{"id":16981,"date":"2020-02-20T10:00:29","date_gmt":"2020-02-20T09:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16981"},"modified":"2020-02-20T12:21:12","modified_gmt":"2020-02-20T11:21:12","slug":"uno-gb-behandeln-verfolgte-christen-als-feinde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gemeindenetzwerk.de\/?p=16981","title":{"rendered":"UNO und Gro\u00dfbritannien behandeln verfolgte Christen als &#8222;Feinde&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen scheint entschlossen zu sein, verfolgte Christen von jeglicher Hilfeleistung auszuschlie\u00dfen. Laut einem k\u00fcrzlich erschienenen Bericht von <em>CBN News<\/em>: Christlich-syrische Fl\u00fcchtlinge &#8230; wurden von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien daran gehindert, Hilfe vom Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, dem UNHCR, zu erhalten. Einer der Fl\u00fcchtlinge, Hasan, ein zum Christentum konvertierter Syrer, erz\u00e4hlte uns in einem Telefongespr\u00e4ch, dass muslimische UNO-Lagerbeamte &#8222;wussten, dass wir Muslime gewesen waren und Christen wurden und sie behandelten uns mit Verfolgung und Spott. Sie lie\u00dfen uns nicht in das B\u00fcro ein. Sie haben unsere Bitte ignoriert.&#8220; Hasan und seine Familie sind jetzt untergetaucht, aus Angst, von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar get\u00f6tet zu werden. Sich zum Christentum zu bekehren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Timothy, einem jordanischen Muslim, der zum Christentum konvertierte, &#8222;sind alle UNO-Beamten [offenbar in Jordanien], die meisten von ihnen, 99 Prozent, Muslime, und sie behandelten uns als Feinde&#8220;. Zu diesem Thema hat Paul Diamond, ein britischer Menschenrechtsanwalt, k\u00fcrzlich erl\u00e4utert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sie haben diese absurde Situation, in der der Plan aufgestellt wird, um syrischen Fl\u00fcchtlingen und den Menschen, die am meisten in Not sind, Christen, die &#8222;genozidiert&#8220; wurden, zu helfen, doch sie k\u00f6nnen nicht einmal in die UNO-Lager kommen, um die Nahrungsmittel zu bekommen. Wenn Sie anklopfen und sagen &#8218;ich bin Christ&#8216; oder &#8218;konvertiert&#8216;, werden die muslimischen UNO-Wachen Sie daran hindern, sie zu betreten und Sie auslachen, verspotten und sogar bedrohen&#8230; Sunnitische muslimische Beamte haben den Weg versperrt. Sie haben sie ausgelacht, ihnen gedroht und gesagt: &#8222;Ihr h\u00e4ttet nicht konvertieren sollen. Du bist ein Idiot, dass du konvertiert bist. Du bekommst, was du bekommst&#8216;, oder so \u00e4hnliche Worte.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das n\u00e4chste Hindernis f\u00fcr die wenigen Christen, die es durch die UNO-Fl\u00fcchtlingslager schaffen, sind die Einwanderungszentren der westlichen Nationen selbst. Die Diskriminierung ist offenbar so offensichtlich in Gro\u00dfbritannien, da\u00df Lord George Carey das britische Innenministerium verklagt, weil es angeblich gegen\u00fcber christlichen Fl\u00fcchtlingen &#8222;institutionell voreingenommen&#8220; ist und sich daher an dem beteiligt, was er &#8222;die st\u00e4ndige Kreuzigung von Christen im Nahen Osten&#8220; nennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist bei weitem nicht der Einzige, der solche Vorw\u00fcrfe macht. Ein unabh\u00e4ngiger Bericht besagt, dass Gro\u00dfbritannien, wenn es darum geht, Asyl anzubieten, &#8222;anscheinend zugunsten von Muslimen diskriminiert&#8220; anstatt von Christen. Statistiken scheinen diesen Vorwurf zu best\u00e4tigen: &#8222;Von