{"id":16987,"date":"2020-02-21T12:15:27","date_gmt":"2020-02-21T11:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16987"},"modified":"2020-02-21T12:23:42","modified_gmt":"2020-02-21T11:23:42","slug":"predigt-die-gerechtigkeit-die-vor-gott-gilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16987","title":{"rendered":"Predigt: &#8222;Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Gemeinde, wir haben uns beim M\u00e4nner-Stammtisch mit dem Thema \u201aGerechtigkeit\u2018 besch\u00e4ftigt, das von der EKD f\u00fcr die M\u00e4nnerarbeit 2019 vorgeschlagen wurde. Was f\u00e4llt uns zum Thema Gerechtigkeit ein? Da ist z. B. die Soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft, die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, die Gerechtigkeit unter den Generationen, die Verteilungsgerechtigkeit, die Gerechtigkeit im Bereich der L\u00f6hne, die Bildungsgerechtigkeit, Ausgleichende Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, die Gesetzesgerechtigkeit, die Globale Gerechtigkeit u.v.a.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Begriffe sind uns allen gel\u00e4ufig und begegnen uns fast t\u00e4glich in privaten Gespr\u00e4chen und politischen Diskussionen. Es wird oft gek\u00e4mpft und hart gerungen, um einen gerechten Interessensausgleich zu erreichen. Meist geht es dabei um Gleichmacherei, allen das Gleiche zu erm\u00f6glichen oder zukommen zu lassen. Das ist alles wichtig, richtig und gut. Doch k\u00fcmmern wir uns zuviel um diese vordergr\u00fcndigen Dinge und vernachl\u00e4ssigen leider str\u00e4flich, uns um das Wichtigste zu k\u00fcmmern, das unser Leben f\u00fcr Zeit und Ewigkeit bestimmt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201aDie Gerechtigkeit, die vor Gott gilt\u2018.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb ermahnt uns Jesus: \u201eTrachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit\u2026\u201c (Mt 6,33) Die Gerechtigkeit der Welt ver\u00e4ndert (vielleicht) die jeweilige Situation, die Gerechtigkeit Gottes aber ver\u00e4ndert und rettet den Menschen f\u00fcr die Ewigkeit! Dass dies kein Randthema ist, wird uns deutlich, wenn wir nachforschen, wie oft der Begriff \u201aGerechtigkeit\u2018 in der Bibel vorkommt,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>n\u00e4mlich insgesamt 332 Treffer.<\/li>\n<li>Im Alten Testament kommt es 212 mal vor,<\/li>\n<li>im Neuen Testament 89 mal<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein im R\u00f6merbrief ist es mit 33 Treffern der Zentralbegriff des ganzen Briefes und die Grundlage f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der rettenden Botschaft des Evangeliums. Es geht dabei nicht um die Gerechtigkeit der Welt, sondern um die Gerechtigkeit, die vor Gott G\u00fcltigkeit hat, mit Jesus im Mittelpunkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was haben wir uns darunter vorzustellen? Was meint das NT mit dieser Gerechtigkeit? Gerechtigkeit ist in der Bibel ein Verh\u00e4ltnisbegriff keine abstrakte Norm einer Sittlichkeit. Gerechtigkeit ist das Verh\u00e4ltnis des Menschen zu Gott, seine Gottesfurcht, seine Hoffnung und sein Vertrauen auf Gott. Ja es ist das mit Gottes Willen \u00fcbereinstimmende, heilige, Gott wohlgef\u00e4llige Verhalten, das im Urteil Gottes rechte Leben in der Liebe.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> \u201eNur wer das Rechte tut, ist gerecht \u2013 gerecht wie Jesus, der in allem Gottes Willen erf\u00fcllt hat.\u201c (1. Joh 3,7 NG\u00dc)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer kann diesem g\u00f6ttlichen Anspruch voll und ganz gen\u00fcgen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist das Problem: Vor Gott ist (im NT) kein Mensch gerecht.