{"id":17916,"date":"2021-03-08T11:21:59","date_gmt":"2021-03-08T10:21:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17916"},"modified":"2021-03-08T11:21:59","modified_gmt":"2021-03-08T10:21:59","slug":"predigt-ueber-epheser-5-1-14-liebe-radikal-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17916","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Epheser 5, 1-14: Liebe radikal leben!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde, der Apostel Paulus beginnt diesen Abschnitt mit dem Aufruf: \u201eWir sollen Gottes Beispiel folgen!\u201c Wir sollen als Christen also Nachahmer Gottes sein. So steht es w\u00f6rtlich im griechischen Urtext. \u201eNachahmer Gottes\u201c, klingt das nicht seltsam? Kann das ein Mensch \u00fcberhaupt? W\u00e4re das nicht eine v\u00f6llige Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung? In den 80er Jahren ist hier in Deutschland ein Text von Tatjana Goritschewa aufgetaucht. Sie schreibt: \u201eBei uns hat sich eine neue Pers\u00f6nlichkeit ausgepr\u00e4gt. Und das ist das Wichtigste, was wir jetzt in Ru\u00dfland haben: ein neuer Typus von Mensch.\u201c Es handelt sich dabei um Menschen, die die Wahl getroffen haben, nicht mehr atheistisch, also gottlos, zu leben, sondern sie wollen Nachahmer Gottes sein.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geboren wurde Tatjana Goritschewa 1947 in Leningrad, das heute wieder St. Petersburg hei\u00dft. Sie wuchs in einer atheistischen Familie auf. Erst als Erwachsene kam sie dazu, eine Kirche zu betreten. Sie schreibt dar\u00fcber: \u201eDer erste Besuch in einem Gotteshaus wird f\u00fcr uns, die wir im Atheismus erzogen worden sind, oft zum Wunder. Ich bin beim Besuch in einem Kloster Christ geworden.\u201c Sie hatte dann erfolgreich Philosophie, Germanistik und Radiotechnik studiert. Als sie Deutschland besuchte, konnte sie es gar nicht fassen, dass es hier so viele Menschen gibt, die einerseits getauft sind, es aber andererseits freiwillig vorziehen, gottlos zu leben. Denn f\u00fcr sie war es das bisher gr\u00f6\u00dfte Ereignisse in ihrem Leben, dass sie Christus kennenlernte und getauft wurde. \u201eGott kann aus Steinen Kinder Abrahams schaffen\u201c, schreibt sie in Anlehnung an ein Bibelwort. \u201eEr hat auch mich zu seinem Kind gemacht. Und dass Gott existiert, das wei\u00df ich nun zweifellos.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So entstehen neue, gottgepr\u00e4gte Pers\u00f6nlichkeiten. Bist Du auch eine gottgepr\u00e4gte Pers\u00f6nlichkeit? Bist Du ein Nachahmer Gottes? Und wenn nicht, willst Du es werden? Das bedenken wir in drei Schritten:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong> Ohne hingebungsvolle Liebe geht es nicht<\/strong><strong>.<\/strong><\/li>\n<li><strong> Radikale Abkehr von allem, was d<\/strong><strong>ies<\/strong><strong>er Liebe widerspricht<\/strong><strong>.<\/strong><\/li>\n<li><strong>L<\/strong><strong>ebt das, was ihr seid<\/strong><strong>!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fangen wir mit der Liebe an, denn:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Ohne hingebungsvolle Liebe geht es nicht<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der entscheidende Satz f\u00fcr die heutige Predigt und f\u00fcr dein Leben steht in Vers 2: \u201eLebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer mit Gott leben will, wer als Nachahmer Gottes leben will, der braucht Jesus Christus. In der Predigt am vorletzten Sonntag zu Hebr\u00e4er 4 haben wir geh\u00f6rt von dem EINEN Hohenpriester, dem einzigen Retter aus S\u00fcnde, Tod und Verlorenheit, dem einzigen Br\u00fcckenbauer in die ewige Herrlichkeit im Himmelreich. In seinem geliebten Sohn ist der allm\u00e4chtige Gott selbst Mensch geworden und zu uns auf diese Welt gekommen. Und sein irdisches Leben und Wirken hatte nur einen einzigen Auftrag, n\u00e4mlich mit seinem S\u00fchnetod am Kreuz von Golgatha ein einmaliges und vollkommenes Opfer zu vollbringen und dadurch das Heil aufzurichten. Denn alle Menschen auf dieser Welt, selbst Priester, P\u00e4pste und Propheten, leben unter der S\u00fcndenmacht und S\u00fcndenschuld. Unser S\u00fcndigenm\u00fcssen