{"id":17350,"date":"2020-06-17T10:40:49","date_gmt":"2020-06-17T08:40:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17350"},"modified":"2020-06-17T10:42:18","modified_gmt":"2020-06-17T08:42:18","slug":"was-sollen-wir-mit-jesus-christus-anfangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=17350","title":{"rendered":"Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas sollen wir mit Jesus Christus anfangen?\u201c \u2013 Wenn man es recht \u00fcberlegt, ist das eine groteske Frage. Denn in Wirklichkeit geht es nicht darum, was wir mit Jesus Christus anfangen sollen, sondern was er mit uns anfangen m\u00f6chte. Das M\u00e4uschen, das dar\u00fcber nachdenkt, was es mit dem Elefanten anfangen solle, ist eine Witzfigur. Aber vielleicht hat der Fragesteller es anders gemeint und seine Frage k\u00f6nnte etwa hei\u00dfen: Was sollen wir mit der \u00dcberlieferung der Aussagen und Taten dieses Mannes anfangen? Wie sollen wir die Frage nach ihrer Geschichtlichkeit beantworten? Das aber stellt uns vor das Problem, zwei ganz verschiedene Dinge auf den gleichen Nenner zu bringen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der einen Seite haben wir die sittlichen Lehren Jesu, die in ihrer Tiefe und in ihrer \u00fcberzeugenden N\u00fcchternheit von fast allen Leuten anerkannt werden. Sogar ausgesprochene Gegner des Christentums betonen oft, wenn ich mit ihnen diskutiere: \u201eIch habe gar nichts gegen die Ethik des Christentums.\u201c Man scheint sich dar\u00fcber einig zu sein, da\u00df in den Lehren dieses Mannes und seiner J\u00fcnger moralische Wahrheit in reinster und h\u00f6chster Vollkommenheit dar-gelegt ist. Da ist keine Spur von schw\u00e4rmerischem Idealismus, sondern durch und durch Weisheit und Klugheit. Alles ist wirklichkeitsnah und taufrisch, wie es nur ein gesunder Menschenverstand hervorbringen kann. Das ist das eine Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem gegen\u00fcber stehen aber die theologischen Aussagen dieses Mannes in ihrer kaum zu fassenden Ungeheuerlichkeit. Sie wissen alle, was ich meine, und ich m\u00f6chte sehr betonen, da\u00df Jesus nicht nur an einem Punkt seiner Karriere mit dieser f\u00fcr unser Gef\u00fchl unerh\u00f6rten Anma\u00dfung auftritt. Gewi\u00df, da ist die eine Szene, die dann zu seiner Hinrichtung f\u00fchrte, als der Hohepriester ihn fragte: \u201eWer bist du?\u201c \u2013 \u201eIch bin der Gesalbte, der Sohn des ewigen Gottes, und ihr werdet mich am Ende der Zeiten wiederkommen sehen als Richter der Welt\u201c (vgl. Mk 14,62). Aber dieser Anspruch bleibt wirklich nicht auf diesen einen dramatischen Augenblick beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ein roter Faden zieht er sich durch die ganzen Evangelien. So konnte Jesus beispielsweise zu jemandem sagen: \u201eIch vergebe dir deine S\u00fcnden\u201c (vgl. Mk 2,5). Es ist ganz in Ordnung, wenn ein Mensch einem anderen ein Unrecht vergibt, das er ihm zugef\u00fcgt hat. Wenn mich jemand um f\u00fcnf Pfund betrogen hat, so ist es durchaus m\u00f6glich und vern\u00fcnftig, da\u00df ich sage: \u201eNun gut, ich vergebe ihm; wir wollen nicht mehr dar\u00fcber sprechen.\u201c Aber wie in aller Welt w\u00fcrden Sie es finden, wenn jemand Sie um f\u00fcnf Pfund betrogen h\u00e4tte, und ich w\u00fcrde sagen: \u201eSchon gut, ich vergebe ihm!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine andere befremdliche Bemerkung scheint ihm fast zuf\u00e4llig \u00fcber die Lippen zu kommen: Eines Tages sitzt dieser Mann auf einem H\u00fcgel und schaut auf Jerusalem hinab, und pl\u00f6tzlich l\u00e4\u00dft er die erstaunlichen Worte fallen: \u201eWie oft habe ich Propheten und Weise zu dir gesandt!