{"id":17758,"date":"2020-12-21T09:00:48","date_gmt":"2020-12-21T08:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17758"},"modified":"2020-12-21T12:56:59","modified_gmt":"2020-12-21T11:56:59","slug":"im-gespraech-dr-med-christa-maria-steinberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17758","title":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch: Dr. med. Christa-Maria Steinberg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dr. med. Christa-Maria Steinberg, \u00c4rztin f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Verh. mit Eberhard Steinberg, zwei S\u00f6hne. Geboren in Kolberg\/Pommern, 1945 geflohen. Nach dem Krieg war der Vater Pfarrer in Damme\/Oldbg., Bielefeld und L\u00fcdenscheid\/Br\u00fcgge. Nach dem Studium in Hamburg und Heidelberg Berufst\u00e4tigkeit in der Johannes-Diakonie Mosbach\/Baden. Anschlie\u00dfend Einladung in das Evangelisationsteam unter Leitung von Lutz Scheufler. Dort seit 2014 t\u00e4tig. Wohnhaft <\/em><em>in Limbach-Oberfrohna.<\/em><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Liebe Frau Steinberg, ich erinnere mich noch gern an den Kongress des Gemeindehilfsbundes 2013 in Bad Gandersheim. Sie hielten ein Seminar \u201eVergebung \u2013 eine Hilfe bei Depression?\u201c Bitte sagen Sie unseren Lesern kurzgefasst, weshalb Vergebung eine so zentrale Rolle spielt f\u00fcr unsere seelische Gesundheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir dem anderen vergeben, befreien wir uns innerlich von ihm. Wir tragen seine Verfehlungen nicht mehr hinter ihm her \u2013 wir schleppen uns ja damit ab, nicht er \u2013 und leben frei. So wie ich die gro\u00dfe Freude habe, dass Jesus mir immer wieder gern alles ganz und gar vergibt, so gibt es ebensolche Freude ins Herz, wenn ich dem anderen vergebe. Das verhindert Bitterkeit, Anspannung, Gr\u00fcbeln, Verdrossenheit. Wenn ich durch langdauernde und tiefgehende Verletzungen allerdings seelisch krank geworden bin, dann brauche ich zuerst Heilung, z. B. durch Medikamente und durch Psychotherapie. Sp\u00e4ter kann ich dann auch diesen Verletzern vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie waren bis 2006 Chef\u00e4rztin in einer Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Bitte geben Sie uns einen Einblick in Ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit psychisch auff\u00e4lligen Kindern und Jugendlichen. Welches sind die haupts\u00e4chlichen psychischen Probleme der heranwachsenden Generation heute?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die haupts\u00e4chlichen seelischen Probleme der jungen Generation sind Unsicherheit, Mangel an Selbstwertgef\u00fchl, Angst. Viele Kinder werden allein gelassen, weggegeben, \u201elaufen nebenher\u201c, wie sich die Eltern ausdr\u00fccken. Lebenslang sehnen sie sich nach Mutterw\u00e4rme und bedingungsloser Elternliebe, auf die jeder Mensch ein Recht hat. Diese traurigen Grundgef\u00fchle werden \u00fcberspielt mit Aggression, R\u00fcckzug, Zwangserkrankungen, S\u00fcchten. Wenn wir in der Kinderpsychiatrie die Eltern f\u00fcr ihre Kinder gewinnen konnten, wurden die Kinder heil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie haben sich vor \u00fcber 10 Jahren dem Evangelisationsteam in Sachsen angeschlossen. Auf einer Vorstellungs-CD sind Sie mit einem Lebenszeugnis zu h\u00f6ren. Darin sprechen Sie \u00fcber die Bedeutung christlicher Lieder f\u00fcr Ihren Glauben. Sie haben auch in vielen Ch\u00f6ren mitgesungen. Die Bibel fordert uns ja auch an vielen Stellen zum Lobgesang auf. Inwiefern ist das Singen so wichtig?