{"id":17836,"date":"2021-01-25T16:43:33","date_gmt":"2021-01-25T15:43:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17836"},"modified":"2021-01-25T16:43:33","modified_gmt":"2021-01-25T15:43:33","slug":"predigt-ueber-matthaeus-85-13-kein-normaler-arztbesuch-sondern-eine-provokation-erster-klasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17836","title":{"rendered":"Predigt \u00fcber Matth\u00e4us 8,5-13: Kein normaler Arztbesuch, sondern eine Provokation erster Klasse!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn 6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gel\u00e4hmt und leidet gro\u00dfe Qualen. 7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. 8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 9 Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er&#8217;s. 10 Als das Jesus h\u00f6rte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden! 11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; 12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgesto\u00dfen in die \u00e4u\u00dferste Finsternis; da wird sein Heulen und Z\u00e4hneklappern. 13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.&#8220; (Mt 8,5-13)<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde, so etwas geschah nicht alle Tage. Da trat dieser Hauptmann, ein r\u00f6mischer Centurio, also der Befehlshaber \u00fcber eine Hundertschaft, vor Jesus hin, weil sein Knecht gel\u00e4hmt ist und gro\u00dfe Schmerzen hat. Und Jesus antwortete ihm: &#8222;Ich will mit dir gehen und ihn gesundmachen.&#8220; Das war kein normaler Arztbesuch, sondern eine Provokation erster Klasse! Eine Provokation f\u00fcr die gro\u00dfe Menschenmenge, die Jesus folgte, seit er vom Berg hinabgegangen war (Vers 1). Eine Provokation nicht nur, weil die R\u00f6mer als Besatzungsmacht verhasst waren, sondern weil ein frommer Jude niemals im Haus eines Heiden einkehren w\u00fcrde. Das tut man nicht. Da macht man sich nur unrein.<\/p>\n<p><strong>1. Das Heil kennt keine Grenzen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, was die Leute damals gedacht haben. Wie kann Jesus das nur tun? <u>Wir<\/u> sind schlie\u00dflich das Volk von Abraham, Isaak und Jakob, Gottes erw\u00e4hltes Volk? Wie kann er nur zu einem Heiden einkehren, dazu noch einem R\u00f6mer? <u>Wir<\/u> haben die Tora und den Glauben an den einen Gott. Aber diese Heiden haben tausend G\u00f6tter und doch keinen. Und einen Aberglauben haben die, das ist nicht mehr feierlich. Damit wollen wir nichts zu tun haben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich Jesus hier dennoch dem r\u00f6mischen Hauptmann zuwendet, so ist das keine Absage an die Glaubenstraditionen des Volkes Israel. Die Glaubenserfahrungen in der Familie von Generation zu Generation weiterzugeben ist sogar lebenswichtig f\u00fcr den Fortbestand dieses Volkes. Deshalb wird auch der Auszug aus \u00c4pgypten und das Wunder des Durchzuges durchs Rote Meer jedes Jahr von neuem am Passahfest erz\u00e4hlt und gefeiert. Und Jesus hat ebenso nichts gegen die Tora und eine gr\u00fcndliche Bibelkenntnis. An vielen Stellen zitiert Jesu Worte aus dem Alten Testament und legt diese aus. Bereits als Zw\u00f6lfj\u00e4hriger im Tempel beeindruckte er die Gelehrten mit seiner Kenntnis. Und selbstverst\u00e4ndlich widerspricht Jesus nicht denjenigen, die ihr Leben ganz an Gottes Wort und Gottes Geboten ausrichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Dies alles hat der Hauptmann nicht<\/u>: keine j\u00fcdische Glaubenstradition, keine Tora und kein Leben nach Gottes Willen und Geboten. Und erinnern wir uns, wie Jesus einmal zur kanaan\u00e4ischen Frau ganz schroff sagte: &#8222;Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel&#8220;. Aber sowohl bei dieser Frau als auch beim Hauptmann wird zu Lebzeiten Jesu bereits angedeutet und vorabgebildet, was dann seit dem Missionsbefehl gilt, als der auferstandene Christus seine J\u00fcnger beauftragte: &#8222;Darum gehet hin und machet zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker!&#8220; Und das musste dann dem Petrus und den anderen Aposteln nochmals ausf\u00fchrlich deutlich gemacht werden. So kam ein anderer Hauptmann, n\u00e4mlich der Kornelius, zu Petrus. Ihr kennt allen diesen Abschnitt aus Apostelgeschichte 10, wo das leinerne Tuch aus dem Himmel herabkam mit allerlei unreinen Tieren und dreimal eine Stimme aus dem Himmel dem Petrus befahl zu schlachten und zu essen. Hier machte Gott allen klar, sein Heil kennt keine Grenzen. Sein Heil gilt f\u00fcr Juden und Heiden gleicherma\u00dfen. Jesus Christus ist den S\u00fchnetod am Kreuz f\u00fcr alle Menschen gestorben, um alle aus dem Gef\u00e4ngnis der S\u00fcnde zu befreien und den Weg in den Himmel zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gilt bis heute. Christus ist der Heiland aller Menschen. Nicht nur f\u00fcr die, die seit ihrer Kindheit nach dem Willen Gottes erzogen wurden und so in den Glauben hineingewachsen sind. Er ist genauso Heiland f\u00fcr die, die viele Jahrzehnte nach ihren eigenen Vorstellungen und auf eigene Rechnung gelebt haben. Und auch Menschen auf dem Sterbebett will er in letzter Stunde als Heiland begegnen, so wie dem Sch\u00e4cher, der am Kreuz neben ihm hing. Und gerade den Witwen und Waisen, den Armen und Kranken, den Einsamen und Trauernden und allen Verlorenen will er der Heiland sein.<\/p>\n<p><strong>2. Das Heil wird im Glauben ergriffen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also, w\u00e4hrend die Menge gedanklich noch an ihrer eigenen Fr\u00f6mmigkeitspraxis hing: \u201eWir gehen regelm\u00e4\u00dfig in die Synagoge. Wir spenden t\u00fcchtig. Und \u00fcberhaupt halten wir uns an die Gebote Gottes\u201c, da antwortete der Hauptmann ganz dem\u00fctig: &#8222;Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. \u2026 Als das Jesus h\u00f6rte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!&#8220; Das ist schon wieder so eine Provokation. Solchen Glauben wie dieser Hauptmann soll keiner sonst aus dem erw\u00e4hlten Volk Israel haben? Wie auch immer, aber dieser Hauptmann hatte von Jesus geh\u00f6rt, ging zu ihm hin, vertraute ganz und gar dem Heiland und sagte: &#8222;Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist ja hoch spannend. Er hat also keine Salbe verlangt und auch keinen Wundertee, auch keine gro\u00dfe Heilungszeremonie. Jesus, &#8222;sprich nur ein Wort \u2026&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ist das mit unserem Glauben? Mit unserem Glaubensleben? Mit unserem Gebetsleben? Ist es nicht oft so, dass wir unserem Heiland ganz konkret vortragen, was wir gerne h\u00e4tten und welche Mittel dazugeh\u00f6ren? Legen wir Jesus im Gebet nicht oft mit unseren Sorgen und Anliegen auch die L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge und L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten mit auf den Tisch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo ist unser Hauptmann-Vertrauen? Jesus, &#8222;sprich nur ein Wort \u2026&#8220; Volles Vertrauen auf Jesus, der alles kann und dem wir alles zutrauen. &#8211; Und zugleich l\u00e4sst dieses \u201eJesus, &#8222;sprich nur ein Wort \u2026\u201c auch das Heft des Handelns ganz bei Gott. Nicht mein Wille, HErr, geschehe. &#8222;Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden&#8220;. Aber das volle Vertrauen, dass ein einziges W\u00f6rtlein aus Gottes Mund dazu ausreicht. Das ist tiefer Glaube, ein Vertrauen, mit dem wir unser ganzes Leben, mit allen unseren Sorgen und Anliegen, dem Heiland anvertrauen. In dem Wissen, ein W\u00f6rtlein von ihm gen\u00fcgt v\u00f6llig. Und selbst f\u00fcr die schlimmsten N\u00f6te und Anfechtungen nehmen wir uns zu Herzen, was Martin Luther in \u201eEin feste Burg\u201c \u00fcber Satan, den F\u00fcrsten dieser Welt, dichtet: \u201eEin W\u00f6rtlein kann ihn f\u00e4llen.