ist uns zum S\u00fcndengef\u00e4ngnis geworden. Und wer soll uns daraus befreien? Wer kann unsere S\u00fcnde und Schuld wegnehmen und uns davon reinigen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00fcnden vergeben kann nur Gott selbst. S\u00fcnden vergeben kann nur jemand, der selbst ohne jede S\u00fcnde gelebt hat. Und S\u00fcnden vergeben kann nur jemand, der so voller Liebe zu den Menschen ist, dass er bereit ist, sein eigenes s\u00fcndfreies Leben zur Verf\u00fcgung zu stellen, um die S\u00fcndenlast der ganzen Welt zu tragen, auch deine S\u00fcnde auf sich zu nehmen. Dazu braucht es vollkommene Liebe, eine Liebe die bereit ist, daf\u00fcr in den Tod zu gehen. Ohne diese hingebungsvolle Liebe geht es nicht! Solche Liebe ist nur in dem allm\u00e4chtigen und vollkommenen Gott, der aus Liebe zu seinen Gesch\u00f6pfen selbst Mensch geworden ist. In seinem Sterben am Kreuz hat Jesus Christus <u>den<\/u> Tod gestorben, den eigentlich Du wegen Deiner S\u00fcnde verdient hast. Der Apostel Paulus bezeugt das mit den Worten: \u201e\u2026 hat sich selbst f\u00fcr uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Heilswerk Jesu am Kreuz stillte den gerechten Zorn des heiligen Gottes und machte es m\u00f6glich, dass aus verdammten S\u00fcndern geliebte Kinder werden. So war Sein Sterben Dein Sterben. Und Seine Auferstehung wird Deine Auferstehung sein, wenn Du an Jesus Christus glaubst und auf seinen heiligen Namen getauft bist. Und wenn dein Leben von einer so unendlichen Liebe gerettet wurde, kannst Du auch Nachahmer Gottes sein als sein geliebtes Kind. Nur Geliebte k\u00f6nnen lieben! Und Paulus fordert die Christen in Ephesus und uns deshalb auf: Lebt in der Liebe!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Radikale Abkehr von allem, was d<\/strong><strong>ies<\/strong><strong>er Liebe widerspricht<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eLebt in der Liebe\u201c, das hei\u00dft, lebt in Gott! So steht in 1. Johannes 4, 16 geschrieben: \u201eGott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.\u201c Und wer in der Liebe Gottes liebt, der hasst alles B\u00f6se und alles Unreine, was dem Willen Gottes widerspricht. Deshalb ermahnt Paulus alle Kinder Gottes: \u201eVon Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich f\u00fcr die Heiligen geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unzucht soll nicht sein. Damit sind nach biblischer Lehre alle Arten von Geschlechtlichkeit au\u00dferhalb der Ehe von Mann und Frau gemeint. Also Hurerei, Prostitution, Pornographie, Homosexualit\u00e4t, vorehelicher Geschlechtsverkehr ebenso wie Geschlechtsverkehr au\u00dferhalb der Ehe oder ohne Ehe. Die Unzucht beginnt mit s\u00fcndigen Gedanken und wird zur Tat. Sie geh\u00f6rt zu den Werken des Fleisches und eines heidnischen Lebens ohne Gott. Denn bei Christen ist der Leib ein Tempel des Heiligen Geistes (1 Kor 6,19). Deshalb f\u00fcgt Paulus zur Unzucht auch die Unreinheit an, weil der ganze Leib Gott geh\u00f6rt und somit alle Sexualpraktiken, die dem Gebot Gottes widersprechen, ausgeschlossen sind. Das ist ein gro\u00dfes Feld der Seelsorge. Und zugleich das Gebiet, das der Zeitgeist, der Satan, besonders benutzt, denn wenn er die Ehe als Sch\u00f6pfungsordnung Gottes zerst\u00f6rt, zerst\u00f6rt er auch die Beziehung des Menschen zu Gott, zerst\u00f6rt er das Leben schlechthin. Wer sich aber ein\u00fcbt, die Gebote Gottes zu halten, der erlebt den Segen in F\u00fclle. (Verweis auf Psalm 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sex und Mammon sind vermutlich die gef\u00e4hrlichsten G\u00f6tzen. Deshalb stellt Paulus neben die Unzucht die Habsucht. Der Habs\u00fcchtige denkt nur an sich und den eigenen Vorteil. Er f\u00fchrt ein Leben, das an den materiellen G\u00fctern ausgerichtet ist. Auch Jesus selbst warnt mehrfach vor einer irdischen Ausrichtung des Lebens, so sagt er in Lukas 12,15: \u201eH\u00fctet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele G\u00fcter hat.