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin in einer musikalischen Familie gro\u00df geworden, wir haben alle ein Instrument gespielt und mehrstimmig gesungen. Wir sangen das Wochenlied zur Morgenandacht, Abendlieder zum Einschlafen und Lob- und Danklieder vor oder nach der Mahlzeit. Dieses Gl\u00fcck hat nicht jeder! Singen tut der Seele wohl, es spricht unmittelbar an. Jeder hat seinen eigenen Musikstil und kann sich verlieren, erholen, befreien von Angst und Sorgen, wenn er singt oder dem Singen zuh\u00f6rt. Ob man allein singt oder im Chor, kunstvoll oder direkt \u2013 Singen tut gut! Die Psalmen sind Lieder. Im Himmel wird gesungen werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu Ihrer Biographie eine Frage: Sie berichten von Ihrem gl\u00e4ubigen Vater, von einer Evangelisation mit Ruth Frey und vielen Begegnungen mit Glaubensv\u00e4tern und -m\u00fcttern. In Ihrem Buch \u201eDie Frau im Fahrstuhl der Gef\u00fchle\u201c habe ich mit Erstaunen gelesen, dass Sie trotz dieser christlichen Sozialisation erst mit 41 Jahren zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Was hat Sie so lange gebremst?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Glaubenserfahrungen und -anf\u00e4nge sind von niemandem richtig wahrgenommen und geschult worden. Zu Hause ging es nicht fr\u00f6hlich zu, es wurde viel kritisiert und sich beklagt. Mein Vater liebte die Gemeinde und sie ihn, aber f\u00fcr uns blieb wenig Spontanes \u00fcbrig. Ich habe gelernt, dass man als Pfarrerstochter vorbildlich leben muss und die sch\u00f6nsten Dinge des Lebens nicht tun darf. Das hat mich gebremst, ich wollte Freiheit. Die christlichen Formen habe ich beibehalten, bin z. B. als Studentin immer zum Gottesdienst gegangen. Aber erst in einer tiefen Notlage habe ich Jesus gesucht, und er lie\u00df sich finden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu diesem Buch habe ich noch zwei Fragen. Sie sprechen ausf\u00fchrlich \u00fcber das Gef\u00fchlsleben und die Gedankenwelt der Frau. Dabei gebrauchen Sie das Bild vom Fahrstuhl, in dem sich die Frau oft wiederfindet. Sie machen Mut, den Fahrstuhl anzuhalten. Es muss also eine Instanz geben, die st\u00e4rker ist als die Rutschbahn der Gef\u00fchle und das Negativpotential der Gedanken. Was ist das f\u00fcr eine Kraft und wie findet man Zugang zu ihr?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kraft, die mir hilft, den \u201eFahrstuhl der Gef\u00fchle\u201c zu beherrschen, ist Jesus. Er macht mir Mut, wenn es zu viel ist. Er entspannt mich, wenn ich richtig Grund habe, mich zu \u00e4rgern. Er gibt mir Aufgaben und die Kraft dazu, so dass ich nicht m\u00fc\u00dfig sitze und mich zu sehr mit mir selbst besch\u00e4ftige. Zugang zu dieser Kraft finde ich in der t\u00e4glichen ausgiebigen Stillen Zeit, beim fortlaufenden Lesen der Bibel, im Gottesdienst und beim Abendmahl, das bei uns trotz Corona gefeiert wird. Und Gespr\u00e4che mit Leuten, die aus derselben Quelle trinken wie ich, sind immer eine gro\u00dfe Freude.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die zweite Frage richtet sich an ihr antiemanzipatorisches Verst\u00e4ndnis von Ehe und Familie. Sie sprechen von Ihrer \u201eGrundeinstellung, dass der Mann den Familienvorsitz innehat und die Verantwortung f\u00fcr das Ganze tr\u00e4gt\u201c. Der Ehefrau raten Sie, auf das letzte Wort zu verzichten. Man muss ja heutzutage lange suchen, bis man solche Aussagen findet. Wie sind Sie zu diesem biblischen Verst\u00e4ndnis der Geschlechterrollen gekommen? Und kr\u00e4nken Sie damit nicht auch das Selbstwertgef\u00fchl junger Frauen, die nichts anderes kennen als Emanzipation?