den 4.850 syrischen Fl\u00fcchtlingen, die 2017 vom Innenministerium zur Neuansiedlung angenommen wurden, waren nur elf Christen, was nur 0,2% aller syrischen Fl\u00fcchtlinge, die von Gro\u00dfbritannien aufgenommen wurden, ausmacht&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund solcher Zahlen schrieb Lord David Alton von Liverpool, ein Mitglied des Oberhauses auf Lebenszeit, an den Innenminister Sajid Javid, der damals das Innenministerium leitete:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist allgemein anerkannt, dass Christen, die etwa 10 Prozent der syrischen Vorkriegsbev\u00f6lkerung ausmachten, von den Dschihad-Rebellen gezielt angegriffen wurden und weiterhin gef\u00e4hrdet sind&#8230; Wie die Statistiken des letzten Jahres mehr als deutlich zeigen, ist dieses [Verh\u00e4ltnis-Ungleichgewicht zwischen aufgenommenen muslimischen und christlichen Fl\u00fcchtlingen] kein statistischer Wermutstropfen. Es zeigt ein Muster der Diskriminierung, gegen das die Regierung gesetzlich verpflichtet ist, konkrete Schritte zu unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Ungleichgewichte erscheinen noch merkw\u00fcrdiger, wenn man bedenkt, dass der islamische Staat, der die Fl\u00fcchtlingskrise ausgel\u00f6st hat, selbst eine sunnitische Organisation ist, die sich ausschlie\u00dflich gegen Nicht-Sunniten \u2014 in erster Linie Christen, Jessiden und Schiiten \u2014 richtet, allesamt Minderheitsgruppen, von denen die USA anerkannt haben, dass sie einen &#8222;Genozid&#8220; erlebt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber zwei der merkw\u00fcrdigsten Einzelf\u00e4lle antichristlicher Voreingenommenheit wurde Anfang des Jahres berichtet, als Gro\u00dfbritannien verfolgten Christen mit bizarren Zitaten aus der Bibel und dem Islam das Asyl verweigerte. Beide Christen, ein Mann und eine Frau, waren ehemalige Muslime, die unabh\u00e4ngig voneinander von der Islamischen Republik Iran, dem neuntschlimmsten Christenverfolger, insbesondere ehemaliger Muslime, Asyl suchten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinem Ablehnungsschreiben sagte das britische Innenministerium dem iranischen Mann, dass mehrere Bibelstellen &#8222;unvereinbar&#8220; seien mit seiner Behauptung, zum Christentum konvertiert zu sein, nachdem er entdeckt habe, dass es ein &#8222;friedlicher&#8220; Glaube sei. Der Brief zitierte biblische Ausz\u00fcge \u2014 unter anderem aus Exodus, Levitikus und Matth\u00e4us \u2014 als vermeintlichen Beweis daf\u00fcr, dass die Bibel gewaltt\u00e4tig sei; es hie\u00df, die Offenbarung sei &#8222;voller Bilder von Rache, Zerst\u00f6rung, Tod und Gewalt&#8220;. Das Ablehnungsschreiben schloss dann:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Diese Beispiele stehen im Widerspruch zu Ihrer Behauptung, dass Sie zum Christentum konvertiert sind, nachdem Sie entdeckt haben, dass es eine &#8218;friedliche&#8216; Religion ist, im Gegensatz zum Islam, der Gewalt, Wut und Rache enthalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Fall wurde eine iranische Asylsuchende in ihrem Ablehnungsschreiben sarkastisch informiert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sie haben in Ihrem AIR [Asyl-Interview-Aufzeichnung] best\u00e4tigt, dass Jesus Ihr Retter ist, aber dann behauptet, dass Er nicht in der Lage w\u00e4re, Sie vor dem iranischen Regime zu retten. Es wird daher angenommen, dass Sie keine \u00dcberzeugung in Ihrem Glauben haben und Ihr Glaube an Jesus halbherzig ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zur\u00fcckgewiesene Frau sagte \u00fcber ihre Erfahrungen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Als ich im Iran war, konvertierte ich zum Christentum und die Situation ver\u00e4nderte sich und die Regierung [!] fahndete nach mir und ich musste aus dem Iran fliehen&#8230; in meinem Land, wenn jemand zum Christentum konvertiert, ist die Strafe Tod oder Hinrichtung.