\u201c Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn auch der Apostel Paulus von den Christen verlangt, dass sie sich von der Habsucht radikal fernhalten, denn eine solche Lebenseinstellung widerspricht einer hingebungsvollen Liebe, die Gott und den N\u00e4chsten im Blick hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Apostel geht aber noch einen Schritt weiter. Er fordert nicht nur eine radikale Abkehr von Unzucht, Unreinheit und Habsucht, sondern \u201ebei euch soll nicht einmal die Rede davon sein, wie es sich f\u00fcr die Heiligen geh\u00f6rt\u201c. Das ist ein weiser seelsorglicher Rat. Denn dar\u00fcber reden, stellt diese Dinge dann ins Zentrum und macht sie gro\u00df. Und wem solche Dinge vor Augen stehen, der steht schon mitten in der Versuchung mit all ihren Reizen. Der fleischliche Mensch mit all seinem Egoismus ist angetriggert und der S\u00fcndenfall nicht mehr weit. In Matth\u00e4us 15 erkl\u00e4rt Jesus seinen J\u00fcngern, dass nicht das unrein macht, \u201ewas in den Mund hineingeht, sondern das, was aus dem Mund herauskommt, denn das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen b\u00f6se Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, L\u00e4sterung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen<em>.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aus dem Mund kommt macht unrein. Deshalb sollen wir Christen uns nicht \u00fcber Unreines das Maul zerrei\u00dfen. Wir sollen nicht schandbar, n\u00e4rrisch und lose reden, das vertr\u00e4gt sich nicht mit einem Lebensstil in der Liebe des Gottessohnes. Dummes Geschw\u00e4tz, Possenrei\u00dferei, L\u00e4sterungen und Hassrede zerst\u00f6ren Menschen und Gemeinschaft, all das zieht den Zorn Gottes auf sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Christen sollen wir vielmehr in der Danksagung leben. \u00dcberlegt einmal, wenn ihr in Versuchung oder in eine Entscheidungsfrage kommt, ob ihr f\u00fcr das, was ihr gedenkt zu tun, Gott daf\u00fcr danken k\u00f6nnt. Wenn ihr da nicht ganz sicher seid, dann tut das Vorhaben nicht. &#8211; Es gilt der alte, fromme Spruch der Glaubensv\u00e4ter: \u201eDanken l\u00e4sst nicht wanken und loben zieht nach oben!\u201c Das beruht n\u00e4mlich aus dem Schriftwort 1. Timotheus 4, 4: \u201eDenn nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenfassend kann man mit Paulus sagen: Wir sollen als Christen ein klares NEIN zur S\u00fcnde haben, deshalb warnt er: \u201eLasst euch von niemandem verf\u00fchren mit leeren Worten!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle will ich Euch die Situation damals in Ephesus kurz erkl\u00e4ren, die gar nicht so anders ist wie die Situationen in vielen Gemeinden heute. Es gibt immer zwei Gefahren f\u00fcr das Evangelium, f\u00fcr die frohe Rettungsbotschaft Christi. Die eine Gefahr ist die Gesetzlichkeit. Bei den Irrlehrern der Gesetzlichkeit wird zwar auch von Gnade gesprochen, aber sie behaupten, der Mensch m\u00fcssen selbst noch irgendetwas zur Gnade Jesu hinzuf\u00fcgen, um gerettet zu werden. Damals gab es Judenchristen, die forderten von den Heiden, die zu Christus fanden, an ihn glaubten und getauft waren, dass sie auch noch die Beschneidung empfangen sollten. Heute werden andere Forderungen aufgestellt, die angeblich zur Seligkeit unbedingt dazu geh\u00f6ren. Manche fordern bestimmte Tage h\u00f6her zu halten. Andere fordern eine bestimmte Ern\u00e4hrung, es k\u00f6nnte aber auch das Eintreten f\u00fcr Klimaschutz oder vieles andere sein. Wieder andere fordern eine erneute Taufe, eine sogenannte Geisttaufe, wenn Menschen zum Glauben kommen. Das sind aber alles Menschensatzungen, die k\u00f6nnen dem Heilswerk Jesu weder das Wasser reichen noch es irgendwie erg\u00e4nzen oder verbessern. Nein, das Heilswerk Jesu ist vollkommen und zu 100 Prozent Gnadengeschenk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Gesetzlichkeit gibt es noch eine zweite Gefahr f\u00fcr das Evangelium, n\u00e4mlich die Gesetzlosigkeit. Die Irrlehrer der Gesetzlosigkeit nehmen es mit dem Willen und den Geboten Gottes nicht so genau. Sie leben und predigen einen laschen Umgang mit der S\u00fcnde und verf\u00fchren dadurch die Gemeinde. Das sind die sogenannten Nikolaiten aus dem Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus aus Offenbarung 2. Bei dieser Geisteshaltung