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin eine sehr emanzipierte Frau: geboren als \u00e4ltestes von 7 Pfarrerskindern und fr\u00fch gelobt f\u00fcr meinen verantwortungsvollen Umgang mit den Geschwistern. In der Schule bis zum Abitur immer die Beste, Chef\u00e4rztin, einzige Frau unter den baden-w\u00fcrttembergischen Klinikleitern im Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: die geborene Anf\u00fchrerin. Damit h\u00e4tte ich fast meine Ehe ruiniert und meine S\u00f6hne f\u00fcr immer ungl\u00fccklich gemacht. Da kam ich durch die Andacht einer Aidlinger Diakonisse zum Glauben und fand eine Seelsorgerin, die mir half. Margret Scheffbuch lehrte mich, wie eine Ehe gut funktioniert, eben so, wie Gott sich das gedacht hat: der Mann tr\u00e4gt die Verantwortung f\u00fcr das Ganze und Mundhalten in aufgeheizten Situationen schafft Frieden. Alles wird abgesprochen, es gibt keine unabh\u00e4ngigen Entscheidungen oder Pl\u00e4ne. Zum Beispiel w\u00e4re ich dem Ruf nach Sachsen ins Evangelisationsteam nicht gefolgt, wenn mein Mann dagegen gewesen w\u00e4re!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In Ihrem Buch \u201eHeilung ist m\u00f6glich\u201c widmen Sie einige Seiten der Pornografiesucht, insbesondere unter M\u00e4nnern. Aus unserer fast 40j\u00e4hrigen Eheseminararbeit k\u00f6nnen meine Frau und ich best\u00e4tigen, dass auch in christlichen Ehen Pornografiekonsum ein gro\u00dfer Ballast ist. Bitte geben Sie eine Hilfestellung, wie man aus dieser Sucht frei werden kann.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuerst muss man erkennen, dass man s\u00fcchtig ist. Dann muss man fest entschlossen sein, die Sucht loszuwerden. Dann gibt es professionelle Hilfen: Sperrung bestimmter PC-Programme, Selbsthilfegruppen, regelm\u00e4\u00dfige, langdauernde Psychotherapie, \u00c4nderung von Lebensgewohnheiten. Wenn man einen Partner gefunden hat, ist die Ein\u00fcbung einer normalen Sexualit\u00e4t eine Aufgabe, die viel Geduld und viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen erfordert. Pornografische Bilder haften fest im Kopf. Deshalb ist nur ein ganzes Abkehren von den alten Gewohnheiten und eine totale Annahme der Hilfe, die Jesus bietet, eine Garantie f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Eheleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Noch einmal zum Evangelisationsteam mit Lutz Scheufler. Seit sieben Jahren ist er ja nicht mehr Angestellter der S\u00e4chsischen Landeskirche, sondern hat einen kirchenunabh\u00e4ngigen Verein aufgebaut. Hat sich dieser Schritt bew\u00e4hrt? Wie sehen Sie die Zukunft der Landeskirchen? Was raten Sie jemand, der bei einer Evangelisation oder in der Seelsorge an Jesus Christus gl\u00e4ubig wird und in seiner Kirchengemeinde kein klares Evangelium zu h\u00f6ren bekommt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gr\u00fcndung des Missionswerkes \u201eEvangelisationsteam e.V.\u201c hat sich bew\u00e4hrt. Wir haben Aufgaben ohne Ende, Menschen finden zum Glauben, Jesus beschenkt uns mit Zelten u.a. Viele F\u00fcrbeter, Sponsoren und Spender begleiten und helfen uns. Unsere Gemeinschaft untereinander ist herzlich und st\u00e4rkend. Die Landeskirche schrumpft und ist nur da noch von Bedeutung, wo sie klares Evangelium predigt. Ich habe solches Gl\u00fcck in meiner \u00f6rtlichen Kirchengemeinde. Wir Mitglieder des Evangelisationsteams sind alle noch in der Landeskirche. Ich werde nicht aus der Kirche austreten, sie ist von Kind an meine Heimat. Ich liebe das Kirchenjahr, die Liturgie, die Chor\u00e4le und die Rituale an den Festen unseres Lebens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie verf\u00fcgen \u00fcber eine reiche seelsorgerliche Erfahrung. Viele Menschen werden seit Monaten von den andauernden Corona-Infektionsmeldungen in Angst versetzt. Manche Wirtschaftszweige blicken mit gro\u00dfer Sorge in die Zukunft. Die demografische Entwicklung unseres Volkes verhei\u00dft nichts Gutes. Wie k\u00f6nnen wir angesichts dieser Entwicklungen fr\u00f6hliche Christen bleiben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Zeit werden wir auf die Probe gestellt. Wie stark ist mein Vertrauen in meinen Herrn? Hoffentlich suchen viele Menschen jetzt nach dem festen himmlischen Halt. Das k\u00f6nnte sogar die Botschaft all dieser