\u201c (Matth 23,34.37) \u2013 und niemand entgegnet etwas darauf. Dabei hat er ganz beil\u00e4ufig, als w\u00e4re das selbstverst\u00e4ndlich, behauptet, er sei die Kraft, die durch die Jahrhunderte Weise und f\u00fchrende M\u00e4nner in die Welt gesandt habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder nehmen wir eine andere seltsame Bemerkung: Fast alle Religionen kennen unbequeme Vorschriften; dazu geh\u00f6rt das Fasten. Eines Tages erkl\u00e4rt dieser Mann pl\u00f6tzlich: Niemand mu\u00df fasten, solange ich da bin\u201c (vgl. Mk 2,18\u201320). Wer ist dieser Mensch, der behaupten kann, seine blo\u00dfe Anwesenheit setze alle normalerweise g\u00fcltigen Vorschriften au\u00dfer Kraft? Wer ist der Mann, der pl\u00f6tzlich, einfach so, den Schulkindern sagen darf, heute sei schulfrei?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal geht er so weit zu behaupten, er, der Redende, sei v\u00f6llig s\u00fcnd- und fehlerlos, ja, das ist sogar seine Grundhaltung. \u201eIhr, zu denen ich spreche, seid allesamt S\u00fcnder!\u201c (z. B. Joh 8). \u2013 Und niemals macht er auch nur die geringste Andeutung, da\u00df man ihm das gleiche vorwerfen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder er erk\u00fchnt sich zu sagen: \u201eIch bin aus Gott gezeugt; ehe Abraham war, bin ich\u201c (Joh 8,58) \u2013 und denken Sie daran, was die Worte \u201eIch bin\u201c auf hebr\u00e4isch bedeuteten. Das ist der Name Gottes, den bei Todesstrafe kein menschliches Wesen in den Mund nehmen durfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das also ist das zweite Ph\u00e4nomen. Auf der einen Seite klar umrissene Ma\u00dfst\u00e4be moralischen Verhaltens; auf der anderen Seite Anspr\u00fcche, zu denen, falls sie nicht wahr sind, nur ein Gr\u00f6\u00dfenwahnsinniger f\u00e4hig ist; Hitler w\u00e4re daneben der vern\u00fcnftigste und dem\u00fctigste Mensch der Welt gewesen. Es gibt keine \u00dcberg\u00e4nge vom Christentum zu anderen Religionen und nirgends eine Parallele zu ihm. Wenn Sie zu Buddha gegangen w\u00e4ren und ihn gefragt h\u00e4tten: \u201eBist du der Sohn Brahmas?\u201c, so h\u00e4tte er geantwortet: \u201eMein Sohn, du lebst noch im Tal der Illusion.\u201c Wenn Sie zu Sokrates gegangen w\u00e4ren und ihn gefragt h\u00e4tten: \u201eBist du Zeus?\u201c, so h\u00e4tte er Sie ausgelacht. Wenn Sie zu Mohammed gegangen w\u00e4ren und ihn gefragt h\u00e4tten: \u201eBist du Allah?\u201c, so h\u00e4tte er zuerst seine Kleider zerrissen und Ihnen dann den Kopf ab-geschlagen. Wenn Sie Konfuzius gefragt h\u00e4tten: \u201eBist du der Himmel?\u201c, so h\u00e4tte er wahrscheinlich etwa geantwortet: \u201eBemerkungen, die nicht mit der Natur im Einklang stehen, sind geschmacklos.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keiner der gro\u00dfen Sittenlehrer der Welt hat sich je \u00e4hnliche Dinge angema\u00dft wie Jesus. Meiner Meinung nach kann nur Gott selbst solche Dinge sagen \u2013 oder ein schwer Geistesgest\u00f6rter, dessen ganze Pers\u00f6nlichkeit von seinen Wahnvor-stellungen zerr\u00fcttet ist. \u2013 Wenn Sie sich einbilden, Sie seien ein weichgekochtes Ei, weil Sie gerade nach einem St\u00fcck Toast suchen, das Ihnen zusagt, dann ist Ihnen vielleicht noch zu helfen. Aber wenn Sie sich einbilden, Sie seien Gott, dann sind Sie ein hoffnungsloser Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Rande bemerkt: Jesus wurde nie als blo\u00dfer Moralprediger angesehen. Niemals hatten die Menschen, die ihm bei Lebzeiten begegneten, diesen Eindruck von ihm. Sein Auftreten erregte bei ihnen entweder Ha\u00df \u2013 oder Erschrecken \u2013 oder Bewunderung; mildes, neutrales Wohlwollen gab es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sollen wir nun aber diese beiden widerspr\u00fcchlichen Ph\u00e4nomene auf einen gemeinsamen Nenner bringen? Ein Versuch geht dahin zu erkl\u00e4ren, der Mann habe diese Dinge gar nicht wirklich gesagt. Erst seine J\u00fcnger h\u00e4tten beim Erz\u00e4hlen die Geschichte \u00fcbertrieben, und so sei die Legende entstanden, er habe so geredet. Aber das hat einen Haken, denn all seine J\u00fcnger waren Juden. Das