e4tigung durch unabh\u00e4ngige Studien und bis zu ihrer wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichung als vorl\u00e4ufig betrachtet werden. Einen vollumf\u00e4nglichen Schutz f\u00fcr meinen N\u00e4chsten bietet eine Impfung bei derzeitigem Kenntnisstand jedenfalls nicht. Hinzu kommt, dass noch v\u00f6llig ungekl\u00e4rt ist, wie lange die Wirkung der Impfung anh\u00e4lt und inwiefern sie vor den sich vermehrenden Virusmutationen sch\u00fctzt. Angesichts einer solch un\u00fcbersichtlichen Gesamtlage sollte man mit dem Appell an die N\u00e4chstenliebe doch sehr zur\u00fcckhaltend sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Impfstoff muss sicher sein<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gebot zur N\u00e4chstenliebe beinhaltet einen Nachsatz. Ich soll meinen N\u00e4chsten lieben <em>wie mich selbst<\/em>. Der Nachsatz gilt als das \u201eMindestma\u00df der N\u00e4chstenliebe\u201c (Helmut Burkhardt). Demnach sollte ich zun\u00e4chst pr\u00fcfen, welche negativen Folgen eine Impfung f\u00fcr mich pers\u00f6nlich und dann im n\u00e4chsten Schritt ggf. f\u00fcr meinen N\u00e4chsten haben kann \u2013 das bin ich mir selbst und meinem N\u00e4chsten schuldig. Dabei ist zu bedenken, dass in der Regel gesunde Menschen geimpft werden, weswegen die Sicherheitsstandards f\u00fcr den Impfstoff au\u00dferordentlich hoch sein sollten. Aus diesem Grunde galten in der Impfstoffentwicklung bisher strenge Regularien und Pr\u00fcfzeitr\u00e4ume. Die Entwicklung eines sicheren Impfstoffes dauerte normalerweise im Durchschnitt 10-12 Jahre.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sogenannte Teleskopierung, also das Zusammenschieben und Verk\u00fcrzen der Pr\u00fcfzeitr\u00e4ume auf wenige Monate, ist nur bedingt m\u00f6glich und birgt aus Sicht von Fachleuten gro\u00dfe Risiken. So schrieb der Genetiker und Virologe William A. Haseltine, Mitbegr\u00fcnder des Human Genome Project, im Juni 2020: \u201eDie Teleskopierung von Testabfolgen und Genehmigungen setzt uns alle einem unn\u00f6tigen Risiko im Zusammenhang mit der Impfung aus. \u2026 Schon eine ernste Nebenwirkung pro 1000 Impfungen bedeutet bei 100 Millionen Menschen f\u00fcr 100.000 von ihnen einen Schaden, obwohl sie zuvor gesund waren. \u2026 Solche Bedenken sind berechtigt.\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Mediziner und Molekularbiologe Prof. Dr. med. Paul Cullen schreibt: \u201eJede Verk\u00fcrzung der \u2026 Testphasen ist mit einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Nebenwirkungen und mit einer schlechteren Beurteilung der Wirksamkeit verbunden. Dies ist mit keinem noch so ausgefeilten Testverfahren zu umgehen, sondern eine biologische Tatsache, denn Impfnebenwirkungen sind oft t\u00fcckisch und kaum vorhersehbar, so wird in letzter Zeit etwa die M\u00f6glichkeit er\u00f6rtert, dass einige Sars-Cov-2-Impfstoffe nicht gegen Covid 19 sch\u00fctzen, sondern die Krankheit sogar mittels antik\u00f6rperabh\u00e4ngiger Verst\u00e4rkung (engl. antibody-dependent enhancement) verschlechtern k\u00f6nnten.\u201c<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a> Im politischen und medialen Diskurs werden die Sicherheitsbedenken von Fachleuten v\u00f6llig unzureichend thematisiert oder vielleicht auch bewusst ignoriert. Anscheinend besteht ein hohes politisches und wirtschaftliches Interesse daran, die langfristige Pr\u00fcfung des Impfstoffes zu umgehen. Prof. Cullen warnt: \u201eMan muss sicher sein, dass der Nutzen die Risiken mit gro\u00dfer Sicherheit und mit gro\u00dfem Abstand \u00fcberwiegt. Ist dies nicht der Fall, stellt die Impfung eine K\u00f6rperverletzung dar.\u201c<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Sterblichkeitsrate von Covid-19 laut einer von der WHO am 14.10.2020 ver\u00f6ffentlichten Studie von Prof. John Ioannidis bei 0,27 Prozent<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a> und damit im Bereich einer mittelschweren Grippe liegt und der Altersmedian der an Covid-19 (d.h. mit positivem PCR-Testergebnis) Verstorbenen bei 83 Jahren liegt &#8211; ein Wert, welcher der durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland entspricht -, ist die sog. Corona-Pandemie in keiner Weise vergleichbar mit anderen ansteckenden, hochgef\u00e4hrlichen Krankheiten wie z. B. den Pocken. Auf diesem Hintergrund gibt es keinen Grund daf\u00fcr, auf die sonst \u00fcblichen Sicherheitsstandards zu verzichten und m\u00f6glicherweise schwere Impfsch\u00e4den in gro\u00dfer Zahl hinzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Hintergrund der ungen\u00fcgenden Impfstoffsicherheit muss jede Form von Impfpflicht, ob sie nun gesetzlich verankert oder auf indirektem Wege durch Zugangsbeschr\u00e4nkungen zum \u00f6ffentlichen Leben (z. B. durch eine Greencard oder einen digitalen Impfnachweis) durchgesetzt werden soll, als schwerer Angriff auf die im Grundgesetz verb\u00fcrgten Freiheitsrechte verstanden und scharf zur\u00fcckgewiesen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es gibt gute Alternativen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 12 Monaten sind wir einer andauernden Propaganda ausgesetzt. Es wird immer offensichtlicher, dass Politiker und Medien die Menschen in Angst und Panik versetzen, um Mundschutzpflicht, soziale Distanzierung, Lockdowns und Impfungen als alternativlose Antwort auf die sog. Corona-Pandemie durchzusetzen. Es verwundert, mit welcher Gutgl\u00e4ubigkeit auch viele Christen diesem Kurs vorbehaltlos zustimmen und die einschneidenden Eingriffe in ihre Grundrechte kaum hinterfragen. Dabei