Beunruhigungen sein: dass wir alle innehalten und uns besinnen auf unseren Sch\u00f6pfer und Erl\u00f6ser! Wie wir Christen jetzt \u201er\u00fcberkommen\u201c, ob zitternd vor Angst oder ruhig im Sturm \u2013 das wird f\u00fcr unsere Mitmenschen eine Hilfe sein. Ob ich an Corona sterbe, wird im Himmel geplant. Die Vorsichtsma\u00dfnahmen halte ich ein, will niemand ein \u00c4rgernis geben und nicht leichtsinnig sein. Materiell helfen kann ich kaum, nur zuh\u00f6ren und tr\u00f6sten. Viel konkrete Not kann in unserem Staat gelindert werden, Geld ist da. Die Familie als st\u00e4rkendes Miteinander r\u00fcckt auch an manchen Stellen wieder in die Mitte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie vollenden im n\u00e4chsten Jahr so Gott will Ihr 80. Lebensjahr. Darf ich Sie um ein kurzes Zwischenfazit Ihres Lebens bitten? Was waren bisher Ihre schmerzvollsten und Ihre frohmachendsten Erfahrungen? Was m\u00f6chten Sie gern unseren Lesern mit auf den Weg geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schmerzvollste Erfahrung meines Lebens war die, dass ich es mir anders vorgestellt hatte und mich in vieles f\u00fcgen musste, das ich vorher nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte. Aber wie Gott mich freundlich geleitet, zu sich gezogen und \u00fcber alles gl\u00fccklich gemacht hat \u2013 das g\u00e4be ein Extra-Buch. Mein Arbeitsleben war sehr erf\u00fcllend. Mein Einfluss reichte weit, Gott hat richtige Personalentscheidungen geschenkt. In meiner kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik ist es nie zu Katastrophen gekommen. Kein M\u00e4dchen ist schwanger geworden, es hat nur einmal geringf\u00fcgig gebrannt, kein Selbstmordversuch ist gegl\u00fcckt, und niemand hat sich beim Ausrei\u00dfen aus der Klinik schwer verletzt. Und erst der Ruhestand! Wer bekommt schon mit dessen Beginn eine v\u00f6llig neue Aufgabe, die er sich nie h\u00e4tte suchen und schaffen k\u00f6nnen? Wer wird im Alter noch so gefragt und geh\u00f6rt? Wer kann entspannt der Goldenen Hochzeit entgegensehen, und wer erlebt so viel Gl\u00fcck mit zwei wunderbaren Sohnfamilien und sechs liebevollen Enkeln? Mein Lebensfazit lautet: Ich bin begnadigt, reich beschenkt und sehe unendliche Freuden vor mir in der Ewigkeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Fragen stellte Pastor Dr. Joachim Cochlovius.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Aufbruch \u2013 Informationen des Gemeindehilfsbundes (3\/2020)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die <a href=\"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/aufbruch_3_2020.pdf\">aktuelle Ausgabe des Aufbruchs kann hier<\/a> gelesen werden. Wenn Sie den Aufbruch kostenlos abonnieren m\u00f6chten, schreiben Sie bitte an info@gemeindehilfsbund.de.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><br \/>\nLeseempfehlung:<\/em><\/p>\n<p><em>Christa-Maria Steinberg<br \/>\n<\/em><strong><em>Die Frau im Fahrstuhl der Gef\u00fchle<br \/>\n<\/em><\/strong><em>SDG-Verlag, Waldenburg 2013, 48 Seiten, 4,81 <\/em><em>\u20ac<br \/>\n<\/em><em>ISBN: 978-3-9308-6812-4<\/em><\/p>\n<p><em>Christa-Maria Steinberg und Lutz Scheufler<br \/>\n<\/em><strong><em>Heilung ist m\u00f6glich<br \/>\n<\/em><\/strong><em>SDG-Verlag, 3. Auflage, Waldenburg 2013, 36 Seiten, 3,88 <\/em><em>\u20ac<br \/>\n<\/em><em>ISBN: 978-3-9308-6808-7<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. med. Christa-Maria Steinberg, \u00c4rztin f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Verh. mit Eberhard Steinberg, zwei S\u00f6hne. Geboren in Kolberg\/Pommern, 1945 geflohen. Nach dem Krieg war der Vater Pfarrer in Damme\/Oldbg., Bielefeld und L\u00fcdenscheid\/Br\u00fcgge. Nach dem Studium in Hamburg und Heidelberg Berufst\u00e4tigkeit in der Johannes-Diakonie Mosbach\/Baden. 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