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Denn das Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Gott ist seit dem S\u00fcndenfall im Paradies zerst\u00f6rt. Das ist den meisten Menschen in allen V\u00f6lkern auch durchaus bewusst, oder sie ahnen es, denn Gott hat das allen Menschen unausl\u00f6schlich ins Herz geschrieben. (R\u00f6m 2,15 NG\u00dc)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und nun versuchen sie, in ihren unterschiedlichen Religionen durch Opfer und Rituale eine Wiedergutmachung mit Gott zu erreichen und mit IHM ins Reine zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist aber nicht nur bei den Heiden so. Auch viele Christen meinen, sie m\u00fcssten selbst etwas tun und wollen immer wieder durch eine eigene Gerechtigkeit vor Gott bestehen. Paulus schreibt dazu im R\u00f6merbrief: \u201eSie haben nicht erkannt, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch eigene Gerechtigkeit vor Gott bestehen zu k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wer sich die Gerechtigkeit durch Anstrengung, Leistung und noch so gute Werke erwerben will, um vor Gott zu bestehen, muss scheitern. Denn er will nicht wahrhaben, dass er S\u00fcnder ist, d.h. vor dem heiligen Gott schuldig geworden ist und will aus eigener Kraft vor Gott gerecht werden. Doch wir k\u00f6nnen uns mit absolut nichts vor Gott rechtfertigen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das ist ja zum Verzweifeln!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, das ist wahr, und der M\u00f6nch Martin Luther ist daran ja fast verzweifelt. Als er z.B. in Psalm 31 las:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eLa\u00df mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit\u201c (Ps 31,2), da erschrak er sehr. F\u00fcr ihn war die \u201aGerechtigkeit Gottes\u2018 sein strenges Gericht und er meinte, \u201eda w\u00e4re ich ja ewig verloren.\u201c Doch dann erkannte er, da steht ja, errette mich durch deine Gerechtigkeit, nicht durch meine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt verstand er, dass die \u201aGerechtigkeit Gottes\u2018 diejenige Gerechtigkeit ist, durch die ER uns rechtfertigt, also die in Christus Jesus geschenkte Gerechtigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDeine Gerechtigkeit das ist nicht die, mit der Gott wahr und gerecht ist, wie viele meinen, sondern es ist die Gnade, mit der Gott uns wahrhaftig und gerecht macht.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war f\u00fcr Martin Luther das Aha-Erlebnis! Gott schenkt Seine Gerechtigkeit, die nicht verdient oder erworben werden kann, aus freier Gnade dem s\u00fcndigen Menschen, der seine Schuld einsieht und sie vor Gott bekennt. Den will Gott aus lauter Erbarmen retten. \u2013 Ja, das ist die unbeschreiblich frohmachende Botschaft:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gott will uns S\u00fcnder retten!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wie, auf welche Weise, schafft es Gott, uns s\u00fcndige Menschen gerecht zu sprechen und dadurch zu retten? ER kann doch nicht einfach sagen: Vergeben, vergessen, erledigt. Damit w\u00fcrde ER sich ja selbst untreu werden.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Denn auf der einen Seite steht Gott in Seiner Heiligkeit und absoluten Gerechtigkeit, danach muss ER uns Menschen wegen unserer S\u00fcnde, wie bereits im Paradies angedroht<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, zum ewigen Tode verurteilen.<\/li>\n<li>Auf der anderen Seite steht Gott in Seiner unfassbar gro\u00dfen Liebe zu uns Menschen, die uns auf jeden Fall retten will, koste es was es wolle \u2013 und ER l\u00e4sst es sich unendlich viel kosten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie l\u00f6st Gott dieses Problem?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ER muss also einen Weg finden, uns die Gerechtigkeit zu verschaffen, die vor IHM gilt, ohne sich zu widersprechen. Die L\u00f6sung und damit unsere Rettung, hat einen Namen: Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus formuliert es in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth so: \u201eDenn Gott hat den, der ohne jede S\u00fcnde war, Jesus Christus, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir durch die Ver\u00adbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist das unbegreiflich Wunderbare:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Gott rechnet also unsere S\u00fcnden Christus an;<\/li>\n<li>den Gehorsam Christi dagegen rechnet ER uns an.