lehrt uns Jesus doch, dass wir eine geh\u00f6rige Portion gesundes Misstrauen gegen\u00fcber den Staatenlenkern haben sollten: \u201eIhr wisst, dass die Herrscher ihre V\u00f6lker niederhalten und die M\u00e4chtigen ihnen Gewalt antun\u201c (Mt 20,25). Ein Wort, das nicht nur Kaisern und K\u00f6nigen, sondern auch Kanzlern, Pr\u00e4sidenten und Ministern gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist an der Zeit, dass die einleuchtenden Alternativen, wie sie zum Beispiel in der von Epidemiologen der Harvard University, Stanford University und Oxford University verfassten und am 4. Oktober 2020 ver\u00f6ffentlichten Great Barrington Erkl\u00e4rung<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> dargelegt wurden, in Politik und Medien breit diskutiert werden und zur Anwendung kommen. Hier ein Auszug:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGl\u00fccklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse \u00fcber das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal h\u00f6her ist als bei jungen Menschen. Tats\u00e4chlich ist COVID-19 f\u00fcr Kinder weniger gef\u00e4hrlich als viele andere Leiden, einschlie\u00dflich der Influenza.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Ma\u00dfe, wie sich die Immunit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko f\u00fcr alle \u2013 auch f\u00fcr die gef\u00e4hrdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schlie\u00dflich eine Herdenimmunit\u00e4t erreichen \u2013 d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterst\u00fctzt werden, ist aber nicht davon abh\u00e4ngig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalit\u00e4t und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunit\u00e4t erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der einf\u00fchlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunit\u00e4t gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu erm\u00f6glichen, damit sie durch nat\u00fcrliche Infektion eine Immunit\u00e4t gegen das Virus aufbauen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend diejenigen, die am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet sind, besser gesch\u00fctzt werden. Wir nennen dies <em>gezielten Schutz<\/em> (<em>Focused<\/em> <em>Protection<\/em>).\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott \u00fcberwindet Krankheit und Tod<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Medizinischer Fortschritt ist wichtig und gut und die Bek\u00e4mpfung von Krankheiten ein urchristliches Anliegen, aber nicht um jeden Preis. Der allm\u00e4chtige Gott hat es sich vorbehalten, Krankheit und Tod in einer neuen Sch\u00f6pfung zu \u00fcberwinden: \u201eUnd Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen, und der Tod wir nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen\u201c (Offb 21,4). Wir d\u00fcrfen nicht der Versuchung erliegen, diesen Zustand aus eigenen Kr\u00e4ften und mit menschlichen Mitteln herbeizuf\u00fchren, denn jeder Versuch, den Himmel auf Erden zu schaffen, endete bisher mit der Aufrichtung der H\u00f6lle auf Erden. Solange wir noch auf dieser Erde leben, bedeutet N\u00e4chstenliebe vor allem eines: dass wir unserem N\u00e4chsten in seiner \u201eKrankheit zum Tode\u201c Jesus Christus nahe bringen, der von sich gesagt hat:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schl\u00fcssel des Todes und der H\u00f6lle.\u201c (Offb 1,17-18)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Johann Hesse<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Hinweis:<\/em><\/strong><em> Zur weiterf\u00fchrenden Lekt\u00fcre empfehle ich das Buch des \u00f6sterreichischen Biologen Clemens G. Arvay: \u201eCorona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko &#8211; Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungstr\u00e4ger, Quadriga-Verlag, K\u00f6ln 2021, 10,00 Euro, ISBN: 978-3-404074990<\/em><\/p>\n<p><em>Aus: Aufbruch \u2013 1\/2021 (M\u00e4rz)<\/em><\/p>\n<p><em>Die <a href=\"https:\/\/www.gemeindehilfsbund.de\/fileadmin\/Aufbruch\/aufbruch_1_2021.pdf\">aktuelle Ausgabe<\/a> des Aufbruchs kann hier heruntergeladen werden. Wenn Sie den Aufbruch kostenlos abonnieren m\u00f6chten, schreiben Sie bitte an info@gemeindehilfsbund.de.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Hamburger Abendblatt, 24.12.2020<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Clemens G. Arvay, Corona Impfstoffe \u2013 Rettung oder Risiko? Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungstr\u00e4ger, Quadriga-Verlag, K\u00f6ln 2021, S. 32<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Ebenda, S. 39<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Paul Cullen, Ist die Massenimpfung gegen Sars-Cov-2 wirklich eine gute Idee? (https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/massenimpfung-gegen-sars-cov-2\/)<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> https:\/\/www.who.int\/bulletin\/online_first\/BLT.20.265892.pdf<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> https:\/\/gbdeclaration.org\/die-great-barrington-declaration\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gesellschaftliche Druck, sich impfen zu lassen, wird in den kommenden Monaten erheblich zunehmen. Wir sollen uns nicht nur zum Selbstschutz impfen lassen, sondern auch aus Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber unseren Mitmenschen. Dem Appell an unsere Solidarit\u00e4t mit den Mitb\u00fcrgern entspricht in kirchlichen Kreisen der Verweis auf die N\u00e4chstenliebe. 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