\u201c Ein solches Gottvertrauen gibt mir Ruhe. Denn ich wei\u00df, wenn Gott will und die Zeit daf\u00fcr reif ist, dann wird er auch sprechen und handeln. Und wenn nicht, dann ist das auch Gottes Wille oder die Zeit ist noch nicht gekommen. Vertrauen wie die Kinder. Werden wie die Kinder. Ist ein solches kindliche Vertrauen dem modernen Menschen \u00fcberhaupt zumutbar?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gestandene Hauptmann zeigt uns, was Glauben ist. Nicht auf die eigene St\u00e4rke und Macht zu schauen, nicht auf die M\u00f6glichkeiten dieser Welt, sondern ganz auf Jesus, den Heiland, vertrauen. Sein Leben bei ihm geborgen zu wissen. Sich wie ein Kind von ihm beschenken zu lassen. Und nicht zweifend fragen, ob das geht, ob das \u00fcberhaupt Gottes Wille sein kann, ob ich das verdient habe. Jesus will uns herausrufen aus skeptischen Bedenken hin zu kindlichem Vertrauen, weg von inneren Sperren des Zweifels hin zur Freiheit der Kinder Gottes. Es ist so wichtig, dass die Menschen das Heil nicht nur h\u00f6ren und kennenlernen, sondern dass sie es ergreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Informationen \u00fcber Jesus gibt es heute mengenweise, leider auch viele Halbwahrheiten und L\u00fcgen. Aber selbst das Studieren der Heiligen Schrift ist noch keine automatische Begegnung mit dem Heiland. Glaubenswissen ist noch kein Glaube. Christliche Ansichten sind noch keine geistlichen Einsichten. Zum Glauben geh\u00f6rt die Beziehung zum Heiland Jesus Christus. Das brennende Herz, ihn zu suchen und mit ihm zu leben. Deshalb ist es so wichtig, immer wieder neu die Begegnung mit Jesus zu suchen: Im Lesen und H\u00f6ren seines Wortes, im Gebet, im Empfang des Heiligen Abendmahls. Dabei h\u00e4ngt Begegnung mit Bewegung zusammen. Glauben hat mehr mit Bewegung zu tun als mit einem Standpunkt; mehr mit Schritten, die wir gehen, als mit einem Standpunkt, auf dem wir verharren. Glaube ist lebendig und dynamisch, nicht statisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Da <u>trat<\/u> ein Hauptmann zu Jesus.&#8220; Er wagt diesen Schritt hin zu Jesus auf eine so unmittelbare Weise, dass Jesus dar\u00fcber staunt. Manche Menschen meinen, sie k\u00f6nnten nur mit einer wei\u00dfen Weste zu Jesus kommen. Oder Zweifel stehen im Weg. Probleme blockieren. Innere Sperren, aufgesch\u00fcttet durch negative Erfahrungen, lassen Glaubensschritte schwer erscheinen. &#8222;Da trat ein Hauptmann zu Jesus.&#8220; Durch dieses Hintreten zu Jesus kann der r\u00f6mische Hauptmann zum Ermutiger werden. Er kann ermutigen zu dieser immer wieder neuen Hinwendung zu Jesus, eine Bewegung des Glaubens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Ohne Heil bleibt nur Finsternis<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was geschah nach dem Vertrauensschritt des Hauptmanns? Jesus antwortet kurz und b\u00fcndig: &#8222;Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast.&#8220; Der Hauptmann hatte sein ganzes Vertrauen auf Jesus gesetzt und wurde erh\u00f6rt und ver\u00e4ndert. Er kehrt als ein anderer zur\u00fcck als er von dort losgezogen war. Von nun an lebte er in einer Vertrauensbeziehung mit dem lebendigen Gott. Das ver\u00e4ndert seinen Weg und sein Leben. Dieses Vertrauen zeigt sich auch daran, dass der Hauptmann keinen Beweis verlangt f\u00fcr die Gesundung seines Knechtes. Er zweifelt mit keiner Silbe an dem Wort Jesu: &#8222;dir geschehe, wie du geglaubt hast.