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">D.h. Jesus wurde, was wir sind \u2013 S\u00fcnder, damit wir werden k\u00f6nnen, was ER ist \u2013 s\u00fcndlos und gerecht. Was f\u00fcr ein Tausch! Unsere Rettung besteht also darin, dass Gott durch diesen Tausch Seinen Sohn, Jesus Christus, f\u00fcr uns zur Gerechtigkeit gemacht hat. Diese Gerechtigkeit, mit der wir vor Gott bestehen k\u00f6nnen, ist also ein reines Ge\u00adschenk Gottes in Christus<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> und kein Verdienst aufgrund eigener Anstrengung und Gesetzeserf\u00fcllung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur weil Jesus Christus in un\u00fcberbietbarer Liebe und Hingabe unsere S\u00fcnde auf sich nahm, ja unsere S\u00fcnde wurde, und am Kreuz von Golgatha stellvertretend f\u00fcr uns die Strafe daf\u00fcr auf sich nahm, nur deshalb k\u00f6nnen wir vor Gott gerecht werden \u2013 obwohl wir noch hier in diesem Leib und damit im Bereich der S\u00fcndhaftigkeit sind.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist die wahrhaft g\u00f6ttliche L\u00f6sung, womit Gott sowohl Seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit als auch Seiner Liebe zu uns Menschen gerecht wird. Das \u00fcbersteigt alles menschliche Denken, ja es sprengt unseren Denkhorizont! Die einzig wichtige Frage ist jetzt: Wie bekomme ich Anteil an dieser Gerechtigkeit?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antwort: Ausschlie\u00dflich durch den Glauben an Jesus Christus. Nur dem Glaubenden ist das Heil, die Rettung, das ewige Leben zug\u00e4nglich, denn Glaube ist das Mittel, mit dem ich diese Rettungstat auch f\u00fcr mich pers\u00f6nlich in Anspruch nehmen kann. Dann muss ich also doch etwas tun, um vor Gott zu bestehen, n\u00e4mlich glauben. Nein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaube ist keine Voraussetzung des Heils im Sinne einer menschlichen Leistung, sondern es ist die Antwort des Menschen auf den Ruf Gottes, der vom Heiligen Geist vermittelt wird.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnsere Errettung ist g\u00e4nzlich ohne uns &#8211; durch Gott selbst &#8211; und durch Gott allein vollbracht. Wir k\u00f6nnen unsererseits nicht das Geringste zu ihr beitragen, auch nicht durch unseren Glauben. Denn \u201eGlaube\u201c ist ein Tun, das keinerlei Leistung bedeutet. \u201eGlauben\u201c in diesem Sinn hat keinerlei Voraussetzungen in uns selbst, auch keine moralischen oder religi\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber, und das muss auch beachtet werden: Unsere Rettung vollzieht sich nicht automatisch an uns ohne unsere ausdr\u00fcckliche Einwilligung. Es gibt keine Zwangsrettung. Gott zwingt uns Menschen nicht, ER will uns beschenken, ER will, dass wir aus freien St\u00fccken auf Sein Rettungsangebot antworten und es voller Vertrauen auf Seine Zusage annehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber \u2013 und das ist auch ein Geschenk: das Evangelium erm\u00f6glicht solchen Glau\u00adben, denn es ist sch\u00f6pferisch wirkendes Wort des lebendigen Gottes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, mehr noch, das Evangelium schafft in uns den Glauben, der uns die Gerech\u00adtigkeit Gottes zukommen l\u00e4sst, die uns dann im Gericht vor IHM gerecht macht und ewige Rettung schenkt. Glaube ist nicht meine Leistung! Wer diese Gerechtigkeit von Gott empfangen hat, der ist Gott recht. Und hat das ewige Leben. Welch ein Geschenk!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einigen von uns ist sicher noch in Erinnerung, dass wir bis vor wenigen Jahren in jedem Gottesdienst, nach dem Zuspruch der S\u00fcndenvergebung, Gott f\u00fcr dieses Geschenk dankten und Ihm dadurch Ehre erwiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sangen damals:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein Gott in der H\u00f6h\u2018 sei Ehr und Dank f\u00fcr seine Gnade.