werden immer wieder faule Kompromisse gemacht und das Wort Gottes wird zurechtgebogen, wie man es braucht, anstatt Gottes Wort hoch zu halten und zur Bu\u00dfe und Beichte zu rufen, wenn jemand ges\u00fcndigt hat oder in S\u00fcnde lebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie real damals die Gefahr f\u00fcr die Gemeinde in Ephesus war, lesen wir in Apostelgeschichte 20. Dort versammelte der Apostel Paulus, bevor er weiterreiste, die \u00c4ltesten der Gemeinde, also die Gemeindeleitung und sprach zu ihnen: \u201eSo habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bisch\u00f6fen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat. Denn das wei\u00df ich, dass nach meinem Abschied rei\u00dfende W\u00f6lfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden M\u00e4nner aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die J\u00fcnger an sich zu ziehen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und weil die Gefahr so gro\u00df war, hat Paulus seinen Mitarbeiter Timotheus in Ephesus gelassen, um dar\u00fcber zu wachen, \u201edass sie nicht anders lehren, auch nicht achthaben auf die Fabeln \u2026 Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungef\u00e4rbtem Glauben. Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unn\u00fctzem Geschw\u00e4tz, wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.\u201c<\/p>\n<p><strong>3. L<\/strong><strong>ebt das, was ihr seid<\/strong><strong>!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, was bist Du eigentlich? Christus spricht (Joh 8,12): \u201eIch bin das Licht der Welt.\u201c Wer also Christus glaubt und auf ihn getauft ist, der ist Licht in dem Herrn. Deshalb ruft der Apostel auch dazu auf, entsprechend zu leben: Lebt als Kinder des Lichts!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Christen haben wir nicht nur ein neues, ewiges Leben in Christus, sondern wir sollen auch einen neuen Lebensstil pflegen, der dem Willen unseres HErrn entspricht: G\u00fcte, Gerechtigkeit, Wahrheit und wir sollen alles zu pr\u00fcfen, ob es Christus gef\u00e4llt. Und Jesus Christus, das Licht der Welt, soll auch dein Leben durchleuchten, um die unfruchtbaren Werke der Finsternis, die die Heimlichkeit suchen, aufzudecken. Johannes schreibt (1 Joh 1,8f): \u201eWenn wir sagen, wir haben keine S\u00fcnde, betr\u00fcgen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Morgenstern Jesus Christus ist aufgegangen und dieser Morgenstern will auch in deinem Herz und in deinem Leben aufgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine vollkommene Wahrheit und seine hingebungsvolle Liebe wollen in unserem Leben immer mehr leuchten und immer mehr Frucht bringen. Deshalb brauchen wir jeden Tag neu die St\u00e4rkung unseres Glaubens im Zeichen des Kreuzes. Damit unser Glaube ganz auf der Wahrheit gr\u00fcndet und ganz an der Liebe ausgerichtet ist. Wahrheit und Liebe geh\u00f6ren zusammen und haben in Christus ihren Ursprung und ihre Leuchtkraft. Deshalb mahnt und ruft Paulus am Ende dieses Abschnittes: \u201eWach auf, der du schl\u00e4fst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pfr. Ulrich J. Hauck, Sonntag Okuli, 7.3.2021, <\/em><em>Prot. Kirche Niederhorbach<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, der Apostel Paulus beginnt diesen Abschnitt mit dem Aufruf: \u201eWir sollen Gottes Beispiel folgen!\u201c Wir sollen als Christen also Nachahmer Gottes sein. So steht es w\u00f6rtlich im griechischen Urtext. \u201eNachahmer Gottes\u201c, klingt das nicht seltsam? Kann das ein Mensch \u00fcberhaupt? W\u00e4re das nicht eine v\u00f6llige Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung? In den 80er Jahren ist hier in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":480,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17916"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/480"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17916"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17916\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17917,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17916\/revisions\/17917"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}