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bez\u00fcglich des Asylverfahrens sagte die Frau, dass, wann immer sie ihrem Interviewer im Innenministerium antwortete, &#8222;er entweder kicherte oder vielleicht nur irgendwie sp\u00f6ttisch war, als er mit mir sprach. Zum Beispiel fragte er mich, warum Jesus mir nicht vor dem iranischen Regime oder den iranischen Beh\u00f6rden geholfen habe.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In \u00e4hnlicher Weise, als Schwester Ban Madleen, eine christliche Nonne, die vom islamischen Staat aus dem Irak vertrieben wurde, ihre kranke Schwester in Gro\u00dfbritannien besuchen wollte, wurde ihr ein Visum verweigert \u2014 zweimal. Einer Anzahl weiterer christlicher Ordensleute wurde ebenfalls das Visum verweigert, darunter einer anderen Nonne mit einem Doktor der biblischen Theologie aus Oxford; einer weiteren Nonne, die kein pers\u00f6nliches Bankkonto hatte; und einem katholischen Priester, der nicht verheiratet war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem anderen Fall verweigerte das britische Innenministerium nicht nur drei christlichen F\u00fchrern den Zutritt \u2014 Erzbisch\u00f6fen, die f\u00fcr ihre heroischen Bem\u00fchungen um verfolgte Christen in Syrien und im Irak ausgezeichnet worden waren, die zur Weihe der ersten syrisch-orthodoxen Kathedrale Gro\u00dfbritanniens eingeladen worden waren, einer Veranstaltung, an der sogar Prinz Charles teilnahm \u2014 sondern sagte ihnen auch sp\u00f6ttisch, dass es &#8222;keinen Platz in der Herberge&#8220; g\u00e4be.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man bedenkt, dass verfolgten christlichen Minderheiten \u2014 darunter Priestern und Nonnen \u2014 Visa verweigert werden, kann man daraus schlie\u00dfen, dass das britische Innenministerium hinsichtlich seiner Asylanforderungen \u00e4u\u00dferst streng ist. Diese Vorstellung wird jedoch schnell zerstreut, wenn man bedenkt, dass das Innenministerium extremistischen Muslimen regelm\u00e4\u00dfig Visa und Fl\u00fcchtlingsstatus gew\u00e4hrt \u2014 ganz zu schweigen davon, dass man noch nicht davon geh\u00f6rt hat, dass muslimischen Asylsuchenden das Visum verweigert wird, weil der Koran zu gewaltt\u00e4tig ist oder weil sie nicht genug Vertrauen in Mohammed haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wurde Ahmed Hassan, obwohl er keine Papiere bei sich hatte \u2014 und obwohl er dem Innenministerium sagte, dass er &#8222;als ISIS-Soldat ausgebildet worden war&#8220; \u2014 immer noch Asyl gew\u00e4hrt, zwei Jahre bevor er einen Terroranschlag auf einen Londoner Bahnhof beging, bei dem im September 2017 30 Verletzte zu beklagen waren. Das Innenministerium erlaubte auch einem ausl\u00e4ndischen muslimischen Geistlichen, nach London zu kommen und dort Vortr\u00e4ge zu halten, obwohl er sich f\u00fcr die Enthauptung, Verbrennung und\/oder den Sturz von Homosexuellen von Klippen einsetzt. Einem anderen Bericht zufolge &#8222;werden britische Teenager gezwungen, im Ausland zu heiraten und werden vergewaltigt und geschw\u00e4ngert, w\u00e4hrend das Innenministerium ein Auge zudr\u00fcckt&#8220;, indem es ihren [meist muslimischen] Ehem\u00e4nnern Visa erteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fall Asia Bibi \u2014 eine christliche Ehefrau und Mutter von f\u00fcnf Kindern, die die letzten zehn Jahre ihres Lebens in der Todeszelle in Pakistan verbrachte, weil sie die Autorit\u00e4t Mohammeds in Frage stellte \u2014 wirft am besten Licht auf die Einwanderungssituation in Gro\u00dfbritannien. Nachdem sie im November 2018 schlie\u00dflich freigesprochen wurde, kam es zu Ausschreitungen von Muslimen in ganz Pakistan; in einer Demonstration forderten mehr als 11.000 Muslime ihre sofortige \u00f6ffentliche Hinrichtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Pakistanis die Mehrheit der bedeutenden muslimischen Bev\u00f6lkerung Gro\u00dfbritanniens ausmachen \u2014 Sajid Javid, der damalige Chef des Innenministeriums, ist selbst Pakistani \u2014 als sie Wind davon bekamen, dass Gro\u00dfbritannien Bibi Asyl anbieten k\u00f6nnte, randalierten auch sie. Als Folge davon blockierte die damalige Premierministerin Theresa May pers\u00f6nlich Bibis Asylantrag, &#8222;obwohl Gro\u00dfbritannien Gastgeber f\u00fcr [muslimische] Entf\u00fchrer, Extremisten und Vergewaltiger war&#8220;, um eine Schlagzeile zu zitieren. Mit anderen Worten, Gro\u00dfbritannien lie\u00df offen zu, &#8222;dass die Asylpolitik von einem pakistanischen Mob diktiert wurde&#8220;, berichtete der <em>Guardian<\/em>, &#8222;nachdem es best\u00e4tigt wurde, dr\u00e4ngte der Mob das Innenministerium, Asia Bibi kein politisches Asyl in Gro\u00dfbritannien zu gew\u00e4hren&#8230;&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig erlaubte das Innenministerium jedoch einem pakistanischen Kleriker, der das Gemetzel eines Politikers feierte, weil er Asia Bibi verteidigt hatte \u2014 <em>ein Kleriker, der als so extrem galt, dass er sogar aus seinem Heimatland Pakistan verbannt wurde<\/em> \u2014 nach Gro\u00dfbritannien einzureisen und in Moscheen zu unterrichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er dar\u00fcber diskutierte, wie im Juli [vom Innenministerium] zwei pakistanische islamische F\u00fchrer, die zur T\u00f6tung von Christen, die der Blasphemie beschuldigt werden, aufgerufen haben, Visa erhalten haben, dr\u00fcckte Dr. Martin Parsons, ein Menschenrechtsaktivist, seine Frustration so aus: &#8222;Es ist unfassbar, dass diesen verfolgten Christen, die aus der Wiege des Christentums kommen, gesagt wird, es g\u00e4be keinen Platz in der Herberge, w\u00e4hrend Gro\u00dfbritannien Islamisten, die Christen verfolgen, willkommen hei\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz gesagt, der muslimische Einfluss gegen Christen ist nicht nur in den UNO-Fl\u00fcchtlingslagern am Werk, wie j\u00fcngste Beweise zeigen, sondern auch in der britischen Einwanderungspolitik: Christliche &#8222;Ungl\u00e4ubige&#8220; brauchen sich gar nicht erst zu bewerben, radikale Muslime hingegen werden mit offenen Armen empfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Raymond Ibrahim<\/em><em>, Autor des neuen Buches &#8222;<\/em><em>Sword and Scimitar, Fourteen Centuries of War between Islam and the West<\/em><em>&#8220; (&#8222;Schwert und Krumms\u00e4bel, Vierzehn Jahrhunderte Krieg zwischen dem Islam und dem Westen&#8220;) ist ein Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute, ein Shillman Fellow am David Horowitz Freedom Center und ein Judith Rosen Friedman Fellow am Middle East Forum.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen scheint entschlossen zu sein, verfolgte Christen von jeglicher Hilfeleistung auszuschlie\u00dfen. 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