<br \/>\nDarum, dass nun und nimmermehr uns r\u00fchren kann kein Schade.<br \/>\nEin Wohlgefall\u2019n Gott an uns hat. Nun ist gro\u00df Fried ohn Unterla\u00df.<br \/>\nAll Fehd hat nun ein Ende!<\/p>\n<p>Damit haben wir Gott daf\u00fcr gedankt, dass ER uns durch Seine Gerechtigkeit von aller Schuld freigesprochen hat und es zwischen uns und Gott jetzt nichts Trennendes, keine Blockade mehr gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott bietet Sein Heil, Seine Gerechtigkeit und damit das ewige Leben allen Menschen unterschiedslos an. Deshalb l\u00e4sst ER Sein Evangelium, diese Frohe Botschaft, auf der ganzen Erde verk\u00fcndigen. Aber Gott schenkt Sein Heil, d.h. unsere Rettung, nicht automatisch jedem Menschen, sondern wartet auf unsere Antwort, ob wir dieses Geschenk der Rettung zum ewigen Leben \u00fcberhaupt haben wollen. Taufe, Kirchenzugeh\u00f6rigkeit, Konfirmation, Gottesdienstbesuch, das alles ist richtig, wichtig und gut. Aber es rettet nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb ist die wichtigste Frage, ja die \u00dcberlebensfrage: Was muss ich tun, um Gottes Gerechtigkeit zu erlangen und dadurch f\u00fcr die Ewigkeit gerettet zu werden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antwort: Ich muss einsehen, dass ich ein S\u00fcnder bin und in Auflehnung gegen Gott lebe, und dass ich von mir aus nichts tun kann, um vor Gott bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich damit zu Jesus gehe,<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>IHN bitte, mir meine S\u00fcnde zu vergeben<\/li>\n<li>und in mein Leben einzutreten<\/li>\n<li>und IHM sage, dass ich voller Freude und Dankbarkeit Sein stellvertretendes S\u00fchneopfer am Kreuz von Golgatha annehme und vor Gott damit bestehen will,<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">dann nimmt ER mich an, \u00fcbernimmt alle meine S\u00fcnde und gibt mir daf\u00fcr Seine Gerechtigkeit, mit der ich dann vor Gott bestehen kann. Dann schenkt ER mir Seinen Heiligen Geist und macht mich dadurch zu einem Kind Gottes. ER verspricht mir, von nun an bei mir zu sein und mich durch den Tod hindurch in Gottes ewiges Reich, in Seine himmlische Herrlichkeit, zu f\u00fchren. Wir sehen, wie wichtig es ist, sich mit der Gerechtigkeit Gottes zu besch\u00e4ftigen und sie als die Rettungsbotschaft anzunehmen. Eine bessere kann es nicht geben. Nimm dieses Rettungsangebot unbedingt an! Mach diese Entscheidung noch heute mit Jesus fest, oder erneuere sie mit IHM! Denn das ist der einzige Weg zum ewigen Leben in Gottes Herrlichkeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem HERRN!\u201c Amen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Pr\u00e4dikant Wolfgang Wilke, Predigt f\u00fcr den M\u00e4nnersonntag, 3. November 2019<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> 1.Joh 3,7; Offb 22,11<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> R\u00f6m 8,8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> R\u00f6m 10,3<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Baral, Karl; Handbuch der biblischen Glaubenslehre, 4. \u00dcberarbeitete und erweiterte Auflage 2016, S. 462<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> 1.Mose 2,17<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl 2. Kor 5,21 NG\u00dc<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> R\u00f6m 5,17<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Lexikon zur Bibel a.a.O. Spalte 550<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Vgl. Cochlovius, Joachim: Leben im Zeichen des Kreuzes \u2013 Eine Auslegung des R\u00f6merbriefes \u2013 H\u00e4nssler-Verlag, 1997, S.21+22<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, wir haben uns beim M\u00e4nner-Stammtisch mit dem Thema \u201aGerechtigkeit\u2018 besch\u00e4ftigt, das von der EKD f\u00fcr die M\u00e4nnerarbeit 2019 vorgeschlagen wurde. Was f\u00e4llt uns zum Thema Gerechtigkeit ein? Da ist z. 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