hei\u00dft sie geh\u00f6rten zu dem Volk, das wie kein anderes davon \u00fcberzeugt war, da\u00df es nur einen Gott gebe \u2013 da\u00df es unm\u00f6glich einen zweiten geben k\u00f6nne. Es w\u00e4re\u00a0schon merkw\u00fcrdig, wenn einem religi\u00f6sen F\u00fchrer diese l\u00e4sterliche Anma\u00dfung ausgerechnet in dem einen Volk angedichtet worden w\u00e4re, das am aller-wenigsten zu einem solchen Irrtum pr\u00e4destiniert war. Vielmehr bekommen wir den Eindruck, da\u00df es keinem seiner unmittelbaren J\u00fcnger leicht fiel, Jesu Aussagen anzunehmen, und ebenso wenig den Schreibern des Neuen Testaments.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch aus einem anderen Grund scheint es mir unhaltbar, die Berichte \u00fcber diesen Mann f\u00fcr Legenden zu erkl\u00e4ren. Als Literaturhistoriker bin ich restlos davon \u00fcberzeugt, da\u00df die Evangelien keine Legenden sind \u2013 was immer sie auch sonst sein m\u00f6gen. Ich habe sehr viele Legenden gelesen, und es ist f\u00fcr mich eindeutig, da\u00df die Jesusgeschichten nicht in diese Gattung passen. Sie sind nicht kunstvoll genug, um Legenden zu sein. In der Darstellung ihrer Inhalte sind sie unbeholfen, sie arbeiten die Dinge nicht sauber heraus. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Lebens Jesu bleibt uns genauso unbekannt wie das Leben irgendeines seiner Zeitgenossen. Kein Volk, das einen seiner Helden zum legend\u00e4ren Heiligen erheben wollte, w\u00fcrde so etwas zulassen. Auch kenne ich, au\u00dfer einigen Teilen aus den platonischen Dialogen, in der Literatur des Altertums keinerlei Gespr\u00e4che, wie sie etwa im Johannesevangelium vorkommen. Bis fast in unsere Zeit gab es so etwas einfach nicht. Erst vor etwa hundert Jahren, mit dem Aufkommen des realistischen Romans, fand das Gespr\u00e4ch Eingang in die Literatur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und noch ein anderer Aspekt: In der Geschichte von der Ehebrecherin wird uns erz\u00e4hlt, Jesus habe sich geb\u00fcckt und mit dem Finger etwas in den Staub gekritzelt (Joh 8,6.8). Dieser Hinweis bringt nichts ein. Niemand hat je irgendeine Lehre darauf gegr\u00fcndet. Aber solch kleine, unbedeutende Details zur glaubhafteren Darstellung einer erdichteten Geschichte nur zu erfinden \u2013 das w\u00e4re ein ganz moderner Kunstgriff. Ist nicht die einzige Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese Schilderung die, da\u00df es sich wirklich so zugetragen hat? Der Schreiber erz\u00e4hlte es, einfach weil er es gesehen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich kommen wir zum seltsamsten aller Berichte, zum Auferstehungsbericht. Mit dieser Geschichte m\u00fcssen wir unbedingt ins reine kommen. Ich h\u00f6rte einmal den Ausspruch: \u201eDie Auferstehung beweist, da\u00df es ein Leben nach dem Tode gibt, darum ist sie so wichtig. Sie beweist, da\u00df die Pers\u00f6nlichkeit des Menschen den Tod \u00fcberdauert.\u201c Nach diesem Verst\u00e4ndnis w\u00e4re an Christus nichts anderes geschehen, als was im Tod schon immer an jedem Menschen geschah. Das Besondere w\u00e4re einzig, da\u00df es bei Christus sichtbar wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Deutung entspricht aber bestimmt nicht der Auffassung der fr\u00fchesten christlichen Schreiber. Nach ihrem Verst\u00e4ndnis hatte sich etwas v\u00f6llig Neues, in der ganzen Geschichte noch nie Dagewesenes ereignet. Christus hatte den<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tod besiegt. Ein Tor war aufgesprengt worden, zum allerersten Mal, ein Tor, das seit Urzeiten verschlossen und verriegelt gewesen war. Da geht es um etwas ganz anderes als um ein rein geistiges Weiterleben. Ich meine nicht, da\u00df sie an eine Unsterblichkeit des Geistes nicht schon immer geglaubt hatten. Im Gegenteil, sie glaubten so fest daran, da\u00df Christus ihnen mehr als einmal versichern mu\u00dfte, er sei kein Geist. Das