&#8220; Und das Ergebnis sah er dann als er wieder zuhause war. Dar\u00fcber berichtet Matth\u00e4us ganz n\u00fcchtern: &#8222;Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Heilung des Knechtes ist geschehen, eine Fernheilung sozusagen. Die L\u00e4hmung wurde gel\u00f6st. Aber die Heilung ist nicht der Mittelpunkt und das Entscheidende an dieser Begebenheit. Wir wissen nicht einmal, warum der Knecht krank wurde und wie. Wir kennen die n\u00e4heren Umst\u00e4nde nicht. Spielt auch keine Rolle, denn es ging Jesus hier nicht um ein Heilungswunder, sondern um dieses Beispiel f\u00fcr Vertrauen und Glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Begegnung zwischen dem Hauptmann und Jesus ist deshalb auch nicht nur f\u00fcr Gel\u00e4hmte von gro\u00dfer Bedeutung, sondern f\u00fcr alle Menschen. So gibt es neben den k\u00f6rperlichen L\u00e4hmungserscheinungen auch L\u00e4hmungen in Beziehungen, L\u00e4hmungen der Seele, L\u00e4hmungen des Glaubens, L\u00e4hmungen der Gotteserkenntnis. Das sind alles ganz furchtbare Dinge! Solche L\u00e4hmungen des Glaubens und der Gotteserkenntnis gab und gibt es mitten im erw\u00e4hlten Volk Israel. Und solche L\u00e4hmungen des Glaubens und der Gotteserkenntnis gibt es auch bei vielen, die getauft und konfirmiert sind, die Mitglied in einer christlichen Kirche sind. Als Jesus dieses tiefe Vertrauen des heidnischen, r\u00f6mischen Hauptmannes sah, &#8222;wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und Jesus f\u00fcgte hinzu, weshalb nur der Glaube und die Nachfolge Jesu rettet. Und weshalb die L\u00e4hmungen des Glaubens und der Gotteserkenntnis so furchtbar sind und furchtbar enden: &#8222;Ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reichs werden hinausgesto\u00dfen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Z\u00e4hneklappern.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass mir ja keiner von Euch irgendeine Selbstsicherheit hat, nach dem Motto: ICH geh\u00f6re zum Volk Gottes, ICH bin Mitglied in einer Kirche, ICH bin ein guter und anst\u00e4ndiger Mensch. Das hilft Dir alles NICHTS! Deine Selbstsicherheit ist Lug und Trug! Es gibt keine Heils<u>sicherheit<\/u> f\u00fcr dein Leben, im Gegenteil. Was es aber gibt, ist die Heils<u>gewi\u00dfheit<\/u>. Und die h\u00e4ngt weder an dem Stand oder den F\u00e4higkeiten des Hauptmannes noch an deinen. Nein, die Heilsgewissheit hat nur einen Namen, nur einen B\u00fcrgen, nur eine Verl\u00e4sslichkeit. Und die hei\u00dft JESUS CHRISTUS, der das Heilswerk Gottes vollbracht hat, als er am Kreuz von Golgatha den S\u00fchnetod f\u00fcr dich starb, den Tod besiegte und dir ein neues, ewiges Leben erwirkt hat. Dieses Heil kennt keine Grenzen, es gilt f\u00fcr alle. Du kannst es nur im Glauben an Jesus Christus ergreifen. Allein der Sohn Gottes kann dich auch deinem Gel\u00e4hmtsein und deiner Finsternis herausrei\u00dfen und vor dem Heulen und Z\u00e4hneklappern bewahren. Dein Heil und deine Heilsgewissheit liegen allein in Christus. Vertraue ihm. Geh zu Jesus und vertraue ihm, ein Wort von ihm gen\u00fcgt. Lass dir von ihm dienen im H\u00f6ren seines Wortes und im Empfangen seines Leibes und Blutes. Und bedenke: Der Glaube rettet dich, nicht deine k\u00f6rperliche Heilung, nicht die Erf\u00fcllung deiner Ziele, W\u00fcnsche und Gebete. Das Himmelreich ist wichtiger als gelingendes Leben auf Erden. Und vertraue, dass &#8222;denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a9 Ulrich J. Hauck<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Predigt im Gottesdienst der Prot. Kirchengemeinde Landau-M\u00f6rzheim, 24.1.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn 6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gel\u00e4hmt und leidet gro\u00dfe Qualen. 7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. 8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":480,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17836"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/480"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17836"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17838,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17836\/revisions\/17838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}