ist ja gerade das Bemerkenswerte: Obwohl sie an ein Weiterleben nach dem Tode glaubten, war die Auferstehung f\u00fcr sie etwas v\u00f6llig anderes, etwas ganz und gar Neues. Die Auferstehungsberichte sind nicht ein Bild f\u00fcr das Weiterleben nach dem Tode; sie bezeugen, da\u00df eine absolut neue Existenzform in dieser Welt begonnen hat. Etwas Neues ist in die Welt gekommen, so umw\u00e4lzend neu wie einst das erste organische Lebewesen bei seiner Entstehung. Dieser Mensch wird nach dem Tode nicht in \u201eGeist\u201c und \u201eK\u00f6rper\u201c geschieden. Er ist zu einer neuen Art des Seins erstanden. Das sagt die Geschichte. Was aber fangen wir damit an?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mir scheint es fraglich, ob irgendeine Hypothese sich mit den Tatsachen so gut deckt wie die christliche. Diese \u201eHypothese\u201c sagt: Gott ist in seine Sch\u00f6pfung hinabgekommen, hinab zur Menschheit \u2013 und ist wieder aufgestiegen, wobei er seine Sch\u00f6pfung mit sich emporgezogen hat. Die Alternative zu dieser Hypothese liegt nicht in Erkl\u00e4rungen wie: \u201eEs sind Legenden oder \u00dcbertreibungen oder Geistererscheinungen.\u201c Die Alternative hei\u00dft: Gr\u00f6\u00dfenwahn, L\u00fcge. Und wenn man diese Alternative nicht annehmen kann (und ich kann es nicht), so bleibt nur die christliche Hypothese.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas sollen wir mit Jesus Christus anfangen?\u201c Es ist doch wirklich nicht die Frage, was wir mit ihm anfangen sollen, sondern es geht einzig darum, was er mit uns anfangen m\u00f6chte. Sie k\u00f6nnen zwar das, was von ihm \u00fcberliefert ist, annehmen oder zur\u00fcckweisen. Was er aber sagt, ist grundlegend anders als alles, was je ein anderer Lehrer gesagt hat. Alle anderen sagen: \u201eDas ist die Wahrheit \u00fcber die Welt. Das ist der Weg, den man gehen sollte.\u201c Jesus aber sagt: \u201eIch bin die Wahrheit. Ich bin der Weg und das Leben.\u201c Er sagt: \u201eNiemand kann wirkliches Leben erlangen au\u00dfer durch mich. Versuche, dein Leben zu bewahren, und du wirst unwiderruflich zugrunde gehen; verschwende dich selbst an andere, und du wirst gerettet werden\u201c (vgl. Joh 14,6; 12,25; Mk 8,35).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er sagt: \u201eWenn du dich meiner sch\u00e4mst \u2013 wenn du mich rufen h\u00f6rst und auf die andere Seite schaust, dann werde auch ich von dir wegschauen, wenn ich vor aller Augen in Gottes Herrlichkeit wiederkomme. Wenn irgendetwas dich von Gott und mir trennt, so wirf es weg, was immer es auch sei. Wenn es dein Auge ist, rei\u00df es aus; wenn es deine Hand ist, hau sie ab. Wenn du dich selbst an den ersten Platz stellst, so wirst du einmal der Letzte sein. Wer eine schwere Last zu tragen hat, der soll zu mir kommen, ich will ihm Ruhe schenken. Eure S\u00fcnden sind ausgel\u00f6scht, und wenn es noch so viele w\u00e4ren, ich kann das tun. Ich bin Wieder-Geburt. Ich bin Leben. E\u00dft mich, trinkt mich, ich bin eure Nahrung\u201c (vgl. Mk 8,38; 9,43ff; Lk 14,7-11; Matth 11,28; Joh 11,25; Joh 6,51). Und schlie\u00dflich: \u201eHabt keine Angst, denn ich habe die ganze Welt \u00fcberwunden\u201c (vgl. Joh 16,33) \u2013 Darum geht es!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>C. S. Lewis, 1950<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Aus: C. S. Lewis, Gott auf der Anklagebank, Basel &amp; Gie\u00dfen, Brunnen 1981, S. 93\u201398.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas sollen wir mit Jesus Christus anfangen?\u201c \u2013 Wenn man es recht \u00fcberlegt, ist das eine groteske Frage. Denn in Wirklichkeit geht es nicht darum, was wir mit Jesus Christus anfangen sollen, sondern was er mit uns anfangen m\u00f6chte. Das M\u00e4uschen, das dar\u00fcber nachdenkt, was es mit dem Elefanten anfangen solle, ist eine Witzfigur. 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